Sehr geehrte Überlebende, Schießbudenfiguren, Ghillies und künftige Leichen auf Vanilla und Modded!
Wir laden euch lich ein zu unserer
"Zielscheiben Tagung Oktober 2026"
PVP Marathon-Wochenende vom 09.10. bis zum 11.10.2025 (Aufgrund der großen Nachfrage auch zu einem Zusatztermin am 14.10.2025) widmen wir uns in mehreren praxisorientierten Fachveranstaltungen den zentralen Fragen des modernen Überlebens:
Wie viele Schläge hält ein Mensch eigentlich aus? Hilft Zickzacklaufen wirklich? Warum schießt der schon wieder auf mich? "Hä? Ich dachte das wär ein Gegner!" - Friendly Fire: Vom Segen zum Fluch? "Niggo, bist du das?" - Vom Freund zum Feind: Training von Reaktionsvermögen und Auffassungsgabe im Gefecht Und wie schnell kann man nach dem Respawn erneut sterben?
Die Teilnahme ist kostenlos. Die Munition vermutlich nicht... Vorkenntnisse sind unnötig – ihr seid schließlich die Zielscheiben.
Feierliche Eröffnung der Tagung mit einem wissenschaftlich begleiteten Belastungstest der menschlichen Physiologie.
Themenschwerpunkte: „Wer kann am meisten einstecken?“ „Wer kann am meisten austeilen?“ und der beliebte Praxiskurs „Blocken – überschätzte Technik oder einfach vergessen?“
Gemeinsames Einschießen auf bewegliche Ziele. Freiwillige vor!
Geplante Workshops:
🎯 „Wie vermeide ich Kopftreffer?“ 🐔 „Zickzack laufen wie ein verirrtes Huhn“ 🌳 „Ein Busch ist dein bester Freund“ 🏕️ „Campen für Anfänger und Fortgeschrittene“ 💀 „Ich bin gerade erst gespawnt!“ – Ursachen, Ausreden und Bewältigungsstrategien
Für alle, denen drei Tage Sterben am Stück noch nicht gereicht haben.
Themenschwerpunkt:
„Ich sehe nichts – aber irgendjemand schießt.“
Taschenlampen können helfen. Taschenlampen können allerdings auch anderen helfen.
-------
💀 FACHPANEL: „SPAWNPUNKTE – SEGEN ODER TODESFALLE?“
Erfahrene Fachkräfte berichten aus erster Hand:
„Ich war noch gar nicht richtig geladen.“
„Da stand schon einer.“
„Wo kam DER denn jetzt her?!“
„ICH HABE DOCH GERADE ERST—“
Die anschließende Schweigeminute entfällt aus Zeitgründen. Respawn läuft bereits...
-------
🍔 TAGUNGSVERPFLEGUNG
Zwischen den Veranstaltungen werden selbstverständlich frische Kugeln serviert – wahlweise aus Blei oder Gummi.
Vegetarische Optionen waren vorgesehen, sind jedoch leider dem Friendly Fire zum Opfer gefallen.
Getränke bitte selbst mitbringen.
-------
🔥 ABSCHLUSSRUNDE & FEEDBACK
Zum Ende bitten wir alle Teilnehmenden um eine kurze Evaluation:
☐ Ich habe viel gelernt. ☐ Ich habe viel geschossen. ☐ Ich wurde viel erschossen. ☐ Ich weiß bis heute nicht, wer mich erschossen hat. ☐ Ich möchte über Spawnpunkte reden. ☐ Ich möchte NICHT über Spawnpunkte reden.
Teilnahmebescheinigungen werden am Respawnpunkt ausgegeben.
PS: Wer das gesamte Wochenende überlebt, darf die Zusammenfassung für die Zielscheiben-Tagung 2027 schreiben.
Wir haben das Format "Sturm auf die Base" nun inzwischen seit der 1.25, also über 7 Season hinweg immer wieder in unterschiedlichen Varianten angeboten, je nachdem was die Leute aus der Community und die Basenbauer für ein Konzept umsetzen wollten und wie viel Energie man im Vorfeld bereit war, dafür einzubringen.
Daher danke ich auch immer den Leuten, die sowas auf die Beine stellen, denn das ist alles andere als einfach. Aber ich finde auch, dass man diese Events schlecht miteinander vergleichen kann, weil jeder Ausrichter so seine Handschrift druntersetzt.
Ich habe heute schon mit einigen Neuzugängen und Gästen am Camp gesprochen und die Stimmung war einheitlich: Die sind richtig heiß darauf, sich mal an eurer Base auszuprobieren. Von daher bin ich guter Dinge und Zeit für Feedback ist nach dem Event noch genug
Von daher: Lasst die Spiele beginnen
Ich werde versuchen das Spektakel über Germandayz bei Twitch zu streamen. Für alle die, die leider nicht dabei sein können.
Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Außerdem könnt ihr diesmal eine Deathmatch Trophäe abstauben für die meisten Kills an dem Abend!
Natürlich könnt ihr im GDZ-Discord quatschen, Teams bilden – oder einfach auf alles schießen, was sich bewegt. 😉
Nach dem Killen kommt das Chillen 🍖
Nach Mitternacht ziehen wir uns zurück und springen traditionell von einem Turm oder hohen Gebäude in die Tiefe, um die neue Season willkommen zu heißen.
Für Eilige nochmal die harten Fakten:
10.10.2026, 20:00 Uhr – GDZ Vanilla Chernarus
Ort: Vybor
Nach dem Tod Start mit einer USG-45 im Kampfgebiet sowie mit Zuckerstangen für den Hunger zwischendurch
Loot-Stashes vorhanden (solange Vorrat reicht)
Trophäe für den Schützenkönig
Discord-Talk optional
Optional am Ende: Gemeinsamer Turmsprung in den Tod
Viel Spaß und liebe Grüße
~Herz
🇬🇧 🇺🇸 Dear survivors on GDZ (and of course all guests as well)! 🇬🇧 🇺🇸
The big Final Shootout on GDZ Vanilla Chernarus is coming up again! Despite the planned wipe on October 15th, we’re sticking to our usual weekend date.
📅 Saturday, October 10th, 2026 - 8:00 PM
The server will restart one more time – and then it’s: Fire at will!
Where are we heading?
This time, we’re heading west. To Vybor!
You had until Thursday, October 1st, 2026 to vote for the exact location. Was your favorite spot missing? Feel free to let me know – maybe next year!
🔫 Here’s what awaits you:
After death, you’ll respawn directly in the event area, equipped with a USG-45 – plus some candy canes to keep hunger at bay
Stashes & equipment from previous events will be provided (while supplies last...!)
You’re welcome to prepare your own stashes, and donations are always appreciated.
No registration required – if you’re there, you’re in
Kill logs will be recorded from 8:00 PM to midnight
You can also grab a Deathmatch Trophy this time!
Of course, feel free to hang out in the GDZ Discord, team up — or simply shoot at anything that moves. 😉
After the killing comes the relaxing part 🍖
After midnight we wind down and, in good tradition, leap from a tower or tall building to welcome the new season.
