Hey Crocodile Dendi, danke dir fürs Feedback! 🙂
Ich glaube das hat mehr mit Nasdara zu tun, daher schiebe ich das mal in den Feedback-Thread dort. So bleibt es hier übersichtlich.
Übrigens war die Nachricht zur Base-Destruction war auf Nasdara bereits raus, seit wir dort mit dem aktuellen Bug zur Safe-Base anders umgegangen sind als auf den anderen Servern. Auf Vanilla Chernarus gelten die geschützten Zeiten weiterhin. Dort bleibt der Hinweis relevant, auch wenn der Schutz aktuell durch eine Regel statt technisch gewährleistet wird. Möglicherweise kann man da den Wortlaut anpassen, damit es klarer wird.
Die Server-Nachrichten auf Vanilla Chernarus und Vanilla Nasdara habe ich jetzt kurz und zweisprachig formuliert, auch die Begrüßung beim Login.
So bleibt es für deutschsprachige Spieler verständlich und die Infos sind auch für internationale Spieler zugänglich, ohne dass daraus eine Textwand aus doppelt so vielen Meldungen wird.
Beiträge von Herz-Aus-Gold
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Disclaimer
💛 Ein paar Worte vorweg„Von Herzen“ erzählt von Erlebnissen auf GDZ Vanilla Chernarus in der Version 1.30 – in Briefform und aus der Sicht meiner Spielfigur Herz-Aus-Gold,
auch daran zu erkennen, dass ich mit "gez. Herz-Aus-Gold" und nicht einfach mit "Herz" unterschreibe."Herz-Aus-Gold" als Figur und ich als Spielerin sind dabei bitte auseinanderzuhalten. Wenn die Figur "Herz-Aus-Gold" erschöpft ist, sich zurückzieht, jemandem misstraut oder mit einer Erinnerung ringt, gehört das zu ihrer Geschichte, die nun inzwischen über 12 Seasons hinweg hier bei GDZ entstanden ist. Das bedeutet nicht automatisch, dass ich persönlich so über euch denke oder eure Erlebnisse nicht mehr hören möchte. Ein schwieriger Gedanke im Brief ist darum keine versteckte Aufforderung, mich künftig in Ruhe zu lassen.

Die Briefe enthalten ausschließlich das, was "Herz-Aus-Gold" im Spiel selbst erlebt, hört oder von anderen Überlebenden erzählt bekommt – ergänzt um ihre Gedanken, Erinnerungen und Vermutungen. Sie kennt nicht jede Wahrheit und kann sich auch einmal irren. Was sie erzählt, ist deshalb immer ihre persönliche Sicht auf die Ereignisse.
Meine Adminrolle bleibt davon strikt getrennt. Informationen aus Serverlogs, internen Vorgängen oder vertraulichen Supportfällen fließen nicht in die Geschichten ein und werden darüber nicht weitergegeben. Verdächtigungen innerhalb der Erzählung sind entsprechend auch keine offiziellen Feststellungen des Adminteams.
Wo etwas unklar ist, mache ich das möglichst kenntlich: „vermutlich“, „angeblich“, „man erzählt sich…“ Manchmal bleibt unser Chernarus eben ein Mysterium. Sollte ich etwas falsch verstanden oder missverständlich dargestellt haben, sprecht mich gerne an.
Zur Transparenz: Beim Formulieren und Strukturieren nutze ich unterstützend ein KI-Tool. Die Erlebnisse und Notizen stammen von mir; Auswahl, Figurenperspektive und die endgültige Fassung liegen in meiner Hand. Für den veröffentlichten Text trage ich die Verantwortung.
Niemand muss gegen seinen Willen Teil meiner Erzählungen sein. Wenn euch eine Darstellung unangenehm ist oder ihr darin nicht vorkommen möchtet, meldet euch bitte bei mir.
Die Briefe sollen unser gemeinsames Spiel bereichern, Erinnerungen festhalten und euch unterhalten – ob ihr gerade frierend im Busch liegt oder im echten Leben gemütlich in der Küche sitzt.
Danke fürs Mitlesen und für euer Vertrauen.
~ Herz 💛Von Herzen – Briefe aus Chernarus 1.30
I. Die ersten sieben Tage nach dem Wipe (15.10.2026 - 22.10.2026)Mein lieber Freund,
nun ich hoffe, es geht dir gut und du hast einen sicheren Platz für die Nacht gefunden. Ja ich weiß… ich hatte gesagt ich wollte nicht mehr viel schreiben und ich bleibe auch dabei. Meine Berichte sind erstmal Geschichte, zu viele Dinge verlangen gerade gleichzeitig meine Aufmerksamkeit. Dennoch geht mir einiges im Kopf rum, was ich unbedingt irgendwie loswerden muss. Gerade deshalb wollte ich dir schreiben. Bei all diesen Menschen, die kommen und gehen, bleibt manches ungesagt, und seit der letzten Season denke ich häufiger daran, wie schnell aus einem aufgeschobenen Gespräch eines werden kann, das man gar nicht mehr führt.
Ehrlich gesagt: Ich weiß nicht genau, wo ich anfangen soll.
Hier ein kleiner Zwischenstand: Ob du es glaubst oder nicht, eine Woche nach dem WIPE-Day ist hier in Prigorodki inzwischen wieder so etwas wie Alltag eingekehrt, sofern man den Aufbau, die Motorradunfälle und die regelmäßige Frage nach dem Verbleib unserer Vorräte als solchen bezeichnen möchte. Aber ich muss sagen… es ist seltsam ohne die anderen. Es fühlt sich komisch an. NiggoB, WhiskeyMixer, dakel, Jannnik, Blitzo, dreizehnzwoelf und X_Brummi_Xversuchen nun ihr Glück in Nasdara, und manchmal ertappe ich mich noch dabei, dass ich ganz selbstverständlich damit rechne, einer von ihnen könnte gleich hier auftauchen. Natürlich hat man noch per Funk Kontakt, aber man merkt deutlich, dass ihr neues Umfeld sie ganz und gar in Beschlag nimmt.
Mittlerweile gibt es Neuigkeiten: Uns erreichen Geschichten aus der heißen Wüste, von neuen Bekanntschaften und einem Leben, bei dem offenbar selbst die kleinste Verschnaufpause hart erkämpft werden muss. Erste Kontakte zu VCU und BBS aus dem anderen Chernarus soll es geben und sogar aus anfänglichen Gefechten mit DOT ist so etwas wie ein kameradschaftlicher Austausch geworden.
Tja…Was man hört, klingt aufregend, aber auch verdammt anstrengend…. Viel Gelegenheit, sich gemütlich einzurichten und das eigene Werk zu bewundern, scheint ihnen niemand einzuräumen.
Ebenfalls erwähnenswert: Auch die „Überbleibsel“ von CHAOS um Davus sind dort unterwegs; von Mora hört man ebenfalls, gerüchteweise auch von Greeny_29, und Teile von RAC sollen es ebenso in die Wüste geschafft haben. Man könnte beinahe meinen, jemand hätte einen beträchtlichen Teil unserer vertrauten Unruhe eingesammelt und nach Nasdara verfrachtet…. Tja willkommen in den „Badlands“. Sie machen ihrem Namen wohl alle Ehre. Aber: Sie fehlen mir. Selbst das Durcheinander, das sie zuverlässig mitbrachten, fehlt mir manchmal, auch wenn ich das vermutlich bereuen werde, sobald sie wieder vor mir stehen…Und doch: ich gönne ihnen, dass sie dort ihre Wege gehen und etwas Eigenes aufbauen. Wir können schließlich schlecht jedem erzählen, er solle sein Glück suchen, und ihn dann am Ärmel festhalten, sobald er dann tatsächlich einmal loszieht. Außerdem bin ich überzeugt, dass sie irgendwann zurückkommen werden. Vielleicht nur auf einen Besuch, vielleicht mit neuen Plänen, ganz sicher aber mit reichlich Geschichten und vermutlich auch Sprengstoff…
Chernarus wird sich noch wundern. Bis dahin sollten sich die Leute hier besser ordentlich vorbereiten. Wenn unsere Wüstenurlauber schon jetzt unter solchem Druck lernen müssen, möchte ich nicht wissen, welche Gewohnheiten sie von dort mitbringen.
Häufig geht mir das durch den Kopf. Ich hab es die letzten Tage oft gesagt: DeerIsle, unser Chernarus und das der anderen waren noch nie so eng verbunden, wie in diesen Tagen. Und ich freue mich sehr darüber! Es gibt so viel, was wir gerade voneinander lernen. Allen voran natürlich: Geduld.
Ich meine das mit der Geduld übrigens ernst: Die brauchen wir gerade reichlich, denn der Sturm hat einiges durcheinandergewirbelt.Nun aber wieder der Reihe nach. Mein eigener Neuanfang verlief übrigens zunächst ausgesprochen vertraut: Ich fand mich in Berezhki wieder. Ja… ausgerechnet Berezhki. Wenn ich nach Prigorodki möchte, legt Chernarus offenbar Wert darauf, dass ich mir vorher noch einmal die gesamte Küste ansehe. Von Norden bis Süden. Also nichts wie los… In Svetlojarsk fand ich ein Motorrad und sogar eine passende Zündkerze, was mich für einen kurzen, leichtsinnigen Moment glauben ließ, diesmal könnte etwas unkompliziert werden. Anschließend fehlte mir ein Gefäß für Benzin, und die Welt war wieder in Ordnung.
Am Ende klappte es doch. Irgendwann bekam ich die Maschine tatsächlich zum Laufen, und dann saß ich zum ersten Mal auf einem Motorrad, fuhr die Küste hinunter und wusste vor lauter Freude kaum, wohin mit mir. Der Wind, die Straße, endlich wieder vorankommen, ohne jeden einzelnen Schritt selbst machen zu müssen…. es war herrlich! Lediglich Pinkys Warnung, diese Dinger seien fahrende Todesfallen, begleitete mich so hartnäckig, als hätte er persönlich hinter mir auf dem Sitz Platz genommen.
Chernarus hatte aber noch eine Überraschung für mich: In Solnichniy stand dann ein roter Gunter bei der Klinik.
Hier musste ich lange überlegen, aber du ahnst vermutlich, wie diese Entscheidung ausging… Meine Abenteuerlust ist durchaus vorhanden und ich liebe die Motorräder, aber ich musste auch an die Samariter denken und ein Auto war einfach unentbehrlich in diesen Zeiten, wenn es um den Transport von Hilfsgütern ging. Und du weißt ja… der rote Gunter ist für mich seit jeher etwas Besonderes. Das Motorrad fand später einen anderen Fahrer, ich glaube es war ein Besucher aus dem anderen Chernarus, während ich weiter nach Süden fuhr, dorthin, wo aus ein paar Unterständen und ziemlich viel Arbeit wieder unser Zuhause werden sollte.
Tatkräftige Hilfe gab es auch. Khoal23 von den Dead Rabbits aus dem anderen Chernarus hatte daran übrigens von Anfang an einen erheblichen Anteil. Ich weiß nicht, wie dieser Mann es anstellt, aber während andere noch nach einem brauchbaren Messer suchen, scheint er bereits Zelte aus dem Boden zu ziehen. Dank seiner Spenden standen schon am ersten Tag zwei davon neben unseren beiden Unterständen, und plötzlich sah Prigorodki wieder nach einem Ort aus, an dem man bleiben wollte.
Verlass war auf unsere Leute. janinesta (Selina) und Pinky packten mit an, Jammet und s-tlk besorgten Material, und SebastianThe1st. schaute ebenfalls vorbei. Ja wirklich.. du kennst unseren Basti doch noch? Den Feuerwehrmann, der vor einigen Seasons „Last Hope“ betreut hatte und dann weitergezogen war? Genau der.
Ohne Fleiß kein Camp...Wir bauten also, schleppten und räumten, suchten zwischendurch etwas zu essen und machten das beste aus der Situation. Aber man merkte schon: Die Stimmung war… merkwürdig. Viele Fremde Gesichter, nicht jedes davon freundlich gesinnt… bei Kamyshovo grüßte ich ein Bambi, dass dann auf mich einprügelte, aber so leicht ließ ich mich nicht beirren und stand am Ende als Siegerin über ihm… ein seltsames Gefühl, aber ich habe vermutlich in der letzten Season einiges dazugelernt, was die Selbstverteidigung angeht.Richtig schön in Erinnerung geblieben ist mir aber .chantal2000. Ich traf sie an diesem ersten Tag mehrfach als Bambi an der Küste, und sie sprach mich an, ohne überhaupt zu wissen, wer ich war. Später erzählte sie stolz davon, dass sie sich endlich getraut hatte, einen fremden Menschen anzusprechen. Und ich muss sagen… wie sie so überzeugt von dieser Sache erzählte, sah sie sogar noch ein Stück besser aus als sonst.
Bei solchen Begegnungen geht mir das Herz auf. Es war so schön mitzuerleben, wie jemand ein kleines Stück mutiger wurde.Langweilig wurde es jedenfalls nicht. Am Abend kamen DarkG und Timo dazu, zwei Neuankömmlinge mit ausgesprochen unterschiedlichem Temperament. Timo suchte nach längerer Abwesenheit wieder Anschluss und fand ihn bei Vinaheal (Sophie) und Ali-Alex, während DarkG genug Übermut für mehrere Reisende mitbrachte. Dass Khoal23 und ich ihm nach einem Motorradunfall helfen mussten, dürfte Pinkys Ansicht über diese Fahrzeuge kaum erschüttert haben. Und das, obwohl ich erst abgelehnt hatte, für ihn Taxi zu spielen. Ich hatte genug am Camp zu tun und er kam hierher und dachte das sei selbstverständlich… war es nicht. Trotzdem halfen wir am Ende.
Arbeit gab es also genug. Überhaupt waren wir mit der Versorgung verunglückter Motorradfahrer recht bald beschäftigt. Ich möchte diese neue Form der Fortbewegung wirklich nicht schlechtreden, aber sie scheint ein bemerkenswert zuverlässiges Verfahren zu sein, uns Samariter kennenzulernen.
Chaos hatten wir allerdings nicht nur auf den Straßen.
