Beiträge von Herz-Aus-Gold

    Hey Loom. Willkommen in Chernarus!

    Wir hatten ja bereits das Vergnügen. ^^

    Schön, dass es dir bei uns gefällt :)

    Ich glaub auch, du bist hier bei uns gut aufgehoben. Schau mal dieses Thema:

    oZeLoT
    1. Juni 2022 um 09:39

    Schön, dass du dabei bist und dich im Forum angemeldet hast. Viel Spaß weiterhin bei GDZ :)

    In diesem Sinne:
    Bleib am Leben – und bleib menschlich.

    ~Herz

    💌 Herzensgrüße vom 01.10.2025 – Gefährderansprachen

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    Hallo ihr Lieben,

    es gibt Tage, da scheint Chernarus einem selbst den Spiegel vorzuhalten.
    Tage, an denen man sich fragt, warum wir eigentlich kämpfen, sammeln, bauen – wenn es doch so leicht wäre, erst einmal miteinander zu reden.


    🏚️ Vom Wiederaufbau und dem „Liebesnest“

    Der Morgen begann ruhig. Ich spazierte zur "Rostigen Axt", um ein paar Fische zu fangen und den Gastraum wieder aufzufüllen – am Vortag war kaum noch etwas zu essen da und auch im Wasserfass herrschte gähnende Leere.
    Danach führte mich mein Weg ins Krankenhaus, wo ich Blut spendete und ein paar Verbände besorgte.
    Es war einer dieser Tage, an denen man Routine braucht, um nicht über all das nachzudenken, was einem im Kopf herumgeht.

    Im Funk hörte ich, wie @NiggoB und WhiskeyMixerlachten. Sie wollten ihr altes Versteck ausbauen – jenes Gebäude, in dem sie einst bei strömendem Regen vor einem Sniper Schutz (wir vermuten es war Kubap, denn er schoss exzellent) gesucht hatten.
    Damals regnete es in Strömen, und Whiskey hatte, in seiner typischen Pragmatik, die Hose ausgezogen, um sie zu trocknen. Das hatte sich im Funk ohne Kontext sehr falsch angehört, sodass alle lachen mussten. Die Situation war so herrlich absurd, dass der Ort seit dem intern nur noch als "das Liebesnest" bekannt war.

    Als nun ausgerechnet dort ein Militärzelt lag, sahen die beiden es als Zeichen.

    Ich glaubte, Pinky habe es ihnen dagelassen – er hütete seit Wochen ein Militärzelt im Industriegebiet.
    Doch er schwor, es nicht gewesen zu sein.
    Also begannen sie zu bauen, und ich musste lächeln. Wir leben in einer Welt, die ständig zerfällt. Da ist Bauen wohl auch immer auch ein stiller Akt des Widerstands.
    janinesta (Selina) und ich wurden eingeladen, das Nest zu besuchen, sobald es fertig war. Und wieder klang das ohne Kontext herrlich falsch, sodass wir alle lachen mussten.

    Wasser für die Axt

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    🚩 Eine Fahne für die Hoffnung

    Ich beschloss, dass auch die Rostige Axt endlich wieder ein Zeichen brauchte.
    Eine Fahne.
    Nichts Großes, nur ein Stück Stoff, das sagt: Hier lebt noch jemand.

    Es war schwieriger als gedacht – Spitzhacken und Schleifsteine waren rar geworden.
    Doch NiggoB ließ mir schließlich einen da, und nach einem halben Tag Arbeit, Schweiß und Fluchen stand der Mast endlich.
    Die Bambi-Fahne flatterte verspielt im Wind.
    Ein kleines Symbol, ja, aber eines, das Mut machte.

    Auch einen kleinen Ofen spendete ich dem Gastraum. So konnte man sich immer frisches Fleisch zubereiten und hatte es gemütlich.

    Währenddessen sammelten WhiskeyMixer und Niggo Vorräte und Kleidung für ihr Liebesnest.
    Jannnik und dakel waren unterwegs – und verloren Renato, Dakels weißen Ada.
    „Er war der Beste“, sagte Dakel später. Und ich glaubte ihm. Ich wusste, wie sehr er an seinem Auto hing.
    Autos sind hier mehr als Fortbewegungsmittel – sie sind Begleiter, die man pflegt, oft genug verflucht und am Ende beweint. Aber Dakel schwor sich, - wie auch schon janinesta (Selina) bei ihrem Herbert, den Nachfolger aufzuspüren und nach Hause zu holen.

    Eine Fahne für die Rostige Axt

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    🛶 Snickers, Stef und Herbert Sulzer am Camp

    Kaum zurück in Prigorodki angekommen, traf ich auf einen Fremden, der jedoch zunächst vor mir davonrannte. Ich erkannte eine Kapuze und hielt ihn für ein Mitglied des militanten Arms des Ordens von Morthana. Mir war unwohl. Waren nun auch sie auf den Plan getreten, nachdem sie erfahren hatten, dass Prigorodki Ziel von Angriffen geworden war? Witterten sie nun ihre Chance, Rache zu üben oder Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 nochmals zu entführen und ihr Werk zu vollenden?

    Am Brunnen konnte ich ihn dann endlich ansprechen, als er seelenruhig seine Flasche auffüllte. Zu meiner Erleichterung war es kein gewaltbereiter Kirchengänger, sondern Snickers, der uns einen Besuch abstattetete. Wir redeten kurz, anschließend setzte er seinen Weg fort.

    Später kamen Stef und Marco – letzterer besser bekannt als Herbert Sulzer noch zum Camp in Prigorodki.
    Sie suchten eine Zündkerze für ihr Boot und fanden Draht in einem der Unterstände.
    Wir redeten eine Weile über den anstehenden Wipe, das große „Abschlussballern“, und all die Dinge, die man zurücklässt, wenn alles auf Null gesetzt wird.

    Ich mochte die beiden – sie hatten diese ruhige, freundliche Art, die man hier selten trifft.
    Als sie gingen, kam Stef noch einmal zurück, bat um Benzin.
    Unser Pitstop regelte das und Stef brachte den Kanister sogar später wieder.
    Dann fragte er nach Gaskleidung.
    Ich gab ihm den Tipp, in Chernogorsk beim Krankenhaus nachzusehen –
    dort hatte ich ein paar Unterstände aufgebaut und jedes Stück Schutzkleidung hineingelegt, das ich finden konnte.
    „Falls du sie brauchst, nimm sie.“
    Er nickte und verschwand.

    Snickers am Camp sowie später Stef und Herbert

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    ⚠️ Ein Angriff in der Dämmerung

    Später wurde es unruhiger.
    WhiskeyMixer , NiggoB, dakel und janinesta (Selina) entdeckten eine neue Basis, eine Vierergruppe um PizzaMitDeinerMa, die wohl in das Gefecht der vorherigen Nacht verwickelt gewesen war. Sie wollten eine „Gefährderansprache“ halten, wie Dakel es trocken nannte.
    Doch die Basis war leer. Türen verschlossen, Fenster verrammelt. Nur der gelbe Sarka und der LKW parkten vor ihrer Bleibe.
    Man ließ sie in Ruhe – aber das Gefühl, dass man es nun auch noch zu allem Überfluss mit gewaltbereite Nachbarn zu tun hatte, blieb.

    Abends, zurück in Prigorodki, hörte ich mehrere Schüsse aus Elektrozavodsk.
    Ich saß am Feuer und beschloss, es zu löschen. Keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Zusätzlich verstaute ich meine Munition an einem sicheren Ort. Ich wollte so entwaffnend wie möglich wirken.

    Dann stand ich vor dem Camp auf der Straße und hielt Ausschau.
    Sie kamen von der Brücke her: zwei Bewaffnete.
    Ich stand auf, hob die Hand und winkte.
    Sie versteckten sich, schlichen näher.
    Ich winkte erneut, zog mich aber hinter einen Unterstand zurück.
    Wie aus heiterem Himmel ein Schuss; direkt auf mich.

    Ich rannte. Hinter den Zaun, dann in den Wald, keuchend, mit pochendem Herzen.
    Sie stürmten das Camp, Waffen in der Hand.. Ich feuerte einmal zurück, verfehlte.
    Sie suchten nach mir, aber fanden nichts. Ich gab noch einen Schuss in ihre Richtung ab.
    Da ergriffen sie die Flucht und rannten in Richtung Elektrozavodsk zurück.
    Ich blieb ich in Deckung und wollte glauben, dass es nur ein Irrtum gewesen war – aber innerlich wusste ich: Das war Absicht gewesen.

    Angriff auf Prigorodki

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    🎯 Echos Schatten und Suedas Entscheidung

    Später übernahm @Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 die Aufklärung.
    Sueda entdeckte in der Nähe einen gelben Sarka, Reifen platt, Kühler leer – und sofort war klar:
    Das war das Auto der beiden, die auf mich geschossen hatten. Sie gehörten also zu PizzaMitDeinerMa

    Sie hätten Hilfe haben können. Einen Kühler, Wasser, Benzin, ein paar ruhige Worte.
    Aber sie hatten sich anders entschieden.

    Sueda überlegte, ob sie das Auto sichern sollte – entschied sich dann aber, abzuwarten.
    Doch als die beiden zurückkamen, Waffen in der Hand, zog auch sie.
    Ein Schuss in Richtung des Autos – ein Warnsignal, kein Angriff.
    Sie fuhren los, doch Sueda war nicht mehr allein. Die Schüsse hatten jemand anderen auf den Plan gerufen, der wohl noch seine ganz eigene Rechnung mit der Gruppe zu begleichen hatte: E.C.H.O.
    Doch diesmal war sie nicht allein.

    Gemeinsam nahmen sie die beiden ins Visier.
    Sueda wollte nicht gleich töten, aber sie war auch nicht die Frau großer Worte. Man einigte sich darauf, den Fremdenen einen Beinschuss zu versetzen und sie dann zu befragen. Doch E.C.H.O.s Schuss war tödlich präzise und traf den ersten so heftig, dass er an Ort und Stelle starb. Den zweiten erwischte er jedoch am Bein und gerade, als Sueda zu ihm rennen wollte, war er verschwunden.
    Das Verschwinden gab Rätsel auf, aber die beiden nutzen die Gunst der Stunde und sicherten das Auto.
    Darin fanden sie, was mich fast am meisten traf: Fast die gesamten Fleischvorräte aus dem Auffanglager in Elektrozvavodsk, gestohlen.
    Ich fragte mich, für wen sie all das gehortet hatten – oder ob sie einfach nur alles wollten, weil sie es konnten.

    E.C.H.O. brachte das Auto später zurück in deren Basis und stellte es darin ab.
    Kein Triumph – nur ein stilles Zeichen.

    Er hinterließ an der Stelle, wo sie den Verletzten vermuteten auch eine improvisierte Schiene und die Überreste seines Freundes. Sueda nannte das geschmacklos und entsorgte das Fleisch am Ende. Ich gab ihr Recht, aber E.C.H.O. wollte ein weiteres Zeichen setzen. Er sprach nicht, aber seine Bildsprache war dafür umso eindeutiger, wie es schien.

    Sueda beobachtete das namenlose Dorf weiter und fand schließlich den letzten Überlebenden wieder. Verletzt, verängstigt und mit der Waffe in der Hand.
    Sie sprach zuerst. Forderte ihn auf, die Waffe fallen zu lassen. Er senkte das Gewehr, wurde aber dann ohnmächtig. Sofort eilte sie zu ihm, fesselte ihn und versorgte dann seine Wunden. Fast mütterlich.

    Anschließend stellte sie ihn zur Rede. Warum er auf mich am Camp geschossen habe. Ob er vollständig den Verstand verloren hatte. Warum er all die Vorräte geklaut hatte und warum um Himmels Willen sie nicht einfach geredete hatten. Er hatte keine gute Antwort parat und bestitt das Essen aus dem Camp genommen zu haben. Typisch.. einer mehr.
    Am Ende ließ sie ihn nach einer Standpauke gehen.
    Denn manche Schuld ist Strafe genug.

    Angreifer wird zur Rede gestellt

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    🌒 Zum Schluss

    Ich saß am Feuer, als alles vorbei war, sah den Rauch aufsteigen.
    Manchmal frage ich mich, ob ich hier wirklich etwas verändere – oder nur die Splitter einer Welt sortiere, die längst zerbrochen ist.
    Warum ist Reden in dieser Welt so schwer geworden, selbst für Sueda und mich?

    Sicher, man kann hier nicht jedem trauen, wie die jüngsten Ereignisse zeigen – aber man muss auch nicht jeden fürchten, oder?
    Ein Wort, ein Gruß, ein offener Blick hätten gereicht, und kein Schuss wäre gefallen.

    Ich denke an Stef, der den Kanister zurückbrachte.
    An Sueda, die trotz allem Maß hielt.
    An ECHO, der das Auto zurückfuhr und in die Basis seiner Gegner brachte, statt es zu behalten.

    Und ich weiß:
    Solange es noch Menschen gibt, die sich richtig entscheiden,
    ist Chernarus noch nicht verloren.

    In diesem Sinne: Passt auf euch auf.
    Und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    💌 Herzensgrüße vom 30.09.2025 – Zwischen Bruch und Heilung

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    Hallo ihr Lieben,

    manchmal bricht etwas in uns, nicht weil wir schwach sind – sondern weil wir zu lange stark waren.
    Und manchmal braucht es genau diesen Bruch, um zu erkennen, dass wir nicht aus Stahl oder Stein sind.


    🩹 Ein Tag voller Spannungen

    Der Morgen begann ruhig, fast zu ruhig. Ich belieferte die "Rostige Axt" mit frischem Fleisch, Konservendosen und Getränken, sammelte Verbandsmaterial im Krankenhaus von Chernogorsk und sah zu, dass das Camp in Prigorodki wieder gefüllt war. Routine. Sie war wichtig, um wieder im Alltag anzukommen, auch wenn draußen noch immer Ausläufer des Sturms tobten.
    WhiskeyMixerberichtete, dass er Ghostsnipers neue Behausung entdeckt hatte – mitten im Feld standen nun einige Wände sowie ein Unterstand. Wir fragten uns noch immer, ob er einfach so aus Unwissenheit baute, oder ob er uns bewusst auf die Probe stellen wollte. Er baute seine Lager genau an den Stellen, wo potenzielle Sniper sitzen würden. Die Lager waren leicht zugänglich und wertvolle Sachen konnten jederzeit entwendet werden. AUßerdem redete er nach wie vor nicht und ganz zu Beginn hatte er mir gegenüber ja auch darauf beharrt, dass ich ihm meine Worte neiderschrieb, da er angeblich nichts hören konnte... alles sehr verdächtig.
    NiggoB erzählte, dass Ghostsniper ihn sogar gefragt habe, wie man ein Auto "baue".
    Das muss man sich vorstellen... wenn er nicht schauspielerte, hatte er noch viel zu lernen. Autos konnte man finden, flott machen und notfalls auch erobern. Aber nicht selbst bauen.
    Trotzdem musste ich lächeln: In einer Welt voller gebrochener Menschen war es irgendwie tröstlich, dass wenigstens einer noch glaubte, man könne Dinge einfach zusammenbauen, statt sie zu zerstören.

    WhiskeyMixer und ich überlegten, ihm eine Fahne zu schenken, für seine kleine "Basis". Aber was für ein Motiv? Mir fiel das Fadenkreuz ein, es würde wie die Faust aufs Auge zu seinem Namen passen. Nur leider hatten wir keine passende Fahne.

    Am Brunnen begegnete ich später einem stillen Bambi. Es kannte die Camps, nickte, redete aber nicht.
    Ich war vorsichtig, aber freundlich. Am Ende ging der Fremde in Frieden seiner Wege. Es war kein versteckter Angriff gewesen.

