Feedback - Vanilla Chernarus Server

  • Euer Platz für Feedback zum GermanDayZ Vanilla Chernarus Server.

    Insbesondere zu Regeln, Kommunikation, Server-Settings, Stabilität und kleineren Anpassungen im Rahmen von Vanilla.
    Wünsche nach Mods oder zusätzlichen Features gehören nicht zum Vanilla-Konzept und sind hier nicht zielführend.

    Wir lesen jedes Feedback aufmerksam und sammeln alles über die Season. Intern besprechen wir, was machbar ist und was nicht.
    Bitte beachtet: Auf jeden einzelnen Beitrag antworten wir nicht, aber zu jeder neuen Season gibt es eine Zusammenfassung, welche Änderungen umgesetzt wurden und woran wir noch arbeiten.

    Danke für euer konstruktives Feedback! [gdzherz]

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  • Dann nehme ich mir mal noch kurz Zeit, um meinen ersten Eindruck der 1.24 festzuhalten.

    • Es gibt nun in der Küstenregion ein klein wenig mehr Zombies, als zuvor. Deckt sich aber mit meinem Testserver und passt soweit :)
    • Performance war gestern stellenweise etwas holprig, aber das lag wohl auch daran, dass Patchday war, wir viele Besucher hatten und mein Netz auch Schwierigkeiten hatte.
    • Wie auf Vanilla üblich viel Loot zu Beginn der Season. Autofahren lief auch super.
    • Krankheiten! Meine Güte, die Influenza bzw eine Erkältung sind in dieser Season richtig ansteckend geworden. Wir hatten stellenweise fast ne kleine Epidemie am Bambicamp. Gesichtsmaske. Für Ersthelfer werden wieder zur Pflicht ;)
    • Die Nachtvist nach wie vor schön dunkel, das Bauen wie zuvor erleichtert.

    Alles in Allem ein super Start! Da kann 1.24 kommen ;)

  • Guten Tag, Whiskey hier!

    Ich bin nun seit etwa zwei Wochen zusammen mit zwei Freunden auf dem Vanilla-Chernarus-Server unterwegs und möchte als neuer Spieler (ca. 400 Stunden Spielzeit) gerne ein erstes Feedback dalassen.

    Zunächst einmal: Vielen Dank für den herzlichen Empfang auf dem Server – insbesondere an Herz-Aus-Gold ! Das hat uns motiviert, uns direkt hier im Forum und im Discord umzusehen.

    Was uns als Neueinsteiger sofort aufgefallen ist:

    • Die Struktur der Website ist leider etwas unübersichtlich. Es war gar nicht so einfach, die richtige Forum-Sektion für den jeweiligen Server zu finden. Insgesamt wirkt die Seite etwas zu komplex für das, was man eigentlich sucht.
    • Unter dem Reiter "Clans" wird eine Liste von Gruppen angezeigt – aber es ist nicht ersichtlich, welcher Clan zu welchem Server gehört. Das sorgt für Verwirrung.
    • Auch im Discord ging die Orientierung schwierig weiter: Die einzige auffindbare Karte war mit „Dec 2023“ betitelt, was auf uns eher veraltet wirkte. Das hat ehrlich gesagt keinen besonders guten ersten Eindruck hinterlassen.
    • Kombiniert mit der zu diesem Zeitpunkt recht niedrigen Spielerzahl war es für uns tatsächlich eine kleine Überwindung, dem Server trotzdem eine Chance zu geben.

    Unser Fazit nach zwei Wochen Spielzeit:

    • Technisch läuft der Server sehr stabil. Lag-Spikes sind selten und der Ping ist durchgehend gut – das gefällt uns!
    • Nach etwa zwei Tagen hatten wir genug Material gesammelt, um unsere erste kleine Basis zu bauen – nur um zwei Tage später von einem größeren Clan geraidet zu werden. Zusammen mit der niedrigen Spielerzahl hatte ich phasenweise das Gefühl, auf einem Server mit einem dominanten Clan zu sein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, neue Spieler auszurauben. Das kann definitiv abschreckend wirken, vor allem auf frische Spieler.
    • Die Community wirkt insgesamt sehr freundlich – sowohl im Forum als auch im Discord fühlt man sich willkommen. Ingame ist es natürlich durch das DayZ-Prinzip eine 50/50-Situation: Entweder man trifft jemanden, der einen sofort ausrauben will – oder einen Spieler, mit dem man sich nett unterhalten kann.

    Ich hoffe, mein Feedback hilft weiter! Ich schätze den Server sehr und wünsche mir, dass er für neue Spieler noch einladender wird. Danke fürs Lesen!

    Viele Grüße

    Whiskey

  • Hidiho :)

    was uns selbst angeht:

    Wir waren recht lange auf der Suche nach einem geeigneten und gut administrierten Server.

    Nun, wir haben ihn gefunden. Unser Einstieg war etwas "Holprig und desaströs" .... (zu Herz-Aus-Gold schiel :) )

    Aber wir haben uns entschieden uns hier Dauerhaft niederzulassen.

    Was das Technische angeht:

    Ich kann mich da meinem Vorredner ein bisschen anschließen. Die Website ist ein bissel unübersichtlich. Aber wenn man's mal weis, gehts schon.

    Schön wäre es, wenn die "Gruppen" nach Servern sortiert wären. Hab doch tatsächlich die "Suppenküche" gesucht und dann erst später gesehen, dass die ja auf ’nem anderen Server ist.

    Und ich hätte so gerne eine gute Suppe genossen :) eventuell bieten wir die im "S´letzte Fläschle" an. Mal KrawallKueken ne Nachricht übermitteln, ob wir das Rezept bekommen :)

    Alles in allem läuft hier alles sauber und stabil. An den üblichen "DayZ Krankheiten wie zb. "Lag´s-N-Cars" können die hier ja auch nichts.

