Schlösser knacken leicht gemacht! (Schutz-Guide)

  • Halli, hallo, hallöle!


    aus gegebenen Anlass und da in letzter Zeit aktives und legales Schlösser knacken auf Vanilla immer mehr in Mode zu kommen scheint - wohl auch wegen der neu eingeführten Zerstörungsfreie-Base Zeit von 0:00 - 6:00 Uhr, hier mal ein kleiner Schutz-Guide eures pilzsüchtigen "Schurkens" aus dem Westwald.


    Einführung/Prolog:

    Das Thema Schlösser knacken in DayZ, hat mich schon vor über drei Jahren angefangen zu reizen und interessieren. Mir ging es dabei hauptsächlich um die Verhältnismässigkeit, sprich den Aufwand und Nutzen. 3er-Locks sind quasi Makulatur, wobei 4er-Locks in der Tat eine Herausforderung darstellen. Doch ich habe festgestellt, dass auch genau das Gegenteil bei letzteren der Fall sein kann. Was hab ich in den letzten Jahren schon erfolgreich 4er-Schlösser von Hand geknackt und dabei den erstaunlichsten Leichtsinn feststellen müssen. Unglaublich... des einen Freud, des anderen Leid.

    Für mich persönlich ist das Schlösserknacken, nach dem einsteigen über Fenster, Wachtürme oder Baufehler in hochgesicherte Basen, mit unter die Königsklasse des stil(l)vollen und Raidens in DayZ! Sprengen und aufschiessen mit unsäglichem Lärm kann jeder... aber leise rein und mit einem Sack voller Loot genau so wieder raus, ohne das der Base-Betreiber im Nachgang irgendetwas festellen kann, das ist schon ne andere Hausnummer! Da lacht das obligatorische "Cheater"-Ticket den Admins schon förmlich entgegen.


    Okay, dies soll aber kein Guide über ein aktives und erfolgreiches Schlösserknacken werden, sondern genau das Gegenteil! Erweiterte Tipps fürs Knacken werdet ihr hier nicht von mir bekommen, aber man kann sie natürlich, von einigen hier vorgstellen Gegenmaßnahmen z.T. ableiten - das liegt leider in der Natur der Sache. Der Vorteil zum Schutz überwiegt meiner Meinung jedoch, daher hier meine öffentliche Empfehlungen, an alle Base-Betreiber mit Code-Locks.


    Grundsätzliches zu Zahlendreher-Code-Locks auf Vanilla:

    Ein 3er-Lock hat 1.000 Kombinationsmöglichkeiten - es benötigt im schlechtesten Falle etwas mehr als 20 Minuten (ca. 22 - 24 Min.) um es zu knacken.

    Ein 4er-Lock hat 10.000 Kombinationsmöglichkeiten - es benötigt im schlechtesten Falle ca. 240 - 270 Minuten (also 4 bis 4 1/2 Std.) um es zu knacken.

    Schlechtester Fall = Brute-Force = alle Kombinationen von 0000 - 9999 der Reihe nach durchprobiert. Also bei 0000 begonnen und den Code bei 9999 geknackt.


    Die Zeiten variieren etwas mit der Fingerfertigkeit des Schlossknackers und vorallem bei 4er-Locks, auch von seiner Ausdauer. Wer schon einmal 2 Std. am Stück, stumpfsinnig an einem Schloss per Brute-Force die Möglichkeiten durchprobiert hat, weiss wovon ich spreche... von der Konzentration (bei welcher hunderter Zahl war ich jetzt eigentlich stehengeblieben?) ganz zu schweigen.

    Doch unterschätzt nie die Ausdauer eures Feindes, welcher an euer geheiligtes Loot in der Base kommen möchte. Und vorallem unterschätzt auch niemals seine Fähigkeiten zu beobachten, analysieren und kombinieren!


    Die Frage nach dem Warum und Wieso:

    Ganz einfach, Schlösser knacken ist leiste und die effizienteste Methode in Vanilla-DayZ überhaupt - auch bei 4er-Locks - um in eine Base zu gelangen!


    Während sich das Erste einem sofort erschliesst, bedarf es bei der Effizienz vielleicht eines genaueren Blickes auf die Sache. Doch die Rechnung ist so simpel wie einfach. Nach den oben aufgeführten Zeiten für den schlechtesten Fall des Knackens von 4 1/2 Std. pro 4er-Schloss, setze dem bitte den zeitlichen Aufwand entgegen, welchen man benötigt, um erforderliches Sprengmaterial für ein gesichertes Tor bzw. eine Wand zu beschaffen.

