Beiträge von Herz-Aus-Gold

    Herzzeit vom 01.07.2026 (Mittwoch) – Tag 084: Kein Gastrecht mehr


    Hallo ihr Lieben,

    es gibt Entscheidungen, die trifft man nicht gern. Heute musste ich zum Beispiel einem Menschen sagen, dass er an unserem Camp nicht mehr willkommen ist. Es nämlich gibt irgendwann einen Punkt, an dem man zuerst diejenigen schützen muss, die einem anvertraut werden. Und der Schutz geht vor.


    🎯 Schüsse an der Küste

    janinesta (Selina) und Pinky wollten am Morgen lediglich einige Kühler aus The_GraveDiggers Camp in Berezino holen.

    Doch schon auf dem Hinweg fielen wieder Schüsse von der Küste. Erneut traf es ausgerechnet "HERBERTS" Heckklappe.

    Langsam bekam der alte Gunter mehr und mehr Charakterdellen... Wir vermuteten den "Küsten-Reaper" hinter dem Angriff. Vielleicht war es aber auch Toah oder jemand ganz anderes. Sicher sagen konnten wir es nicht.

    Fast zeitgleich meldete The_GraveDigger einen Schuss nahe des Camps in Berezino. Eine Leiche fand er allerdings nicht.

    janinesta (Selina) und Pinky beschlossen daraufhin, den direkten Rückweg aufzugeben und stattdessen über Krasnostav Medikamente zu besorgen. Manchmal ist der längere Weg eben doch der sicherere.


    🩹 Ein ganz normaler "Chantal-Moment"

    Währenddessen kümmerte ich mich in Prigorodki um Chantal. Sie hatte sich eine Wundinfektion eingefangen und brauchte dringend Antibiotika. Außerdem musste ich ihr etwas Blut geben. Sie hatte es irgendwie geschafft, sich versehentlich selbst Blut abzunehmen. Ich musste trotz allem schmunzeln, denn trotz allem sah sie noch immer gut aus und grinste breit, als sei nichts gewesen.

    Kaum standen janinesta (Selina), Chantal und ich vor dem Kochhaus, erreichte uns die nächste Meldung: The_GraveDigger hatte in Berezino einen schweigenden aber sich verdächtig verhaltenden Fremden erschossen, auf den Toahs Beschreibung passte. Mir war sofort klar, was das bedeuten konnte.

    Wenn er wirklich wieder an der Küste gespawnt war, würde sein Weg vermutlich erneut nach Prigorodki führen. Ich bezog Stellung im Turm und bat janinesta (Selina) und Chantal, sich vorsichtshalber im Kochhaus einzuschließen.


    🚫 Das Ende des Gastrechts

    Es dauerte nicht lange, dann stand Toah tatsächlich wieder am Camp. Er behauptete, er suche CHAOS und wolle mit ihnen sprechen.
    Ich wusste nicht, was mich mehr ärgerte. Die dreiste Selbstverständlichkeit mit der er wieder ans Camp kam und einfach so nach Informationen fragte oder die Tatsache, dass er nicht hier war, um sich zu entschuldigen oder sich mit uns zu befassen. Es war so, als existierten wir gar nicht....
    Seine Aufmerksamkeit galt einzig und allein CHAOS, denn ich glaube er hatte seinen Fehler inzwischen bemerkt und wollte ihn wiedergutmachen.

    Ruhig erklärte ich ihm, dass er dafür weder mich noch unsere Camps brauchte. Er wusste schließlich selbst, wie er Kontakt zu ihnen aufnehmen konnte.

    Ich machte ihm deshalb unmissverständlich klar, dass er in Prigorodki kein Gastrecht mehr besaß und daher am Camp nicht mehr willkommen war. Nicht nach allem, was geschehen war. Nicht, nachdem Menschen am Camp gestorben waren. Nicht, solange er unser Lager immer wieder zum Schauplatz seiner persönlichen Auseinandersetzungen machte und nicht bereit war, sich zu entschuldigen und zu ändern.

    Er nickte nur. "Er werde sich das merken", sagte er bestimmt und wandte sich zum Gehen.


    🤝 Eine letzte Chance

    In diesem Moment kam ausgerechnet Kallele als Bambi den Weg entlang.

    Toah freute sich sichtbar. Er wolle die Sache vom Vortag klären. Dann sagte er einen Satz, der mich gleichzeitig traurig und wütend machte.

    Hätte er gewusst, dass dort Kalle stand, hätte er nicht geschossen. Mir wurde in diesem Augenblick erst richtig bewusst, was das bedeutete. Es war ihm also keineswegs egal gewesen, wen er erschoss. Er hatte ganz bewusst uns gesucht.

    Kallele reagierte wieder einmal erstaunlich ruhig. Er erklärte ihm noch einmal, warum das Verhalten am Camp niemandem etwas brachte.

    Warum all das sinnlos war. Toah hörte tatsächlich zu. Er sagte sogar, er wolle gehen. In ein anderes Chernarus.

    „Joah... das passt“, antwortete Kalle trocken.

    Für einen kurzen Moment glaubte ich wirklich, dass diese Geschichte vielleicht doch noch ohne weiteres Blutvergießen enden könnte.

    Doch dann drehte sich Toah plötzlich um.

    Er schlug Kalle mit der Faust ins Gesicht.

    Und machte anschließend Anstalten, einfach zu verschwinden.

    In diesem Moment war mir klar, dass sich nichts geändert hatte.

    Ich schoss einen Pfeil ab.

    Dann noch einer.

    Dann ein dritter.

    Auch @janinste (Selina) war inzwischen zur Stelle.

    Am Ende blieb nur noch Stille.

    Ich blickte lange auf den Jungen hinunter mit einer Frage, auf die ich bis heute keine Antwort gefunden habe.

    Wie kann ein Mensch so viel Zorn und Hochmut in sich tragen, dass er jede ausgestreckte Hand einfach ausschlägt?

    🌱 Es geht auch anders

    Später in der Nacht erschien noch ein weiterer Fremder am Camp.

    Unbewaffnet.

    Ruhig.

    Er bediente sich an den Vorräten, nickte mir freundlich zu und zog anschließend weiter.

    Ich merkte erst, als er längst verschwunden war, dass ich meine Armbrust noch immer in den Händen hielt.

    Langsam ließ ich sie sinken.

    Es geht also doch noch. Nicht jeder Neuankömmling sucht gleich den Kampf.

    Und genau deshalb werde ich auch morgen wieder jeden Menschen zuerst begrüßen.


    🌅 Gedanken zum Schluss

    Heute endete etwas.

    Nicht der Konflikt.

    Aber meine Hoffnung, dass Toah unsere Camps irgendwann als das sehen würde, was sie sein sollten.

    Ein Ort, an dem Waffen schweigen.

    Ein Ort, an dem jeder willkommen ist.

    Heute musste ich zum ersten Mal einem Menschen sagen, dass dieses Gastrecht für ihn nicht mehr gilt.

    Das fällt mir nicht leicht.

    Denn jeder Ausschluss fühlt sich ein wenig wie eine Niederlage an.

    Nicht für uns.

    Sondern für die Idee, dass Menschen sich verändern können.

    Trotzdem weiß ich, dass es die richtige Entscheidung war.

    Denn wer anderen Schutz verspricht, muss ihn manchmal auch durchsetzen.

    In diesem Sinne: Passt auf euch auf und bleibt am Leben.


    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛


    🎞️VIDEO-STREAM vom Dienstag, 01.07.2026

    🌿DayZ mit Herz - Gastrecht verwirkt (Herzzeit #026) #gdz #dayzrp #dayz
    Hallo ihr Lieben,Sondersendung statt dem geplanten Retro-Stream... das Camp befindet sich in einer Gefahrenlage. Auf Pinky und Selina wurde geschossen und Gr...
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    Herzzeit vom 30.06.2026 (Dienstag) – Tag 083: Wunden lecken


    Hallo ihr Lieben,

    nach den vergangenen Tagen kehrte heute etwas Ruhe ein. Nicht, dass nichts passiert wäre. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass viele erst einmal damit beschäftigt waren, die Ereignisse der letzten Tage zu verarbeiten. Vielleicht ging es mir selbst nicht anders.


    🔧 Die Arbeit geht weiter

    Am Morgen machte ich mich wieder auf die Suche nach Draht für unsere Event-Arena. Leider blieb ich erfolglos. Dafür meldete The_GraveDigger, dass er in Berezino ein paar Drähte für uns zurückgelegt hatte. Manchmal sind es genau diese kleinen Gesten, die einem zeigen, dass man mit einer Aufgabe nicht allein ist.


    ⚒️ Auch Bauen kann gefährlich sein

    Der Basenbau von CHAOS forderte heute bereits den zweiten Toten. Nachdem vor wenigen Tagen Kallele beim Schutz unseres Camps gefallen war, stürzte nun Davus beim Bauen von einem Turm und kam dabei ums Leben. Es erinnerte mich daran, dass Chernarus nicht nur durch Kugeln gefährlich ist. Manchmal reicht schon ein unachtsamer Schritt auf einem Baugerüst... Ich hoffe inständig, das A.B.R.I.S.S. (official) nicht auf die Basis aufmerksam wurde. Aber bisher blieb es ruhig.

    🏠 Ein neues Zuhause

    In Berezino hörte The_GraveDigger zwar einige Schüsse, weitere Vorfälle blieben jedoch aus.

    Später zeigte er cookfrags eine mögliche neue Bleibe. Unser Wohnheim soll weiterhin vor allem Neuankömmlingen und Menschen offenstehen, die nach einem Raid alles verloren haben. Deshalb möchten wir dort möglichst keine größeren Waffen- oder Munitionslager unterbringen. Nicht, weil wir cookfrags misstrauen würden, sondern weil wir verhindern möchten, dass der gesamte Komplex dadurch unnötig zum Ziel wird.

    Er zeigte viel Verständnis dafür und schaute sich die vorgeschlagene Unterkunft in Ruhe an.

    🌾 Eine Warnung

    Auf meinem Weg durch Mogilevka entdeckte ich ein Bambi an @TomTeeJays Basis.

    Für einen Moment blieb ich stehen und beobachtete die Situation. Der Fremde schaute sich zwar um, zog schließlich aber weiter, ohne etwas mitzunehmen.

    Ich schrieb Tom trotzdem noch einmal und erinnerte ihn daran, dass ich seinen Standort für ungünstig hielt. Schon bei unserem letzten Gespräch hatte ich ihm davon abgeraten, sich dort niederzulassen. Ob ihn meine Nachricht noch rechtzeitig erreicht, weiß ich allerdings nicht.

    🌫️ Noch mehr Schüsse?

    Am Abend hörte ich schließlich erneut Schüsse.

    Jannnik hatte nahe des Militärgeländes vor Chernogorsk auf eine vorbeifahrende Olga geschossen, die möglicherweise zu CHAOS gehörte. Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 quittierte das mit einigen Schüssen in seine Richtung. Nicht, um ihn zu treffen, sondern weil sie ihrem Ärger Luft machen wollte.

    Der Nebel war an diesem Abend allerdings so dicht, dass ohnehin kaum etwas zu erkennen war. Jannnik blieb bei seiner Meinung. Das sei keine Campgegend mehr und deshalb etwas völlig anderes.

    Vielleicht hat er damit sogar recht. Und trotzdem wünsche ich mir, dass wir die Schießereien wenigstens aus der unmittelbaren Umgebung unserer Camps heraushalten können. In den vergangenen Wochen ist dort schon genug Blut geflossen.

    🌅 Gedanken zum Schluss

    Heute hatte ich das Gefühl, dass viele einfach weitermachen.

    Es wird gebaut.

    Aufgeräumt.

    Material gesammelt.

    Neue Unterkünfte gesucht.

    Fast so, als könnte man die vergangenen Tage dadurch ein kleines Stück hinter sich lassen. Manchmal beginnt Hoffnung eben nicht mit großen Worten, sondern mit etwas Draht, einem Bretterstapel oder einem Menschen, der sagt: "Ich habe da noch etwas für euch zurückgelegt."

    In diesem Sinne:
    Passt auf euch auf und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    🎞️VIDEO-STREAM vom Dienstag, 30.06.2026

    🌿DayZ mit Herz - Nach dem Angriff... (Herzzeit #025) #gdz #dayzrp #dayz
    Hallo ihr Lieben,nach dem gestrigen Angriff auf das Camp steht erst einmal Wundenlecken an. Außerdem gilt es noch Stacheldraht für die Event-Arena zu finden....
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    Herzzeit vom 29.06.2026 (Montag) – Tag 082: Aktion und Reaktion


    Hallo ihr Lieben,

    heute fällt mir das Schreiben schwer. Nicht, weil so viel passiert ist, das ist es zwar auch. Aber ich weiß noch immer nicht, ob ich das Richtige getan habe.


    🏕️ Ein unruhiger Abend

    Der Tag begann eigentlich ruhig.

    Nahe der BBA wurde ein LKW abgestellt, der wenig später von Kallele und Davus wieder abgeholt wurde. Noch konnten wir uns keinen Reim darauf machen.

    NiggoB, WhiskeyMixer und ich räumten derweil zum wiederholten Mal an der Eventarena auf. Wieder hatte jemand Zelte versetzt, Gegenstände eingelagert und Dinge aus unserem Camp mitgenommen. Also räumten wir alles zurück an seinen Platz und bauten anschließend weiter an Blitzo s Bar. Eigentlich hatte ich danach noch nach Berezino laufen wollen. Doch als die Dunkelheit hereinbrach, blieb ich in Prigorodki.

    Kallele war ebenfalls dort. Er war nach einem kleinen Bauunfall als Bambi zurückgekehrt und wir saßen noch eine Weile am Lagerfeuer. Es war einer dieser ruhigen Abende, an denen man fast glauben konnte, dass Chernarus auch friedlich sein kann.


    🏹 Toahs Rückkehr

    Kurz vor Sonnenaufgang änderte sich alles. Aus dem Augenwinkel bemerkte ich eine Bewegung am Rohbau.

    Zu zielstrebig, zu entschlossen und die Waffe im Anschlag. Ich kannte das Bild.
    Auch Pinky schlug von seinem Aussichtsposten aus Alarm.

    Mir war sofort klar, wen ich vor mir hatte. „Kalle... Vorsicht. Das könnte er sein...“

    Mehr brachte ich kaum heraus. Kallele hatte nur eine BK-18 bei sich und fragte noch, ob er schießen solle.

    Ich bejahte. Dann zog ich mich auf das Dach des Kochhauses zurück. Von dort aus konnte ich nur Bruchstücke erkennen.

    Ich hörte Schüsse. Dann Stille.

    Keine Antwort mehr von Kallele.

    Noch ehe ich begriff, was geschehen war, lief der Fremde bereits mit erhobener Waffe durch unser Camp.

    Er rief nach mir. Sagte ich solle doch rauskommen, er wolle mir helfen.
    Diese Stimme...es war Toah. Kein Zweifel. "Kleiner Feigling!", warf ich ihm zurück.

    💘 Karma

    Er stolzierte durchs Camp und suchte nach mir. Provozierte.
    Ich umklammerte die Armbrust, die Kallele mir gegeben hatte fester. Kallele, der jetzt irgendwo da unten tot auf dem Boden lag. Tot, weil er sich für mich geopfert hatte. Für das Camp...
    Ich zielte und schoss, aber ich verfehlte. Natürlich...
    Doch Toah schien das entweder nicht zu bemerken oder nicht zu wissen, woher der Schuss gekommen war. Weitere spöttische Kommentare folten.

    "Herzchen, wo bist du denn? Komm doch raus..." Er nannte mich einen Feigling.