    Ansonsten : Bliebed saubr ond machäd koin Mischt

    Bitwalker von den Berezino-Boys

    [„Wer mit Monstern kämpft, mag zusehen, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird.“]

  • Hi Leute,

    ich hatte die letzten Wochen in meinem "Zwangsurlaub" von GDZ reichlich Zeit für Reflektionen und Überlegungen. Eigentlich bin ich auch schon längst weg und wollte hier auch nichts mehr schreiben, doch manche Dinge lassen einen, wenn sie unausgesprochen bleiben, einfach nicht zur Ruhe kommen. Und bevor es weiterhin an mir nagt, schreib ich es mir jetzt einfach von der Seele, um mit dieser Sache endlich abzuschließen zu können. Das soll jetzt keine Abrechnung mit GDZ werden, sondern als Feedback zum Nachdenken anregen.

    Wie einige ja sicher mitbekommen haben, ist es um mich in den letzten Wochen absolut ruhig auf dem Server und im Forum geworden. Der Grund war ein einwöchiger Temp-Bann seitens der GDZ-Leitung. Dieser wird in der Regel nicht so ohne weiteres ausgesprochen, da muss wohl ordentlich was passiert sein. Mit cheaten, exploiten, o.ä. hatte es in meinem Falle nicht zu tun, ich spiele so wie es sich gehört mit legalen Mitteln, außerhalb wie auch innerhalb des Spiels. Ausgangspunkt war jedoch der Raid einer Base, welche sich zwei Gruppen teilen, mit welcher mein Spiele-Char so seine kleine, private Ingame-Fehde hatte. Die unvollendete Geschichte um Silas...

    Von einem Raid kann man aber eigentlich gar nicht sprechen, vielmehr war es ein Denkzettel, welchen ich den Base-Bewohnern verpasst hatte. Eingestiegen bin ich über einen selbstgebauten Wachturm. In der Base selbst habe ich dort gefundenes "verdorbenes Menschfleisch", gemäß RP-Komponente, an der Hauseigenen Feuerstelle verbrannt. Spieltechnischer Wert dieses Fleisches ist, bis auf Kuru, gleich null. Weiter hab ich zwei gehisste Flaggen der dort beheimateten Gruppen als Trophäen von den Masten genommen und eingesteckt, welches auch mein Hauptziel dieser Einbruchsmission war. Zu guter Letzt habe ich noch zwei Militärfahrzeuge - ein Humvee und ein LKW - zur legitimen Einschränkung der Mobilität zerstört. Deren übrige Zivilfahrzeuge hab ich zwar grob demontiert, aber ansonsten unversehrt zur weiteren Verwendung zurückgelassen. Bitte beachten: Ich habe bei meinem Einbruch kein einziges Zelt, keinen Unterschlupf, kein Fass und auch keine einzige Kiste zerstört. Bis auf eine Handvoll ABC-Sachen (wegen Vorteil für geplanten Gas-Angriff), habe ich nichts aus diesen Behältnissen auf den Boden zum Despawn gedroppt. Auch habe ich die beiden speziell geschützten Hauptgebäude, mit dem offensichtlich dort gelagerten High-End-Loot, überhaupt nicht geöffnet/gesprengt - obwohl ich dies problemlos hätte tun können. Ebenso habe ich vom hinterhältigen Fallenstellen in der Base abgesehen und habe auch sonst keinerlei Strukturteile sinnlos(!) abgebaut oder zerstört. Auch bin ich aus der Base wieder raus, ohne einen Zugang/Öffnung für Dritte zu hinterlassen. Selbst den von mir errichteten Wachturm zum Einstieg in die Base, habe ich im Anschluss an den "Raid", zum Schutz und aus Anstand wieder abgebaut. Meine sonstige Beute außer den Flaggen: Neue Klamotten und eine Handvoll Waffen. Das war's! Eine einmalige Sache, kein wöchentlicher penetranter Raid, keine Belagerung mit Dauerbeschuss, kein Ghosting in der Base und auch keine Zerstörung der Existenzgrundlage für ein weiteres problemloses Spielen der beiden Gruppen.

    Meinem persönlichen Verständnis nach habe ich mit dieser Base (im Verhältnis zur ihrer schieren Größe und Inhalt) und deren Bewohnern, somit nur sehr geringen Schaden zugefügt - ein Denkzettel eben! Das alles habe ich natürlich auch auf Video festgehalten und im Anschluss, in gekürzter Fassung, sogar den Base-Betreibern zukommen lassen. Den Link zum Video selbst, darf ich hier leider nicht öffentlich posten, sry. Der geneigte Leser möge sich, anhand der obigen Beschreibung, aber bitte selbst ein Urteil über diese Aktion von mir bilden.

    Das Urteil der Base-Bewohner lautete offensichtlich: Griefing + Ticket
    Das Urteil der Admins darauf folgend: Griefing + Temp-Bann

    Soweit so tragisch! Für mich zeichnen sich hier leider zwei Dinge ab, welche ich in der Entwicklung dieses Servers und seiner Spielerschaft, für sehr bedenklich halte.

    1. Die Vanilla-Spielerschaft auf GDZ - und damit meine ich nicht nur die oben betroffenen Base-Betreiber - ist in großen Teilen mittlerweile sehr Dünnhäutig geworden. Für ein Hardcore-Survival-Spiel wird der Begriff "Griefing" aktuell sehr inflationär benutzt. Auch verschwimmen die Grenzen zwischen tatsächlichem Griefing und sich gegrieft fühlen! Denn letzteres ist rein subjektiv und entspringt einer negativen Emotion, statt einer objektiven Tatsache. Ein Ticket schreiben geht im Frust dann ganz schnell, kostet ja nichts und sollen sich doch die Admins drum kümmern. Gerne auch öfters, bis bei den Admins vor lauter repetitiver Griefing-Tickets, dann auch irgendwann mal der Frust aufkommt. Eine ordentliche Retour-Kutsche ingame zu fahren, scheint für Betroffene leider keine Option mehr zu sein.

    2. Die Admins wollen einen ruhigen Spielbetrieb, was verständlich ist, dennoch sollten gerade Admins stets Objektivität und Neutralität wahren und sich weder von der einen, noch der anderen Seite beeinflussen lassen. Auch wenn bei Tickets vielleicht der ein oder andere Name im speziellen häufiger fällt. Dass die Admins in diesem Falle dem Griefing beigepflichtet haben, bestärkt meiner Meinung nach nur das Verhalten der sich gegrieft fühlenden, weiterhin unreflektiert Tickets zu schreiben. Man hätte als Admin den Ticketschreibern auch antworten können: "Was kommt ihr uns wegen sowas mit einem Ticket? Der hat euch lediglich zwei Autos zerschossen und den Rest eurer Base doch weitestgehend verschont! Seid mal lieber froh, dass er euch nicht komplett geraidet hat. Wehrt euch, ihr seid in der Überzahl, oder wollt ihr stattdessen einfach nur Safe-Bases? Gerne, könnt ihr haben, herzlich willkommen auf unserem Modded-Server!"