    Ein Tor benötigt (Stand 10.06.26, Vanilla v1.29) mind. 12 Nades und/oder Explosives zur erfolgreichen Sprengung. Alternativ ganz grob 400 Schuss Schnellfeuer-Ammo (genaue Listen bitte selbst ergooglen)... bei gemischter Ammo auch entsprechend viele Waffen, plus dazugehörige Mags und ggf. Pflegesets. Das alles muss erst einmal beschafft werden und fällt einem nicht in den Schoß. Lange Wege und das stete Risiko, an den Milis beim Looten erschossen zu werden und dabei alles zu verlieren, sind allgegenwärtig. Das alles macht zwar Spaß und kommt einem daher auch sehr kurzweilig vor, doch in Wirklichkeit dauert das ganz schön lange - besonders wenn man alleine farmt.


    Zudem sind erfahrungsgemäß, die 4 1/2 Std. des durchprobierens aller Kombinationsmöglichkeiten eines 4er-Locks, auch nur selten nötig. Das setzt den tatsächlichen zeitlichen Auwfand des Knackens vs. Materialbeschaffens, nochmals in ein besseres Licht. Allein die Brute-Force Methode führt im Durchschnitt, also bei mehreren Toren, schon in der Hälfte der Zeit, also in 2 1/4 Std. zum Erfolg! Mein persönlicher Rekord lag bei ca. 10 Minuten (pures Glück), während ich aber auch schon völlig entnervt, erst nach 4 Stunden, bei der letzten 1000er-Reihe des 4er-Locks, erfolgreichen Zugriff bekam. Die Durchschnittliche Zeit zum Knacken bleibt aber gleich. Es ist wie beim Münze werfen, Kopf oder Zahl, Fifty Fifty! Es spielt dabei auch keine Rolle, ob man nun von "oben" oder "unten" beginnt, oder die Zahlen "vorwärts" oder "rückwärts" durchklickt, wenn man diese Methode verwendet.

    Was also sind schon 2 1/4 Stunden, Nachts und lautlos an einem Code-Lock zu hängen, als sich stattdessen mühsam quer über die Map, von Mili zu Milli zu schleppen?! Oh, Mili schon gelootet, so ein Mist! Okay, dass eine (looten) macht irgendwo Spaß, dass andere (drehen) hingegen ist schlicht Spaßbefreit. Aber darum geht es hier nicht, es geht um Effizienz und Erfolg - und in diesem Guide darum, diese beiden Dinge zu verhindern oder zumindest zu erschweren.

    Um den ganzen jetzt leider noch die Krone aufzusetzen: Durch viele, naive Leichtsinnigkeiten (siehe nachfolgender Abschnitt) in der Code-Auswahl der Base-Betreiber, sind viele Schlösser bzw. ganze Basen, noch um einiges schneller als im 2 1/4 Std. Schnitt pro 4er-Lock nach Brute-Force, zu knacken.


    Also was tun, um den Erfolg zu schmälern:

    Absolute Sicherheit gibt es nicht, das ist klar! Und bequem oder komfortabel sind Sicherheitsmaßnahmen ebenfalls nicht. Bequem und Sicher schliesst sich per se aus - immer und überall - Punkt! Das gilt auch fürs Reallife. Man kann und sollte aber versuchen, es dem Angreifer so schwer wie möglich zu machen. Um ihn quasi bei seinem Vorhaben zu zermürben und im besten Falle zum Aufgeben zu bewegen, da sich der Aufwand/Nutzen für ihn nicht rechnet und er sich stattdessen ein leichteres Ziel suchen geht.


    Hier also ein paar Tipps für DayZ (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) zum Codes erstellen:


    - Vermeide 3er-Locks generell!

    Max. ca. 20 Min. Knackzeit, eher weniger, egal wie "originell" der Code auch sein mag.


    - Vermeide bekannte Zahlen aus Filmen, Spielen oder Zahlenfolgen wie z.B.:

    "0815" = "gewöhnlich"

    "4711" = "Kölnisch Wasser"

    "1337" = "leet"

    "3141" = "PI mit drei Nachkommastellen"

    "2718" = "Eulersche Zahl"

    "6174" = "Kaprekar Konstante"

    ... usw.!