For those in a hurry, here are the key facts:
October 10th, 2026, 8:00 PM – GDZ Vanilla Chernarus
Location: Vybor
After death, respawn in the combat zone with a USG-45 and some candy canes to keep hunger at bay
Freut mich, dass sich nun doch einige melden! Je mehr Angreifer, desto besser. Ich habe auch schon einiges an Waffen und Ausrüstung hergerichtet, die wir den Angreifern zur Verfügung stellen werden. Die Planungen laufen da noch, aber niemand sollte mit einem Speer raiden müssen.
Wir versuchen außerdem, einen kleinen Taxifahrer-Dienst auf die Beine zu stellen, damit Angreifer und Verteidiger nach einem Tod notfalls wieder zur Eventlocation kommen.
Aber bei all dem Spaß noch ein kleiner moderativer Hinweis, weil es dazu doch einige Fragen vor allem in Bezug zu Raids und Griefing und was man nun in Bezug auf die Base nun eigentlich "darf", gab:
Wer anderen absichtlich und wiederholt den Spielspaß verdirbt – ohne spielerischen Nutzen - wird gebannt. Es geht dabei nicht um reguläre Spielmechaniken wie PvP oder Raids, sondern um Aktionen, die gezielt destruktiv oder störend sind – häufig ohne eigenen Gewinn, aber mit dem Ziel, Frust zu verursachen.
Dazu zählt z. B.
das sinnlose Zerstören von Community-Strukturen wie Tishina, Groots Hill oder Bambi-Camps auf Vanilla
fremdes Loot mutwillig despawnen lassen ohne die Ressourcen sinnvoll zu nutzen oder mitzunehmen
das Sabotieren von offiziellen Events z.B. durch Zerstören der Event Location, Entwendung von Event Loot, Stören beim Event selber
Da die I.K.E.A.-Base gleichzeitig die bereits vorbereitete Eventlocation für „Sturm der Ordnung“ am 03.10. ist, gilt dieser Schutz der Eventlocation ab sofort bis zum Abschluss des Events.
Das bedeutet nicht, dass I.K.E.A. damit generell Raidschutz erhält. Reguläres Spiel bleibt reguläres Spiel. Eine gezielte Zerstörung, Demontage oder anderweitige Sabotage der vorbereiteten Location mit dem Zweck, das Event zu beeinträchtigen oder zu verhindern, fällt jedoch unter die oben genannte Regel.
Für zukünftige Events werden wir jedoch Eventlocation und reguläre Fraktionsbase klarer voneinander trennen, damit diese Überschneidung nicht mehr entsteht.
Dann darf die Base am 03.10. ganz offiziell zerlegt werden. 😄
So, nachdem nun die Beiträge aus dem Feedbackthema hier gelandet sind, können wir uns wirklich mal der Grundsatzfrage stellen.
Mir ist bei der bisherigen Diskussion wichtig, noch einmal etwas zu unterscheiden: Es soll hier nicht darum gehen, welche konkrete Gruppe angeblich welche Accounts wo positioniert oder welche Informationen weitergegeben hat. Solche konkreten Verdachtsfälle können wir hier ohnehin nicht sinnvoll klären und sie gehören am besten in ein Ticket.
Spannend finde ich vielmehr die grundsätzliche Frage, wo für uns als Community normales Zusammenspiel endet und problematisches Meta-Gaming beginnt.
Dass Spieler miteinander reden, sich innerhalb ihrer Gruppen und Freundeskreise austauschen oder Informationen weitergeben, gehört für mich erst einmal zu einem Community-Server dazu. Ebenso ist ein Multiaccount, der beispielsweise für einen eigenen RP-Charakter genutzt wird, etwas völlig anderes als die strategische Nutzung mehrerer Accounts, um ein gewisses Ziel zu erreichen.
Interessant wird die Grenze für mich dort, wo beides gezielt miteinander kombiniert wird: also beispielsweise Informationen außerhalb des Spiels eingehen und anschließend ein passend positionierter Charakter eingeloggt wird, um unmittelbar in eine Situation einzugreifen. Ob und ab wann wir so etwas noch als legitimen Teil von DayZ bzw. GDZ betrachten, ist für mich die eigentlich spannende Frage dieser Diskussion.
Deshalb bitte ich euch: Diskutiert gerne über das Verhalten und die Rahmenbedingungen, aber nicht darüber, wer es angeblich macht.
So, Cheffin hat gesprochen. Ich mach hier mal sauber und ihr könnt ihr gerne weiterdiskutieren, dann bleibt es übersichtlich. Ich habe alle eure Beiträge per Hand rübergetragen und entsprechend gekennzeichnet. Nichts ging verloren
Moderativer EDIT von
@Herz-Aus-Gold : Zur Übersichtlichkeit folgt hier eine Abspaltung der Diskussion zum "Meta-Gaming" aus dem Feedback-Thema. Bleibt fair, sachlich und bei Vorwürfen bitte lieber ein Ticket eröffnen, als hier Anschuldigungen auszusprechen. Danke!
Was ich an der Stelle klar im Namen des Teams sagen möchte: Auch wenn es sich viele hier im Thema dafür ausgesprochen haben, ein Wochenend-Raidfenster passt aktuell nicht in das Konzept von GDZ Vanilla Chernarus. Es würde Konflikte künstlich bündeln und die Dynamik verändern, die unseren Server seit jeher ausmacht. Permanente Tag-Gefahr gehört zu unserer Identität als Teil des Spiels.
Thema Serverweite Nachrichten: Hier muss ich nochmal den Raidschaden erwähnen. Man könnte hier relativ einfach die Spieler darüber informieren, dass der Raidschaden ab 00:00 Uhr bis 06:00 Uhr deaktiviert ist. ---
Ist umgesetzt worden und wird nun als Hinweis beim Einloggen in der ersten Nachricht angezeigt. Danke für die Anregung
Bei Punkt 3 würde ich gerne etwas genauer unterscheiden.
Beim grundsätzlichen Thema „Meta“ kann ich deinen Gedanken durchaus nachvollziehen. Gerade wenn man versucht, sich irgendwo unbemerkt etwas aufzubauen oder eine Aktion vorzubereiten, kann es natürlich frustrierend sein, wenn man das Gefühl bekommt, dass Informationen sehr schnell die Runde machen. Und das ist kein Geheimnis: Informationen wandern bei uns manchmal schneller, als manche Autos auf der Küstenstraße fahren können...
Gleichzeitig ist die Grenze hier manchmal gar nicht so leicht zu ziehen. Über die Steam-Liste bekommt man natürlich gewisse Anhaltspunkte darüber, wer gerade online sein könnte. Aber auch diese Informationen sind mit Vorsicht zu genießen und am Ende kein hundertprozentiger Garant dafür, dass der daraus gewonnene Eindruck tatsächlich stimmt.
Und auf einem Community-Server wie GDZ reden Menschen natürlich auch miteinander. Freunde, Gruppen und Verbündete tauschen Informationen aus, erzählen vielleicht, wen sie wo gesehen oder gesprochen haben, was irgendwo passiert ist oder manchmal auch, wem eine Base gehört. Das würde ich zunächst einmal als normalen Teil des sozialen Spiels betrachten und nicht automatisch als Meta-Gaming werten.
