Nachtrag - siehe oben!
Beiträge von Cone
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Das stelle ich doch garnicht in Abrede, Whiskey. Natürlich hat man seine sozialen RL-Kontakte und Freunde mit welchen man auf dem Server spielt - und selbstverständlich können durch das Spiel auch neue, wertvolle RL-Kontakte entstehen, das ist auch gut so. Spielen soll und darf gerne Menschen miteinander verbinden - da bin ich ganz bei dir.
DayZ ist und bleibt dabei aber ein eigenständiges Universum! Auf dem Spielfeld von Chernarus sind alles Figuren, gesteuert von echten Menschen, aber eben keine leibhaftigen Wesen. Das habe ich versucht mit meinem vorigen Posting deutlich zu machen. Und wir spielen in DayZ ein Zombie-Survival-Spiel und nicht das reale Leben nach. DayZ ist ja noch nicht einmal der Versuch einer Simulation davon. Es herrscht ingame daher in der Regel auch ein anderes soziales Gefüge, als im realen Leben. Das muss es nicht, tut es aber meistens.
Die echten, wahren Menschen, nicht die Figuren auf dem Brett, sollten daher wirklich unterscheiden können, zwischen gespielter Fiktion und Wirklichkeit. Ansonsten "knallts" halt immer wieder, weil zuviel RL ins Spiel hineininterpretiert, bzw. aus dem Spiel hinausgetragen wird. Das tut nicht gut und tat es auch noch nie. Dienst ist Dienst, Schnaps ist Schnaps und Spiel ist Spiel. Aber das muss jeder auch ein Stück weit selbst wissen, in wie weit er/sie bereit ist, sich diesen "Schmerzen" auszusetzen, wenn er/sie es anders sieht. Man kann doch nicht ernsthaft sein wohlerzogenes Sozialkonstrukt aus dem echten Leben auf ein Spiel wie DayZ umsetzen und dann auch noch von anderen erwarten, dass die es doch bitte genau so tun sollen - das ist verrückt!
Genauso verrückt wie, als das ich im echten Leben die Autos meiner Nachbarn zerstören, oder eine Sprengfalle in einem willkürlichen Hauseingang aufstellen würde - niemals! In DayZ hingegen, lass ich was das betrifft, aber gerne mal die Sau raus. Bin ich deshalb jetzt ein schlechter Mensch? So ein richtiger Assi sogar? ... in DayZ womöglich ja, alles gut, aber deswegen auch im echten Leben? Ein Mensch mit dem man in RL deswegen eher nichts zu tun haben möchte und ächtet? Na gut, mich persönlich juckt sowas nicht, da steh ich drüber. Aber denkt doch mal genau drüber nach... das sind völlig verschiedene Welten. Das eine hat mit dem anderen nicht zwangsläufig etwas zu tun.
"DayZ - ein großes soziales Experiment!" Diese Aussage ist einfach totaler Mist! Im besten Falle ist es Wunschdenken.
DayZ hat mit dem sozialrealen Leben genauso wenig zu tun, wie ein Cone'scher Pilzliebhaber, der im realen Leben ganz anders heisst und Pilze auf den Tod nicht ausstehen kann. Wer in diesem Spiel mehr als nur ein Spiel sieht, hat schon begonnen, sich ein Stück weit selbst aufzulösen. Aber bitte... das darf jeder für sich entscheiden.
In meiner nun 40 jährigen Gamer-Karriere habe ich ebenfalls viele daraus resultierende Freundschaften geschlossen. Statt Kekse gab es eher Besuche, gemeinsames Grillen, Kartfahren, private LAN-Parties, Motorradfahren, Wochenend-Trips mit den Clan-Jungs oder einzeln, quer über ganz Deuschland verteilt. Ich/Wir waren auf Jungesellenabschieden, Hochzeiten, Konzerten und was weiss ich noch alles. Wir treffen uns teils heute noch, zwischenzeitlich die meisten mit Familie und oder kurz davor Großeltern zu werden. Und natürlich auch aktuelle RL-Kontakte, sogar aus meinen DayZ-Zeiten. Das sind echte, soziale Kontakte, die aus dem Gaming heraus geboren wurden und die ich nicht missen möchte! Mit diesen kann man auch zusammen in ein Game wie DayZ eindringen... aber - und das ist das was ich zu sagen versuche - was dort dann ingame abgeht, muss mit der sozialen Wirklichkeit nicht zwangsläufig etwas gemein haben.
Gemeinsam auf dem Server als "Arschloch" um die Welt, dafür aber ehrenamtlich, am Wochenende bei 30 Grad, für die Kids mal wieder am Schul-/Sportfest hinterm Tresen, am Limo-Ausschank stehen. Alternativ gerne auch mal 22 Monate Zivildienst absolvieren oder das ein oder andere soziale Jahr in der Pflege/Altenheim etc. absolvieren. Das sind exemplarisch ein paar sozial wichtige Dinge (oder Experimente), auf die es im Leben ankommt und nicht auf ein bescheuertes Computerspiel, bei welchem man einen Frustkrampf bekommt, wenn einem mal wieder offline die Base unterm Hintern weggesnackt wurde und dann schimpfen, wie assozial der Typ / die Gruppe doch ist. Generation X und früher kennt so etwas überhaupt nicht... da hiess es nur, "Komm klar! Wehr dich, wenns dir nicht passt!"
Es ist nur ein Spiel, nichts davon ist real! Wer es zu etwas realem macht, hat schon verloren. Und das widerspricht auch nicht der Tatsache, dass man trotzdessen, wahre, echte und reale Freundschaften durch dieses Spiel schliessen kann. Dies geschieht aber in einem anderen Kontext und Universum! Ein Kumpel hat seine Spielbekanntschaft (nicht DayZ) sogar geheiratet und ein Kind mit ihr bekommen - super Sache - die sind heute noch zusammen! Differenzieren ist der Schlüssel... im postiven, wie im negativen... denn man kann auch in der Tat durch Spieler RL enttäuscht werden, siehe oben bei "Aktiver sozialer Missbrauch". Daher: Trau, schau, wem... aber verwechsle die Welten nicht!
Ach, ich schreib mir wohl eh wieder völlig umsonst die Finger wund. Bin aber schon froh, wenn Dagi nicht gleich wieder alles löscht.
Nachtrag - Falls es immer noch nicht verstanden wurde.
Mir wurde gesagt, ich solle es mal versuchen so zu erklären:
Es existieren beide Universen zur selben Zeit, das Reale und das DayZ-Universum. Wenn du/ihr auf Discord zusammen in der Gruppe spielt und euch austauscht, dann tut ihr das im Augenblick in der real sozialen Umgebung. Eure Figuren, welche dabei Zeitgleich von euch gesteuert auf dem Server wandeln, befinden sich hingegen im sozialen DayZ-Universum. In der realen Welt würdet ihr doch auch nicht einfach mal so zu Spaß mit ner schussbereiten Knarre auf jemanden zielen, oder aus jucks und dollerei dem Gegenüber einen Faustschlag ins Gesicht verpassen. Falls doch, dann ist in eurer Erziehung leider etwas schiefgelaufen. Bei DayZ darf man solche Dinge jedoch meist ungestraft tun und man lacht auch gerne mal dabei... auch das Opfer... und dabei können unter umständen sogar RL-Freundschaften entstehen, wenn nicht längst schon vorhanden.
Meinen besten DayZ-RL-Kumpel hab ich kennengelernt, als er mir gerade die Base weggeraidet hat und dabei auf frischer Tat ertappt wurde - der Schlingel.
Hätte er mir jedoch im echten Leben die Bude aufgebrochen, wären wir bestimmt keine Freunde geworden.
Also, lasst das Spiel doch bitte Spiel sein und bleiben... jeder soll spielen wie er möchte... und jeder weiss eigentlich genau, was Dayz im Kern doch für ein Spiel ist. Und vorallem, nehmt es nicht so bitter ernst!
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Zitat
[...] sondern wegen einer Diskussion, die gestern auf dem GDZ-Discord wieder aufkam. Im Kern ging es darum: "DayZ als Spiel" vs. "DayZ als sozialer Raum".
Hmmm, als sozialer Ersatzraum für das echte Leben, oder als sozialer Raum innerhalb der Welt von Chernarus? Keine Ahnung, sorry, ich war nicht dabei. Habe aber dennoch eine Meinung dazu:
Chernarus (sprich DayZ-Gameplay) und das echte Leben (RL), sollten gänzlich unterschiedliche soziale Räume haben, ansonsten läuft bei der/den Person/en etwas gehörig schief. Das übertragen von sozialen Strukturen aus dem echten Leben ins Spiel, kann man natürlich machen, sollte sich aber stets bewusst sein, dass DayZ ein komplett anderes "Universum" ist. Das gilt erst recht für den umgekehrten Weg! An diesem Punkt tun sich meiner Meinung nach, z.B. auch hier bei GDZ-Vanilla, einige ganz schön schwer.
Der soziale RL-Raum lebt parallel zum Spiel z.B. im Discord/TS und der Gruppe bzw. Fraktion, welcher man zugehörig ist und persönliche Beziehungen aufgebaut hat. Quasi-Standard hier: Wir sind alle nett zueinander und unterstützen uns gegenseitig et cetera. Das was jedoch auf dem "Spielbrett" und per ingame-Chat passiert, ist meiner Meinung nach aber etwas ganz was anderes.
Aktiver sozialer Missbrauch:
Jemand der diese Räume bewusst von innen durchbricht, z.B. in dem er sich ingame nett gibt, um Discord-Zugang zur Gruppe zu erlangen, nur um dort sein falsches soziales ingame-Spiel fortzuführen und Vertrauen zu missbrauchen. Zum Beispiel um an Zugangscodes der Base oder iZ-Maps für Stashes zu kommen und diese ggf. Dritten zu verraten. So jemand hat gehörig was an der Waffel und kann oder will nicht differenzieren - solche Menschen sind gefährlich und würde ich auch niemals in meinem RL-Umfeld dulden!
Jemand der wiederrum nur ingame seine "dunkle Ader" auslebt und mit seinem Handeln dabei strikt im DayZ-Universum bleibt, kann hingegen ein wirklich netter und vertrauensvoller RL-Zeitgenosse, mit völlig "normalen" sozialen Einstellungen sein.
Hier fällt es aber leider so manchem DayZ-Spieler schwer zu unterscheiden, wer die wirklich asozialen Menschen sind.
Passiver sozialer Missbrauch:
Menschen die sich ingame durch andere Verletzt fühlen und das ins RL übertragen, sollten sich bewusst machen, in welcher Welt sie wirklich leben. Alles was ingame passiert und ich meine wirklich alles, hat mit dem RL nichts, aber auch garnichts zu tun! Wer das nicht unterscheiden kann oder will, sollte sich nicht in virtuelle Welten begeben. Wer es dennoch tut, läuft in Gefahr, auf Dauer zumindest seelisch Krank zu werden.
Wer ständig erschossen, oder wem ständig die Base geraidet wird, obwohl man doch selbst ein friedlicher Mitmensch und Spieler ist, dem entsteht dennoch kein echter, realer Schaden. Maximal die verlorene Zeit, welche jedoch freiwillig in ein Spiel geflossen ist, bei welchem man genau weiss, was einem passieren kann. Es macht die Kontrahenten, die einem diese Zeit "stehlen", nicht automatisch zu asozialen Menschen im echten Leben.
DayZ ist und bleibt ein Spiel, eine virtuelle Welt... diese sollte niemals ein sozialer Ersatzraum, oder eine Parallele zum echten Leben darstellen. Gemeinschaftliches Spielen, was erleben und dabei Spaß haben, das ist der Punkt! Macht aus einem Computer-Spiel nicht mehr als was es ist! Und wem dieses Spiel, mit seinem ureigenen Survival-Regelwerk, an irgendeinem Punkt keinen Spaß mehr machen sollte, der sucht sich besser ein anderes.
Das sind mal so meine Gedanken.
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Halli, hallo, hallöle!
aus gegebenen Anlass und da in letzter Zeit aktives und legales Schlösser knacken auf Vanilla immer mehr in Mode zu kommen scheint - wohl auch wegen der neu eingeführten Zerstörungsfreie-Base Zeit von 0:00 - 6:00 Uhr, hier mal ein kleiner Schutz-Guide eures pilzsüchtigen "Schurkens" aus dem Westwald.