    Bambi am Camp


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    🚗 Streit über Belanglosigkeiten

    S-tlk, Pinky, Jammet und ich wollten zu einer kleinen Tour nach Myshkino aufbrechen. Black Lion war verhindert und so war es an uns, Kleidung zu beschaffen. Die Versorgungszelte an der Küste waren leer. Es sollte ein Ausflug werden, um den Kopf frei zu kriegen von all dem Stress, den wir gerade durchlebt hatten – zumindest war das der Plan.
    Doch auf dem Weg gerieten Jammet und ich in Streit.
    Eine banale, unbedeutende Auseinandersetzung , wie sie in Zeiten der Anspannung größer wirkt, als sie eigentlich ist.
    Es ging um Schutzwesten.
    Ich wollte keine mehr für Bambis im Camp in Prigrorodki lagern, nicht solange unklare Fraktionen oder getarnte Bananen durch unser Camp streifen.
    Jammet verstand das nicht.
    Black Lion und ich haben das aber immer gemacht“, beharrte er.
    „Ja“, antwortete ich, „und aber jetzt müssen wir’s anders machen.“
    Wir gerietena neinander. Er, weil er die Tragweite der Angriffe und das Gefahrenpotenzial nicht vollends umfasste - er war in besagter Nacht nicht dabei gewesen. Und ich, weil ich das Gefühl hatte, er würde mir meine Komeptenzen zu entscheiden, was wichtig ist, absprechen oder alles ausdiskutieren wollen, wo Eile geboten war. Ich wurde bestimmender, als ich es eigentlich sein wollte.
    Dann wurde es still.
    Er sah mich an, sagte nichts. Das Auto hiel und er stieg einfach aus.
    Das tat weh.
    Nicht, weil es laut gewesen wäre, sondern weil die Stille danach alles schwerer machte.

    Ich saß da, starrte aus dem Fenster und fragte mich, ob ich zu hart gewesen war, oder einfach nur müde. Müde von all den Angriffen, den Konflikten, den Intrigen.
    Müde vom Kämpfen, vom Vermitteln, vom Glauben daran, dass Haltung allein genügen würde, um etwas bei den Menschen zu bewirken.

    Wir fuhren weiter, wieder zurück nach Prigorodki. Mir war die Lust an einem Einsatz vergangen. Ohne Jammet als Rückendeckung...
    Als s-tlk schließlich trocken und halb im Scherz mein düsteres Selbstbild bestätigte, öffnete ich die Tür – und sprang.
    Mitten während der Fahrt. Kurz vor dem Krankenhaus in Chernogorsk.
    Ein Reflex, dumm, gefährlich, unbedacht.
    Ich schlug hart auf dem Asphalt auf, überschlug mich. Mein Bein brach, die Kleidung war ruiniert und für einen Moment glaubte ich, das war’s.
    Vielleicht wollte ich einfach, dass es endlich still wird. Wollte einen Neuanfang an der Küste, wo nur das Rauschen des Meeres meine Gedanken füllte und kein tosender Sturm.
    Es war einfältig und töricht, aber ich war nicht mehr Herr meiner Sinne.
    Ich hörte das Auto bremsen und rappelte mich auf; stolperte hastig vorwärts, den Schmerz ignorierend.
    Dann wurde alles schwarz.

    Als ich wieder zu mir kam, knieten Pinky und s-tlk neben mir.
    Sie sagten kein Wort.
    Sie legten mir eine Schiene an – ruhig, aber mit diesem Blick, der sagte: Und, war das Drana jetzt wirklich nötig?
    Ich würde mich später bedanken. Jetzt brachte ich kein Wort hervpr und machte mich humpelnd auf den Rückweg.
    Zurück über die "Rostige Axt" nach Prigorodki.

    Pinky sah mir noch nach und sein Blick sagte: "Wird schon wieder..."

    Misslungener Einsatz

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    🔥 Kraft tanken

    Am Camp besorgte ich mir aus meinem Kleiderfass erst einmal eine neue Uniform. janinesta (Selina) fand mich am Camp, sah meinen Zustand.
    Sie sah mich an, und sie wusste. Sie wusste, dass ich am Limit war.
    „Wir haben uns gestritten...", sagte ich. "Ich hab keine Kraft mehr für das alles..."
    Sie nickte nur und antwortete leise: „Verstehe. Naja dann musst du jetzt erstmal auftanken.“
    So einfach. Als sei es die leichteste und logischte Sache der Welt.
    Ich musste lächeln – das erste Mal an diesem Tag. Sie hatte recht. Immer war ich dienjenige die half und sich kümmerte. So sehr, dass ich vergessen hatte, wie es sich anfühlte, wenn einem selbst geholfen wurde. Pinky, s-tlk, Selina und sogar Jammet hatten das getan. Jeder auf seine Weise.

    Später, als sich alles beruhigt hatte, redete ich nochmals mit Jammet.
    Es tat uns beiden leid, dass etwas zwischen uns gestanden hatte. Wir kannten uns schon viele Jahre. Er hatte mir anfangs alles beigebracht, was ich über das Überleben in Chernarus wusste. Keiner von uns wollte, dass es einfach so endete. So sprachen wir uns aus und versöhnten uns. Es tat gut, das alle auszusprechen. So ganz anders als die üblichen Konflikte hier. So rein und aufrichtig.
    Ja, wir legten den Streit beiseite, beide mit beschämtem Kopf, aber offenem Herzen.
    Er umarmte mich.
    Ich erwiderte es.
    Und für einen Moment war alles wieder gut.
    Ja, das wurde es.

    Zurück am Camp

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    🔫 Schüsse, Schatten und bittere Erkenntnisse

    Am Abend gab es Schüsse bei Elektrozavodsk.
    Bochi, Miri und IcedCoffe (Erik) waren in einen Hinterhalt geraten.
    Zwei starben und ich traf Erik am Camp in Prigorodki, wo er mir von allem erzählte.
    Ich begleitete ihn zu seinem leblosen Körper, half beim Bergen der Ausrüstung.
    Nichts war gestohlen worden – sie waren einfach nur erschossen worden.
    Weil jemand Lust dazu hatte.
    Das passte ins Bild dieser Tage: Gewalt ohne Sinn, ohne Ziel, ohne Gewissen.
    Ich ahnte, wer vermutlich seine Hände mit im Spiel gehabt hatte. Auch wenn sie das Camp immer respektvoll behandelt hatten, musste man hier vorsichtig sein. Sie waren gute Schützen und man war nie wirklich sicher.

    Zur selben Zeit hörte ich, dass zwei Fahrzeuge aus der gut befestigten Basis der Banana Ops „befreit“ worden waren.
    Ich seufzte.
    Ja, nach dem, was dort geschehen war, war es fast absehbar, dass dies passieren würde.
    Man nennt es Gerechtigkeit – aber das Wort schmeckt bitter, wenn man es zu oft benutzen muss.

    Später machte WhiskeyMixer  IcedCoffe (Erik) ein Angebot, das mich rührte.
    Er bot Eriks Gruppe eines seiner Autos an.
    Aber sie wollten es sich verdienen. Whiskey würde sich etwas ausdenken. Vielleicht eine Schnitzeljagd oder eine Rettungsmission. Wir würden sehen.
    Und ich dachte: So fängt Heilung an.

    Später hörte ich noch kurz von Crippsy und bored.games.geek, die sich zusammen durch die Wildnis schlugen. Im Funk nannte Whiskey das, was die Briten jetzt machten im Spaß „Quali-TEA Time“.
    Der Witz war flach. Aber ich lachte.
    Zum ersten Mal seit dem Überfall.
    Ein ehrliches, freies Lachen, das mir die Tränen in die Augen trieb.

    Rettungsmission für Erik

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    🌒 Beobachter in der Nacht

    Spät in der Nacht hörte ich wieder Schüsse aus Elektrozavodsk.
    Zwei ausgerüstete Gestalten liefen am Camp vorbei, wurden von einem gelben Sarka abgeholt – ich wusste nicht wer sie waren. Einer hatte ein zelt getragen und ich hatte befürchtet, er habe es aus dem Camp entwendet. Aber als ich es prüfte, war alles in Ordnung.
    Ich beobachtete still.
    Sie verschwanden Richtung Chernogorsk.

    Kurz darauf meldete Ersetzbares Crewmitglied ein weiteres Bambi am Camp. Es nahm sich einen von ninja2.00926 gespendenen Rucksäcken und zog weiter. Schnurstracks in Richtung des Hauses von dakel und Jannnik.

    Nr. 371 folgte ihm unauffällig – und sah, wie es direkt vor der Basis einen LKW schob, um in die Wohnung einzusteigen. Ein weiterer Schütze und sie versuchten den Einbrecher zu stoppen, aber Eile war geboten. Der Begleiter traf daneben, aber Nr. 371 zögerte nicht und schoss ebenfalls.
    Ein Schuss. Ein Ende.
    Sueda sagte, der Typ habe verdächtig nach Bischof Diego Corvianus Virgo ausgesehen, aber das konnte natürlich auch Zufall sein. Vielleicht war es ein einfacher Passant, der eine Gelegenheit gewittert hatte oder jemand von den Banana Ops, der sich rächen wollte, indem er Dakels und Janniks Basis aufbrach.
    Egal, wer es gewesen ist...
    Ich wünschte, es wäre anders gelaufen. Aber ich sollte schon bald merken, wie sich im Eifer des Gefechts Dinge überschlagen konnten.
    In diesen Tagen war jeder Schuss eine Entscheidung zwischen Moral, Schutz und Überleben.

    Später kamen erneut Schüsse aus Chernogorsk.
    Offenbar hatte sich dort eine neue Gruppe niedergelassen, die in ein Gefecht verwickelt worden war. Am nächsten Morgen stellte sich heraus, dass PizzaMitDeinerMa und seine Teamgefährten (Ja, es waren die mit dem gelben Sarka) von zwei Scharfschützen beharkt worden waren. Was sie ihnen mitteilen wollten, weiß ich nicht. Vielleicht war das ihre Art ihnen zu sagen, dass sie sich eine andere Bleibe suchen sollten. Oder sie waren auf der Suche nach schnellem Spaß, wie die Mörder, die IcedCoffe (Erik) und seine Begelitung auf dem Gewissen gehabt hatten.

    Beobachtungen in der Nacht

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    🌅 Zum Schluss

    Am Ende des Tages traf ich E.C.H.O. noch am Camp.
    Er schwieg wie immer, aber ich hatte das Gefühl, er verstand, was in mir vorging.
    Auch Ghostsniper war kurz da, ruhig, wachsam, ganz in seiner eigenen Welt.
    Wie drei Figuren in einem Theater, das wir nicht selbst geschrieben hatten.

    Als sie fort waren, blickte ins Feuer und dachte:
    Vielleicht war das der Sinn all dessen – nicht das Überleben,
    sondern das Aushalten.
    Das Wiederaufrichten nach jedem Fall.

    Und so endete der Tag, wie er begonnen hatte –
    mit Rauch, Stille und der leisen Hoffnung,
    dass all das Streiten und Schießen irgendwann nicht mehr nötig sein würde.

    In diesem Sinne: Passt auf euch auf.
    Und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    💌 Herzensgrüße vom 29.09.2025 – Abschied und Haltung

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    Hallo ihr Lieben,

    manchmal geschieht der lauteste Bruch in völliger Stille.
    Kein Streit, keine Schüsse, kein Donner. Nur das leise Knistern eines Feuers – und das Flackern einer brennenden Armbinde.


    🔥 Ein stiller Abschied

    Heute kam ninja2.00926 (UltrA) ans Camp in Prigorodki.
    Mit ihrem schwarzen Gunter, dem „Ultra-Mobil“, das ich ihr zu Beginn der Season geschenkt hatte. ZU meiner Überraschung sprach sie kein Wort. Nur dieses kurze, prüfende Schweigen, das zwischen uns hing. Ich gebe zu, dass mich das zunächst irritierte. Nach all den stummen Bambis, Silassen und E.C.H.O.s fing nun auch UltrA an auf "schweigsam" zu machen? Ich verstand es nicht und ließ sie das auch wissen.

    Ohne ein Wort ging sie ins Kochhaus, zündete das Feuer an und hielt für einen Moment inne. Ich stand daneben, war frustriert. Aber dann merkte ich, dass Schweigen dieses Mal angebracht war und dass etwas folgen würde. Langsam hob sie die Hand – und warf ihre gelbe Armbinde in die Flammen. Sie hatte sich zwar schon vorher von den Banana Ops abgewandt, aber nun schien sie es endgültig festzumachen.
    Die Flammen zischten kurz auf, dann fraß das Feuer die Armbinde auf.
    Ein einfaches, stilles Symbol – und doch so viel lauter als jede Rechtfertigung.

    Ich verstand.
    Es war ihr Abschied von einer Zeit, in der sie nicht mehr leben wollte. Ein Abschied von Menschen, die sie und andere verletzt hatten.
    Ich wollte sie in den Arm nehmen, einfach um zu sagen: „Ich verstehe.“ Aber Ultra war nie jemand für Umarmungen. Es hätte nicht gepasst.
    Also blieb ich stehen und ließ den Rauch und die knisternden Flammen für sich sprechen.

    Schließlich sah sie mich an, sagte leise, sie wisse nicht, wohin sie jetzt solle.
    Ich antwortete, dass sie hier immer willkommen sei – egal, wo sie herkommt, egal, was andere sagen. Und wenn es nur für ein Dach über dem Kopf war. Aber ich wusste auch, dass UltrA nicht für das reine Lagerleben gemacht war. Sie wollte frei und ungebunden sein. Also sagte ich: „Schau einfach, wo es dich hintreibt. Freunde hast du überall.“

    Sie stürmte nach draußen und holte etwas aus ihrem Kofferraum. Mit Rucksäcken kam sie zurück und legte Kleidung ab – Spenden für das Camp. Ich half dabei, alles zu verräumen und dankte.
    Dann ging sie zu ihrem Wagen.
    Ich stieg auf den Tutorial-Turm, schaltete das Funkgerät ein und ließ „Renegades“ laufen – ihr Lied.
    Sie blieb kurz stehen, salutierte und warf mir ihr altes Bambini-Armband zu. UltrA wollte weder eine Banane noch ein Samariter sein und das verstand ich. Das Leben eines Samariters war schwierig und nicht besonders attraktiv. UltrA musste ihren eigenen Weg finden. Und ich war mir sicher, das würde sie. Sie warf mir noch meinen Teddybären zu und als das Lied endete, sah ich ihr nach und salutierte. Dann fuhr sie los.

    Ich winkte ihr nach, bis der schwarze Gunter hinter dem Hügel verschwand.
    Es war kein Abschied voller Pathos. Nur das Wissen, dass sie gehen musste – und dass sie trotzdem hier ein Zuhause hatte, sollte sie je zurückkehren.

    Von all den momentan aktiven Bananen war sie die Einzige gewesen, die sich bei janinesta (Selina) entschuldigt hatte – für den Einbruch, an dem sie gar nicht beteiligt gewesen war.
    Sie hatte sogar angeboten, beim Wiederaufbau zu helfen. Vielleicht war das der Unterschied: Manche tragen Verantwortung, auch wenn sie keine Schuld trifft.
    Das bleibt mir in Erinnerung.