Unsere Meta-Regel setzt deshalb an anderen Stellen an, beispielsweise wenn Positionen öffentlich gepostet, Basen öffentlich verraten oder Informationen gezielt auf eine Weise weitergegeben werden, die über dieses normale Zusammenspiel hinausgeht. Dass Informationen innerhalb bestehender Kontakte weiterwandern und dadurch vielleicht auch eine Base schneller entdeckt wird, lässt sich dagegen kaum vollständig vermeiden. Das gehört ein Stück weit auch zur Dynamik einer so stark vernetzten Community.
Das von dir beschriebene gezielte „Staffellaufen“ mit strategisch positionierten Accounts wäre für mich aber nochmal etwas anderes. Du schreibst ja, dass ihr das bereits näher untersucht und dabei konkrete Accounts an verschiedenen Orten identifiziert habt. Wenn ihr dazu Accounts, Zeitpunkte oder andere konkrete Beobachtungen gesammelt habt, gebt das bitte einmal vertraulich per Ticket ans Team weiter. Dann können wir uns anschauen, ob da wirklich ein systematisches Muster vorliegt. Nur aus gespawnten Zombies oder einzelnen Sichtungen würde ich noch nicht automatisch einen Missbrauch von Multiaccounts ableiten wollen.
Dass man seine Route zu einem geplanten Raid gegebenenfalls so wählen muss, dass man nicht gesehen oder verfolgt wird, würde ich allerdings durchaus noch als Teil von DayZ betrachten. 😄 Wer mit einem Auto quer durch Chernarus fährt, kann eben auch entdeckt werden.
Freut mich natürlich erstmal, dass du auch vieles positiv wahrnimmst und vor allem die LKI weiterhin gut bei euch ankommen.
Beim Thema Fahrzeuge verstehe ich, was du meinst. Gerade am Anfang einer Season sind die natürlich heiß begehrt und entsprechend schnell verteilt. Ein festes Gruppenlimit sehe ich persönlich aber eher schwierig. Da stellen sich ziemlich schnell sehr viele Fragen: Wann „gehört“ ein Fahrzeug einer Gruppe? Was ist mit geliehenen, gefundenen oder gerade erbeutet worden? Ist es ein Fahrzeug einzelner Mitglieder oder mehrer usw. Und am Ende müsste das Team regelmäßig Besitzstände kontrollieren – und eigentlich möchten wir eher weniger Dinge administrativ überwachen als mehr. Gerade auf GDZ Vanilla.
Ich denke, da ist auch ein Stück weit jeder selbst gefragt, sich zu überlegen, wie viele Fahrzeuge man wirklich „braucht“. Und wenn irgendwann mehr herumsteht, als man sinnvoll nutzen kann, freuen sich andere sicherlich darüber. Wir Samariter nehmen beispielsweise auch immer gerne Fahrzeugspenden entgegen, um sie an Neulinge weiterzugeben. Aber ihr habt ja ebenfalls schon Autos zur Weitergabe gespendet, also wisst ihr das. 😉
Natürlich kann darüber aber gerne innerhalb der Community diskutiert werden. Fühl dich frei, dazu ein eigenes Thema im allgemeinen Vanillabereich aufzumachen. 🙂
Dein Feedback zu den Raidzeiten würde ich dich bitten, nochmal in das entsprechende Thema zu posten. Gerade solche Dinge betreffen alle Spieler und dort kann die Community nochmal gemeinsam darüber diskutieren, ob die aktuellen Zeiten noch gut passen oder Änderungsbedarf besteht. So war ja auch der Plan, denn nur durch eure Rückmeldungen wissen wir, was passt und wo vielleicht noch nachgebessert werden kann.
Bei Punkt 3 würde ich gerne etwas genauer unterscheiden.
Beim grundsätzlichen Thema „Meta“ kann ich deinen Gedanken durchaus nachvollziehen. Gerade wenn man versucht, sich irgendwo unbemerkt etwas aufzubauen oder eine Aktion vorzubereiten, kann es natürlich frustrierend sein, wenn man das Gefühl bekommt, dass Informationen sehr schnell die Runde machen. Und das ist kein Geheimnis: Informationen wandern bei uns manchmal schneller, als manche Autos auf der Küstenstraße fahren können...
Gleichzeitig ist die Grenze hier manchmal gar nicht so leicht zu ziehen. Über die Steam-Liste bekommt man natürlich gewisse Anhaltspunkte darüber, wer gerade online sein könnte. Aber auch diese Informationen sind mit Vorsicht zu genießen und am Ende kein hundertprozentiger Garant dafür, dass der daraus gewonnene Eindruck tatsächlich stimmt.
Und auf einem Community-Server wie GDZ reden Menschen natürlich auch miteinander. Freunde, Gruppen und Verbündete tauschen Informationen aus, erzählen vielleicht, wen sie wo gesehen oder gesprochen haben, was irgendwo passiert ist oder manchmal auch, wem eine Base gehört. Das würde ich zunächst einmal als normalen Teil des sozialen Spiels betrachten und nicht automatisch als Meta-Gaming werten.
Unsere Meta-Regel setzt deshalb an anderen Stellen an, beispielsweise wenn Positionen öffentlich gepostet, Basen öffentlich verraten oder Informationen gezielt auf eine Weise weitergegeben werden, die über dieses normale Zusammenspiel hinausgeht. Dass Informationen innerhalb bestehender Kontakte weiterwandern und dadurch vielleicht auch eine Base schneller entdeckt wird, lässt sich dagegen kaum vollständig vermeiden. Das gehört ein Stück weit auch zur Dynamik einer so stark vernetzten Community.
Das von dir beschriebene gezielte „Staffellaufen“ mit strategisch positionierten Accounts wäre für mich aber nochmal etwas anderes. Du schreibst ja, dass ihr das bereits näher untersucht und dabei konkrete Accounts an verschiedenen Orten identifiziert habt. Wenn ihr dazu Accounts, Zeitpunkte oder andere konkrete Beobachtungen gesammelt habt, gebt das bitte einmal vertraulich per Ticket ans Team weiter. Dann können wir uns anschauen, ob da wirklich ein systematisches Muster vorliegt. Nur aus gespawnten Zombies oder einzelnen Sichtungen würde ich noch nicht automatisch einen Missbrauch von Multiaccounts ableiten wollen.
Dass man seine Route zu einem geplanten Raid gegebenenfalls so wählen muss, dass man nicht gesehen oder verfolgt wird, würde ich allerdings durchaus noch als Teil von DayZ betrachten. 😄 Wer mit einem Auto quer durch Chernarus fährt, kann eben auch entdeckt werden.
Und zu Punkt 4 kann ich dir zumindest eine ziemlich eindeutige Antwort geben: Mods, die über rein kosmetische Texturänderungen hinausgehen – wie beispielsweise damals unser Experiment mit Early Winter – sind für GDZ Vanilla weiterhin nicht vorgesehen. Doppelseitige Armbinden, Earplugs, zusätzliche Clan-Armbinden usw. würden uns vom Vanilla-Konzept wegführen, auch wenn sie echt nett wären. Aber genau für solche Erweiterungen haben wir bei GDZ schließlich unsere gemoddeten Server. 😉
Danke dir aber auf jeden Fall fürs Zusammenschreiben!