Einführung/Prolog:
Das Thema Schlösser knacken in DayZ, hat mich schon vor über drei Jahren angefangen zu reizen und interessieren. Mir ging es dabei hauptsächlich um die Verhältnismässigkeit, sprich den Aufwand und Nutzen. 3er-Locks sind quasi Makulatur, wobei 4er-Locks in der Tat eine Herausforderung darstellen. Doch ich habe festgestellt, dass auch genau das Gegenteil bei letzteren der Fall sein kann. Was hab ich in den letzten Jahren schon erfolgreich 4er-Schlösser von Hand geknackt und dabei den erstaunlichsten Leichtsinn feststellen müssen. Unglaublich... des einen Freud, des anderen Leid.
Für mich persönlich ist das Schlösserknacken, nach dem einsteigen über Fenster, Wachtürme oder Baufehler in hochgesicherte Basen, mit unter die Königsklasse des stil(l)vollen und Raidens in DayZ! Sprengen und aufschiessen mit unsäglichem Lärm kann jeder... aber leise rein und mit einem Sack voller Loot genau so wieder raus, ohne das der Base-Betreiber im Nachgang irgendetwas festellen kann, das ist schon ne andere Hausnummer! Da lacht das obligatorische "Cheater"-Ticket den Admins schon förmlich entgegen.
Okay, dies soll aber kein Guide über ein aktives und erfolgreiches Schlösserknacken werden, sondern genau das Gegenteil! Erweiterte Tipps fürs Knacken werdet ihr hier nicht von mir bekommen, aber man kann sie natürlich, von einigen hier vorgstellen Gegenmaßnahmen z.T. ableiten - das liegt leider in der Natur der Sache. Der Vorteil zum Schutz überwiegt meiner Meinung jedoch, daher hier meine öffentliche Empfehlungen, an alle Base-Betreiber mit Code-Locks.
Grundsätzliches zu Zahlendreher-Code-Locks auf Vanilla:
Ein 3er-Lock hat 1.000 Kombinationsmöglichkeiten - es benötigt im schlechtesten Falle etwas mehr als 20 Minuten (ca. 22 - 24 Min.) um es zu knacken.
Ein 4er-Lock hat 10.000 Kombinationsmöglichkeiten - es benötigt im schlechtesten Falle ca. 240 - 270 Minuten (also 4 bis 4 1/2 Std.) um es zu knacken.
Schlechtester Fall = Brute-Force = alle Kombinationen von 0000 - 9999 der Reihe nach durchprobiert. Also bei 0000 begonnen und den Code bei 9999 geknackt.
Die Zeiten variieren etwas mit der Fingerfertigkeit des Schlossknackers und vorallem bei 4er-Locks, auch von seiner Ausdauer. Wer schon einmal 2 Std. am Stück, stumpfsinnig an einem Schloss per Brute-Force die Möglichkeiten durchprobiert hat, weiss wovon ich spreche... von der Konzentration (bei welcher hunderter Zahl war ich jetzt eigentlich stehengeblieben?) ganz zu schweigen.
Doch unterschätzt nie die Ausdauer eures Feindes, welcher an euer geheiligtes Loot in der Base kommen möchte. Und vorallem unterschätzt auch niemals seine Fähigkeiten zu beobachten, analysieren und kombinieren!
Die Frage nach dem Warum und Wieso:
Ganz einfach, Schlösser knacken ist leiste und die effizienteste Methode in Vanilla-DayZ überhaupt - auch bei 4er-Locks - um in eine Base zu gelangen!
Während sich das Erste einem sofort erschliesst, bedarf es bei der Effizienz vielleicht eines genaueren Blickes auf die Sache. Doch die Rechnung ist so simpel wie einfach. Nach den oben aufgeführten Zeiten für den schlechtesten Fall des Knackens von 4 1/2 Std. pro 4er-Schloss, setze dem bitte den zeitlichen Aufwand entgegen, welchen man benötigt, um erforderliches Sprengmaterial für ein gesichertes Tor bzw. eine Wand zu beschaffen.
Ein Tor benötigt (Stand 10.06.26, Vanilla v1.29) mind. 12 Nades und/oder Explosives zur erfolgreichen Sprengung. Alternativ ganz grob 400 Schuss Schnellfeuer-Ammo (genaue Listen bitte selbst ergooglen)... bei gemischter Ammo auch entsprechend viele Waffen, plus dazugehörige Mags und ggf. Pflegesets. Das alles muss erst einmal beschafft werden und fällt einem nicht in den Schoß. Lange Wege und das stete Risiko, an den Milis beim Looten erschossen zu werden und dabei alles zu verlieren, sind allgegenwärtig. Das alles macht zwar Spaß und kommt einem daher auch sehr kurzweilig vor, doch in Wirklichkeit dauert das ganz schön lange - besonders wenn man alleine farmt.
Zudem sind erfahrungsgemäß, die 4 1/2 Std. des durchprobierens aller Kombinationsmöglichkeiten eines 4er-Locks, auch nur selten nötig. Das setzt den tatsächlichen zeitlichen Auwfand des Knackens vs. Materialbeschaffens, nochmals in ein besseres Licht. Allein die Brute-Force Methode führt im Durchschnitt, also bei mehreren Toren, schon in der Hälfte der Zeit, also in 2 1/4 Std. zum Erfolg! Mein persönlicher Rekord lag bei ca. 10 Minuten (pures Glück), während ich aber auch schon völlig entnervt, erst nach 4 Stunden, bei der letzten 1000er-Reihe des 4er-Locks, erfolgreichen Zugriff bekam. Die Durchschnittliche Zeit zum Knacken bleibt aber gleich. Es ist wie beim Münze werfen, Kopf oder Zahl, Fifty Fifty! Es spielt dabei auch keine Rolle, ob man nun von "oben" oder "unten" beginnt, oder die Zahlen "vorwärts" oder "rückwärts" durchklickt, wenn man diese Methode verwendet.
Was also sind schon 2 1/4 Stunden, Nachts und lautlos an einem Code-Lock zu hängen, als sich stattdessen mühsam quer über die Map, von Mili zu Milli zu schleppen?! Oh, Mili schon gelootet, so ein Mist! Okay, dass eine (looten) macht irgendwo Spaß, dass andere (drehen) hingegen ist schlicht Spaßbefreit. Aber darum geht es hier nicht, es geht um Effizienz und Erfolg - und in diesem Guide darum, diese beiden Dinge zu verhindern oder zumindest zu erschweren.
Um den ganzen jetzt leider noch die Krone aufzusetzen: Durch viele, naive Leichtsinnigkeiten (siehe nachfolgender Abschnitt) in der Code-Auswahl der Base-Betreiber, sind viele Schlösser bzw. ganze Basen, noch um einiges schneller als im 2 1/4 Std. Schnitt pro 4er-Lock nach Brute-Force, zu knacken.
Also was tun, um den Erfolg zu schmälern:
Absolute Sicherheit gibt es nicht, das ist klar! Und bequem oder komfortabel sind Sicherheitsmaßnahmen ebenfalls nicht. Bequem und Sicher schliesst sich per se aus - immer und überall - Punkt! Das gilt auch fürs Reallife. Man kann und sollte aber versuchen, es dem Angreifer so schwer wie möglich zu machen. Um ihn quasi bei seinem Vorhaben zu zermürben und im besten Falle zum Aufgeben zu bewegen, da sich der Aufwand/Nutzen für ihn nicht rechnet und er sich stattdessen ein leichteres Ziel suchen geht.
Hier also ein paar Tipps für DayZ (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) zum Codes erstellen:
- Vermeide 3er-Locks generell!
Max. ca. 20 Min. Knackzeit, eher weniger, egal wie "originell" der Code auch sein mag.
- Vermeide bekannte Zahlen aus Filmen, Spielen oder Zahlenfolgen wie z.B.:
"0815" = "gewöhnlich"
"4711" = "Kölnisch Wasser"
"1337" = "leet"
"3141" = "PI mit drei Nachkommastellen"
"2718" = "Eulersche Zahl"
"6174" = "Kaprekar Konstante"
... usw.!
- Vermeide klassische Zahlenreihen wie z.B.:
"1234"
"5678"
oder im Zehnerblock überspringende Zahlenreihen z.B.:
"8901"
"9123"
oder auch sowas hier:
"2678"
"4678"
"5678"
... usw.!
- Vermeide Zahlenpaare nach der Form "AABB", "ABBA" oder "ABAB" z.B.:
"1122"
"3443"
"5454"
... usw.!
- Vermeide Drillinge und Vierlinge der Form "ABBB", "AAAB" oder "AAAA" z.B.:
"5888"
"6662"
oder
"3333"
"7777"
... usw.!
- Vermeide bei mehreren Schlössern feststehende Zahlen an belibiger Position, hier am Beispiel der "8":
"4518"
"3798"
"1208"
oder
"5831"
"6893"
"0882"
... usw.!
- Vermeide Wiederholungen und Begrenzungen bei mehreren Schlössern in der Base (oder deinen Basen)!
1. Tor "3561"
2. Tor "8973"
3. Tor "5204"
4. Tor "3561" ... ab dem vierten (oder fünften) Tor wiederholt sich alles nur noch wieder.
- Vermeide Spiegelung (Vorwärts-/Rückwärtskombinationen) bei mehreren Schlössern!
1. Tor "3561"
2. Tor "1653"
oder schlimmer
1. Tor "5577"
2. Tor "7755"
... usw.!
Vermeide bei mehreren Schlössern ein Feld ausschl. gerader, bzw. ungerader Zahlen, z.B.:
"2468", "4284", "6206"
oder
"5713", "1719", "5397"
... usw.!
- Vermeide im Prinzip alles, was auf ein Muster in den Kombinationen hindeuten könnte ...
... und nutze stets den kompletten Zahlenraum, von Ziffer 0 - 9, über alle vier Positionen aus.
- Vermeide zudem gängige Geburtsdaten der Spielerschaft oder deren Kinder/Haustiere - Stichwort Autokennzeichen!
Also alle vierstelligen Jahreszahlen zwischen "1950 - 2026+", sowie
Monats/Jahreszahlen-Kombinationen welche mit "01-12" beginnen und mit "50-26" enden.
Und da gibt es sicher noch einiges mehr! Doch das hier sind mal so die gängigsten Code-Klassiker, welchen ich in meiner Lausbuben-Laufbahn bisher so begenet bin. In der Tat war sogar 2x die Kaprekar Konstante mit dabei - DayZ macht also selbst vor Mathematiker nicht halt - oder war es nur Zufall? Ich habe mir aus "privat-wissenschaftlichen" Zwecken und Feldforschung jedenfalls eine Liste, mit allen von mir geknackten 4er-Codes erstellt, die ist mittlerweile auch gut angewachsen und lässt so manche Rückschlüsse auf die gängisten Code-Varainten zu. Das knacken geht also von Mal zu Mal schneller vonstatten. Nein, ich gebe diese Liste nicht raus - auch nicht gegen rote Sturmstiefel mit nem Reißzahn im Slot.
Die o.g. genannten Tipps sind für den Code-Knacker zwar erschwerend, helfen aber leider auch nicht über die besagte 2 1/4 Std. Durchschnittsregel bei Brute-Force-Angriffen hinweg. Im Schnitt können also in einer Nacht, von 0:00 - 6:00 Uhr, ca. drei Tore geknackt werden. Bei grober Fahrlässigkeit und schwachen Codes (siehe oben), natürlich noch viel mehr. Vorrausgesetzt der Angreifer wird bei seiner Zahlendreherei nicht gestört, was um diese Uhrzeiten aber meist gegeben ist.
Erweiterte Tipps welche der Paranoia des geknackt werdens entgegenwirken:
- Regelmässiges ändern aller(!) Codes!
Als erfahrener Schlossknacker empfehle ich betroffenen, mindestens einmal pro Woche den kompletten Code-Bestand zu ändern! Bequemlichkeit (Komfort) und Sicherheit schliessen sich bekanntermaßen aus. Mach dir als Base-Betreiber gerne selbst mal eine Aufwand/Nutzen-Rechnung auf: Wie lange benötigst du die Codes deiner Base zu ändern, vs. wie lange benötigst du, um all dein gehortetes Loot nach Verlust wieder zu beschaffen? Das mag höchst individuell, aber dennoch sinnvoll sein.