    UltrAs Abschied

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    🪖 Zwischen Verantwortung und Verdacht

    Unterdessen spitzte sich der Konflikt weiter zu.
    Auch mein Name fiel und man gab zu Bedenken, ich sei der Auslöser des Streits gewesen.
    Ich musste lächeln.
    Wenn „Schuld“ bedeutete, Haltung zu zeigen und sie auch einzufordern, dann trug ich sie gerne.
    Ich hatte nie behauptet, ein Engel zu sein. Aber ich habe auch versucht nie wegzuschauen.
    Vielleicht sollte ich mich wirklich bei @E.C.H.O. anzeigen – für den „Tatbestand der Konsequenz“. Soll er beurteilen, ob noch Tugend in mir zu finden ist, oder ob hier bereits eine Todsünde geboren wurde.

    Später saß ich im Tutorial-Turm, blickte hinunter auf das Camp, das ruhig dalag, und dachte über all das nach.
    Da rannte plötzlich ein Bambi vorbei, blieb vor dem Turm stehen – und fing an, am Zahlenschloss zu drehen.
    Ich sprach den Fremden an, freundlich, aber bestimmt.
    Er flüchtete.

    Ich fühlte mich an die Zeit mit anderen Gruppen erinnert, die uns übel zugesetzt hatten. War es ein Späher gewesen, der uns auskundschaften wollte oder wirklich ein harmloses Bambi?
    Schlimm, dass ich schon an solche Dinge dachte. Aber ich kannte die Strategien: Wie oft hatten sich Leute anderorts umgebracht, nur um an der Küste wieder aufzuwachen und zu schauen, wie es um das Camp stand. Ob man vielleicht jemanden von uns "treffen" konnte. Also blieb ich vorsichtig und begab mich auf Beobachtungsposten.

    Ich wechselte den Standort, ging zum Rohbau und beobachtete die Umgebung.
    Nichts. Keine Angreifer, keine Rückkehrer. Nur Stille.
    Dann sah ich ihn – einen wieteren Fremden. War es der, der eben noch am Camp gewesen war oder ein anderer?
    Er rannte durch den Wald, verfolgt von einer ganzen Horde Zombies.
    Ich wollte ihm helfen, wirklich. Doch ich war zu weit weg.
    Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 war noch in der Nähe und ich gab seine Position durch.
    Doch als sie ihn erreichte, lag er da – tot, im Wald.
    Ein Opfer der Zombies.

    Sueda bestattete ihn so würdevoll sie konnte, sammelte seine wenigen Habseligkeiten auf.
    Es dauerte eine Weile, bis alles verräumt war.
    Und wieder dachte ich: Manchmal sterben die Menschen hier nicht, weil jemand sie hasst –
    sondern weil niemand rechtzeitig da war, um zu helfen.

    Bambi und Zombies


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    🌅 Zum Schluss

    Heute war ein Tag des Loslassens.
    UltrA ließ ihre Vergangenheit hinter sich, und ich lernte, dass Standhaftigkeit oft einsam macht.

    Doch solange es noch Menschen, die lieber spenden, statt zu plündern, solange bleibe ich.

    Ich halte Wache, für die, die Frieden suchen –
    und für die, die ihn noch nicht finden konnten.

    In diesem Sinne: Passt auf euch auf.
    Und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    💌 Herzensgrüße vom 28.09.2025 (2) – Nachglühen

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    Hallo ihr Lieben,

    manchmal fühlt sich ein neuer Tag an wie ein Nachbeben: Die Erde steht, doch innen wackelt noch alles. Oder ist das Beben nur ein Zittern vor Zorn, Enttschäuschung oder Erschöpfung?


    🏕️ Von Solnichniy nach Nizhnoye und wieder zurück ins Ich

    Nach mehreren Anläufen fand ich in Solnichniy endlich wieder „mich“. Ich sah nach dem Camp und beerdigte ein totes Bambi, das ich in einem Schuppen fand. Im Zelt hatte jemand mit Tomaten "LOVE" gelegt.
    Später stellte sich heraus, dass der Tote Jannnik gewesen war, der wohl einen Unfall gehabt hatte... glaube ich zumindest.

    Mein Weg führte mich von dort nach Nizhnoye. Dort fand ich prall gefüllte Zelte vor. Danke, Bitwalker und Bitwanted!
    Dann meldete sich Jannik und sagte, er sei unterwegs nach Solnichniy. Also ging ich zurück, um mich dort mit ihm zu treffen. Wir reisten gemeinsam zu Exildor (White Wolf)s Außenposten, dem "Astloch" nahe Dolina.

    Der Ort war ein Versprechen: viele Unterstände, ein ruhiger, sauberer Feuerkreis. Wir räumten ein wenig ein, ich testete mein Blut, und wir setzten als kleines Dankeschön noch einen Unterstand obendrauf. Da merkten wir, dass uns jemand im Visier hatte. Ich hob die Hand, blieb offen – es war White Wolf selbst, überrascht, aber freundlich. Er brach auf eine kurze Lootrunde mit Jannik auf, während ich noch einen Unterstand aufbaute. Danach nahm mich Jannik mit in Richtung Prigorodki.

    Unterwegs die schlechten Nachrichten: „Schneehaufen“, Janniks weiße Olga - janinesta (Selina) hatte sie so genannt - war nur noch „Matsch“. Autounfall.
    Und „Herbert“, Selinas treuer roter Gunter hatte ebenfalls seine letzte Fahrt hinter sich. Sie trauerte, aber versprach sie würde seinen Nachfolger finden. Und wenn sie ganz Chernarus auf den Kopf stellen musste.

    Abenteuer mit White Wolf

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    ☠️Berezino: Stacheldraht, ungebetener Besuch und ein Wortwitz

    Bei den Berezino Boys blieb’s nicht ruhig: Ein ungebetener Gast verhedderte sich am Stacheldraht – tot, bevor jemand reagieren konnte. Bitwalker traf später „Prinzessa“ vom Wanderverein-Apokalypse e. V. „Wanderheuschrecken“, witzelte er. Ich verstand den Vergleich – und die Sorge dahinter. Aber die Begegnung verlief friedlich. Für den Moment. Und das ist mehr, als ich gehofft hatte.


    🤝Was bleibt, wenn Bündnisse wanken

    Seit gestern sind die Gemüter aufgeheizt, auch bei uns und unseren Nachbarn um Prigorodki herum. Der Vertrauensbruch wiegt schwer. Wie geht es weiter?

    Ich weiß nur: Ich bleibe an der Küste. Lager, Feuer, offene Hand – das ist mein Weg.


    🇬🇧 Zwei Freunde statt „die Brits“

    Crippsy meldete sich. Keine "Brits" mehr mit orangefarbenem Armband, nur noch Crippsy & bored.games.geek (Derryl). Zwei Freunde, Seite an Seite gegen die Natur auf der Suche nach dem Überleben. Ich bot ihm den blauen Gunter – den, den wir den Raidern abgenommen hatten. Keine Entschuldigung, kein Rücklauf der sichergestellten Dinge… also auch kein Grund, das Auto „zurückzuführen“. Er verstand, wie wir an das Auto gekommen waren und strahlte trotzdem. Rot-blau – ein echtes "Brits Mobil". Es fehlten nur noch die weißen Streifen. Ersetzbares Crewmitglied war für den Tag von DeerIsle zurückgekehrt, um zu helfen und übergab das Auto dem glücklichen neuen Besitzer.

    Das Brits-Mobil

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    🔨Prigorodki baut wieder

    janinesta (Selina), WhiskeyMixer, Jannnik und Ersetzbares CrewmitgliedNr. 371 flickten Lücken, scherzten zwischendurch. Sueda half an allen Ecken. Ein Fremder redete kurz Spanisch und war wieder weg; Ghostsniper schaute vorbei, wortkarg wie immer. Selina zimmerte eine neue Garage für Herberts Nachfolger, den sie gefunden hatte. Ebenfalls einen blauen Gunter.
    Jannik hing – im wörtlichen Sinn – kopfüber darin herum und sagte er sei eine Fledermaus...

    Als Jannik sich weigerte, seine Position zu verlassen, damit Selina ihr Auto einparken konnte, schritt Sueda zur Tat. „Fledermaus hilft uns hier nicht“, murmelte Sueda, hob die Waffe und setzte ihm eine klare Grenze ins Bein. Nicht aus Bosheit – aus Schutz. Selina hätte es auch getan, aber Sueda war eisern. „Heilige soll’n nicht schuldig werden“, knurrte sie in Richtung Selina und verband den gefesselten Jannik persönlich. Waffe abgenommen, rausbegleitet. Ende der Akrobatik.

    Ein Zelt von Pinky stand so unglücklich, dass keiner mehr drankam – wir mussten es "abbauen". dakel schaute am Camp vorbei. Dann E.C.H.O.: schweigsam, aufmerksam. Sueda tauschte ihm die pinken Laufschuhe gegen passendes Schuhwerk. Eine kleine Geste, wenn Worte nichts taugen. Ich wusste nicht, ob er von den Geschehnissen bereits gehört hatte, aber es gab momentan Wichtigeres. Wir setzten uns ans Lagerfeuer und verbrachten die Nacht gemeinsam.

    Bauaktion in Prigorodki

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    🪦Wege mit E.C.H.O.

    E.C.H.O. und Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 verlassen das Camp.

    Tja und ab hier lasse ich sie mal schildern, was sie erlebt hat:

    Also, stellt euch das mal vor: Ich latsch da mit E.C.H.O. durch Chernogorsk, er natürlich wieder komplett die wandelnde Schweigeminute auf zwei Beinen. Keine Worte, keine Mimik – nur dieses Masken-Gesicht, das aussieht, als hätte jemand Schwein und Schweißer gekreuzt.
    Wir gehen also, hintereinander, er und ich. Ich rede – er nicht. Das übliche Verhältnis, wenn man so will.

    Unterwegs stecke ich dem Ghostsniper noch ein paar Nägel zu. Kann er bestimmt brauchen für seine Bude.

    Wir rennen also weiter, bis zur Rostigen Axt. Da nimmt er sich ein paar Getränkedosen aus der Kiste. Lässt nur "SPITE" übrige.
    Ich denk mir: Aha. Herz würde da bestimmt wieder was reininterpretieren. Boshaftigkeit, Tücke, Gehässigkeit... ne Anspielung auf die jüngsten Ereignisse? Sein Wort zum Sonntag... ach nee. War ja ein Dienstag. Egal.

    Vielleicht war’s Zufall, vielleicht auch nicht. Wenn’s Absicht war, dann danke – ich mag’s, wenn Männer einfach so alles nehmen und nur ihre Verachtung dalassen. Spart mir das Date.

    Jedenfalls latschen wir weiter, hoch auf ’nen Felsen bei Balota, und da wird’s plötzlich sentimental. Da steht so ’ne improvisierte Grabstätte, und was macht der Kerl? Setzt ’nen Teddy hin, legt Fleisch daneben, und einen Seilgürtel. Okay okay... ich glaub das wird ernster.
    Er reicht mir auch ne Dose. Ob das ein Freund war, will ich wissen. Er nickt und schweigt. Trinkt still aus. Ich nehm die Dose und leere sie ebenfalls. Stoßen wir an auf seinen Freund. Weil... naja, selbst ich hab irgendwann gelernt, dass man bei Trauerfeiern nicht ablehnt. Wir sind an nem Punkt wo jeder irgendwann irgendwen verloren hat. Wen das kalt lässt, der hat halt keine Gefühle mehr.

    Dann feuert er mit seiner USG in die Luft. Ich denk: Okay, cool, Ballerei beim Gedenken, klingt nach meiner Art von Beerdigung. Also schieß ich halt mit. Aus Respekt, versteht sich. Und vielleicht ein bisschen, weil’s Spaß macht.

    Dann kommt’s: Wir gehen los. Im Wald zieht er einen Zettel raus, und legt ihn mir vor die Füße. Drauf steht nur ’n Zahlencode: 6-18-9-5-14-4.
    Ich starr drauf. „Wieder so ein cooler Code?"
    Er zeigt mit dem Finger auf mich. Ich dreh emich um. Was meint er? Ist da was hinter mir? Nur Tannen. "Der Name von dem da unten?", frage ich.
    Er schweigt. Natürlich und deutet weiter in meine Richtung.
    "Oder soll ich den Code dahin bringen?" Er scheint verzweifelt läuft nun wieder vor mich und zeigt wieder direkt auf mich. Ich drehe mich wieder um. WAs meint der Kerl? "Hä, ich check's grad nich..."
    "Junge, drück' dich deutlch aus!"

    Da nimmt einen zweiten Zettel und wirft ihn mir an den Kopf. "Au! Hey...!"
    Gleiche Zahlenreihe. Dann hebt er seine Hand zum Grüß und verschwindet. Und ich platze fast...

    "Na gut... lass mich allein in der Wildnis! Was kann schon passieren...! Ich find den Weg bestimmt zurück..."

    Man Schweinemaskenschweißerheini...Du und deine Zahlen, ehrlich.... Spoiler: Natürlich habe ich den Weg gefunden. Ich hab aber auch so ein Glück...
    Wisst ihr, manche Frauen kriegen Liebesbriefe. Ich krieg Morsezeichen und Zahlencodes an den Kopf geworfen. Ich hätte am liebsten laut losgeflucht auf dem Heimweg. Hab mir schon extra drei neue Beleidigungen ausgedacht.
    Naja und in Prigorodki dann sagt mir Herz, was das bedeutet: „Friend.“
    Freund.
    Na toll. Ich hätt mir das ganze Theater sparen können... aber okay, irgendwie mag er mich wohl. Lieber so, als auf seiner Liste zu landen. Denk ich mir. Aber ich glaub der hat wirklich einiges mitgemacht und braucht einfach nur jemanden, der ihm zuhört. Wobei...das geht ja nicht. Er sagt ja nichts... aber ihr wisst schon. Irgendwo hin mit dem Schmerz. Ich glaub, das hat ihm gut getan.
    Aber…
    (und das sag ich jetzt nur einmal, und wehe, jemand zitiert mich)
    …ich glaub, er meinte’s ehrlich.
    Und vielleicht – ganz vielleicht – hab ich in dem Moment verstanden, dass er gar nicht so anders ist als ich: Laut im Schweigen, stur im Fühlen und unfähig, normal mit Menschen zu reden.
    Ein bisschen tragisch, oder?


    Ja... ich glaube er hat es gesagt. Auf seine Weise.

    Sueda und E.C.H.O. am Grab

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    Alltagsschrammen

    jayphiiyowar auch wieder im Lande. Nicht oft, aber wenn sie gebraucht wurde, wollte sie da sein. Sie meldete: Solnichniy wieder verwüstet. Arbeit für morgen. In Prigorodki sah ich einen der nächtlichen Eindringlinge das Kochhaus verlassen – ich ließ ihn ziehen. Nicht jede Rache nährt die Seele.

    Später sah ich zwei Schatten, vermutlich Hütchen, auf dem Weg Richtung Mt. Wolfgang. Kein Wort, nur Blicke. Als ob sie wüssten, was hier unter der Oberfläche kocht – und nur auf die nächste Welle warten.


    🌅Zum Schluss

    Heute war kein Tag der großen Siege. Eher einer der kleinen Entscheidungen: ein Körper unter die Erde, zwei Autos weniger, ein Unterstand mehr, ein Auto in die richtigen Hände, ein neuer „Freund“. Manchmal reicht das.

    Ich bleibe am Feuer, sortiere Bandagen, stelle den Kessel auf und halte Platz frei – für die, die kommen, um zu bauen statt zu brechen. Und für die, die noch nicht wissen, was sie wollen.