    - Vermeide klassische Zahlenreihen wie z.B.:

    "1234"

    "5678"

    oder im Zehnerblock überspringende Zahlenreihen z.B.:

    "8901"

    "9123"

    oder auch sowas hier:

    "2678"

    "4678"

    "5678"

    ... usw.!


    - Vermeide Zahlenpaare nach der Form "AABB", "ABBA" oder "ABAB" z.B.:

    "1122"

    "3443"

    "5454"

    ... usw.!


    - Vermeide Drillinge und Vierlinge der Form "ABBB", "AAAB" oder "AAAA" z.B.:

    "5888"

    "6662"

    oder

    "3333"

    "7777"

    ... usw.!


    - Vermeide bei mehreren Schlössern feststehende Zahlen an belibiger Position, hier am Beispiel der "8":

    "4518"

    "3798"

    "1208"

    oder

    "5831"

    "6893"

    "0882"

    ... usw.!


    - Vermeide Wiederholungen und Begrenzungen bei mehreren Schlössern in der Base (oder deinen Basen)!

    1. Tor "3561"

    2. Tor "8973"

    3. Tor "5204"

    4. Tor "3561" ... ab dem vierten (oder fünften) Tor wiederholt sich alles nur noch wieder.


    - Vermeide Spiegelung (Vorwärts-/Rückwärtskombinationen) bei mehreren Schlössern!

    1. Tor "3561"

    2. Tor "1653"

    oder schlimmer

    1. Tor "5577"

    2. Tor "7755"

    ... usw.!


    Vermeide bei mehreren Schlössern ein Feld ausschl. gerader, bzw. ungerader Zahlen, z.B.:

    "2468", "4284", "6206"

    oder

    "5713", "1719", "5397"

    ... usw.!


    - Vermeide im Prinzip alles, was auf ein Muster in den Kombinationen hindeuten könnte ...

    ... und nutze stets den kompletten Zahlenraum, von Ziffer 0 - 9, über alle vier Positionen aus.


    - Vermeide zudem gängige Geburtsdaten der Spielerschaft oder deren Kinder/Haustiere - Stichwort Autokennzeichen!

    Also alle vierstelligen Jahreszahlen zwischen "1950 - 2026+", sowie

    Monats/Jahreszahlen-Kombinationen welche mit "01-12" beginnen und mit "50-26" enden.


    Und da gibt es sicher noch einiges mehr! Doch das hier sind mal so die gängigsten Code-Klassiker, welchen ich in meiner Lausbuben-Laufbahn bisher so begenet bin. In der Tat war sogar 2x die Kaprekar Konstante mit dabei - DayZ macht also selbst vor Mathematiker nicht halt - oder war es nur Zufall? Ich habe mir aus "privat-wissenschaftlichen" Zwecken und Feldforschung jedenfalls eine Liste, mit allen von mir geknackten 4er-Codes erstellt, die ist mittlerweile auch gut angewachsen und lässt so manche Rückschlüsse auf die gängisten Code-Varainten zu. Das knacken geht also von Mal zu Mal schneller vonstatten. Nein, ich gebe diese Liste nicht raus - auch nicht gegen rote Sturmstiefel mit nem Reißzahn im Slot.


    Die o.g. genannten Tipps sind für den Code-Knacker zwar erschwerend, helfen aber leider auch nicht über die besagte 2 1/4 Std. Durchschnittsregel bei Brute-Force-Angriffen hinweg. Im Schnitt können also in einer Nacht, von 0:00 - 6:00 Uhr, ca. drei Tore geknackt werden. Bei grober Fahrlässigkeit und schwachen Codes (siehe oben), natürlich noch viel mehr. Vorrausgesetzt der Angreifer wird bei seiner Zahlendreherei nicht gestört, was um diese Uhrzeiten aber meist gegeben ist.


    Erweiterte Tipps welche der Paranoia des geknackt werdens entgegenwirken:


    - Regelmässiges ändern aller(!) Codes!

    Als erfahrener Schlossknacker empfehle ich betroffenen, mindestens einmal pro Woche den kompletten Code-Bestand zu ändern! Bequemlichkeit (Komfort) und Sicherheit schliessen sich bekanntermaßen aus. Mach dir als Base-Betreiber gerne selbst mal eine Aufwand/Nutzen-Rechnung auf: Wie lange benötigst du die Codes deiner Base zu ändern, vs. wie lange benötigst du, um all dein gehortetes Loot nach Verlust wieder zu beschaffen? Das mag höchst individuell, aber dennoch sinnvoll sein.