Ein Angriff auf eine Base mit mehreren Code-Locks, gerade bei schwierigen Kombos, kann sich gerne mal über ein paar Tage hinziehen. Der Angreifer muss im Falle einer Code-Änderung, wieder komplett von vorne beginnen... sofern er sich nicht innerhalb der Base (hinter den bereits geknackten Toren) ausgeloggt hat. Und selbst wenn, dann kommt er mit der Beute nicht mehr so schnell wieder heraus. Als Base-Betreiber bleibt, ab Entdeckung von plötzlichem Loot-Schwund, so noch die Möglichkeit, die Codes in noch kürzeren Intervallen zu ändern, oder den Angreifer mit Fallen o.ä. abzupassen. Für das Schlossknacker-Schlitzohr übersteigt so der Aufwand den Nutzen erheblich und er/sie wird es sich in Zukunft zweimal überlegen, ob sich der Einstieg in so eine Base lohnt.
Achja, Falls der Eindringling euren Sprengstoffvorrat gelootet hat, kann dieser sich auch einfach wieder raussprengen - ist auch klar. Er hat zwar dadurch einen geringeren bis keinen Benefit, aber er kommt wenigstens wieder schnell und heile aus der ganze Sache raus. Durch reine Wände gehts natürlich auch mit einer einfachen Axt wieder in die Freiheit.
- Jedes Schloss, jeder Code sollte einzigartig sein!
Auch hier gilt, Sicherheit vor Bequemlichkeit. Dazu am besten so etwas wie den Random-Number-Generator von Google nutzen und diese Zahlen konsequent - natürlich entsprechend durch die oben genannten Vermeidungskombinationen gefiltert - verwenden! Denn die besagten Vermeidungskombinationen, werden von erfahrenen Schlossknackern in aller Regel zuerst durchprobiert, bevor es an die nervenzehrende Brute-Force-Methode geht. Ja genau, dann müsst ihr euch halt ne Excel-Tabelle anlegen, oder einen Zettel mit Codes beschmieren und dort immer unbequem nachgucken, wenn ihr an euren Stuff wollt - alles andere ist halt einfach unsicher! Die Entscheidung ob sich all der Aufwand lohnt, obliegt in Anbetracht der Höhe des möglichen Verlustes, natürlich jedem selbst.
So, ich hab bestimmt das Ein oder Andere vergessen... und manch einer von euch hat bestimmt auch noch Schutz-Tipps gegen Schlösser knacken auf Lager, doch für Erste soll es das mal gewesen sein. Editieren und Vervollständigen kann man den Beitrag hier ja in Zukunft immer noch - sofern er bestehen bleibt. Weiter ist mir natürlich auch klar, dass es hier und da noch ein paar Experten-Methoden des Schlossknackens (natürlich ohne Cheats/Hacks) gibt, welche ich jedoch nicht näher erläutern möchte. Die Profis werden wissen wovon ich spreche... für die hab ich bestimmt auch so schon zuviel aus dem Nähkästchen geplaudert. Für diesen Beitrag werde ich mir, in der DayZ-Schurken-Zunft, sicher auch keinen Fleißpünktchen abholen dürfen - so viel ist sicher!
Und dennoch, trotz aller Durchlässigkeit des Schlösser knackens, gibt es eine Möglichkeit, die Base zwischen 0:00 und 6:00 Uhr absolut Raidsicher zu machen. Bis jetzt habe ich allerdings noch keinen auf GDZ Vanilla gesehen, der diese Möglichkeit praktiziert. Doch ich bin mir sicher, es wird nicht mehr allzu lange dauern und dann wird es wohl auch eine Diskussion im Forum darüber geben... ich bin schon gespannt.
Abspann/Epilog:
Dieser Beitrag hier wurde inspiriert, durch folgenden Beitrag aus der GDZ-Vanilla-Commuity - siehe nachfolgender
Link: Protokoll zur Stabilisierung Chernarus
Und bevor Nachfragen aufkommen, nein, ich war nicht diese "dritte Partei", welche von I.K.E.A. für diese Aktion beauftragt wurde! Doch mein Respekt und meine Anerkennung für diesen erfolgreichen "Mega-Hack" gilt genau dieser. Von "Schurke" zu "Schurke", beste GG's! ... und ich glaube auch zu wissen, wer oder welcher Kreis, dahintersteckt.
Und sorry an CHAOS, doch das ist leider dieses besagte "Lehrgeld", welches man zahlen muss. Gegen Fahrlässigkeit hilft halt auch die fetteste Base nichts. Ich hoffe, ihr nehmt es wie gewohnt sportlich und bucht dieses Desaster als Erfahrung (man lernt nie aus) ab. Denn letzten Endes macht euch so etwas noch viel stärker! Also lasst euch nicht unterkriegen... meine Sympathie, und wenn nötig Unterstützung, habt ihr nach wie vor!
Für die Zahlenfreaks unter euch noch ein kurzes Rechenbeispiel, um zu verstehen, wie verherend sich leichtsinnige Codes auswirken können. Gerade im besagten und aktuellem Fall zwischen I.K.E.A und CHAOS.
Da es zum knacken eines willkürlich eingestellten 3er-Locks mit 1.000 Möglichkeiten max. etwas mehr 20 Minuten benötigt, wurde mit der Zahlenpaar-Methode "AABB / ABBA / ABAB", mit zusammengenommen max. 300 Möglichkeiten an einem 4er-Lock, diese Zeit um mind. das 3 Fache verkürzt. Bei ausschl. "ABBA"-Codes sogar um das 10 Fache - sprich: max. etwa 2 Minuten pro 4er(!)-Schloss, bei lediglich 100 Möglichkeiten im schlechtesten Falle. Gemäß dem o.g. "Fifty Fifty"-Prinzip, wären das theoretisch und im Durchschnitt, gerade einmal grob 1 Minute pro Schloss! Theoretisch deshalb, weil die Tastatureingaben beim Zahlendrehen der Paar-Methode. einen überproportionalen Overhead erzeugen. Es benötigt viel Zeit zum mehrfachen Positionswechsel, statt die Zahlen an einer einzigen Position, einfach mit Dauertastendruck hochlaufen zu lassen und nur nach jedem Zehnerblock die Position wechseln zu müssen.
In jeden Fall hätte man die Tore quasi auch gleich offen lassen können, denn selbst ein simples 3er-Lock mit einer Zufallszahl, wäre hier um den Faktor 10 sicherer gewesen.
Ganz legal zwanzig(!) 4er-Lock-Tore in einer dreiviertel Stunde geknackt - das hat in der Tat schon legendären Charakter!
Bitte nicht falsch verstehen, ich will um Gottes Willen hier niemanden lächerlich machen oder schadenfroh mit dem Finger zeigen. Die Problematik mit schwachen Codes betrifft/betraf nicht nur die Jungs aus dem oben genannten Thread, dieses Thema betrifft weit mehr Base-Betreiber, als es sich vermuten lässt - glaubt mir, ich weiss wovon ich spreche! Und ich rate dringend, allen hier lesenden, sich dieser Thematik anzunehmen und ggf. seine Codes zu überdenken. Zumindest aber sollte sich ein gewisses Bewusstsein, über die Sicherheit oder Unsicherheit, selbst von 4er-Locks einstellen. Ansonsten gibts bestimmt schon bald, an andere Stelle in Chernarus, ein weiteres böses erwachen.
Als denn, beste Grüße, euer Codeknacker und Pilzjunkie aus dem Westwald
Cone
PS: "Psssst, hey Du... ja, genau Du! Gut möglich, dass ich auch schon in deiner Base zu Besuch war. Raiden im klassischen Sinne "darf" ich auf GDZ ja nicht mehr, aber gegen Besuche und "nur" etwas umgucken, kann doch keiner etwas haben, oder?"

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OOC-Beginn -->
Mein Beitrag war 99,5% RP, die übrigen 0,5% OOC-Anteil hatte ich entsprechend gekennzeichnet.
Die Moraldebatte (treffender Begriff) ist nicht persönlich und beruht natürlich auf RP - auf was denn auch sonst? Ich sehe keine Vermischung oder RL-Konflikt... bis auf die zwei von dir erwähnten Urlauber vielleicht, diese habe ich aber überhaupt nicht dargestellt und es auch nicht angeprangert. Alles hatte Gameplay- und/oder RP-Foren-Bezug. Darf mein Char denn keine RP-spezifischen Fragen, oder Meinungen zu den aktuellen Ingame-Geschehnissen haben?
Deinen Disclaimer habe ich natürlich vor dem Verfassen zur Kenntnis genommen - er steht ja auch im Eingangspost ganz dick an oberster Stelle. Ich habe mir nichts vorzuwerfen und werde diese Kommentarsektion auch schnell wieder verlassen. Ich fühlte mich durch dein Zitat aus dem entsprechenden Disclaimer: "[...] oder Personen, die Zeugen waren sind natürlich gern gesehen.", doch schon auch einwenig eingeladen, hier etwas zu schreiben. Nuja, habs wohl mal wieder falsch verstanden. Schade, wollte doch nur einwenig mitspielen ...
<-- OOC-Ende
Und so kam es, dass sich der kleine *piep*, wieder unter eine schattenspendende Tanne bei Myshkino zurückzog, an einem saftigen Riesenschirmling knabberte und tiefenentspannt der Dinge weiter harrte, die da noch so kommen mögen. In Gedanken versunken, zeichnete sich dabei so manch süssliches Bild der Vergeltung, hinter seinen müden, alten Augenlidern ab.
Prösterchen
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Moin Männers!
Klingt irgendwie nach: Wir sind traurig, hatten auch ehrlich ein ganz schlechtes Gefühl bei der Sache, und wir sind normalerweise echt nicht so und wollen doch stets einen fairen und gerechten Kampf (ooc: Spielspaß) für alle beteiligten... haben uns sogar angekündigt und gewartet.
In den vielen Stunden des Raids mit schlechtem Gewissen und über 12 mühsam geöffneten Toren, sowie keiner bzw. kaum Gegenwehr, haben wir trotzdem immer und immer weitergemacht, weil... weil... weil... ja, wieso eigentlich?
Sieg der Gier über eure Prinzipien, ein Anfall moralischer Schwäche, oder wie darf man das nun alles verstehen?
Meistens steht es einem oft besser, zu seinen Taten und Beweggründen direkt zu stehen - auch wenn sie niederträchtiger Natur sein mögen - statt sich in solchen Ausflüchten wie oben zu "sonnen". Was genau hat euch denn nun wirklich davon abgehalten, den Angriff (der vielpropagierten Fairness zuliebe) abzublasen? Weil ihr vielleicht alle schon vor Ort wart, kein Gegner da, aber der Weg nicht umsonst sein sollte? Langweile? Frust? Rausch? Einmalige Chance? Wenn nicht jetzt, dann nie? Oder wie, oder was? Im Grunde war es nichts weiter als ein feiger Pseudo-Offline-Raid mit Ansage, in meinen Augen! Da bekommt das freundlich gemeinte "anklopfen" im Sprachkanal, auch eher den Charakter einer Bestätigung: Ok, wir können, is wirklich keiner da bzw. es kümmert sich heute keiner um die Base.
Hey, es ist nicht meine Base, nicht mein Bier und auch nicht mein Kampf... nur meine Meinung im weitesten Sinne! Doch interessieren, würde mich und bestimmt auch ein paar andere, dieses "warum und wieso" schon gerne. Alleine um I.K.E.A, also euch und euer Treiben, in Zukunft richtig einordnen zu können. Nur Mut, Männer! (Die Frau war ja offensichtlich unbeteiligt an der Küste zur besagten Zeit)
PS: Man muss euch immerhin zu Gute halten, dass ihr reflektiert und einige (mir unbekannte Personen) von euch, in der Tat noch sowas wie ein wirkliches Gewissen haben... und zwar während, wie auch nach dem Raid. Dennoch haben offensichtlich alle aus der I.K.E.A.-Fraktion über Stunden bei dem Raid mitgemacht, "zugesehen" und diesen auch durchgezogen. Sogesehen sollte sich nicht nur die Gruppierung als Ganzes, sondern jedes einzelne, am Raid beteiligte Mitglied, dafür verantworten.
Bin dann mal wieder Pilze sammeln... cu
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Holla die Waldfee!