    In diesem Sinne: Passt auf euch auf.
    Und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    💌 Herzensgrüße vom 27.09.2025 (1) – Die Nacht der Offenbarung

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    Hallo ihr Lieben,

    man sagt, wer in der Nacht mit leeren Händen kommt, sucht Frieden.
    Doch jene, die in dieser Nacht zu uns kamen, trugen Speere — und sie suchten alles andere als Frieden.

    In der Nacht auf den 28.09.2025 saß ich noch mit Rannulf im Funkkanal. Wir sprachen über DeerIsle, über die Suche nach Sarafiya_Nici und WeizenWarrior. Während unsere Stimmen durch den Äther glitten, zog es mich noch einmal nach Prigorodki. Der Hut im Zelt lag mir symbolisch gesprochen schwer im Magen; die Ahnung, dass die Hütchenbande zurück sein könnte, ließ mich nicht los. Ich ging Richtung Kochhaus, vorsichtig.

    Dann hörte ich es: das Splittern von Holz, das dumpfe Pochen mehrerer Speere gegen Metall. Ein Takt der Zerstörung.
    Sofort war klar: Hier lief ein Raid. Ziel: unser Kochhaus — Vorräte und Fahne. Wieder einmal.


    ⚠️ Alarm im Camp

    Den Geräuschen zu Folge waren die Raider mindestens zu zweit. Hatte ich richtig gelegen? Waren es wieder die Hütchen?
    Ich war allein und somit in der Unterzahl. Was also tun?
    Ich schlich ums Camp, hielt Abstand, suchte Deckung und durchsuchte die Umgebung. Ich konnte draußen keine weiteren Scharfschützen ausmachen und kämpfte unterwegs gegen Zombies — die Aufregung und das Adrenalin ließen mich ungenau kämpfen und zu viel Blut verlieren.

    Vor dem Kochhaus stand ein Tor, das die Angreifer von unseren Vorräten und der Fahne trennte — Die Fahne. Sie war unser Symbol, unsere Sichtbarkeit, unser Vertrauen, das attackiert wurde.

    In mir war kein Platz mehr für höfliche Worte. Reden hätte nur meine Position verraten, hätte den Überraschungsmoment genommen. Ich erinnerte mich an alte Geschichten — an Greeny, der einst lächeln Atze zur Ordnung gerufen hatte, als er ihn auf frischer Tat dabei erwischt hatte, wie er mit einer Spitzhacke bewaffnet unser Tor aufbrechen wollte.

    Mit einer Spitzhacke gegen ein Metalltor... und noch dazu ein Bambi-Camp. @Ersetzbares Crewmitglied, @NiggoB und Greeny hatten ihn daraufhin gefesselt und belehrt. Am Ende hatte er als Wiedergutmachung Stöcke sammeln müssen und Greeny hatte sich seither immer wieder darüber amüsiert. Ob Atze denn nicht hatte lesen können. Da stand doch klar "REFUGE". War doch klar, dass das hier ein Auffanglager war... Ja Greeny hatte die Geschichte noch oft am Lagerfeuer erzählt und gelächelt.
    Und jetzt war ich da.
    Ähnliche Situation und doch ganz anders.
    Denn: Ich war nicht Greeny.
    Ich hatte nichts von seinem Humor und seiner Gelassenheit in dieser Situation. Die vergangenen Ereignisse und die ständigen Sabotageakte hatten mich wachsam werden lassen.
    Nein, ich konnte nicht reden, dann hätte ich meinen einzigen Vorteil, das Überraschungsmoment aus der Hand gegeben. Vermutlich hätten sie mich ausgelacht und dann erschossen.
    Nun war es an der Zeit ein Zeichen zu setzen.

    Versteht mich nicht falsch: Ich war nie ein Engel gewesen. Ich half, wo ich konnte, ja. Aber ich war bereit das zu tun, was nötig war, um mein Camp und meine Freunde zu schützen.
    Ob ich es auch im Ernstfall konnte?
    Das würden ich nun herausfinden. Ich atmete tief ein und funkte mit zusammengebissenen Zähnen Sueda und Rannulf an. Sueda fluchte in einer Tour wie ein Rohrspatz, Rannulf gab mir noch ein paar gutgemeinte Tipps.

    "War schön mit euch...", sprach ich und stand auf. Die DMR in der Hand, die mir (MISA) ROB bei Solnichniy einst als Dank für eine Taxifahrt gegeben hatte. Ich hatte sie noch immer und hütete sie wie einen Schatz.
    Mit zittrigen Händen ging ich zur Tür. Ich riss sie auf und feuerte. Immer und immer wieder. Ich sah Blut spritzen, zwei Gestalten, wie sie sich keuchend in den hinteren Teil des Kochhauses retteten.
    Eine Gestalt fiel.
    Dann rannte auch ich.
    Weg, weg vom Haus in Richtung Indsutriegebiet.
    Weg, wie der große Feigling, der ich nun einmal in solchen Sitautionen immer schon war.
    Raus.
    Bloß raus aus der Schussbahn.
    Ich kannte alle Verstecke.

    In einem Verschlag versuchte ich wieder Luft zu holen. Meine Hände zitterten. Aber ich lebte noch und ich glaubte zumindest einen von ihnen erwischt zu haben.
    Im Funk gab sich Rannulf beeindruckt, aber der Kampf war noch nicht vorbei. Ich atmete mehrmals tief ein und zwang mich zur Ruhe, wie ich es trainiert hatte.
    Dann verabschiedete mich von ihm und sagte noch: "Gut, dann ist es jetzt Zeit für einen Notruf..."
    Und so verließ ich den Funkkanal und sendete einen Hilferuf an meine Freunde da draußen. Aber ich ahnte, es würde keiner hören. Alle schliefen. Es war mitten in der Nacht.
    Der Raid war eiskalt geplant. Aber sie hatten nicht mit Gegenwehr gerechnet, das war ihr Fehler gewesen und mein Glück war es, dass mich die Nachricht der Hütchen stutzig und vorsichtig gemacht hatte. Wenn sie wirklich von ihnen stammte, dann war ich ihnen sogar Dank schuldig, vorausgesetzt sie waren nicht die Raider. Aber die Anzahl sprach klar dagegen. Es waren immer zwei Hütchen gewesen. Die hier waren mindestens zu dritt. Nun... jetzt nur noch zu zweit, wie es schien.

    Zu meiner freudigen Überraschung jedoch war einer meiner Freunde sofort zur Stelle und antwortete auf meinen Notruf: @WhiskeyMixer. Er hatte versprochen etwas auf das Camp zu schauen, allerdings war er noch weit weg und musste erst zu mir kommen. Es blieb mir nichts anderes übrig, also auf Zeit spielen. Und so lief ich zurück ums Camp und beobachtete. Alles blieb ruhig, die Überlebenden hatten sich im Kochhaus verschanzt. Soweit, so gut. Eine Standardsituation für uns.
    Ich beobachtete aus einiger Entfernung alles. Einmal wagte ich einen Vorstoß und sprach die Leute im Kochhaus an. Ob das ihre Vorstellung von Spaß sei und warum sie das taten. Keine Antwort. Natürlich.
    Ich antwortete sarkastisch. "Na dann ist ja alles gut...ich weiß, wie ihr tickt." und zog mich auf die Beobachtungsposition zurück.

    Angriff auf das Kochhaus


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    🎯Entscheidungen, die Schuldfrage und Whiskeys Zorn

    Einer der Angreifer rannte plötzlich, offenbar als Bambi, zurück zum Camp. Ich stand vor einer Wahl: ihn stellen und gegebenenfalls fesseln und riskieren, dass ich damit die Oberhand verlor, weil er schlimmstenfalls zu seine Kameraden aufschloss und sich erneut ausstattete — oder ihn ausschalten und uns so noch etwas Zeit verschaffen. Die nackte Angst gewann über den geordneten Plan. Als er auf das Haus zurannte und ich keinen Zweifel hatte, dass er mit den Typen im Kochhaus unter einer Decke steckte, legte ich an. Ich hatte keine Zeit groß zu zielen und Pläne zu befolgen.
    Ich schoss. Er fiel und lag tot vor mir.
    Triumph.
    Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich in diesem Moment einen unglaublichen Genugtuung spürte, als er fiel. Dabei war es ein Bambi gewesen. Ein wehrloses, hilfloses Bambi.
    Sueda hätte gesagt: "Ja und? Ist mir scheiß egal. Der hat's sowas von verdient!" und für den Bruchteil eines Augenblicks brachte ich selbst diese Worte über meine Lippen.

    Totes Bambi


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    Als ich näher kam, sah ich ihn. Mein Herz schlug noch wild, ich konnte kaum atmen vor Aufregung. Da lag er vor mir, reglos im Gras und etwas in mir haderte. Wo war nun der Triumph?
    Ich hatte getötet. Nicht aus Sadismus, nicht aus Rachsucht — sondern aus Pflicht, aus dem Wunsch, das zu schützen, was wir mit Händen und Hoffnung errichtet hatten. Doch als ich ihn so liegen sah, wusste ich, dass das hier erst der Anfang war. Und das nahm mir die Freude am Sieg.

    Die Angreifer im Kochhaus schienen plötzlich spurlos verschwunden. Die Stille legte sich über Prigorodki wie ein dicker Mantel. Ich verräumte die Sachen des Toten, dann hörte ich Schritte: WhiskeyMixer war gekommen, so schnell, wie er nur konnte. Er übernahm die Rückendeckung, und wir stellten bald fest, wer uns überfallen hatte: Es waren keine Fremden und auch nicht die Hütchenbande, kein zufälliger Haufen — Nein, es waren Mitglieder der Banana Ops. Menschen, mit denen wir geteilt, gelacht und gekämpft hatten. Menschen, die diese Nacht gekommen waren, um ihrer Auffassung von Spaß zu folgen und damit Vertrauen zertraten. Sie trugen zwar kein gelbes Armband, aber die Sache war für uns eindeutig: Wir waren verraten worden. Wieder einmal.

    Whiskey war wütend, und sein Zorn war ehrlich. Zu oft war Verrat in den letzten Wochen aufgetaucht, zu oft hatten man mit zweierlei Maß gemessen. Ich halte hier keine Namen fest — nicht hier.
    Aber das Gefühl der Enttäuschung war schneidend.

    Ja, wir wussten inzwischen zweifelsfrei, wer uns da mitten in der Nacht überfallen hatte. Alle drei kannten wir mit Namen. Whiskey mehr als ich. Aber darunter war auch jemand, mit dem ich viele gemeinsame Erlebnisse geteilt hatte.
    Sogar hier in Prigorodki.
    Jemand, der nach den jüngsten Zerstörungen am Camp einem Vortrag über Vertrauen und Freundschaft gehalten hatte.
    Und nun allen Ernstes ein Angriff auf unser Camp, vermutlich unter seiner Leitung oder zumindest unter seinem Segen? Ich verstand es nicht.
    Er hatte mit uns am Lagerfeuer gesessen. Hatte uns vergangene Season beim Aufbau geholfen, das Camp verteidigt.
    Hatte er wirklich erwartet morgen wieder mit uns zusammen zu sitzen und belanglos zu reden, vielleicht noch scheinheitlig zu fragen, ob alles in Ordnung sei?
    Mir wurde schlecht.
    Nein, ich hatte keine Lust mehr auf diese Spielchen.
    Das war nicht meine Art.

    War alles, was wir gemeinsam erlebt hatten, nichts mehr wert, bloß weil ich mich gegen das sinnlose zerstören von Unterständen durch seine vermeindlich ehemaligen Clanmitglieder gewehrt hatte oder weil ich es gewagt hatte, die versteckten Angriffe auf Verbündete anzusprechen und mein Missfallen auszudrücken? Was war der Grund hinter all dem?
    Oh ja, ich war unbequem. Und ich hatte mir durch meine Art wohl wahrlich keine Freunde unter ihnen gemacht.
    Aber ich konnte nicht anders. Und genausowenig wie ich schweigen konnte, wollte Whiskey über diese Dinge Stillschweigen bewahren. Er war fertig mit dieser Gruppe und man hörte es ihm an. Wieder einmal waren es Leute, die sich über offline Raids beschwerten und selbst zu solchen Mitteln griffen. Ich hatte das alles so satt. Die ständigen Diskussionen, Sticheleien...
    Zu oft war Vertrauen verspielt worden. Das war nichts mehr, wofür Whiskey oder ich standen. Er hatte immer veruscht eine Tür offen zu halten. Und auch jetzt hoffte er, dass viele von ihnen noch das richtige tun würden. Aber für ihn war mit dieser Aktion eine Linie überschritten worden.
    Ich teilte seine Meinung. Egal ob mit Armband oder ohne, das war ein feiger Akt gewesen und als solchen würde ich ihn auch bezeichnen.
    Mit einem Jungenstreich hatte das nichts mehr zu tun.

    Auch ich machte Fehler, keine Frage. Würde es auch weiterhin tun.
    Aber ich war bereit dazu zustehen und die Verantwortung für meine Handlungen zu übernehmen. So wie jetzt.
    Das war in meinen Augen ein großer Unterschied, auch wenn viele das nicht sehen wollten.


    🔫Eskalation, Gegenwehr, Nachklang

    Ein weiteres Bambi tauchte schließlich auf, winkte zunächst. Dieses Mal begann ich jedoch zu reden und schoss nicht gleich. Zu viel Blut war bereits vergossen worden. Ich wollte nicht, dass sie mich zu etwas machten, was ich nicht war. Also fragte ich ihn, ob der Spaß es wert gewesen sei. Lobte ihr Vorgehen als "wahnsinnig mutig" und sagte, wie armseelig dieser Raidversuch war. Ich bluffte und tat so, als habe ich Leute, die mir den Rücken deckten. Und ja, ich rühme mich dessen nicht, aber vor lauter Zorn schlug ich mein Gegenüber. Aber über dem Zorn machte sich vor allem die Enttäuschung breit. Enttäuschung darüber, wie sehr ich mich hatte willentlich täuschen lassen und noch immer wieder für sie Partei ergriffen hatte. Wie ich Dinge relativiert hatte. Und nun stand ich vor den Trümmerhaufen meiner Entscheidungen und war selbst ein Opfer ihrer heimlichen Aktionen geworden. Und ich hatte das Gefühl, dass dies nicht zum ersten Mal geschah. Der Fahnenraub, die Kannibalenfahney auch das waren Leute aus ihren Kreisen gewesen. Dessen war ich mir sichery Was, wenn die Renegade-Bananen lediglich Sündeböcke gewesen waren, die man willentlich öffentlich geopfert hatte, um hintenrum weiter ein doppeltes Spiel spielen zu können? Es lief mir eiskalt den Rücken runter. Besaß keiner von Ihnen Haltung, die er auf öffentlich zeigte? Erst viel später sollte ich erfahren, dass es sie durchaus gab. Aber an Orten, an denen man sie nicht vermutete.
    Der Fremde gehörte jedoch offensichtlich nicht dazu, denn er schwieg zu den Vorwürfen. Wollte wohl nicht erkannt werden. WhiskeyMixer beschwor mich mehrmals inständig, das Bambi zu erschießen. Ich war müde, zu müde, um klar zu denken; aus Hochmut und Zorn versetzte ich ihm noch zwei Schläge. Der Fremde begann zu bluten, warf seine Bandage weg und rannte in den Bahnhof. Ich bot an ihn zu versorgen, aber natürlich wollte er keine Hilfe. Also schloss ich die Tür hinter ihm ab, in der Hoffnung, das Gespräch noch einmal aufnehmen zu können. "Ich muss dich vor mir schützen...", sprach ich und setzte zu meiner Rede an. Doch kaum hatte ich meine Ansprache beendet, da zog der Fremde eine Pistole, die er in seinem T-Shirt versteckt hatte — und schoss mir mitten ins Gesicht. In meinen Ohren hallte noch Whiskeys Stimme: "Herz... tu's doch endlich! Erschieß den. Du kannst ihnen nicht trauen!"
    Dann wurde alles schwarz.