    Ein Angriff auf eine Base mit mehreren Code-Locks, gerade bei schwierigen Kombos, kann sich gerne mal über ein paar Tage hinziehen. Der Angreifer muss im Falle einer Code-Änderung, wieder komplett von vorne beginnen... sofern er sich nicht innerhalb der Base (hinter den bereits geknackten Toren) ausgeloggt hat. Und selbst wenn, dann kommt er mit der Beute nicht mehr so schnell wieder heraus. Als Base-Betreiber bleibt, ab Entdeckung von plötzlichem Loot-Schwund, so noch die Möglichkeit, die Codes in noch kürzeren Intervallen zu ändern, oder den Angreifer mit Fallen o.ä. abzupassen. Für das Schlossknacker-Schlitzohr übersteigt so der Aufwand den Nutzen erheblich und er/sie wird es sich in Zukunft zweimal überlegen, ob sich der Einstieg in so eine Base lohnt.

    Achja, Falls der Eindringling euren Sprengstoffvorrat gelootet hat, kann dieser sich auch einfach wieder raussprengen - ist auch klar. Er hat zwar dadurch einen geringeren bis keinen Benefit, aber er kommt wenigstens wieder schnell und heile aus der ganze Sache raus. Durch reine Wände gehts natürlich auch mit einer einfachen Axt wieder in die Freiheit.


    - Jedes Schloss, jeder Code sollte einzigartig sein!

    Auch hier gilt, Sicherheit vor Bequemlichkeit. Dazu am besten so etwas wie den Random-Number-Generator von Google nutzen und diese Zahlen konsequent - natürlich entsprechend durch die oben genannten Vermeidungskombinationen gefiltert - verwenden! Denn die besagten Vermeidungskombinationen, werden von erfahrenen Schlossknackern in aller Regel zuerst durchprobiert, bevor es an die nervenzehrende Brute-Force-Methode geht. Ja genau, dann müsst ihr euch halt ne Excel-Tabelle anlegen, oder einen Zettel mit Codes beschmieren und dort immer unbequem nachgucken, wenn ihr an euren Stuff wollt - alles andere ist halt einfach unsicher! Die Entscheidung ob sich all der Aufwand lohnt, obliegt in Anbetracht der Höhe des möglichen Verlustes, natürlich jedem selbst.


    So, ich hab bestimmt das Ein oder Andere vergessen... und manch einer von euch hat bestimmt auch noch Schutz-Tipps gegen Schlösser knacken auf Lager, doch für Erste soll es das mal gewesen sein. Editieren und Vervollständigen kann man den Beitrag hier ja in Zukunft immer noch - sofern er bestehen bleibt. Weiter ist mir natürlich auch klar, dass es hier und da noch ein paar Experten-Methoden des Schlossknackens (natürlich ohne Cheats/Hacks) gibt, welche ich jedoch nicht näher erläutern möchte. Die Profis werden wissen wovon ich spreche... für die hab ich bestimmt auch so schon zuviel aus dem Nähkästchen geplaudert. Für diesen Beitrag werde ich mir, in der DayZ-Schurken-Zunft, sicher auch keinen Fleißpünktchen abholen dürfen - so viel ist sicher!

    Und dennoch, trotz aller Durchlässigkeit des Schlösser knackens, gibt es eine Möglichkeit, die Base zwischen 0:00 und 6:00 Uhr absolut Raidsicher zu machen. Bis jetzt habe ich allerdings noch keinen auf GDZ Vanilla gesehen, der diese Möglichkeit praktiziert. Doch ich bin mir sicher, es wird nicht mehr allzu lange dauern und dann wird es wohl auch eine Diskussion im Forum darüber geben... ich bin schon gespannt.


    Abspann/Epilog:

    Dieser Beitrag hier wurde inspiriert, durch folgenden Beitrag aus der GDZ-Vanilla-Commuity - siehe nachfolgender

    Link: Protokoll zur Stabilisierung Chernarus

    Und bevor Nachfragen aufkommen, nein, ich war nicht diese "dritte Partei", welche von I.K.E.A. für diese Aktion beauftragt wurde! Doch mein Respekt und meine Anerkennung für diesen erfolgreichen "Mega-Hack" gilt genau dieser. Von "Schurke" zu "Schurke", beste GG's! ... und ich glaube auch zu wissen, wer oder welcher Kreis, dahintersteckt.