Das hört sich prinzipiell nach ner richtig coolen Truppe an. Doch so wie sich das im Detail liest, bin ich dann doch etwas zwiegespalten. Seid ihr denn wirklich gegen alles und jeden, ohne Sinn und Verstand? Hauptsache Chaos und Albtraum?! Auch gegen harmlose Neulinge und/oder neutrale Institutionen? Und dann noch die Aussage, sich nicht an Regeln zu halten?! Oh wei oh wei... ich will ja nichts heraufbeschwören, aber ein gut gemeinter Tipp von mir, seid echt vorsichtig, sonst endet das Chaos schneller als euch lieb ist. Und glaubt mir, ich weiss (trotz meiner Meinung nach regelkonformen Verhaltens) genau wovon ich spreche!
Bitte nicht falsch verstehen, das war keine Drohung und ich hab euch auch schon eine Weile unter wohlwollender Beobachtung. Ihr seid mir eigentlich ein ganz sympathischer Haufen, auch wenn ich eure Olga versehentlich(!) im Fluss versenkt habe. Sorry, stand ja kein Name drauf. Insgeheim dachte ich auch schon an eine, zugegeben nicht ganz uneigennützige, Kooperation mit euch. Doch bei aller Sympathie, euer Chaos-Manifest s.o., ist selbst einem Pilze schleckenden Schlitzohr aus dem Westwald, zu willkürlich und dezent zu heikel.
Falls Fragen aufkommen, bitte gerne per PN, (auch als Gruppenkonversation). Ich möchte/werde das Thema jedenfalls nicht im Forum debattieren. Falls nicht... wünsche ich viel chaotischen Erfolg! Ich werde euch nicht im Wege stehen und bin gespannt, was sich in nächster Zeit in Chernarus auf Vanilla so tut.
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Der Unterschied liegt für mich nicht in „mehr oder weniger Angst“, sondern darin, ob ich das Gefühl habe, selbst Einfluss auf das Ergebnis nehmen zu können. Bei aktiver Konfrontation habe ich Entscheidungen, Risiken, Fehler und Chancen. Bei einem reinen Offline-Verlust fehlt mir genau dieser Teil. Und weil bereits große Gruppen thematisiert wurden - ich denke das trifft dann auch auf ein Solo/Duo mit kleiner Basis zu.
Ich verstehe dich ganz gut und bin da auch voll bei dir. Doch dieses Spiel hat keinen angedachten, allgemeinen Pause-Modus - ausser kurz bei Server-Restart. Bei (s)einer persönlichen Spielpause (für RL-Aktivitäten) gibt man die Ingame-Kontrolle ab und legt das Schicksal seiner Base in dieser Zeit in fremde Hände. Das ist unter den gegebenen Vanilla-Servereinstellungen ein Fakt. Ein Fakt, den man bei seinen Ingame-Aktivitäten eben nicht ausser Acht lassen sollte - sonst tuts halt mal weh nach dem reloggen. Es wird auch der Grund gewesen sein, weshalb vor langer Zeit schon Menschen auf die Idee kamen, eine Mod zu entwickeln, bei welcher man in dieser Spielpause seiner Base sicher sein kann - sogar hier bei GDZ. Alternativ dazu könnte man auch seine Spielweise anpassen, indem man eben nicht auf Basen setzt und stattdessen mit versteckten Stashes arbeitet. Auch hier gibt man offline die Kontrolle ab, doch die Gefahr geplündert zu werden ist weitaus geringer und lässt einen viel besser (weil angstfrei) schlafen.
Pass ich mich dem bestehenden System an, oder hat sich das System mir anzupassen? Oder können vielleicht sogar unterschiedliche Systeme parallel bestehen, bei welchen ich mich entscheiden kann, in welchen ich mich wohler fühle?
Weil der Charme Vanilla zu spielen, statt full modded, bei vielen doch sehr ausgeprägt ist, wie wäre es, wenn man zur nächsten Sasion (Testweise) einen Server parallel zu Vanilla hochfährt, welcher bis auf Basebau+ und Safe-Bases absolut Vanilla bleibt? (Für die, die es nicht wissen: Basebau+ nennt man eine kleine Konfigänderung, bei welcher man die Bauelemente etwas freizügiger als gedacht platzieren kann, so wie es auf GDZ auch aktuell schon eingestellt ist.)
Zitatvon zm4aster
Was Vanilla-Seitig möglich ist, sind Raids zu gewissen Zeiten (zwischen Restarts) zu verhindern. Auch technisch möglich wäre Container-Damage (Zelte, Fässer, Kisten) zu deaktivieren (zeitlich begrenzt [zwischen Restarts] oder generell). Darüber kann man diskutieren.
Super Sache - die festen Raidzeiten würden sich denn entsprechend mit den Server-Restarts regeln (muss ja bestimmt nicht starr auf 0 und 6 uhr eingestellt bleiben, oder?) und könnten vorab flexibel beschlossen und bei Bedarf angepasst werden. Ist das denn technisch möglich, oder müssen immer alle Server zu selben Zeit neu gestartet werden?
Drei Server-Typen:
Full-modded -> die ganz spezielle DayZ-Erfahrung der Marke GDZ!
Light-modded -> Basbau+ und Safe-Bases (wie von zm4aster oben beschrieben), ggf. noch kleine kosmetischen Änderungen, wie Early-Winter, Waffenskins, etc. so wie seither eben auch.
Vanilla -> gelebte Anarchie und Stockdunkle Nächte (meintwegen noch mit BB+, so wie aktuell halt)
Ggf. passt man dann noch die Serverregeln einwenig an... z.B. Das Vanilla frei von jeglicher Griefing-Auslegung bleibt. Alles was kann, darf auch gemacht werden - ausser Cheaten, Glitchen, Exploiten, schwere Beleidigungen, Sexismus, Rassimus usw. natürlich! Für Ingameinhalte und Konstrukte, Offline-Verluste und dergleichen gilt jedoch absolute Eigenverantwortung - You build it, you defend it!
Mir ist klar, das dies die aktuelle Community womöglich noch weiter zersplittern könnte, weil sich die Spielerschaft auf einen weiteren Server aufteilen würde (interne Konkurenz). Man darf aber nicht ausser acht lassen, dass es eh schon hunderte von Server Weltweit gibt, welche sich die Spieler jetzt schon auswählen können - ich persönlich spiele die letzten Monate z.B. auf Spaggies (leider keine deutsche Com., sonst Super Vanilla inkl. aufmerksamer Administration). Sogesehen besteht also auch eine realistische Chance, dass neue Spieler auf diesen Light-modded-Server aufmerksam werden und denken, boah ey, is ja genau mein Ding! Insgesamt könnte die GDZ-Community dadurch auch wachsen und die Zersplitterung wieder auffangen.
Na, war ich euch Konstruktiv genug?

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Das was du beschreibst liegt, denke ich, in der Natur der Menschen. Angst ist ein nicht zu unterschätzender psychischer Faktor, vor welchem man sich nur zu gerne schützen möchte, sei es beispielsweise mit Verbarrikadieren, Bewaffnen, Gruppenbildung usw., eben all den Dingen, welche einem Individum Sicherheit bieten oder zumindest vermitteln. Daraus resultiert bei begrenzten Ressourcen und rivalisierenden Gruppen dann gerne mal ein Wettrüsten... auch in Form von Menschen für die eigene Sache zu rekrutieren. Eben all das zu tun, um sich noch sicherer in seiner Haut und seiner Gruppe zu fühlen und im Fall der Fälle einen Vorteil zu haben. Hat im weitesten Sinne wohl auch was mit einem Grundbedürfnis zu tun, aber ich bin kein Psychologe. Letzten Endes aber gibt es diese "absolute" Sicherheit nicht, jeder weiss das auch, und so wird die Angst vor der Angst, ihr eigner, treibende Faktor.
Ob auf das Spiel bezogen, feste Raidzeiten diese Angst eindämmen können und so deiner beschriebenen Dynamik und dem "Zwang" entgegenwirken? Fraglich, aber vielleicht hilfts tatsächlich und man bräuchte zumindest keine Angst mehr vor dem Unbekannten mit schlaflosen Nächten haben, man sieht der Gefahr dann sozusagen direkt ins Auge und hat im besten Fall sogar noch PVP-Spaß. Ist es das, worum es im Grunde geht? Spaß zu haben, ganz ohne echte Angst, egal wie groß der Verlust von investierter Lebenszeit sein könnte?

BTW: Hmmm, schon nach 3 Uhr... ich bin noch fit... ob ich mal auf dem Server vorbeischauen sollte?
Sind nur 4 Spieler online... einer ballert sicher wieder hemmungslos in Tisy rum, was man bis hinter Sinystok hört. Ein anderer fährt wohl gerade die Kontroll-Route an der Küste mit seiner Olga hoch und runter. Zwei Wach-Accounts stehen irgendwo in den Basen schmiere... der eine einfach so zur Abschreckung, der andere wo anderes, aber dafür mit voller Lautstärke, sodass es den Besitzer aus dem Tiefschlaf reisst, falls der "Postmann zweimal klingelt".
Nee, lieber net... ich darf mir ausser Denkmalpflege eh nichts mehr leisten und das kann ich auch zum Mittag noch machen. -
Okay, viel gelesen und ich würde auch gerne auf viele eurer Argumente einzeln eingehen, doch das würde einfach den Rahmen sprengen. Daher vertrete ich nochmal ganz allgemein meinen Standpunkt.
Das Thema Raidzeiten hat Vor- und Nachteile, welche auf der Hand liegen und einfach nicht wegzudiskutieren sind: Kleine Gruppen (Solos/Duos) haben eh keine Chance auf Verteidigung der eigenen Base gegen Bündnisse und Fraktionen - weder ohne noch mit Raidzeiten. Es ändert sich in dieser Hinsicht sogesehen nichts, aber in die entgegengesetzte Richtung dafür umso mehr. Können die "kleinen Jungs" ohne feste Raidzeiten immer noch in Basen von größeren Gruppen einsteigen, so wird das mit festen Raidzeiten jedoch garantiert nicht mehr gelingen. Dieses System dient daher in erster Linie und einseitg den großen Gruppen, sich gegen die nervigen, kleinen Raider abzuschotten. Oder wie wollt ihr dieses Dilemma bei festen Raidzeiten lösen - Vorschläge?!
Wenn ich euch richtig verstehe, ist es aber wohl so, dass aktuell oder in jüngster Vergangenheit, auch größere Gruppen sich gegenseitig offline raiden und daher der Wunsch nach festen Raidzeiten entstanden ist, ja? Das ist verständlich, aber berücksichtigt meiner Meinung nach eben nicht die Problematik mit kleineren Gruppierungen und Solo/Duos etc. Ja, es ist schwer allen recht zu machen, i know, doch könnt ihr Argumente bringen, bei welchen auch kleinere Gruppen von festen Raidzeit profitieren würden?
Und jetzt bitte obacht:1.) Der Verlust (Gear Fear, oder auch Base Fear) ist essentieller Bestandteil dieses Spiels. Ja, es ist ein Frustspiel und fordert teils massig Resilienz von uns allen ab. Keiner hat naturgemäß Bock auf Frust und Verlust und das Gefühl, etwas umsonst getan zu haben. Und dennoch ist es genau das, was den Reiz an DayZ ausmacht. Wer viel anhäuft, hat viel zu verlieren, wer groß baut, dem kann auch großer Schaden enstehen. Dessen sollte man sich also stets bewusst sein! Man kann/darf so spielen, man muss es aber nicht. "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass!", ist nun mal nicht. Soviel mal zum Grundsätzlichen.
2.) Das erste hat mit privaten und Reallife-Umständen auch überhaupt nichts zu tun. Da hat jeder seine ganz eigenen Strukturen und muss gucken, wie er prallel damit auch im Spiel klar kommt - Spiel ist Spiel und RL ist RL. Was muss sich anpassen, das Spiel dem RL, oder doch umgekehrt? Oder musst du dich mir, oder ich mich dir anpassen? Meiner Meinung nach sollten persönliche RL-Aspekte komplett aussen vor bleiben... denn das führt nur ins Unendliche. Ich bin z.B. Farbenblind, darf ich jetzt der fairness halber erwarten, dass andere bitte auch die Farben im Spiel von rot und grün, zu einheitlichen grau ändern? Nein... natürlich nicht! Und jetzt bitte mal den Bogen zu den Uhrzeiten, also der persönliche Lebensführung spannen.