    Whiskey reagierte sofort. Er schoss auf das Bambi, aber verfehlte. Dennoch hielt er den Fremden davon ab, meine DMR zu stehlen. Lediglich die Plattenweste und die Armbrust konnte er sich schnappen und verschwand im Nordwald. Meine Freunde sicherten meine Ausrütung und auch der blaue Gunter, mit dem die Angreifer gekommen waren konnte in Sicherheit gebracht werden.

    Später erwachte ich an der Küste, verloren zwischen Bewusstlosigkeit und dem Stückchen Bewusstsein, das mir blieb. Blut, Kälte, ein Weg zurück nach Solnichniy — und die Erkenntnis, dass wir den Raid zwar abgewehrt hatten, aber dass ich etwas verloren oder es zumindest für diesen Abend willentlich abgegeben hatte.
    Whiskey legte sich auf Lauer und holte später einen der Eindringlinge, als dieser wieder im Kochhaus auftauchte. Vom Dritten fehlte jede Spur.

    Bambis töten

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    🧸Schritte zur Versöhnung

    Man reagierte im Funkkanal auf Whiskeys und meine Nachrichten, auch wenn ich mich sofort aus der Diskussion rausnahm und den Kanal verließ. Ich wollte diese ganze Rechtfertigung und Argumentation nicht länger verfolgen. Nach dem Angriff auf die Berezino Boys durch die Renegade-Bananen hatte ich das bereits mehrfach erlebt. Und ja, es kam immer wieder das alte Muster, wie ich mir erzählen ließ. Man fragte uns, was eine Lösung sein könnte. Wollte von uns wissen, was man tun könne, um das Problem aus der Welt zu schaffen.
    Ich lachte, denn es fühlte sich an wie ein Schlag ins Gesicht.
    Ich erfuhr im Verlauf des Tages, dass nicht nur ich ein Opfer des doppelten Spiels gewesen war. Es waren Bananen gewesen, die Selinas Haus neben dem Camp aufgebrochen hatten.
    Bündnisse reichen wohl nicht für immer oder nur so lange, wie man den Schein wahren konnte.
    Waren sie wirklich an einer Wiedergutmachung interessiert? Mir kam es nicht so vor.

    Aber bei all dem fragte ich mich: Was, wenn sie wirklich wieder Vertrauen aufbauen wollten?
    Nun, früher, im Mittelalter war die Sache einfach geregelt. Es gab drei Schritte: Confessio, Remissio und Satisfactio.

    Darum fordere ich hier und jetzt als Vorschlag zur Lösung des Problems:

    Confessio.
    Wer in Prigorodki seine Waffen erhob und versuchte zu raiden oder Dinge zerstörte, wer sich verschanzte und sich dann der Verantwortung entzog, soll es mir bzw. den Betroffenen gegenüber offen bekennen. Nicht im Namen der Gruppe, sondern Einzeln. Das hat nichts mit "Rumreiten auf Problemen" zu tun, sondern es dient dazu, abschließen zu können.
    Dinge müssen auf den Tisch.
    Ein Fehltritt, verborgen hinter Schweigen und Ausflüchten, bleibt eine offene Wunde.
    Sprecht es aus, was ihr getan habt – vor mir und vor denen, denen ihr Unrecht angetan habt.

    Remissio.
    Vergebung ist möglich – doch sie ist kein Geschenk ohne Preis.
    Wer Vergebung sucht, muss zuerst zeigen, dass er den Schaden erkannt hat.
    So fordere ich die Rückgabe dessen, was unrechtmäßig genommen wurde. In meinem Fall bzw. dem des Auffanglagers in Prigorodki wären das: die BAMBi-Fahne, die REFUGE-Fahne aus einem vorherigen Raid sowie die schwarze Plattenweste und die schwarze Armbrust, die mir von meinem leblosen Körper entrissen wurden. Diese gehören nicht ins Dunkel der Beute, sondern zurück an den Ort von dem und in die Hände derer aus denen sie geraubt wurden.

    Satisfactio.
    Worte allein genügen nicht.
    Darum fordere ich als Zeichen echter Wiedergutmachung Arbeit an den Camps, die allen Überlebenden Schutz bieten.
    Helft dabei, Unterstände zu errichten oder zu befüllen und zeigt uns durch euer Verhalten, dass ihr andere Wege gehen möchtet.
    Keine Beute, kein Blut, sondern einfache Arbeit, die allen zugutekommt. Und das ohne Waffen in euren T-Shirts zu verstecken und uns wegen unserer Gutgläubigkeit abschießen zu wollen.

    Wer diese drei Stufen geht – Confessio, Remissio, Satisfactio – der ist auch weiterhin am Lagerfeuer willkommen.
    Wer sich weigert, zeigt, dass ihm an Gemeinschaft nichts liegt.

    Ich bin Herz aus Gold.
    Ich richte nicht mit Kugeln. Ich richte mit Haltung.

    In diesem Sinne:
    Passt auf euch auf und bleibt am Leben

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    Finde ich auch sehr interessant, was man da alles machen kann und ich bin mir sicher, das alles würde meine Projekte noch auf ein höheres Level heben, aber ich habe leider keine Zeit mich darin zu versenken. Sehr schade, aber ich kenne mich. Dann komme ich am Ende zu gar nichts mehr XD

    Finde es aber klasse, dass du so etwas anbietest/machen möchtest :)
    Danke dafür!

    💌 Herzensgrüße vom 27.09.2025 – Ein ruhiger Tag, oder eher die Ruhe vor dem Sturm?

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    Hallo ihr Lieben,

    es war einer dieser Tage, an denen die Welt einfach weiterlief, während man selbst kurz stehen blieb um Luft zu holen.
    Kein Drama, kein Sturm – nur das Gefühl, dass alles in Bewegung ist, und man selbst versucht, Schritt zu halten.
    Man spürt die Veränderungen, sieht, wie sich Dinge verschieben, und fragt sich, ob es Richtung Ordnung oder Chaos geht.


    💔 Ein Herz mit fehlender Spitze

    In Prigorodki meldete Jannnik, dass unser Herzsymbol im Zelt erneut in Mitleidenschaft gezogen wurde.
    Dieses Mal kein Loch, keine Nachricht, kein Hut – nur die Spitze fehlte.
    Ein kleines Detail, und doch schien es so viel zu sagen.

    Ich stand lange davor und fragte mich, was uns der „Künstler“ damit wohl mitteilen wollte.
    War es eine Mahnung? Eine Warnung? Oder einfach nur sinnloser Spott?
    Und als ich sah, dass auch die Teddys fehlten, spürte ich dieses bekannte Ziehen im Inneren.
    Man gewöhnt sich an vieles hier, aber nie daran, wenn etwas Liebgewonnenes einfach so verschwindet.


    🧱 Neue Wege, alte Wunden

    Jannnik beschloss, seine Basis zurückzubauen und umzuziehen.
    Ich glaube, der Vorfall am Vortag hatte mehr mit ihm gemacht, als er zugeben wollte.
    Vielleicht war es sein Weg, Abstand zu gewinnen – oder einfach der Versuch, anderorts neu zu beginnen.

    Ich machte mich unterdessen auf den Weg zur "Rostigen Axt". Als ich dort ankam, standen dort zwei neue Unterstände.
    In einiger Entfernung sah ich eine Gestalt laufen am Hafen. Ich lief ihm nach und erkannte die Schweißermaske. Es war E.C.H.O.

    Ich gab drei kommunikative Vanilla-Schüsse ab – unser stummes Signal un dhoffte, er würde sich nicht bedroht fühlen. Aber er verstand.
    Er hörte sie, kehrte um und erledigte noch im einen Zombie direkt neben mir mit einem präzisen Schuss aus dem Scharfschützengewehr. Er hatte offenbar aufgerüstet und die Mosin gegen eine VS-89 eingetauscht. Ein paar Zentimeter daneben – und ich hätte an Stelle des Zombies den Boden geschmückt.
    Doch E.C.H.O. war ein passabler Schütze, wie es schien. Er nickte mir zu, und wir gingen zusammen zurück zur "Rostigen Axt".
    Dort dankte ich ihm für seine Arbeit an den Unterständen, denn ich glaube er war es gewesen, der sie wieder aufgebaut hatte. Schweigend arbeiteten wir weiter und bauten weitere Unterstände auf.
    Unterstände, Holz, Ordnung. Kein Wort, nur das Klirren von Stäclem und das Rascheln der Büsche.

    Warum er uns hilft, weiß ich bis heute nicht.
    Vielleicht ist das seine Art, der Gemeinschaft etwas zurückzugeben.
    Oder seine Art, still Buße zu tun für Dinge, die er nie aussprechen würde.
    Ich habe gelernt, ihn nicht zu fragen. Manche Menschen kann man nur verstehen, wenn man das Schweigen zwischen den Gesten liest.
    Aber er scheint so viel mehr mit sich zu tragen, als nur die Geschichte eines plumpen Auftragskillers.

    E.C.H.O. baut Unterstände auf


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    🏥 Zwischen Krankenhaus und Küste

    Nach getaner Arbeit befüllte ich die Unterstände beim Krankenhaus neu – Verbände, Essen, Blutkonserven.
    Dinge, die man erst zu schätzen weiß, wenn man sie einmal verzweifelt gesucht hat. Ich begab mich danach zum Denkmal mit der Cone-Kiste, in die ich noch ein paar Snacks füllte. Außer dem weißen Teddybären, der für Silas und Irina stand, war leider nichts mehr in der Box. Aber nun hatte ich wieder etwas hineingetan, als stille Zeitkapsel und Ort des Gedenkens.

    Weiter ging es in Richtung Camp nach Prigorodki.
    Unterwegs sah ich ein Bambi, das vor mir davonrannte. Es sagte nichts, reagierte nicht, verschwand einfach in der Ferne.
    Vielleicht war es neu. Vielleicht auch nur jemand, der sich vor der Welt versteckte.
    Ich ließ es ziehen.

    Besuch am Denkmal


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    🔥 Begegnungen in der Abendsonne

    Auf dem Rückweg jagte ich ein Schwein und begegnete anschließend janinesta (Selina) im Industriegebiet.
    Sie erschrak zunächst, als ich plötzlich auftacuhte aber am Ende lachten wir beide.
    Mit dabei waren auch : Pinky, NiggoB und Jannnik.
    Für einen kurzen Moment fühlte sich alles wieder vertraut an – wie früher, als wir einfach gemeinsam unterwegs waren, ohne schwere Gedanken.

    Dann traf Pinky etwas später beim Zugevent vor dem namenlosen Dorf auf Kyrill – oder besser gesagt, auf eine der ehemaligen Bambinas, die sich nun „Wanderverein Apokalypse e.V.“ nennen.
    Sie war gut ausgerüstet, aber friedlich, und ich war froh, dass dieser Tag ohne Blutvergießen endete.

    Frieden war selten in diesen Tagen – und jeder Moment davon ein stiller Schatz.

    Heimweg

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    🌅 Zum Schluss

    Am Ende des Tages grillte ich die Schweinefilets und erntete ein paar Kürbisse für das Essenszelt und gab mich am wärmenden Feuer meinen Gedanken hin.

    Vielleicht fehlt manchmal die Spitze eines Herzens, damit wir begreifen, dass es auch in seiner Unvollkommenheit weiter schlägt.
    Vielleicht ist das, was uns genommen wird, nur ein Test, um zu sehen, ob wir es schaffen, trotzdem weiterzugeben.

    Heute war kein Tag der Siege, kein Tag der Tragödien.
    Nur ein Tag dazwischen – und manchmal sind das die wertvollsten, um Kraft für das zu tanken was ansteht.

    In diesem Sinne: Passt auf euch auf – und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    💌 Herzensgrüße vom 26.09.2025 – Zwischen Recht und Reue

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    Hallo ihr Lieben,

    es war ein stiller, schwerer Tag. Einer dieser Tage, an denen die Welt kurz innehält – als wüsste sie selbst nicht, ob sie uns noch einmal Ruhe gönnen oder schon wieder im Chaos versinken möchte.

    Ersetzbares CrewmitgliedNr. 371 war fort, aufgebrochen nach DeerIsle, um Sarafiya_Nici und WeizenWarrior zu suchen. Es fühlte sich ungewohnt an, das Camp ohne ihre bissigen Kommentare, ohne die kleinen Sticheleien. Und ja - auch ohne ihr hysterisches Lachen, auch wenn sich das wie ein Fluch anfühlte. Sie war mein Gegenpol – und ohne sie war da nur diese Stille, die sich wie ein Schatten über Prigorodki legte.


    ⚒️ Unruhe in Berezino und Wiederaufbau in Solnichniy

    In Berezino hatten Bitwalker, Bitwanted und das Berezino Girl wieder Ärger – ein weiterer Versuch, ihre Basis zu raiden. Ein paar Zelte beschädigt, zwei Tore aufgebrochen, doch der Rest hielt stand.
    Wer es war, wusste niemand. Vielleicht die Bambinas, die sich nun „Apokalypse-Wanderverein e. V.“ nennen.
    Wie viel Wandern und wie viel Raiden in diesem Namen steckt – das wird sich wohl zeigen.

    Es konnte aber auch jeder andere beliebige Überlebende gewesen sein, der zufällig vorbeigekommen war oder eine andere Gruppe/Fraktion. Kandidatien gab es viele: Renegade-Bananen, vereinzelte MISA-Kämpfer... man wusst es einfach nicht. Ich war jedoch froh, dass die Bewohner es locker aufnahmen. Sie behoben den Schaden und ließen sich nicht unterkriegen. Wie immer. Wenn sie eines waren, dann zäh.

    Ich selbst zog nach Solnichniy, um dort das alte Lager wieder auf Vordermann zu bringen. Es lag still an der Küste, vergessen. Nur ein Zelt war übrig geblieben, der Rest war abgebaut worden.
    Ein Ort, an dem man kaum glauben konnte, dass hier jemals Leben geherrscht hatte. Ich richtete erneut ein paar Unterstände auf und befüllte sie mit allem, was ich fand.
    Auf der Suche nach geeigneten Stöcken fand ich ein Bambi, das im Feld saß. Ich ging grüßend auf den Fremden zu und er erwiderte den Gruß. "I'm friendly", spach es in Englisch. Aber es schien kein Engländer zu sein. Es klang mehr... südeuropäisch. Jedenfalls blieb ich auf Abstand, als er näher kam. Ich war vorsichtiger geworden, aber ich warf ihm einen Begrüßungsteddy zu. Er wusste erst nicht, was er damit anfangen sollte, also erklärte ich es ihm. Ich sagte ihm auch, wo er das Camp finden könne und ließ ihn dann ziehen. Als ich mich umdrehte, war er auch schon verschwunden.

    Als ich mit meiner Arbeit fertig war, setzte ich noch ein paar Kürbissamen für nachfolgende Reisende in das Feld und begab mich zurück in Richtung Prigorodki.