    Ich weiß bis heute nicht, ob er selbst glaubte, was er sagte. Aber ich atmete durch und schloss die Augen. Versuchte die Aufregung und Unsicherheit herunterzuschlucken. Dann kniete ich mich auf dem Dach in seine Richtung, legte einen neuen Pfeil auf und atemete durch.

    Gerade, als er höhnisch fragte, ob ich wieder meine „Prügelknaben“ holen würde, verstummte er mitten im Satz.
    Der Pfeil hatte getroffen. Toah lag im Camp.

    Ich sprang vom Dach, wollte ihn fesseln. Wollte ihn noch ein letztes Mal zur Rede stellen. Ich wollte, dass dieser Wahnsinn endlich aufhörte.

    Doch als ich ihn erreichte, war es bereits zu spät.

    Er war tot.

    Ich blieb einen Moment neben ihm stehen.

    Nicht triumphierend oder erleichtert.

    Einfach nur still.

    Ich hatte nie gewollt, dass es so endet. Aber ich wusste gleichzeitig, dass dieser Kampf nicht von mir begonnen worden war.

    Er hatte heute Kallele erschossen. Er war bewaffnet ins Camp gestürmt. Und doch fragte ich mich in diesem Moment nur: Warum?

    Warum musste es überhaupt so weit kommen?


    ⚰️ Kalles Opfer

    Kurze Zeit später kamen Pinky, der Saint und die anderen. Gemeinsam bargen wir die Ausrüstung und bestatteten die beiden.

    Erst später wurde mir richtig bewusst, was eigentlich geschehen war. Nicht ich war Toahs erstes Ziel gewesen.

    Es war Kallele. Er hatte sich zwischen das Camp und den Angreifer gestellt. Mit einer einfachen BK-18, was Toah sogar noch überheblich quittiert hatte. Eine einfache Schrotflinte gegens ein automatisches Sturmgewehr.

    Kallele nahm das erstaunlich gelassen.

    Fast zu gelassen.

    Er meinte sogar, man müsse mit Toah reden. Vielleicht könne man ihn noch erreichen. Auch er hatte in Bezug auf die Camps früher Fehler gemacht und würde die Dinge nun anders sehen.
    Ich wünschte, ich könnte diesen Optimismus teilen.

    Doch ich glaube, Toah sah in mir längst das personifizierte Böse. Ich weiß nicht, ob Worte daran noch etwas hätten ändern können.


    🚖 Noch ein Versuch

    Während wir am Camp noch versuchten zu begreifen, was gerade geschehen war, machten sich Kallele und Davus wenig später an der Küste auf die Suche nach Toah.

    Nicht, um ihn zu erschießen. Sondern um mit ihm zu reden.

    Tatsächlich trafen sie auf einen frisch erwachten Überlebenden. Doch statt das Gespräch zu suchen, zeigte ihnen das Bambi nur den Stinkefinger und ging unmittelbar zum Angriff über.
    Wenig später lag auch dieser Überlebende tot im Gras. Wieder stand der Verdacht im Raum, dass es Toah gewesen sein könnte. Für heute war das zumindest das Letzte, was wir von ihm gehört hatten. Doch ich war mir sicher, dass das nicht das Ende der Geschichte war. Noch nicht.


    🔎 Auf Spurensuche

    Später machten sich janinesta (Selina), Pinky, Blitzo und ich auf den Weg, um Toahs Versteck im Wald zu finden. Irgendwoher musste er seine Waffe geholt haben, eine AUR AX mit Schalldämpfer.

    Wir wollten verstehen. Und wir wollten verhindern, dass sich alles wiederholt.

    Zunächst fanden wir nichts.

    Erst Rio erkannte auf meinen Aufnahmen etwas Entscheidendes: Toah musste kurz zuvor seine eigene Kiste geplündert haben. Dort lagen eine AUR AX, ein Schalldämpfer, mehrere Magazine und ausreichend Munition. Mit genau dieser Ausrüstung war er anschließend ins Camp gekommen. Plötzlich ergab vieles einen Sinn.

    Und gleichzeitig tat es noch mehr weh.

    Denn Rio erzählte mir auch, dass Toah den Standort dieser Kiste nur kannte, weil sie früher häufig miteinander gehandelt hatten...

    Da war es wieder. Vertrauen... und wir alle wussten inzwischen, dass dies auf sehr unterschiedliche Weise enden konnte.

    🤝 Trotz allem

    Wenig später begegnete ich Nockray5, "Dr. Locke" wieder. Auch er sprach zunächst kaum.

    Vor einigen Tagen hätte mich das vermutlich sofort misstrauisch gemacht. Heute sprach ich ihn trotzdem an. Und am Ende verstanden wir uns. Vielleicht schließt er sich der Roten Allianz an. Vielleicht auch nicht. Aber solange jemand bereit ist zu reden, werde ich das Gespräch suchen. Daran möchte ich festhalten.


    🍂 Abschiede

    Am Abend erzählte mir Arndt schließlich noch von Johann.

    Offenbar hatten Kallele und Davus ihn mehrfach aufgesucht, gefesselt und ihm eine "Lektion" erteilen wollen. Schließlich hatte Johann aufgegeben. Den LKW, den wir ihm mit so viel Freude überlassen hatten, wollte er nicht einmal mehr zurück.

    „Behaltet ihn“, soll er gesagt haben. Vielleicht war es nur Frust.

    Vielleicht aber auch Resignation.

    Es schmerzte mich.

    Nicht wegen des LKW, sondern weil ich das Gefühl hatte, dass mehrere Tage gemeinsamer Arbeit innerhalb weniger Stunden wieder zerbrochen waren.

    Die zweite Nachricht von Arndt überraschte mich ebenfalls.

    Der Toxic Sniper, der in den vergangenen Tagen immer wieder für Unruhe gesorgt hatte, soll sich zurückgezogen haben.

    Warum, wusste niemand. Vielleicht ist seine Geschichte damit wirklich zu Ende.

    Vielleicht sehen wir ihn eines Tages wieder.

    Im Moment fällt es mir allerdings schwer, darüber nachzudenken. Noch immer sehe ich Kallele vor mir. Und noch immer zittert meine Hand, wenn ich an die beiden Pfeile denke, den ich heute abgeschossen habe.


    🌅 Gedanken zum Schluss

    Heute zitterte meine Hand. Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich anders hätte handeln können.

    Vielleicht.

    Vielleicht auch nicht.

    Ich weiß nur eines: Ich möchte nie an den Punkt kommen, an dem sich so etwas normal anfühlt. Denn wenn der Tag kommt, an dem ein Mensch einen anderen tötet und anschließend einfach weitermacht, als wäre nichts gewesen...dann hat diese Welt mehr verloren als nur ein weiteres Leben.

    In diesem Sinne:
    Passt auf euch auf und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛


    🎞️VIDEO-STREAM vom Montag, 29.06.2026

    🌿DayZ mit Herz - Angriff auf das Camp (Herzzeit #024) #gdz #dayzrp #dayz
    Hallo ihr Lieben,heute nehme ich euch mal wieder mit auf Tour. Wir brechen den Weg nach Berezino ab und suchen Stacheldraht für die Arena. Soweit der Plan, a...
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    Herzzeit vom 28.06.2026 (Sonntag) – Tag 081: Neue Gesichter


    Hallo ihr Lieben,

    es gibt Tage, an denen keine große Schlacht geschlagen wird und trotzdem vieles in Bewegung gerät.

    Missverständnisse werden ausgeräumt. Menschen sprechen endlich miteinander. Neue Überlebende finden ihren Weg an unsere Camps und beginnen irgendwo zwischen Angst und Hoffnung ein neues Leben. Vielleicht sind es genau diese Tage, die zeigen, dass Chernarus nicht nur aus Kämpfen besteht.


    🏕️ Ein Camp bleibt niemals lange leer

    The_GraveDigger meldete am Morgen, dass in Berezino wieder Medizin und Gasmasken fehlten. Einige Dinge lagen achtlos auf dem Boden verstreut. Ob das dieselben beiden Überlebenden gewesen waren, die eine Campwache in der Nacht noch beobachtet hatte, ließ sich nicht mehr feststellen.

    janinesta (Selina) holte unterdessen Jannnik und fuerwehrler in Solnichniy ab. Jannnik hatte wieder einmal bewiesen, dass der berüchtigte "Jannik-Move" keine Legende ist und war kurzerhand während der Fahrt aus einem Auto gesprungen. Ich glaube langsam, manche Dinge gehören einfach zu einem Menschen.

    🤝 Wenn man miteinander spricht

    Blitzo berichtete später, dass er sich mit den Leuten von RAC ausgesprochen habe. Je länger ich ihm zuhörte, desto deutlicher wurde, dass manche Geschichten eben doch mehr als eine Seite haben.

    Die Olga war damals nicht gestohlen worden, weil man Blitzo schaden wollte. Sie wurde genutzt, weil mehrere Lager angegriffen worden waren und dringend Material in Sicherheit gebracht werden musste. Anschließend wollte RAC das Fahrzeug zurückbringen, geriet jedoch selbst unter Beschuss. Einer von ihnen starb und die Olga blieb schließlich in einer Garage bei Stary Sobor zurück.

    Da Blitzo angekündigt hatte, einige Tage nicht erreichbar zu sein, informierte ihn zunächst niemand darüber. Erst viel später meldete sich einer der Beteiligten, erklärte ihm den gesamten Ablauf und nannte den Standort des Fahrzeugs. Blitzo holte die Olga schließlich selbst zurück.

    Die Beteiligten entschuldigten sich bei ihm und überließen ihm zusätzlich Material als Wiedergutmachung.

    Ich freue mich ehrlich, dass die Angelegenheit zwischen ihnen geklärt werden konnte.

    Und trotzdem blieb bei mir ein kleiner Gedanke zurück....vielleicht bin ich in solchen Dingen altmodisch. Aber selbst bei Menschen wie janinesta (Selina) oder Pinky würde ich niemals einfach ein Schloss aufschließen und mir etwas nehmen, nur weil ich gerade niemanden erreiche. Auch dann nicht, wenn ich glaube, gute Gründe dafür zu haben.

    Vertrauen lebt davon, dass man den schwierigeren Weg geht, nicht unbedingt den bequemeren.


    🚗 Hilfe unterwegs

    Währenddessen waren janinesta (Selina) und Pinky wieder quer durchs Land unterwegs. Diesmal halfen sie Rheingauer! und retteten sowohl ihn als auch sein Fahrzeug. Ich selbst brachte Kleidung nach Elektrozavodsk, kümmerte mich um das Camp und pflanzte noch einige Zucchini an.

    Es sind oft genau diese kleinen Arbeiten, die in den Berichten untergehen und doch dafür sorgen, dass unsere Camps überhaupt funktionieren.


    🥊 Unterricht in Chernarus

    Später brachte fuerwehrler seinen Freund Febreze mit. Sein Start in Chernarus verlief... sagen wir einmal... unerquicklich.

    Kaum war er in Kamyshovo angekommen, geriet er vermutlich CHAOS vor die Füße. Statt einer freundlichen Begrüßung zeigte er aus Versehen den Stinkefinger, obwohl er eigentlich nur winken wollte. Manchmal kann eine falsche Bewegung über Leben und Tod entscheiden. Zum Glück ließ er sich davon nicht entmutigen und fand schließlich den Weg nach Prigorodki.

    Auch Chantal war wieder am Camp.

    Cala-j nahm sich erneut Zeit für sie und zeigte ihr geduldig, wie man sich gegen Zombies behauptet und worauf es beim Boxen ankommt. Jeder von uns hat einmal so angefangen; mit den ersten unsicheren Schritten. Mit Fragen und Fehlern. Und wo sind wir heute?


    🏠 Ein neuer Anfang

    Währenddessen begannen Johann und Trebossa endlich mit dem Bau ihrer ersten richtigen Unterkunft. Als ich daran vorbeikam, musste ich lächeln. Vor zwei Tagen hatten die beiden noch erzählt, wie sie alles verloren hatten. Nun standen sie dort, mit Hammer und Brettern in der Hand, und bauten sich Stück für Stück wieder eine Zukunft auf.

    Genau da zeigt sich die Stärke eines Menschen. Nicht, niemals zu fallen. Sondern wieder aufzustehen.


    🌅 Gedanken zum Schluss

    Heute sind mir viele neue Gesichter begegnet.

    Manche voller Hoffnung, manche noch etwas unsicher. Und manche hatten gerade erst erfahren, dass Chernarus nicht immer fair ist.

    Ich hoffe, dass sie sich eines bewahren können. Nicht ihre Ausrüstung oder ihre Autos. Sondern die Bereitschaft, anderen trotzdem noch zu vertrauen.


    In diesem Sinne:
    Passt auf euch auf und bleibt am Leben.


    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    🎞️VIDEO-STREAM vom Sonntag, 28.06.2026

    🌿DayZ mit Herz - Der Weg nach Elektro (Herzzeit #023) #gdz #dayzrp #dayz
    Hallo ihr Lieben,heute nehme ich euch mal wieder mit auf Tour. Ich laufe die Camps ab und will am Ende in Berezino ankommen. Aber heute steht erstmal die ers...
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    Herzzeit vom 27.06.2026 (Samstag) – Tag 080: Vertrauensbrüche


    Hallo ihr Lieben,

    Vertrauen ist eine merkwürdige Sache.

    Es lässt sich nicht bauen wie ein Unterstand. Nicht mit Brettern, Nägeln oder Baumstämmen. Es wächst langsam. Oft über Wochen oder Monate. Und manchmal reicht eine einzige Entscheidung, damit etwas zerbricht, das sich nicht so einfach wieder zusammensetzen lässt.

    Heute musste ich daran oft denken.


    🚚 Ein neuer Anfang auf vier Rädern

    Als ich morgens das Camp kontrollierte, stellte ich fest, dass sämtliche Bandagen verschwunden waren. Auch die Angeln und Köder hatten über Nacht neue Besitzer gefunden. Es war ärgerlich, aber nichts, was sich nicht ersetzen ließ. Viel mehr beschäftigte mich eine andere Sache.

    Ich hatte Johann versprochen, nach einem Fahrzeug Ausschau zu halten. Also meldete ich mich bei I.K.E.A. und fragte, welches der beiden Fahrzeuge sie lieber als Belohnung für ihren Einsatz rund um Blitzo s LKW behalten wollten: den gelben Sarka oder den LKW.

    NiggoB entschied sich für den LKW.

    Und im selben Atemzug sagte er, Johann solle ihn bekommen. Ich sag es immer wieder: Genau solche Momente machen unsere Gemeinschaft aus. Weil wir teilen, wenn wir können.
    Ich richtete den LKW noch etwas her, legte Werkzeug, einige Baumaterialien und ein paar Stämme hinein. Viel weiter kam ich jedoch nicht.

    Aus Chernogorsk waren Schüsse zu hören. Also sprang ich kurzerhand ins Fahrzeug und machte mich auf den Weg. Noch im Vorbeifahren winkte mir ein Bambi am Camp zu. Ich hätte gerne angehalten, doch manchmal muss man Prioritäten setzen.

    In Berezino traf ich schließlich Johann wieder.

    Gemeinsam verbrachten wir den Abend am Camp, ehe Rio ein Zugevent bei Rify meldete. Also fuhren wir los und beluden den LKW mit Brettern, einem Fass und einem Zelt.

    Anschließend überließ ich Johann endgültig den Truck. Er wirkte beinahe sprachlos. Ich glaube, er hatte nicht damit gerechnet, dass ihm jemand einfach so ein Fahrzeug mit Baumaterial anvertrauen würde.