    Natürlich habe ich mit den Admins per Teamspeak Rücksprache zu meinem Temp-Bann auf Grund Griefings gehalten. Mir wurde im speziellen das zerstören der beide Fahrzeuge zur Last gelegt und das ich morgens um 4 Uhr in die Base eingestiegen bin. Außerdem hätte ich die Regel Nummer 1 "Sei kein Arsch" verletzt. In dieser Regel sehe ich dort nur "Griefing" als aufgelistete Möglichkeit und den Link zur Beschreibung was Griefing ist. Diese besagt viel, was ich nicht(!) getan habe, doch mit dem Zusatz "Wichtig: Ob etwas als Griefing gewertet wird, entscheidet das Serverteam anhand unserer Regeln und des Kontexts – nicht das persönliche Empfinden einzelner Spieler.", ist natürlich alles eher wischi-waschi, statt klar und deutlich.

    Gretchenfrage: Wie wäre das Urteil ausgefallen, wenn ich statt meines chirurgischen Einbruchs die Base klassisch aufgesprengt und alle dortigen Fahrzeuge mit Loot, Zelten und Kisten vollgestopft in den Wald zum verstecken (oder zu meiner eigenen Base) gefahren hätte? Granaten und die Zeit dazu hätte ich genügend gehabt. Wäre es trotz des definitv viel größeren Schadens/Verlust für die Betroffenen, dann kein Griefing mehr, sondern plötzlich ein ganz legitimer Raid gewesen?

    Für mich als Vanilla-Spieler ist dieses arg befindliche Verhalten der aktuellen Spielerschaft und die fragwürdige Griefing-Auslegung der Admins jedenfalls mit einem viel zu hohem Ausschluss-Risiko verbunden. "Denkzettel" wie diese zu verteilen ist offensichtlich verboten. Daher mein Fazit, ich höre hier nun freiwillig auf, denn es ergibt keinen Sinn mehr für mich, wie gewohnt hier weiterzuspielen. Wenn man schon wegen zwei ruiniert geschossenen Fahrzeugen gebannt werden kann, was folgt dann als nächstes? Und das ich als Solo nicht zur Prime-Time in eine vollbesetzte Base einsteige, sollte auch einleuchten. Wenn das Spielen um diese Uhrzeiten nicht gewünscht ist, dann fahrt doch die Server Werktags einfach von 1 Uhr bis 7 Uhr runter - technisch auf jeden Fall möglich und spart sogar Strom!

    Ich habe in den letzten zwei Jahren, GDZ-Vanilla 3000(!) Std. meiner Freizeit geschenkt, Zeit, in der ich dem Server auf meine spezielle Art, oder zusammen mit Freunden, Leben eingehaucht habe. Vieles mögen Tropfen auf den heißen Stein gewesen sein und es gab mehr kleine als große Aktionen. Doch ich war täglich für viele Spieler präsent, auch wenn sie manche Dinge vielleicht nicht so recht einordnen konnten. Ja, ich war nicht immer frei von Schuld, doch die guten und rechtschaffenden Taten überwogen letzenden Endes dann doch. Und dabei spreche ich noch nicht einmal von meinem zwei monatigen Einsatz als Hausmeister Silas, für das Vanilla-Community-Bambi-Camp in Prigo. Trotz ordentlichem K/D-Verhältins war ich auch kein Profi-Killer, dafür ein aber guter Überlebenskünstler mit kompletten Seasons ganz ohne einen einzigen Death. Statt zu schießen liebte ich viel mehr das Spiel mit den "Duftmarken", welchen ich einzelnen Spielern, Gruppen oder ganzen Fraktionen, in deren Revieren hinterlassen habe und die Reaktionen darauf in der "Tagespresse" von HerzAG verfolgen konnte. Mich schmerzt der Gedanke daran hier wirklich aufzuhören sehr, denn GDZ-Vanilla war für mich quasi die DayZ-Kinderstube. Doch die moralische Entwicklung auf GDZ-Vanilla macht es mir leider unmöglich so weiterzuspielen, wie ich es liebe, dieses Spiel zu spielen.

    Abschließend möchte ich gerne noch einmal deutlich machen, was Vanilla-DayZ doch eigentlich ausmacht. Es sind nur zwei Worte, nämlich Risiko und Verlustangst! Zudem ist Base-Bau nur eine Möglichkeit des Spiels, es besteht keine Pflicht eine Base zu bauen - sie wird für ein erfolgreiches Überleben prinzipiell auch überhaupt nicht benötigt. Wer dennoch eine Base baut, der sollte sich dem Risiko, auch eines Totalverlustes, doch bitte stets bewusst sein. Wer dieses Risiko nicht bereit ist einzugehen, der hat meiner Meinung nach auf Vanilla(!) nichts verloren. Sich dieses Absicherungsrecht für Vanilla dennoch herauszunehmen und Griefing-Frust-Tickets nach Angriffen auf die eigene Base zu schreiben, egal was alles passiert ist, hat das Spiel in seiner ursprünglich gedachten Form nicht verstanden. Doch genau für diese Menschen, welche das Spiel mit dieser Base-Loot-Versicherung spielen möchten, für die hat GDZ eine modifizierte Version mit Safe-Bases entwickelt und bereitgestellt - bitte nutzt doch einfach diese Version von DayZ, wenn euch Vanilla mit seinen legalen Raid-Mechaniken zu unfair erscheint.

    PS: Schade das "ihr" es nicht geschafft habt, mir spielerisch, ingame und direkt auf dem Server Kontra zu geben... dabei hab ich doch so darum gebettelt. Ihr kanntet alle mein Revier, meine Taverne und meine Nicknames. Bis auf ein vereiteltes Attentat per FZ-Stolperfalle habe ich leider nie etwas bemerkt. Und ehrenhafte GG's kann ich für einen "Kill" per Ticket, beim besten Willen nicht vergeben, sry!