    Abenteuer in Solnichniy

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    🔫 Einbruchsversuch am Schlangennest

    In Prigoordki angekommen begegnete ich zunächst Exildor (White Wolf), der am Steg am Angeln war. Ich grüßte ihn freundlich und am Ende grillten wir gemeinsam seinen Fang im Kochhaus. Wir sprachen kurz über die jüngsten Ereignisse und anschließend wollte ich nach Chernogorsk laufen, um neue medizinische Vorräte zu sammeln. Dabei kam ich auch an SneakySnake s Schlangennest vorbei. Ich fragte mich, wie es ihm wohl ging und was er gerade trieb. Was würde er zu seinen ganzen neuen Nachbarn sagen? dakel, Jannnik, janinesta (Selina) und nun auch Ghostsniper? Vielleicht ging es ihm wie mir, ich genoss die Gemeinschaft sehr. Aber manchmal, manchmal was es einfach etwas viel... Doch ich konnte den Gedanken nicht vertiefen, denn ich sah einen Fremden, der sich an der Tür von Sneaky Snakes Hütte zu schaffen machte und versuchte sein Schloss zu knacken.

    Ich weiß nicht, was mich in diesem Moment leitete. Vielleicht war es Müdigkeit. Vielleicht das ständige Gefühl, dass man alles schützen musste, weil sonst alles verloren ging. Vielleicht auch einfach die Leere, die Ersetzbares CrewmitgliedNr. 371 hinterlassen hatte.
    Ich hob meine Waffe und forderte ihn auf, die Hände zu heben. Erst ruhig, dann lauter. Er sah mich schweigend an. Reagierte nicht. Dann nahm er ein Messer in die Hand und kroch auf mich zu. Ich wieder holte meine Ansage. "Nimm die Patschehändchen hoch und komm langsam und friedlich her!" Er reagierte nicht. Nur dieses Messer in seiner Hand – und dieser bohrende, abschätzende Blick.

    I don’t understand“, sagte er schließlich.

    Ich wiederholte meine Ansage auf Englisch, klar und deutlich. Deutlicher, als mir lieb war. Ich wollte ihm unmissverständlich klar machen, dass er sich in einer brenzligen Situation befand. Ich versuchte, ihn zur Vernunft zu bringen und hoffe, er würde seine Hände heben. Tat er nicht. Stattdessen kam er weiter auf mich zu das Messer noch immer in der Hand. Und dann, in dieser Sekunde, war da kein Platz mehr für Nachdenken, kein Raum für Mitleid oder Zweifel. Nur der Reflex, den Frieden zu schützen, den wir uns hier so mühsam aufgebaut hatten.

    Ich drückte ab. Ein Schuss, ein Aufschrei. Das Bein.

    Er fiel, schrie, und sofort kamen Zombies aus allen Richtungen auf uns zu. Ich wehrte sie ab, schoss einen nach dem anderen nieder, bis es wieder still war. Das Bambi lag noch immer am Boden, jetzt die Hände über dem Kopf. Ich keuchte und versuchte mich zu sammeln.
    White Wolf kam herbeigeeilt, sah die Szene und half mit einer Bandage aus, nachdem ich ihm die Lage erklärt hatte. Wir bauten dem Fremden eine Schiene und liießen ihn aufstehen. Dann erklärte ich ihm, dass dieses Haus jemandem gehörte und dass er nicht einfach einbrechen konnte. Außerdem fragte ich, warum er das getan hatte. Ich rechnete nicht mit einer brauchbaren Antwort.

    Zögerlich kam ein "I was hungry“, von seiner Seite.

    Der Satz hallte lange in mir nach. Hunger. Dafür hatte ich geschossen.

    Ich erklärte ihm, dass das Haus einem unserer Nachbarn gehörte, dass es keinen Grund gegeben hatte, einzubrechen. Dass er jederzeit ins Camp hätte kommen können – dort wäre er willkommen gewesen. Wir hatten Essen genug und er hätte sich die Zeit sparen können.
    Er verstand. Ich half ihm, aufzustehen, und wir gingen gemeinsam ans Auffanglager. Whitewolf, der Fremde der sich "James" nannte, und ich.
    Er bekam etwas zu essen, trockene Kleidung, und als wir am Feuer saßen, entschuldigte ich mich für den Schuss. Ich weiß, viele hätten das nicht getan. Aber ich musste.
    Er nahm die Entschuldigung an. „It’s okay,“ sagte er leise. „I should have listened.“

    Vielleicht war das so eine Begegnung, die uns beide etwas lehrte: ihn, dass Vertrauen manchmal rettet – und mich, dass Angst und Verantwortung sich viel zu ähnlich anfühlen.

    Angeln mit White Wolf

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    Bambi versucht einzubrechen

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    Am Lagerfeuer mit dem Einbrecher


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    🔥 E.C.H.O.s Besuch am Lagerfeuer

    Später kam E.C.H.O. vorbei, still wie immer. Er setzte sich zu uns dreien am Lagerfeuer und machte es sich auf deinem Stück Fell bequem. Fast schien er einzuschlafen, da folgte ich einem stillen Impuls und legt einen Teddybären neben ihn. Ich hatte das Gefühl, er konnte ihn gebrauchen. So lag er ruhig da, während Exildor (White Wolf) und ich mit James redeten. er war nun sehr zurückhaltend aber dankbar für die Gastfreundschaft. Hatte so etwas angesichts seines Einbruchsversuchs nicht erwartete, was er auch immer wieder betonte. Er sprach auch von einem Freund, der bei Solnichniy gelandet war. Ich erinnerte mich an die Begegnung zuvor. Vielleicht war er es gewesen.

    Dann plötzlich, finde E.C.H.O. an zu funken. Eine neue verschlüsselte Botschaft, die jedoch dieses Mal ungewöhnlich schwer zu verstehen war.

    E.C.H.O. Code #10


    20,8,5,20,19,8,18,15,14,5,9,19,5,13,16,20,25

    E.C.H.O. Code #10 - Videoaufnahme

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    "The Safe is empty." Ich starrte ihn eine Weile an, und grübelte. Was war gemeint? Mein Stash vielleicht, eine Basis? Was war "the safe" und warum "empty"? Ich grpbelte eine Weile, bis ich begriff, dass ich den Code falsch gelesen hatte. Er meinte nicht safe, ich hatte mich vertan.

    Aber was wollte er dann mit seiner Nachricht sagen? Ob er auf NiggoB anspielte, den König von Krona? Oder einfach auf das, was bleibt, wenn alle gegangen sind? Ich wusste es nicht.

    E.C.H.O. am Lagerfeuer

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    🏚️ Ein weißer Ada für einen weißen Wolf

    Am nächsten Morgen brachen james und E.C.H.O. wieder auf und gingen ihrer Wege. Aber die Nacht war friedlich gewesen und das zählte. Ich bat White Wolf noch zu warten und wollte ihm ein Auto abholen. Er hatte seit Wochen vergebens nach einem gesucht und wie das Schicksal es wollte, hatte jayphiiyo mir einen weißen Ada hinterlassen, den sie nicht benötigte. Ich konnte ihn jemandem überlassen und meine Wahl fiel auf White Wolf. Mit seinem Gemeinschaftsprojekt nahe Dolina, dem "Astloch" und seinem Einsatz am nahegelegenen Camp hatte er einen Dank verdient, wie ich fand. Also brach ich auf nach Chernogorsk, wo ich mein Auto geparkt hatte. Als ich bei der "Rostigen Axt" vorbeikam musste ich feststellen, dass schon wieder Untertsände abgebaut worden waren. Nur noch ein einziger Stand einsam und verlassen dort. Der Rest war verschwunden. Wieder stellte sich mir die Frage nach dem Warum.

    Die Bretter, das Werkzeug, das Feuerholz. Alles weg.

    Ich blieb einen Moment stehen, dann lächelte ich traurig. Vielleicht war es Zeit, loszulassen. Doch dann besann ich mich eines Besseren: Noch nicht.
    Noch nicht.

    Ich holte das Auto und brachte es zurück zu White Wolf am Camp, der sich sichtlich freute. Als ich seinen Blick sah, wusste ich, das war richtig so. Ein weißer Ada für einen weißen Wolf.
    Ein passendes Geschenk.

    janinesta (Selina) und Pinky kamen ebenfalls mit Jannnik ans Camp und gemeinsam verabschiedeten wir White Wolf, der wieder in seine Heimat aufbrach. Ich glaube mit so einem Treffen und einem solchen Ausgang hatte er nicht gerechnet.

    White Wolf und der weiße Ada

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    💭 Fremde Stimmen

    Als die Nacht hereinbrach, saß ich im Turm und sortierte Verbände, als plötzlich Stimmen vom Camp herüberdrangen.
    Fremde. Ich blieb still, beobachtete.
    Sie kamen, sie gingen und nahmen von Jannniks Behausung Wellbleche mit. Dann fielen Schüsse im Nordwald

    Jannnik. Getroffen, erschossen von denselben Fremden, die noch vor Minuten durch das Camp gelaufen waren.

    Die Ruhe war vorbei.
    Chernarus hatte wieder sein altes Gesicht gezeigt.


    🌅Zum Schluss

    Manchmal zwingt uns diese Welt, zu handeln, bevor wir fühlen dürfen.
    Und doch – jedes Mal, wenn ich die Finger wieder vom Abzug löse, weiß ich: Ich will keine Kämpferin sein, auch wenn ich immer mehr bereit bin, meine Grenzen zu überschreiten.
    Das Schlimme: Manchmal überkommt auch mit ein Hochgefühl. Doch wenn ich hinterher in mich gehe und nachdenke, kommt die Erkenntnis, dass ich doch eigentlich einen anderen Weg gehen möchte. Doch ich glaube, solange ich über meine Taten nachdenke und für sie einstehe, bin ich noch auf dem richtigen Weg. Heute musste ich kein Leben nehmen und die Begegnung mit James zeigt, dass selbst solche Begegnungen gut ausgehen können.

    Ich werde weiterhin versuchen zu schützen, was uns menschlich hält.

    In diesem Sinne: Passt auf euch auf – und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    💌 Herzensgrüße vom 25.09.2025 – Abschied und Erwartung

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    Hallo ihr Lieben,

    im Camp lag heute eine besondere Stimmung in der Luft – wie das Knistern kurz vor einem Gewitter, nur leiser, erwartungsvoller. Es war der Tag der Vorbereitung, des Packens und Planens.

    Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 half noch einmal Pinky beim Angeln, beim Füllen der Zelte und bei all den kleinen Arbeiten, die im Alltag so schnell selbstverständlich wirken, aber für uns überlebenswichtig waren.

    Morgen würde sie abreisen, ins andere Chernarus und von dort dann nach DeerIsland, um nach Sarafiya_Nici und WeizenWarrior zu suchen und der rätselhaften Störung des Radios Stonington nachzugehen. Ich wusste, dass sie ihre Gründe hatte – und dass sie dorthin musste. Aber ein Teil von mir spürte schon heute die Lücke, die ihr Abschied reißen würde.

    Auch sonst drehte sich vieles um die Zukunft. Die neue Season stand bevor, auch wenn der Tag des Wipes noch nicht verkündet war. Und doch: Alle wussten, dass er kam. Der Tag, an dem alles wieder auf Anfang gesetzt wurde. Keine Basen mehr. Keine Unterstände. Keine Camps. Manchmal auch keine Bündnisse. Alles wurde ausgelöscht – außer dem, was wir uns im Herzen bewahrt hatten oder was wir einfach nicht loslasse konnten.

    Was den Wipe überdauerte, zeigte sich immer erst in den ersten Wochen danach. Und während viele Gruppen und Fraktionen ihre Strategien schmiedeten, Pläne aufstellten, wer mit wem und wo, da wurde mir einmal mehr klar: Mein Weg stand fest. Ich war Samariterin, und ich würde es bleiben. Ich wollte wieder mehr Zeit in die Camps investieren, Menschen helfen, Orte der Zuflucht schaffen. Ob es wieder gelingen würde, wusste ich nicht. Aber es war mein Wunsch, und er war stark genug, um mit mir über jeden Neustart hinwegzugehen.

    Ersetzbares Cremitglied packt nochmals an

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    🌅 Zum Schluss

    Zum Schluss bleibt mir nur der Gedanke: Jeder Wipe löscht Unterstände, Basen und Autos – aber er kann nicht löschen, wer wir sind und wofür wir stehen.
    Alles, was wir aufbauen, kann fallen. Doch was wir einander bedeuten, trägt uns weiter.

    In diesem Sinne:
    Passt auf euch auf – und bleibt am Leben.

    gez.

    Herz-Aus-Gold 💛

    💌 Herzensgrüße vom 24.09.2025 – Lektionen, die wehtun

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    Hallo ihr Lieben,

    es war wieder einer dieser Tage, die von allem ein Stück bereithielten: Verwechslungen, kleine Streiche, gefährliche Leichtsinnigkeit – und einen Moment, der mir wieder einmal den Atem nahm.


    🌅 Ein Tag voller Begegnungen

    Der Tag begann mit einem Missverständnis. NiggoB schoss auf einen LKW, weil er glaubte, jemand habe den Community-Truck entwendet. Doch am Steuer saßen nur die beiden Junior-Briten, ItsSniper55 (Spacey) und Elliot, die den Wagen für den Ausbau ihrer Basis nutzen wollten. Niggo entschuldigte sich und versprach, die zerschossenen Reifen zu ersetzen, was er dann auch später tat. Ein unnötiger Schreck, aber am Ende waren die beiden glimpflich davongekommen.

    In Vybor war bei der alten Briten-Basis zwar Aktivität zu sehen, aber kein direkter Kontakt. Vermutlich waren die Raider zurückgekommen und hatten weitere Dinge abtransportiert.
    Und bei Rheingauer! wurde zwar ein Raid versucht, doch nach zwei zerstörten Toren gaben die Angreifer wieder auf. Es wirkte, als hätten sie nur auf einen schnellen Glücksgriff gehofft, nun eine Bauweise hatte das vereitelt.

    🌾 Ghostsnipers Leichtsinn

    Wenig später entdeckte ich Ghostsnipers Unterstänbde im Wald – und dort lag offen zugänglich seine VS-89. Das Scharfschützengewehr, das Jannnik und ich ihm gestenr zurückgegeben hatten. Einfach so an einem Sniper-Hotspot. Ich schlug die Hände über dem Kopf zusammen. Ersetzbares CrewmitgliedNr. 371 murmelte trocken: „Fehlt nur noch, dass er ein Fass mit Ghillie danebenstellt und Nägel am Eingang kassiert. Camp-Schießen, zehn Nägel Eintritt…“
    Als ich ihn später darauf ansprach, meinte er nur, er würde eben Fallen stellen. Ich seufzte. Das löste das Problem nicht. Aber er wollte nicht hören.
    Nun, es würde nicht lange dauern, bis die Waffe auf die eine oder andere Art aus den Unterständen verschwand. Gelegenheit macht leider Diebe. Selbst hier in Priogorodki.
    Jedoch befürchtete ich, dass dies wieder auf uns zurückfallen würde. Man würde sehen, was passierte.

    immerhinw ar er so freundlich und brachte uns ein Batterieladegerät ans Camp mit. Mit einem Schleifstein konnte ich ihm aber leider nicht dienen, die Dinger schienen fast so selten geworden wie Kühler...

    Treffen mit Ghostsniper

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    🔥 Ein Spiel zu viel

    Später traf ich am Camp auf @itssniper (Spacey) und seinen Freund Elliot. Ich hatte mich im alten Schuppen von Silas versteckt und erschreckte Spacey – ein kleiner Scherz, der gelang. Doch das Lachen blieb mir bald im Hals stecken.

    Als wir sprachen und ich aus Tiergedärmen Seile knüpfte, machte Spacey eine unanständige Geste bzw. Andeutung in meine Richtung, eine, die mich unvorbereitet in die Vergangenheit zurückwarf.
    Ich atmete tief durch, erklärte ihm ruhig, dass ich so etwas nicht dulden würde. Ich erzählte ihm von den Balzbubis, von ihrem Übergriff und was aus ihnen geworden war: verschwunden, weg für immer. Spacey war jung und wusste das nicht, aber wer die Traumata anderer zum Spaß berührte, spielte mit dem Feuer. Immer.