Mit Maurice, janinesta (Selina) s ehemaligem Kollegen, hatten wir ebenfalls alle Hände voll zu tun. „Waffe weg, Maurice!“ wurde ziemlich schnell zu einem dieser Sätze, die man häufiger sagt, als einem lieb ist. Ihm saß offenbar der Schalk im Nacken, allerdings hätte ich es begrüßt, wenn er sich dafür etwas anderes ausgesucht hätte, als am Camp herumzuschießen und dabei auch auf Menschen anzulegen. Wir mussten ihn jedenfalls mehrfach daran erinnern, dass seine Waffe dort eingesteckt bleiben sollte. Irgendwann stellte sich dann auch noch heraus, dass er Menschenfleisch gegessen hatte. Wie genau es dazu gekommen war, wusste nicht einmal er selbst, aber die Folgen waren leider unüberhörbar. Am Ende erlöste Selina ihren ehemaligen Kollegen mit seinem ausdrücklichen Einverständnis von seinem Leiden. Eine einvernehmliche „Hinrichtung“… auch etwas, von dem ich früher nicht gedacht hätte, dass es einmal zu unserem Alltag gehören würde. Immerhin schien diese reichlich endgültige Behandlung bei ihm zu wirken, während wir bei Nr. 371 damals bekanntlich weniger Erfolg damit gehabt hatten. Ich hätte trotzdem gerne irgendwann einen Tag, an dem „Waffe weg, Maurice!“ unsere größte Sorge bleibt.Klein anzufangen nahmen sich immerhin manche vor. Auch andernorts wurde wieder aufgebaut. Der Bert kümmert sich in Solnichniy um sein Camp. „Green Rooster“, und der Hahn als Markenzeichen lässt mich jedes Mal schmunzeln. Ein bisschen Chicks bleibt eben doch an einem hängen… und damit meine ich nicht nur die Größe seines Camps. Wobei er beharrte „Nein Herz. Diese Season baue ich klein…“ Naja wir werden sehen.
Lioncast ( lioncast) von den Dead Rabbits war ebenfalls auf dem Motorrad unterwegs, still und bestens ausgerüstet, und schaute auch bei ihm und bei uns vorbei.Immerhin gab es auch Vertrautes: Rio ließ sich mit einer Wolfsarmbinde wieder blicken, Vezir und ich trieben unsere Späße am Camp und janinesta (Selina) und Pinky machten einen gelben Sarka flott, der selbstverständlich wieder “PISSI“ heißt… ja frag nicht. Es schien ihnen wichtig zu sein. Sehr zum Leidwesen von Jammet. Noch immer. Aber es tut gut, dass gewisse Dinge selbst die gründlichsten Stürme überstehen.
Schritt für Schritt ging es voran. Unsere Leitstelle nahm unterdessen langsam Form an. Ich hatte neben meinem roten Gunter noch einen schwarzen fahrbereit gemacht, und die Jungs bekamen einen grünen Sarka gesponsert. Wie sie alle hießen? Der schwarze Gunter war „HELMUT“ und natürlich hatte Selina auch wieder einen „HERBERT“.
Tja, diese Namen… Wir Menschen machen den Autos nichts vor. Am dritten Tag lernte ich Jinny und Jimmy ( Monkey the Ruff) kennen. Ja, wirklich…. so heißen sie. Mit einem dritten Begleiter waren sie aus dem anderen Chernarus zu uns gekommen und wollten nun hierbleiben und sich eine neue Bleibe errichten. Jinny brauchte eine Zündkerze für einen roten Gunter, den sie an einer Tankstelle gefunden hatten und ich hatte tatsächlich eine bei mir, allerdings war die bereits Khoal versprochen, als Dank für seine Spenden und weitere Dinge, die er uns noch bringen wollte. Erst später sollte ich erfahren, dass sie bereits im Norden in Schießereien geraten waren und wohl ziemlich unfreundliche Nachbarn hatten.
Selbstverständlich half ich ihnen und sie bekam zunächst diese Kerze, und Khoal23 erhielt später meine eigene.
Ich wollte schließlich Wort halten. Ein Versprechen sollte schließlich auch dann noch gelten, wenn zwischenzeitlich jemand anderes freundlich fragt. Außerdem hatte Khoal23 inzwischen so viel für unser Camp getan, dass ich ihn schlecht mit einem bedauernden Schulterzucken neben seinem nicht fahrbereiten Motorrad stehen lassen konnte. Später sicherte er sich sogar noch einen Humvee und hatte wohl die Zeit seines Lebens… Aber auch er vermisste sein Chernarus und ich verstand ihn. Zu unterschiedlich waren unsere Welten, zu anders unsere Gewohnheiten. Aber es waren solche Begegnungen, die mir das Gefühl gaben, dass dieser Anfang gelingen konnte. Dann kam wieder eine jener Nächte, in denen wir daran erinnert wurden, wie wenig es manchmal braucht, um alles zu verändern. Am Ende überließ er DarkG den Humvee, der ihn dann im Westen nahe dem Militärcheckpoint bei "Last Hope" verunfallt stehen ließ.
Es wurde anschließend wieder ernst. janinesta (Selina) und ich arbeiteten an der Leitstelle, als vom Camp her Schüsse fielen. Sie gab mir Deckung, während ich beobachtete, und ich sah noch einen blauen Ada davonfahren. Zurück blieben zwei Leichen am Camp.
Sicher war leider längst nicht alles. Nach dem, was wir herausbekamen, hatte ein ausgerüsteter Mann ein kaum ausgestattetes Bambi erschossen und war anschließend selbst getötet worden, offenbar von dem Fahrer des Ada. So zumindest die Vermutung, denn die Position der Leichen deutete dies an. Im Inventar des ausgerüsteten Mannes lag eine pinke Armbinde; viel mehr ließ sich daraus zunächst nicht ableiten. Außerdem wussten wir nicht, wem diese Farben gehörte. Der Kirche von Morthana bestimmt nicht und auch die Schutztruppe hatte sich aufgelöst.
Ich wollte trotzdem nicht ewig darüber grübeln.Nun blieb uns nur, uns um die beiden zu kümmern. Wir beerdigten die beiden und sicherten, was an Ausrüstung zurückgeblieben war. Als das Auto später wieder auftauchte, blieb ich auf Abstand und beobachtete weiter. Ich hatte wenig Bedürfnis, mich ohne ein klareres Bild mitten in diese Geschichte zu stellen.
Damit war es allerdings noch nicht vorbei. Auch um ASSAULTxHDx herum wurde es unruhig. Eine ominöse Gruppierung namens "Blacklist" hatte ihn und seine Freunde geraidet, und was man über die zerschossenen Reifen und die mutwillig zerstörten Dinge hörte, machte mich wütend. Es ist bitter genug, ausgeraubt zu werden; anschließend noch möglichst viel unbrauchbar zu machen, damit der andere auch ja nichts mehr davon hat, ist eine Gemeinheit, für die mir jedes Verständnis fehlt.
Unübersichtlich war schon die Vorgeschichte; zuvor waren bereits Anschuldigungen durch den Funk gegangen, seit die Gruppe um Tomi (TomGuuner) und AJSmalls187 herausfinden wollte, wer ihre Leute angegriffen hatte. Vinaheal (Sophie) sollte angeblich einen Namen verraten haben, was sie nach allem, was wir erfuhren, gar nicht getan hatte. Es sei wohl ASSAULTxHDx gewesen, der Tomi (TomGuuner) vom Motorrad geschossen hatte und einen roten Sarka entwendet oder geschrottet hatte. So genau konnte ich das nicht ausmachen. Aber er schwor als Sprachrohr der „Blacklist“ jedem aus unserem Chernarus den Krieg. Das machte mich fassungslos. Wie konnte man so leichtfertig alle Leute vorverurteilen? Kein Wunder, dass das bei der Gruppe um @Assault bestehend aus Nelli_3011, Cypress, Supdude und T.S.Clown auf wenig Begeisterung stieß. Man hielt das für ganz schön vermessen.
Noch einer steckte mittendrin: Timothy aus dieser Gruppierung stand ebenfalls knietief in diesem Durcheinander und wollte sich von "Blacklist" abwenden und zog teilweise mit Kallele oder anderen aus unserem Funkkanal durch die Gegend.
Trotz allem gab es auch noch etwas zu schmunzeln: ASSAULTxHDx brachte mir im Laufe der Woche auch einen taktischen Rucksack, einen blauen AN-Helm sowie ein Nachtsichtgerät und deutete bei der Gelegenheit grinsend an, er könne ja wieder „Baumstämme“ zur Wiedergutmachung schleppen, falls er irgendwann erneut Unsinn am Camp anstelle. Ich erklärte ihm, dass sich auf diese Weise leider kein Vorrat an Vergebung anlegen lässt, auch wenn wir uns über freundschaftliche Geschenke selbstverständlich freuen.
Ein Besuch sorgte dann wieder für Abwechslung. Heute kamen er und Nelli_3011 ausgesprochen gut gelaunt im grünen Ada vorbei und präsentierten stolz eine Piratenfahne. Ob da bereits eine Rückeroberung stattgefunden hatte, kann ich dir nicht sicher sagen; ich war nicht dabei, und ihre gute Laune allein ist noch kein vollständiger Einsatzbericht. Der „Nellynator“ jedenfalls war wohlauf und gut gelaunt, was nach ihrem praktischen Unterricht im Minenentschärfen bei Cypress durchaus schon eine Besonderheit ist. Soweit ich hörte, war die Lektion ausgesprochen… eindrücklich gewesen. Ich hoffe nur, sie hält bei der nächsten Mine wirklich einen vernünftigen Abstand ein.
Ruhiger wurde es leider auch danach nicht. Schließlich erreichten uns die Nachrichten aus Tishina.
Und nun fehlen mir beinahe die Worte. Ich habe lange überlegt, wie ich dir davon schreiben soll, weil ich merke, dass mir schon beim Gedanken daran die Hand schwerer wird.
Neuanfänge sollten doch eigentlich Hoffnung machen. Cable98 , unser Tom, kümmert sich dort wieder als Bürgermeister um das Dorf, und Pinky, janinesta (Selina) und unser zurückgekehrter Brite Crippsy77 waren hinaufgefahren, um beim Aufbau zu helfen. Sie wollten Material bringen, mit anpacken und dazu beitragen, dass dort wieder Menschen zusammenkommen konnten.
So schnell kann das alles zerbrechen. Am Brunnen bedrohten zwei Fremde Pinky mit ihren Waffen. Er hob die Hände, wollte reden und sie erschossen ihn trotzdem. Einfach so.
Hände oben, tot. Als ich das erfuhr, musste ich an dieser Stelle immer wieder hängen bleiben. Ich versuchte, mir vorzustellen, wie er dort stand, mit leeren Händen über dem Kopf, und merkte zugleich, wie sich ein anderes Bild dazwischenschob, eines, von dem ich geglaubt hatte, es inzwischen weit genug hinter mir gelassen zu haben.
Alter Freund, du weißt, was mir damals in Tishina geschehen ist. Die Wolfgang-Gang, die Wolfsmaske, dieses Heulen, das ich noch lange danach im Schlaf hörte. Ich erinnere mich an die Axt und an den Moment, in dem ich begriff, dass ich nichts mehr tun konnte. Danach kam die Gefangenschaft, und aus ihr wurde schließlich all das, was heute den Namen „Operation: Herzblut“ trägt...
Längst hatte ich gehofft, das all das hinter mir lag. Doch als ich nun von Pinky hörte, war diese alte Hilflosigkeit wieder da, so unvermittelt, dass ich mich beinahe dafür schämte. Er war derjenige gewesen, der dort am Brunnen gestanden hatte, und trotzdem saß ich hier und musste mich erst vergewissern, dass ich frei war, dass ich aufstehen und hinausgehen konnte.
Tja…ich weiß, dass es andere Menschen waren und ein anderer Tag. Wer die beiden Täter sind, wissen wir nicht, und ich werde ihnen keine Namen geben, nur weil die Gerüchteküche bereits genug davon bereithält. Aber das Gefühl, das ihre Tat in mir hinterlassen hat, kenne ich nur zu gut.
Er hatte die Hände gehoben; Pinky hatte ihnen gezeigt, dass er sich nicht wehren würde, und sie hatten trotzdem abgedrückt. In unserem Community-Dorf.
Ich empfinde dafür eine tiefe Verachtung. Wer einen Menschen in dieser Lage erschießt, trifft diese Entscheidung ganz bewusst, und ich bin es leid, nach Erklärungen suchen zu sollen, die sie irgendwie erträglicher machen.Tapfer versuchte janinesta (Selina) unseren todesmutigen Crippsy77 in Sicherheit zu lotsen, aber unser heißblütiger Brite dachte nicht daran und wollte sich wehren. Er wurde ebenfalls getötet. janinesta (Selina) gelang es wenigstens noch, das Auto zu retten. Ich bin so erleichtert, dass sie entkam, und zugleich tut es mir weh, daran zu denken, was sie dort mit ansehen oder im Funk musste.
Dann, ein oder zwei Tage später, war auch noch das Community-Dorf, das sich im Aufbau befand, verwüstet worden. Vandalismus. Zerstörte Unterstände. Nur das Militärzelt blieb noch stehen. Und wieder gab es Namen im Funk, aber ich schüttelte den Kopf. Es war zu früh, um mit dem Finger auf andere zu zeigen.
Ich weiß nicht…vielleicht ist es das, was mich neben der Sorge um unsere Leute so sehr aufwühlt: dass Cable98 dort gerade versucht, etwas aufzubauen, das andere mitbenutzen dürfen, und nun wieder vor den Trümmern dieser Arbeit stand. Ich kenne diese Müdigkeit, wenn man aufhebt und einsammelt und dabei überlegt, wie oft man das wohl noch tun kann.
Ein Teil von mir wollte sofort nach Norden. Ein anderer hätte den Namen Tishina an diesem Abend am liebsten gar nicht mehr gehört. Es fällt mir schwer, dir das zu gestehen, aber so war es nunmal…
Aber dann trat Sueda wieder auf den Plan. Unser Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 machte sich schließlich auf den Weg. Ihre geplante Abreise ins andere Chernarus musste ohnehin warten, weil der Sturm dort noch immer alles durcheinandergebracht hatte. Also zog Sueda nach Tishina, brachte ein mittelgroßes Zelt mit und half Cable beim Wiederaufbau.Und ich war ihr sehr dankbar dafür, auch wenn sie sich vermutlich jede allzu herzliche Bemerkung mit einem schiefen Blick und einem Hinweis auf ihre Ersetzbarkeit verbeten hätte. Sie fuhr hin und packte an, während ich hier noch versuchte, meine Gedanken zu ordnen.
Gedenken ordnen… ja. Wer Pinky und Crippsy77 erschossen hat, bleibt offen. Ich hoffe, dass wir es erfahren. Bis dahin werde ich mich an das halten, was wir wissen, auch wenn mir das Schweigen über manche Vermutung gerade schwerfällt.
Erstmal ging hier in Prigorodki die Arbeit weiter, und gegen Ende dieser ersten Woche fuhren Selina und eine Sanitäterin in Blau zu Assault, um gegen ein paar Packungen Nägel ein Partyzelt, einen Vorschlaghammer, ein Wagenzelt und eine Refuge-Fahne abzuholen.
Nun inzwischen ist die Leitstelle aufgebaut, der Fahnenmast steht, und über unserem Camp weht wieder die vertraute REFUGE-Fahne. Wenn ich von der Straße her zurückkomme und sie sehe, bin ich jedes Mal ein wenig erleichtert.
Oh ja, wir sind noch da, mein lieber Freund, auch wenn ich nach dieser Woche müder bin, als ich es nach sieben Tagen eigentlich sein möchte. Trotzdem geht es mir gut und ich merke, dass es mich unheimlich entspannt, nicht immer überall mitten im Geschehen sein zu müssen. Manche mögen diesen Rückzug vielleicht persönlich nehmen, aber ich benötige einfach etwas Abstand von den ganzen Stimmen.