    Cone

    "Wenn ihr die letzten Fässer gelootet, die letzten Autos eingelagert und die letzten Häuser in Cherno verbarrikadiert habt, dann werdet auch ihr merken, dass man Blei nicht essen kann!" (Peter der Miese, 12.03.2025) peter_der_miese_grau_k.jpg

    2 Mal editiert, zuletzt von Cone (2. Januar 2026 um 21:55)

  • Hallo Cone, danke für dein ausführliches Feedback.

    Lass mich ganz kurz noch etwas regeltechnisch klarstellen: Niemand bekommt einfach so einen Temp Bann für eine einmalige Aktion. Die Eskalationstreppe sieht ganz offiziell so aus: Ermahnung(en), Verwarnung, Temp Bann, Perma Bann.

    In deiner Zeit bei GDZ hat sich das Team immer wieder mit dir und deinen Aktionen auf dem Server wie auch im Forum beschäftigt. Und wir sind nun nach langer Zeit und viel gutem Zureden hier angekommen.

    Bereits in unserem Gespräch im TS, bei dem du wortwörtlich angabst, dass es dir genau darum ging, andere abzufucken, habe ich dir nahegelegt, dass du auf einem anderen Server wohl glücklicher werden wirst. Besonders, da du auch da schon einräumtest, dass du dich auch in Zukunft nicht an die Regeln halten willst.

    In diesem Sinne, gute Reise

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  • Zu beginn - Frohes neues Jahr!
    Heute scheint Tag des Feedbacks zu sein, Inspiration dafür fand ich durch den Post von Kueken . Danke dafür. ;)

    Ich möchte mich dem vorherigen Feedback in seiner Grundhaltung (Also Kuekens) anschließen.
    Mir geht es ausdrücklich nicht darum, Kritik um der Kritik willen zu äußern oder Diskussionen zu provozieren.

    Ich bin kein Fan von Stillstand – nicht, weil alles schlecht wäre, sondern gerade weil vieles gut funktioniert und man das Gefühl hat: Da geht noch mehr.

    Feedback zu formulieren ist nie ganz angenehm, weder für die schreibende noch für die lesende Seite. Trotzdem sehe ich es als die sinnvollste Möglichkeit, Dinge anzusprechen, die einem als Spieler auffallen – in der Hoffnung, dass sie gehört und eingeordnet werden.

    Mir ist bewusst, dass Serverbetrieb, Administration und Moderation viel Zeit, Nerven und Engagement kosten. Ebenso ist mir klar, dass nicht jede Idee umsetzbar oder sinnvoll ist. Alles Folgende basiert daher auf meinem persönlichen Empfinden als Vanilla-Spieler, nicht auf Anspruch oder Forderung.

    Einige Punkte sind bewusst positiv, andere kritisch – beides gehört für mich zu ehrlichem Feedback dazu. Ich spreche dabei niemanden persönlich an, sondern beschreibe Beobachtungen, die sich über längere Zeit bei mir verfestigt haben. Mittlerweile habe ich ja doch fast 2000 Spielstunden auf GDZ gesammelt :saint:.

    Mit diesem Kontext möchte ich nun auf ein paar Themen eingehen, die mir aktuell besonders auffallen.

    Wahrnehmung von Feedback-Kultur & „Unaussprechlichen Themen“

    Ein Punkt, der mir persönlich besonders am Herzen liegt, betrifft weniger konkrete Servermechaniken, sondern vielmehr die Art und Weise, wie Feedback innerhalb der Community wahrgenommen und weitergegeben wird.

    Es entsteht stellenweise das Gefühl, dass gewisse Themen besser gar nicht erst angesprochen werden sollten.
    Nicht, weil sie irrelevant wären, sondern weil in der Community häufig vermittelt wird:
    „Sprich das lieber nicht an, das führt nur zu Diskussionen.“ oder
    „Das hat schon jemand versucht – danach gab es nur Streit.“

    Man überlegt zweimal, ob man ein Thema anspricht, selbst wenn es einen über längere Zeit beschäftigt.
    Nicht aus Angst vor Sanktionen, sondern aus der Sorge, eine endlose Diskussion loszutreten oder als „Nörgler“ wahrgenommen zu werden.

    Das finde ich schade – nicht, weil man jedes Thema endlos ausdiskutieren müsste, sondern weil dadurch wertvolle Perspektiven möglicherweise gar nicht erst ausgesprochen werden. Gerade konstruktives, sachlich formuliertes Feedback sollte aus meiner Sicht immer Platz haben, auch wenn das Ergebnis am Ende „nicht umsetzbar“ lautet.

    Vielleicht würde es helfen, wenn bei bestimmten Themen – insbesondere bei solchen, die regelmäßig wiederkehren – sichtbarer kommuniziert wird, warum etwas so ist, wie es ist, oder warum bestimmte Vorschläge bewusst nicht umgesetzt werden. Eine klare Antwort ist oft hilfreicher als gar keine, selbst wenn sie nicht die erhoffte ist.


    Feedback – Beobachtungen & Anregungen aus Vanilla-Sicht

    Spielerzahlen auf dem Vanilla-Server

    Ein Thema, das mir schon länger auffällt, sind die stark schwankenden Spielerzahlen auf dem Vanilla-Server. Natürlich gibt es Hochphasen – insbesondere dann, wenn größere Clans online sind. In der letzten Season waren dafür Banana Ops und MISA ein sehr gutes Beispiel. Mit jeweils fünf bis zehn aktiven Spieler:innen haben sie spürbar Leben auf den Server gebracht.

    Abseits dieser Zeiten entsteht jedoch häufig das Gefühl, dass der Server vergleichsweise dünn besiedelt ist – gerade für einen Vanilla-Server, der eigentlich durch seine Zugänglichkeit und seinen „klassischen“ DayZ-Charakter punkten sollte.
    Mein Eindruck ist, dass hier durch gezielte Anpassungen an Servereinstellungen oder Rahmenbedingungen möglicherweise eine stabilere Grundpopulation erreicht werden könnte. Ich maße mir nicht an, zu wissen welche Stellschrauben konkret die richtigen wären – aber ich glaube, dass das Thema grundsätzlich Potenzial bietet.