Okay, ich glaube, hier liegt gerade ein ziemlich großes Missverständnis vor. 😅
Erst einmal: Deine Sachen sind nicht weg. Wir haben sie weder behalten noch als Raidbeute betrachtet. Du bekommst selbstverständlich alles zurück.
Und nein, wir haben auch keine neue „Samariter-Regel“ aufgestellt, nach der niemand in der Nähe eines Hospitals oder unserer Camps bauen darf. Allerdings kam es in der Vergangenheit mehrfach zu schweren Konflikten, in die unsere Camps durch unmittelbar angrenzende Lager oder Basen hineingezogen wurden. Deshalb verfolgen wir diese Linie schon seit einiger Zeit und bitten um etwas Abstand.
Da gerade gestern erneut zwei bzw. drei unserer Unterstände abgebaut worden waren und wir in der Garage unter anderem Dinge gefunden haben, die uns an verschwundene Sachen aus dem Campbestand erinnerten, waren wir bei diesem frisch entstandenen und durch zwei Tore gesicherten Stash direkt neben dem Camp entsprechend skeptisch. Es ist leider nicht das erste Mal, dass uns Kisten oder Unterstände entwendet und genau in einer dieser Garagen dann durch Tore verschlossen wurden. Ich ging daher davon aus, dass da ein umittelbarer kausaler Zusammenhang besteht.
Statt die Sachen jedoch als Raidbeute zu betrachten oder irgendetwas davon zu behalten, haben wir deshalb alles vollständig gesichert und an einen anderen Ort gebracht.
Der allgemeine Beitrag entstand aus dieser Situation heraus, sollte aber keine nachträglich erfundene Regel darstellen. Das mit dem respektvollen Abstand ist eine Bitte der Samariter.
Dass du jetzt zurückkommst, die Garage leer vorfindest und anschließend meinen Beitrag liest, macht dich natürlich sauer. Das kann ich nachvollziehen.
Und ich gebe auch zu: Ich hatte nicht damit gerechnet, dass du dort einen Stash gebaut hattest. Nicht immer ist der erste Eindruck richtig und ich übernehme die Verantwortung dafür. Daher entschuldige ich mich ausdrücklich dafür, dich verdächtigt zu haben, am Entfernen der Unterstände beteiligt gewesen zu sein. Es war, wie so oft in Chernarus, eines dieser Dinge, die zeitgleich passieren und dadurch einen Zusammenhang nahelegen, der am Ende vielleicht gar keiner ist.
Wie gesagt: Deine Sachen sind alle noch da. Plus ein paar Kisten, die ich gebaut habe, um das Zeug...vernünftig unterzubringen. 😅
Melde dich einfach bei mir, dann bekommst du sofort die Codes und deine Sachen zurück. Und dann können wir auch ganz in Ruhe klären, was da eigentlich passiert ist. 💛
🏕️ 26.09.2026 - Kleine Bitte der Samariter zu unseren Bambi-Camps
Da das Thema gerade aktuell geworden ist, möchten wir eine allgemeine Bitte loswerden:
Bitte errichtet private, verschlossene Basen nicht unmittelbar an oder direkt neben unseren Bambi-Camps. 💛
Unsere Camps sollen offene Anlaufstellen für alle Überlebenden sein – zum Versorgen, Helfen, Austauschen und manchmal auch einfach zum gemeinsamen Sitzen am Feuer. Sie sind für die Community gedacht.
Genau deshalb möchten wir aber auch vermeiden, dass die Camps zum Schutzschild für private Lager werden oder der Eindruck entsteht, eine Base in unmittelbarer Nähe stehe irgendwie unter dem Schutz der Samariter. Das tut sie nicht.
Hinzu kommt, dass wir bewusst versuchen, Waffen, Munition, Sprengstoff und ähnliche Dinge aus dem direkten Umkreis des Camps herauszuhalten. Bei einer verschlossenen Base direkt nebenan können wir das natürlich nicht mehr gewährleisten.
Und dann gibt es noch einen zweiten, wichtigen Punkt:
Nehmt aus den Camps gerne, was ihr braucht, denn genau dafür sind sie da. Aber bitte lasst die Infrastruktur stehen.
Leider wurden gerade in Berezino und auch bei @Der_Berts Camp in Solnichniy in letzter Zeit wieder mehrfach Unterstände unseres Auffanglagers abgebaut. Natürlich sind 50 kurze Stöcke, vier lange und ein Seil kein Vermögen und schnell wieder organisiert. Aber genauso schnell sind diese Materialien auch für einen eigenen Unterstand gesammelt. 😉 Dafür müssen die Shelter des Camps nicht abgebaut werden, auch wenn die Zeltplane oder gegerbten Felle noch so verlockend sind.
Wenn innerhalb einer Woche immer wieder losziehen müssen, um dieselben Unterstände neu aufzubauen, bleibt irgendwann kaum noch Zeit für die Dinge, für die die Samariter eigentlich da sind: Menschen versorgen, Camps auffüllen und neuen Überlebenden helfen und sie ins Spiel einführen.
Ein paar Fakten: Allein seit Dienstag, den 22.09.2026 mussten wir knapp 20 Unterstände an verschiedenen Orten neu aufbauen. Das ist irgendwann einfach kein Spaß mehr... Daher stehen auch diese Community-Strukturen unter einem besonderen Schutz. Bitte achtet darauf und denkt an die Serverregeln.
Nehmt aus den Camps gerne, was ihr braucht, denn genau dafür sind sie da. Aber bitte lasst die Infrastruktur stehen und Dinge, die für alle gedacht sind, auch für alle da. 💛 Falls ihr Planen oder Zelte benötigt, fragt einfach nach. Wir geben gerne, denn wir bekommen immer wieder Dinge gespendet.
Die nächsten beiden Male wird das LKI leider ausfallen. In dieser Season 1.29/2 wird es also kein weiteres LKI geben. Grund ist, dass es am Samstag jeweils andere Events gibt, die ihr gerne besuchen könnt.
Ihr könnte euch bei mir ab sofort melden und mir eure "Sammlung" ingame zeigen. Natürlich könnt ihr noch tauschen und handeln. Es wird aber keine weiteren Südfrüchte in den anderen PvP-Events geben. Zumindest nicht in dieser Season.
Bis spätestens zum 13.10.2026 sollte ich eure Früche gesehen und gezählt haben, wenn ihr die Trophäe beanspruchen wollt (Mir ist es ausnahmsweise auch egal, ob sie ruiniert, getrocknet oder verdorben sind. Hauptsache, man kann sie als Südfrüchte erkennen XD)
Allen anderen Danke für die Teilnahme an diesen Mini-Events. Allen voran natürlich I.K.E.A. und was von CHAOS noch übrig ist. War ein Fest mit euch, gerne wieder in der kommenden Season. Momentan denke ich auch darüber nach für Vanilla Nasdara einen solchen Tag anzubieten. Aber wenn, dann frühstens zwei Wochen nach dem Wipe.
