Beiträge von Herz-Aus-Gold

    Alles gut 🙂

    Dein Feedback ist hier absolut legitim und angekommen.

    Mir ging es nicht darum, es zu relativieren oder in alte Themen „wegzuschieben“, sondern lediglich darum, Punkte mit größerer Tragweite gebündelt zu halten, damit sie nicht zerrissen diskutiert werden. Gerade die Diskussion um Multi-Accounting ist etwas, das – wie wir beide schon gesagt haben – immer wieder auftaucht, auch serverübergreifend.

    Moderativer Hinweis:

    Dieser Thread zum Thema Multi-Accounting wurde damals geschlossen, da er neben validen Argumenten auch viele persönliche Vorwürfe und Anschuldigungen enthielt.

    Da das Thema jedoch weiterhin regelmäßig aufkommt und inhaltlich relevante Punkte enthält, halte ich es für sinnvoll, die Diskussion nach dieser Zeit hier wieder gesammelt und sachlich zu führen.

    Bitte nutzt diesen Rahmen für eine ruhige, respektvolle Auseinandersetzung mit dem Thema – ohne persönliche Angriffe oder Unterstellungen.
    Ziel ist es, Argumente und Perspektiven zu bündeln, nicht alte Konflikte neu zu entfachen.

    Danke euch für einen fairen und konstruktiven Umgang miteinander.

    Danke für dein Feedback 🙂

    Das Thema Multi-Accounting ist tatsächlich ein Punkt, der immer wieder angesprochen wird.
    Zuletzt hier:

    Zoppel
    29. März 2023 um 00:36

    Es lohnt sich, dort einmal in Ruhe reinzulesen – gerade für alle, für die das Thema neu ist.
    Rückmeldungen oder Meinungen dazu bitte im verlinkten Thread, damit die Diskussion gebündelt und übersichtlich bleibt.
    PS: Ich habe den Thread wieder eröffnet, weil er zahlreiche Argumente enthält und die Diskussion immer mal wieder auftaucht. So hat man einen Ort, wo das gebündelt gesammelt wird.

    Danke!

    Herzensgruß für Irina
    03.02.2026 – Svetlojarsk

    Manche Menschen kommen nicht mit Lärm.
    Sie kommen mit vorsichtigen Schritten, bleiben am Rand stehen und fragen sich zuerst, ob sie stören.
    Irina war so ein Mensch.

    Ich erinnere mich an sie als jemand, der selten sprach, aber immer zuhörte. Der nicht fragte, ob er helfen darf, sondern einfach anfing. Unauffällig. Behutsam. So, als wollte sie der Welt beweisen, dass sie da ist, ohne ihr zur Last zu fallen.

    Irina hatte Angst. Das habe ich gesehen.
    Nicht die laute, panische Angst – sondern die leise, wachsame. Die, die einen dazu bringt, genauer hinzusehen, langsamer zu gehen, länger zu bleiben. Sie trug Dinge mit sich, die man nicht einfach ablegt. Dinge, die aus einer Zeit stammen, bevor diese Welt zerbrochen ist.

    Sie war gefangen gewesen.
    Sie war geflohen.
    Und trotzdem hat sie sich immer wieder entschieden, zurückzugehen zu den Menschen.
    Sie enstchied sich, zu helfen.

    Nicht, weil es sicher war.
    Sondern weil jemand die Vorräte auffüllen musste.
    Weil jemand Ordnung schaffen musste, wo Chaos war.
    Weil jemand bleiben musste, wenn andere weiterzogen.
    Letzten Endes wurde sie unvorsichtig und am Ende hat sie ihr Wille zu helfen das Leben gekostet.

    Irina war keine Anführerin.
    Keine Kriegerin.
    Keine Märtyrerin.

    Sie war einfach da.
    Und das hat gereicht.

    Möge sie nun einen Ort gefunden haben, an dem sie nicht mehr auf der Hut sein muss.
    An dem niemand schreit.
    Und an dem sie endlich ruhen darf.


    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛


    OOC:
    Schade, dass es nun so zu Ende gehen musste. Nach knapp 2,5 Seasons im Hintergrund als stiller Schatten, wurde sie nun heute Opfer eines gezielten Schusses am Camp in Svetlojarsk.
    Sie bzw. ich kannte das Risiko. Ich weiß, das ist auch Teil des Spiels und ich respektiere es.
    Dennoch hatte ich mir gewünscht, dass es zumindest mit einer offenen Interaktion endet und nicht so aus dem Hinterhalt. Wir hätten bestimmt noch sehr viele Geschichten erzählen können, aber nun ist es so gekommen. Wir werden sehen, wer die Lücke im Repertoire nun füllen wird.

    💌 Herzensgrüße vom 28.11.2025 - Loslassen und Lachen

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    Hallo ihr Lieben,

    der Tag begann früh – und er begann mit Arbeit.
    Nicht mit Gefahr, nicht mit Funkstress, sondern mit diesem leisen Wissen im Hinterkopf, dass heute etwas zu Ende gehen würde.
    Nicht abrupt.
    Nicht dramatisch.
    Sondern so, wie wir es uns gewünscht hatten: gemeinsam.

    🛠️ Vorbereitung statt Vorbehalt

    WhiskeyMixer und ich arbeiteten Seite an Seite. Wir steckten die Strecke in Chernogorsk ab, zogen Linien, setzten Tore und bauten eine Startlinie, die man im Zweifel auch wieder schließen konnte – falls das Chaos einmal größer werden sollte, als wir es wollten.