3.) Wir werden auch mit Raidzeiten nicht wirklich weiterkommen. Denn selbst wenn - mal die unfaire Problematik mit kleinen Gruppen aussen vorgelassen - dann besteht für die geraideten immer noch das Risiko eines Totalverlustes bzw. immensen Schadens und der eigentliche Frust ist nach wie vor groß. Denn wer es schwer hat zu raiden und dabei viel Ressourcen verbraucht, der holt sich das aus der eroberten Base gerne wieder zurück. Wenn dann noch ein kleines bisschen "Hass/Rache" dazu kommt, dann wird gerne auch noch dem Vandalismus etwas freien Lauf gelassen. Da mag das PVP (das ja dabei gerne so hervorgehoben wird) um den Raid vielleicht noch so spaßig gewesen sein, aber entschädigt das wirklich den vorab getriebenen Aufwand am Loot sammeln und Basebau? Macht das Ergebnis im Vergleich zu einem Offline-Raid den Verlust-Frust denn wirklich geringer? Verständlicher vielleicht, aber geringer? Die Folge wird unter anderem sein - und ich wage es kaum auszusprechen - man wird hier und da eben doch wieder mal das Griefing-Ticket ziehen, getreu dem Motto: "Das war aber ne ganz arschige Aktion." Trotz fester Raidzeit, eben doch viel Frust.
4.) So lange die Regeln hier bei GDZ so schwammig sind was Griefing betrifft, ist jeder Raid (online wie offline) mit Verwarn- und Bannrisiko verbunden. Und was Griefing ist, bestimmen nicht (nur) die betroffenen Spieler, sondern in letzter Konsequenz die Admins. Jeder hier - ausnahmslos jeder - hat beim Thema Griefing ein andere Hemmschwelle und Sichtweise, was es so unglaublich schwierig und teils auch unfair macht, einen gemeinsamen Nenner zu finden. Gerade auch im Zusammenspiel mit den schwammigen Serverregeln und deren Auslegungssache - da biste beim Einbruch quasi immer schon mit einem Bein im Knast.
Ich bin gegen feste Raidzeiten und werde es immer sein. Doch was kann man aus Sicht eines Solisten oder einer kleinen Gruppe tun, um auch den Standpunkten der größeren Gruppen gerecht zu werden? Die ultimative Lösung habe ich auch nicht parat - leider, sry. Doch ich hab für mich persönlich schon vor langer Zeit beschlossen, beim raiden stets verhältnismässig zu bleiben. Das sehe ich in letzter Konsequenz, um Megafrust vorzubeugen, auch als einzigen Ausweg für alle. Leider - und das macht es ebenso schwer - beruht das jedoch auf Freiwilligkeit und einem gemeinsamen Nenner, was genau nun Verhältnismässig ist und was nicht. Ein solideres, sprich eindeutigers Regelsystem in diesem Punkt, wäre auch unabhängig davon, schon mal sehr wünschenswert.
Für die, die es vielleicht nicht richtig verstanden haben: Es macht eben einen großen Unterschied, ob ich einer gut vernetzten Fraktion/Gruppe zwei Zelte ausräume und zwei Fahrzeuge aus der Base baller/klaue, oder ob ich dasselbe bei einem Solo/Duo in seiner Scheune mache. Der Wiederherstellungsaufwand und Frust, ist für eine kleine Truppe um ein vielfaches höher, auch wenn der Schaden beides mal exakt derselbe ist.
Ich persönlich (auch wenn es für manche angesichts der kursierenden Geschichten und Videos unglaublich klingen mag) und auch meine Weggefährten haben es daher in der Vergangenheit stets so gehandhabt, dass wir quasi "rücksichtsvoll" geraidet hatten. Ja ich weiss, da werden mache jetzt sicher mit den Augen rollen und kurz vor der Schnappatmung stehen, aber es war wirklich so. Es gehörte einfach zu unserem Kodex, welcher auch selbstregulierend war, indem wir uns gegenseitig immer wieder zur Verhältnismässigkeit ermahnten - davor und während eines Raids. Denn wenn man das Spiel schon einige tausend Stunden gespielt hat, dann weiss man ganz genau um die Ängste und Sorgen der Anderen und man kennt den Frust und das Gefühl auch aus eigener Erfahrung zu genüge. Hier kann man gezielt noch arschiger sein, wenn man weiss wo es am meisten schmerzt, oder aber man kann "vernünftig" spielen, um auch Neuankömmlingen und kleineren Gruppen den Spaß auf dem Server nicht(!) zu versauen. In diesem Falle bekamen die großen und erfahrenen Gruppen eben entsprechend mehr Kloppe ab, während die Kleinen und Neuen teils Welpenschutz genießten und verschont blieben. Man möchte ja schliesslich auch weiterhin einen gut bevölkerten Server zum spielen haben.
Bei alle dem spielen Raidzeiten quasi keine Rolle... das Zauberwort heisst schlicht: Verhältnismässigkeit!
Im Grunde ist es auch garnicht so schwer verhätnismässig beim Raiden zu sein. Als ganz einfache Regel könnte man sich z.B. setzen, nicht mehr als z.B. 50% der Base zu looten. Egal ob online/offline oder ob groß/klein. Und auch wenn es brutal klingt und förmlich nach Griefing schreit, wenn z.B. einer großen Gruppe offline(!) 40 Fässer und 10 Autos geklaut/zerschossen wurden. Wenn sie ursprünglich 80 Fässer und 20 Fahrzeuge hatten, was soll dann der Terz? Existenzgrundlage zerstört? Von Null anfangen? Quatsch! Wenn ich aus einer Scheunen-Base 2 Fässer von 4 raushole, würde ja auch kein Hahn danach krähen, obwohl der Betroffene ebenfalls 50% von seinem Stuff abschreiben muss. Wer viel besitzt, hat eben auch viel zu verlieren - ganz normal - komm klar. Ob geklaut, oder zerstört... wie auch immer, weg ist weg... die Besitz- und damit Umgangsrechte sind bei Zugriff übergegangen. Verlust sollte bei DayZ in der Tat als normal begriffen werden. Man fühlt sich gegrieft und es schmerzt... mag sein... doch es ist ein Unterschied, ob es sich nur so anfühlt, oder ob es wirklich so ist (Hemmschwelle, Sichtweise, Objektivität etc.).
Ja, hier geht es um Raidzeiten, i know, und ich möchte auch nicht weiter an dieser Tapete schreiben und euch mit meinen Ansichten nerven. Aber überlegt euch doch vielleicht, ob feste Raidzeiten euch wirklich(!) glücklicher machen würden. Oder ob ein anderen Ansatz, die Thematik um Gear und Base Fear, evtl. besser in den Griff bekommen würde. Ansonsten gilt für mich, was ich zu Beginn schon beschrieben habe, feste Raidzeiten dienen ausnahmlos großen Gruppen. Mann kann noch weitergehen und sagen, die größte unter den großen Gruppen, hat auch den meisten nutzen - das ganze skaliert nämlich mit der Manpower und treibt es mit Gruppenbündnissen letzlich ins Extreme, wenn nicht sogar Absurde.
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Okay, viel zu lesen gehabt! Doch als aktuell unbeteiligter aber ehemaliger GDZ-Vanilla-Spieler klingt das alles mal wieder nach MIMIMI. Schade, dass sich hier die Gegenparteien so gut wie garnicht zu Wort melden. So aber entsteht aber der Eindruck, es würden viele Unterschiedliche Gruppen hier Disktuieren und Raidzeiten etc. für etwas sinnvolles oder gar tolles empfinden, dabei ist es ein vernetzter Zusammenschluss befreundeter Fraktionen mit den selben Interessen und kein wirklicher Austausch mit andersdenkenden Spielern oder Fraktionen.
Mir ist das mittlerweile quasi wurscht, auch wenn Dagi mal wieder einen meiner Beiträge, wegen angeblicher Polemik, Selbstdarstellung o.ä. löschen wird - warum auch immer. Es zieht sich wie ein roter Faden seit über einem Jahr auf Vanilla durch. Dabei ist die Lösung für die Betroffenen (die, welche sich Raidzeiten, pseudo-geschützte Basen etc. wünschen) so einfach - wechselt auf den GDZ-modded Server und euren Basen sowie der Inhalt sind sicher. Basebau ist und war in DayZ-Vanilla schon immer optional, es gibt kein Anrecht auf dessen unversehrtheit. Und eines ist doch ganz klar und offensichtlich: Solos, Duos oder kleinere, autarke Gruppen hätten (wie bereits auch angesprochen) bei diesen vernetzten Uber-Basen überhaupt keine Raid-Chance mehr, wenn so etwas wie Raidzeiten etc. eingeführt werden würden. Es käme quasi einem Verbot gleich, als Solo/Duo in eine Base einer größeren Fraktion einzusteigen, da alleine von der Woman/Man-Power bei Angriff keine Chance auf Erfolg bestünden würde - von in und um die Base gebunkerten Multiaccounts spreche ich da noch nicht einmal. Und wer denkt, dass es für einen Solo/Duo-Spieler ein risikoloses, spontanes Kinderspiel ist, in eine solche Base einzusteigen, der hat das selbst noch nie gemacht. Für solch einen Raid benötigt es teils wochenlange Vorbereitungen. Man muss nicht nur alleine(!) ein Haufen Raid-Material beschaffen und vor Ort versteckt deponieren, man muss auch Schwachstellen der Base und Umgebung ausfindig machen und die Spielmechaniken kennen, man muss die Besitzer bei ihren "ritualen" beobachten... ja, man notiert sich Uhrzeiten, Namen und Gewohnheiten um dann, irgendwann, in einem idealen und natürlich UNBEOBACHTETEN Moment zuzuschlagen. All diese Vorbereitungen sind auch schon mit einem nicht unerheblichen Risiko behaftet, entdeckt zu werden. Ein Erfolg ist, trotz langer Planung und Vorbereitung, zudem auch nicht garantiert. Man weiss nie genau, was einem in einer so großen Base erwartet.
Der einsame Schurke (um ihn mal als solchen zu betiteln), oder das Schurken-Duo hat in DayZ imho genauso seine Daseinsberechtigung, wie Armeen und Fraktionen, sowie deren Zusammenschlüsse. Die Taktiken für ein erfolgreiches Überleben in DayZ, oder das Raiden von Basen, sind naturgemäß jedoch völlig unterschiedlich! Mit festen Raidzeiten würde jedoch ein weiterer Sargnagel für den ersten Spielertyp eingeschlagen werden. Diese kleine Gruppen und Spieler würden nur noch weiter vom Server verdrängt... und sind es ja auch schon zu genüge (Hallo alter Ego und eheml. Weggefährten), denn was sollen sie auch noch tun? Die eigene Base, sofern man denn eine hätte, wäre mangels Man-Power im Nu geraidet (auch mit festen Raidzeiten) und zurückschlagen wäre quasi unmöglich. Man versucht daher schon unauffällig im Untergrund zu bleiben, um nicht durch die übermachtigen Fraktionen komplett entlootet zu werden und muss aus dieser Konsquenz, natürlich einen viel vorsichtigeren und größeren logistischen Aufwand betreiben (z.B. regelmässiges Aus-/Einbudeln von Kisten etc.), statt den Komfort einer Base (womögl. mit Bewachenden Spielern) zu haben.
Doch statt sich mit der Situaion zu arrangieren und auch anderen Spielertypen einen Leben in DayZ zu lassen, wird mal wieder von den hier am "lautesten" schreibenden versucht, dass System zu ändern und in die gewünschte Richtung zu drücken... eben so, wie es sich persönlich am komfortabelsten und mit noch weniger Risiko der eigenen Spielweise anfühlt. Meiner Meinung nach ein sehr einseitiger Blick auf DayZ mit Fokus auf auschl. große Gruppen und sicherem Basebau... als ob das, dass Meta-Gaming schlechthin wäre. Einfach schade, dass sich aus der anderen Ecke der Spielerschaft, mangels Netzwerk, im Forum so wenig bewegt... aber das liegt wohl auch in der Natur der Sache: Solos/Duo sind halt quasi Einzelspieler und selten laut! Denn als einzelner kann man laut und ohne dickes Fell, im Spiel wie auch im Forum, doch schnell mal unter die Räder geraten.