Auswertung von LKI Reloaded - LKI: Küstenkrawall in Kamyshovo -
Na, das war doch schon viel besser!
In Kamyshovo ging es heute richtig zur Sache! Stellenweise haben 12 Leute im Eventgebiet die Fetzen fliegen lassen und es gab insgesamt 25 Kills zu verzeichnen. Auch zahlreiche Bambis konnten wieder einsteigen und eines wurde sogar versorgt... und nein, nicht mit Munition
Besonders schön fand ich auch, dass ein paar Neuzugänge auch mitgemischt und am Ende sogar ein paar seltene Waffen mitnehmen konnten.
Danke für's Chillen am Ende in Elektro am Camp. War sehr entspannt Danke auch wie immer an @zm4ster für das extrem schnelle Zusenden der Logs und SpaceMarine für das tolle Tool zur Auswertung.
🎯 Weiteste Kills: 1. Kallele → Cypress mit DMR aus 229.2m 2. R*diger Rammel → Kallele mit VSD aus 212.9m 3. Whiskey → Kallele mit DMR aus 160.5m 4. Whiskey → Blodt*rst mit DMR aus 158.9m 5. Blodt*rst → Whiskey mit DMR aus 139.9m
Freitag, 18.09.2026 – Tag 036 - Fremden Schlösser und eigene Wege
Hallo ihr Lieben,
nach dem beinahe unheimlich ruhigen Donnerstag war es heute mit der Stille ziemlich schnell vorbei. War ja klar...
Der Tag begann mit einer Alarmmeldung von Cypress und plötzlich war Prigorodki wieder hellwach: Sophie war angegriffen worden. Genauer gesagt hatte sie ihre Garage öffnen wollen und war dabei von hinten erschossen worden. Als wäre das nicht schon dreist genug, hatte der Täter anschließend offenbar ihr Zahlenschloss entfernt und durch eines mit einem anderen Code ersetzt.
Damit war sie nicht nur tot, sie war auch noch aus ihrer eigenen Garage ausgesperrt.
Ich weiß nicht, was ich an der Aktion schlimmer fand: Den Schuss aus dem Hinterhalt oder diesen fast schon spöttischen Zusatz, jemandem danach noch die eigene Tür vor der Nase zu verschließen.
────────────── 💛 ──────────────
🔐 Fremder Code am eigenen Tor
Cypress von der Schutztruppe war sofort vor Ort und auch einige unserer Nachbarn ließen nicht lange auf sich warten. In solchen Momenten merkt man, wie eng Prigorodki inzwischen wieder zusammengerückt ist. Sobald irgendwo etwas passiert, stehen plötzlich Menschen da, schauen nach dem Rechten, sichern Straßen und versuchen wenigstens herauszufinden, was eigentlich geschehen ist. Nur diesmal gab es nicht viel herauszufinden.
Vom Schützen fehlte jede Spur.
Niemand konnte sagen, ob er sich noch irgendwo in der Nähe befand oder längst weitergezogen war. Wir wussten auch nicht, ob Sophie gezielt angegriffen worden war oder ob jemand einfach eine Gelegenheit genutzt hatte. Sicher war nur, dass jemand wusste, wie man eine Garage übernimmt, ohne sie einfach nur aufzubrechen. Und genau das machte mir Sorgen.
Ein verschwundenes Schloss ist ärgerlich, aber ein neues Schloss mit fremdem Code ist eine Botschaft. Zumindest fühlt es sich so an.
Unterdessen half Cypress dabei, Sophies Tor wieder aufzuraiden, damit sie überhaupt wieder in ihre eigene Behausung kam. Schon die Formulierung ist vollkommen absurd. Eigentlich baut man Tore, damit Fremde draußen bleiben. In Chernarus endet man irgendwann damit, sein eigenes Tor aufzubrechen, weil irgendjemand beschlossen hat, einem die Kontrolle über die eigene Tür abzunehmen.
Tja.
Von einem normalen Nachbarschaftsproblem waren wir damit ziemlich weit entfernt. Aber zumindest packte die Schutztruppe bzw. Cypress mit an und half Sophie wieder in ihre Garage zu kommen. Schon gut, wenn man Nachbarn mit entsprechender Feuerkraft und Expertise hat, die als Schlüsseldienst fungieren können. Und ich glaube Cypress hat die willkommene Abwechslung genossen.
────────────── 💛 ──────────────
🌲 Schüsse bei Mogilevka
Später verlagerte sich die Unruhe weiter ins Landesinnere. Bei Mogilevka wurde auf Mordax geschossen. Ich kenne Mordax kaum, aber weiß, dass die Sache damit garantiert nicht einfach erledigt war.
Was genau passiert ist, kann ich leider nicht sagen. Aber es kamen immer wieder Schüsse aus der Gegend und Sophie, die sich dort auch umsehen wollte, berichtete noch von mindestens einer weiteren Partei, die beteiligt gewesen sein musste.
Was genau dort los war, konnten wir hinterher nicht wirklich auflösen.
Ein Schütze, ein Bau. Schüsse und viele Beteiligte. Mehr wussten wir nicht.
Und manchmal ist es besser, diese Lücken stehen zu lassen, als sie mit der Geschichte zu füllen, die gerade am bequemsten erscheint.
────────────── 💛 ──────────────
🎁 Auf nach Berezhki!
Am Abend ging es dann in Richtung Berezhki. Dort sollte ein kleines Gefecht stattfinden und .chantal2000 hatte mich tatkräftig beim VErstecken unterstützt. Kisten, Waffen und...Geschenke= Das Ganze lockte natürlich verschiedene Leute an.
I.K.E.A. war mit NiggoB, Jannnik und Leiharbeiter Cypress unterwegs und hatte sich wohl bereits einen guten Teil der versteckten Dinge sichern können.
Nelli_3011 hatte schon den ganzen Abend den Wunsch, auch mal ein paar Erfahrungen zu sammeln im Umgang mit der Waffe. Also willigte ich ein und wir gingen als Bambis in den Norden. Pinky nahm uns mit @Janinestsa freundlicherweise in "PISSY" (ich glaube, die Schreibung gefällt mir am besten) mit. Pinky lieh mir auch seine SCR, eine Waffe mit der ich noch nie geschossen hatte. Überhaupt, ich war alles andere als ausgebildet im Kampf. Aber dennoch dachte ich, das wäre eine gute Gelegenheit, Nelli_3011 ein paar DInge in Sachen Absicherung zu zeigen und ungezwungen ein paar Erfahrungen zu sammeln. Man wusste nie, wann ich das Camp mal wieder im Ernstfall würde verteidigen müssen.
Als Nelli_3011 und ich schließlich eintrafen, war von I.K.E.A. aber nichts mehr zu sehen.
Berezhkilag still da. Zumindest auf den ersten Blick.