    Unterstände füllten sich mit Ersatzteilen: Kühler, Reifen, Batterien, Zündkerzen. Es sah nach viel aus, aber es war nicht ansatzweise so viel, wie man später brauchen würde.
    Alle übrigen Fahrzeuge brachte ich in der Polizeistation unter, zog neue Wände ein und setzte Tore. Nicht aus Misstrauen, sondern aus Fürsorge. Damit die Autos nicht vor dem Event plötzlich vershwanden.

    Vier LKW konnten wir sichern, mit Hilfe von WhiskeyMixer und anderen. Auch Szeppi stellte seinen zur Verfügung. Und während wir bauten und schleppten, sorgte das Frauele ( LadyBitStorm) in Berezino dafür, dass es an Fleisch nicht mangelte. Sechs Ziegen. Manche Dinge funktionieren einfach, ohne große Worte.


    🍷 Ein letztes Innehalten

    Am Abend trafen wir uns beim letzten Fläschle in Berezino. Gelächter lag in der Luft, Stimmen mischten sich. Kein Taktieren, kein Misstrauen, kein Blick über die Schulter. Nur Menschen, die wussten, dass sie gleich losziehen würden – nicht gegeneinander, sondern miteinander.

    Dann der Aufbruch. Runter an die Küste.
    Ein Rennen. Kein perfektes. Aber ein ehrliches.

    🏁 Das Rennen zur Küste

    Es wurde eng, Kopf an Kopf. Unfälle blieben nicht aus. Mora und Greenys Tom (Currahee) erwischte es. Greeny_29 und Kallele ebenso – ein Crash, der sie ausbremste. Zwischendurch wurden Autos gewechselt, geschoben, geflucht und gelacht.

    Locke hatte einen tödlichen Unfall, aber als er seine Sachen holen wollte, war seine geliebte M4 verschwunden. Er war untröstlich, aber stieg ins Auto und gab noch einmal alles.

    Am Ende fuhren sie in die Zielgerade bei der Tankstelle im Osten von Chernogorsk ein:

    Die Einfahrt:

    1. Black Lion
    2. Pinky
    3. ninja2.00926
    4. WhiskeyMixer
    5. Kallele
    6. Davus
    7. dakel & Locke
    8. Mora & Greenys Tom (Currahee)

      Am Ende kamen alle irgendwie an. Und allein das fühlte sich bereits wie ein Sieg an.

    🚛 Das Destruction Derby

    Dann begann das, worauf wir uns vorbereitet hatten.
    Alle Autos versammelten sich an der Startlinie und ich verteilte die gesicherten Fahrzeuge der Ppolizeistation sowie die LKW an die Teilnehmenden.
    Was für ein Anblick: Vier LKW, neun PKW, zwei Humvees. Eine Strecke aus Zäunen und Fässern. Kein Zeitdruck, kein Ziel außer diesem einen: Am Ende als einziger noch fahrbereit sein.

    Zuvor gab es aber noch in der Nacht ein Feuerwerk über dem Rathaus, um uns auf den WIPE einzustimmen.
    Als es Tag wurde, begaben sich alle an die Startlinien. Die Strecke wurde gemeinsam abgelaufen und dann ging es auch schon los.

    Was folgte, war ein einziges Kuddelmuddel aus Staub, Metall und Feuerwerk. Vielleicht hatten wir zu viel Reparaturmaterial, denn das Rennen wollte kein Ende nehmen. Also ließen wir es auslaufen. Autos fuhren gezielt gegeneinander. Absicht ersetzte Strategie.

    Und am Ende blieb einer übrig: Cala-j, im grünen Sarka. Der aus Krona. Fast makellos.
    Zweiter wurde NiggoB im Ada.
    Platz drei teilten sich Black Lion und Kallele.

    🔧 Danach

    Ich sammelte, was noch zu retten war: den gelben Sarka von Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371, den Sieger-Sarka, einen weißen Ada, und brachte sie zurück in die BBA.

    Zwischendurch kam der gute Rio vorbei, um sich das Spektakel anzusehen und um Locke seine M4 zurückzugeben. Er hatte sie von der Leiche gesichert und war ihm nachgereist, damit niemand sie ihm einfach wegnahm. Eine freundliche Geste und ihr hättet sehen sollen, wie Locke strahlte.

    🌒 Zum Schluss…

    Als der Staub sich legte, standen weniger Autos da. Aber mehr Menschen. Kein Schuss hatte das Ende markiert. Kein Verrat. Kein Bruch. Nur Lachen, Motorengeräusche und dieses leise Gefühl, dass wir es richtig gemacht hatten.

    Nicht perfekt.
    Aber gemeinsam.

    Nun blieb nicht mehr viel zu tun, als auf den Tag des WIPES zu warten. Und dieser rückte nun immer näher.

    In diesem Sinne:
    Passt auf euch auf – und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    Moderative Ansage:
    Ich sehe, dass ihr euch hier einbringen wollt, asian_Jesus und EpoZennin, und das ist grundsätzlich auch in Ordnung.
    Bitte beachtet dabei aber, dass dies die Community-Story der Berezino Union ist und Beiträge hier als In-Character-Interaktion gedacht sind.

    Spitze Formulierungen oder Konflikte können im Rahmen einer Story vorkommen, müssen dann aber klar IC bleiben und dürfen nicht in persönliche oder pauschale Abwertungen abgleiten.
    Reine Meta-Diskussionen, OOC-Einordnungen oder lose Kommentare ohne Storybezug gehören nicht in diesen Bereich.

    Wenn ihr etwas klären möchtet, das nicht zur Story gehört, nutzt dafür bitte die entsprechenden OOC-Kanäle.
    Hier sollte der Fokus auf der Geschichte und dem gemeinsamen Erzählen bleiben.