So wie ich es sehe, tut das nicht nur mir gut, sondern auch den anderen. Jeder packt mit an und nicht alles hängt daran, dass einer beginnt und die Verantwortung verteilt.
Freiwillige Helfer wie Khoal23 und Rio brachten Zelte und Nägel, die anderen schleppten Material heran, .chantal2000 fand ihren Mut, Der Freundliche Vagabund grüßte mich in Prigorodki und irgendwo in Tishina baut Cable98 mit Suedas Hilfe weiter. Daran halte ich mich gerade fest.Freund, ich hoffe, du kommst irgendwann wieder an unserem Feuer vorbei. Ich habe dir ja gesagt, dass immer ein Platz für dich frei sein wird. Dann erzählst du mir afu deine Art, wie es dir ergangen ist, und ich werde versuchen, einmal eine Weile zuzuhören, ohne zwischendurch aufzustehen, weil noch irgendetwas dringend ins richtige Zelt geräumt werden muss oder jemand sich ein Bein gebrochen hat…
Erm.. ja. Versprechen möchte ich allerdings nur das Zuhören. Bei den Notrufen kenne ich mich inzwischen zu gut... Ich springe vermutlich sofort. Noch immer.
Nun denn: Pass auf dich auf, mein Freund. Wo immer du bist und denk an uns, wenn du kannst.
Von Herzengez. Herz-Aus-Gold/Cor Auri 💛
Das war unsere Woche
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#daysnotweeks -
Ein kurzer Nachtrag, um noch etwas präziser zu sein:
- Zerschießt/spengt/zerstört in dem Zeitraum in Chernarus auch keine Basenwände von innen. Das würde nämlich bei deaktiviertem Basenschaden auch nicht funktionieren.
- Wenn ihr dagegen eine Wand von innen abbauen oder ein elektronisches Zahlenschloss abnehmen könnt und dann das Tor rückbaut, ist das legitim.
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Nasdara erregt Interesse: Dauerwarteschleife!
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Willkommen beim GDZ Clansystem auf den Vanilla-Servern ![GDZ Herz [gdzherz]](https://germandayz.gg/images/smilies/smiley71.png)
Ihr möchtet eine Gruppe, Institution oder Fraktion gründen – oder euch als Einzelspieler einen Namen machen?
Dann seid ihr hier genau richtig!
Welche Möglichkeiten gibt es?- Gruppen sind kleinere Spielgemeinschaften. Nach einer erfolgreichen Season als Gruppe könnt ihr in der nächsten Season zur Fraktion werden. Ihr könnt aber auch dauerhaft eine Gruppe bleiben.
- Institutionen übernehmen dauerhaft und verlässlich eine feste Aufgabe auf dem Server. Dabei können auch Mitglieder verschiedener Fraktionen zusammenarbeiten.
- Einzelspieler prägen mit ihrem Charakter und ihren Geschichten das Serverleben.
- Fraktionen (Clans) sind größere, aktive Gemeinschaften mit eigener Organisation und Verantwortung.
Was wird benötigt?![GDZ Herz [gdzherz]](https://germandayz.gg/images/smilies/smiley71.png)
Mindestanzahl von aktiven Spielern
Registrierung im Clantool
Mitgliederpflege im Clantool
Meldung zu Beginn der Season
im entsprechenden Fraktionsthema *Vorstellungs-Thema im Forum
(Vanilla Community Storys)Gruppe
3
ja
nein, aber die Mindestanzahl (3) muss vorhanden sein
Textform verpflichtend (mit Namen der Mitglieder), Foto mit Aufgabe wünschenswert
wünschenswert
Institution / Einzelspieler
1
verpflichtend
- fällt weg bei Einzelspielern
- Institution verpflichtend
Foto mit Aufgabe
verpflichtend
Fraktion
4
verpflichtend
verpflichtend
Foto mit Aufgabe
verpflichtend
*Gruppen können sich jederzeit anmelden, auch während einer Season.
Institutionen und Fraktionen werden zum Seasonbeginn nach Erfüllung der jeweiligen Aufgabe aktiv gelistet.
Welche Vorteile gibt es?- Ihr könnt eine Armbinde beanspruchen. Fraktionen haben bei der Auswahl Vorrang. Falls jemand eure Armbinde ingame sonst noch trägt, müsst ihr das natürlich allerdings selbst klären. 😉
- Euer Clantag ist geschützt und darf ingame in eurem Namen nur von euren Mitgliedern verwendet werden.
- Auf Wunsch erhaltet ihr einen eigenen Discord-Bereich, eine farbige Kennzeichnung und eine Listung im Discord.
Gruppen erhalten diese Vorteile ebenfalls, wenn sie die Fotoaufgabe erfüllen.
Was gilt zum Seasonstart?Meldet euch zu jeder Season zurück, damit wir wissen, wer noch dabei ist.
Für Gruppen genügt eine kurze Nachricht mit den aktuellen Mitgliedern. Fraktionen, Institutionen und gelistete Einzelspieler müssen die jeweilige Fotoaufgabe erfüllen.
Fraktionen und Institutionen ohne erfüllte Fotoaufgabe werden zur Gruppe zurückgestuft. Bleibt in der nächsten Season auch die Rückmeldung aus, gelten sie als inaktiv. Ohne Rückmeldung in einer weiteren Season werden sie als verschollen geführt.
Wie meldet ihr euch an?- Erstellt eure Vorstellung in den Vanilla Community Storys. Für Gruppen ist das freiwillig.
- Registriert euch im Clantool. Die Freischaltung übernimmt Wuestenfuchs.
- Tragt eure Mitglieder ein und meldet euch im jeweiligen Season-Thema.
Bei Fragen helfen euch @Herz-Aus-Gold für Vanilla und @Wuestenfuchs rund ums Clantool.
Mitgliederlisten pflegenFür Fraktionen und Institutionen gilt:
- Alle Mitglieder benötigen einen Forenaccount und müssen im Clantool eingetragen sein.
- Aktualisiert die Liste mindestens zum Seasonstart und kennzeichnet inaktive Mitglieder entsprechend.
- Die Mitgliederliste muss für alle Forennutzer öffentlich einsehbar sein.
Ob kleine Truppe, feste Institution oder große Fraktion: Bringt eure Ideen ein und schreibt eure eigenen Geschichten auf GDZ!
Zeigt, dass ihr mehr seid als nur Überlebende – werdet Teil einer Gemeinschaft, die Geschichten schreibt!
Wir freuen uns auf eure Threads, eure Gruppen – und eure Kämpfe, sowie Geschichten!
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Fraktionen auf den GDZ Vanilla Servern 1.30 ![GDZ Herz [gdzherz]](https://germandayz.gg/images/smilies/smiley71.png)
Kleine Kisten, große Freiheit!
Die Zweiräder sind da. Zeit, eure Fraktion, Gruppe oder Institution ins rechte Licht zu rücken. Auch Einzelspieler dürfen sich zeigen.
Gesucht wird ein Fraktionsbild mit Motorrad-/Moped und Endzeit-Flair.
(Gerne auch als ruchlose Biker-Gang!)
Ob flotte Enduro oder gemütliche Jana 50: Zeigt uns, was ihr daraus macht!Abgabetermin spätestens 30.11.2026
Für Gruppen, die ein Bild einreichen möchten, reichen natürlich auch 3 Personen und für Einzelspieler sowie Institutionen 1 Person!
Wer einen Fotografen braucht, gerne in der Community oder im Team nachfragen!
Bearbeiten ist ausdrücklich erlaubt! Egal ob manuell, mit KI oder ganz altmodisch mit dem Zauberstab oder Wachsmalstiften.
Aber: Das fertige Bild muss immer auf einem echten Ingame-Screenshot basieren und dieser muss am Ende auch noch klar als Grundlage erkennbar sein.Heißt also: pimpen, umbauen, erweitern, dramatisieren – gerne.
Ein komplett KI-generiertes Bild ohne echte Ingame-Grundlage zählt nicht!
Wenn uns etwas zu glatt, zu magisch oder zu sehr nach „das war niemals so auf bei uns“ aussieht,
möchten wir im Zweifel einmal das Original sehen.Postet euer fertiges Bild hier im Thema und schreibt dazu, wen wir darauf sehen und auf welchem Server ihr euch rumtreibt.
Helm auf. Mortor an. Macht euer Ding. ![GDZ Herz [gdzherz]](https://germandayz.gg/images/smilies/smiley71.png)
📅 Abgabe spätestens am 30.11.2026
Weiterführende Links:ThemaWie gründe ich eine Gruppe / Institution / Fraktion? (Vanilla)
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Herz-Aus-Gold19. Oktober 2026 um 20:38 -
Wäre natürlich interessant, welche Map das ist und wie die Fehlermeldungen genau aussehen. Du hattest ja hier schonmal das Problem beschrieben: RE: LuxRedux
Sicher, dass es nicht nur an der Map liegt? Hast du es mal mit Chernarus, Livonia oder Nasdara versucht und wie laufen die? -
Nähkästchen... hab ich gestern verzweifelt gesucht und stattdessen 3 Ledernähsets und 4 Waffenreinigungssets gefunden XD
Habe dann alle in Tishina gespendet
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Hier ist auch einer. Frisch von heute
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Danke dir für dein Feedback! ♥️
- Und ja die Nächte sind nun wieder dunkel. Es scheint als habe Bohemia da falsche Patchnotes angegeben, was den Umgang mit einigen Dateien anging. Aber das konnte unser zm4ster beheben. Danke! Auch das Bauen sollte nun wieder wesentlich leichter funktionieren.
- Diese "Löcher" sind in der Tat Texturfehler (die es auch seit zwei Seasons auf Chernarus gibt...) und leider bekannt: https://report.bistudio.com/issues/DZG-1162
- Was das lautlose Sterben angeht weißt du ja bescheid. --> https://germandayz.gg/ticketsystem/
Dein Freund und Helfer. Nur wenn sowas gemeldet wird, können wir es auch prüfen😉
Viel Spaß noch weiterhin!
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Euer Platz für Feedback zum GermanDayZ Vanilla Nasdara Server.
Insbesondere zu Regeln, Kommunikation, Server-Settings, Stabilität und kleineren Anpassungen im Rahmen von Vanilla.
Wünsche nach Mods oder zusätzlichen Features gehören nicht zum Vanilla-Konzept und sind hier nicht zielführend.Natürlich gilt: Wir lesen jedes Feedback aufmerksam und sammeln alles über die Season. Intern besprechen wir, was machbar ist und was nicht.
Bitte beachtet: Auf jeden einzelnen Beitrag antworten wir nicht, aber zu jeder neuen Season gibt es eine Zusammenfassung, welche Änderungen umgesetzt wurden und woran wir noch arbeiten.Danke für euer konstruktives Feedback!
![GDZ Herz [gdzherz]](https://germandayz.gg/images/smilies/smiley71.png)
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Mittwoch, 14.10.2026 – Tag 062: Abschiede
Hallo ihr Lieben,
morgen würde unsere Welt wieder leer sein und alles von vorne beginnen. Heute schien deshalb jeder noch etwas mit ihr vorhaben zu müssen. In Prigorodki fielen beispielweise mal wieder Schüsse. Mindestens eine Explosion war zu hören, und ich fragte mich bereits, ob ausgerechnet an diesem letzten Tag noch jemand einen Raid begonnen hatte. The_GhostRider und ich beobachteten das Geschehen vom Turm aus. Ein Fremder kam ins Camp. Zuvor hatte er einen Hahn erschossen, den er nun ans Feuer legte.
Dann nahm er sich das Leben.
Wir bestatteten ihn.
Soweit der Wahnsinn des letzten Tages. Sein letzter Beitrag zu unserem Camp war also ein Hahn gewesen. Ich wusste weder, wer er war, noch weshalb er diesen Abschied gewählt hatte. Nach den vergangenen Wochen war ich einiges gewohnt, aber an diesem Tag schien die Aussicht auf den Wipe selbst die letzten vernünftigen Gedanken aus manchen Köpfen zu vertreiben.Wenig später steckte dann The_GhostRider in einem Unterstand fest. Ich baute ihn ab, damit er wieder herauskam. Anschließend verabschiedete er sich, legte seine Kleidung im Turm ab und stürmte nur mit seinen Waffen in den Sumpf.
Dann hörte ich einen Schuss. Einen einzigen.Ich blieb zurück und sah auf die Sachen, die er dagelassen hatte.
Es war offenbar die Zeit gekommen, in der jeder auf seine Weise Schluss machte.
────────────── 💛 ─────────────
🚗 "Schöner sterben" mit Pinky und Selina
Pinky und janinesta (Selina) hatten dafür einen eigenen Plan. Sie wollten „schöner sterben“. Zunächst mit HERBERT, dem blauen Gunter von janinesta (Selina), dann aber am Ende doch mit dem roten SCHRUNTER, den Pinky anbrachte. Das Ziel: Mit einem Gunter vom "Mt Wolfgang" fahren und über die Klippe springen.
Rio nahmen sie mit. Nelli_3011 half beim Anschieben des Autos und wurde dabei überrollt. Damit war der erste Tod dieses Ausflugs bereits eingetreten, bevor die eigentliche Unternehmung begonnen hatte.
janinesta (Selina) kümmerte sich um die Leiche. Was anschließend davon berichtet wurde, ließ mich allerdings etwas zweifeln, ob ich die Einzelheiten überhaupt hören wollte. Sie knüpfte aus den Gedärmen Seile und sang dabei immer wieder Nelli_3011 s Namen.
„Nelli, Nelli, Nelli …“
In diesem unheimlichen Singsang, der eine eigentlich vertraute Stimme plötzlich ganz fremd klingen lässt. Ich musste an die damalige Geschichte mit dakel denken. An dieses entzückte „Es ist so schön!“, während aus einem Menschen ein Seil wurde... Manchmal fehlen selbst mir die Worte für die Geschichten meiner eigenen Leute.
Rio hatte sich unterdessen offenbar abgesetzt. Ich konnte es ihm nicht verdenken. Pinky wollte den Gunter schließlich über die Klippe steuern. Er erwischte allerdings vorher einen Stein.
Alle tot.
Black Lion war zuvor mit einem Ada über die Klippen gefahren und hatte es mit ein paar Schrammen überstanden. Sogar das Auto fuhr noch... Offenbar war an diesem Tag nicht einmal auf einen ordentlichen Absturz Verlass. Doch meine Leute gaben nicht auf. Es wurde wieder eingesammelt, zusammengefunden und erneut losgezogen. Am Ende gelang ihnen tatsächlich der gemeinsame Sprung.
Ich blieb am Camp.
Für einen letzten Abend in dieser Welt schien mir unser Feuer inzwischen der deutlich übersichtlichere Aufenthaltsort zu sein.