    🏕️ Von Camp zu Camp

    Zu Fuß ging es für mich weiter. In Berezino packte ich zwei Kühler für Prigorodki ein, denn dort waren inzwischen keine mehr vorhanden. Anschließend brachte ich Medikamente nach Nizhnoye und einen weiteren Kühler nach Solnichniy.

    Dort traf ich überraschend auf CHAOS.

    Und erneut auf Tomas, TomTeeJay.

    Kallele und Davus überreichten mir außerdem eine seltene Armbrust in beiger Tarnlackierung, die sie beim Helikopterabsturz geborgen hatten. Sie selbst konnten damit wenig anfangen.

    Ich werde sie in Ehren halten. Während wir uns unterhielten, erzählte Tomas voller Begeisterung von seiner neuen Basis.

    Erst viel zu spät fiel mir auf, dass wir nicht allein waren. Ich konnte ihn nur noch warnen.

    Danach machten wir gemeinsam bei Kamyshovo ein Boot klar. Er wollte nach seiner Unterkunft sehen, während ich nach Prigorodki zurückkehrte.


    🔓 Wenn Vertrauen missbraucht wird

    Unterdessen berichtete Blitzo etwas, das mich weit mehr beschäftigte als jede verlorene Ausrüstung. Er hatte seinen "SCHNEEFUCHS" zurückbekommen.

    Jenes Auto, das ich ihm damals überlassen hatte, nachdem seine ursprüngliche Olga verloren gegangen war. Wie sich nun herausstellte, war das Fahrzeug bereits vor gut einer Woche von Mitgliedern der heutigen RAC entwendet worden. Damals gehörten sie offiziell noch zu Blitzo s Gruppe und der "Rostigen Axt".

    Sie kannten den Zahlencode, weil Blitzo ihnen vertraut hatte. Ich merkte sofort, wie schwer ihm diese Erkenntnis fiel. Er versuchte, die Sache herunterzuspielen. Meinte, sie hätten viel durchgemacht und vielleicht sei all das einfach aus Wut passiert.

    Ich konnte das verstehen, aber ich wollte es nicht gutheißen. Wer Vertrauen geschenkt bekommt, trägt Verantwortung dafür.

    Man darf unterschiedlicher Meinung sein und getrennte Wege gehen. Aber das Vertrauen eines Freundes auszunutzen, nur weil man inzwischen auf einer anderen Seite steht...

    ...das hinterlässt Spuren.


    🎯 Ein alter Schatten kehrt zurück

    WhiskeyMixer meldete sich wenig später.

    An unserer Eventarena hatte sich jemand einen schlechten Scherz erlaubt. Ein Zahlenschloss versperrte plötzlich den Eingang und einige Versorgungsgüter waren in einem fremden Zelt gelandet.

    Fast zeitgleich berichtete Pinky von einem Fremden, der unbehelligt am Camp gegrillt hatte.

    Sofort hatten wir denselben Gedanken.

    Toah.

    Wir bezogen unsere Positionen.

    Kurz darauf erschien Marcel, unser fuerwehrler am Camp. Während wir noch miteinander sprachen und in Erinnerungen an früher schwelgen, hörte Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 plötzlich Geräusche aus dem Kochhaus. NiggoB versuchte zunächst, Kontakt aufzunehmen.

    Keine Antwort.

    fuerwehrler entschied sich schließlich, als Erster hineinzugehen. Unbewaffnet.

    Keine Sekunde später fielen Schüsse. fuerwehrler brach leblos zusammen. NiggoB, WhiskeyMixer und Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 stürmten sofort hinterher.

    Doch NiggoB reagierte schneller, als der Angreifer nachladen konnte. Der Kampf war vorbei.

    Später verglichen wir Pinkys Beobachtungen mit dem Aussehen des Angreifers. Vieles sprach dafür, dass es tatsächlich Toah gewesen war.... wieder einmal.
    Wieder einmal hatte sein Zorn einen absolut Unbeteiligten dahingerafft.

    Schweigend sicherten wir Marcels Ausrüstung notdürftig und versprachen ihm, ihn später persönlich an der Küste abzuholen.

    ⚰️ Das Ende einer langen Jagd

    Noch war der Tag jedoch nicht vorbei.

    In Berezino entdeckten Pinky und janinesta (Selina) erneut eine Leiche am Camp. Außerdem waren zahlreiche Zombies unterwegs. Sie meldeten den Vorfall sofort und zogen weiter, um Medikamente zu besorgen. The_GraveDigger alarmierte The_GhostRider, der gerade Wache hielt.

    Tatsächlich erschien wenig später erneut ein Fremder am Turm.

    Er wurde mehrfach aufgefordert zu reden.

    Er erhielt Warnungen.

    Doch statt darauf einzugehen, begann er, den Turm zu umrunden und offensichtlich nach einem Weg hinein zu suchen.

    The_GhostRider entschloss sich zu schießen. Eigentlich wollte er nur die Beine treffen, aber die Kugel traf den Kopf.

    Damit endete eine Geschichte, die unsere Camps viele Tage lang beschäftigt hatte.

    Die sterblichen Überreste wurden später würdevoll bestattet und den Flammen übergeben.


    🌱 Ein neuer Anfang

    Am Abend holte ich gemeinsam mit Cala-j noch Chantal in Solnichniy ab. Sie war erst vor Kurzem nach Chernarus gekommen, kannte SebastianThe1st. und wollte lernen, wie man in dieser Welt überlebt. Wir nahmen sie mit nach Prigorodki.

    Während Cala-j ihr die Grundlagen erklärte, musste ich unwillkürlich lächeln. Zwischen all den Konflikten begann irgendwo gerade wieder jemand ganz von vorne. Später begegnete ich noch Elias.

    Zunächst schwieg auch er. Ich rollte mit den Augen. In letzter Zeit schien Schweigen fast zur Mode geworden zu sein.

    Doch schließlich fand auch er seine Sprache, verstand, was unsere Camps bedeuteten, bedankte sich und zog weiter.

    🌅 Gedanken zum Schluss

    Heute habe ich viel über Vertrauen nachgedacht.

    Darüber, wie leicht es verloren gehen kann und wie schwer es ist, es wieder aufzubauen.

    Vielleicht ist Vertrauen am Ende wie eines unserer Camps.

    Jeder kann dort vorbeikommen.

    Jeder darf sich bedienen.

    Aber damit ein Camp bestehen bleibt, braucht es Menschen, die nicht nur nehmen, sondern auch etwas zurückgeben.

    Vielleicht gilt das nicht nur für unsere Unterstände.

    Sondern auch für Freundschaften.

    In diesem Sinne:
    Passt auf euch auf und bleibt am Leben.


    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    🎞️VIDEO-STREAM vom Samstag, 27.06.2026

    🌿DayZ mit Herz - Die Sache mit dem LKW... (Herzzeit SPEZIAL #022) #gdz #dayzrp #dayz
    Hallo ihr Lieben,heute nehme ich euch mal wieder mit auf Tour. Wir machen einen LKW für Johann flott, reden mit Blitzo über die neusten Entwicklungen in Bezu...
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    Herzzeit vom 26.06.2026 (Freitag) – Tag 079: Neue Wege


    Hallo ihr Lieben,

    manchmal begegnet man Menschen genau in dem Moment, in dem sie alles verloren haben. Einfach, weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort waren und die Regeln und den Rhythmus dieses Landes noch nicht kannten. Vielleicht erinnern mich solche Begegnungen deshalb immer wieder daran, warum unsere Camps überhaupt entstanden sind.


    🚁 Ein Absturz im Herzen des Landes

    Am Vormittag erreichte uns die Nachricht, dass bei Stary Sobor ein Militärhubschrauber abgestürzt war.

    CHAOS konnte die Ladung sichern, wurde beim Rückzug jedoch selbst unter Beschuss genommen. Alex, den manche nur als den „Toxic Sniper“ kennen, wurde getroffen, konnte sich aber offenbar noch rechtzeitig zurückziehen. Kurz darauf entdeckte E.C.H.O. eine weiße Olga in einem Waldstück. Man vermutete, dass sie zu CHAOS gehörte, und Jannik brachte das Fahrzeug schließlich in Sicherheit.

    So schnell wechselten in Chernarus manchmal die Rollen.

    Jäger wurden zu Gejagten.


    🚶 Eine Wanderung nach Berezino

    Später machte ich mich zu Fuß auf den Weg nach Berezino. Ich brauchte einfach etwas Ruhe brauchte.

    Noch immer gingen mir die Gespräche über die neu entstandene Guerillagruppe durch den Kopf. Immer wieder musste ich an Schmetterling08 denken und daran, wie aus guten Absichten irgendwann Misstrauen werden konnte. Vielleicht war es nur Zufall. Vielleicht aber auch eine Geschichte, die sich immer wieder zu wiederholen drohte.


    🪖 Zwei Fremde am Camp

    Als ich Berezino erreichte, fiel mir sofort auf, dass einige Zombies vor dem Camp tot am Boden lagen.

    Ich wurde vorsichtig.

    Statt einfach hineinzugehen, beobachtete ich zunächst aus der Ferne. Kurz darauf liefen zwei schwer bewaffnete Fremde durch das Camp. Einer trug einen roten, der andere einen grauen Motorradhelm. Mein erster Gedanke war, mich nicht zu zeigen. Ich legte meine Blaze in ein Gebüsch, kletterte auf das Dach der Krankenstation und sprach sie von dort aus an.

    „Entschuldigt... würdet ihr eure Waffen vielleicht wegstecken? Das macht mich immer etwas nervös.“

    Zunächst suchten sie nur nach der Stimme. Dann kam einer langsam näher.

    „Sprech ich etwa Spanisch?“, rief er schließlich herauf. Ich musste lachen.

    „Nein... aber bisher habe ich dich einfach nicht gehört.“

    Er grinste, steckte seine Waffe weg und nach kurzem Zögern tat sein Begleiter es ihm gleich.

    Erst da verließ ich mein Versteck.


    🤝 Johann und Trebossa

    Der Mann mit dem grauen Helm stellte sich als Leutnant Johann vor. Sein Begleiter hieß Trebossa.

    Sie hörten aufmerksam zu, während ich ihnen erklärte, warum es unsere Camps überhaupt gibt und weshalb wir versuchen, jedem Neuankömmling den Einstieg etwas leichter zu machen.

    Dann erzählten sie ihre Geschichte: Erst am Abend zuvor seien sie bei Zelenogorsk erschossen worden und mit jedem Satz wurde mir klarer, was geschehen sein musste. Die beiden hatten ihre erste Basis ausgerechnet vor den Toren des CHAOS-Gebiets errichtet. Als wäre das nicht schon unglücklich genug gewesen, trugen sie auch noch schwarze Armbinden...

    Ich konnte mir denken, wie diese Begegnung verlaufen war. „Man hätte doch wenigstens reden können“, sagte Johann kopfschüttelnd und ich konnte seinen Frust gut verstehen. Und doch erklärte ich ihm, dass zwischen manchen Gruppierungen inzwischen so viel Feindschaft herrschte, dass Worte oft gar keine Chance mehr bekamen. Später bestätigte auch der CHAOS-Kurier den Vorfall.

    Zunächst war Johann erschossen worden. Sein Freund sollte anschließend "befragt" werden. Doch als dieser sich entgegen ihrer Anweisungen bewegte, starb auch er.

    Danach wurde ihre kleine Basis vollständig zurückgebaut. Nun standen beide wieder dort, wo fast jeder einmal angefangen hatte: Mit leeren Händen an der Küste.


    🚗 Ein neuer Anfang

    Während wir noch miteinander sprachen, erwähnten die beiden, dass sie nun dringend ein Fahrzeug suchten, um irgendwo neu anfangen zu können. Ich erzählte ihnen vom Wohnheim, von unserem Hilfsprojekt und davon, dass es manchmal etwas dauert, bis wir passende Fahrzeuge finden. Dann versprach ich ihnen, die Augen offen zu halten.

    Und während ich das sagte, fiel mir bereits ein Auto ein, das vielleicht genau das Richtige für die beiden sein könnte. Vielleicht konnte aus diesem schlechten Anfang doch noch etwas Gutes entstehen.


    🌅 Gedanken zum Schluss

    Auf meinem Rückweg musste ich daran denken, wie unterschiedlich Menschen auf Verlust reagieren.

    Die einen werden bitter, die anderen geben auf. Und wieder andere stehen einfach auf, klopfen sich den Staub von der Kleidung und beginnen noch einmal von vorn.

    Vielleicht ist genau das der größte Mut, den diese Welt verlangt; nicht immer zu gewinnen, sondern nach jeder Niederlage den Willen zu behalten, wieder etwas aufzubauen.


    In diesem Sinne:
    Passt auf euch auf und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛


    🎞️VIDEO-STREAM vom Freitag, 26.06.2026

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    Hallo ihr Lieben,heute nehme ich euch mal wieder mit auf Tour. Kein fester Plan, aber mal sehen, was kommt :)💛 Herzzeit – Gedanken, Begegnungen, Entscheidun...
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    Herzzeit vom 25.06.2026 (Donnerstag) – Tag 078: Wenn Schatten der Vergangenheit zurückkehren


    Hallo ihr Lieben,

    es gibt Tage, an denen das Leben in Chernarus einfach seinen gewohnten Lauf nimmt. Die Gärten müssen gepflegt werden, Unterstände brauchen Nachschub und irgendwo wartet immer jemand auf Hilfe. Und dann gibt es diese Momente, in denen man plötzlich innehält, weil einen etwas aus der Vergangenheit einholt. Etwas, das man eigentlich zur Seite gelegt hatte.

    Heute war so ein Tag.


    🌫️ Ein Brief aus dem Nebel

    Vor einiger Zeit hatte ich am Camp einen Zettel gefunden. Der Wind hatte ihn gegen eines unserer Zelte gedrückt. Ich hatte ihn damals aufgehoben und eingesteckt, doch wie so oft kam das Leben dazwischen. Es gab Wichtigeres zu tun. Menschen brauchten Hilfe, Vorräte mussten verteilt werden und irgendwo wartete immer schon die nächste Aufgabe.

    Heute nahm ich mir endlich die Zeit, den Brief in Ruhe zu lesen.

    Er war von Vittorio/Heleranos .

    Ich habe ihn in den vergangenen Wochen als einen Menschen kennengelernt, der oft mehr mit sich selbst kämpfte als mit den Gefahren dieser Welt. Er half beim Camp, packte mit an, stellte gemeinsam mit uns Fahnen auf und schien langsam wieder etwas zu finden, das ihm lange gefehlt hatte.

    Und doch hatte ich immer das Gefühl, dass da noch etwas anderes war.

    Etwas, das ihn verfolgte.

    Sein Brief erzählte von Flammen, vom Nebel und von einer Frau namens Theressa. Von einer Vergangenheit, die ihn wieder einzuholen drohte. Von einem Kampf gegen eine Dunkelheit, die ihn einst verschlungen hatte und die ihn nun erneut zu rufen schien.

    Ich verstand nicht jede Zeile.

    Vielleicht musste ich das auch gar nicht.

    Vor einiger Zeit hatte Vittorio/Heleranos uns schon einmal eine Botschaft hinterlassen. Runenschrift. Nur drei Worte.

    Flammen. Nebel. Freiheit.

    Ich verstehe nicht viel von Runen.

    Aber ich glaube, manche Menschen müssen erst durch das Feuer gehen, bevor sie erkennen, wer sie wirklich sind. Und manche müssen sich erst im Nebel verlieren, bevor sie den Weg nach Hause finden.

    Falls das hier ein Abschied ist, hoffe ich, dass du gefunden hast, wonach du gesucht hast.