    Schaut dazu bitte auch mal hier rein: Community Stories gehört und was nicht.

    Danke für euer Verständnis.

    💌 Herzensgrüße vom 27.11.2025 - Vorbereitungen und andere Dummheiten

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    Hallo ihr Lieben,

    manche Tage fühlen sich an wie eine Aneinanderreihung kleiner Missgeschicke:
    Missgeschicke, die nur deshalb nicht im Chaos enden, weil irgendwer immer wieder jemand losgeht, um das Chaos aufzuräumen.

    Heute war so ein Tag.


    🥫 Operation: Konservenbüchse

    Jannnik war schon früh unterwegs.
    Ich hatte ihn um eine kleine Gemeinmission gebeten: Dosen finden.
    So viele Dosen wie möglich.
    Für das Abschlussrennen, und das "Schrottkisten Schreddern", also unsere Version des DeerIsle Destruction Derbys.
    Eine kleine Stärkung für alle die, die zusahen oder am Ende selbst mitmischen wollten.
    "Du gehst doch eh ans Airfield", begann ich, "da kannst du doch bestimmt auch die ein oder andere Dose mitbringen."
    Er nickte.
    Das Ganze erinnerte mich daran, als seinerzeit PropaGandalf einen Getränkehandel aufgemacht hatte und die "Rostige Axt" eifrig mit Dosen beliefert hatte.
    Zu schade, dass dann alle endete, bevor es überhaupt ins Rollen geraten war, aber so was dieses Chernarus eben auch.

    Jannnik kam überaus erfolgreich zurück vom Airfield: Mit sechs Dosen im Gepäck und, was noch viel bemerkenswerter war, einem blauen Ada.
    ein blauer Ada mit ruinierter Stoßstange. Er strahlte wieder sein verschmitzt-stolzes Lächeln. Das Auto war perfekt für das Event.
    Obendrein fand er einen schwarzen Gunter bei Novaya Petrovka. Frisch gespwant.

    Besser hätte es kaum laufen können.
    Dachten wir.


    🚗 Auf nach Novaya

    Also machte ich mich mit Davus ’ alter weißer Olga, liebevoll ja die "Schrolga" genannt, auf den Weg.
    Zusammen mit Jannik ging es nach Novaya Petrovka, um den Gunter für das Event zu sichern.

    Locke war währenddessen… nun ja.
    Unterwegs.

    Eigentlich Richtung Norden.
    Gelandet ist er im Osten.
    In Solnichniy.

    Warum?
    Keine Ahnung.
    Aber es passte.

    Wir sammelten ihn ein, crashten kurz bei Dolina, aber die "Schrolga" fuhr beinahe stoisch und unbeeindruckt weiter.
    Wir kamen in Novaya Petrovka an und versuchten, aus dem Chaos nun zumindest noch irgendwie ein funktionierendes Vorhaben zu machen.


    💥 Ein Sprung zu viel

    Um das Auto wieder flott zu machen, wollten Locke und ich Wasser holen. Wir schafften es trotz der hohen Dichte an Infizierten und schnell waren die Ersatzteile angebracht.
    Das Auto war fahrbereit und ich wollte aufbrechen. Noch ein paar Spawnpunkte abklappern.
    Locke stieg bei mir ins Auto ein und ich wollte gerade losfahren, da rief Jannnik: "Komm Locke, steig ein!"

    Locke lachte und antwortete: „Ich bin doch nicht verrückt!“

    Eine Sekunde später realtiviert er: „Na gut… vielleicht doch.“

    Er öffnete die Tür und wollte aussteigen. Dumm nur, dass ich schon den Wagen in Bewegung gesetzt hatte...

    Locke sprang aus dem fahrenden Auto und wurde von ihm erfasst.

    Ein Schrei. Ein Knall.
    Dann: Tod.

    Ich konnte nicht fassen, was geschehen war und brauchte einige Zeit, um meine Gedanken zu ordnen.

    @Jannnick holte seine Reinkarnation später wieder an der Küste ab. Nach der anfänglichen Irritation sagte ich nichts mehr dazu. Manchmal braucht es keine Worte.


    🚙 Weitere Umwege

    In der Nähe fand ich am Ende tatsächlich noch eine schwarze Olga.
    Sie stand herrenlos auf dem Parkplatz eines Supermarkts und besprach mit Black Lion und WhiskeyMixer, wie wir das Auto am besten bergen konnten.
    Ich brauchte defintiv ein paar Reifen und einen Fahrer.

    Kurz darauf traf Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 im Prigorodki-Industriegebiet auf vito.

    Ein kurzer Austausch.
    Ein Nicken.
    Dann ging jeder wieder seiner Wege.

    Jannnik und Locke crashten später noch bei Berezino.
    Der Kühler war kaputt, aber Locke machten das Auto wieder flott.
    Irgendwie.


    🌡️ Krankheit, Hilfe und Heimkehr

    Ich selbst wurde in Novaya Petrovka krank, als die Nacht und strömender Regen sich über die Stadt legten und ich auf die beiden Fahrer wartete.
    Black Lion und WhiskeyMixer kamen schließlich, brachten einen Reifen, holten die Olga ab und wir machten uns gemeinsam auf den Heimweg.

    WhiskeyMixer sammelte unterwegs auch noch Locke in Berezino ein.
    Jannnik hatte ihn in Berezino zurückgelassen und war irgendwann einfach gegangen.
    Das sorgte für spürbaren Unmut.