    Keine Raidzeiten / Dominanz von Offline-Raids

    Das für mich persönlich schwierigste Thema ist das Fehlen von festen Raidzeiten.
    Mir ist bewusst, dass dieses Thema seit jeher polarisiert und es valide Argumente gegen feste Zeiten gibt – etwa für Spieler:innen im Schichtdienst oder mit sehr unregelmäßigen Spielzeiten.

    Trotzdem überwiegt für mich der Eindruck, dass aktuell der Großteil der Raids außerhalb üblicher Online-Zeiten stattfindet. Offline-Raids scheinen eher die Regel als die Ausnahme zu sein. Wer nicht bereit ist, seinen Schlafrhythmus bewusst „querzulegen“, läuft regelmäßig Gefahr, über Nacht – teilweise in sehr frühen Morgenstunden – komplett ausgeraubt zu werden.

    Das wirkt sich aus meiner Sicht nicht nur auf die Motivation einzelner Spieler aus, sondern auch auf langfristigen Basebau und Bindung an den Server. Ich habe das Gefühl, dass hier eine Minderheit (Spieler mit extremen Spielzeiten) stärker ins Gewicht fällt als die Mehrheit, die zu klassischen Abend- oder Wochenendzeiten aktiv ist.

    Ich verstehe, dass es keine perfekte Lösung gibt. Dennoch wäre es aus meiner Sicht zumindest wert, dieses Thema regelmäßig zu reflektieren oder alternative Schutzmechanismen zu diskutieren.

    Wahrnehmung von Vanilla innerhalb der Community

    Als Vanilla-Spieler hat man stellenweise das Gefühl, eher das „fünfte Rad am Wagen“ innerhalb der Community zu sein.
    Ich halte das nicht für böse Absicht – vielmehr ist es absolut nachvollziehbar, dass die modded Server einen besonderen Stellenwert haben. Dort steckt sichtbar sehr viel Liebe, Arbeit und Individualität drin, und das merkt man.

    Trotzdem entsteht gelegentlich der Eindruck, dass Vanilla eher „mitläuft“, während Innovation, Feinschliff und Weiterentwicklung primär in den modded Bereich fließen. Gerade weil Vanilla für viele Spieler:innen (inklusive mir) eine bewusste Entscheidung ist und nicht nur ein Einstieg, wäre es schön, wenn dieser Bereich sich nicht wie ein Nebenschauplatz anfühlen würde.

    Waffen-Skins (Mosin, M4, AK, etc.)

    An dieser Stelle ganz klar ein großes Lob:
    Die neuen Skins für Mosin, M4, AK und Co. sind für mich ein absolutes Highlight. Das ist eine Änderung, die den Vanilla-Charakter nicht verwässert, aber trotzdem spürbar Frische und Identität reinbringt.
    Ein Wunsch, den ich persönlich schon lange hatte – und der meiner Meinung nach sehr gelungen umgesetzt wurde.

    Serverperformance & Lags

    In Bezug auf Lags und Serverstabilität habe ich insgesamt sehr wenig zu beanstanden. Abgesehen von bekannten Ausnahmen – etwa dem regelmäßigen Lag um ca. 17:00 Uhr, bei dem man kurzzeitig mehrere Sekunden „zurückgesetzt“ wird (Was ist das?!:D) – läuft der Server für mich sehr stabil.

    Lags, die auftreten, lassen sich in der Regel klar zuordnen (eigener PC, extrem große Basen, bekannte Lastspitzen). Besonders positiv möchte ich hervorheben, dass Tickets zur Serverperformance ernst genommen und meist zügig bearbeitet werden. Das schafft Vertrauen.

    Community & Austausch

    Die Community selbst empfinde ich als einen der größten Pluspunkte des Servers.
    Der Discord ist aktiv, man kann sich gut vernetzen, Fragen stellen, Gruppen finden oder einfach am Geschehen teilhaben. Es ist selten „tot“, und das trägt viel zur Langzeitmotivation bei.

    Regeln & Basebau

    Auch die Serverregeln empfinde ich als klar und nachvollziehbar. Gerade im Bereich Basebau lässt sich viel umsetzen, ohne ständig Angst zu haben, gegen unklare Grauzonen zu verstoßen.
    Das gibt Freiheit, Kreativität und – ganz ehrlich – genau das, was mir an DayZ besonders Spaß macht.

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    Alter, was ne dicke Wurst.. :)

    Abschließend möchte ich betonen, dass dieses Feedback nicht aus Unzufriedenheit entsteht, sondern aus einer gewissen Verbundenheit mit dem Server und der Community. Viele Dinge funktionieren sehr gut, manches vielleicht noch nicht optimal – und genau da sehe ich den Wert von offenem, sachlichem Austausch. Selbst wenn am Ende nicht jede Anregung aufgegriffen oder umgesetzt wird, ist allein das Gehörtwerden für viele Spieler bereits ein wichtiger Schritt. In diesem Sinne ist das hier kein „Meckern“, sondern ein ehrlicher Versuch, Gedanken zu teilen, die vielleicht auch andere haben, sich aber nicht immer trauen auszusprechen.

    Cheers

    Whiskey

    4 Mal editiert, zuletzt von WhiskeyMixer (1. Januar 2026 um 15:15)

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    Moin WhiskeyMixer und danke dir erstmal für die Zeit und Mühe, die du dir mit dem Feedback gemacht hast.

    Ein Punkt ist für uns dabei aber wichtig: Vieles bleibt recht allgemein. Der Wunsch nach „da geht noch mehr“, Weiterentwicklung oder auch mal etwas anderem ist völlig legitim – hilft uns aber nur begrenzt, solange nicht klar wird, was dich konkret stört und was du dir im Rahmen eines Vanilla-Servers realistisch anders vorstellen würdest (jetzt mal von Raidzeiten abgesehen).
    Wenn du da nochmal in dich gehst und konkreter wirst, ist das für uns deutlich hilfreicher. Verbesserungen wollen wir ja auch – aber bitte greifbar.