    Falls nicht...

    ...dann weißt du ja, wo das Camp steht und dass wir alles tun werden, um dich zu unterstützen. Was auch immer du da bewältigen musst...


    🌱 Der Alltag geht weiter

    Während ich den Brief wieder sorgfältig zusammenfaltete, ging das Leben in Chernarus längst weiter.

    Ich kümmerte mich um Prigorodki, während Jannnik auf die Jagd ging und sich um unsere Gärten kümmerte. Anschließend machte ich mich auf den Weg nach Elektrozavodsk, füllte die Vorräte auf und lief am Abend wieder zurück zum Camp.

    Zwischendurch berichtete The_GraveDigger, dass einige der helfenden Hände offenbar etwas Lagerkoller bekommen hatten und in Prigorodki Schüsse gefallen waren. Zum Glück blieb es bei einem kurzen Zwischenfall.


    📻 Frust im Funk

    Später hörte ich einem Funkgespräch zwischen Rheingauer! und Sickboy von der Roten Allianz Chernarus zu.

    Es fiel mir auf, wie viel Frust inzwischen auf allen Seiten mitschwang. Ich musste dabei an Schmetterling08 denken.

    Damals hatten wir gemeinsam gelacht, gebaut und Pläne geschmiedet. Irgendwann schlichen sich Missverständnisse ein, dann Verletzungen und schließlich gingen alle ihre eigenen Wege.

    Ich hoffe sehr, dass sich Geschichte nicht zwangsläufig wiederholen muss. Denn jeder glaubt, für das Richtige zu kämpfen. Und doch bleibt am Ende oft nur Enttäuschung zurück.


    🌙 Gerüchte in der Nacht

    In der Nacht machte das Gerücht die Runde, RAC habe erneut versucht, bei Rheingauer! einzubrechen. Assault berichtete, einer der Beteiligten sei sogar auf frischer Tat ertappt worden. Rheingauer! schilderte die Ereignisse später etwas anders. Eingedrungen sei niemand. Wie so oft blieb mehr als eine Wahrheit zurück.


    🤝 Ein ehrlicher Fehler

    Kurz vor Einbruch der Dunkelheit begegnete ich schließlich einem stillen Bambi. Ich gebe zu, dass ich inzwischen vorsichtiger geworden bin. Zu vieles war in den vergangenen Tagen passiert. Doch statt vorschnell zu urteilen, sprach ich sie an. Die junge Frau stellte sich schließlich als "Gisi" vor.

    Sie war gemeinsam mit Samu und einem weiteren Freund namens "Joni" unterwegs. Nein, nicht vJoni und auch nicht jener Samuel aus vergangenen Zeiten, sondern ein anderer Überlebender, den ich erst vor Kurzem kennengelernt hatte.

    Im Gespräch stellte sich heraus, dass Gisi versehentlich einen unserer Unterstände abgebaut hatte. Sie hatte gar nicht gewusst, dass er zu unserem Camp gehörte und wollte ihn einfach mitnehmen. Als ich sie darauf ansprach, bestritt sie nichts.

    Im Gegenteil.

    Sie entschuldigte sich sofort. Eigentlich hätten wir für den Wiederaufbau eine Zeltplane oder zwei Felle gebraucht. Beides hatten die drei jedoch nicht.

    Also machte ich ihr einen anderen Vorschlag: Fünfzig Stöcke. Gemeinsam mit Joni machte sie sich sofort auf den Weg und wenig später stand zwischen unseren Unterständen aus Zeltplane ein einfacher Unterstand aus Holz. Er passte überhaupt nicht zu den anderen aus Zeltplane.

    Und genau deshalb mochte ich ihn. Er erinnerte mich daran, dass Fehler passieren. Entscheidend ist nicht, ob jemand einen Fehler macht.

    Entscheidend ist, was danach geschieht. Ich schenkte Gisi zum Abschied eine Armbrust. Samu und Joni bekamen noch Rucksäcke und einige andere Dinge für ihren weiteren Weg.

    Dann zogen die drei weiter.


    🚗 Ein ruhiger Abend

    Später wurden in Svetlojarsk ein Ada und eine Olga gemeldet. Zunächst entstand die Sorge, CHAOS könnte erneut auf Raidtour sein. NiggoB machte sich vorsorglich auf den Weg.

    Doch die Nacht blieb ruhig. Später tauchte ein Foto auf, das Assault gemeinsam mit CHAOS zeigte. Sofort entstanden neue Gerüchte. Kallele erklärte jedoch umgehend, dass man lediglich bei einem Unfall geholfen und dabei das Bild gemacht habe. Ob mehr dahintersteckte? Ich weiß es nicht.

    Und manchmal ist es besser, erst einmal abzuwarten, bevor man urteilt.

    🌅 Gedanken zum Schluss

    Als ich Gisi, Samu und Joni hinterhersah, musste ich noch einmal an Vittorios Brief denken.

    Der eine kämpfte gegen Schatten aus seiner Vergangenheit. Die andere hatte einfach einen Fehler gemacht und den Mut gehabt, ihn wieder gutzumachen.

    Vielleicht ist genau das der Unterschied. Nicht jede Last muss ein Mensch allein tragen.

    Und nicht jede Geschichte endet dort, wo etwas kaputtgeht.

    Manchmal beginnt genau dort etwas Neues.

    In diesem Sinne:
    Passt auf euch auf und bleibt am Leben.


    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    🎞️VIDEO-STREAM vom Donnerstag, 25.06.2026

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    Hallo ihr Lieben,heute nehme ich euch mal wieder mit auf Tour. Kein fester Plan, aber das Camp könnte sicher Nahrung brauchen und während des Streams unterha...
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    -- ENGLISH VERSION BELOW! ---

    Abschlussballern_Vanilla.jpg


    🇩🇪 🇦🇹 🇨🇭 Liebe Überlebende auf GDZ (und natürlich auch alle Gäste) ! 🇨🇭 🇦🇹 🇩🇪

    Das große Abschluss-Ballern auf GDZ Vanilla Chernarus steht wieder an!
    Trotz Wipe am Freitag, den 14. August bleiben wir beim gewohnten Wochenendtermin.

    📅 Samstag, 08.08.2026 – 20:00 Uhr

    Der Server wird noch einmal neu gestartet – und dann heißt es: Feuer frei!

    Wohin geht’s?

    Überraschung! Dieses Mal zieht es uns nach PRIGORODKI! Richtig gelesen.
    Unser Abschlussballern findet seit der 1.20 endlich mal wieder den Weg zurück zur Südküste.

    🔫 Das erwartet euch:

    • Spawns nach dem Tod direkt im Eventgebiet + Handfeuerwaffe zum Start

    • Stashes & Ausrüstung aus vorherigen Events werden in kleinen Verstecken bereitgestellt (Nur solange Vorrat reicht...! ;) )

      Eine Karte mit Waffendepots wird noch veröffentlicht.

    • Eigene Stashes sind erlaubt, Spenden willkommen.

    • Keine Anmeldung – wer da ist, ist da

    • Kill Logs von 20:00 bis 00:00 Uhr


    Außerdem könnt ihr wieder eine Deathmatch Trophäe abstauben!

    trophyImage-8.png trophyImage-7.png trophyImage-6.png


    Natürlich könnt ihr im GDZ-Discord quatschen, Teams bilden – oder einfach auf alles schießen, was sich bewegt. 😉

    Nach dem Killen kommt das Chillen 🍖

    Nach Mitternacht ziehen wir uns zurück und springen traditionell von einem Turm oder hohen Gebäude in die Tiefe, um die neue Season willkommen zu heißen.


    Für Eilige nochmal die harten Fakten:

    08. August 2026, 20:00 Uhr – GDZ Vanilla Chernarus

    Ort: Prigorodki

    Nach dem Tod Start mit Handfeuerwaffe im Kampfgebiet

    Loot-Stashes vorhanden (solange Vorrat reicht)

    Trophäe für den Schützenkönig

    Discord-Talk optional

    Optional am Ende: Gemeinsamer Turmsprung in den Tod


    Viel Spaß und liebe Grüße

    ~Herz



    🇬🇧 🇺🇸 Dear survivors on GDZ (and of course all guests as well)! 🇬🇧 🇺🇸

    The big Season Final Shootout on GDZ Vanilla Chernarus is back!

    Even though the wipe takes place on Friday, August 14th, we're sticking to our traditional weekend schedule.

    📅 Saturday, August 8th 2026 – 8:00 PM

    The server will restart one last time – and then it's time to open fire!

    Where are we heading?

    Surprise! This time we're heading to PRIGORODKI! Yes, you read that correctly.

    For the first time since Update 1.20, our Season Final Shootout is finally returning to the south coast.


    🔫 Here’s what awaits you:

    Respawn directly inside the event area after death, including a handgun to get you back into the fight

    Hidden loot stashes with equipment from previous events (while supplies last! 😉)

    A map showing the weapon stash locations will be published before the event.

    Your own stashes are allowed, and donations are always welcome.

    No registration required — just show up and join the action.

    Kill logs will be recorded from 8:00 PM until midnight.

    No registration required — just show up and join the action.

    Kill logs will be recorded from 8:00 PM until midnight.


    You can also grab a Deathmatch Trophy this time!

    trophyImage-8.png trophyImage-7.png trophyImage-6.png


    As always, you're welcome to join us on the GDZ Discord, team up with friends — or simply shoot at anything that moves. 😉

    After the killing comes the relaxing part 🍖

    After midnight we'll wind things down and continue our tradition by gathering for one final tower jump into certain death to welcome the new season together.


    For those in a hurry, here are the key facts:

    Saturday, August 8th, 2026 – 8:00 PM

    Location: Prigorodki

    Respawn with a handgun directly in the combat zone

    Hidden loot stashes available (while supplies last)

    Deathmatch Trophy for the top scorer

    Discord voice chat optional

    Optional finale: our traditional group tower jump to our deaths


    Have fun, stay safe, and we'll see you on the battlefield!
    ~ Herz

    Herzzeit vom 24.06.2026 (Mittwoch) – Tag 077: Neue Fronten


    Hallo ihr Lieben,

    es gibt Tage, an denen sich die Grenzen zwischen Freund, Fremdem und Feind immer weiter zu verwischen scheinen. Neue Gruppen entstehen, alte Bündnisse lösen sich auf und jeder scheint davon überzeugt zu sein, auf der richtigen Seite zu stehen. Manchmal frage ich mich, ob es überhaupt noch jemanden gibt, der einfach nur in Ruhe leben möchte.

    🟥 Die Rote Allianz tritt ins Licht

    Heute bekannte sich die Rote Allianz Chernarus (RAC) offiziell zu dem Raid auf Assault.

    Gleichzeitig stellte Sickboy öffentlich klar, dass LiquidNexxus, Homeless und er die "Rostige Axt" verlassen hätten und mit deren Geschäften nichts mehr zu tun hätten. Für Blitzo war das sichtlich kein leichter Moment. Die "Rostige Axt" war sein Herzensprojekt gewesen, ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen sollten. Nun gingen einige ihrer bekanntesten Gesichter eigene Wege.

    Damit war zumindest eines klar: RAC war keine lose Idee mehr, sondern begann sich als eigenständige Gruppierung zu etablieren.

    Wohin dieser Weg führen würde, konnte zu diesem Zeitpunkt wohl niemand sagen.


    🚛 Ein LKW findet ein neues Zuhause

    Der Tag begann mit einem weiteren Raidversuch von CHAOS auf eine Basis bei Novoselki. Später begegnete ich Davus am Camp und wir unterhielten uns kurz darüber. Ich vermutete, dass es sich bei der Basis um Olis Unterkunft handeln könnte, sicher wusste ich das allerdings nicht. Ich hoffte nur, dass unsere Camps von all dem unberührt bleiben würden.

    Kurz darauf beschäftigte mich schon die nächste Geschichte.

    Der geliehene LKW, den wir einst von Blitzo und Sickboy erhalten hatten, war nach einem unglücklichen Lag-Unfall endgültig zerstört worden. Zum Glück überraschte mich Assault mit einem großzügigen Angebot: Er brauche seinen LKW inzwischen nicht mehr und wir könnten ihn übernehmen.

    Als kleines Dankeschön half ich ihm beim Umzug. Eine Wagenladung voller Stämme, Bretter, Werkzeuge, Holzkisten, Fässer und Baumaterial wanderte in Richtung seiner neuen Bleibe. Dort stellte ich den LKW zunächst ab und nahm lediglich Batterie und Reifen wieder mit, damit wir ihn später problemlos zurück nach Prigorodki bringen konnten.

    Manchmal entsteht Vertrauen eben nicht durch große Worte, sondern dadurch, dass man sich gegenseitig hilft.

    🏕️ Die Arbeit hört nie auf

    Am Krankenhaus in Chernogorsk waren zwei unserer Unterstände abgebaut worden. Zum Glück kümmerte sich Blitzo sofort darum und errichtete sie erneut. Ich machte mich mit dem LKW auf den Weg und füllte beide Unterstände wieder auf. Es sind genau diese Arbeiten, die in den großen Geschichten oft untergehen. Aber gerade sie halten unsere Camps am Leben.


    🐷 Ein Fremder mit Schweinemaske

    Später berichtete mir Blitzo von einem schweigsamen Fremden mit Schweinemaske, der an der "Rostigen Axt" aufgetaucht war.

    Blitzo blieb vorsichtig und behielt seine Waffe in der Hand. Der Unbekannte sagte kein Wort.

    Nach einiger Zeit verschwand er wieder. Vielleicht war er einfach nur auf der Durchreise. Vielleicht auch nicht.

    Aber es war definitiv nicht E.C.H.O.


    🐺 Ein neuer Whitewolf

    Am Camp begrüßte ich anschließend einen Neuankömmling, der sich Whitewolf nannte. Natürlich musste ich sofort an den Whitewolf ( Exildor) von damals denken, der einst das Gemeinschaftscamp "Astloch" bei Dolina errichtet hatte.

    Doch dieser Whitewolf war ein anderer.

    Er begrüßte mich freundlich, stattete sich in aller Ruhe am Camp aus und zog anschließend weiter.

    Manche Namen kehren zurück.

    Die Menschen dahinter sind dennoch ganz andere.


    🎯 Der Scharfschütze vom Airfield

    WhiskeyMixer berichtete später von einem alten Bekannten, dem Airfield-Camper.
    Jannnik war am Airfield von jenem Scharfschützen angeschossen worden, der bereits in der vergangenen Season für viel Ärger gesorgt hatte. Inzwischen wissen wir relativ sicher, dass er sich "Killdozer" nennt.

    Er scheint genau zu wissen, was er tut.

    Er lauert Menschen auf, legt Fallen und nutzt jede Gelegenheit.

    WhiskeyMixer gelang es schließlich, den Angreifer auszuschalten. Trotzdem sprach er mit erstaunlichem Respekt über dessen taktisches Geschick.

    Vielleicht muss man die Fähigkeiten eines Gegners anerkennen können, ohne deshalb seine Taten gutzuheißen.


    ⚔️ Wer kämpft gegen wen?

    Wenig später meldete Assault einen Raider an Rheingauers! Garage.

    Er konnte den Angreifer überwältigen, bevor WhiskeyMixer hinzukam. Gemeinsam wollten sie ihn festsetzen, doch WhiskeyMixer s Schlag fiel etwas zu kräftig aus.

    Der Raider starb.

    Nicht lange danach begegnete eine Campwache in "Little Prigo" einem weiteren Bambi bei Kamyshovo.

    Er behauptete, nichts mit RAC oder dem Überfall auf Rheingauer! zu tun zu haben. Er nannte sich lediglich "Geist".