PS: Raider (-Gruppen), welche morgens um 4 Uhr in eine Base einsteigen, haben bestimmt auch ein Reallife... und das kann mit Vollzeitjob, Familie etc. durchaus ausgelastet sein. Stichwort Teilzeit/Gleitzeit, Schichtarbeitszeit, Homeoffice, Pflege usw. Auch hier wäre ein Blick über den eigenen Horizont (Alter, Beruf, aktuelle Lebenssituation) nicht schlecht um zu erkennen, dass nicht nur die eigene Sicht auf die Dinge, die der allgemeinen Gültigkeit entsprechen könnte.
Feste Raidzeiten: Nein, danke!
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Hi!
Um auch dieses Kapitel hier, zu meiner Ehrenrettung zu Ende zu bringen, möchte ich meine Beweggründe für den Raid, welcher mich zu "Fall" gebracht hatte (siehe RE: Feedback - Vanilla Chernarus Server), nun ganz offen darlegen. Entgegen der Behauptung, ich würde auf dem Server die Leute nur sinnlos "abfucken" wollen und mich auch sonst nicht an Regeln halten, poste ich hier nun meine persönlichen Mitteilungen an die Betroffenen, kurz nach meinem Raid. Denn für mich gab es stets eine plausible Erklärung für mein Handeln, nichts habe ich jemals aus purem Vandalismus betrieben! Zudem ist ein Raid eine völlig legitime Spiele-Mechanik von DayZ. So habe ich mich also den Betroffenen erklärt, in diesem Fall jedoch nicht öffentlich, so wie ich es hier im Thread früher tat - das war ja unerwünscht und wurde mir quasi untersagt - sondern dann eben per persönlicher Nachricht.
Nachfolgend also die beiden original RP-Nachrichten - ungeschnitten - jedoch mit zensierten Ortsangaben und ohne das verlinkte Raid-Video dazu.
Persönliche Nachricht an Sueda bzw. Herz aus Gold:
ZitatAlles anzeigen11. September 2025 - "Rache ist Süß"
Liebe Sueda,
Ich hoffe du konntest dich die letzten Tage, seit deiner Befreiung aus den Klauen Morthanas, wieder etwas erholen. Wie ich mitbekommen habe, ist dir das Lachen leider noch nicht im Halse stecken geblieben... ein Dilemma sondergleichen! Doch ich kann dir heute frohe Kunde bringen. Diese wird dich zwar nicht Kur(u)rieren, aber evtl. mit einer gewissen Genugtuung schmeicheln.
Wie du sicher weisst, kann ich den Kapuzen-Heinis der Kirche ebenfalls nichts abgewinnen. Ich denke auch noch immer, dass diese Scharlatane Silas auf dem Gewissen haben. Zu rein war seine Seele, als das sie mit der Beschmutzung durch der Verdüngerung noch friedvoll weiter hätte existieren konnte. Menschenfleisch als Dünger oder direkt am Stück in den Schlund, was spielt das für eine Rolle? Seit deiner Befreiung aus dem Käfig vom Hexenkreis, als ich dich, mit deinem gebrochenen Bein so leidlich daliegen sah und kichern hörte, da schwor ich Rache. Erst Silas, dann du... so kann und durfte das nicht ungesühnt weitergehen!
Daher beschloss ich, nachdem Herz aus Gold endlich aus [zensiert] abgereist war, schnellstens in [zensiert] einzudringen um der Sache auf den Grund zu gehen. Gestern konnte ich diesen Plan, nach kurzer Vorbereitung am Vortag, schließlich in die Tat umsetzen. Ich war tatsächlich in die [zensiert] dieser dubiosen Ausgeburten von Morthana gelangt. Und was ich da zu sehen bekam, lässt selbst einem so abgerühten Kerl wie mir, das Blut in den Adern gefrieren. Ich hatte meine Bodycam permanent am laufen und konnte so alles aufzeichnen und die Beweise zumindest visuell sichern... Tomaten, Menschenfleisch, Beete, Folterkammern, Fessel- und Folterwerkzeuge - das ganze abscheuliche Programm! Manches Viedeomaterial halte ich jedoch bewusst zurück. Denn falls es (hoffentlich) zur Anklage dieser Kirche vorm chernarussichen Gerichtshof kommen sollte, so habe ich noch ein paar Trümpfe zum ausspielen in der Hinterhand. Im nachfolgenden Video ist aber schon genug zu erkennen, um zu sehen, was für irrwitzige Auswüchse das Alles angenommen hat.Bei alle dem frage ich mich natürlich, was zum Geier hatte Herz aus Gold an diesem grauenhaften Ort die ganzen Wochen über freiwillig verloren? Sie musste definitv von dem Treiben vor Ort Kenntnis bekommen haben! Wie konnte sie das mit ihrem Gewissen nur vereinbaren? Ich verstehe das alles nicht... wurde sie evtl. einer Gehirnwäsche unterzogen? Oder noch schlimmer, unter Drogen gesetzt und gefoltert bis sie den Verstand verlor? Keine Ahnung... und das ist auch der Grund, weshalb ich dir schreibe und nicht Herz aus Gold. Und - psssssst - ganz unter uns gesagt, entweder hat sie aktuell nicht mehr alle Latten am Zaun, oder ihr wurde unwissentlich was in den Tee gekippt. Ich hoffe inständig es war Letzteres... denn nachdem was ich alles in [zensiert] sah und auch du gleich zu sehen bekommen wirst, ist es ein meiner Meinung nach ein Ding der Unmöglichkeit, dass sie sich so lange in diesem "[zensiert]" (zur Enstpannung) aufgehalten hat. So verblendet kann man garnicht sein! Ich sage dir, ihr moralischer Kompas ist in dieser Hinsicht absolut dejustiert (worden) - Morthana ist ein Monster und seine Anhänger seelenlose Handlanger des Grauens!
Uff, ich brauch jetzt erstmal eine Pause, mach mir die ein oder andere heisse Pilzsuppe und versuche den Schock der letzten Tage irgendwie zu verdauen. Anbei das Video, aber halt dich fest, dass ist auch ohne Schiesserei nichts für schwache Nerven. Ich weiß um deinen Eid, doch ich hoffe und denke, ich habe mit meiner "gemäßigten" Vergeltungsaktion auch in deinem Sinne gehandelt. Und auch im Sinne vom Herz aus Gold zugleich. Denn es gab weder Tote (ausser die, die es schon waren) noch Verletzte. Zudem habe ich, so wie Herz es immer macht, die sterblichen Überreste dem Feuer übergeben und somit für eine würdige Bestattung und Befreiung der Seelen gesorgt. Selbst eine Gedenkminute habe ich für Toten noch abgehalten! Das musst du dir mal vorstellen, da bist du mitten in einem Raid und veranstaltest quasi nebenbei noch einen 20-minütige Massenbestattung - als ob man nichts Besseres zu tun hat und einem auch nicht so schon genug die Düse geht, wenn man unangemeldet im [zensiert] eines Königs und seinen Schergen steht.
Aprops König... für mich ist er kein adeliges Unschuldslamm mehr. Zumindest macht er sich der Mittäterschaft schuldig, solange er solchem Sektengesindel Unterschlupf in [zensiert] gewährt. Daher habe ich auch ihm einen Denkzettel verpasst und sein Lieblingsfahrzeug, mit ein paar Kostbarkeiten im Kofferraum, standesgemäß verschrottet. Aber genug erzählt, hier das Video - exklusiv für dich als erstes - Bilder sagen mehr als tausend Worte. Aber halt dich fest... schwer verdauliche Kost!
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[hier war das Video per Link engebettet]
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PS: Dem König und seinen Schergen habe ich noch eindeutige Botschaften in Kisten vor Ort hinterlassen... denn sie sollen wissen, wer ihnen die Suppe versalzen hat!
Gute Besserung!
LG Cone
Und parallel dazu die persönliche Nachricht an - ohne Namen zu nennen - das Königspaar und die Kirche:
ZitatAlles anzeigen11. September 2025 - "Schlecht gebaut ist halb geraidet!"
Moin ihr [zensierte Ortsangabe] -besetzer,
na, habt ihr die Löcher schon wieder gestopft? Ich wollte nur warten bis Herz endlich(!) raus ist, sonst wär ich definitiv schon früher bei euch drin gewesen. Betrachtet diese Lektion als kleinen Denkzettel... ich hätte definitv mehr anstellen können, wenn ich gewollt hätte!
Das gesichtete Folterwerkzeug, die Folterkammer, die Beete, die Tomaten und vorallem das gehortete Fleisch sprechen Bände. Im Zusammenhang mit der Entführung von Sueda, weiß was ich nun ganz genau was ich von "Morthana" und der Sekte zu halten habe, mein Gefühl hat mich auch nie wirklich getäuscht. Keine Ahnung, was Herz aus Gold bei euch so lange verloren hatte... ist mir nach wie vor unerklärlich. Wie dem auch sei, sollte die Kirche nächste Saison wieder versuchen wollen irgendwo Fuß zu fassen und dabei die Leute mit ihrem Hirnfurz zu bequatschen, dann sollten sich deren Priester besser zweimal über die Schultern schauen.
Ich habe Sueda über meine "irrwitzigen" Erkenntnisse aus [zensiert] bereits schriftlich und per Video informiert. Auch meine Beweggründe zu diesem Einbruch habe ich ihr plausibel dargelegt. Diverse Bild-Beweise, welche nicht im nachfolgenden Video meiner Bodycam zu sehen sind, halte ich noch unter Verschluss, bis es hoffentlich zur Anklage vor dem chernarussischen Strafgerichtshof kommt. Dem König unterstelle ich selbstverständlich Mittäterschaft, da er dieser Sekte seit Monaten freien Unterschlupf in [zensiert] gewährt, in welcher diese ihrem zweifelhaften Treiben nachgehen können.
So long
Cone
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[hier war das Video per Link engebettet]
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... und damit ist für mich nun absolut und entgültig alles gesagt!
Abgefucktes Greifing mit Regelbruch oder völlig legitime Vergeltungsaktion mit RP Charakter? Es kann/darf sich nun jeder selbst ein Bild von der Aktion machen.
Doch ich bin raus... machts gut!
Euer Pilzjunkie Cone
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Hi Leute,
ich hatte die letzten Wochen in meinem "Zwangsurlaub" von GDZ reichlich Zeit für Reflektionen und Überlegungen. Eigentlich bin ich auch schon längst weg und wollte hier auch nichts mehr schreiben, doch manche Dinge lassen einen, wenn sie unausgesprochen bleiben, einfach nicht zur Ruhe kommen. Und bevor es weiterhin an mir nagt, schreib ich es mir jetzt einfach von der Seele, um mit dieser Sache endlich abzuschließen zu können. Das soll jetzt keine Abrechnung mit GDZ werden, sondern als Feedback zum Nachdenken anregen.
Wie einige ja sicher mitbekommen haben, ist es um mich in den letzten Wochen absolut ruhig auf dem Server und im Forum geworden. Der Grund war ein einwöchiger Temp-Bann seitens der GDZ-Leitung. Dieser wird in der Regel nicht so ohne weiteres ausgesprochen, da muss wohl ordentlich was passiert sein. Mit cheaten, exploiten, o.ä. hatte es in meinem Falle nicht zu tun, ich spiele so wie es sich gehört mit legalen Mitteln, außerhalb wie auch innerhalb des Spiels. Ausgangspunkt war jedoch der Raid einer Base, welche sich zwei Gruppen teilen, mit welcher mein Spiele-Char so seine kleine, private Ingame-Fehde hatte. Die unvollendete Geschichte um Silas...