Wir begannen, das Dorf zu durchsuchen und fanden tatsächlich noch einiges. Nicht mehr die große Auswahl, die vermutlich vorher dort gelegen hatte, aber genug, dass sich die Suche lohnte. Vor allem Nelli_3011 freute sich über ein paar Ballerinas, das auch gut für die Füße sein sollte.
Während wir unterwegs waren und in den Felsen kletterten, entdeckte ich am Horizont zwei Gestalten, die über eine Felsenkette sprinteten. Mein Blick folgte ihnen durch den Wald, sie wollten das Dorf wohl looten. Ich beobachtete sie und war mir nicht sicher, ob sie uns gesehen hatten.
Aber niemand machte Anstalten, daraus einen Kampf zu machen.
Und genau so kann es auch gehen.
Nicht jeder gemeinsame Aufenthalt in einem Dorf muss mit einer Leiche enden. Auch bei einem PvP-Abend nicht und schon gar nicht, wenn es das verschlafene Nest Berezhki ist...
Ich war darüber jedoch ziemlich froh.
────────────── 💛 ──────────────
🪨 Der gefährlichste Gegner: ein Felsen
Leider benötige ich manchmal gar keinen anderen Überlebenden, um mich selbst in Schwierigkeiten zu bringen.
Ich wollte auf einen Felsen klettern.
Warum? Damit ich die beiden noch etwas besser beobachten konnte.
Oben angekommen beziehungsweise beim Versuch, dort hinaufzukommen, machte ich jedenfalls eine eher unfreiwillige Bekanntschaft mit der Schwerkraft. Ich verfehlte einen Sprung und stürzte ab.
Und brach mir das Bein.
Großartig.
Von einem Moment auf den anderen war aus unserer gemütlichen Lootrunde eine zwanzigminütige Zwangspause geworden. Und dann hörte ich die Schritte der beiden anderen in meiner Nähe. Ich legte mich in eine Felsspalte und blieb ganz regungslos liegen. Über Funk sagte ich Nelli_3011 noch, sie solle sich nach Osten zurückziehen. Wir würden uns dann bei der Scheune treffen, an der wir einen vergrabenen Event-Stash entdeckt hatten.
Nachdem mein Bein wieder halbwegs mitspielte, setzten wir unsere Suche fort. Und dann hatten wir tatsächlich Glück. Nelli_3011 hatte die Spitzhacke aus einer erbeuteten Kiste bei sich und wir konnten eine vergrabene Seemannskiste heben.
Darin befand sich unter anderem ein Ghillie, den ich für Pinky mitnehmen wollte. Keiner in den normalen Farben, sondern wirklich in Grasgrün. Selten und er bot exzellente Deckung.
Wir nahmen die Sachen mit. Nach meinem Absturz fühlte sich definitiv wie eine kleine Entschädigung an. Nicht, dass mir das Schicksal das wirklich gönnen würde, aber hey ich kann es mir wenigstens einreden. Nelli_3011 war noch immer gut gelaunt, aber schon etwas geknickt, dass es noch kein Gefecht gegeben hatte.
────────────── 💛 ──────────────
🔥 Eine Nacht in Berezino
Von Berezhki aus zogen Nelli_3011 und ich weiter in Richtung Berezino. Der Plan war, dass wir uns eine Zündkerze suchen und dann ein Boot nach in den Süden in Richtung Prigorodki nehmen wollten. Zwischendurch beseitigen wir noch eine Straßensperre aus Baumstämmen, die jemand mitten auf der Straße aufgestellt hatte. Das war die zweite Konstruktion dieser Art im Nordosten, von der ich in dieser Woche mitbekommen hatte. Was trieb Leute dazu, so etwas zu tun? Wenn ein Auto verunfallte hatten sie nichts davon, sofern sie nicht bei der Falle blieben und es ging nur darum, anderen Leuten zu schaden, ohne einen Nutzen davon zu haben. Kein Verhalten, was wir in unserem Chernarus haben wollten. Denn so lange wie wir uns dort aufgehalten hatten, hätte sich der Erbauer bestimmt bemerkbar gemacht, wäre er noch dort gewesen. Aber zum Glück hatte Nelli_3011 ihre Spitzhacke noch dabei und die Pfosten waren bald weggeräumt.
Als wir in Berezino ankamen war es inzwischen dunkel und wir campierten zunächst im Wald. Als es dämmerte, begann es jedoch zu regnen und wir suchten uns eine Hütte, in der wir uns ein Feuer machten.
Ein bisschen Wärme, ein wenig Ruhe. Sachen sortieren. Vielleicht kurz durchatmen.
Natürlich hielt dieser Plan nicht besonders lange.
Zombies sorgten dafür, dass ich wieder aufschreckte. Der Zombie, der da geschrien hatte, war nicht auf mich aufmerksam geworden! Also rief ich Nelli_3011 zu, alles stehen und liegen zu lassen. Wir mussten hier so schnell wie möglich weg.
Normalerweise hätte ich einfach mit den Fremden gesprochen. Ich meine es war wirklich nah am Camp in Berezino. Aber ich war nicht in meiner gewohnten Kleidung unterwegs und es war noch immer PvP-Abend, also gut möglich, dass das Leute unterwegs waren, die leider nichts mehr in Berezhki vorgefunden hatten und denen ein knisterndes Feuer mit zwei Leuten gerade recht kam, um ihre Statistik etwas aufzubessern.
Im Nachhinein war das vermutlich eine sehr gute Entscheidung, sofort die Flucht anzutreten und nicht lange zu fackeln. Denn aus einiger Entfernung konnte ich beobachten, wie zwei bewaffnete Überlebende sich an der Hauswand einer anderen Hütte entlang schlichen und in Richtung des rauchenden Kamins schauten. Sie wirkten nicht wie Leute, die zufällig vorbeischauten.
Einer nahm eine Position an einem anderen Gebäude ein und beobachtete unseren Eingang. Die Waffen waren draußen und die beiden schienen ziemlich eindeutig auf jemanden zu warten.
Auf uns.
Bekräftigt wurde das durch die Tatsache, dass beide barfuß unterwegs waren.
Das muss man sich vorstellen. Sie waren komplett bewaffnet und bereit, ein Haus zu stürmen.
Aber ohne Schuhe.
Dafür gab es nur eine Erklärung: Sie wollten nicht gehört werden und ihre arglosen Ziele überraschen. Mit anderen Worten: Uns.
Ich atmete hörbar aus.
Da stehen zwei Menschen bewaffnet im Morgengrauen vor einem Haus, nahe des Camps in Berezino offensichtlich nicht dort, um nach Hilfe zu fragen... nein, das war dann definitiv der Punkt, an dem ich sagte, dass ich da nicht einfach das Gespräch suchen würde. Aber ein Schuss sollte dennoch sein. Eine Botschaft. Hier war Berezino. Da war das Camp in der Nähe. Ich wollte hier keine Leute dulden, die Jagd auf andere machten. Egal, welcher Wochentag es war. Also bereitete ich mich seelisch darauf vor.
────────────── 💛 ──────────────
🔫 Abstand schaffen
Ich beobachtete die beiden noch etwas, dann bekam ich einen von ihnen ins Visier und schoss.