    Zum Thema „unaussprechliche Themen“ noch eine Einordnung:
    Das Forum und der Server sind über 13 Jahre alt, viele hier spielen schon sehr lange. Entsprechend wurden manche Themen mehrfach diskutiert, ausprobiert und auch bewusst wieder verworfen – oft nicht ohne Streit. Wenn alte Hasen dann davon abraten, gewisse Fässer erneut aufzumachen, ist das meist keine Abwehrhaltung, sondern Erfahrung, weil genau diese Diskussionen die Community spalten und für dicke Luft sorgen können. Und genau diese Community beschreibst du ja selbst als einen der größten Pluspunkte des Servers.
    Das ist ein Spannungsfeld, mit dem wir ständig umgehen müssen: Offenheit für neue Impulse auf der einen Seite, Schutz des sozialen Gefüges auf der anderen. Es hat eben jeder eine andere Meinung, was einen guten Server ausmacht und es wird niemals möglich sein, es allen recht zu machen.

    Natürlich wäre eine vollständige, transparente Aufarbeitung von 13 Jahren Serverentwicklung, aller Tests, Entscheidungen und Community-Meinungen theoretisch wünschenswert. Praktisch ist das aber nicht leistbar. Dafür bräuchte es quasi einen Vollzeitjob im Archivwesen, um all diese Infos aus dem Forum zusammenzutragen und dauerhaft aktuell zu halten. Es gab immer mal wieder Leute, die in Teilbereichen versucht haben, solche Übersichten zu bauen – das hat aber nie lange gehalten, weil der Aufwand einfach enorm ist.

    Kurz gesagt:
    Feedback ist willkommen und wichtig.
    Wenn es im nächsten Schritt etwas konkreter wird, können wir damit auch wirklich arbeiten.

  • Danke für die Rückmeldung DagiWeh!

    Bevor ich konkreter werde, kurz vorweg – auch an die „alten Hasen“ gerichtet:
    Ich spiele Vanilla ganz bewusst wegen seines ursprünglichen Kerns. Mir geht es ausdrücklich nicht darum, Vanilla in Richtung Modded zu verschieben oder Grundmechaniken anzutasten.

    Für mich schließt sich das Bewahren dieses Kerns jedoch nicht mit Feinschliff aus. Anpassungen an Rahmenbedingungen, Server-Settings oder Kommunikation verändern nicht automatisch das Gameplay selbst, können aber dazu beitragen, Vanilla langfristig attraktiv und lebendig zu halten.

    Ein Vergleich, der mir dabei hilft, ist WoW Classic: #nochanges war wichtig – gleichzeitig haben minimale, durchdachte Anpassungen den Vanilla-Gedanken dort nicht zerstört, sondern oft gestärkt.

    Mit diesem Verständnis versuche ich im Folgenden möglichst konkrete, realistische Beispiele zu nennen.

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    Raidzeiten

    Ganz klare Nummer, aber etwas konkreter: Ich denke es minimiert die Fluktuation von neuen Spielen und fördert Langzeitmotivation.
    Alleine eine Anpassung von 00:00 Uhr bis 06:00 Uhr wäre meines Erachtens Wünschenswert und würde die Zahlen der Spieler nach oben pushen.
    Dabei wären ganz klare Vorteile:

    • weniger Frust für Basenbesitzer
    • Langzeitmotivation Basen auszubauen, und kreativ zu werden
    • toxisches Verhalten wird reduziert, da es ganz klare Maßstäbe gibt
    • bessere soziale Interaktion + mehr Engagement

    Wahrnehmung von Vanilla innerhalb der Community

    • Dinge, wie Abschlusstrophäen werden aktuell Zusammengefasst für alle Server gesehen. Ich sehe mich als Vanilla Spieler Chancenlos, wenn es um eine Auszeichnung für schönste Basis, oder bestes Video geht. Auch das Abzeichen für den weitesten Abschuss ist weitestgehend auf Modded leichter zu erreichen, als auf Vanilla (Thema Nebel). Ich finde es sollte sich niemand gezwungen fühlen auf Modded, oder Vanilla zu spielen, nur um diese Trophäen zu bekommen. Ich habe auf Vanilla bereits zwei riesen Basen gebaut. Mir hat jedes Mal die Motivation gefehlt ein Video davon zu machen, weil es Dinge wie Kamerafahrten (Heli), Dekoration, etc. es so auf Vanilla gar nicht gibt bzw. umsetzbar wäre.
      Man könnte also hier ganz gezielt zwischen Vanilla Trophäen und Modded-Trophäen unterscheiden. Vielleicht würde es dann auch den ein oder anderen Modded Spieler auf Vanilla verschlagen, der sich als "Trophäenjäger" identifiziert. Würde bei der Spielerzahl auch Vanilla von profitieren.
    • Eigene Flaggen für lang bestehende Clans auch auf Vanilla - tut keinem Weh, fördert Zusammenhalt + Langzeitmotivation
    • Events auf Modded gaben des Öfteren nur Belohnungen für den Modded-Spielmodus. Beispiel: 7.te BB-Fight Night - es gab ein Auto für den Sieger des Events - In dem Fall ein Vanilla Spieler, der von der Belohnung nicht viel hatte.
    • Ein Auto-Run button und eine Mute-Button, wenn man Auto/LKW fährt. Bietet einfach mehr Quality of Life und hat keinen Einfluss auf den Kern von Vanilla
    • Saisonelle Änderungen, was das Wetter angeht. Hier wurde mir klar Kommuniziert: Winter Vanilla Chernarus gabs schon mal, will keiner mehr haben. Ich habe wirklich viele Leute gefragt und 90% der Leute hätten es zumindest für die kurze 1.28/2 gefeiert. Es gibt keine Änderungen seitens Bohemia? Warum nicht selbst etwas Anpassen, um die Spieler am Ball zu halten? Das selbe gilt für Ingame-Schrauben, wie die Temperatur. Im Sommer warm und im Winter kalt, im Herbst viel Regen. Wäre mein persönliches Highlight, was den Server auch Langfristig attraktiver hält.

    Änderung bedeutet auch immer Reibung - das ist klar. Aber ohne Änderung auch kein Fortschritt, zumindest ist das meine Ansicht der Dinge :)

    Cheers

    Einmal editiert, zuletzt von WhiskeyMixer (1. Januar 2026 um 16:43)

  • Frohes Neues Jahr!


    Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal zu Wort melden und das Feedback von Whiskey ergänzen. Viele der angesprochenen Punkte decken sich stark mit meinen eigenen Erfahrungen, weshalb ich Vanilla gern aus meiner persönlichen Sicht weiter ausführen möchte.

    Wie bereits beschrieben, entsteht auch mein Feedback nicht aus Unzufriedenheit, sondern aus Verbundenheit mit dem Server und der Community. Ich spiele Vanilla ganz bewusst weil ich Servern mit Tradern und extremen Mods einfach nicht ansprechend finde Vanilla hat da einfach einen schönen Grundkern. Gleichzeitig schließt sich für mich das Bewahren dieses Kerns nicht mit Feinschliff oder Weiterentwicklung aus.

    Ein Punkt, der bereits angesprochen wurde und den ich voll teile, ist die Wahrnehmung von Vanilla innerhalb der Community. Für mich fühlt sich Vanilla stellenweise wie ein Nebenprodukt an. Nicht, weil es schlecht läuft oder vernachlässigt wird, sondern eher, weil Vanilla scheinbar „einfach funktioniert“ und deshalb wenig Aufmerksamkeit bekommt. Dabei ist die Entwicklung eigentlich enorm. Ich bin zu Zeiten auf GDZ gekommen, da waren abends fünf Spieler online, wenn es gut lief. Heute gibt es Phasen, in denen Vanilla zeitweise mehr Traffic hat als die Modded-Server. Das zeigt mir sehr deutlich, dass Vanilla lebt und angenommen wird.

    Gerade deshalb finde ich es schade, dass sich Vanilla manchmal wie das „fünfte Rad am Wagen“ anfühlt, während Innovation und Sichtbarkeit stärker im Modded-Bereich stattfinden. Dabei zeigen Beispiele wie die neuen Waffenvariationen sehr gut, wie man Vanilla beleben kann, ohne seinen Charakter zu verändern. Diese Skins sind rein kosmetisch, greifen nicht ins Gameplay ein und bringen trotzdem spürbar mehr Identität und Frische.

    In dieselbe Richtung gehen für mich weitere Quality-of-Life-Ideen. Dinge wie Fraktionsflaggen, auf die man über längere Verweildauer hinarbeitet, saisonale Wetterwechsel oder leicht angepasste Umweltbedingungen verändern das Spiel nicht grundlegend, sorgen aber für Atmosphäre und Motivation. Auch wenn sich dadurch das bisherige Konzept eines reinen Vanilla-Servers auf GDZ leicht verändern würde, sehe ich darin die Chance, eine größere und langfristig stabilere Spielerschaft zu erreichen.

    Ich weiß, dass ich das Thema eines eigenen Login- bzw. Ladebildschirms für Vanilla schon einmal angesprochen habe und dies damals mit dem Hinweis abgelehnt wurde, dass es sich dabei um eine Mod handeln würde. Das kann ich nachvollziehen. Gleichzeitig sehe ich mittlerweile viele Server, die bewusst als Vanilla Plus laufen. Dort gibt es kleine QoL-Anpassungen, die nichts am eigentlichen Gameplay verändern. Keine veränderten Loot-Werte, keine Anpassungen an Hunger- oder Durstverlust, keine Eingriffe in Waffenbalance oder Spawns. Es sind einfache Anpassungen, die das Gefühl, die Atmosphäre oder die Präsentation verbessern. Auch wenn es dann streng genommen nicht mehr „reines Vanilla“ ist, bleibt der Kern unangetastet.

    Ein weiterer Punkt betrifft für mich die aktuelle Situation rund um Clans und Fraktionen. Momentan macht es auf Vanilla kaum einen Unterschied, ob ich Teil einer offiziellen Fraktion, eines Clans oder einfach einer Gruppe bin. Abgesehen von einer optionalen Markierung auf der Karte – die viele bewusst meiden – gibt es keinen echten Mehrwert. Das Gruppenfoto wirkt eher symbolisch, da man auch ohne offizielle Fraktion mit fünf Spielern exakt dieselben Möglichkeiten hat. Auch Armbinden verlieren für mich an Bedeutung, da sie häufig gewechselt oder bewusst doppelt genutzt werden.

    Hier fehlt mir ein echter Anreiz, mich bewusst und langfristig als Fraktion zu etablieren. Nicht im Sinne von spielerischen Vorteilen, sondern als Ziel, auf das man gemeinsam hinarbeiten kann. Eine Fraktionsflagge oder ähnliche Identitätsmerkmale, die ich mir erst nach einer gewissen Verweildauer oder Aktivität verdienen muss, würden Zusammenhalt fördern und dem Fraktionsgedanken wieder mehr Gewicht geben.

    Eng damit verknüpft ist für mich das Thema Raids. Wie schon beschrieben, empfinde ich den fehlenden Schutz außerhalb üblicher Online-Zeiten als extrem frustrierend. Mir ist bewusst, dass feste Raidzeiten wahrscheinlich nicht umsetzbar sind. Trotzdem führt der aktuelle Zustand dazu, dass Offline-Raids eher die Regel als die Ausnahme sind. Als arbeitender Spieler mit normalem Tagesrhythmus bin ich dadurch strukturell im Nachteil.

    Nach Hause zu kommen und festzustellen, dass meine Base über Nacht ohne Gegenwehr geöffnet und zerstört wurde, ist extrem demotivierend – besonders dann, wenn viel Zeit und Arbeit hineingeflossen ist. Gerade für neue Spieler, die bewusst Vanilla gewählt haben, ist das ein harter Dämpfer.

    Deshalb halte ich es für absolut legitim, zumindest über einen zeitlich begrenzten Raidschutz nachzudenken, zum Beispiel in einem Fenster zwischen 00:00 und 06:00 Uhr. Dieses Schutzfenster könnte flexibel angepasst werden, je nachdem, wie die Vanilla-Spieler darauf Feedback geben. Das würde Raids nicht abschaffen, aber einen faireren Rahmen schaffen, Frust reduzieren und langfristigen Basebau wieder attraktiver machen. Mir geht es dabei nicht darum, Risiko aus DayZ zu entfernen, sondern ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Spiel, Motivation und realem Leben zu finden.