Von einem Raid kann man aber eigentlich gar nicht sprechen, vielmehr war es ein Denkzettel, welchen ich den Base-Bewohnern verpasst hatte. Eingestiegen bin ich über einen selbstgebauten Wachturm. In der Base selbst habe ich dort gefundenes "verdorbenes Menschfleisch", gemäß RP-Komponente, an der Hauseigenen Feuerstelle verbrannt. Spieltechnischer Wert dieses Fleisches ist, bis auf Kuru, gleich null. Weiter hab ich zwei gehisste Flaggen der dort beheimateten Gruppen als Trophäen von den Masten genommen und eingesteckt, welches auch mein Hauptziel dieser Einbruchsmission war. Zu guter Letzt habe ich noch zwei Militärfahrzeuge - ein Humvee und ein LKW - zur legitimen Einschränkung der Mobilität zerstört. Deren übrige Zivilfahrzeuge hab ich zwar grob demontiert, aber ansonsten unversehrt zur weiteren Verwendung zurückgelassen. Bitte beachten: Ich habe bei meinem Einbruch kein einziges Zelt, keinen Unterschlupf, kein Fass und auch keine einzige Kiste zerstört. Bis auf eine Handvoll ABC-Sachen (wegen Vorteil für geplanten Gas-Angriff), habe ich nichts aus diesen Behältnissen auf den Boden zum Despawn gedroppt. Auch habe ich die beiden speziell geschützten Hauptgebäude, mit dem offensichtlich dort gelagerten High-End-Loot, überhaupt nicht geöffnet/gesprengt - obwohl ich dies problemlos hätte tun können. Ebenso habe ich vom hinterhältigen Fallenstellen in der Base abgesehen und habe auch sonst keinerlei Strukturteile sinnlos(!) abgebaut oder zerstört. Auch bin ich aus der Base wieder raus, ohne einen Zugang/Öffnung für Dritte zu hinterlassen. Selbst den von mir errichteten Wachturm zum Einstieg in die Base, habe ich im Anschluss an den "Raid", zum Schutz und aus Anstand wieder abgebaut. Meine sonstige Beute außer den Flaggen: Neue Klamotten und eine Handvoll Waffen. Das war's! Eine einmalige Sache, kein wöchentlicher penetranter Raid, keine Belagerung mit Dauerbeschuss, kein Ghosting in der Base und auch keine Zerstörung der Existenzgrundlage für ein weiteres problemloses Spielen der beiden Gruppen.
Meinem persönlichen Verständnis nach habe ich mit dieser Base (im Verhältnis zur ihrer schieren Größe und Inhalt) und deren Bewohnern, somit nur sehr geringen Schaden zugefügt - ein Denkzettel eben! Das alles habe ich natürlich auch auf Video festgehalten und im Anschluss, in gekürzter Fassung, sogar den Base-Betreibern zukommen lassen. Den Link zum Video selbst, darf ich hier leider nicht öffentlich posten, sry. Der geneigte Leser möge sich, anhand der obigen Beschreibung, aber bitte selbst ein Urteil über diese Aktion von mir bilden.
Das Urteil der Base-Bewohner lautete offensichtlich: Griefing + Ticket
Das Urteil der Admins darauf folgend: Griefing + Temp-BannSoweit so tragisch! Für mich zeichnen sich hier leider zwei Dinge ab, welche ich in der Entwicklung dieses Servers und seiner Spielerschaft, für sehr bedenklich halte.
1. Die Vanilla-Spielerschaft auf GDZ - und damit meine ich nicht nur die oben betroffenen Base-Betreiber - ist in großen Teilen mittlerweile sehr Dünnhäutig geworden. Für ein Hardcore-Survival-Spiel wird der Begriff "Griefing" aktuell sehr inflationär benutzt. Auch verschwimmen die Grenzen zwischen tatsächlichem Griefing und sich gegrieft fühlen! Denn letzteres ist rein subjektiv und entspringt einer negativen Emotion, statt einer objektiven Tatsache. Ein Ticket schreiben geht im Frust dann ganz schnell, kostet ja nichts und sollen sich doch die Admins drum kümmern. Gerne auch öfters, bis bei den Admins vor lauter repetitiver Griefing-Tickets, dann auch irgendwann mal der Frust aufkommt. Eine ordentliche Retour-Kutsche ingame zu fahren, scheint für Betroffene leider keine Option mehr zu sein.
2. Die Admins wollen einen ruhigen Spielbetrieb, was verständlich ist, dennoch sollten gerade Admins stets Objektivität und Neutralität wahren und sich weder von der einen, noch der anderen Seite beeinflussen lassen. Auch wenn bei Tickets vielleicht der ein oder andere Name im speziellen häufiger fällt. Dass die Admins in diesem Falle dem Griefing beigepflichtet haben, bestärkt meiner Meinung nach nur das Verhalten der sich gegrieft fühlenden, weiterhin unreflektiert Tickets zu schreiben. Man hätte als Admin den Ticketschreibern auch antworten können: "Was kommt ihr uns wegen sowas mit einem Ticket? Der hat euch lediglich zwei Autos zerschossen und den Rest eurer Base doch weitestgehend verschont! Seid mal lieber froh, dass er euch nicht komplett geraidet hat. Wehrt euch, ihr seid in der Überzahl, oder wollt ihr stattdessen einfach nur Safe-Bases? Gerne, könnt ihr haben, herzlich willkommen auf unserem Modded-Server!"
Natürlich habe ich mit den Admins per Teamspeak Rücksprache zu meinem Temp-Bann auf Grund Griefings gehalten. Mir wurde im speziellen das zerstören der beide Fahrzeuge zur Last gelegt und das ich morgens um 4 Uhr in die Base eingestiegen bin. Außerdem hätte ich die Regel Nummer 1 "Sei kein Arsch" verletzt. In dieser Regel sehe ich dort nur "Griefing" als aufgelistete Möglichkeit und den Link zur Beschreibung was Griefing ist. Diese besagt viel, was ich nicht(!) getan habe, doch mit dem Zusatz "Wichtig: Ob etwas als Griefing gewertet wird, entscheidet das Serverteam anhand unserer Regeln und des Kontexts – nicht das persönliche Empfinden einzelner Spieler.", ist natürlich alles eher wischi-waschi, statt klar und deutlich.
Gretchenfrage: Wie wäre das Urteil ausgefallen, wenn ich statt meines chirurgischen Einbruchs die Base klassisch aufgesprengt und alle dortigen Fahrzeuge mit Loot, Zelten und Kisten vollgestopft in den Wald zum verstecken (oder zu meiner eigenen Base) gefahren hätte? Granaten und die Zeit dazu hätte ich genügend gehabt. Wäre es trotz des definitv viel größeren Schadens/Verlust für die Betroffenen, dann kein Griefing mehr, sondern plötzlich ein ganz legitimer Raid gewesen?
Für mich als Vanilla-Spieler ist dieses arg befindliche Verhalten der aktuellen Spielerschaft und die fragwürdige Griefing-Auslegung der Admins jedenfalls mit einem viel zu hohem Ausschluss-Risiko verbunden. "Denkzettel" wie diese zu verteilen ist offensichtlich verboten. Daher mein Fazit, ich höre hier nun freiwillig auf, denn es ergibt keinen Sinn mehr für mich, wie gewohnt hier weiterzuspielen. Wenn man schon wegen zwei ruiniert geschossenen Fahrzeugen gebannt werden kann, was folgt dann als nächstes? Und das ich als Solo nicht zur Prime-Time in eine vollbesetzte Base einsteige, sollte auch einleuchten. Wenn das Spielen um diese Uhrzeiten nicht gewünscht ist, dann fahrt doch die Server Werktags einfach von 1 Uhr bis 7 Uhr runter - technisch auf jeden Fall möglich und spart sogar Strom!
Ich habe in den letzten zwei Jahren, GDZ-Vanilla 3000(!) Std. meiner Freizeit geschenkt, Zeit, in der ich dem Server auf meine spezielle Art, oder zusammen mit Freunden, Leben eingehaucht habe. Vieles mögen Tropfen auf den heißen Stein gewesen sein und es gab mehr kleine als große Aktionen. Doch ich war täglich für viele Spieler präsent, auch wenn sie manche Dinge vielleicht nicht so recht einordnen konnten. Ja, ich war nicht immer frei von Schuld, doch die guten und rechtschaffenden Taten überwogen letzenden Endes dann doch. Und dabei spreche ich noch nicht einmal von meinem zwei monatigen Einsatz als Hausmeister Silas, für das Vanilla-Community-Bambi-Camp in Prigo. Trotz ordentlichem K/D-Verhältins war ich auch kein Profi-Killer, dafür ein aber guter Überlebenskünstler mit kompletten Seasons ganz ohne einen einzigen Death. Statt zu schießen liebte ich viel mehr das Spiel mit den "Duftmarken", welchen ich einzelnen Spielern, Gruppen oder ganzen Fraktionen, in deren Revieren hinterlassen habe und die Reaktionen darauf in der "Tagespresse" von HerzAG verfolgen konnte. Mich schmerzt der Gedanke daran hier wirklich aufzuhören sehr, denn GDZ-Vanilla war für mich quasi die DayZ-Kinderstube. Doch die moralische Entwicklung auf GDZ-Vanilla macht es mir leider unmöglich so weiterzuspielen, wie ich es liebe, dieses Spiel zu spielen.
Abschließend möchte ich gerne noch einmal deutlich machen, was Vanilla-DayZ doch eigentlich ausmacht. Es sind nur zwei Worte, nämlich Risiko und Verlustangst! Zudem ist Base-Bau nur eine Möglichkeit des Spiels, es besteht keine Pflicht eine Base zu bauen - sie wird für ein erfolgreiches Überleben prinzipiell auch überhaupt nicht benötigt. Wer dennoch eine Base baut, der sollte sich dem Risiko, auch eines Totalverlustes, doch bitte stets bewusst sein. Wer dieses Risiko nicht bereit ist einzugehen, der hat meiner Meinung nach auf Vanilla(!) nichts verloren. Sich dieses Absicherungsrecht für Vanilla dennoch herauszunehmen und Griefing-Frust-Tickets nach Angriffen auf die eigene Base zu schreiben, egal was alles passiert ist, hat das Spiel in seiner ursprünglich gedachten Form nicht verstanden. Doch genau für diese Menschen, welche das Spiel mit dieser Base-Loot-Versicherung spielen möchten, für die hat GDZ eine modifizierte Version mit Safe-Bases entwickelt und bereitgestellt - bitte nutzt doch einfach diese Version von DayZ, wenn euch Vanilla mit seinen legalen Raid-Mechaniken zu unfair erscheint.
PS: Schade das "ihr" es nicht geschafft habt, mir spielerisch, ingame und direkt auf dem Server Kontra zu geben... dabei hab ich doch so darum gebettelt. Ihr kanntet alle mein Revier, meine Taverne und meine Nicknames. Bis auf ein vereiteltes Attentat per FZ-Stolperfalle habe ich leider nie etwas bemerkt. Und ehrenhafte GG's kann ich für einen "Kill" per Ticket, beim besten Willen nicht vergeben, sry!
Cone
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Gott zum Gruße, Graf Zahl!
Ich weiß ja nicht ob du an Gott glaubst, aber mir gefiehl einfach die Buchstabenkombination GZGGZ mit Bezug zu deinen Zahlenspielen in der Grußformel.
Wie dem auch sei, ich kann jedenfalls kaum glauben das du 19-16-1-3-5-18 ausradiert hast. Da ich diesem netten Kerl doch schon vor über einer Woche den Laufpass gegeben habe - versehentlich! Ich gebe zu, es war friendly Fire wie sich später anhand der orangenen Armbinden herausstellte und die Tat stimmte mich nachdenklich und traurig. Ersetzbares Crewmitglied 371 berichtete bereits hier: Einsatzbericht Nr. 371 vom 08.09.2025. Zu gerne hätte ich ja welche mit schwarzen, gelben oder pinkfarbenen Armbinden erwischt... aber wie so oft in dieser Zeit und diesem kaputten Land, es trifft immer die falschen. Ja man, es war halt auch wirklich dunkel und ich seh doch nix... erst recht keine Farben. Zudem sitzt im Dunstkreis um Krona mein Finger sowieso ganz, ganz locker am Abzug.
Erkannt habe ich 19-16-1-3-5-18 in Nachgang an seinen letzten Worten, "whats that" und habe ihn dann sogar noch ein paar Kilometer im geklauten Auto mitgenommen. Das war echt creepy sag ich dir, mit ner Leiche im Fond durch die Nacht im Westwald zu fahren! Seinen Kumpel, welcher am Steuer des Sarka saß, hab ich ja gleich am Ort des Anschlags beerdigt, ihn dagegen erst auf einer Anhöhe im Westwald. Gleich dort, wo ich den Karren als Steighilfe an einem Aussichtsfelsen platziert hatte... um meinen - wie hat es 371 doch so schön formuliert - Rentnerkörper auf eben diesen zu wuchten. Welch treffender Humor, der Spruch könnte glatt von mir sein!