Ich traf ihn. Nicht tödlich, zum Glück...
Ganz ehrlich? Das reichte mir.
Ich wollte keinen Kampf bis zum bitteren Ende. Ich wollte, dass sie verschwanden und wir ebenfalls verschwinden konnten.
Genau das passierte. Die beiden ergriffen die Flucht.
Und Nelli_3011 und ich beschlossen, ebenfalls nicht darauf zu warten, ob sie vielleicht mit Verstärkung zurückkamen.
Also nichts wie weg.
────────────── 💛 ──────────────
🚛 Mit sechs Kilometern pro Stunde Richtung Heimat!
Unsere Flucht führte uns schließlich zu einem einsamen Hof. Keine Spur einer Zündkerze für ein Boot, aber wir entdeckten dort einen LKW!
Fast fahrbereit.
Fast.
Es fehlten zwei Doppelreifen.
„Nur zwei Reifen“ ist natürlich eine sehr optimistische Beschreibung, besonders wenn man diese Reifen gerade nicht besitzt. Aber der LKW bewegte sich.
"Bewegen" ist das richtige Wort: Mit ungefähr sechs Kilometern pro Stunde.
Also ungefähr in dem Tempo, bei dem man während der Fahrt wahrscheinlich noch Pilze am Straßenrand sammeln könnte.
Nach Schüssen, einem gebrochenen Bein und zwei Bewaffneten vor unserer Hütte krochen wir nun mit sechs Stundenkilometern Richtung Süden beziehungsweise Heimat und suchten nebenbei nach LKW-Reifen. Das kann man nicht erklären... das muss man selbst erleben.
In Nizhnoye hatten wir Glück und fanden einen der fehlenden Reifen. Den zweiten entdeckten wir schließlich bei @Der_Berts Camp in Solnichniy. Oder "Burg Bert", wie wir seine kleine Festung inzwischen nennen. Ich werde es nicht müde zu betonen: "Chicks können halt nicht 'klein'..."
Damit war unser Schwertransport endlich vollständig.
Der LKW stand ordentlich auf seinen Rädern und plötzlich fühlte sich aus dieser ziemlich improvisierten Flucht tatsächlich etwas Brauchbares entstanden an.
────────────── 💛 ──────────────
🚚 Fahrschule Bambini – Schwerlastklasse
Und dann kam Nelli_3011s erste Fahrstunde. Ich hatte ihr schon ihr kleines Haus in Prigorodki vermittelt.
Nun saß sie in einem LKW. Nach Sophies kurzer ersten Autofahrt am Bahnübergang war ich zugegebenermaßen ein wenig angespannt.
Ein LKW ist schließlich kein besonders kleines Übungsfahrzeug. Aber Nelli_3011machte ihre Sache richtig gut. Sie brachte das Ding heil und ohne einen Kratzer nach Prigorodki.
Ohne Unfall. Ohne Überschlag. Ohne Bekanntschaft mit einem Baum oder Straßenschild. Ich war ehrlich beeindruckt.
Zurück in Prigorodki stellte ich den LKW erst einmal sicher und begann, die Sachen zu sortieren, die wir unterwegs eingesammelt hatten. Nach diesem Tag war genau diese ruhige Tätigkeit erstaunlich angenehm. Einfach nur Kisten öffnen.
Dinge einräumen, Ordnung schaffen. Kein Schuss mehr. Kein Alarm. Kein Mensch, der dir beim Öffnen deines Tores in den Rücken schoss und dann ein fremdes Zahlenschloss anbrachte.
────────────── 💛 ──────────────
🌅 Gedanken zum Schluss
Als wir schließlich wieder in Prigorodki waren und ich mich durch unsere Beute sortierte, kam mir der ganze Tag noch einmal ziemlich chaotisch vor. Am Morgen hatte Sophie plötzlich keinen Zugang mehr zu ihrer eigenen Garage gehabt, weil ein Fremder sie erschossen und ihr Schloss ausgetauscht hatte. Wenig später wurde bei Mogilevka auf Mordax geschossen, der wiederum einem Fremden folgte und dabei seinen "Bau" entdeckte. Am Abend war aus einem kleinen Ausflug nach Berezhki erst ein gebrochenes Bein, dann eine Seemannskiste und schließlich ein LKW geworden.
Viele Fragen blieben dabei offen.
Wer Sophie angegriffen hatte, wussten wir noch immer nicht. Und auch bei den beiden bewaffneten Männern in Berezino blieb am Ende nur der Eindruck, dass sie wohl kaum dort gewesen waren, um sich mit uns gemütlich ans Feuer zu setzen. Vielleicht muss man solche Dinge aber nicht immer sofort lösen.
Manchmal ist es völlig in Ordnung, einen Tag einfach damit zu beenden, dass man wieder nach Hause gekommen ist.
Nelli_3011 hatte ihre Fahrstunde bestanden und der LKW stand heil in Prigorodki.
Mein Bein funktionierte wieder halbwegs und ich hatte endlich Zeit, die Sachen einzuräumen.
Für heute reichte mir das.
In diesem Sinne: Passt auf euch auf und bleibt am Leben.
Wir hatten Airdrops. Wir haben Fahnen hochgezogen und verteidigt. Wir haben einen roten Rucksack verfolgt, Schnitzel gejagt, haben Autos zusammengeschraubt und zuletzt sogar ein ganzes Nest geplündert. Diese Woche?
Machen wir es uns einfach. 😇
Keine Aufgabe. Keine Rätsel. Keine komplizierte Spielmechanik.
(Naja und etwas Loot, damit auch Bambis eine Chance haben!)
Und damit ihr dieses Mal wirklich den Weg findet und euch nicht verlauft, verraten wir euch auch direkt, wo: 📍 KAMYSHOVO
Freitagabend wird aus dem kleinen Küstenort unser PvP-Spielplatz. Ihr wisst vorher, wo es vermutlich knallen wird. Der Rest liegt an euch. 👀
🐣 Fullgear oder Bambi? Anfänger oder Veteran? Völlig egal!
Ihr müsst nicht mit DMR, Plate Carrier und drei Ersatzmagazinen anreisen. Auch Erfahrung braucht ihr nicht, die sammelt ihr im Gefecht. Damit auch frisch gespawnte oder inzwischen frisch erschossene Teilnehmer schnell wieder mitmischen können, findet ihr im Eventgebiet Waffen, Munition und ein bisschen Ausrüstung.
Kamyshovo liegt schließlich praktischerweise direkt an der Küste.
Und wer beim ersten Versuch stirbt?
Gestorben? Wieder rein!
🕣 Und wann geht's los?
Freitag, 25.09.2026 ab 20:30 Uhr.
Ihr dürft euch selbstverständlich schon vorher auf den Weg nach Kamyshovo machen.
Ab 20:30 Uhr gilt dann: Kill in Kamyshovo und im Umkreis werden gezählt 🔫
Kein Gegenstand muss irgendwo hingebracht werden. Keine Fahne muss verteidigt werden. Keine Kiste muss gewonnen werden. Ihr müsst auch nicht herausfinden, was wir eigentlich von euch wollen. Wir wollen dieses Mal nämlich gar nichts von euch. 😇
Kommt nach Kamyshovo und lasst es krachen.