    Besonders, als WhiskeyMixer später noch den Sarka aus Krona holen wollte, der eigentlich fürs Event gedacht war.
    Eigentich hatte Jannnik ihn holen wollen, aber dann war ja die Sache mit dem blauen Ada und Locke dazwischengekommen.
    Nun sprach WhiskeyMixer ein, aber der war natürlich nicht begeistert.
    Besonders nicht, als sich rausstellte, dass Jannnik ihm ein wichtiges Detail verschwiegen hatte: Dem grünen Sarka in Krona fehlten alle Reifen!
    Sie waren in einer aus meiner Sicht sinnlossen Racheaktion heraus zuvor ja zerschossen und seitdem nicht ersetzt worden.
    Jannnik hatte diese wichtige Tatsache verschwiegen.

    Nein, WhiskeyMixer war ganz und gar nicht begeistert.
    Zu Recht.


    🏕️ Zurück zur BBA

    Black Lion und ich brachten die Olga schließlich sicher zur BBA.
    Ein weiteres Fahrzeug gerettet.
    Ein weiteres Kapitel abgeschlossen.

    Kurz darauf tauchte noch ein Bambi am Camp auf,
    blickte neugierig hinein und verschwand dann wieder ohne ein Wort.
    Es wollte wohl nicht mit uns sprechen.


    🌒 Zum Schluss…

    Der 27. war kein glatter Tag.
    Kein effizienter Tag.
    Kein Tag ohne Verluste.

    Aber es war ein Tag, an dem trotz allem alles irgendwie nach Hause kam.

    Autos.
    Menschen.
    Ideen.

    Und manchmal ist genau das genug.

    In diesem Sinne: Passt auf euch auf – und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    So, die Karte ist soweit fertig und auch die gemeldeten Institutionen und Fraktionen sind - soweit gewünscht - verzeichnet.

    Herz-Aus-Gold
    3. Dezember 2025 um 19:50


    Auf ein gutes neues Jahr und eine weitere spannende Season!


    PS: Wer sich von den alten Gruppen oder Fraktionen bzw. Einzelspielern zurückmelden möchte, meldet sich bitte einfach bei mir.
    Neue Fraktionen und Gruppen können leider erst zur neuen Season 1.29 aufgenommen werden.

    💌 Herzensgrüße vom 26.11.2025 – Fremden ohne Namen und Ideen für die Zukunft

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    Hallo ihr Lieben,

    manchmal beginnt ein Tag nicht mit einem Knall, sondern mit einem Nachklang.

    Mit einem Gespräch über jemanden, der da war, gesehen wurde, aber keinen Namen hinterließ.

    Und manchmal reicht genau das, um einen Gedanken weiterzutragen.


    👁️ Der Sniper ohne Namen

    Rio sprach mich auf den Fremden an, den ich am Vortag verfolgt hatte.
    Den Ghillie, der mit erhobener Waffe zum Brunnen gerannt und dann im Wald verschwunden war.

    Er hatte ihn zuvor getroffen, sagte er.
    Der Mann sei freundlich gewesen. Ruhig, habe gesprochen – aber keinen Namen genannt. Oder Rio hatte einfach nicht gefragt.

    Ich nickte und versuchte mir einen Reim darauf zu machen.

    Nicht jeder, der schwiegt, hatte etwas zu verbergen.
    Manche wollen einfach nur nicht festgenagelt werden.
    Auf Geschichten oder Gerüchten...

    Dennoch wunderte es mich, dass er sich nicht zu erkennen geben wollte.
    Möglicherweise war auch das eines dieser Rätsel, die Chernarus für sich behalten wollte.


    🔨 Vandalismus bei Szeppi

    Auf meiner Runde merkte ich, dass bei Szeppi plötzlich der Unterstand fehlte, den wir vor seiner Behausung aufgebaut hatten.
    Abgebaut, sauber. Als hätte er nie existiert.

    Ich holte Material und begann ihn neu aufzubauen.
    Während ich arbeitete, hörte ich aus seiner Hütte plötzlich das kalte Geräusch einer Waffe, die gerade nachgeladen wurde. Ich erstarrte, und versteckte mich.
    Beobachtete.

    Kurz darauf trat jemand aus dem Haus.
    Es war Szeppi.
    Er sagte zunächst nichts und ich brauchte etwas, um ihn zu erkennen. Dann erklärte ich ihm, was geschehen war und dass ich gerade den Unterstand wieder aufbaute. Er dankte.

    Ich deutete auf den LKW auf der Straße vor seinem Haus und erklärte. Er war nicht von mir gekommen.
    Cala-j hatte ihn dort abgestellt. Als stille Wiedergutmachung, nachdem seiner zuvor nach dem Raidversuch auf Dubovo zerschossen worden war.
    Szeppi war gerührt und beeindruckt und bedankte sich überschwänglich.
    Somit schloss sich ein Kreis, ohne viele Worte.


    🚛 Ideen aus Herbst und Staub

    Ersetzbares CrewmitgliedNr. 371 war inzwischen weitergezogen,
    zum Sommerlager,
    zum Looten,
    zum Nachdenken.

    Von DeerIsle hatte sie etwas mitgebracht,
    das größer war als Beute: eine Idee.

    Ein Destruction Derby.

    Ihr hättet sie hören sollen, als sie davon berichtete. Hättet den Glanz in ihren Augen sehen sollen...
    Das Feuer.

    Sie war auf der Insel gewesen und hatte dort mit den Einwohnern Abschied gefeiert.
    Dort hatte sie gesehen, wie Autos zu Schrott gefahren wurden –
    nicht aus Wut, sondern aus Freude.
    Aus Abschied.
    Aus diesem seltsamen Bedürfnis, vor dem Ende noch einmal alles zu geben.