    Merkwürdig war allerdings, dass der Tote einen Regenwurm bei sich trug...
    Unwillkürlich musste ich dabei an Homeless denken.

    Vielleicht war es Zufall.

    Vielleicht auch nicht.

    Langsam begann ich mich zu fragen, wohin RAC eigentlich wollte.

    Erst Assault.

    Nun Rheingauer!

    Wer würde als Nächstes ins Visier geraten?

    Und was, wenn sie eines Tages auch uns als Verbündete von CHAOS ansehen würden, nur weil wir jedem helfen, unabhängig von der Farbe seiner Armbinde?

    Ich habe darauf nur eine Antwort.

    Wir haben keine Verbündeten.

    Wir haben Freunde und Gäste. Wir haben Menschen, denen wir helfen.

    Mehr nicht.

    Assault konnte mit dieser Haltung nur wenig anfangen.

    Davus dagegen schien eher amüsiert. Er bemerkte, dass RAC ihnen im Grunde gar nicht so unähnlich sei.

    Vielleicht hatte er damit sogar in gewisser Weise recht.


    🔥 Die Falle unter der Brücke?

    Als sie später nach Prigorodki zurückkehrte, fiel Sueda auf einer Brücke eine Rauchfahne auf.

    Neugierig folgte Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 ihr bis zu einem kleinen Lagerfeuer unterhalb der Brücke. Von einem Menschen fehlte jedoch jede Spur.

    Dann krachte plötzlich ein Schuss. Die Kugel schlug nur knapp neben ihr ein.

    Instinktiv rannte sie den Hang hinauf, während weitere Schüsse links und rechts an ihr vorbeizischten. Erst oben angekommen blieb sie stehen. Sie atmete einmal tief durch, nahm ihre DMR von der Schulter und drehte sich um. Der erste Schuss verfehlte sein Ziel nur knapp.

    Der zweite traf.

    Als sie wenig später beim Angreifer ankam, war bereits alles vorbei. Bei ihm fand sie lediglich eine Derringer und eine weitere Pistole.

    Warum er auf sie geschossen hatte, wird wohl für immer sein Geheimnis bleiben. Ob das Lagerfeuer tatsächlich nur eine Falle gewesen war oder bloßer Zufall, weiß ich ebenfalls nicht.

    Ich weiß nur, dass Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 an diesem Abend heil und etwas stolz nach Prigorodki zurückkehrte.

    🌅 Gedanken zum Schluss

    Heute hatte ich mehr denn je das Gefühl, dass Chernarus in Bewegung geraten ist.

    Neue Gruppen entstehen, alte Freundschaften verändern sich und überall wird darüber gesprochen, wer im Recht ist und wer nicht. I.K.E.A. hatte sogar Toah zum Feind der Fraktion erklärt, was ich inzwischen gut nachvollziehen konnte. Dennoch wollte ich vorsichtig sein.

    Vielleicht kämpfen am Ende tatsächlich alle für das, was sie für richtig halten. Doch während darüber diskutiert wird, wer Täter und wer Opfer ist, braucht irgendwo ein Mensch immer noch Verbandszeug, etwas zu essen oder einfach jemanden, der ihm zuhört. Ich wünsche niemandem Krieg.

    Aber wenn er schon geführt werden muss, dann hoffe ich, dass irgendwo zwischen all den Fronten noch Platz für ein Herz bleibt.

    In diesem Sinne:
    Passt auf euch auf und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

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    🌿DayZ mit Herz - Besuch aus dem Chat 😉🚚 (Herzzeit #019) #gdz #dayzrp #dayz
    Hallo ihr Lieben,heute nehme ich euch mal wieder mit auf Tour. Ein LKW muss gesichert werden, das Camp in Prigorodki braucht Medizin und natürlich sind beim ...
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    Herzzeit vom 23.06.2026 (Dienstag) – Tag 076: Die Geburtsstunde der Roten Allianz Chernarus (RAC)


    Hallo ihr Lieben,

    es gibt Tage, an denen man das Gefühl hat, dass sich etwas verändert. Nicht von heute auf morgen, sondern langsam.
    Fast unbemerkt.
    Neue Bündnisse entstehen, alte Fronten verhärten sich und irgendwo dazwischen versuchen wir Samariter weiterhin einfach nur das zu tun, was wir immer getan haben: helfen.


    🚚 Ein LKW kehrt zurück

    Assault und Luk hatten sich gerade erst niedergelassen, als sie in der Nacht bereits Opfer eines Raids wurden. Kaum hatten sie begonnen, sich ein kleines Zuhause aufzubauen, war ein großer Teil ihrer Arbeit schon wieder zunichtegemacht.

    Zur gleichen Zeit formierte sich eine neue Gruppierung: die Rote Allianz Chernarus, kurz RAC. Einige ihrer Mitglieder waren zuvor Teil der Rostigen Axt gewesen, unter anderem Sickboy und LiquidNexxus. Offiziell bestätigte niemand einen Zusammenhang, doch ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Überfall auf Assault vielleicht mehr mit dieser neuen Gruppierung zu tun hatte, als zunächst sichtbar wurde.

    Kurz darauf erhielt der Engel von Novo ( Angelus Novi) über den offenen Funk zwei Koordinaten. Der Unbekannte erklärte ihm, er habe in der Vergangenheit immer wieder Basen Unbeteiligter geschützt und als Dank dürfe er nun mit diesen Informationen machen, was er wolle.

    Am angegebenen Ort stand tatsächlich ein LKW; es war Assaults gestohlenes Fahrzeug.

    Der Engel brachte ihn nach Prigorodki und ich nahm sofort Kontakt zu Assault auf. Natürlich sollte er seinen LKW zurückbekommen. Genau dafür sind wir schließlich da.

    🪵 Man hilft sich

    Da NiggoB und WhiskeyMixer gerade am neuen Boxring arbeiteten und unser eigener LKW nach WhiskeyMixer s unglücklichem Zusammenstoß endgültig ausgemustert werden musste, fragte ich Assault, ob wir seinen LKW bis zur Rückgabe noch kurz nutzen dürften.

    So transportierten wir Stämme und Bretter für das Bauprojekt.


    ⚔️ Unruhige Zeiten

    Lange hielt die Ruhe jedoch nicht an.

    In Novodimitrovsk wurde die Basis von @Dreizehnzwölf (Max) angegriffen. Kurz darauf rückten WhiskeyMixer und Jannnik aus, um zu helfen. Die Hinweise deuteten auf CHAOS hin und schließlich entwickelte sich ein Gefecht, bei dem nach ersten Berichten wohl jeweils zwei Kämpfer auf beiden Seiten fielen.

    Am Ende konnte I.K.E.A. die Basis sichern und CHAOS zog sich mit einigen erbeuteten Gegenständen zurück. Doch noch bevor sich der Staub gelegt hatte, wurde auch Jannniks Turm in der Nacht zum Ziel eines weiteren Raids.

    Zum Glück befand sich dort kaum noch etwas von Wert.

    Trotzdem zeigte der Vorfall erneut, wie angespannt die Lage inzwischen geworden war.

    🗨️ Ein längst überfälliges Gespräch

    Während andernorts geschossen wurde, suchte ich das Gespräch mit Greeny_29.

    Dabei stellte sich heraus, dass er jenes schweigende Bambi gewesen war, das Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 vor einigen Tagen am Camp mit Gummigeschossen überwältigt, gefesselt und schließlich erschossen hatte. Seine Erklärung war einfach: Er habe Angst gehabt.

    Angst, erschossen zu werden, wenn er sprechen würde.

    Ob das der Wahrheit entsprach, vermag ich bis heute nicht zu sagen.

    Was ich jedoch wusste, war etwas anderes.

    Greeny_29 hatte monatelang mit uns am Camp gearbeitet. Er kannte unsere Regeln. Er wusste, dass wir zuerst reden und erst sehr spät zur Waffe greifen. Ich ging stark davon aus, dass er auch davon wusste, dass wir in den vergangenen Wochen immer wieder gezielt von schweigenden oder sich verstellenden Bambis provoziert worden waren.

    Gerade deshalb konnte ich seine Erklärung nicht einfach stehen lassen.

    Ich erklärte ihm ruhig, aber deutlich, dass ich ihn bitte, künftig einen Bogen um unsere Camps zu machen. Nicht aus Feindschaft, sondern weil das Vertrauen im Moment schlicht nicht mehr da war.

    Wenn er irgendwann wieder dazugehören möchte, dann führt der Weg dorthin nicht über Missverständnisse oder Spielchen, sondern über Taten. Vor allem die Geschichte um janinesta (Selina) und den Raid auf ihr Haus muss aus unserer Sicht erst aufgearbeitet werden.

    Wir lassen uns helfen. Wir helfen anderen.

    Aber wir lassen uns nicht dauerhaft für dumm verkaufen.

    im Übrigen stellte sich heraus, dass er die LKW Batterie für Davus und Kallele besorgen wollte, die gerade den LKW von Crippsy77 aus Krona holen wollten... ob Davus wirklich nichts davon gewusst hat, vermag ich nicht zu sagen. Aber ich gebe zu, dass mich die ganze Aktion mit einem faden Beigeschmack zurückgelassen hat.

    Ein rätselhaftes Projekt

    Zum Abschluss fragte ich den Erzbischof der Kirche von Morthana, Nickel, noch, ob sie sich vielleicht mit einigen Baumaterialien am Boxring beteiligen möchten.

    Seine Antwort überraschte mich.

    Alle verfügbaren Ressourcen würden derzeit für ein „Projekt in Elektro“ benötigt. Mehr verriet er nicht.

    Ich kenne den Erzbischof inzwischen gut genug, um zu wissen, dass hinter solchen Antworten meist mehr steckt. Was auch immer dort geplant wird – ich habe das Gefühl, dass wir schon bald mehr darüber erfahren werden. (Anmerkung von Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371: Oder auch nicht, wenn die Eminenz von Kirchenknilch sich erstmal aus seiner Gurkenmaske schälen muss...oder waren es Tomaten? Egal...)

    🌅 Gedanken zum Schluss

    Heute hatte ich das Gefühl, dass Chernarus sich langsam verändert.

    Neue Gruppen entstehen. Alte Bündnisse verschieben sich. Menschen, die gestern noch Seite an Seite gekämpft haben, gehen heute getrennte Wege oder stehen sich plötzlich gegenüber.

    Und trotzdem gibt es diese kleinen Momente, die mir Hoffnung machen.

    Ein gestohlener LKW findet den Weg zurück zu seinem Besitzer. Menschen leihen sich gegenseitig Fahrzeuge, damit ein Boxring entstehen kann. Es wird gebaut, geholfen und weitergemacht, obwohl ringsherum wieder geschossen und geraided wird.

    Vielleicht ist genau das der Unterschied.

    Man kann sich entscheiden, was man hinterlassen möchte: Noch mehr Trümmer, oder einen Ort, an dem Menschen zusammenkommen können.

    Ich hoffe, dass wir uns auch in Zukunft immer wieder für Letzteres entscheiden.

    In diesem Sinne:
    Passt auf euch auf und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    Herzzeit vom 22.06.2026 (Montag) – Tag 075: Ein letzter freundlicher Gruß


    Hallo ihr Lieben,

    es gibt Tage, an denen man sich fragt, ob Menschlichkeit in Chernarus eigentlich noch ihren Platz hat. Heute mussten wir wieder einmal erleben, wie genau diese Menschlichkeit gegen uns verwendet wurde. Ein letzter freundlicher Gruß und zurück blieb ein Riss.

    🩸 Mord an Pinky

    Der Tag begann eigentlich unspektakulär. @Blitzos treue "SCHROLGA" hatte endgültig das Zeitliche gesegnet und musste abgeschrieben werden. Das gehört inzwischen fast schon zum Alltag.


    Weniger alltäglich war jedoch das, was wenig später in Prigorodki geschah.

    Pinky bemerkte einen Fremden am Camp. Sturmhaube. Kalaschnikow. Nichts Ungewöhnliches in diesen Zeiten. Also tat er das, was wir am Camp seit Jahren tun.

    Er grüßte.

    Der Fremde grüßte zurück.

    Und erschoss Pinky.

    Nicht nach einem Streit. Nicht nach einer Drohung. Nicht in einem Feuergefecht.

    Einfach so.

    Ich glaube, gerade das macht mich bis heute fassungslos. Ausgerechnet Pinky.

    🏃 Die Jagd beginnt

    Kaum waren die Schüsse gefallen, brach am Camp hektische Betriebsamkeit aus. Jannnik und der Saint von Prigorodki durchsuchten sofort das Gelände, während Pinky nach seiner Rückkehr wenigstens noch sichern konnte, was von seiner Ausrüstung übrig geblieben war.

    Vom Täter fehlte zunächst jede Spur.

    Bis er plötzlich wieder auftauchte.

    Mit erhobenen Händen.

    Ich weiß bis heute nicht, ob er sich wirklich ergeben wollte oder ob es nur die nächste Finte gewesen wäre. Sicher war nur eines: Wenige Augenblicke zuvor hatte er einen Samariter am Camp erschossen und sich anschließend aus dem Staub gemacht.

    Jannnik entschied sich, dieses Risiko kein zweites Mal einzugehen.

    Ein Schuss.

    Der Angreifer fiel.

    🗨️ "Jetzt sind wir quitt."

    Kurze Zeit später erschien der Fremde erneut am Camp. Diesmal als Bambi.

    Anfangs wollte er nicht reden. Erst nachdem Pinky und der Saint mehrfach auf ihn eingeredet hatten, gab er sich schließlich als Toah zu erkennen.

    Er habe sich rächen wollen.

    Jetzt seien wir quitt.

    Während sie noch miteinander sprachen, schrieb er mir gleichzeitig über einen unserer Kommunikationskanäle. Er sei enttäuscht, dass man auf ihn geschossen habe, obwohl er die Hände oben gehabt habe. Er habe sich ergeben wollen und werde das künftig nie wieder tun.

    Ich habe seine Nachricht mehrfach gelesen.

    Dann musste ich an Pinky denken.

    Hat Toah Pinky gefragt, ob er erschossen werden wollte?

    Hat er ihm Gelegenheit gegeben, sich zu ergeben?

    Nein.

    Pinky hatte ihn freundlich begrüßt.

    Mehr nicht.

    Und er hatte geschossen. Auf Pinky. Augerechnet.
    Derjenige, der Toah nach den Ereignissen um den Kirchturm immer wieder versucht hatte ins Gewissen zu reden. Der den Jungen gar nicht so übel fand und der ihm erklärt hatte, warum wir unsere Camps schützen und warum wir trotzdem immer wieder das Gespräch suchen.

    Ich erklärte Toah deshalb ruhig, dass wir uns für diesen Schuss nicht entschuldigen würden. Er hatte einen unserer Leute am Camp kaltblütig ermordet. Er hatte noch wenige Tage zuvor lautstark erklärt, "ein Russe" würde sich niemals ergeben. Und nun sollten wir glauben, dass ausgerechnet in diesem Moment alles anders gewesen wäre?

    Nein.

    Diese Situation hatte er selbst geschaffen.

    Pinky sprach trotzdem noch einmal ruhig mit ihm. Er versuchte ihm zu erklären, weshalb wir gehandelt hatten, wie wir gehandelt hatten, aber es schwang unglaublich viel Enttäuschung mit.
    Doch am Ende zog Toah mit einem überheblichen Kommentar davon.

    🏕️ Was macht das mit uns?

    Viel Zeit zum Nachdenken blieb nicht.