────────────── 💛 ─────────────
🌙 Noch ein Besuch am Feuer
In der Nacht kam dann noch Crippsy77 vorbei. Mein alter Freund konnte nicht sprechen, machte mir aber verständlich, dass er sich auf den Wipe freute. Ich war froh, ihn noch einmal zu sehen.
Auch er nahm sich anschließend am Camp das Leben.
Ich hatte Menschen begrüßt und bestattet, Kleidung zurückbleiben sehen und Geschichten von missglückten Abschieden gehört. Irgendwann wurde es endlich ruhiger.
Morgen würden viele von ihnen wieder an einer Küste stehen, mit wenig mehr als dem, was sie am Leib trugen. Dieser Gedanke machte die seltsamen Abschiede für sie vermutlich leichter.
Ich setzte mich an meine Notizen.
Es gab noch etwas, das ich lesen musste.
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📖 „Unser Tagebuch“
Vor mir lagen die Aufzeichnungen aus dem "Tagebuch der Scherben". Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 hatte sie mitgebracht. Die Jagdhütte war bereits aufgebrochen gewesen, doch die Ausrüstung hatte noch dort gelegen. Sogar eine VSD war zurückgeblieben.
Und dieses Tagebuch...
Je länger ich darüber nachdachte, desto weniger glaubte ich an einen gewöhnlichen Raid. Sueda hatte das Gefühl gehabt, genau dort angekommen zu sein, wo @Interception sie hatte haben wollen.
Nun schlug ich seinen letzten Eintrag auf.
Es gab nur einen.
„Unser Tagebuch“
Bisher hatte Tim von den Stimmen geschrieben. Sie hatten ihn unterbrochen, ihm widersprochen und manchmal übernommen. Trotzdem war er derjenige gewesen, dessen Erzählung ich zu folgen versucht hatte. Jetzt aber schrieben...sie.
Das Meer hatte ihn zurückgebracht, aber offenbar hatte er auf seiner Reise immer mehr von der Kontrolle über sich selbst verloren.
„Früher hast du geschrieben und wir haben dazwischen geredet. Jetzt reden wir. Du darfst zuhören.“Ich spürte, wie die Unruhe dieses Tages einer anderen wich. @Interception, Tim, war noch da. Er widersprach. Er wollte schreiben und bestand darauf, dass es sein Tagebuch war.
Die Antwort lautete: „War es.“
Ich sah den Satz lange an.
Vor meinem inneren Auge stand er wieder am Camp. Mit Verbandsmaterial, mit Dingen, die er abgeben wollte, oder einer neuen Geschichte. Ich hatte gewusst, dass er gefährlich werden konnte. Sein Tagebuch hatte daran kaum Zweifel gelassen. Aber ich hatte in ihm immer den Menschen gesehen, der helfen wollte.
Nun las ich, wie wenig Raum ihm selbst noch blieb.
Weiter hinten ging es um CHAOS. Die Gruppe hatte sich aufgelöst, und eine der Scherben hatte ihren Namen angenommen; Fragment V: Chaos.
Es beschrieb Zweifel, Unruhe und Freunde, die einander misstrauten. Dafür brauche es keine Armee. Nur Zeit.
Ich dachte an die vergangenen Wochen. An unsere Vermutungen nach jedem Schuss, an die Fallen und die Fragen, die sich kaum je vollständig beantworten ließen. Nicht alles davon war @Interception s Werk gewesen. Daran musste ich auch jetzt festhalten.
Doch etwas in ihm hatte offenbar genau verstanden, wie wenig nötig war, um aus einer Gemeinschaft Menschen zu machen, die sich gegenseitig beobachteten und sich zunehmend misstrauten. Wie nah waren wir in den letzten Tagen an genau diesem Abgrund gewesen...
────────────── 💛 ─────────────🧭 Eine Antwort, die sie verhindern wollten
Dann stand mein Name auf der Seite und mir lief ein Schauer über den Rücken. Die Scherben hatten meine Berichte gelesen. Ja klar... über @Interception natürlich. Sie wussten von meinem Wunsch, mit Tim zu sprechen und herauszufinden, wann die Stimmen übernahmen. Sie wussten auch, dass ich WhiskeyMixer um Hilfe hatte bitten wollen.
Er hatte sie bereits einmal zum Schweigen gebracht und genau deshalb fürchteten sie ihn.
Keine Behandlung. Keine Versuche. Keine Gespräche darüber, was beim ersten Mal anders gewesen war. Auch die „Auserwählte“ sollte sich heraushalten.
Sueda....
Ich hatte geglaubt, wir suchten nach einem Weg, einen Menschen zu erreichen. Die Scherben lasen dabei mit und überlegten offenbar längst, wie sie genau das verhindern konnten.
WhiskeyMixer war fort.
Die Frage, die ich so lange mit ihm hatte besprechen wollen, lag nun dringlicher vor mir als je zuvor.
Dann fand ich den Hinweis auf die Koordinaten. Tim hatte einmal etwas gewusst. Irgendwo hatte er es aufgeschrieben. Die Scherben wussten nicht, wo, und begrüßten diesen Umstand ausdrücklich.
Ich las die Stelle noch einmal.
Es musste also eine Spur geben. Einen Ort, der mit der Antwort verbunden war, nach der wir gesucht hatten.
Aber wo waren diese Koordinaten?
Im übrigen Eintrag fand ich sie nicht. Ich blätterte zurück, suchte nach Zahlen und Ortsangaben, konnte jedoch nichts sicher damit verbinden.
Morgen kam der Wipe.
Der Gedanke, dass eine solche Spur mit den alten Lagern und Behausungen verschwinden könnte, ließ mich nicht mehr los.
Und dann las ich von den Tomaten.
Sie waren bewusst gepflanzt worden. Für Sueda. Weil man nicht jede Wunde neu schlagen müsse. „Manche hält man einfach offen.“
Mir wurde kalt.
Wie oft hatten wir versucht, diese Sache mit Unwissenheit zu erklären? Jemand kannte unsere Bitte nicht. Jemand wollte helfen und hatte die falschen Pflanzen gesetzt. Ich hatte nicht bei jedem Beet eine böse Absicht vermuten wollen.
Hier stand sie.
Suedas Krankheit war für die Scherben etwas gewesen, das sie verehrten. Ihre Erinnerungen benutzten sie, um ihr weiter wehzutun.
Ich legte die Seiten einen Moment ab. Das Camp war inzwischen ruhig. Trotzdem hatte ich das Gefühl, als säße nach diesem Eintrag noch jemand mit mir am Tisch.
────────────── 💛 ─────────────🔥 Diesmal ging sie wirklich
Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 hatte sich entschieden, ins andere Chernarus zurückzukehren. Dort gab es erreichbare Gegenmittel gegen Kuru. Hier hatte sie zu oft gegen das Dröhnen in ihrem Kopf und dieses ungewollte Lachen ankämpfen müssen.
Ich verstand sie.
Gerade nach den letzten Seiten wünschte ich ihr so sehr, dass sie wieder Ruhe finden würde. Trotzdem fiel es mir schwer, sie gehen zu lassen.
Einmal hatte ich bereits schon einmal einen Abschiedsbrief von ihr in den Händen gehalten. Damals war er gefälscht gewesen, ein versetckter Hinweis auf ihre Entführung. Etwas an diesem angekündigten Aufbruch hatte nicht gestimmt, und ich hatte nach ihr suchen können.
Heute gab es nichts zu entschlüsseln.
Sie stand vor mir und hatte ihre Entscheidung selbst getroffen.
Ich umarmte den alten Haudegen.
Erst gestern hatte ich wegen ihrer Granate geschimpft. Heute dachte ich daran, wie leer mir das Camp ohne sie vorkommen würde. An die Gespräche, ihre unverblümten Antworten und all die Momente, in denen man schon an ihrer Stimme hörte, dass sie wieder einen höchst fragwürdigen Einfall hatte.
Sie überließ mir ihre R12. „Falls du mal jemanden … erziehen musst.“
Dabei grinste sie.
Ich nickte und musste lächeln, obwohl mir nicht besonders danach zumute gewesen war. Natürlich würde sie mir so etwas dalassen. Etwas Brauchbares, verbunden mit einem Spruch, bei dem ich sie noch lange vor mir sehen würde.
„Danke, Sueda“, sagte ich. „Für alles.“
„Dafür nicht, Herz. Dafür nicht. Pass auf dich auf.“
────────────── 💛 ─────────────🌅 Gedanken zum Schluss
An diesem letzten Abend hatten viele Menschen ihr eigenes Ende gewählt. Manche laut und albern, andere mit einer kurzen Geste und einem Schuss. Sie freuten sich auf den nächsten Anfang.
Bei Ersetzbares CrewmitgliedNr. 371 war es anders.
Sie würde weitergehen, aber ihr Weg führte vorerst aus unserem Chernarus hinaus. Ich konnte sie umarmen und ihr alles Gute wünschen. Den Platz, den sie hier hinterließ, würde ich trotzdem spüren.
Daneben lagen @Interception s Aufzeichnungen.
Seine Geschichte würde sich durch den Wipe vermutlich ebenso wenig erledigen wie meine Sorge um ihn. Ich hatte keine Koordinaten gefunden, keine Lösung und keinen fertigen Plan. Nur die Gewissheit, dass er Hilfe brauchte – und dass etwas in ihm sich mit aller Kraft dagegen wehrte.
Ich bewahrte die Seiten sorgfältig auf.
Morgen würden unsere Mauern verschwinden. Ich würde wieder anfangen, Material sammeln und einen ersten Unterstand bauen. Dabei würde ich auf die Stimmen im Funk achten, die zurückkehrten, und jene vermissen, die vorerst ausblieben.
Für Sueda wünsche ich mir, dass sie irgendwann von ihrer Reise erzählt und dabei lacht, weil sie es selbst möchte.
Und für Tim, dass er eines Tages wieder eine Seite aufschlagen kann, über der steht: Mein Tagebuch.
Bis dahin nehme ich beides mit in die neue Zeit: die Hoffnung auf ein Wiedersehen und die Fragen, denen ich weiter nachgehen muss.
In diesem Sinne: Passt aufeinander auf und bleibt am Leben.
gez.Herz-Aus-Gold 💛
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Dienstag, 13.10.2026 – Tag 061: "Mensch, 371!"
Hallo ihr Lieben,
Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 hatte einen Entschluss gefasst: Bevor der Wipe uns alle erfasste und sie ins andere Chernarus zurückkehrte, wollte sie noch eine letzte Sache erledigen: den "Palast der Scherben" finden. Jenen Ort, von dem @Interception in seinem Tagebuch geschrieben hatte.
Sie wollte nach Hinweisen suchen. Vielleicht auch nach einer Erklärung. Dass er – oder eine seiner Stimmen – Menschenfleisch am Camp vergraben hatte und anschließend auf sie geschossen worden war, ließ sie nicht los. „Übelnehmen“ wäre dafür vermutlich ein zu schwaches Wort gewesen.
Es war...persönlich.────────────── 💛 ─────────────
🏚️ Auf der Suche nach dem Palast
Wir setzten uns zusammen und versuchten, anhand der bekannten Hinweise den ungefähren Standort einzugrenzen. Schließlich glaubten wir zu wissen, wo sie suchen musste. Ersetzbares Crewmitglied rechnete allerdings damit, dass zwischen ihr und den Antworten einige Wände stehen könnten. Also wurde eingeladen, was vom Abschlussballern an Sprengzeug übrig geblieben war.
Zahlreiche Granaten bekamen plötzlich einen neuen Verwendungszweck.
Jammet und ich betrachteten die Vorbereitungen mit wachsender Skepsis. Sueda erinnerte mich an etwas, das ich nur zu gut wusste: „Kein Samariter, Herz … weißt du noch?“Ich nickte gedankenverloren.
Natürlich wusste ich das. Trotzdem fiel es mir schwer, ihre Vorbereitungen ganz von dem Menschen zu trennen, der seit langer Zeit an unserer Seite stand. Ich verstand, weshalb sie Antworten wollte. Ob sie diese mit so viel Sprengstoff finden würde, war eine andere Frage.
Zunächst kam jedoch ohnehin alles anders.Nelli_3011 meldete sich mit einem Notruf. Sie war nahe Zaprudnoye und drohte zu verhungern. Jammet und Black Lion stiegen sofort ins Auto und fuhren nach Norden.
Sueda brach schließlich mit janinesta (Selina) und einem rein zufällig getroffenen random Cowboy auf. Der sah ein bisschen aus wie The_GraveDigger. Oder The_GhostRider. Aber nru ein gaaaaanz kleines bisschen. Eine gewisse Ähnlichkeit war jedenfalls vorhanden, aber es war natürlich ein völliger random Cowboy.
Pinky war bereits vorgelaufen.
Als sie den Palast erreichten, stand das Tor bereits offen....
────────────── 💛 ─────────────🌲 Das alte Gun House
„Palast“ war vielleicht eine etwas großzügige Bezeichnung.
Es handelte sich um eine Jagdhütte, die Ersetzbares CrewmitgliedNr. 371 und ich aus unseren ersten Tagen in Chernarus gut kannten. Damals hatten wir sie Gun House getauft. Wenn wir auf dem Weg von Bor dort vorbeikamen, lag beinahe jedes Mal ein Gewehr darin.
Nun hatte dieser vertraute Ort einen anderen Namen und gehörte zu einer Geschichte, die uns beide auf unangenehme Weise beschäftigte. Der Zugang war bereits aufgebrochen worden.
Im Inneren fanden sich einige Kisten. Auffällig war jedoch, dass kaum etwas zu fehlen schien. Sogar eine VSD lag noch darin.Nach einem gewöhnlichen Raid sah das jedenfalls nicht aus.
janinesta (Selina) fand einen Zettel, den Sueda mir später übergeben sollte. Bei Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 wuchs unterdessen das ungute Gefühl, genau dorthin gegangen zu sein, wo @Interception sie hatte haben wollen.
Und das ärgerte sie.
Sie war losgezogen, um selbst etwas herauszufinden, und stand nun in einer geöffneten Hütte vor einer hinterlassenen Nachricht. Ob tatsächlich alles so vorgesehen gewesen war, wusste niemand. Aber allein die Möglichkeit genügte, damit sie die Zähne zusammenbiss.
Die drei fuhren wieder nach Hause. Das Sprengzeug hatte vorerst keinen Einsatz gefunden. Darüber war ich nicht unglücklich.
────────────── 💛 ─────────────
🏁 Noch einmal auf die Strecke
Am Camp warteten bereits cookfrags und Sense. Ich stellte ihnen kurzerhand einen roten Gunter zur Verfügung, damit auch sie die Need-for-Speed-Challenge versuchen konnten.
Jammet und Black Lion kamen inzwischen mit Nelli_3011 aus dem Norden zurück. Sie war also wieder sicher bei uns angekommen. Von Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 bekam sie den WITTWENMACHER für ihren zweiten Rallyeversuch überlassen. Auch Black Lion wollte es noch einmal wissen. Gemeinsam mit Jammet nahm er den zweiten roten Gunter, den wir extra für das Rennen zurückgestellt hatten.