    Aber er lachte nur, rannte davon, kam zurück, hampelte herum und versuchte mich mit einem „Zaubertrick“ zum Vergessen zu bringen. „Erase what you saw from your memory…“, murmelte er beschwörend.

    Und da war Schluss.
    Das war kein Spaß mehr. Das war, als würde jemand in einer alten Wunde wühlen und sie mit Absicht aufreißen und das Ganze als Spiel verkaufen. Ich war nicht mehr bei mir selbst. Nicht mehr Herr meiner Sinne. Ich zog meine Armbrust und schoss... direkt in sein Bein. Nicht, um ihn zu töten – aber um ihm klarzumachen, dass es Grenzen gibt, die man nicht überschreiten durfte.

    Er humpelte davon wie ien geprügelter Hund, überrascht und schockiert. Ich hoffte, er hatte die Lektion verstanden: Spiel niemals mit den Narben einer Person. Manche Schmerzen trägt man schon schwer genug mit sich, da braucht es keine Späße darüber.

    Spacey am Camp

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    🐟 Zwischen Ernst und Leichtigkeit

    Als ItsSniper55 (Spacey) seine Wunden versorgt hatte, kehrte er mit Elliot zurück und suchten Ersatz für ihre Zündkerze. Natürlich stahl Jannnik in einem Anflug von Übermut heimlich ihren roten Sarka, den sie direkt vor dem Camp auf der Straße geparkt hatten. Die beiden Jungen jagten ihm hinterher, Schüsse fielen, doch am Ende gab Jannik das Auto zurück. Das war wohl seine Retourkutsche dafür, dass Spacey ihm einst sein Auto gestohlen hatte.
    Am Ende wurde gelacht, und ich war froh, dass die beiden Jungs es ihm nicht übel nahmen. Vielleicht hatte Spacey heute noch eine Lektion gelernt.

    Später ließ ich den Abend ruhiger ausklingen. Mit WhiskeyMixer ging ich angeln, wir füllten das Zelt mit frischem Fisch. Am Ende war das ganze Essenszelt bis zum Rand voll mit gebratenem, gekochten und geräuchertem Fisch.

    Und dann bemerkte janinesta (Selina) einen Hut mitten im Kürbisherz des Camps. Ein Zeichen? Ein Scherz? Oder das Wiederauftauchen der Hütchenbande, die verlässlich wie die Amseln im Frühjahr am Ende jeder Season auftauchte? Ich atmete tief durch. Manche Dinge kehrten einfach immer wieder.

    Spaß mit den Junior-Brits

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    Angeln mit Whiskey

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    Lebenszeichen der Hütchenbande?


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    🌅 Zum Schluss

    So ging ein Tag zu Ende, an dem ich lachen konnte, aber auch eine Grenze ziehen musste. Ich will keine Gewalt, aber ich werde auch nicht zulassen, dass man mit meinem Schmerz spielt.
    Wenn man mich dazu zwingt, dann halte ich dagegen. Nicht aus Hass – sondern um zu zeigen: Es gibt Dinge, die sind mir heilig.

    In diesem Sinne:
    Achtet auch auf eure Grenzen.
    Passt auf euch auf – und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    💌 Herzensgrüße vom 23.09.2025 – Zwischen Rache und Frieden

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    Hallo ihr Lieben,

    Heute war einer dieser Tage, an denen die Schatten der Vergangenheit uns malt wieder einholten – und ein einziger Moment darüber entschied, ob wir ihnen nachgeben oder einen anderen Weg finden. Manchmal reicht ein einzelner Augenblick, und man sieht, wie schmal der Grat ist zwischen Wut und Versöhnung.

    🌧️ Wunden der Vergangenheit

    Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 traf heute auf einen Fremden vor ItsSniper55 (Spaceys) Scheune, also der ehemaligen Basis der "Brits". Er stand schon am Schloss, wollte es knacken – bereit, all das, was noch stand, dem Erdboden gleichzumachen. Sie hätte ihn aufhalten können. Mit einem Schuss. Stattdessen wählte sie das Wort.

    Im Gespräch wurde klar: es war kein Hunger, keine Not, die ihn trieben, sondern alter Groll. Die alten Wunden, die noch offen waren. Interne Konflikte zwischen dem Jungspund und den Freunden. verständlich, wenn man Spacey und seine Geschichte kannte. Eigentlich untypisch für sie redete Sueda auf ihn ein. Dass Hass keine Lösung sei. Dass er schon genug Vergeltung verübt hatte, als er mit seinen Freunden Spaceys alte Scheune aufgebrochen und alles zerstört hatte. Es sei genug. Er solle lieber gute neue Erinnerungen gemeinsam mit seinen Freunden schaffen, anstatt immer wieder dunkle bei Spacey zu suchen. Das saß und glücklicherweise lenkte ihr Gegenüber ein und sah von seinen Racheplänen ab.

    Sie bemerkte trocken: "Gut so. Sonst hätte ich dich erschießen müssen, und das wäre… ziemlich troublesome gewesen“.

    Am Ende verabschiedete er sich und ging einfach fort. Ich war beeindruckt von dieser Größe. Denn ich wusste, wie schwer es war, dem Ruf nach Rache nicht nachzugeben. Es kostet manchmal mehr Mut, nicht zu schießen, als den Abzug zu betätigen.

    Später schrieb er mir und ließ mich Sueda seinen Dank ausrichten. Sagte, die Worte von Sueda hätten ihm geholfen, den kleinen Splitter des Schmerzes aus seinem Herzen zu ziehen. Vielleicht brauchte er nur, dass jemand neutrales ihm zuhörte. Und ja – das ist die Kunst: nicht den dunklen Seiten in uns nachzugeben, sondern Wege zu finden, Menschlichkeit zu bewahren.

    Auf dem Heimweg erlegte Sueda noch vier Ziegen und ein Huhn, die sie später in Elektrozavodsk grillte. Die Beute war beträchtlich und sie konnte das Essenszelt sowie die anderen Zelte mit Fellen und Knochen auffüllen. Immerhin etwas.

    Gespräch vor der Scheune

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    📻 Rauschen bei Radio Stonington

    Unterdessen erreichte uns eine andere Nachricht: Das Radio von Stonington war gestört. WeizenWarrior und Sarafiya_Nici waren bei einer Aufklärungsmission auf DeerIsle verschollen. Rannulf  The Mighty Quinsuchten händeringend nach Freiwilligen, die bei der Aufklärung und Suche halfen. Er fragte auch mich – aber mein Platz war hier. Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 dagegen war Feuer und Flamme. „Ich schulde ihnen was“, meinte sie, mit Blick zurück auf die Zeit im Käfig. Ich verstand. Manchmal ist der Wunsch, etwas jemandem zu danken wie ein Band, das uns in Bewegung hält.

    🚗 Unfälle, Lektionen und Versöhnung

    bored.games.geek (Derryl) kam später am Pit Stop vorbei, nahm sich einen Kühler – und siehe da, wir hatten tatsächlich noch welche auf Vorrat. Ich war froh, ihn zu sehen. Er hatte sich zwar mit den Brits verabschiedet für diese Season, aber so ganz konnte die alte Katzen das Mausen nicht lassen und mir gefiel der Gedanken, dass er und Crippsy nun irgendwo auf der Karte alleine ihr Überleben sicherten. Ich glaube, die gemeinsame Zeit würde ihnen gut tun, damit sie bald wieder zurückkehren konnte. Ich kannte solche Momente, in denen man die Stille und Einsamkeit suchte und gönnte sie den beiden von Herzen.

    Jannik fuhr inzwischen wirklich vorsichtiger… na gut, fast. Denn an der Küste kam es dann doch wieder zu einem Unfall. Der dritte mit dem gelben Sarka. Wieder tödlich. Ich schwieg nur.

    Später entschuldigte sich Jannnik noch bei unserem Ghostsniper für seinen Übergriff. Begeistert war der natürlich nicht – aber ein Anfang war gemacht. Wir gaben ihm seine Waffe und die Plattenweste zurück. Nur der Ghillie blieb verschwunden. Vielleicht ein Zeichen, dass es besser ist, nicht ganz im Schatten zu verschwinden.

    Versöhnung mit Ghostsniper

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    🦴 Unheimliche Spuren

    Abends, zurück am Camp, stockte mir der Atem. Eine Spur aus Menschenfleisch zog sich demonstrativ vom Rohbau in Richtung Prigorodki. Mir wurde eiskalt.

    War es wieder eine Botschaft der Kirche an Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 oder Black Lion ? Ein böses Spiel, das ihre Wunden neu aufreißen sollte? Oder einfach nur ein geschmackloser Scherz von jemandem, der keine Ahnung hat, welche Abgründe er da berührt?

    Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass die Schatten nie weit weg sind.

    Sueda trat neben mich, verschränkte die Arme und verzog das Gesicht. „Na wunderbar… erst stopfen sie mir das Zeug mit Gewalt in den Rachen, und jetzt legen sie’s mir wie Hundeleckerli vor die Füße. Sehr originell. Fast könnte man applaudieren – wenn man genug Wahnsinn übrig hätte.“

    Sie lachte bitter, ein Laut, der mehr Schmerz als Spott war. „Vielleicht sollte ich ein Schild danebenstellen: Danke, ich hab schon.

    Ich sah sie an und spürte, wie tief der Ekel und die Erinnerung in ihr gruben. Für sie war das keine Provokation, sondern ein Angriff ins Herz. Und für mich war klar: egal, ob Kirche, Scherzkeks oder Feind – wer so etwas tut, spielt mit Dingen, die man nie leichtfertig berühren sollte.

    Hastig sammelte ich alles ein und bestattete die menschlichen Überreste würdevoll, indem ich sie den Flammen übergab.

    Eine Spur aus Menschenfleisch

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    🌅 zum Schluss

    Manchmal sind es nicht die Schüsse, die uns am schwersten treffen, sondern die Spuren, die andere in unseren Herzen hinterlassen. Heute habe ich wieder gespürt, wie zerbrechlich der Frieden ist – und wie sehr es auf uns ankommt, ihn immer wieder neu zu bewahren. Zwischen Rache und Vergebung, zwischen Schatten und Licht – wir wandern jeden Tag auf diesem schmalen Grat. Ich hoffe, dass wir auch morgen wieder die Kraft finden, uns für das Licht zu entscheiden.

    In diesem Sinne:
    Passt auf euch auf – und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    💌 Herzensgrüße vom 22.09.2025 – Von Rückkehrern, Rätseln und alten Bekannten

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    Hallo ihr Lieben,

    es gibt Tage, die fühlen sich an wie ein einziges Kreisen – zwischen Hoffnung und Sorge, zwischen Rückkehr und Abschied, zwischen Rätseln, die ungelöst bleiben, und Begegnungen, die man kaum für möglich gehalten hätte. Heute war so ein Tag.


    🚛 Das Rätsel um den gestohlenen Ada

    In Berezino war alles ruhig. Die Bitwalker und Bitwanted kümmerten sich wie immer jeden Morgen gewissenhaft um alles, und so zog ich weiter, um das Zugevent abzufahren.
    Fässer können wir schließlich immer gebrauchen. Ich fand kein Zugevent vor, aber eine andere Nachricht erreichte mich über unseren Buschfunk.

    Ein Auto sei gestohlen worden. Ich machte mich auf den Weg zur Stelle, an der es verschwunden sein sollte – viel Hoffnung hatte ich nicht, verwertbare Hinweise zu finden.
    Unterwegs sah ich einige Pilze im Wald. In usnerer Welt ein deutliches Zeichen, dass man nicht allein war, also blieb ich vorsichtig. Ich schlich mich zur Stelle, die beschrieben war und war überrascht, das Auto noch genau dort vorzufinden. Dieses Auto... ich kannte es. Auch der Inhalt im Kofferraum ließ nur einen Schlus szu: Es musste sich um E.C.H.O. Auto handeln.

    Ich griff zum Funkgerät und schickte eine Nachricht in Zahlen:

    Herz' Code


    19-16-15-20-20-5-4 20-8-5 4-5-12-9-22-5-18-25 2-15-25 / 3-1-18 19-1-22-5-4 / 13-5-5-20 16-18-9-7-15.

    Gerade wollte ich mich auf den Heimweg machen, da fielen Schüsse. Irgendjemand war in der Nähe. Ich sprang ins Auto, der Motor heulte auf, und ich floh.

    Ich nahm nicht die Küstenstraße, sondern bog ab über das Flugfeld in Krasnostav, wo ich noch medizinische Vorräte einpackte, ehe ich weiter nach Süden zog. Unterwegs fragte ich mich: Wer hatte das Auto genommen – und warum dann wieder zurückgestellt? Es ergab keinen Sinn. Aber der Ada war wieder da, und ich hoffte, E.C.H.O. hatte meine Botschaft empfangen.

    Doch das mulmige Gefühl blieb. Sollte ich ihm das Auto wirklich zurückgeben? Andererseits: Ich half aus Prinzip immer, sofern die Person sich mir gegenüber nicht wie eine Axt im Wald aufführte. Und was er damit tat, war ganz allein seine Sache.

    Das Schicksal wollte es, dass wir uns kurz darauf begegneten. Auf meinem Weg vom Lager in Elektrozavodsk weg in Richtung Prigorodki - ich hatte dort die Güter vom Flugfeld eingelagert . kam mir ein LKW auf der Küstenstraße entgegen, der hielt. Auch ich bremste, der Fahrer stieg aus. Wie groß konnte der Zufall sein? Es war E.C.H.O. selbst. Er hatte meine Nachricht nicht empfangen, war aber froh, sein Auto wiederzuhaben. Und ja – er hatte nicht gleich auf mich geschossen. Irgendwie schien er gewusst zu haben, dass ich es nicht gewesen war, die sein Auto gestohlen hatte.
    Ich nahm das Auto und wir fuhren gemeinsam den LKW zurück zu Dakels und Janniks Behausung. Dort stellten wir ihn ab und dann bedeutete E.C.H.O. mir einzusteigen. Er war so freundlich, mich nach Prigorodki zu fahren. Und ich hätte schwören können, dass ich hinter der Schweißermaske kurz den Anflug eines keinen Lächelns hatte sehen können.

    Nr. 371: „Herz... manchmal hast du auch echt mehr Glück als Verstand,. Da hätte weiß Gott was passieren können...“

    Der grüne Ada

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    🚗 Unfälle, Rückkehrer und neue Hoffnung

    Natürlich blieb der Tag nicht ohne weitere Zwischenfälle: Jannnik landete in einem Teich, kam aber frei. Später nahm er mit @Whiskeymiser und NiggoB den LKW – und natürlich: Er fuhr gegen einen Baum. Jannik meinte: „Ja, das war gewollt! Ich fahre sehr sicher.“ Whiskey lachte nur: „Sicher gegen den Baum, ja…“

    Dann eine Nachricht, die mir ein weiteres Lächeln schenkte: @itssniper (Spacey) meldete sich zurück. Er hatte es sich anders überlegt. Ich gab ihm eine Packung Nägel als Willkommensgeschenk und den roten Sarka, den ich für ihn aufgehoben hatte. Er strahlte und versprach, gut auf die Basis im Süden zu achten. Vielleicht war das ein kleiner Neuanfang.

    NiggoB, janinesta (Selina) und Jannnik bauten weiter an der Burg. Kleine Spielchen von Jannik mit einem Wecker sorgten für Spannungen – vor allem bei Selina, die davon wenig begeistert war. Aber am Ende blieben sie alle am Leben und bei guter Laune. Und das war die Hauptsache.