    Schon wenig später näherte sich erneut ein schweigendes Bambi dem Camp. Baseballschläger in der Hand. Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 wollte gerade mit Gummigeschossen eingreifen, da fiel der Fremde plötzlich zu Boden. WhiskeyMixer war inzwischen nach Prigorodki gekommen und hatte ihn aus seiner Deckung heraus ausgeschaltet.

    Als er wenig später zurückkehrte, überwältigten WhiskeyMixer, NiggoB und Jannnik ihn gemeinsam und legten ihm Fesseln an. Doch als er versuchte, sich zu befreien, wurde geschossen.

    Ich merke, wie sich etwas verändert.

    Nicht nur draußen.

    Auch in uns.

    Toah hat es geschafft, Zweifel zu säen. Jeder schweigende Fremde wird plötzlich zur möglichen Bedrohung. Jede ungewöhnliche Bewegung lässt einen zusammenzucken. Genau das wollte ich nie für unsere Camps. Aber in diesem Fall war es wirklich jedes Mal wieder Toah gewesen, der zum Camp zurückgekehrt war. Nachdem ich ihm klargemacht hatte, dass kein Platz mehr für ein solches Verhalten an unserem Camp war. Für ihn war das ein Spiel. Für uns bitterer Ernst.

    🌱 Ein neuer Anfang

    Vielleicht war es deshalb gut, dass ich wenig später selbst einem schweigsamen Neuankömmling begegnete.

    Für einen kurzen Moment spürte ich dieses Misstrauen.

    Dann tat ich das, was wir immer getan haben.

    Ich grüßte.

    Der Fremde stellte sich als Georg vor. Später meinte er plötzlich, eigentlich heiße er Gregor. Ich musste schmunzeln. Vielleicht war er einfach nervös.

    Ich zeigte ihm das Camp, erklärte ihm unsere Vorräte und hieß ihn willkommen. Er bedankte sich, nahm sich ein paar Dinge und zog friedlich weiter.

    Genau daran möchte ich festhalten. Nicht jeder schweigende Mensch ist Toah, der uns töten möchte.

    Und wenn wir anfangen, jeden Fremden zuerst als Feind zu sehen, dann verlieren wir etwas, das weit wertvoller ist als jedes Auto oder jede Waffe.

    🌅 Gedanken zum Schluss

    Zum Abschluss des Tages erreichte mich noch eine schöne Nachricht.

    Ein Neuankömmling namens Luk hatte bei Assault Anschluss gefunden. Die beiden beschlossen, künftig gemeinsam durch Chernarus zu ziehen und planten bereits ihre erste eigene Basis.

    Zwischen all den Schüssen und dem Misstrauen tat es gut zu wissen, dass irgendwo gleichzeitig auch neue Gemeinschaften entstehen.

    Vielleicht ist genau das unsere Antwort auf all das.

    Nicht Hass oder Rache. Weitermachen.


    In diesem Sinne:
    Passt auf euch auf und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    Herzzeit vom 21.06.2026 (Sonntag) – Tag 074: Ein neuer Boxring entsteht

    Hallo ihr Lieben,

    manchmal liegen Hoffnung und Zweifel näher beieinander, als einem lieb ist.

    Während die einen Bretter schleppen, Nägel einschlagen und etwas Neues entstehen lassen, fragen sich andere, ob sie dem Menschen vor sich überhaupt noch vertrauen können.
    Alltag bei uns in Chernarus...

    🥊 Ein neuer Ort für friedliche Kämpfe

    Heute stand zunächst ein schönes Projekt im Mittelpunkt.

    Homeless hatte seinen LKW inzwischen gegen einen gelben Sarka eingetauscht und stellte uns den Lastwagen für den Bau eines neuen Boxrings zur Verfügung. Wir wiederum überließen ihn WhiskeyMixer und NiggoB, damit sie das Projekt verwirklichen konnten. Auch einige Nägel und Schleifsteine wanderten noch dazu. janinesta (Selina) und Pinky kümmerten sich um die Übergabe, während Jannnik und dreizehnzwoelf (Max) später tatkräftig beim Aufbau halfen.

    Ich musste lächeln. Zwischen all den Geschichten von Raids, Schüssen und zerstörten Garagen entstand ausgerechnet jetzt ein Ort, an dem Menschen ihre Konflikte mit Fäusten statt mit Gewehren austragen sollten. Und ja, ich war mir inzwischen sicher. Wir brauchten gerade solche Orte. Gerade jetzt.


    🏕️ Ein schweigsamer Besucher

    Währenddessen begegnete janinesta (Selina) am Camp einem einzelnen Bambi.
    Er sprach nicht. Zumindest nicht mit ihr, wie es durch Gesten andeutete. Und sonst auch nicht mit jemandem, der da war.
    Erst als sie fragte, ob er zu CHAOS gehöre, nickt der Unbekannte heftig. Und als schließlich der Name Davus fiel, nickte er.

    Das kam uns seltsam vor. Davus würde sich so nicht verhalten. Nicht an unserem Camp.

    Ich funkte ihn an und fragte nach. Seine Antwort fiel eindeutig aus.

    Er wusste von nichts und war definitiv nicht am Camp. Damit wurde die Sache nicht einfacher.

    Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 entschied sich schließlich, den Fremden mit Gummigeschossen außer Gefecht zu setzen. Gemeinsam wurde er gefesselt und wartete darauf, wieder zu sich zu kommen. Vielleicht, so hofften wir, würde er dann erklären, weshalb er gelogen hatte und was er eigentlich am Camp wollte.

    Doch genau das geschah nicht.

    Kaum wieder bei Bewusstsein, lief er stur immer wieder geradeaus, ohne auf Fragen zu reagieren oder auch nur den Versuch zu machen, die Situation aufzuklären.

    Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 verlor irgendwann die Geduld, wozu angesichts der Ereignisse der letzten Tage und Wochen nicht viel gehörte. Nach einer letzten Aufforderung, endlich mit uns zu sprechen, fiel der tödliche Schuss. Später fragte Davus, ob wir den Typen nicht einfach hätten in die BBA sperren können.

    Vielleicht.

    Aber wäre das wirklich eine Lösung gewesen?

    Für Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 fühlte es sich jedenfalls nicht so an. Der Unbekannte war nicht zufällig dort gewesen. Er hatte bewusst gelogen, sich als jemand anderes ausgegeben und jede Möglichkeit ausgeschlagen, die Situation friedlich aufzuklären. Erstaunlich fand ich allerdings, dass Davus das alles kaum zu stören schien. Fast wirkte es, als hätte ihn die ganze Geschichte eher amüsiert.

    Als wir anschließend die Ausrüstung des Toten durchsuchten, fanden wir ausgerechnet eine LKW-Batterie.

    Was genau er damit vorhatte, blieb zumindest für den Moment noch ein Rätsel.


    🌑 Während wir zweifelten...

    Während wir noch darüber diskutierten, ob wir richtig gehandelt hatten, spielte sich andernorts bereits die nächste Geschichte ab. Davus und Punisher01212(Andy) holten den LKW aus Krona zurück, den sie anfangs Crippsy77 gestohlen hatten und den I.K.E.A. ihnen zurückgegeben hatte.

    Dabei trafen sie - natürlich auf Crippsy77 . Er überlebte die Begegnung nicht.

    Manchmal fühlt es sich an, als würde Chernarus einem kaum Zeit lassen, über das Geschehene nachzudenken, bevor schon das nächste Unglück seinen Anfang nimmt.

    🤝 Eine kleine Geste

    Später kam Rio noch am Camp vorbei. Wie selbstverständlich warf er Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 ein paar Schleifsteine und mehrere Packungen Nägel zu.

    Sie waren für den neuen Boxring bestimmt. Es war keine große Geste.

    Aber genau solche kleinen Spenden sorgen am Ende dafür, dass aus einer Idee tatsächlich ein Ort werden kann.


    🛡️ Ein vereitelter Raid

    Auch der Tag endete nicht ohne weitere Aufregung. Der Engel von Novo, Angelus Novi sowie WhiskeyMixer und dreizehnzwoelf (Max) konnten einen Raid von Kallele und Davus auf Toahs Basis verhindern. Wieder einmal zeigte sich, wie schnell sich in Chernarus die Rollen verändern können.

    Gestern war Toah noch selbst derjenige gewesen, der andere bestahl.

    Heute musste seine eigene Basis verteidigt werden.

    🌅 Gedanken zum Schluss

    Der heutige Tag hat mir gezeigt, wie schmal der Grat manchmal geworden ist.
    Wir bauen Boxringe, Unterstände und Auffanglager, weil wir daran glauben, dass Gemeinschaft diese Welt ein kleines Stück besser machen kann.

    Und gleichzeitig ertappe ich mich immer häufiger dabei, Fremden zuerst mit Vorsicht statt mit Vertrauen zu begegnen.
    Ich hoffe, dass wir den offenen Teil von uns nie ganz verlieren.

    Denn wenn wir irgendwann aufhören, an das Gute im Menschen zu glauben, dann haben wir vielleicht mehr verloren als nur ein paar Fahrzeuge oder Vorräte.

    In diesem Sinne:
    Passt auf euch auf und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    Herzzeit vom 20.06.2026 (Samstag) – Tag 073: Der Küsten-Reaper


    Hallo ihr Lieben,

    heute stand Chernarus ganz im Zeichen des Black General II. Schon seit Tagen hatten sich viele auf das Event gefreut und entsprechend war überall zu spüren, dass etwas Besonderes bevorstand. Für viele ging es heute um Taktik, Teamarbeit und spannende Gefechte.

    Ich selbst bekam davon jedoch nur einen kleinen Teil mit und kommentierte fleißig mit der guten Criosdan das, was ich sehen konnte.

    🏴 Ein unerwarteter Besucher

    Als Sueda später am Camp in Prigorodki ankam, wollte sie eigentlich nur wie so oft unsere Fahne hissen und nach dem Rechten sehen. Alles schien ruhig zu sein.

    Bis ich plötzlich im Kochhaus nicht mehr allein war.

    Für einen kurzen Moment erschrak ich gewaltig. Instinktiv ging sie auf Abstand. Nach den vergangenen Wochen überrascht sie kaum noch etwas so sehr wie ein Fremder mitten im Camp.

    Der Unbekannte blieb jedoch ruhig. Er stellte sich als der „Küsten-Reaper“ vor. Das war er also... wir hatten bereits Geschichten gehört.

    Die beiden unterhielten sich eine Weile. Nichts Besonderes eigentlich. Kein Streit, keine Drohungen, keine Schüsse. Nach einiger Zeit verabschiedete er sich wieder und zog weiter seines Weges.

    Erst viel später, als ich den Namen noch einmal Revue passieren ließ, fiel mir ein, woher ich ihn kannte. Es war jener Mann, der vor einigen Tagen in Nizhnoye auf GraveDigger geschossen hatte.

    Ich musste einen Moment innehalten. Hätte Sueda das gewusst... was hätte sie getan?

    Wieder einmal hatte sich gezeigt, wie unterschiedlich Begegnungen in Chernarus verlaufen können. Der Mensch, der an einem Tag zur Waffe greift, sitzt am nächsten vielleicht friedlich im Kochhaus eines Camps und führt ein ganz normales Gespräch.

    Ob das bedeutet, dass Menschen sich ändern können?

    Ich weiß es nicht.

    Aber ich wünsche es mir.

    🎖️ Black General II

    Währenddessen tobten auf den Schlachtfeldern des Black General II heftige Gefechte. Aus allen Richtungen erreichten uns Berichte über erbitterte Kämpfe, mutige Vorstöße und tapfere Verteidiger.

    Heute gehörte die Bühne den Soldaten.

    Und das war auch gut so.

    Nicht jeder Tag muss aus Sicht eines Samariters erzählt werden. Manchmal genügt es, zuzusehen und sich darüber zu freuen, dass andere ihre eigenen Geschichten schreiben.

    🌅 Gedanken zum Schluss

    Vielleicht war es heute genau diese eine Begegnung im Kochhaus, die mir am stärksten im Gedächtnis bleiben wird.

    Sie erinnerte mich daran, wie vorsichtig wir inzwischen geworden sind. Und gleichzeitig daran, dass hinter jedem Namen mehr steckt als nur die letzte Geschichte, die man über jemanden gehört hat.

    Vielleicht begegnen wir Menschen nie nur so, wie sie sind. Sondern immer auch so, wie wir sie in Erinnerung haben.

    In diesem Sinne: Passt auf euch auf und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

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    Herzzeit vom 19.06.2026 (Freitag) – Tag 072: Auf der Suche nach einem verschwundenen LKW


    Hallo ihr Lieben,

    manchmal fragt man sich, ob Chernarus einen Sinn für Humor hat.

    Da kämpft man tagelang ums Überleben, repariert Fahrzeuge, baut Camps wieder auf und streitet sich um jedes einzelne Fass. Und dann scheitert plötzlich alles an... verschwundenen Akten.


    🚚 Der verschwundene LKW

    Heute erhielt Blitzo endlich eine vorläufige Genehmigung von Herrn Meyer-Pimpel. Eigentlich hätte damit alles erledigt sein können.

    Eigentlich.

    Denn ausgerechnet die Unterlagen mit dem Aufbewahrungsort des LKW waren verschwunden. Immerhin hatte der zuständige Sachbearbeiter wohl einige Eselsbrücken an den Orten hinterlassen, an denen er unterwegs gewesen war. Also machte sich I.K.E.A. auf den Weg und begann eine regelrechte Schnitzeljagd quer durch Chernarus.

    Die Spur führte zunächst nach Prigorodki, anschließend weiter nach Gorka, von dort zum Green Mountain und schließlich bis nach Bor.

    Ich muss gestehen, dass ich unterwegs immer wieder damit gerechnet hatte, dass CHAOS die Gelegenheit nutzen würde, den Suchtrupp abzufangen. Doch entgegen aller Befürchtungen blieb alles ruhig. Stattdessen wartete man bereits an der Kneipe auf den Beginn der Feierlichkeiten. Auch Blitzo unterstützte die Suche nach Kräften.

    Am Ende traf der LKW zwar mit gut einer Stunde Verspätung ein, doch das störte kaum noch jemanden. Die Feier konnte beginnen und obwohl die Musik nun wirklich nicht meinen Geschmack traf, blieb der Abend friedlich. Man unterhielt sich, lachte miteinander und ging schließlich wieder seiner Wege.

    Solche Abende erinnern mich immer daran, dass unser Chernarus eben nicht nur aus Schüssen und Raids besteht.


    🤝 Ein vertrautes Gesicht

    Später führte mich mein Weg zurück nach Prigorodki.

    Später führte mich mein Weg zurück nach Prigorodki. Dort wartete eine Begegnung, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Vor mir stand plötzlich AceBlackWolf.

    Ich musste zweimal hinschauen, denn ich konnte meinen Augen kaum trauen.

    Vor knapp einem Jahr gehörte er fast schon zum Alltag am Camp. Wir hatten gemeinsam gearbeitet, geredet, gelacht und unzählige kleine Geschichten erlebt, wie sie nur das Leben in Chernarus schreiben kann. Irgendwann war er dann einfach verschwunden. So wie es hier manchmal geschieht. Man hört nichts mehr voneinander und irgendwann beginnt man sich zu fragen, ob dem anderen etwas zugestoßen ist oder ob ihn sein Weg einfach in ein anderes Chernarus geführt hat.

    Ehrlich gesagt hatte ich mir Sorgen gemacht.

    Umso schöner war es, ihn nun gesund und munter wiederzusehen. Es sind genau diese Momente, die mich daran erinnern, weshalb sich all die Arbeit an unseren Camps lohnt. Nicht wegen der Gebäude oder der Vorräte. Sondern wegen der Menschen, die irgendwann wieder den Weg zu uns finden.