Es wurde vorbereitet, gesprochen und geplant. Und Sueda? Der wurde offenbar etwas langweilig.
An ihrer Weste hing noch eine Granate....
Ach Mensch, 371!
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💥 So wie mit E.C.H.O....
Sie legte die Granate auf die Straße, entfernte sich und schoss darauf. Zielschießen. So, wie sie es mit E.C.H.O. gemacht hatte.
Der Knall war ohrenbetäubend.
The_GraveDigger, der auf dem kleinen Schuppen saß, den Silas einst bezogen hatte, wurde von der Explosion getötet. Auch Nelli_3011, Pinky, janinesta (Selina) Sueda selbst wurden getroffen, überlebten aber.
Für einen Moment war von der geschäftigen Vorbereitung am Camp nicht mehr viel übrig.
Ich war erschrocken. Nach all den Gesprächen über Fallen, Granaten und die Sicherheit an unseren Camps war nun ausgerechnet durch diesen Einfall einer unserer Freunde gestorben.
Sueda entschuldigte sich sofort und immer wieder. Mit einer solchen Wirkung hatte sie nicht gerechnet.
„Wenn ich das mit E.C.H.O. mache, geht das immer gut …“Ich glaubte ihr, dass sie niemanden hatte verletzen wollen. The_GraveDigger lag trotzdem tot auf dem Schuppen.
Sie beschloss, ihn wenigstens selbst wieder abzuholen.
Ganz unbehelligt kam sie allerdings nicht davon. Als sie mit dem Ada Richtung Solnichniy losfuhr, schossen Pinky und janinesta (Selina) auf das Auto und erwischten einen Reifen.
Sueda fluchte, reparierte den Wagen und setzte ihre Fahrt fort. Auch das war vermutlich keine besonders vernünftige Art, mit dem Geschehen umzugehen. An diesem Tag schienen sich jedoch mehrere Menschen Mühe zu geben, die Grenzen unserer Geduld auszuloten.
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GraveDiggers Antwort
Als Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 The_GraveDigger erreichte, bot sie ihm Wiedergutmachung an.
Er erklärte: „Ich habe keine Schaufel!“ Sueda verwies hilfsbereit auf das Auto. „Im Auto ist eine.“ The_GraveDigger nahm die Schaufel und verpasste ihr damit einen Schlag.
Damit war seine Antwort zunächst erteilt.
Zum Glück verzichtete er darauf, sie ebenfalls an die Küste zurückzuschicken. Die beiden konnten gemeinsam weiterfahren und gleich noch Black Lionund Jammet abholen, deren Rallyeversuch tödlich geendet hatte.
Nelli_3011 und janinesta (Selina) sicherten währenddessen den Gunter und ihre Ausrüstung.
Ich war dankbar, dass trotz dieses heillosen Durcheinanders weiter aufeinander geachtet wurde. Niemand blieb mit seinem Verlust allein zurück. Allerdings hätte ich sehr gern auf die Umstände verzichtet, unter denen diese Hilfsbereitschaft erneut nötig geworden war.
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🚗 Zwei erfolgreiche Fahrten
Bei ihrer Rückkehr waren cookfrags und Sense noch immer am Camp. Sie hatten eine Rallyestrecke ausgesucht und wollten los.
Die beiden kamen gut voran.
Am Ende strahlte cookfrags: Sie hatten die Rallye geschafft.
Gas hatte es unterwegs auch gegeben, aber da waren sie einfach durchgefahren. Offenbar hatte sich die Strecke entschieden, es bei diesem einen zusätzlichen Hindernis zu belassen.
Ich freute mich mit ihnen.
Auch Nelli_3011 versuchte es erneut – und konnte ihren Erfolg feiern. Sie war stolz darauf, als Erste diese Strecke mit einem Sarka überlebt zu haben.Nach ihren vielen Unfällen war ihr das besonders zu gönnen. Sie hatte Ersatzteile gesucht, sich wieder hinters Steuer gesetzt und es noch einmal versucht.
Heute konnte sie erzählen, dass es geklappt hatte.
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🎯 Für ein letztes Spiel ist noch Zeit
Zum Ende des Tages übergab Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 noch cookfrags und Sense jeweils eine R12 mit Gummigeschossen, dazu ein Seil und zwei Armbinden.
Die beiden spielten damit im Rohbau eine Art "Tag" und Sie hatten offenbar die Zeit ihres Lebens.
Rio eher weniger. Er war in der Nähe und wurde durch die unagekündigten Schüsse aufgeschreckt. Zum Glück für die beiden schoss er nicht, bevor sich die Situation aufklären konnte. Nach einer Granatenexplosion, mehreren Toten und einer Schaufel als Antwort auf ein Wiedergutmachungsangebot endete der Tag also mit zwei begeisterten Überlebenden, die sich im Rohbau mit Gummigeschossen jagten.
Ich wusste langsam nicht mehr, ob ich lachen oder einfach nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen sollte.
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🔥 Bis bald, Sueda
Schließlich übergab Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 mir die Sachen aus dem "Palast". Die Notizen würde ich mir am nächsten Tag in Ruhe ansehen. Für heute war mein Kopf voll genug.
Dann verabschiedete sie sich und dabei war sie seltsam ruhig. Sie hatte noch einmal Antworten gesucht, großen Unfug angerichtet, sich entschuldigt, The_GraveDigger abgeholt und anderen Menschen einen ausgelassenen Abend ermöglicht. So viel Sueda an einem einzigen Tag...
Ich hätte über die Granate noch lange schimpfen können. Wahrscheinlich wusste sie das. Doch nun stand ihr Aufbruch bevor, und unter meinem Ärger lag längst wieder das Gefühl, dass sie mir fehlen würde.
Ich weiß, dass sie zurückkommen wird.
Irgendwann.
Bis dahin würde ich mich vermutlich oft fragen, was sie wohl gerade tat – und hoffen, dass in ihrer Nähe niemand gelangweilt eine Granate auf eine Straße legte oder sie selbst sonst irgendwelchen Unfug anstellte.
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🌅 Gedanken zum Schluss
Es war kein besonders feierlicher Abschied gewesen.
Dafür war er voller Menschen, die einander kannten. Die sich ärgerten, lachten, halfen und nach einem Missgeschick wieder losfuhren, um den anderen einzusammeln.
Ich möchte nichts davon schönreden. The_GraveDiggers Tod war vermeidbar gewesen. Dass Sueda es nicht böse gemeint hatte, änderte daran ebenso wenig wie ihre Entschuldigung. Sie hatte Verantwortung dafür übernommen und versucht, es wiedergutzumachen. Mehr ließ sich für diesen Moment nicht zurückholen.
Und doch gehörten zu ihrem letzten Tag hier auch die geretteten Sachen, die überlassenen Fahrzeuge und die Freude von cookfrags, Sense und Nelli_3011.
Wenn ich später an Sueda denke, werden mir vermutlich genau solche Tage einfallen. Ich werde den Kopf schütteln und mich dabei ertappen, dass ich lächle.
Heute legte ich ihre Notizen erst einmal beiseite.
Morgen würde ich mich mit dem beschäftigen, was Interception hinterlassen hatte. Heute wollte ich den Abschied von einem Menschen festhalten, der einen festen Platz in unserer Geschichte hat.
Ach Mensch, 371.
Pass auf dich auf, bis wir uns wiedersehen.
gez.
Herz-Aus-Gold 💛
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Montag 12.10.2026 – Tag 060: Gestohlene Autos und Versöhnung
Hallo ihr Lieben,
der Rallye-Gunter war verschwunden und im schwarzen Brett fanden wir ein "LOL" aus Kürbiskernen gelegt.
Ausgerechnet das Fahrzeug, mit dem wir in diesen letzten Tagen noch eine gemeinsame Herausforderung verbinden wollten. Ich gab eine Suchmeldung auf und hoffte, dass jemand es gesehen hatte.
Eine brauchbare Spur fand sich zunächst nicht. Dafür meldete sich Eisenfresser und provozierte I.K.E.A. wegen der Minen in ihrer Basis. Das kam mir seltsam vor. Er war seit über einer Woche nicht mehr bei uns gewesen, die Leute von I.K.E.A. waren inzwischen längst ausgeflogen, und vor den Minen hatte man ihn ausdrücklich gewarnt... Wenn ich mich recht erinnere, war er sogar derjenige gewesen, der ständig seine Waffe auf mich gerichtet hatte, auch als ich ihn bat das um das Camp zu unterlassen.
Ich verstand nicht, weshalb diese alte Geschichte nun wieder aufkam. Eigentlich suchte ich ein Auto...
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🤝 Eine Entschuldigung am Camp
Cala-j und ninja2.00926 (UltrA) versprachen, nach dem Gunter zu suchen und die Challenge mit ihrem schwarzen Gunter zu versuchen. Am Camp trafen sie außerdem auf ein schweigendes Bambi, das bereits am Vortag dort gewesen war. ninja2.00926 (UltrA) entschuldigte sich bei mir für ihr Verhalten am Camp und für die Sache mit meiner Uniform. Ich nahm ihre Entschuldigung an.
Die Geschichte hatte mir wehgetan. Deshalb bedeutete es mir etwas, dass sie noch einmal auf mich zukam und ansprach, was geschehen war. Solche Gespräche fallen einem nicht immer leicht. Man muss sich dem anderen stellen und aushalten, dass die eigene Erinnerung an einen vermeintlich lustigen Moment bei ihm ganz anders aussieht.
Ich war froh, dass sie diesen Schritt machte.
Wir mussten an diesem Abend nicht alles auf einmal klären. Für mich war es zunächst genug, ihre Entschuldigung zu hören und sie anzunehmen.
Ich hoffte, dass wir von nun an wieder etwas unbefangener miteinander umgehen könnten.
────────────── 💛 ─────────────🔧 Reifen vorhanden, Kühler gesucht
Cala-j und Ultra versprachen, nach dem Auto zu suchen und sich an der "Need For Speed"-Challenge zu versuchen.
Und tatsächlich: Sie fanden den Gunter bei der Tankstelle in Richtung Balota. Darüber freute ich mich sehr, denn endlich gab es eine Nachricht, mit der wir etwas anfangen konnten. Der Wagen war wieder da, und nun konnten wir uns darum kümmern, ihn erneut fahrbereit zu bekommen.
Cala-j suchte in seiner Basis noch nach einem Kühler, hatte aber ebenfalls keinen mehr. Kühler waren tatsächlich Mangelware geworden. Kühlerkrise, sage ich doch. Seit Nelli_3011 das Fahren gelernt hatte, schien der Verbrauch entlang unserer Küste jedenfalls merklich gestiegen zu sein. Wie schon damals bei Jannnik. Ich vermutete, dass sie sich dessen sehr bewusst war – spätestens aber nach der nächsten gemeinsamen Suche nach Ersatzteilen.
Cala-j brachte jedoch Reifen vorbei, Pinky konnte einen Kühler beisteuern, und Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 sicherte das Fahrzeug. Gemeinsam kamen sie also voran.
Ein Reifen fehlte allerdings noch.
Sueda machte sich deshalb auf den Weg nach "Last Hope", bis ans Ende der Karte. Dort fand sie tatsächlich zwei Reifen. Unterwegs entdeckte sie außerdem einen neuen LKW und einen versteckten Ada. Eine durchaus erfolgreiche Suche.
Zumindest bis zur Rückfahrt...
────────────── 💛 ─────────────
🚧 Die Straße hat das letzte Wort
Auf Höhe von Ostrog erwischte Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 eine Straßensperre.
Der Kühler war hinüber.
Damit begann die nächste Suche. Doch weder in Kamenka, noch in Komarovo oder Balota fand sich jedoch Ersatz. Nach all den Wegen für die fehlenden Reifen war nun ausgerechnet das Teil kaputt, das zuvor so mühsam organisiert worden war.
Kurz vor Chernogorsk segnete das Auto schließlich das Zeitliche.
Das tat mir leid für sie und für alle, die dabei geholfen hatten. Cala-j hatte Material gebracht, Pinky seinen Kühler beigesteuert, Sueda war bis "Last Hope" gefahren. Jeder hatte einen Teil übernommen, und trotzdem endete die Geschichte am Straßenrand.
So etwas kann einem die Freude gründlich nehmen.
Man denkt unterwegs schon daran, dass die Sache bald erledigt sein wird. Dass man nur noch zurückfahren muss. Dann steht da ein Hindernis, es kracht, und plötzlich fängt die ganze Suche wieder von vorn an. Nur diesmal fand sich kein Kühler mehr...
────────────── 💛 ─────────────🧭 Nelli zieht weiter
Nelli_3011 wagte sich unterdessen aufs Airfield.
Ich musste daran denken, wie sie vor wenigen Wochen bei uns angekommen war. Inzwischen hatte sie Fahrzeuge gefahren, Unfälle überstanden, an Herausforderungen gedacht und sich beim Abschlussballern ins Getümmel gestürzt. Nun suchte sie sich den nächsten Weg.
Ich hoffte, dass sie vorsichtig blieb. Das Airfield verzeiht nicht jede Unaufmerksamkeit. Trotzdem freute ich mich darüber, dass sie sich inzwischen zutraute, auch diese Gegend zu erkunden.
Von ihren Erlebnissen würde ich sicher noch hören.
────────────── 💛 ─────────────🔎 Anton wusste mehr als erwartet...
Auch AJSmalls187 , unser Anton, brachte mich mit einem Kommentar ins Grübeln. Wir sprachen über den entwendeten Rallye-Gunter und dass er gefunden worden war. Das Verblüffende: Er kannte den Standort des Gunters. Ich hatte ihn ihm allerdings nicht verraten. Er versuchte sich noch zu retten mit "ganz weit weg im Westen Richtung Kartenrand, bei Balota..." aber woher wusste er also davon? Als er meinte, ich solle Eisenfresser dazu befragen, wurde ich erst recht aufmerksam. Auf mich wirkte dieser Hinweis eher wie ein Versuch, meinen Blick in eine andere Richtung zu lenken.
Gerade erst hatte Eisenfresser mit seiner Beschwerde von der eigentlichen Suche abgebracht. Nun sollte ich ausgerechnet ihn nach dem Fahrzeug fragen...
Das musste nichts bedeuten. Anton konnte auf anderem Weg davon erfahren haben. Trotzdem ließ mich sein Wissen nicht los. Ich wollte ihm nichts unterstellen, aber ebenso wenig wollte ich einfach darüber hinweggehen.
Vor wenigen Tagen hatte ich ihn als einen von drei lebhaften Neuankömmlingen am Camp begrüßt. Inzwischen merkte ich, dass ich anfing, bei seinen Geschichten genauer hinzuhören.
────────────── 💛 ─────────────🌅 Gedanken zum Schluss
An diesem Tag blieb einiges offen.
Der Rallye-Gunter war weiterhin verschwunden. Suedas Fahrt hatte trotz aller Unterstützung mit einem verlorenen Auto geendet. Und die Vorräte an Ersatzteilen schienen mit jedem weiteren Unfall kleiner zu werden. Dazwischen hatte ninja2.00926 (UltrA) sich bei mir entschuldigt und wir hatten uns ausgesöhnt.