    All diese Punkte greifen für mich ineinander: die Wahrnehmung von Vanilla, sinnvollere Fraktionsstrukturen, gezielte QoL-Anpassungen und ein fairer Umgang mit Raids. Sie zielen nicht darauf ab, Vanilla neu zu erfinden, sondern darauf, den bestehenden Kern zu stärken und langfristig lebendig zu halten.


    Lasst uns da einen schönen Talk drüber führen, wie Feedback nunmal so läuft!!!

    Erfahrener DayZ Vanilla Spieler & Mitspieler einer größeren Gruppe - Interesse? Schreib mir doch einfach eine PN oder Discordnachricht. :lovedayz:

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    Im Zuge der aktuellen Feedback-Diskussion möchten wir eine Sache einmal grundsätzlich einordnen, um Erwartungen besser abzugleichen und Missverständnisse zu vermeiden.

    Vanilla und Modded – unterschiedliche Rollen innerhalb derselben Community

    Vanilla und Modded sind zwei unterschiedliche Angebote innerhalb von GDZ, die nebeneinander bestehen und sich ergänzen. Beide gehören zur Community, beide werden bewusst von unterschiedlichen Spielertypen genutzt.

    Der Vanilla-Server steht für einen schlanken, stabilen und zugänglichen DayZ-Kern. Für viele ist er der erste Berührungspunkt mit der Community, für andere eine ganz bewusste Entscheidung für genau diesen Spielstil. Diese Rolle soll er behalten.

    Die Modded-Server sind der Bereich, in dem bei GDZ Innovation, Experimente und Weiterentwicklung stattfinden. Dort fließt ein Großteil der Entwicklungsarbeit und Kreativität.

    Die unterschiedlichen Schwerpunkte ergeben sich aus dem Einsatz von Ressourcen und dem Entwicklungsfokus, nicht aus einer sozialen oder gemeinschaftlichen Hierarchie. Vanilla- und Modded-Spieler sind gleichermaßen Teil der GDZ-Community, nur mit unterschiedlichen Schwerpunkten.


    Warum wir Feedback zu Vanilla einholen

    Feedback zu Vanilla ist immer willkommen, insbesondere zu:

    • Regeln und deren Auslegung
    • Kommunikation
    • grundsätzlichen Server-Settings (wie z. B. Wetter)
    • Stabilität und technischen Auffälligkeiten (z. B. der mysteriöse 17-Uhr-Lag, dem wir noch immer auf der Spur sind)
    • kleinen Anpassungen im Rahmen von Vanilla, ohne Mods und ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand
      (z. B. Aktivierung von Waffenskins, die bereits in den Vanilla-Files enthalten sind)

    Ideen, die darüber hinaus in Richtung zusätzlicher Systeme, Mod-Funktionen (Auto-Run, QoL-Features) oder einer strukturellen Erweiterung von Vanilla gehen, fallen nicht in den aktuellen Vanilla-Rahmen, können aber in anderen Serverbereichen weitergedacht werden.

    Bei bestehenden Community-Trophäen, bei denen die serverseitigen Rahmenbedingungen objektiv nicht vergleichbar sind, erfolgt ab sofort eine getrennte Auswertung für Vanilla und Modded.
    Das betrifft konkret die Trophäen „Schönste Base“ sowie „Scharfschütze“.

    Dabei handelt es sich nicht um neue Trophäen oder zusätzliche Belohnungen, sondern ausschließlich um eine faire Vergleichbarkeit bei unterschiedlichen Rahmenbedingungen auf Vanilla und Modded. Alle weiteren Trophäen bleiben unverändert.

    Wichtig für die Scharfschützen: Bitte reicht eure weitesten Abschüsse mit Angabe von Datum, Uhrzeit, ungefähren Koordinaten und genutzem ingame Namen via Ticket ein. Nur so könnt ihr bei der Auswertung berücksichtigt werden.


    Abschließend

    Niemand spricht Vanilla-Spielern ihre Verbundenheit, Motivation oder ihren Platz in der Community ab. Gleichzeitig ist es wichtig, klar zu benennen, welchen Rahmen Vanilla hat – und welchen bewusst nicht, damit Feedback sinnvoll genutzt werden kann und wiederkehrende Diskussionen vermieden werden.

    Wir freuen uns auf konstruktiven Austausch und darauf, dass Vanilla weiterhin ein stabiler, lebendiger Teil der GDZ-Community bleibt.

    Danke für den offenen Austausch und das sachliche Feedback – genau davon lebt eine Community. [gdzherz]

  • Danke für die ausführliche Einordnung und die konkreten Änderungen, insbesondere die getrennte Auswertung der Trophäen – das ist für mich ein echter Schritt in die richtige Richtung.

    Gleichzeitig möchte ich offen sagen, dass bei mir dennoch ein gewisses Gefühl der Entkopplung bleibt. Nicht, weil ich den gesetzten Vanilla-Rahmen nicht akzeptiere – den akzeptiere ich –, sondern weil meine konkreten Vorschläge weniger inhaltlich bewertet, sondern primär kategorisch eingeordnet wurden.

    Mir ging es nicht darum, diesen Rahmen zu sprengen, sondern ihn auszuloten. Dass manche Ideen dafür aktuell keinen Platz haben, ist eine legitime Entscheidung. Ich wollte jedoch nachvollziehen, warum sie aus Vanilla-Sicht nicht tragfähig sind – nicht nur, dass sie es nicht sind.

    Die vorgenommenen Anpassungen zeigen, dass Feedback Wirkung haben kann, und dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Gleichzeitig hoffe ich, dass auch künftig Raum bleibt, Vanilla nicht nur zu bewahren, sondern gemeinsam darüber zu sprechen, wo sein Spielraum endet – und warum.

    Danke für den offenen Austausch und dafür, dass Vanilla weiterhin seinen Platz bei GDZ hat.

  • Beitrag von Cone (2. Januar 2026 um 21:57)

    Dieser Beitrag wurde von DagiWeh aus folgendem Grund gelöscht: Hier ist weder der richtige Ort für Selbstinszenierung, noch für Angriffe auf die Meinungen anderer. (2. Januar 2026 um 22:39).