Als denn, 19-16-1-3-5-18 ist nun doppelt tot... womöglich hat ihn meine Aktion ja seinerzeit animiert und er hat daher einfach wahllos auf Autos an der Küste geschossen. Ich bitte um Entschuldigung, ich wollte dem jungen Kerl nicht wirklich als Vorbild dienen, aber so ists halt... im Westwald, wenn der Furz knallt, dann stinkts halt!
Ich positioniere mich derweil mal wieder in die Nähe des Nachbarorts vom Anschlag... dort wo die Bewohner mit ihren gelben Armbinden meinen, sie müssten den Brunnen von der Öffentlichkeit abschneiden und die Durchfahrt der Hauptstrasse blockieren. Einen Warnschuss im Form von Rückbau hab ich ihnen ja schon gegeben, doch sie können es offensichtlich nicht lassen und haben Tags drauf erneut wieder alles versperrt und zugebaut. Beweisbilder und dergleichen direkt vom Ort des Geschehens, "will" ja hier keiner sehen, ich kann sie dir (und anderen) aber gerne per PN zukommen lassen. Na du, lieber E.C.H.O., magst dich vielleicht nicht auch mal um solche Scharlatane kümmern, statt nur an der Küste rumzudümpeln und diejenigen abzuknallen, welche in diesem Lande eigentlich mit die friedfertigsten Dudes sind? Im Landesinneren, fernab der wachsamen Augen der Samariter von der Küste, spielen sich die, ich sags mal Forumskonform, wahren "Ungereimtheiten" in Chernarus ab.
Wenn du mich nicht auch schon auf dem Kicker in deinen Fallakten hättest, würden wir - denke ich - eigentlich ein ganz gutes Team abgeben. Nuja, ich such mir jetzt erstmal ne romantische Tränke im Westwald und nehm da drin ein ausgiebiges Bad... ...ob ich mir dabei auch mal ne Schweißermaske aufsetzen soll - hmmm?
Grüß mir die Hühner
Cone
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Moinsen, du Held der Zahlen!
16-5-15-16-12-5
8-1-20-5
20-8-5-9-18
18-5-6-12-5-3-20-9-15-14
Interessanter Ansatz! Doch auf Narzissten, oder solche mit entsprechender Persönlichkeitsstörung, trifft dies bestimmt nicht zu. Eher ist das Gegenteil der Fall.
*sing* "...ich bin so schön, ich bin der Beste - ich bin der Conehead aus Tri Kreste!" *sing*

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Hey Lord Helmchen,
deine Fallakten treiben aktuell seltsame Blüten!
Soeben erreichte mich eine Nachricht eines Subjektes aus deinen Fallakten, welches sich doch tatsächlich von mir ...ja genau von mir(!)... "bedroht" fühlt. Mir mag ja der Ruf eines ausgebufften Schlitzohres oder der eines gemein gefählichen Schurkens anhaften, doch mit fremden Federn schmücken ist ein NoGo für mich. Leider habe ich hab das Gefühl, dieses Subjekt glaubt mir nicht, trotz meiner Beteuerungen nicht E.C.H.O zu sein. Daran bin ich mit meinem Verhalten in der Vergangenheit wohl nicht ganz unschuldig, obwohl ich immer zu meinen Taten stand und stehe... soviel Ehrgefühl muss sein! Auf alle Fälle lösen deine Fallakten in Chernarus mächtig Verwirrung aus - auch bei mir. Nicht das ich mich jetzt aus Angst vor dir Einnässen würde, aber dein "Schauspiel" des Mysteriums und der Verwirrung scheint aufzugehen. Kein Plan wer du bist, was dein Masterplan ist und auch was diese dämliche Schweißermaske zu bedeuten hat - das weisst offensichtlich nur du allein.
Versuch einer Analyse:
Irgendwie scheinst du mir von allem etwas zu sein... dein Profilbild (halber Schweinemaske-Träger), dein bruchstückhaftes Latein (Foren-Poeten oder Crossbow-Suicider), deine Art dich in Chernaurs zu Verhalten (Mimik/Gestik) und anderes. Alles trägt irgenwie ein kleinwenig die Handschrift anderer bekannter Überlebender - du wirkst wie eine große Melange! Vielleicht auch daher dein Code-Name "E.CH.O.", was soviel bedeuten könnte wie, ich halte euch allen einen Spielgel vor. Ich denke es ist genau das, was viele verunischert, die dich nicht einordnen können und jetzt schon panisch andere, "unschuldige" Personen verdächtigen. Gratulation!
Meine Handfunke hab ich übrigens wieder abgelegt, ausser Rauschen und Verbrauch von unzähligen 9v-Baterien kein Benefit für mich. Musste sogar mal mit ner Fackel durch die Nacht laufen, weil ich keine Batterie mehr für mein NVG hatte - so ein scheiß, wäre beinahe über eine schlafende Wildsau gestolpert! Willst du mir also ggf. etwas mitteilen, dann mach hier ne klare Ansage - ich bin ganz Ohr. Alternativ lass ich mich aber auch gerne so auf dein "Spiel" ein.
Und um es für andere Subjekte oder aufmerksame Leser nochmal deutlich zu sagen: Ich bin nicht E.C.H.O.!OOC: Nichts desto Trotz finde ich dein RP-Spiel echt klasse!
Endlich ist mal ungeskriptetes RP hier auf Vanilla gebacken - ganz genau nach meinem Geschmack! 
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hahaha... Ihr Gaming-Jungspunde! Da gab es natürlich auch schon ein Leben vor euren Klassikern!

Mein erstes Survival-Game: Pitfall! (Atari 2600) 1982 ...das kam noch ganz ohne Zombies aus.

Den üblichen Rest an Klassikern aus der C64-, Amiga-, Retro-PC und Arcarde-Szene (z.B. Pac-Man, SCUMM-Engine Adventures, Donkey Kong, ELITE, Testdrive, Duke Nukem3D, Gothic und haste nicht alles gesehen) hab ich natürlich auch noch nativ(!) durchgespielt. Kann mich Bitwalker da nur anschliessen... hach, schee wars!

... und jetzt schaut mich an wo ich
gelandetgestrandet bin... bei DayZ!![facepalm [facepalm]](https://germandayz.gg/images/smilies/smiley72.png)
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Tolles Event ...
und schön das es kein "Testserver" war, sonst hätte ich garnicht erst die entsprechenden Locations, teils zufällig, entdeckt und womöglich auch nicht mitgemacht. Doch so war es dann auch im Vorfeld authentisch und schön nervenkitzelig.

Ja schade das es so schnell eskaliert ist... und ich dachte immer, ich hätte einen nervösen Finger.
Nach der Schiesserei und leider den Toten (ich wars nicht) dachte ich mir auch, mist, irgendwie fehlt jetzt wohl das halbe Event. Kann es das nach 10 Min. etwa schon gewesen sein? Nur noch Käfig aufschiessen, Sueda befreien und Flucht nach Prigo?! 
Casus knacksus war imho die "Kennenlernphase" zu Beginn - viel zuviel Sprach-Wirrwarr! Hab mir mein Ingame-Video dazu jetzt ein paar mal angesehen und meiner Meinung nach hätte der komplette Discord gemutet gehört und ingame-Voice auf minimum Reichweite gestellt - dann wäre es auch "realistisch" gewesen. Zumindest ich hatte wahnsinnige Probleme, dem eigentlich wichtigen Verhandlungsgespäch mit meinem Gegenüber zu folgen. Nicht nur mir unbekannte Stimmen, sondern auch viel Nebenstimmen im Hintergund, welche nichts mit dem Verhandlungsgespräch zu tun hatten, machten es für mich extrem schwer bis unmöglich überhaupt adäquat auf mein(e) Gegenüber zu reagieren. Zumal ich wegen RL-Hördefiziten so wie so nicht der beste Zuhörer und Verhandlungsführer bin/war. Mit entsprechender Sprachdisziplin und Discord/Ingame-Einstellungen wäre es aber sicher möglich gewesen. Ein ganz wesentlicher Faktor ist, dass Discord keine akkustische Richtung und Entfernung vorgibt! So war gefühlt jeder meiner Gruppe stets auf beiden Ohren mit gleicher Lautstärke present und eine räumliche Zuordnung, wie es per Ingame-Voice möglich gewesen wäre, war so nicht mehr gegeben und passte natürlich überhaupt nicht zum visuellen Eindruck vor Ort. Ohr-Auge-Koordination war unmöglich! Ganz schlimm empfand ich dabei Kanu (nichts gegen ihn persönlich - alles gut), aber er stand mir akkustisch, gefühlt ständig im Nacken, ingame jedoch meist völlig ausser Sichtweite. Das alles fühlte(!) sich einfach überhaupt nicht stimmig an! Discord für Ingame-Funk oder Casual-Gaming völlig in Ordnung, aber bei so einem RP-Event, wenn zwei Gruppen im Wald aufeinandertreffen und sich austauschen wollen/müssen, meiner Meinung nach absolut fehl am Platze. Erst recht dann, wenn sich die Gruppen ad hoc in weitere Untergruppen aufsplitten, aber man dennoch alles von allen (gleichlaut und parallel) hört, auch wenn die Schauplätze temporär voneinander getrennt sind. Kann es sein, dass es dem ein oder der anderen beim Event ebenso erging?
Ich will nicht Spoilern, evtl. will Herz ja noch entsprechendes Material vom Event nachliefern, daher belasse ich es mal dabei um für andere nicht zuviel zu verraten. Aber eine Frage brennt mit dennoch auf der Zunge, wieso hatte die Kirchengruppe denn keinen Chef oder Verhandlungsführer? Die Antwort auf meine Frage ingame dazu war, tja... nuja... ja mei... wenig zielführend.
War dann für mich persönlich der Showstopper mit unausweichlicher Eskalationspirale.Trotz dieser Kritik, dennoch ein schönes Event mit interessantem Background, auch wenn der getriebene Aufwand im Vorfeld, leider nicht im Verhätnis zum Aufeinandertreffen am Spielabend stand. Dafür ging das Alles (selbst für meine ungeduldigen Verhältnisse) einfach viel zu schnell... sehr, sehr schade! Und auch das Auto (unfair, weil offensichtlich nur eines vorhanden) hätte nicht unbedingt sein müssen.

Nochmals Danke an dieser Stelle an alle Organisatoren (und das ich mitspielen durfte) - sowas zieht man nicht mal eben in 5 Minuten auf!


just my 2 cents
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Sodele, nachdem ich nach meiner Entdeckung erstmal an einem frischen Pilz gelutscht habe um mein Bewusstsein zu erweitern, konnte ich Stimmen vernehmen, welche mir da sagten, ich solle nicht unüberlegt Dinge kundtun auch wenn mir die Zunge noch so brennen mag. Daher habe ich beschlossen, für OP "Herzruf" eine Person des Vertrauens zu wählen, welche mein Sprachrohr sein soll/darf.
Diese Person ist Rannulf von der 501st!
Wir haben bereits Kontakt aufgenommen und ich werde ihm über einen gesicherten Kanal vertrauliche Dokumente zuspielen. Er wird in seiner Kompetenz dann darüber entscheiden (sofern er möchte), wie er mit diesen Informationen umgeht und was an die Öffentlichkeit darf und was nicht.
Lasst uns das Ding gemeinsam schaukeln!
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Hey Lord Helmchen,
sag, wie ist so die Durchsicht? Bissle eingetrübt, so wie dein Gemüt vielleicht?
Nuja, wie dem auch sei, leider konnte ich bisher noch keine Handquetsche (aka Handfunkgerät) auftreiben - war ja klar, wenn man speziell danach sucht ... man kennts ja. Meine alten CB-Funken im Keller sind leider nicht Chernaurs-Kompatibel, sonst hätte ich längst versucht dir ein QSO zu drücken. Mein QRA und QTH dürfte ja hinlänglich bekannt sein. Ich werde jedenfalls QRV sein, sobald ich ne Quetsche gefunden und deine QRG bekommen habe. Bis dahin... 55 + 51 ...und lass die "Oma" aus, wir haben hier schon genug Matsch, ähm QRN im Äther.
BTW: Für diese Exekutions-Schnitzeljagd habe ich jedenfalls schon ein paar Vorkehrungen getroffen... z.B. hab ich mir zur Tarnung ne andersfarbige Sport-Sonnenbrille zugelegt - hoffe es hilft..