An dieses Gespräch dachte ich am Ende besonders gern zurück. In den vergangenen Wochen hatten wir so oft über Misstrauen, verletzte Gefühle und die Folgen unbedachter Handlungen gesprochen. Heute hatte jemand von sich aus den Weg zu mir gefunden, um etwas davon anzusprechen.
Das tat gut.
Bei einem Auto kann man meistens sehen, welches Teil fehlt. Zwischen Menschen ist das schwieriger. Manchmal braucht es erst ein ehrliches Gespräch, damit beide verstehen, was den anderen beschäftigt.
Ich hoffe, dass wir daran anknüpfen können.
Für die letzten Tage vor dem Wipe wünsche ich mir noch ein paar solche Begegnungen. Wir werden nicht jedes Fahrzeug wiederfinden und nicht jeden Schaden beheben. Aber wir können uns Zeit füreinander nehmen, solange wir hier noch gemeinsam unterwegs sind.
In diesem Sinne: Passt auf euch auf und bleibt am Leben.
gez.
Herz-Aus-Gold 💛
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Sonntag, 11.10.2026 – Tag 059: Unersetzlich
Hallo ihr Lieben,
Sueda war wieder da und eine Spur aus Kürbissen führte eine ziemlich missmutiges Ersetzbares CrewmitgliedNr. 371 vom Grillhaus zum schwarzen Brett.
Dort wartete eine Botschaft:
3719–18–18–5–16–12–1–3–5–1–2–12–5
Sie verstand es zunächst nicht, denn es war für ihre nachweilich zwei Gehirnzellen zu früh, um richtige Schlüsse ziehen zu können. Doch Buchstabe für Buchstabe ergaben die Zahlen ein Wort: IRREPLACEABLE.
Unersetzlich.
Ausgerechnet für unser „ersetzbares Crewmitglied“.
Ich war gerührt, als ich davon hörte. Doch im Laufe dieses Tages bekam das Wort ein Gewicht, das weit über den kleinen Widerspruch in ihrem Namen hinausging.
Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 wollte gerade so tun, als würde sie die Nachricht entschlüsseln, als sie Schüsse hörte. Ihr Schädel brummte. Die Krankheit Kuru ließ ihr nur wenig Ruhe, und sich auf die Zahlen zu konzentrieren, fiel ihr ohnehin schon schwer.
Dann entdeckte sie E.C.H.O. und so nahm alles seinen Lauf...
────────────── 💛 ─────────────
🚗 Eine Fahrt mit E.C.H.O.
Er stand beim Pitstop und deutete aufgeregt nach Elektrozavodsk. Ob die Schüsse von ihm stammten? E.C.H.O. schüttelte den Kopf, drängte sie zum roten Gunter und fuhr mit ihr los. Im Eiltempo, wie es offenbar zu seinen Vorstellungen einer Ausfahrt gehörte. In Elektro trafen sie auf einen gut ausgerüsteten Überlebenden, der auf Infizierte schoss. Allerdings setzte er gezielt Beinschüsse, sodass die Getroffenen anschließend über den Boden krochen. Krabbler...
Er schien dabei die Zeit seines Lebens zu haben.
Nr. 371 verstand seinen Namen zunächst als "Dillaz". Später war in ihrem Bericht von einem "Carsten" die Rede. Bei all dem Lärm und dem Dröhnen in ihrem Kopf war es ihr schwergefallen, richtig zuzuhören. Sie versuchte vor allem, bei E.C.H.O. zu bleiben.
Die Krabbler machten sich inzwischen über das Auto her, und beide flüchteten in ein Gebäude. Dort nutzte Sueda die Gelegenheit, ihn nach den Geschichten über E.C.H.O.S jüngsten Ruf als "Loverboy" zu fragen. Nicht, dass es für sie wichtig gewesen wäre... aber von dem "Techtelmechtel" mit .chantal2000 hatte sie natürlich gehört.
E.C.H.O. schüttelte den Kopf. Seine Antwort schien eindeutig: Gerüchte.
Sueda lachte. Dieses Mal nicht vom Kuru.
Bei ihr ließ sich inzwischen nicht immer unterscheiden, ob etwas komisch war oder die Krankheit wieder ihre grausame kleine Vorstellung gab.
Draußen wurde es schließlich ruhig. Der Überlebende war offenbar von den Infizierten überwältigt worden. E.C.H.O. und Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 setzten ihre Fahrt fort – seltsamerweise wieder zurück in Richtung Prigorodki.
Dann kam eine Laterne.
Und die Reise endete für beide... vorerst. Oder sollte ich vielleicht besser sagen: Sie begann nun erst richtig?
────────────── 💛 ─────────────
🛠️ Die Zeit drängt!
Sie fanden sich zunächst in Berezino wieder.
Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 grüßte dort noch einen - ihrer Aussage nach zufolge gut aussehenden - Überlebenden, doch der wollte nichts sagen und lief schnell weiter. Auch das gehörte offenbar zu diesem Tag: Manche Menschen ließen sich nicht einmal durch eine freundliche Begrüßung von ihrem Ziel aufhalten.
Ihr Weg führte sie anschließend nach Nizhnoye, wo sie "Carsten" also Dillaz wiederbegegnete. Ja, er war wirklich von den Krabblern überwältigt worden. Schließlich gelangte sie zurück nach Prigorodki. Keinen Moment zu früh, denn das Auto und ihre Sachen drohten zu verschwinden oder von anderen gefunden und gelootet zu werden. Vor allem um ihre DMR trauerte Sueda mehr, als ich hier wiedergeben kann.
Black Lion kümmerte sich unterdessen darum, das verunglückte Auto zu sichern. Jemand hatte die beiden Leichen bereits aus dem Wagen gezogen. Wer diese Hilfe geleistet hatte, wussten wir nicht, aber nichts war entwendet worden. Seltsam aber unser stiller Dank ist dieser Person sicher.
Ersetzbares Crewmitglied Nr. 3711 und E.C.H.O. konnten sich wieder ausstatten. Zunächst wurde die DMR vermisst, doch E.C.H.O. hatte sie gesichert. Black Lion wechselte den Kühler. Ein Reifen war ebenfalls kaputt, aber der Gunter ließ sich retten. Anschließend ging es in einem für E.C.H.O. ungewöhnlichen Schleichtempo zurück zum Camp.
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🌊 Freunde sagen nicht Lebwohl
Am Camp fand dann noch ein Zielschießen auf Granaten statt und Ersetzbares CrewmitgliedNr. 371 eröffente E.C.H.O., dass sie künftig wieder ins andere Chernarus übersiedeln wollte. Bei uns gab es kein Heilmittel für ihr Kuru. Sie wollte NiggoB und die anderen nicht länger damit belasten. Das Camp hätte ich inzwischen auch so ganz gut im Griff. Es sei einfach Zeit.
Als ich davon erfuhr, blieb ich besonders an dem Wort „belasten“ hängen. Ich wünschte, sie könnte sich selbst für einen Moment so sehen, wie ich sie sehe. Als einen Menschen, der zu uns gehört. Mit ihrem Temperament, ihrer Hilfe und den Geschichten, die längst ein Teil unserer eigenen geworden sind. Die Krankheit hatte ihr zugesetzt. Sie hatte ihr aber nicht ihren Platz bei uns genommen.
Wenn sie in einer anderen Welt nach einer Möglichkeit suchte, wieder Ruhe in ihrem Kopf zu finden, verstand ich das. Ich wollte ihr diesen Weg nicht schwerer machen. Trotzdem würde sie fehlen.
Nach dem Geständnis zog es E.C.H.O. zum Sumpf. Er legte seine VSD und seine SCR17 ab und stieg in ein Schlauchboot, das dort rein zufällig bereitlag. Sogar mit einer Zündkerze.
Man könnte jetzt schreiben, er sei in den Sonnenuntergang gefahren.
Ganz so feierlich war es dann aber wohl doch nicht. Er fuhr einfach los. Sueda gab ihm noch einen Satz mit: „Ich würd dir Lebwohl sagen. Aber Freunde sagen nie Lebwohl. Nur bis bald...“ Sie blickte ihm noch lange nach und rief, er solle @Interception eine Kugel von ihr verpassen, falls er ihm dort irgendwo begegnen würde.
Schließlich nahm sie seine Waffen samt seiner Maske und verstaute alles im Turm. Ich dachte an den frei gehaltenen Platz für WhiskeyMixer. Nun fuhr eine weitere vertraute Gestalt davon, und Sueda sprach bereits von ihrem eigenen Aufbruch.Es wurde stiller um uns.
────────────── 💛 ─────────────🏕️ Der ganz gewöhnliche Wahnsinn
Ganz still blieb Prigorodki natürlich nicht.
janinesta (Selina) und Pinky sammelten AJSmalls187 auf in Berezino. Unser AJ berichtete, dass er in Myshkino erschossen worden sei. Er habe nun abgeschlossen, erklärte er, und sei ein gebrochener Mann. Ob Vinaheal (Sophie) etwas damit zu tun hatte, blieb eine offene Frage. Sie solle Berichten zufolge dort in der Gegend gewesen sein. Nach seinen ersten, ausgesprochen lebhaften Auftritten am Camp klang das jedenfalls nach einem anderen Anton. Ich hoffte, dass ihm etwas Gesellschaft guttun würde.
Am Camp war außerdem wieder ein Baum gefällt worden. Dazu kam eine Stolperdrahtfalle mit einer Gasgranate, die Davus entschärfte.
Wer dahintersteckte, wussten wir nicht.
Es machte mich müde, schon wieder von so etwas zu hören. Unsere letzten Tage vor dem Wipe waren ohnehin voller Abschiede und Veränderungen. Ich hätte gern darauf verzichtet, zusätzlich bei jeder Tür darüber nachdenken zu müssen, ob jemand dort eine Falle platziert hatte. AFK- Nelli_3011 wurde unterdessen von einem fremden Bambi auf dem Dach des Kochhauses gefesselt. Pinky fesselte daraufhin das Bambi. Angeblich alles für die Wissenschaft... Ja klar.
────────────── 💛 ─────────────🏁 Ohne Sprit fährt's sich schlecht
Davus entschied sich, die Challenge mit einem Ada zu versuchen.
Seine Vorbereitung war allerdings etwas knapp ausgefallen. Kurz vor Bor ging ihm der Sprit aus.... Das Auto blieb stehen. Ich hatte ihn als "Kamera" und Schiedrichterin begleitet aber nun mussten wir zurück in Richtung "Last Hope" rollen.
Kurz vor dem Militärkonvoi bei Ostrog strandeten wir und er brach mit einem Kanister auf, um Bezin zu holen. Ich schob den Ada in einen nahegelegenen Busch und versteckte mich. Ein Fremder hätte das abgestellte Fahrzeug beinahe entdeckt, lief schließlich jedoch vorbei. Wenigstens dieses zusätzliche Problem blieb Davus erspart.
Später kam Loewe9797zu uns in den Funk dazu. Ich überredete ihn, ebenfalls an der Rallye teilzunehmen.
Leider begann die Unternehmung gleich mit einem Unfall bei Prigorodki. Davus und @Loewe mussten zunächst einen Reifen organisieren. Einen Kühler fand ich. Doch statt die Reifen zu suchen, suchten sie eher nach verschlossenen Basen... hätte ja auch ein Reifen darin sein können, nicht? So blieb der Rallye-Gunter erstmal im Camp, aber nicht fahrbereit.
────────────── 💛 ─────────────
🌅 Gedanken zum Schluss
Am Ende blieb ich wieder bei der Kürbisspur und der Botschaft am schwarzen Brett hängen.
Unersetzlich.
Wir scherzen oft über Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 und ihren Namen. Sie selbst trägt viel dazu bei. Doch heute, als sie von ihrem Wechsel ins andere Chernarus sprach und E.C.H.O. mit dem Boot fortfuhr, fiel mir auf, wie wenig sich ein Mensch tatsächlich ersetzen lässt.
Aufgaben können andere übernehmen. Eine Waffe kann man weitergeben, einen Kühler wechseln und einen Unterstand neu errichten. Bei einer vertrauten Stimme ist das anders. Sie fehlt ganz genau an der Stelle, an der man sie zu hören gewohnt war. Ich möchte trotzdem, dass meine Freunde gehen können, wenn sie anderswo gebraucht werden oder etwas suchen, das sie hier nicht finden. Sueda soll die Chance auf ein Leben ohne dieses quälende Lachen haben. E.C.H.O. darf seinem Weg folgen, auch wenn er ihn uns nur selten erklärt.Mir bleibt, ihre Entscheidung zu respektieren und die Verbindung zu ihnen zu bewahren.
Suedas Satz war dafür schöner als alles, was mir selbst eingefallen wäre.
Freunde sagen nicht "Lebwohl". Nur: "Bis bald!".
Ich hoffe sehr, dass wir dieses „bald“ eines Tages wieder miteinander teilen.
In diesem Sinne: Lasst die Menschen, die euch wichtig sind, wissen, welchen Platz sie bei euch haben. Passt aufeinander auf und bleibt am Leben.
gez.
Herz-Aus-Gold 💛
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Samstag, 10.10.2026 – Tag 058: Clusterfuck und Cholera - Das Abschlussballern in Vybor
Hallo ihr Lieben,
heute war Abschlussballern und es fühlte sich an, als würde eine große Gewitterzelle sich direkt über Vybor entladen. Nach all den Fahrten, Spenden und Vorbereitungen füllte sich der Ort nun noch einmal mit Menschen, die gemeinsam das Ende dieser Zeit feiern wollten. Laut, chaotisch und mit deutlich mehr Munition als Wasser...
Vorher musste allerdings noch einiges an seinen Platz.
T.S.Clown war nun im dortigen Lager und arbeitete unermüdlich mit. Von ASSAULTxHDx fehlte zunächst jede Spur. Die Zeit drängte und es waren zahlreiche Kisten zu verstecken. Um Zeit zu sparen kamen wir auf die Idee, den geschenkten LKW mit Reifen zu bestücken und voller Fässer zu lagern. Gemeinsam mit den zwei anderen LKW würden wir ihn dann mit Waffen, Munition und Ausrüstungsgegenständen befüllen und in Vybor irgendwo abstellen. Ohne Reifen, versteht sich.
Der Plan war gut und ich war froh, dass wenigstens wir beide vorankamen.────────────── 💛 ─────────────
🚛 Reifen, Fässer und unerklärliche Lücken
Für die Fahrten nahm ich den LKW, der vor unserem Lagerfeuer aufgetaucht war und zu dem Pinky sich weiterhin nicht äußern wollte. Zwei Reifen fand ich übrigens in der Leitstelle, in @The_GraveDiggers Auto und einen im roten Gunter, der noch immer am Camp stand...