    Manchmal fühlt sich ein Wiedersehen fast ein bisschen wie Heimkommen an.


    Ein tragisches Ende

    Währenddessen waren Assault und der Rheingauer! unterwegs, sicherten einen Ada und hielten gleichzeitig Ausschau nach einem LKW. Außerdem tauschten sie den roten Sarka gegen ein Fahrzeug der Kirche von Morthana aus.

    Eigentlich schien alles ruhig zu verlaufen.

    Doch als Greeny_29 das Lager der Kirche öffnete, fiel plötzlich ein Schuss. Ein Unbekannter hatte ihn erschossen.

    Der Engel von Novo ( Angelus Novi), WhiskeyMixer und Jannnik machten sich sofort auf die Suche nach dem Täter, während der Rheingauer! die Kirche absicherte.

    Doch der Schütze blieb verschwunden. Als hätte ihn die Erde verschluckt.


    🌅 Gedanken zum Schluss

    Heute lagen Freude und Trauer wieder einmal dicht beieinander. Ein LKW, der nach langer Suche doch noch seinen Weg fand.

    Ein alter Freund, der plötzlich wieder auftauchte. Und gleichzeitig ein Mensch, der ohne Vorwarnung sein Leben verlor.

    Chernarus...man weiß morgens nie, ob der Tag mit einem Wiedersehen endet oder mit einem Abschied.

    Und vielleicht ist genau deshalb jede friedliche Begegnung kostbarer, als sie uns manchmal erscheint.


    In diesem Sinne: Passt auf euch auf und bleibt am Leben.


    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛


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    Herzzeit vom 18.06.2026 (Donnerstag) – Tag 071: Wenn Sekunden entscheiden


    Hallo ihr Lieben,

    manchmal braucht es keinen großen Raid und keine langen Funkgespräche, damit einem bewusst wird, wie schnell sich in Chernarus alles verändern kann. Manchmal reicht ein einziger Schuss.


    🚑 Ein Angriff aus dem Nichts

    janinesta (Selina) und Pinky waren wie so oft gemeinsam unterwegs. Eigentlich war es eine ganz gewöhnliche Versorgungsfahrt. Sie fuhren mit unserem blauen Gunter "HERBERT" durch die Gegend, versorgten Menschen und hielten Ausschau nach allem, was unseren Camps helfen könnte.

    Doch auf Höhe Vavilovo beziehungsweise Sinystok änderte sich die Lage schlagartig.

    Ein Schuss.

    Pinky wurde aus dem fahrenden "HERBERT" getroffen. Wer geschossen hatte, konnten die beiden in diesem Moment nicht erkennen.
    Es ging plötzlich nicht mehr darum herauszufinden, wer der Täter war. Es ging nur noch darum, heil aus der Situation herauszukommen.

    janinesta (Selina) behielt die Nerven.

    Statt anzuhalten oder in Panik zu geraten, brachte sie "HERBERT" aus der Gefahrenzone und fuhr bis nach Tulga. Dort konnte schließlich Hilfe organisiert werden.

    "HERBERT" hatte überlebt.

    Und manchmal klingt das fast merkwürdig, wenn man einem Auto diese Worte zuschreibt. Aber wer unsere Berichte kennt, weiß, dass unsere Fahrzeuge weit mehr sind als bloße Fortbewegungsmittel. Sie bringen Hilfe dorthin, wo sie gebraucht wird. Umso wichtiger war es, dass wenigstens Herbert heil nach Hause kam.

    Anschließend machten wir uns daran, Pinkys Ausrüstung zu sichern und seine sterblichen Überreste zu bestatten. Solche Wege gehören leider inzwischen fast schon zum Alltag. Trotzdem hoffe ich, dass sie niemals selbstverständlich werden.


    🌅 Gedanken zum Schuss

    Wer hinter dem Angriff steckte, wissen wir bis heute nicht.
    War es CHAOS?
    War es ein anderer Überlebender?

    Oder einfach jemand, der in jedem vorbeifahrenden Auto nur ein mögliches Ziel sieht?
    Ich weiß es nicht.
    Fest steht nur, dass unsere Wege langsam gefährlicher werden. Selbst einfache Versorgungsfahrten sind längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Und trotzdem werden wir auch morgen wieder losfahren.

    Nicht, weil wir leichtsinnig sind.

    Sondern weil irgendwo da draußen Menschen auf Hilfe warten.

    In diesem Sinne:
    Passt auf euch auf und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    Herzzeit vom 17.06.2026 (Mittwoch) – Tag 070: Ein "Pseudo-Aggro-Russe" am Camp

    Hallo ihr Lieben,

    heute war einer dieser Tage, an denen ich mich gefragt habe, wie viel Chernarus eigentlich von uns verlangt.

    Nicht nur Vorräte. Nicht nur Fahrzeuge oder Munition.

    Sondern Vertrauen.

    Denn Vertrauen ist wohl das Wertvollste, was man hier verlieren kann.


    🚗 Der nächste Schlagabtausch

    In der Nacht setzte CHAOS zum Gegenraid bei I.K.E.A. an. Offenbar wollte man die verlorenen Fahrzeuge zurückholen. Als sich diese jedoch nicht befreien ließen, wurden sie kurzerhand zerstört.

    Ich muss gestehen, dass mir so etwas immer leidtut. Ein Auto bedeutet in Chernarus oft viele Stunden Arbeit, gemeinsame Touren und manchmal auch ein kleines Stück Hoffnung. Es einfach zu zerstören, weil man es nicht mitnehmen kann, fühlt sich für mich nie richtig an.

    I.K.E.A. reagierte wenig später wieder mit einem Gegenangriff. Doch als sie die Basis erreichten, waren die Fahrzeuge bereits verschwunden. Vermutlich hatte sie jemand rechtzeitig in Sicherheit gebracht.


    🏚️ Ein Bambi am Turm

    Währenddessen wurde in der Nähe von Crippsy77 s Turm ein Bambi dabei beobachtet, wie es offenbar versuchte einzubrechen.

    Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 war zufällig in der Nähe.

    Sie griff ein.

    Der Fremde überlebte die Begegnung nicht.

    Als sie mir später davon erzählte, blieb bei mir ein ungutes Gefühl zurück. Ich konbnte ihre Entscheidung in dieser Situation grundsätzlich verstehen, aber ich merke, wie sehr die vergangenen Wochen sie verändert haben. Seit Kuru, seit den Überfällen und seit all den Menschen, die ihre Hilfsbereitschaft ausgenutzt haben, scheint sie ständig damit zu rechnen, dass hinter jedem Fremden eine neue Gefahr lauert.

    Ich hoffe, dass Chernarus ihr dieses Vertrauen eines Tages wieder zurückgibt.


    ⚰️ Ein Toter in Berezino

    Auch in Berezino gab es keine Antworten, sondern nur neue Fragen. Vor dem Camp wurde eine Leiche entdeckt.
    Wer dieser Mensch gewesen war und wie er ums Leben gekommen ist, wusste zunächst niemand. Für einen kurzen Moment kam sogar der Gedanke auf, es könne Toah sein.

    Doch Gewissheit gab es nicht.


    🏕️ Der Jungspund im Kochhaus

    Später wurde es auch in Prigorodki unruhig.

    Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 begegnete zunächst einem schweigsamen Neuankömmling. Sie saß im Turm und bewachte das Camp.
    Erst nach einiger Zeit begann er zu reden. Seinen Namen verstand sie nicht richtig. Irgendetwas Russisches. Viel wichtiger war jedoch sein Auftreten.

    Er verschanzte sich im Kochhaus und rief mit erstaunlich viel Selbstbewusstsein, er werde sie im Boxkampf besiegen und anschließend verspeisen.

    Noch vor einigen Wochen hätte sie vermutlich gelächelt oder versucht, ihn mit ein paar gezielten Schüssen wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen.

    Heute beobachtete sie ihn einfach.

    Vielleicht fiel ihr genau das schwerer, als sie selbst zugeben wollte. Als janinesta (Selina) ebenfalls am Camp eintraf, blieb zunächst alles ruhig. Solange der Jungspund nur redete, bestand für Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 kein Grund einzugreifen.

    Doch dann fiel plötzlich ein Schuss. Der Junge hatte die ganze Zeit eine Waffe bei sich getragen, obowhl er ständig behauptete unbewaffnet zu sein und sie nur in einem Boxkampf schlagen zu wollen.

    Die Kugel traf Sueda an der Brille. Für einen kurzen Augenblick wurde alles schwarz. Als sie wieder zu sich kam, war sie weniger erschrocken als stinkwütend.

    Schon wieder.

    Schon wieder hatte sie jemandem Zeit gegeben.

    Schon wieder hatte sie gehofft, dass Worte reichen würden.

    Und schon wieder war auf sie geschossen worden.

    Jannnik traf kurz darauf am Camp ein und sprach ruhig auf den Pseudo-russischen Aggressor ein. Tatsächlich gelang es ihm sogar, ihn aus dem Kochhaus zu locken. Erst als der Fremde draußen stand und weiterhin keinerlei Bereitschaft zeigte, die Situation friedlich zu lösen, griff Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 ein.

    Mit der VS-89. Ausgerechnet mit der Waffe, die E.C.H.O. ihr gegen ihre DMR gegeben hatte. Sie fluchte. Das war nicht ihre Waffe nicht ihr Schuss... aber der Schuss traf.
    Der Jungspund brach bewusstlos zusammen. Jannnik und Sueda fesselte ihn und gemeinsam versuchten sie herauszufinden, wer da eigentlich vor ihnen lag.

    Doch selbst gefesselt dachte der Fremde nicht daran aufzugeben. Immer wieder versuchte er, sich zu befreien, erzählte von seinen Freunden Vladimir und allerhand russisch klingenden Namen. ERund gab sich kämpferisch bis zuletzt. "Ein Russe gibt niemals auf!" und er drohte, dass seine Freunde kommen und das Camp in Schutt und Asche legen würden.

    Dann passierte etwas, das niemand wollte.

    Ein weiterer Schlag von Jannnik.

    Einer zu viel.

    Plötzlich war es still.

    Später fragten wir uns lange, ob es vielleicht Toah gewesen sein könnte. Manche Dinge hätten dazu gepasst. Andere wiederum überhaupt nicht. Seine Stimme wirkte deutlich älter.
    Sein ganzes Auftreten erinnerte eher an einen Halbwüchsigen, der sich unbedingt beweisen wollte.

    Vielleicht werden wir die Wahrheit nie erfahren.


    🤝 Ein schönes Wiedersehen

    Noch während wir den Vorfall aufarbeiteten, traf E.C.H.O. wieder in Prigorodki ein.

    Und er brachte Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 ihre DMR zurück.

    Ich glaube, ich habe sie selten so glücklich erlebt.

    Manche Waffen sind eben mehr als nur ein Werkzeug; sie tragen Erinnerungen. Und manchmal geben sie einem auch ein kleines Stück Sicherheit zurück.


    🙂 Zum Glück erst geredet

    Später kamen noch zwei weitere Neuankömmlinge ins Camp.

    Julian und Moritz.

    Sie stellten sich freundlich vor, statteten sich aus, bedankten sich und zogen anschließend weiter.

    Ich musste unwillkürlich daran denken, wie anders dieser Abend auch hätte verlaufen können.

    Zum Glück hatte Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 zuerst zugehört und nicht gleich geschossen, weil er sie für Toah und seinen Freund gehalten hatte.

    Nicht jeder Fremde bringt Ärger mit.

    🚙 Ein Irrtum

    Am Abend wurden schließlich zwei weinrote Olgas in der Gegend um Nizhnoye gemeldet. Sofort entstand der Verdacht, dass es sich um CHAOS handeln könnte. Als wenig später eine passende Olga in der Nähe des Militärgeländes bei Chernogorsk auftauchte, eröffnete Jannik das Feuer. Erst danach stellte sich heraus, dass am Steuer gar kein CHAOS-Mitglied saß, sondern der Rheingauer!.

    Entsprechend verärgert war er.

    Jannnik suchte sofort das Gespräch und erklärte offen seinen Irrtum. Trotzdem blieb ein seltsamer Beigeschmack. Denn zuvor waren tatsächlich zwei weinrote Olgas gemeinsam in Nizhnoye gesehen worden. Vielleicht war alles nur ein Zufall. Vielleicht aber auch nicht.


    🌅 Gedanken zum Schluss

    Zum Abschluss des Tages entdeckten wir am Schwarzen Brett noch eine weitere Nachricht.

    Eine schwarze Armbinde.

    Daneben ein Kreuz aus Kürbiskernen.

    Mehr nicht.

    Manchmal erzählen gerade die kleinsten Zeichen die größten Geschichten.

    In diesem Sinne: Passt auf euch auf und bleibt am Leben.


    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    Herzzeit vom 16.06.2026 (Dienstag) – Tag 069: E.C.H.O. greift ein und der Papierkram beginnt


    Hallo ihr Lieben,

    es gibt Momente, in denen man sich fragt, ob das eigene Bauchgefühl einen täuscht. Und dann gibt es Tage wie heute, an denen sich zeigt, dass eine leise Sorge vielleicht doch nicht ganz unbegründet gewesen ist.

    Vor einigen Tagen hatte Toah, Sohn des Nyarlathothep, uns diesen merkwürdigen „gefährlichen Handel“ vorgeschlagen. Irgendetwas daran ließ mich nicht los. Deshalb hatten wir E.C.H.O. gebeten, ein wenig die Augen offen zu halten. Nicht einzugreifen. Nur zu beobachten.

    Heute wurde klar, warum dieses Gefühl mich nicht losgelassen hatte.


    🏚️ Toahs Basis fällt

    Der Tag begann mit einem Raid auf Sickboy s Basis. Vieles wurde entwendet, doch dieses Mal wusste man erstaunlich schnell, wer dafür verantwortlich war: Toah.

    E.C.H.O., der seine Bewegungen bereits seit einigen Tagen beobachtet hatte, stellte ihn schließlich an seiner Basis. Er übernahm das Lager, tauschte das Zahlenschloss aus und sorgte dafür, dass Sickboy seine gestohlenen Gegenstände zurückerhielt.

    Als ich davon hörte, musste ich unweigerlich an Toahs Angebot denken. Hätten wir damals seinen „gefährlichen Gefallen“ angenommen, hätten wir am Ende womöglich unwissentlich gestohlene Schmugglerware transportiert oder uns in Dinge hineinziehen lassen, mit denen wir nichts zu tun haben wollten.

    Ich bin froh, dass wir damals Nein gesagt haben.

    Manchmal schützt einen das eigene Bauchgefühl besser als jede Waffe.


    🚗 Zweimal Hilfe auf vier Rädern

    Kaum war diese Angelegenheit geklärt, stand schon die nächste Rettungsmission an. E.C.H.O. benötigte einen Kühler für sein Fahrzeug. Pinky und janinesta (Selina) machten sich sofort auf den Weg und versorgten ihn mit dem dringend benötigten Ersatzteil.

    Wenig später erreichte uns bereits der nächste Hilferuf.

    Dieses Mal hatte Black Lion einen Unfall. Auch hier rückten unsere Leute aus und halfen mit Ersatzteilen und einem neuen Reifen aus, sodass die Fahrt schließlich weitergehen konnte.

    An solchen Tagen merkt man wieder, wie viel Zeit eigentlich damit vergeht, andere wieder mobil zu machen.


    📦 Leere Zelte

    Als ich später nach Berezino kam, fiel mir auf, dass einige Vorräte fehlten. Noch ehe ich lange darüber nachdenken konnte, meldete sich Sickboy. Er erklärte offen, dass er sich an den Beständen bedient habe, nachdem seine eigenen Vorräte verloren gegangen waren. Gleichzeitig versprach er, alles wieder aufzufüllen.