    Und plötzlich ergab das überraschenderweise alles Sinn.

    Sie begann, zu planen.
    Sprach viel mit WhiskeyMixer, der selbst noch ein Autorennen in Anlehnung an das Rennen der vorherigen Season veranstalten wollte.
    Vielleicht konnte man ja beides verbinden?
    Ein Küstenrennen und anschließend das "Schrottkisten Schreddern"?
    Nicht ausschließlich zerstörerisch, mehr befreiend.
    Sie stieß bei Whiskey auf offene Ohren und die Planungen begannen.


    🧭 Gespräche über die nächste Season

    Doch auch anderorts wurde geplant.
    Sebastian war am Camp, sprach mit WhiskeyMixer, der ebenfalls zu Besuch war.
    Er war sich noch unsicher, wo er in der nächsten Season verbringen wollte.
    Allein?
    In einer Gruppe?

    Aber eines wusste er: Er wollte helfen.

    Whiskey schlug vor, sich vielleicht mit Exildor (White Wolf) anzuschließen. Oder Rio.
    Ich bot ihm an, solange er wollte beim Camp zu bleiben.
    Nichts stand fest.
    Aber das musste es auch nicht.
    Jedem Anfang lag ein neuer Zauber inne und es war nun an Sebastian, diesen für sich zu erschließen.

    Manchmal reichte es, zu wissen, dass man nicht alleine bleiben musste, es aber bei Bedarf auch gerne durfte.


    💥 Fehlalarm und echte Pläne

    Ein Knall ließ kurz alle aufhorchen:
    Jannnik hatte eine Tanke in die Luft gejagt.
    Rio hörte es, die Funkkanäle wurden wach.

    Doch es klärte sich schnell.
    Kein Angriff.
    Kein Drama.

    Stattdessen saßen WhiskeyMixer und ich zusammen
    und sprachen über Suedas Idee.

    Und wir wussten beide:
    Das machen wir. Gemeinsam.


    🏁 Der Anfang von etwas Neuem

    Wir beschlossen, das Event aufzubauen: Eine Rennstrecke an der Küste entlang vom "Letzte Fläschle" bis hin zur östlichen Tankstelle in Chernogorsk.
    Von dort dann eine Rennstrecke mitten durch die Stadt, auf der die Autos so richtig an die Grenzen gehen konnten.

    Für die Zuschauer war ein großer Turm bei der "Rostigen Axt" vorgesehen, damit man von oben alles sehen konnte.
    Und auch in der Stadt sollten die Häuserdächer zugänglich werden.

    Eine klare Start- und Ziellinie.
    Das würde prima werden!

    Ich begann, so viele Autos wie möglich zu organisieren. Fragte bei Fraktionen nach, suchte selbst an verschiedenen Stellen nach LKW und PKW.
    Nicht um sie zu behalten, sondern um sie loszulassen.

    Denn manchmal ist das Schönste am Ende einer Season nicht das, was man rettet,
    sondern das, was man bewusst mit etwas abschließt. Gemeinsam.


    🌒 Zum Schluss…

    Der heutige Tag war kein lauter Tag.
    Kein Tag voller Schüsse oder Verluste.

    Aber es war ein Tag, an dem aus Gesprächen Pläne wurden.
    Aus Begegnungen Vertrauen.
    Und aus Abschied etwas, das nach vorne zeigte.

    Vielleicht ist das genau die Art von Hoffnung,
    die Chernarus jetzt braucht.

    In diesem Sinne: Passt auf euch auf – und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    💌 Herzensgrüße vom 25.11.2025 - „Zwischen Fremden, Flaschen und flüchtigen Schatten“

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    Hallo ihr Lieben,

    es sind mal wieder nicht die großen Ereignisse, die den Tag formen, sondern die kleinen Bewegungen im Hintergrund.
    Die flüchtigen Begegnungen, die stillen Momente, das Gefühl, dass Chernarus nie ganz schläft – selbst dann nicht, wenn alles ruhig wirkt.


    🧳 Neue Gaben in der Box

    Am Morgen öffnete ich die Kiste beim Schwarzen Brett
    und stutzte.

    Feldflaschen.
    Kleidung.
    Verbrauchsgüter.
    Dinge, wie sie sonst fast immer nur Rio vorbeibringt.

    Hatte ich nicht erst „Silas’ Schuppen“ aufgeräumt?
    Und nun war Rio tatsächlich erneut unterwegs gewesen!

    Ich danke im Stillen und ordnete alles sorgfältig ein.
    Sortierte, stapelte, sicherte.

    Und während ich die Kisten schloss, musste ich lächeln.

    Egal, wo er gerade steckte –
    Rio dachte an uns.
    An die Camps.
    An jene, die noch kommen würden.

    Und das war mehr wert als jedes Fass voller Waffen.


    👣 Begegnung mit einem Bambi ++

    Am Camp lief ich plötzlich Locke über den Weg.
    Als Bambi ++.
    Ihr wisst ja, unsere neue Klassifizierung. "Bambi +++" bezeichnete im Prinzip einen vollausgerüsteten Überlebenden, der in der Lage war zu töten...

    Ich weiß noch immer nicht genau, wie er es schafft, in einem einzigen Leben immer wieder zu sterben und trotzdem immer wieder so frohen Mutes wieder am Camp aufzutauchen. Aber in seinen Worten lag kein Groll. Kein Argwohn. Einfach nur stille Akzeptanz.

    Vielleicht ist das sein geheimes Talent.
    Oder sein Fluch.
    Oder beides.

    Wir lachten, standen am Feuer, und dann hörten wir es: Drei kommunikative Schüsse.