🏆 Und was gibt es zu gewinnen?
Natürlich darf auch bei einem LKI Classic unser Schützenkönig nicht fehlen.
Der Spieler mit den meisten bestätigten Kills im Eventgebiet erhält wieder die Forentrophäe „Deathmatch-Sieger“ in Bronze.
Dazu gibt es:
Waffen und Munition für Kurzentschlossene (oder kurz Erschossene...)
ein bisschen Überraschungsloot
natürlich die obligatorischen Südfrüchte 🍌🍊🥝
Ruhm und Ehre
und hoffentlich wieder ein paar Geschichten für danach
Und falls am Ende wieder 0 Kills in der Statistik stehen sollten...
...dann behaupten wir einfach, das seien alles Warnschüsse gewesen. 😶
🔫 LKI CLASSIC
Kein Schnickschnack. Keine Aufgabe. Keine Ausrede.
Auswertung von LKI Reloaded: Oh, Berezhki! - LKI: Plündert das Viertel -
Ja, was war denn da los?!
Berezhki hat seinem Namen wirklich mal wieder alle Ehre gemacht. 7 Leute waren im Eventgebiet an dem Abend unterwegs. Es wurde geschossen, aber hauptsächlich auf versteckte Waffen...
I.K.E.A. war mal wieder als erstes vor Ort, gemeinsam mit dem "Anhängsel" (😅) von der Schutztruppe. Die Überbleibsel von CHAOS hatten wohl in einem anderen Chernarus... Dinge zu erledigen. Naja und ich konnte Dank @.Chantals2000s Hilfe beim Verstecken auch mal als Bambi-Teilnehmer mit Bambi-Nelli zum Eventort reisen. Hat leider etwas gedauert. So lange, dass I.K.E.A. da schon abgezogen war. Wir konnten noch zwei verborgene Kisten finden und sichern. Ein anderes Duo war noch vor Ort, aber da ich gerade durch ein gebrochenes Bein etwas verhindert war (fragt nicht...) haben wir auf einen Begrüßungsschuss verzichtet.
Tja... am Ende haben wir dann auch keinen Boxkampf um die Trophäe ausgetragen. Es sollte heute halt nicht sein. Danke trotzdem an @zm4ster für die Logs und SpaceMarine für das tolle Tool zur Auswertung, auch wenn es dieses Mal keinen einzigen Kill im Eventgebiet gab.
Donnerstag, 17.09.2026 – Tag 035 - Wenn die Welt kurz still wird
Hallo ihr Lieben,
nach all den Schüssen, Sprengfallen, Unfällen, verschwundenen Fahrzeugen, seltsamen Begegnungen und halbgaren Gewissheiten der letzten Tage war es heute beinahe irritierend ruhig.
Nicht friedlich im großen Sinn. Dafür kenne ich unser Chernarus inzwischen zu gut.
Aber ruhig.
So ruhig, dass man fast das Gefühl bekommen konnte, die Welt würde entweder endlich einmal tief durchatmen – oder ganz bewusst den Atem anhalten.
────────────── 💛 ──────────────
📌 Das Schwarze Brett
The_GraveDigger nutzte die Ruhe jedenfalls sinnvoll und baute in Prigorodki unser "Schwarzes Brett" wieder auf.
Wobei „Schwarzes Brett“ vermutlich etwas größer klingt, als es in Wirklichkeit ist.
Daran stehen zwei Holzkisten. Darin liegen Papierfetzen und Kürbiskerne, mit denen wir irgendwie versuchen, Nachrichten zu hinterlassen. Improvisation auf Vanilla-Art eben. Kugelschreiber wären natürlich praktischer. Wenn es denn welche gäbe.
Und wenn die seltenen Exemplare, die man findet, irgendwann auch tatsächlich noch schreiben würden. Tun sie nicht. Nicht mehr bei uns. Also werden eben Papierfetzen gesammelt, Kürbiskerne zweckentfremdet und irgendwie Wege gefunden, sich Nachrichten zu hinterlassen.
Eigentlich passt das ziemlich gut zu uns.
Wir haben keine funktionierenden Poststellen mehr, keine Telefone und keine Briefkästen. Aber irgendwo in Prigorodki steht ein Zaun mit zwei Kisten.
Und das reicht uns.
Jemand hinterlässt eine Nachricht.
Ein anderer liest sie später.
Vielleicht entsteht daraus eine Verabredung, eine Warnung, ein Hinweis oder einfach nur ein kleines Zeichen, dass jemand da gewesen ist.
Mehr braucht es manchmal gar nicht.
────────────── 💛 ──────────────
🌾 Fast nichts
Ansonsten geschah erstaunlich wenig. Keine große Schießerei. Keine dramatische Rettungsaktion. Keine Explosionen, Sprengfallen oder Zeichen mit Gasgranaten. Keine angebauten oder vergrabenen Tomaten im Camp. Kein Auto, das spontan beschloss, sich mit der Physik anzulegen.
Keine Nachricht, bei der sofort alle hektisch in unterschiedliche Richtungen losrannten.
Einfach Ruhe.
Und ich merkte, dass ich gar nicht mehr wusste, wie ich damit umgehen sollte. Wenn ständig etwas passiert, gewöhnt man sich irgendwann daran, dass jederzeit die nächste Meldung kommen könnte. Irgendjemand braucht Hilfe. Irgendwo wurde geschossen. Ein Camp wurde geöffnet. Ein Fremder taucht auf. Jemand wurde beraubt. Irgendetwas stimmt nicht.
Und wenn dann plötzlich nichts kommt, fragt man sich fast schon automatisch: Warum? Ist wirklich alles ruhig? Oder wissen wir nur noch nicht, was gerade irgendwo geschieht?
Vielleicht ist das die eigentliche Krankheit dieser Welt. Nicht, dass ständig etwas passiert. Sondern dass man irgendwann selbst in der Ruhe nach Gefahr sucht.
────────────── 💛 ──────────────
🌅 Gedanken zum Schluss
Heute blieb mir kein großes Ereignis im Kopf. The_GraveDigger baute unser "Schwarzes Brett" wieder auf. Mehr war eigentlich nicht nötig.
Ein Stück Zaun, ewei Kisten, Papierfetzen und Kürbiskerne.
Und ein Ort, an dem jemand eine Nachricht hinterlassen kann.
Manchmal sind es genau solche kleinen Dinge, die zeigen, dass eine Gemeinschaft noch lebt. Nicht die großen Kämpfe oder die Namen der Gruppen. Nicht Fahrzeuge oder Mauern. Es ist mehr die Tatsache, dass irgendjemand glaubt, es lohne sich, eine Nachricht für den Nächsten zu hinterlassen. Njaa und heute war es still.
Vielleicht holte unser Chernarus wirklich nur einmal tief Luft. Vielleicht hielt es den Atem an.
Ich weiß es nicht.
Aber für einen Tag genügte mir die Ruhe.
In diesem Sinne: Passt auf euch auf und bleibt am Leben.