Ich fragte mich langsam, ob sich die Geschichte dieses LKW jemals vollständig aufklären würde. Für heute genügte mir jedoch, dass ich ihn benutzen konnte. Ich transportierte Fässer nach Norden, damit wir die Ausrüstung vernünftig sortieren und bereitstellen konnten.
T.S.Clown rackerte währenddessen wie ein Wilder und versteckte die Kisten, die @ASSAULTxHD, Jannnik und ich zuvor gerichtet hatten.
Nelli_3011 hatte unterdessen bereits die erste unangenehme Erfahrung in Vybor gemacht. Sie war im Pianohaus in eine Falle getreten, die Cypress gelegt hatte. Dabei hatte er sie wohl noch gewarnt... Zum Glück überlebte sie.
Ich hoffte, dass damit wenigstens ihr Vorrat an Missgeschicken für diesen Tag aufgebraucht war. Nach den vergangenen Wochen hatte sie davon wirklich genug gesammelt.Oben mussten wir schließlich aus Zeitgründen auch die LKW selbst als Vorratsplätze nutzen und an verschiedenen Stellen verteilen. Dann kamen kurz vor dem Start des Events noch Vezir und später ASSAULTxHDx vorbei. Er war aufgehalten worden, wie es schien und tauschte ein paar seiner Waffen durch. Auch Vezir bediente sich am LKW und plötzlich fehlten Dinge. Vezir erklärte, er habe nur eine Sache genommen und ASSAULTxHDx habe ebenfalls lediglich eine Waffe gegen eine andere getauscht.
Nun ja. Die Erklärungen waren überschaubar, die entstandenen Lücken leider trotzdem vorhanden. Wir mussten nacharbeiten, während die Zeit weiterlief...
T.S.Clown brachte schließlich zwei LKW an ihre vorgesehenen Stellen und zerschoss die Reifen, damit die Fahrzeuge dort blieben. Ich übernahm den letzten und platzierte ihn mitten im Feld vor der Stadt. Damit war meine Arbeit für heute getan. Den Rest würden die anderen allein schaffen.Ich wollte ihnen vertrauen und endlich aufhören, gedanklich noch jede Kiste mitzutragen.
────────────── 💛 ─────────────🌙 Vybor, wie man es nur träumen kann
In dieser Nacht träumte ich vom Abschlussballern.
Von einem Schuss mit der Blaze auf 530 Meter auf T.S.Clown, der mit seinen Verbündeten das Lager halten wollte.
Ein perfekter Treffer.
Fabse_Lehrling vom CRK aus dem anderen Chernarus war ebenfalls dabei und Nelli_3011 verbündete sich mit Vinaheal (Sophie), Cypress und ein paar anderen. I.K.E.A. versuchte natürlich wieder eine Basis zu verteidigen.Dann war ich plötzlich mitten im Getümmel, zwischen Schüssen, Stimmen und Menschen, die plötzlich auftauchten und ebenso schnell wieder verschwanden. Stellenweise landete man direkt auf anderen, die dann gleich schossen. Ein richtiger "Clusterfuck" würde DagiWeh sagen. Wir hatten ständig Durst. Ganz gleich, was gerade geschah, irgendwo fehlte Wasser, und die Cholera begleitete mich mit einer Hartnäckigkeit, die ich selbst im Schlaf anstrengend fand.
Über allem stand ein Schornstein.
Darin steckte ein Santa.
Warum, fragte im Traum offenbar niemand. Es gab dringendere Dinge zu tun. Zum Beispiel hinaufzuklettern und anschließend gemeinsam herunterzuspringen.
Oben hatte Anton – unser AJSmalls187 dann Cypress erschossen, bloß weil dieser einmal geniest hatte.
Und dann hatte ich Anton erschossen.
Ich kann euch nicht erklären, weshalb mein träumender Verstand darin irgendeine schlüssige Abfolge sah. Es war jedenfalls einer jener Momente, in denen alles zugleich völlig absurd und vollkommen selbstverständlich erschien. Ein Traum eben.
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🚕 Der WITTWENMACHER fährt Taxi
Auch Sarafiya_Nici war da.
Sie übernahm am Ende den Fahrdienst und fuhr mit dem WITTWENMACHER nach Solnichniy. UNfallfrei. Es musste also wirklich ein Traum sein, denn Nici hasste Vanilla...
Dort holte sie Nelli_3011, Cypress und Vezir ab, außerdem Der Freundliche Vagabund und noch jemanden, dessen Namen ich beim Aufschreiben nicht mehr zu fassen bekomme.War es Leckschnitte gewesen? Christoph?
Ich weiß es nicht.
Fünf Fahrgäste in einem Sarka und eine unfallfreie Fahrt von Nici... spätestens da hätte mir auffallen können, dass ich träumte.
Doch in dieser Nacht schien unser Auto so viel Platz zu haben, wie gerade benötigt wurde.Ich glaube, Cypress übernahm irgendwann das Steuer. Jedenfalls verfuhr sich die Gesellschaft zunächst, bevor es auf der Straße zu einem Unfall kam.
Der Sarka überschlug sich. Dann fuhr er weiter, als sei nichts gewesen.
Ein Traum eben.
Wobei ich nach allem, was unsere Fahrzeuge zuletzt geleistet hatten, vielleicht selbst wach nicht sofort misstrauisch geworden wäre.
────────────── 💛 ─────────────🍖 Ein Häppchen für Weizen
Als schließlich alle ankamen, grillten Sarafiya_Nici und ich mitten vor dem Turm Schweinefleisch, das sie mitgebracht hatte.
Ihre Hände waren blutig. Wasser fanden wir keines. Also fütterte ich sie. „Ein Häppchen für WeizenWarrior …“
Und dann eines für Smokey Eyes , für Vika die Eule Eule.
So ging es weiter.
Um uns herum herrschte Chaos, und wir saßen da mit unserem Schweinefleisch und versuchten, wenigstens eine kleine Mahlzeit ordentlich hinzubekommen.
Im Traum fand ich das offenbar ganz vernünftig.
Jetzt, beim Schreiben, muss ich darüber lachen. Vor allem wenn man bedachte, dass wir uns gleich alle zusammen vom Schornstein stürzen wollten, um einen Lootgott namens "Manfred" zu besänftigen... Absolut absurd. Aber ich beharrte darauf, dass das eine Vanilla-Tradition war und eingehalten werden müsse.
────────────── 💛 ─────────────💥 Der gemeinsame Sprung
Am Ende standen wir wieder oben auf dem Turm: Davus, Kallele, AJSmalls187, Cypress, Nelli_3011, Der Freundliche Vagabund, Vinaheal (Sophie), Sarafiya_Nici und ich.
Die anderen sprangen. Dann war Anton dran. Der zögerte zunächst. Schließlich sprangen wir gemeinsam.
Für einen kurzen Moment war da nur dieses Fallen. Dann ein Knall, ein Knacken – und ich wachte in Prigorodki auf.
Ich war aus meinem provisorischen Bett gefallen.
Der WITTWENMACHER stand noch immer in der Garage. Er war nicht in Vybor, hatte keine fünf Fahrgäste durch die Nacht getragen und war auch nicht nach einem Überschlag unbekümmert weitergefahren.
Ich blieb einen Moment liegen und versuchte, die Bilder auseinanderzuhalten.
Was für ein seltsamer Tag. Und was für eine noch merkwürdigere Nacht...
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🏁 Herausforderungen
Nelli_3011 hatte sich übrigens an der Challenge versucht, aber leider einen Unfall mit ihrer "PRINZESSIN PIMPERNELLA" gehabt, von dem sich ihr treues Gefährt dieses Mal nicht mehr erholt hatte. Aber sie würde nicht aufgeben und ich dachte darüber nach, ihr den WITTWENMACHER zu überlassen, damit sie es nochmals versuchen konnte. Morgen vielleicht.
Heute war noch WhiskeyMixer ein letztes Mal mit uns im Funk, um es mit dem roten Gunter, den wir nun den "Rallye Gunter" tauften, zu versuchen.
Er suchte sich eine neue Strecke aus und erreichte als Erster in dieser Season lebend das Ziel. Ob es für den Gesamtsieg reichte, würde sich zeigen.────────────── 💛 ─────────────
🌅 Gedanken zum Schluss
Der Wipe würde kommen.
Das wusste ich schon lange. Trotzdem fühlte es sich erst jetzt so an, als begännen die Dinge tatsächlich, sich zu verändern. Wir verteilten Vorräte, die uns über Wochen beschäftigt hatten. Fahrzeuge wurden zu Lagerplätzen für einen letzten gemeinsamen Abend. Menschen verabschiedeten sich oder machten bereits Pläne für eine andere Welt.
Ich hatte heute den letzten LKW übernommen und danach meine Arbeit beendet. Offenbar brauchte mein Kopf etwas länger, um ebenfalls Feierabend zu machen.
Im Traum waren all die Menschen wieder zusammengekommen. Mit ihren Stimmen, ihren Eigenheiten und dem Blödsinn, den man mit ihnen erleben konnte. Selbst diejenigen, die kurz zuvor noch erschossen worden waren, standen später wieder neben uns auf dem Turm.
Es war ein unmöglicher Abend.
Aber als ich wach lag und an die Bilder zurückdachte, blieb mir vor allem die Freude darüber, sie alle dort gesehen zu haben. Sogar WhiskeyMixer, wenn dieser auch zeitweise auf der falschen Seite des Laufs gestanden hatte...
Die Kisten würden verschwinden. Unsere Autos, Behausungen und Vorräte ebenfalls. Was ich von dieser Zeit mitnehmen würde, hatte mit dem Inhalt der LKW nur wenig zu tun: Es waren mehr die Menschen, mit denen wir sie beladen hatten. Die Fahrten, die Gespräche und die Nächte, nach denen man erst einmal sammeln musste, was eigentlich geschehen war.
In diesem Sinne: Genießt die restliche gemeinsame Zeit und passt auf euch auf.
gez.
Herz-Aus-Gold 💛
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Freitag, 09.10.2026 – Tag 057: Ein rätselhafter LKW und die letzten Vorbereitungen
Hallo ihr Lieben,
janinesta (Selina) s Bericht über ihre Tour fiel heute erstaunlich kurz aus: „Gravey holte uns ab in Novo, fuhren aufs Airfield, dann wieder heim, kein Spielerkontakt, Ende.“
Für ihre Verhältnisse war das sehr knapp. Verdächtig knapp. Ich fragte mich, ob sie vielleicht etwas verstimmt war, weil ich zuletzt so viel Zeit für mich und die Events gebraucht hatte. Es konnte genauso gut sein, dass diese Fahrt tatsächlich so ereignislos gewesen war, wie sie sie beschrieb. Trotzdem blieb ich an dem Gedanken hängen. Wer versucht, etwas kürzerzutreten, merkt manchmal erst dabei, wie sehr er sich daran gewöhnt hat, überall dabei zu sein.
Und heute war ich schon wieder anderweitig beschäftigt...
────────────── 💛 ─────────────🥊 Fäuste im anderen Chernarus
Ich kommentierte das Boxevent im anderen Chernarus.
Vinaheal (Sophie), Jannnik, WhiskeyMixer und NiggoB traten an. Es war schön, vertraute Menschen dort wiederzufinden und ihre Kämpfe zu begleiten. Auch WhiskeyMixer s Stimme noch einmal zu hören, freute mich. NiggoB setzte sich gegen WhiskeyMixer und Jannnik durch und gewann schließlich das Finale gegen KrawallKueken.Herzlichen Glückwunsch!
Nach all den Vorbereitungen für unser morgiges Abschlussballern tat es gut, für eine Weile einem anderen Wettkampf zuzusehen. Wobei „Zusehen“ beim Kommentieren natürlich nur die halbe Wahrheit war. Wirklich passiv war ich an dem Abend nicht gewesen. Aber es hat mir ordentlich Spaß gemacht.
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🚛 Der LKW, zu dem niemand etwas Konkretes sagen wollte
Als ich später nach dem Event wieder am Camp in Prigrodki ankam, traf ich dort einen Fremden, der sich mir als Christoph vorstellte. ´Bei ihm handelte es sich um "Leckschnitte", den Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 vor einigen Tagen in Berezino begrüßt hatte.
Noch erstaunlicher war ein LKW, der am Lagerfeuer stand. Mitte im Camp und ohne Reifen.
Von wem er stammte, wusste ich nicht. Also fragte ich nach.
Blitzo meinte, er habe janinesta (Selina), The_GraveDigger und Pinky über einen LKW und das Abnehmen von Reifen sprechen hören.
Aha.
Die drei selbst waren jedoch deutlich zurückhaltender mit einer klaren Antwort. janinesta (Selina) erklärte lediglich: „Da war einer nett und brachte einen LKW.“ Pinky murmelte, er könne sich dazu nicht äußern und auch The_GraveDigger ließ sich keine ausführlichere Erklärung entlocken.
Nun ja. Für einen offenbar ganz gewöhnlichen Akt der Freundlichkeit gab es erstaunlich wenig darüber zu berichten.
Ich beließ es vorerst dabei und machte mich später auf die Suche nach passenden Reifen. Irgendjemand musste sich schließlich auch mit dem Teil der Geschichte beschäftigen, der ganz offen vor uns stand: Ein LKW ohne Räder fuhr nicht besonders weit.
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🚗 Ein roter Gunter für Leckschnitte
Ich begrüßte Leckschnitte und erklärte ihm unsere Arbeit und die Möglichkeiten am Camp. Danach fuhr ich mit dem WITTWENMACHER nach Elektrozavodsk, um nach den fehlenden LKW-Reifen zu suchen. Und wie es so oft ist in unserem Chernarus fand ich dabei etwas anderes: Einen roten Gunter.
Also brachte ich den Sarka zurück zum Camp, parkte ihn im Turm und nahm Batterie, Zündkerze, Kühler und Wasser mit. Mit diesen Dingen ließ sich der Gunter wieder flottmachen.
Ich überließ ihn schließlich Leckschnitte. Es freute mich, ihm damit etwas mitgeben zu können und ich wusste nur allzu gut: Ein Fahrzeug machte die Welt deutlich größer. Wege, für die man zuvor einen ganzen Abend gebraucht hätte, werden zu einer überschaubaren Tour. Natürlich bringt es auch neue Schwierigkeiten mit sich. Autos verpflichten und darum wollte Leckschnitte zunächst auch gar nicht damit wegfahren, doch die Gelegenheit war günstig, Abschlussballern und Wipe standen quasi direkt vor der Haustür. Der perfekte Augenblick für neue Erfahrungen.
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🎯 Nelli hat große Ziele
Nelli_3011 war ebenfalls am Camp und bereitete sich gewissenhaft auf die "Need For Speed"-Challenge vor. Und auch für das anstehende Abschlussballern in Vybor hatte sie bereits ein ganz klar definiertes Ziel: Assault wollte sie unbedingt „treffen“. Und damit war nicht die harmlose Variante im Separee mit Kerzenlicht gemeint, sondern ein Treffen mit Kugeln. Das Fatale daran war, dass dieser Wunsch wohl allem Anschein nach auf Gegenseitigkeit beruhte. Im Falle von Nelli_3011 konnte ich das sogar verstehen.