    Und sorry an CHAOS, doch das ist leider dieses besagte "Lehrgeld", welches man zahlen muss. Gegen Fahrlässigkeit hilft halt auch die fetteste Base nichts. Ich hoffe, ihr nehmt es wie gewohnt sportlich und bucht dieses Desaster als Erfahrung (man lernt nie aus) ab. Denn letzten Endes macht euch so etwas noch viel stärker! Also lasst euch nicht unterkriegen... meine Sympathie, und wenn nötig Unterstützung, habt ihr nach wie vor!


    Für die Zahlenfreaks unter euch noch ein kurzes Rechenbeispiel, um zu verstehen, wie verherend sich leichtsinnige Codes auswirken können. Gerade im besagten und aktuellem Fall zwischen I.K.E.A und CHAOS.

    Da es zum knacken eines willkürlich eingestellten 3er-Locks mit 1.000 Möglichkeiten max. etwas mehr 20 Minuten benötigt, wurde mit der Zahlenpaar-Methode "AABB / ABBA / ABAB", mit zusammengenommen max. 300 Möglichkeiten an einem 4er-Lock, diese Zeit um mind. das 3 Fache verkürzt. Bei ausschl. "ABBA"-Codes sogar um das 10 Fache - sprich: max. etwa 2 Minuten pro 4er(!)-Schloss, bei lediglich 100 Möglichkeiten im schlechtesten Falle. Gemäß dem o.g. "Fifty Fifty"-Prinzip, wären das theoretisch und im Durchschnitt, gerade einmal grob 1 Minute pro Schloss! Theoretisch deshalb, weil die Tastatureingaben beim Zahlendrehen der Paar-Methode. einen überproportionalen Overhead erzeugen. Es benötigt viel Zeit zum mehrfachen Positionswechsel, statt die Zahlen an einer einzigen Position, einfach mit Dauertastendruck hochlaufen zu lassen und nur nach jedem Zehnerblock die Position wechseln zu müssen.

    In jeden Fall hätte man die Tore quasi auch gleich offen lassen können, denn selbst ein simples 3er-Lock mit einer Zufallszahl, wäre hier um den Faktor 10 sicherer gewesen.

    Ganz legal zwanzig(!) 4er-Lock-Tore in einer dreiviertel Stunde geknackt - das hat in der Tat schon legendären Charakter!


    Bitte nicht falsch verstehen, ich will um Gottes Willen hier niemanden lächerlich machen oder schadenfroh mit dem Finger zeigen. Die Problematik mit schwachen Codes betrifft/betraf nicht nur die Jungs aus dem oben genannten Thread, dieses Thema betrifft weit mehr Base-Betreiber, als es sich vermuten lässt - glaubt mir, ich weiss wovon ich spreche! Und ich rate dringend, allen hier lesenden, sich dieser Thematik anzunehmen und ggf. seine Codes zu überdenken. Zumindest aber sollte sich ein gewisses Bewusstsein, über die Sicherheit oder Unsicherheit, selbst von 4er-Locks einstellen. Ansonsten gibts bestimmt schon bald, an andere Stelle in Chernarus, ein weiteres böses erwachen.


    Als denn, beste Grüße, euer Codeknacker und Pilzjunkie aus dem Westwald

    Cone


    PS: "Psssst, hey Du... ja, genau Du! Gut möglich, dass ich auch schon in deiner Base zu Besuch war. Raiden im klassischen Sinne "darf" ich auf GDZ ja nicht mehr, aber gegen Besuche und "nur" etwas umgucken, kann doch keiner etwas haben, oder?" ;)

    28 Mal editiert, zuletzt von Cone (11. Juni 2026 um 19:26)

  • Beitrag von Cone (13. Juni 2026 um 00:23)

    Dieser Beitrag wurde von DagiWeh aus folgendem Grund gelöscht: Reale politische und gesellschaftspolitische Seitenhiebe haben im Forum nichts verloren. Die genannten Gruppen existieren im Spielkontext nicht. Provokationen gegenüber realen Personengruppen möchten wir im Forum nicht. (13. Juni 2026 um 16:03).