    So wünsche ich mir das.

    Nicht jeder, der etwas nimmt, denkt automatisch nur an sich.


    🚙 Noch mehr Fahrzeuge wechseln den Besitzer

    Auch I.K.E.A. veröffentlichte heute wieder einen Einsatzbericht.

    Sie waren bei CHAOS eingestiegen und hatten dabei ihre eigene Olga zurückgeholt. Außerdem brachten sie Crippsy77 s LKW wieder in Sicherheit und nahmen eine weitere Olga mit, die anschließend einem Bedürftigen überlassen wurde. Zwei weitere Fahrzeuge – eine Olga und ein Gunter – wurden auf dem Nordwestflugplatz abgestellt.

    In Chernarus wechseln Autos inzwischen fast häufiger den Besitzer als Schuhe.


    Besuch auf Burg Krona

    Währenddessen beobachtete Schwester Dasha das Geschehen auf Burg Krona.

    Ein LKW und eine Olga näherten sich der Burg. Vorsichtshalber blieb sie verborgen und beobachtete alles aus sicherer Entfernung. Nach einiger Zeit verließen zwei Unbekannte die Burg mit der weinroten Olga, während der LKW zurückblieb. Vielleicht hätten sie gar nichts getan. Vielleicht aber auch doch.

    Schwester Dasha entschied sich, dieses Risiko gar nicht erst einzugehen.

    Manchmal besteht Mut eben auch darin, nicht entdeckt zu werden.


    📑 Papierkrieg

    Zum Abschluss des Tages gab es noch etwas, das deutlich ungefährlicher war als Raids oder Schusswechsel und trotzdem erstaunlich viel Geduld erforderte. Ich hatte ganz vergessen zu erwähnen, dass Blitzo seine "Rostiger Axt" endlich offiziell eröffnen wollte. Dies rief jedoch den Bürokratiehengst Karl-Heinz Meyer-Pimpel auf den Plan. Er hatte gedroht, die benötigten Bescheinigungen nicht auzustellen, wenn diverse Formulare nicht vorgelegt werden würden. Tja und Blitzo machte das Umögliche möglich: Er reichte endlich seine fehlenden Formulare nach. Nun fehlte nur noch eine Rückmeldung von Herrn Meyer-Pimpel.

    Manchmal scheint selbst der Papierkram in Chernarus länger zu dauern als ein Basenraid.


    🌅 Gedanken zum Schluss

    Heute wurde mir wieder bewusst, wie wichtig es ist, auf das eigene Gefühl zu hören. Nicht jeder Verdacht bestätigt sich. Aber manchmal bewahrt uns gerade dieses leise Unbehagen davor, in etwas hineingezogen zu werden, das wir später bereuen würden. Und vielleicht ist genau das eine der wichtigsten Aufgaben eines Samariters.

    Nicht nur zu helfen. Sondern auch zu erkennen, wann Hilfe den falschen Menschen oder dem falschen Zweck dienen würde.

    In diesem Sinne:
    Passt auf euch auf und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    Herzzeit vom 15.06.2026 (Montag) – Tag 068: Die Spuren, die Menschen hinterlassen


    Hallo ihr Lieben,

    es gibt Tage, an denen erstaunlich wenig passiert und man trotzdem das Gefühl hat, dass sich im Hintergrund langsam etwas zusammenfügt. Fast jeder ging heute seinen Aufgaben nach. Es wurde gefahren, beobachtet, gearbeitet und gesprochen. Und doch blieb bei mir das Gefühl zurück, dass einzelne Fäden langsam ein Bild ergeben. Noch erkenne ich es nicht. Aber vielleicht werden wir eines Tages verstehen, warum manche Begegnungen genau so stattfinden mussten.


    🚑 Alltag und ein leeres Holster

    Während Pinky und janinesta (Selina) wieder auf Tour waren, kümmerte sich Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 um unsere Lager und räumte in der BBA auf. Eigentlich war es ein ganz gewöhnlicher Tag. Später erzählte sie mir jedoch, dass sie immer wieder unbewusst nach ihrer DMR greifen wollte. Erst dann fiel ihr ein, dass sie diese E.C.H.O. überlassen hatte. Sie bereute ihre Entscheidung nicht. Trotzdem fehlte ihr die Waffe. Manche Gegenstände begleiten einen so lange, dass sie irgendwann einfach dazugehören.

    👣 Toahs Spur

    Auch Toah beschäftigte uns weiter. Ohne voneinander zu wissen, hatten sowohl E.C.H.O. als auch der Engel von Novo ( Angelus Novi) begonnen, seine Bewegungen im Auge zu behalten. Beide stießen schließlich unabhängig voneinander auf seine Basis. Mehr geschah zunächst nicht und genau das war auch unser Wunsch gewesen. Es ging nicht darum, jemanden aufzuhalten oder eine Auseinandersetzung zu suchen. Nach seinen rätselhaften Nachrichten und den Drohungen der vergangenen Tage wollten wir lediglich verstehen, was der Junge vorhatte. Beobachten. Nicht mehr.


    🤝 Ein Missverständnis weniger

    Etwas später wurde Crippsy77 bei der sogenannten Nicht-Base von I.K.E.A. entdeckt. Für einen kurzen Moment hielt man ihn für einen möglichen Angreifer. Zum Glück blieb es bei diesem Verdacht. Man sprach miteinander und das Missverständnis war schnell aus der Welt geschafft. Solche Momente zeigen mir immer wieder, wie viel sich vermeiden lässt, wenn man sich die Zeit nimmt, zuerst Fragen zu stellen.


    📖 Fragen statt Antworten

    Am Abend veröffentlichte @Niggo einen Bericht über den Vorfall, bei dem @Jannnik vor einigen Tagen auf eine Olga geschossen hatte. Kurz darauf meldete sich Davus zu Wort und korrigierte einen wichtigen Punkt: Nicht zwei CHAOS-Mitglieder hätten im Fahrzeug gesessen, sondern lediglich eines. Der zweite Mann sei ein Zivilist gewesen.

    Diese Aussage ließ mich nachdenklich zurück. Wer hatte damals eigentlich zuerst geschossen? Welchen Eindruck machte dieser angebliche Zivilist? Warum war er überhaupt mitgefahren und weshalb folgte er einer solchen Situation? Inzwischen wissen wir, dass es sich dabei um Toah gehandelt hatte. Dadurch ergeben manche seiner Handlungen zwar ein etwas schlüssigeres Bild, gleichzeitig entstehen aber neue Fragen. Hatte er inzwischen mehr mit CHAOS zu tun, als wir bislang wussten? Erklärte das seinen Drang, immer wieder in Konflikte hineinzugeraten, Autos zu entwenden oder in die Kirche einzubrechen? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Ich habe gelernt, mit solchen Vermutungen vorsichtig zu sein. Aus einzelnen Puzzleteilen entsteht noch lange kein fertiges Bild.


    🌅 Gedanken zum Schluss

    Manchmal glaube ich, dass die schwierigste Aufgabe in Chernarus nicht darin besteht, Hunger, Kälte oder Schüsse zu überstehen. Viel schwerer ist es, Menschen richtig einzuschätzen. Jeder trägt seine eigene Geschichte mit sich herum und oft erkennen wir erst Wochen später, warum jemand gehandelt hat, wie er gehandelt hat. Bis dahin bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als aufmerksam zu bleiben und nicht vorschnell zu urteilen.

    In diesem Sinne: Passt auf euch auf und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    Herzzeit vom 14.06.2026 (Sonntag) – Tag 067: Vertrauen schenken heißt auch loslassen


    Hallo ihr Lieben,

    manchmal nimmt ein Tag einen ganz anderen Verlauf, als man am Morgen noch erwartet hätte.

    Eigentlich begann dieser Tag mit einer Nachricht von Toah. Doch am Ende sollte es um jemanden ganz anderen gehen. Um Vertrauen, um Schuld, um Vergebung und um die Frage, ob man manchmal loslassen muss, damit etwas Neues entstehen kann.


    📻 Eine merkwürdige Anfrage

    Am Nachmittag erreichte uns eine Nachricht von Toah, dem Sohn von Nyarlathothep. Er fragte, ob wir bereit wären, uns auf einen „gefährlichen Handel“ einzulassen. Als Gegenleistung stellte er Nägel und ein Zahlenschloss in Aussicht. Gleichzeitig schrieb er, dass dieser Handel für alle Beteiligten gefährlich werden könne.

    Ich las die Nachricht mehrmals und begann zu grübeln.

    Vielleicht war es nur eine ungeschickte Formulierung. Vielleicht wollte er einfach unser Interesse wecken, aber nach den Ereignissen der vergangenen Tage konnte und wollte ich das jedoch nicht einschätzen. Also lehnte ich freundlich ab.

    Nicht, weil wir ihm grundsätzlich nicht helfen wollten. Nach allem, was zuletzt geschehen war, hatten wir uns jedoch bewusst dazu entschieden, vorerst keine Handelsgeschäfte mehr einzugehen. Unsere Camps verlangten im Moment ohnehin unsere ganze Aufmerksamkeit.

    Trotzdem ließ mich diese Nachricht nicht los. Gerade weil Toah uns nach der Sache mit dem gelben Sarka bereits einmal gedroht und sein Ultimatum später wieder zurückgenommen hatte, fragte ich mich, ob hinter seinen Worten mehr steckte als bloßer Übermut.

    Aus diesem Grund nahm Ersetzbares CrewmitgliedNr. 371 Kontakt zu E.C.H.O. auf. Nicht, damit er eingriff oder jemanden zur Rede stellte. Er sollte lediglich die Augen offenhalten. Mehr wollten wir gar nicht.


    🚙 Ein grüner Ada und eine unerwartete Begegnung

    Währenddessen sicherten Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 und Jannnik den grünen Ada, den Rio einige Tage zuvor tief in der Wildnis entdeckt hatte. Im Fahrzeug hatten sich ein rotes Fass und ein Schraubenschlüssel befunden. Für mich klang das damals sofort nach I.K.E.A., weshalb ich Sueda gebeten hatte, das Auto vorsorglich in die BBA zu bringen.
    Dass dieses Fahrzeug eigentlich E.C.H.O. gehörte, wusste zu diesem Zeitpunkt niemand von uns.

    Tja und E.C.H.O. sendete.
    - *Krrrccchz* 19:00 - 16-18-9-7-15 6-5-5-20 8-21-18-20. 23-15-18-14 19-8-15-5-19 *Krrrccchz*
    - Krrrccchz 19:00 – PRIGO FEET HURT. WORN SHOES. Krrrccchz

    Am Abend fielen dann plötzlich drei Schüsse vor Prigorodki. Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 antwortete ebenfalls mit drei Schüssen, doch anschließend blieb es längere Zeit ruhig. Erst als erneut drei Schüsse zu hören waren, diesmal aus einer anderen Waffe, wurde sie aufmerksam. Wenig später entdeckte sie E.C.H.O., der langsam die Straße entlanglief.

    Barfuß.

    Seine Schuhe waren fast vollständig aufgetragen.

    Da sie kein Leder-Nähset dabeihatte, zog sie kurzerhand ihre eigenen Schuhe aus und gab sie ihm. Anschließend bat sie ihn, mit zur BBA zu kommen. Zunächst schien er zu zögern. Vielleicht fiel es ihm nach allem, was zwischen ihnen geschehen war, nicht leicht, ihr zu vertrauen. Schließlich folgte er ihr jedoch.

    Dort öffnete sie den grünen Ada. Als E.C.H.O. seine Armbinde, seine Masken, seine Blaze und die übrigen Ausrüstungsgegenstände darin entdeckte, blieb er einen Moment einfach stehen und betrachtete schweigend das Auto. Erst später wurde mir bewusst, dass es sich dabei vermutlich um sein Fahrzeug gehandelt haben musste. Rio hatte damals berichtet, der Fahrer sei wohl einer Sprengfalle zum Opfer gefallen. Ob E.C.H.O. tatsächlich dieser Fahrer gewesen war oder was an jenem Tag wirklich geschehen ist, wissen wir bis heute nicht.


    🕊️ Eine alte Schuld wird ein wenig leichter

    Nachdem E.C.H.O. seine Sachen an sich genommen hatte, erzählte Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 ihm, weshalb sie überhaupt Kontakt zu ihm aufgenommen hatte. Sie berichtete von Toahs merkwürdiger Anfrage und bat ihn lediglich darum, ein wenig Ausschau zu halten. Nicht mehr. Außerdem berichtete sie ihm auch noch von den seltsamen Zeichen, die am Camp immer mal wieder aufgetaucht waren und berichtete von ihrer Besorgnis.

    E.C.H.O. nickte. Dann nahm die Begegnung jedoch eine Richtung ein, mit der wohl keiner von uns gerechnet hätte.

    E.C.H.O. wollte ihre DMR. Ausgerechnet ihre DMR.

    Später erzählte mir Sueda zähneknirschend, dass sie ihn regelrecht angefleht habe, sich doch eine andere Waffe auszusuchen. Vergeblich...

    Schließlich legte sie ihm ihre DMR auf den Boden und erhielt dafür seine VS-89. Sie sagte mir später, dass sie sich in diesem Moment beinahe nackt gefühlt habe. Gleichzeitig hatte sie das Gefühl, damit etwas wiedergutzumachen. Vielleicht war es ihre Art, sich für alles zu entschuldigen, was zwischen ihnen gestanden hatte. Und vielleicht verstand sie in diesem Augenblick auch zum ersten Mal, weshalb damals alle versucht hatten, sie zu beschützen, als sie selbst an Kuru erkrankt gewesen war. Nicht, um ihr etwas wegzunehmen, sondern weil sie Angst um sie gehabt hatten.

    Bevor E.C.H.O. aufbrach, blieb sein Blick immer wieder an dem grünen Ada hängen. Schließlich deutete er auf das Auto und anschließend auf sich selbst. Ersetzbares CrewmitgliedNr. 371 nickte lächelnd und erklärte ihm immer wieder, dass er den Wagen selbstverständlich mitnehmen könne.

    Er wirkte ehrlich überrascht.

    Und dankbar.

    Erst später fiel mir auf, dass wir ihm vermutlich gerade sein eigenes Auto zurückgegeben hatten, aber er hatte es uns ja nicht sagen können...


    🚚 Eine neue DMR?

    Am Abend machten sich Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 und Pinky noch gemeinsam auf den Weg zu einem Konvoi. Tatsächlich fanden sie dort wieder eine DMR.

    Doch sie schüttelte nur den Kopf und seufzte. „Das ist nicht meine.“

    Natürlich hätte sie diese Waffe mitnehmen können.

    Aber ihre DMR war inzwischen bei E.C.H.O.

    Und irgendwie war das für sie inzwischen auch in Ordnung.


    🌅 Gedanken zum Schluss

    Während ich diese Zeilen schreibe, denke ich noch immer über diesen Tag nach.

    Vor einigen Wochen hätte ich mir kaum vorstellen können, dass Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 irgendjemandem eines Tages freiwillig ihre liebste Waffe überlassen würde.

    Und doch geschah genau das.

    Vielleicht besteht Vertrauen nicht darin, niemals enttäuscht zu werden. Vielleicht beginnt es genau in dem Moment, in dem man sich trotz aller Erfahrungen entscheidet, einem Menschen noch einmal die Hand zu reichen. Manchmal braucht es dafür nicht viele Worte. Manchmal reichen ein Paar Schuhe, ein zurückgegebenes Auto und eine DMR.

    In diesem Sinne: Passt auf euch auf und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