Er habe sie dazu gebracht, eine Bluse und einen Jeansrock anzuziehen, erzählte sie. Als "Arbeitskleidung" zum Helfen bei der Eventvorbereitung. Und wie für unseren ASSAULTxHDx typisch war seine Aufforderung alles andere als eine zurückhaltende Bitte gewesen. „Du ziehst das jetzt an!“ Doch er meldete sich sofort zu Wort, als sie mir dies so schilderte. „Es waren Hotpants!“
Nun ja. Offenbar war ihm zunächst einmal die korrekte Bezeichnung des Kleidungsstücks wichtig. „Aber ich hab sie zu nichts gezwungen“, fuhr er fort. „Ich hab nicht mit einem Granatwerfer auf sie gezielt oder so...“ Ich hielt kurz inne. Bis dahin war ich noch bei einer Bluse und der Frage gewesen, ob nun ein Jeansrock oder Hotpants dazugehört hatten. Jetzt stand plötzlich auch ein Granatwerfer im Raum bzw. mitten in der Geschichte. ASSAULTxHDx schien nun selbst zu merken, dass seine Erklärung einen etwas... nennen wir es mal "unglücklichen" Weg eingeschlagen hatte.
„Das mit dem Granatwerfer war übrigens ein Spaß, Herz. Nicht, dass du das jetzt zitierst …“Ich fragte mich, ob er seine Verteidigung nicht besser vorsichtshalber beenden sollte, solange sie noch als solche erkennbar war. Doch ASSAULTxHDx war längst beim entscheidenden Punkt angekommen: „Sie hatte immerhin die freie Wahl!“
Ich wartete.
„Anziehen oder ausziehen.“
Okay. Damit war seine Vorstellung von Entscheidungsfreiheit wohl ausreichend definiert. Zwischen einem nachdrücklichen „Du ziehst das jetzt an!“ und dieser großzügigen Auswahl hatte Nelli_3011 die Situation offenbar etwas anders empfunden als er. Ich musste über seine Erklärung lachen. Überzeugender war sie dadurch in meinen Augen allerdings tatsächlich nicht geworden.
Nelli_3011 blieb jedenfalls bei ihrem Vorhaben für den nächsten Abend. Dort würde sie Gelegenheit haben, ASSAULTxHDx im vereinbarten Kampf ihre ganz eigene Antwort zu geben.
Oder um es anders auszudrücken: Er hatte sich um ihren Kleidungsstil gekümmert, nun würde sie sich seiner Plattenweste annehmen. Schuss für Schuss.
Vielleicht auch mit einem Granatwerfer. Wer wusste das schon so genau... zuzutrauen war es ihr allemal.
Ich war gespannt, wer von beiden am Ende die bessere Geschichte zu erzählen hätte.Auch Ali-Alex kam nochmals vorbei und spendete einen großen Rucksack. Vielen Dank dafür!
Er berichtete von einem Unfall mit seinem Humvee. Die Reifen hatte er nicht wechseln können, und inzwischen schien ihm der Aufwand ohnehin kaum noch lohnenswert.
Bald sei schließlich Wipe... nunja damit hatte er vermutlich recht.
────────────── 💛 ─────────────📦 Morgen ist Abschlussballern
Ja. Der Wipe.
In weniger als einer Woche sollte es wieder so weit sein: Der große Neustart. Die Fahrzeuge, Lager und Behausungen, um die wir uns noch immer kümmerten, würden verschwinden. Und um dieses Naturereignis gebührend zu feiern, als gäbe es kein Morgen stand zunächst in Vybor unser Abschlussballern an.
T.S.Clown und ASSAULTxHDx wollten in der Nacht noch weitere Dinge im Gebiet verstecken, doch wirklich angepackt hatte heute noch keiner von ihnen. Ich hoffte einfach, dass alles rechtzeitig seinen Platz finden würde. Würde schon schiefgehen...Natürlich hatte ich den Impuls, noch einmal nachzufragen, mitzufahren oder irgendetwas selbst zu übernehmen. Aber ich musste auch lernen, eine zugesagte Aufgabe bei denjenigen zu lassen, die sich darum kümmern wollten. Die beiden würden das schaffen. Ich durfte mich darauf verlassen, oder?
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🌙 Eine Tour bis drei Uhr morgens
Nelli_3011 und Leckschnitte machten sich später gemeinsam auf den Weg. Zunächst gab es einen Beinaheunfall, dann schlief Nelli_3011 kurz am Steuer ein. Sekundenschlaf... Gefürchtet bei uns.
Doch sie überlebte und als die beiden wieder zusammen unterwegs waren, verunfallte schließlich Leckschnitte.Sie fuhren mit Ali-Alex nach Norden, um dessen Humvee zu suchen. Den fanden sie allerdings nicht mehr. Das Fahrzeug war verschwunden.
Trotzdem schienen sie Freude an ihrer Tour zu haben. Es wurde ohne Schalldämpfer geschossen, und auf der Suche nach einem neuen Kühler liefen sie beinahe bis nach Svetlojarsk.
Mit dem gefundenen Ersatzteil ging es schließlich zurück und um drei Uhr morgens erreichten sie wieder Prigorodki.
Leckschnitte brachte sogar den roten Gunter wieder zum Camp zurück und stellte ihn dort ab.
Danke dafür, das hätte ich nicht erwartet.
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🌅 Gedanken zum Schluss
Heute hörte ich öfter, dass sich etwas wegen des nahenden Wipes kaum noch lohnte.
Ich verstehe diesen Gedanken gut, denn wer gerade etwas verloren hat oder neu beginnt, der fragt sich zu Recht, ob und wie er hier die letzten Tage verbringen möchte.
Jedoch ging ich seit jeher anders an die Sache heran: Und wenn morgen Wipe wäre, würde ich heute noch einen Unterstand bauen. Die Erfahrung hatte mich gelehrt, dass man auch am Vormittag des Wipe-Tages noch nachhaltige Bekanntschaften machen konnte. So auch damals bei dakel.Ich froh, dass ich den roten Gunter in Elektrozavodsk noch repariert hatte. Leckschnitte und Nelli_3011 konnten damit aufbrechen. Sie suchten gemeinsam mit Ali-Alex nach seinem Humvee, liefen für einen Kühler durch die Gegend und kamen mitten in der Nacht wieder bei uns an. Das Auto würde bald verschwinden, aber die gemeinsame Erinnerung an dieses Abenteuer würde bleiben.
Auch die Vorbereitungen für morgen hatten ihren Wert, obwohl keine unserer Kisten für die nächste Season bestimmt war. Wir richteten sie für die Menschen her, die jetzt da waren und gemeinsam etwas erleben wollten. Ich musste dabei nicht mehr jedes Fahrzeug retten und jede Lieferung begleiten, aber ich wollte die verbleibende Zeit auch nicht schon abschreiben, nur weil ihr Ende näher rückte.
Morgen würde es in Vybor laut werden.
Für heute freute ich mich über einen zurückgebrachten Gunter und über Menschen, die selbst nach einer langen, holprigen Tour noch Spaß miteinander gehabt hatten.
In diesem Sinne: Passt auf euch auf und bleibt am Leben.
gez.
Herz-Aus-Gold 💛
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Donnerstag, 08.10.2026 – Tag 056: Verhängnisvoller Lag
Hallo ihr Lieben,
heute erreichte mich eine kleine Nachricht von The_GraveDigger als ich in Vybor aufwachte. Das Lagerfeuer in Prigorodki war verschwunden. Also der Steinkreis. Einfach fort. Ob es einfach Zeit dafür war oder jemand den Kreis abgebaut hatte, wusste ich nicht. @Sebastianthe1st hatte früher in solche Situationen immer gescherzt, dass jemand wohl die Steine für das Grab seiner guten alten Mutter gebraucht hatte. Irgendwie fehlte mir seine unbeschwerte Art, aber ich glaube dass es ihm in einem ganz anderen Chernarus gut geht. Oder ich hoffe es zumindest.
The_GraveDigger hatte jedenfalls keine Lust, das einfach so auf sich sitzen zu lassen und baute einfach einen neuen Steinkreis auf.Danke, Gravey.
Nach all den Meldungen über Waffen, Fahrzeuge und Vorbereitungen war das eine unscheinbare Nachricht. Trotzdem freute ich mich darüber. Unser Platz am Feuer sollte schließlich auch dann bereit sein, wenn gerade niemand dort saß. Man wusste ja nie...
────────────── 💛 ─────────────
🚶 Zurück an die Küste
Ich lief los, von Vybor nach Prigorodki und nahm noch unterwegs an einem Militärkonvoi zwei Plattenwesten mit. Ziemlich schweres Gepäck für die Reise, aber ich kam trotzdem einigermaßen gut voran. Auf Höhe Nadezdhino kam mir ein blauer Ada entgegen: Jannnik.
Er hielt an und bot an mich mitzunehmen, doch rgendwie scheiterte unsere Verständigung und ich setzte meinen Weg zu Fuß fort. Irgendwann würde ich schon ankommen.
Jannnik meldete unterdessen Schüsse in Vybor. Einen Schützen sah er jedoch nirgendwo.
Mehr erfuhren wir zunächst auch nicht. Für den Moment atmete ich erleichtert aus und war heilfroh, dass daraus nicht ein neuer Einsatz für mich geworden war.
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🚗 Türen für den "WITTWENMACHER"
Zurück in Prigorodki machte ich mich mit dem "WITTWENMACHER" von Sueda, dem Auto von Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 auf den Weg. Ich suchte rote Türen und fragte mich, wie es ihr mit ihrer Krankheit ging. Seit sie sich unwissentlich mit Kuru infiziert hatte, hatte ich nicht mehr direkt von ihr gehört. Der letzte Stand war, dass sie in Berezino gewesen war und dort das Bambi getroffen hatte, das sofort verschwunden war. Ich hoffte, ihr ging es gut.
Ich wusste nicht, wo sie sich herumtrieb, und merkte, dass mich diese Ungewissheit beschäftigte. Bei anderen Menschen konnte ich eine längere Stille manchmal einfach hinnehmen. Bei Sueda hörte ich genauer hin, wenn eine neue Stimme im Funk auftauchte, und hoffte dann doch wieder auf ihre. Das Auto wollte ich jedenfalls für sie herrichten. Ich hatte das Gefühl, dass sie es gebrauchen könnte.Während ich nach den Türen suchte, dachte ich an sie. An die Wege, die noch vor uns lagen, und daran, wie schön es wäre, ihr den Wagen irgendwann zu zeigen. Es musste keine große Geschichte daraus entstehen. Mir hätte genügt, dass sie wieder vor mir stand und etwas damit anfangen konnte.
Bis dahin suchte ich einfach weiter.
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🏁 Ersatzteile für eine Prinzessin
Unterwegs fand ich außerdem zwei Sarka-Reifen, die ich für Nelli_3011 mitbrachte. Unsere frischgebackene Bruchpilotin überlegte nämlich, an der großen Chernarus "Need for Speed" Challenge teilzunehmen, die Black Lion vor einigen Jahren ins Leben gerufen hatte. Jede Season wurde der schnellste Fahrer gesucht und mitmachen durften alle. Fahrzeug egal.
Ihr Wahl fiel auf: "PRINZESSIN PIMPERNELLA".Ich musste lächeln. Ausgerechnet ein Sarka... Aber hey, nach ihren bisherigen Fahrten konnte man ihr zumindest nicht vorwerfen, dass ihr der Mut fehlte. Und wer nach mehreren Unfällen noch an einen Wettbewerb dachte, brachte offenbar die nötige Zuversicht und das Durchhaltevermögen für ein solches Unterfangen mit. Die Reifen schienen mir dafür jedenfalls eine gute Unterstützung.
Ob Nelli_3011 tatsächlich antreten würde, blieb abzuwarten. Ich hoffte, dass sie Freude daran hätte und dass die "Prinzessin" den Weg dieses Mal ohne größeren Unfall zurücklegte.
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🏁 Der elende I.K.E.A.-Lag...
Da weder ASSAULTxHDx noch T.S.Clown sich heute meldeten und die Zeit drängte, fuhr ich mehrmals mit dem "WITTWENMACHER" nahc Vybor und transportierte die restlichen Kisten samt Zelten ins Lager oben. Ich glaube ich übertreibe nicht, wenn ich auf 6-7 Fahrten kam und am Ende konnte ich die Strecke wirklich inklusiver sämtlicher Lags im Schlaf bewältigen. Mein persönlicher Rekord lag bei knapp 7 Minuten für eine Strecke mit dem Sarka.
Doch dann kam die verhängnisvolle letzte Lieferung. Es war schon spät und eigentlich wollte ich schlafen. Ich hatte es dringend nötig. Aber nur noch eine Lieferung. Die letzte verbliebene Olga wollte ich samt Kisten nach oben fahren. Natürlich hatte ich weder einen Kanister noch einen Ersatzkühler dabei, denn ich brauchte ja den Platz für die Kisten. Inzwischen fühlte ich mich auch sicher genug, die Strecke mühelos zu fahren. Ein Ersatzreifen fehlte ebenfalls, aber ich würde schon durchkommen.
Dachte ich...Tja... auf Höhe des kleinen Militärlagers erwischte mich der I.K.E.A.-Lag dermaßen böse und unerwartet, dass die Olga schnurstracks gegen den Brückenpfeiler krachte.
Mit dem Sarka hatte mich der Lag zuverlässig erst etwas später erfasst. Falsch gedacht...Als ich erwachte war ich mehr tot als lebendig. Ein Reifen war hinüber, Kühler und Zündkerze ebenfalls. Natürlich gab es auch am Camp keine Ersatzteile mehr. Die Kühlerkrise hatte also wirklich wieder begonnen...
Und so kam es, dass aus einer rund sechsminütigen Spazierfahrt eine dreistündige Odyssee wurde, während der ich Elektrozavodsk, Chernogorsk, Vysotovo, Novoselki, Dubovo, Balota und am Ende schließlich sogar den Autokonvoi nahe "Last Hope" nach Ersatzteilen durchsuchte. Erst dort wurde ich schließlich fündig und konnte den Weg in den Norden fortsetzen. Ich glaube ich war noch nie so glücklich darüber gewesen, einen Reifen gefunden zu haben...
Völlig übermüdet kam ich schließlich in den Morgenstunden in Vybor an.
Ich lud meine letzten Kisten aus, staunte nicht schlecht über das, was sich die letzten Stunden alles angesammelt hatte.────────────── 💛 ─────────────
🌅 Gedanken zum Schluss
Heute gab es zwar wenig zu berichten, aber es war doch einiges passiert. Einen langer Fußweg, eine erneuerte Feuerstelle und die schmerzhafte Suche nach ein paar Fahrzeugteilen.... aber ehrlich gesagt reichte mir das nach dieser Nacht auf völlig.
In diesem Sinne: Passt aufeinander auf und bleibt am Leben.
gez.
Herz-Aus-Gold 💛