    Locke antwortete mit seiner Waffe.
    Ich ebenfalls.

    Und eine Weile später erschien E.C.H.O. am Feldrand, als hätte er auf genau dieses Signal gewartet.

    Locke warf ihm einen Apfel zu.
    Echo fing ihn nicht – aber er blieb stehen und sah ihm nach.

    Ich glaube er war noch nicht bereit für eine tiefgreifende Unterhaltung. Aber man sah an der Art, wie beide miteinander umgingen, dass sie ein stilles Band verbunden hatte.
    E.C.H.O. blieb etwas, wir aßen gemeinsam, dann zog er weiter.


    🥾 Zwei Gestalten am Schwarzen Brett

    Ein wenig später sah ich zwei Fremde am Brett von Prigorodki.

    Sie knieten sich kurz hin, schienen etwas abzulegen – vielleicht ein Zeichen, eine Botschaft, ein Kommentar an die Welt.

    Als ich mich näherte, waren sie schon verschwunden, wie Schatten, die nicht gesehen werden wollen.

    Ich nahm es zur Kenntnis, prüfte die Box aber sie war leer.
    Schweigend stand ich da und grübelte, aber dann kam ich zur Erkenntnis, dass nicht jede Spur, die man findet, eine Geschichte erzählen möchte.
    Ich glaube das ist eine Lektion, die bei mir aktueller ist, denn je. Denn wenn mein Verstand eines liebt: Dann den Sinn hinter Dingen zu ergründen.

    Nun für heute schien das Erlebte keine tiefere Bedeutung zu haben.


    🌲 Der Ghillie am Brunnen

    Und dann kam ein weiterer Fremder.

    Ein Ghillie, Waffe in der Hand, schweigend.
    Er arbeitete sich über das Feld zum Brunnen vor und trank.

    Der Anblick seiner Waffe erschreckte mich, obwohl er gleichzeitig wirkte, als würde er hierher gehören.
    Dennoch schien er jeden Moment zu erwarten, dass jemand hinter ihm die Waffe hob.

    Dann ging er Richtung Norden, noch immer mit gezogener Waffe.

    Ich folgte ihm mit den Augen.
    Nicht bedrohlich, aber wach und ich glaube, er hat mich nicht gesehen.

    Als ein Zombie auftauchte, musste ich schießen. Ich glaube, den Fremden hat das erschreckt, denn nun nahm er die Beine fast buchstäblich in die Hand und rannte den Hang nach oben. Ich versuchte ihm noch zuzuwinken, aber da war er schon verschwunden.

    Ein Schatten mehr, verschluckt von den Bäumen.

    Und ich blieb zurück, mit dem vertrauten Gefühl, dass man in Chernarus nie ganz wusste, ob man gerade jemandem geholfen oder ihn erschreckt hatte.

    Vielleicht weder noch.


    🌘 Zum Schluss…

    Es war ein ruhiger Tag, und doch voller kleiner Spuren, die zeigten:

    Unser Camp lebt.
    Menschen kommen,
    Menschen gehen,
    manche schweigend,
    manche schenkend,
    manche flüchtend.

    Und wir?
    Wir bleiben.
    Wir halten Wache.
    Wir schützen, was uns anvertraut wurde.

    In diesem Sinne: Passt auf euch auf – und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    Ein weiterer Clip für Dezember. Wer kennt es nicht? :D

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    Auch die Samariter von Chenrarus sind als Institution wieder am Start mit dem Auffanglager in Prigorodki und Solnichniy.
    Daneben gibt es noch ein Lager in Solnichniy, Nizhnoye und Berezino. Die letzten Beiden in enger Kooperation mit der Berezino Union.
    In Svetlojarsk gibt es das Auffanglager "Camp Gucchi", liebevoll von "Vater Der Bert " betreut und von jayphiiyo bzw. den Chicks in Action beliefert.

    Die Samariter beanspruchen hiermit die blauen Armbinden für sich. Hier ein Foto von uns und unseren helfenden Händen, die ab und an am Camp aushelfen:

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    Von links nach rechts: Helfende Hand Sebastian "Basti" der Feuerwehrmann, Herz-Aus-Gold , "Dorian", s-tlk.
    Und auf dem Auto Jammet und der "Wundbrand" Tom.

    Leider fehlen auf dem Bild noch Pinky und Black Lion als Samariter sowie janinesta, Locke und Schankmeister als helfende Hände.
    Aber denkt sie euch dazu :)

    Danke auch an jayphiiyo für die vielen Fotos!

    Dem kann ich mich nur anschließen :)

    Hier ist der Stream, wie versprochen, in besserer Qualität. Er wird gerade auch noch auf den GDZ Youtube-Kanal hochgeladen, aber aufgrund meiner Verbindung dauert das leider noch etwas.
    Solange findet ihr ihn noch auf meinem Kanal. Samit Kapitelmarken zum immer wieder ansehen ;)

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    Timestamps:

    00:00 – Begrüßung und Einleitung
    01:18 – Erste Blicke auf die Fabrik des Weihnachtsmanns und Begrüßung erster Gäste
    12:10 – Begrüßung durch Väterchen Frost
    15:10 – Gedichtvortrag (CRK) "Wer lootet so spät durch Nacht und Wind..."
    18:25 – Gedichtvortrag ( Vika (Schneemond76) "Eule", VCU) "Vika, die unverwüstliche Weihnachtseule"
    22:31 – Gedichtvortrag ( Herz-Aus-Gold, SvC) "Ein Funke reicht..."
    27:04 – Solo-Auftritt ( + CRK + Shaitan) "Oh GDZ, oh GDZ..."
    29:47 – Gedichtvortrag von Crocodile Dendi (DOT)
    33:11 – Gedichtvortrag ( TheLucky1, potenziell VCU)
    35:03 – Kurze Pause und Sightseeing (Mini-Dorf und Brunnen)
    38:06 – Gedichtvortrag ( Black Lion, SvC) "Advent, Advent, ein Bambi rennt..."
    42:06 – Liedvortrag ( Smokey Eyes und der Der Blaue Bob, VCU) "Das ist GermanDayZ-Weihnacht..."
    52:50 – Belagerung von Thaini
    56:20 – Gruppenfoto
    1:01:35 – Führung durch die Fabrik des Weihnachtsmanns durch Väterchen Frost
    1:14:35 – Dank durch Väterchen Frost und der Wunsch des CRK, des Blauen Bobs und Tobi
    1:25:13 – Lagerfeuergeschichte mit Herz-Aus-Gold "Die alte Frau in der Essigflasche"
    1:33:30 – Verabschiedung durch Väterchen Frost
    1:36:45 – Verabschiedung durch Herz-Aus-Gold



    Viel Spaß ♥️

    [gdzherz]

    💌 Herzensgrüße vom 24.11.2025 - Über Grenzen und groteske Kunst


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    Hallo ihr Lieben,

    es gibt Tage in Chernarus, da spürt man sehr deutlich, wie nah Frieden und Irritation oder Gefahr und Fürsorge tatsächlich beieinanderliegen.

    Der heutige Tag war einer dieser Sorte – nichts Dramatisches, nein.
    Auch nichts Weltbewegendes, aber vieles, was nachhallt.

    Wieder einmal.


    🚗 Ein Geschenk, das keines sein sollte

    Davus kam am Morgen ans Camp und brachte mir seine alte weiße Olga vorbei –
    eine Schrolga, wie ich sie in Anlehnung an ihr ächzendes Knattern nannte. Ich war nicht da, als er das Auto einfach im Camp parkte, aber er schrieb mir später und erklärte mir alles.
    Er hatte einen gelben Sarka gefunden und brauchte sie nun nicht mehr.

    „Vielleicht macht sie ja noch jemandem Freude“, sagte er.
    Und ich glaube, das meinte er ehrlich.

    Doch als ich den Kofferraum öffnete,
    sah ich sie:

    Ein „D“ aus Kürbiskernen.
    Und direkt daneben ein „G“....

    G wie Greeny.

    Und alles in mir wurde schlagartig still.

    Ich habe Grenzen gesetzt.
    Klare, notwendige.
    "Lass uns Abstand einhalten." Er sagte das sei in Ordnung. Er sagte er verstand und würde es respektieren.
    Aber irgendein Teil von ihm verstand nicht, was dieser Abstand alles beinhaltete.
    Dass ich Abstand halten wollte war kein Angriff, sondern mein Selbstschutz.
    Ich dankte Davus aber sprach ihn auf das Zeichen an.

    Er beteuerte sofort, er wisse davon nichts. Greeny habe das Zeichen wohl in seiner Abwesenheit ins Auto gelegt.

    Nun…
    genau das war ja der Punkt.
    Es war diese Art stiller Grenzüberschreitung, dieses „Ich komme einfach trotzdem“, das mich müde machte.
    Das konnte noch so freundlich gemeint gewesen sein, es war eine Grenze die nicht geachtet worden war. Ich seufzte.

    Ja, ich nahm die Olga dankend an, aber die Botschaft blieb dort, wo sie hingehörte: im Kofferraum der Vergangenheit.


    🔫 Schüsse über dem Industriegebiet

    Kaum hatte ich mich gesammelt, hallten Schüsse vom Industriegebiet über Prigorodki.
    ninja2.00926 (UltrA), Jannnik und ich brachen auf, um herauszufinden was da vor sich ging.

    Ich wollte mir von oben einen Überblick verschaffen, doch schon der erste Blick aus dem TEC-Gebeäude endete mit einem Einschlag: Ein Schuss direkt auf mich.
    Ich fiel zurück; traumelte. Mein Herz raste wie verrückt und ich zog mich zurück.
    Das war knapp gewesen. Ich versuchte mich zu verbinden, aber meine Bandage war durch den Schuss ruiniert worden.

    Hastig tastete ich nach einer sauberen Bandage in meinem Begrüßungsteddy.
    Ein Glück, dass ich immer einen bei mir trug.

    Dann fiel Jannik.
    Ein sauberer, tödlicher Treffer.
    Wir dachten zuerst, der gleiche Schütze habe ihn erwischt.

    Aber dann kam die ernüchternde Wahrheit: Es war E.C.H.O. gewesen.
    Er hatte die Schüsse gehört und wollte nach dem Rechten sehen und dabei hatte er Jannik für den Schützen gehalten.

    Es tat ihm sichtbar leid.
    Und noch während wir versuchten, das Chaos zu sortieren, legte E.C.H.O. sich ins Zeug, den richtigen Schützen zu finden.

    Wenige Minuten später hatte er ihn erledigt – präzise, endgültig, bevor UltrA das Gebäude überhaupt stürmen konnte.

    Als Wiedergutmachung brachte er Jannik später persönlich mit dem weißen Ada zurück ans Camp
    – und schenkte ihm das Auto sogar.

    Eine Geste, wie sie nur Echo beherrscht:
    Wortlos und schwer, aber doch voller Bedeutung.


    🥩 Kuru, der stumme Begleiter

    ninja2.00926 (UltrA) wurde auf dem Rückweg unruhig.
    Sie zitterte.
    Lachte, ohne es zu wollen.

    Kuru.

    Ein einziger versehentlicher Bissen hatte gereicht, als sie Janniks Fleisch entsorgen wollte.

    Ich sah es in ihren Augen: die Scham, der Ärger, dieses „Nein, nicht ich...“.

    Aber sie trug es mit Fassung.
    Kein Selbstmitleid.
    Kein Drama.
    Nur die nüchterne Erkenntnis:

    „Dann ist das jetzt eben so.“

    Ich bewunderte sie dafür.
    Ich wusste selbst, wie tief dieses Lachen schneiden konnte – innen wie außen.
    Seit Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 mit der Krankheit kämpfte, verstand ich die Erkrankung nun wesentlich besser. Sueda scherzte, sie könnten ja nun einen Club aufmachen und gemeinsam gäb es dann immer was zu lachen...


    🔐 Die verriegelte Lagerhalle – und… Kunst?

    Am Abend reisten wir nach Svetlojarsk, um die verbarrikadierte Lagerhalle zu öffnen, in der sich die Hütchen am Vortag
    verschanzt hatten.

    Drinnen fanden wir noch einige Waffen, Munition, leere Fässer und eine Botschaft aus Munition in einem Zelt.

    „THX“ …gefolgt von einem...Munitions-Penis.
    Ja wirklich. Kein Witz... die Hütchen hatten wohl wieder ihr Zeichen hinterlassen.

    Ich stand davor und musste lachen.
    Eine Mischung aus Fassungslosigkeit und Humor.

    Primitive Kunst, aber irgendwie ehrlich und vielleicht war das einfach ihre Art zu sagen:

    „Danke, dass ihr den Wahnsinn möglich gemacht habt.“

    So ist Chernarus eben.
    Manchmal brutal,
    manchmal traurig,
    manchmal auf eine verstörend kindliche Weise kreativ.


    🌘 Zum Schluss…

    Der Tag war wirr und unruhig.
    An vielen Stellen auch merkwürdig, und doch:

    Wir leben noch.
    Wir lachen noch, wenn auch aus verschiedenen Gründen.
    Wir streiten, versöhnen uns, verirren uns und finden wieder zurück.

    Manchmal ist es das, was sich Leben nennt.

    In diesem Sinne:
    Passt auf euch auf – und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    Vielen Dank an dieser Stelle nochmals für das wunderschöne Event!

    Hier noch mein Beitrag hinter dem Cut:


    Ein Funke reicht...

    „Ein Funke reicht“

    Für das Weihnachtssingen in Winter Chernarus
    von Herz-Aus-Gold

    In einer Welt, die so vieles nahm,
    wo kaum noch jemand „Danke“ sagt,
    zünd’ ich ein Licht aus altem Kram,
    das durch die Dunkelheit heut ragt.

    Ein Teddy, ein Kürbis, ein Apfel am Feuer –
    kein Gold, kein Geschenk, und doch so viel mehr.
    Denn Hoffnung beginnt – ganz leise, ganz teuer –
    mit einem Blick, einem Wort, das nicht leer.

    Ich brauch heut kein Wunder, kein großes Fest,
    nur einen Moment, in dem niemand vergisst:
    Wir sind noch Menschen. Und wer hier lebt,
    der weiß, dass ein Funke reicht, wenn man ihn hegt.

    Und dieser Funke – er lebt hier im Land,
    bei Smokey, bei jedem mit Namen bekannt,
    in der Krabbelgruppe, wo geduldig mit Bambis sie ringt,
    während Lootgoblin Eule, massig Schätze heimbringt.

    Und Bob, der mit bewegten Bildern das Schweigen vertreibt,
    zeigt uns, dass Kunst auch in Trümmern bleibt.
    In Prigorodki dampft Krawallküken’s Suppe,
    und in Tishina wacht die geordnete Truppe.

    Dagi und Zed braten still und bedacht –
    und plötzlich wird aus Hunger Gemeinschaft gemacht.

    Bei der BB Fight Night geht’s rau, Schlag um Schlag –
    doch selbst dort ist Fairness ein stiller Vertrag.

    Franky, der Manager, plant unser Fest gern,
    doch bitte, halt Quinn von den Bolzen fern!
    (Man munkelt, er hat, wie man's so kennt,
    aus Versehen mal wieder sein halbes Team gesprengt…)

    Die 501st, bewaffnet und klar,
    stehen wie Felsen – seit Tag eins schon da.
    Rannulf, der tapfer durchs Chaos sich schleppt,
    braucht nur seinen Kaffee – der aufrecht in hält.

    Und Wüstenfuchs’ UNOC reicht jedem die Hand,
    ob verletzt, verloren oder ausgebrannt.
    Crio, Nachtkrabb – mit Blick, nicht nur Pflicht –
    geben der Hoffnung nun ein Gesicht.

    Das CRK, stets bereit und diskret,
    versorgt, was am Boden liegt, still und konkret.
    Admins und Spieler – ihr tragt dieses Haus,
    ihr haltet es offen, ihr haltet viel aus.

    So klingt unser Fest, so klingt unser Chor –
    von Prigorodki bis Norden empor.
    Mit Wolfswurst, Geschichten, Lachen und trotz allem Schmerz:
    Frohe Weihnacht, Chernarus – und bewahrt eurer Herz.


    Der Stream wird die Tage noch auf Youtube in ordentlicher Qualität und abgemischt hochgeladen und mit Kapitelmarkern zu den einzelnen Beiträgen versehen.

    Bis dahin könnt ihr aber hier den Stream auf Twitch noch ansehen:

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