    Spacey bekommt das Auto wieder

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    🧭 Reisende, Rückkehrer und Raider

    Später traf ich in Prigorodki auf SpaceMarine , der wie SirMerlinam Tag zuvor „Urlaub“ bei uns machte. Er war freundlich, zurückhaltend, aber ich wusste, beide suchten eher die Spannung als das stille Helfen. Ich erinnerte mich an frühere Zeiten im anderen Chernarus in Pusta, an gute und schlechte Erfahrungen mit der Obdachlosenhilfe. Man hatte mich auf der Durchreise erschossen. Am Ende war es aber dann doch friedlich auseinandergegangen, man hatte sich entschuldigt und Merlin wie Space Marine hatten nichts mit jenen Vorfällen zu tun gehabt.
    Dennoch blieb ein Rest Unsicherheit, wie sie sich nun verhalten würden. Seit MISA weitergezogen war, war es zwar ruhiger geworden, aber dennoch gab es täglich Konflikte.
    Ich war mir sicher, sie würden früher oder später fündig werden. Es kam mir zwar komisch vor, was solche "harten Jungs" dazu sagen würden, aber ich überreichte auch ihm einen unserer Begrüßungsteddys. Er bedankte sich und zog weiter.

    Zum Abschluss holte Spacey seinen Freund Elliot ab – das singende Bambi mit der schönen Stimme. Und die Banana Ops trafen auf die zurückgekehrten Bambinas. Ein regelrechter Stare-Off vor ihrer Basis. Ich hörte davon, dass ein Scharfschütze sie im Visir hatte, während sie sprachen. Aber es folgte kein Schuss. Es war mehr ein Lauern und die Banana Ops gaben die Warnung weiter, dass Basenbesitzer von nun an gut aufpassen sollten. Am Ende bekannten sich die Bambinas dazu, die Basis der Briten in Vybor geplündert zu haben. Ich sollte darüber wütend sein, aber ich nahm es hin. Das ist der Vanilla-Weg, auhc wenn es schwer fällt.

    Sie erzählten, dass sie sich zu Beginn der Season in der Biathlon-Arena niedergelassen hatten – und dort selbst ausgeraubt worden waren. Ich erinnerte mich, wusste aber nicht, von wem. Solche Dinge prägen, formen den Charakter und hinterlassen Spuren. Sie kündigten an, sich bald einen neuen Namen zu geben. Wir würden sehen, wo ihre Wege noch hineinführten.

    SpaceMarine am Camp

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    🌅 Zum Schluss

    Heute war ein Tag voller Kreise: Autos, die verschwinden und wieder auftauchen. Menschen, die gingen und wiederkehrten. Begegnungen mit Alten und Neuen, zwischen Vertrauen und Misstrauen.

    Am Ende bleibt für mich nur eines: So lange einer zurückkommt, so lange einer wieder anklopft, so lange einer sagt „Ich bin wieder da“ – lohnt es sich, die Türen offen zu halten.

    In diesem Sinne: Passt auf euch auf – und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    💌 Herzensgrüße vom 21.09.2025 – Von Nachbarn, Altlasten und dem Gefühl eines stillen Wipes

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    Hallo ihr Lieben,

    es war einer dieser Tage, an denen sich das Leben in Chernarus fast wie ein Spiegel anfühlt: Fremde, die plötzlich vor dir stehen, Freunde, die Fehler machen, und Nachbarn, die dir näher rücken, als dir lieb ist. Und irgendwo zwischen all dem spürt man schon den nahenden Neustart – nicht im Kalender, sondern im Herzen.


    🧭 Neues Gesicht – Sir Merlin und ein plötzlich auftauchender Loom

    Am Morgen begrüßte ich SirMerlin am Camp. Er kam vom anderen Chernarus, freundlich, respektvoll, erfahren. Er kannte die Regeln – und hielt sie ein. Ein kurzer Besuch, ein freundliches Wort, und schon zog er wieder weiter. Ich wünschte, jede Begegnung mit Urlaubern könnte so friedlich verlaufen.

    Später, als ich im Kochhaus eine Kiste verschob, stand plötzlich ein Bambi vor mir. Ich erschrak fast zu Tode. Es war Loom, der sich dort zur Ruhe gelegt hatte. Ich erklärte ihm, wie riskant es sei, ausgerechnet in Prigorodki zu schlafen, wo so viele Fremde vorbeikommen. Doch er blieb und ich war ohnehin keine Person, die den Kampf aktiv suchte. Loom hatte Glück gehabt.
    Im Funk grinste Cala-j nur breit: „Ein vermiedener Kampf ist ein gewonnener Kampf.“ Recht hatte er wohl.

    Am Ende ging ich noch angeln, um die Vorräte aufzufüllen, denn im Essenszelt herrschte gähnende Leere.

    Bambis am Camp

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    🔐 Einbrüche, Unruhe und Altlasten

    Aus Berezino kamen schlechte Nachrichten. Jannniks alte Garage war aufgebrochen worden. Auch bei den Berezino Boys war eingebrochen worden. Kein Auto fehlte, doch viele Dinge waren verschwunden. Jeden Tag neue Einbrüche, immer neue Reisende. Man spürte es: Die Season ging zu Ende. Alles trieb auf diesen Punkt zu, an dem ein Neubeginn rief – und zugleich die alten Wunden schwerer wogen.

    Manch einer fieberte dem Wipe entgegen, als würde er alles heilen. Ich wusste es besser. Ein Neustart wischte nicht alles fort. Die Altlasten, die wir in uns trugen, nahmen wir jedes Mal mit. Nur loslassen konnte uns wirklich befreien.


    🚗 Der "Witwenmacher" schlägt zurück

    Von Jannnik gab es, wie so oft, neue Geschichten. Sein gelber Sarka – das „Testament-Taxi“ – machte seinem Spitznamen wieder alle Ehre. Der zweite Unfall. Ich eilte zur Sicherung. Doch am Ende überlebte das Auto, ob ihr es glaubt oder nicht, makellos. Jannik jedoch nicht. Er starb an der Unfallstelle. Ich schwöre: Dieses Auto ist verflucht.

    Nr. 371: „Glückwunsch, Herz. Ein Auto, das länger überlebt als sein Fahrer.... der hat aber auch ein Glück.“

    Janniks zweiter Unfall

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    🎃 Ghostsniper – Gefährlicher oder gefährdeter Nachbar

    Unser schweigsamer Neuzugang „Tom“ – auch bekannt als "Ghostsniper", meldete sich. Er brachte Kürbisse ans Camp. Wortlos. Er hatte sich in der Tat nahe Prigorodki niedergelassen, mit Beeten und Unterständen. Ich warnte ihn: Die Stelle war gefährlich, Scharfschützen liebten sie. Aber er zuckte nur mit den Schultern.

    Sein Verhalten blieb uns allen ein Rätsel: Erst schoss er auf das Camp, dann nach einer Ansprache zog er in die Nähe und brachte uns Kürbisse. Ist das seine Art, sich zu entschuldigen?
    Ich wünschte, er würde einmal reden. Worte wiegen mehr als jede Geste.

    Und dann kam es, wie es kommen musste: Jannnik schlich sich in der Nacht an ihn ran, als er im Unterstand schlief und fesselte ihn – und Ghostsniper starb einfach.... Als ich davopn höre, war ich bestürzt. janinesta (Selina) und die anderen sicherten sein Lager, bauten Unterstände. Doch seine Waffe, eine VS 89, nahmen sie fort. Solche Dinge dürfen an solch einem Ort nicht zurückbleiben. Auch der Ghillie fand ein neues Versteck. Ich hoffte, dass der Ghostsniper zurückkehren würde, damit wir diesen „Unfall“ aufklären konnten. Innerlich schimpfte ich über Janniks Fahrlässigkeit. Am Abend gab es von mir eine Standpauke, die er nicht so schnell vergessen würde.

    Später traf ich auf meinem Weg nach Elektrozavodsk tatsächlich nochmals auf Ghostsniper. Wortlos führte er mich zu seinem Lager. Ich erklärte ihm alles, aber er schien mich irgendwie dafür verantwortlich zu machen. Ich erklärte ihm, dass Jannik kein Samariter war und wir solche Dinge nicht taten, aber dass ich auch nicht ändern konnte wie er sich verhielt und Ghossniper um Himmels Willen vorsichtiger sein sollte. Er reagierte nicht, forderte nur seine Waffe zurück. Ich erklärte ihm, dass ich sie nicht hatte, aber bei Selina fragen würde. Er setzte sich dann einfach vor mich hin, stumm, unbeweglich, als sei sein Schweigen selbstverständlich. Und da verharrte er. Lange Zeit. Ich sagte, das sei keine gute Idee, aber er regte sich nicht. Er nannte diese Unsitte "AFK". Alles für die Katz? Das wäre es, wenn jemand anders ihn hier fand. Also passte ich auf ihn auf.

    Ich erntete seine Kürbisse, reparierte seine Sachen, wachte über ihn. Für einen Moment fühlte es sich an, als hätte ich einen Nachbarn, den ich nicht verstand – aber dessen Rolle in all dem noch nicht gespielt war. Ähnlich wie bei Silas und E.C.H.O. doch irgendwie doch wieder ganz anders.

    Nr. 371: „Ein Herz voller Worte, und ausgerechnet der nette Nachbar macht nur Pantomine... läuft.“

    Ghostsniper ist mal wieder AFK...


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    📻 E.C.H.O. Code #9

    Zwischendurch tauchte E.C.H.O. auf. Schweigsam, wie immer. Doch diesmal warf er janinesta (Selina) ein Funkgerät buchstäblich an den Kopf, als sie sich im Turm versteckt hielt.
    Und dann kam er, sein neuer Code:

    E.C.H.O. Code #9

    12,9,5,19,9,14,20,8,5,6,12,5,19,8

    E.C.H.O. Code #9 - Videoaufzeichnung

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    Eine Botschaft, ein Rätsel. Schon wieder.


    🔥 Schatten in der Nacht – Crippsy fällt

    Und als die Nacht kam, traf der härteste Schlag die Falschen. Crippsys Behausung im Norden wurde erneut geraidet. Ein weiterer Verlust. Ein weiterer Stein, der brach. bored.games.geek (Derryl) hatte schon nach dem ersten gesagt, er müsse Prioritäten setzen. Nun war klar, dass sie alle am Ende ihrer Kraft waren. Auch Chris hatte sich dazu entschlossen, zu gehen. Zu hoch der Preis, um nach vorne zu gehen. Mir tat Crippsy leid.

    Ich hatte ihn als freundlich und einfühlsam kennengelernt – eine seltene Eigenschaft in dieser rauen Welt. Und nun stand er vor Trümmern: Humvee gestohlen, Basis offen, Herz gebrochen. Manchmal brauchte es keinen Wipe. Manchmal reichte ein einziger Tag, der sich anfühlte wie ein solcher.

    Crippsy schrieb mir eine Nachricht, die sich in meine Brust grub wie ein kalter Stein. Die Brits — so schrieb er knapp — würden es nicht mehr schaffen; der Schlag, die inneren Keile hatten sie zerbrochen. Er kündigte an, er würde seinen roten Sarka vor ihrer Basis im Süden parken. „First come, first get“, schrieb er einfach. Nicht viele Worte. Er konnte sich nicht einmal mehr dazu aufraffen, das Auto in der Basis zu parken. Er war am Ende.

    Ich konnte nicht zulassen, dass jemand sich dieses Auto nahm, nur weil die Welt wieder einmal schneller war als die Moral. Also lief ich los, suchte das Fahrzeug und brachte es nach Prigorodki. Ich stellte es unter, nicht um es für mich zu behalten, sondern um es aufzubewahren — und für den Fall, dass Spacey sich meldete. Er hatte auf diesen Sarka geblickt, mit einer Art kinderlichem Verlangen und falls er als Einziger zurückkam, dann sollte das Auto ihm gehören.

    Der Sarka wird geborgen

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    Dann fielen zwei Schüsse aus Richtung ihrer Basis. Ich rannte. Vor der Scheune bot sich mir ein Bild, das ich so schnell nicht vergessen werde: Vater und Sohn lagen da, reglos, die Tür weit offen — eine Einladung. Dann kam eine Nachricht von Crippsy. Kurz, schwer, wie ein Abschiedsschrei:

    Zitat

    „spacey wanted to go with his daddy bless x
    base is open HerZ , its free to whoever now.
    First to come last to leave“.

    Die Worte trafen mich wie ein Schlag. Er war der erste der Brits gewesen und als Letzer gegangen. Diesen Satz hatte ich ihm vor einem Tag gesagt, als sie den ersten Raid verarbeiten mussten. Er war der erste gewesen, der hier ankam. Es kam mir wie eine Ewigkeit vor, als wir uns am Ende der letzten Season in Prigorodki getroffen hatten. Und nun war er als Letzter gegangen.

    Schwerer wog jedoch der Abschiedsbrief von ItsSniper55 (Spacey) auf meiner Seele.

    Eine Unwahrheit in der Zeitangabe — fünf Minuten, das war übertrieben — und doch: ich spürte Schuld. Hätte ich das Auto nicht weggebracht... hätte ich gewusst, dass er es an diesem Abend hatte holen wollen. Aber Crippsy hatte mir davon nichts gesagt.
    Hätte ich sie retten können? Hätte ich anders handeln müssen? Die Fragen bohrten sich tief in meinen Versatnd. Aber es war zu spät für Erklärungen; sie lagen da, und alles, was ich tun konnte war ihnen den gebotenen Respekt zu zollen und ihre Sachen zu sichern. Ich vergrub die Körber und feuerte mit ihrer LAR einen Salut ab.

    Anschließend füllten sich meine Hände füllten mit den Dingen, die ihnen geblieben waren. Ich sicherte, was zu sichern war, ordnete, verstaute, verschloss die Basis wieder so gut es ging.
    Ich wollte nicht, dass ihr Platz offen blieb und zu einem weiteren Mahnmal der Ziellosigkeit wurde. Und doch blieb ein Funken — die leise Hoffnung, dass dies nicht das Ende war. Vielleicht kehrten sie nach dem Wipe zurück, stolz, verändert, und bereit, stärker zu sein. Ich hatte schon viele gehen sehen, nachdem sie die volle Härte dieser Welt getroffen hatte. Sie würden wiederkommen, bestimmt. In ihrem Tempo und zu ihrer Zeit.

    Ich hatte Crippsy versprochen, nach der Basis zu sehen. Dieses Versprechen nahm ich mit mir in die Nacht. Ich würde wachen, aufräumen, bewahren. Und wenn sie eines Tages wiederkämen, dann würde ich bereit sein, ihnen die Tür aufzumachen — als jemand, die hielt, was sie versprochen hatte.

    Das tragische Ende der "Brits"

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    🧸 Von Echos und Teddybären

    Als ich zurück nach Prigorodki kam, stand plötzlich ein Bambi vor mir. Schweißer­maske im Gesicht, stumm. Es war E.C.H.O.

    Auch wenn ich gerade einen Verlust erlitten hatte, zeigte mir seine Präsenz, dass es noch immer weiterging. Und so ging ich meiner Aufgabe nach und überreichte ihm einen unserer traditionellen Begrüßungsteddys – ein kleines Symbol. Was ihn an die Küste gebracht hatte, wusste ich nicht. Ein misslungenes Attentat? Ein Lag-Unfall? Zombies? Oder schlicht der Wunsch, noch einmal von vorn zu beginnen? Es spielte keine Rolle.
    Wichtig war nur, dass er hier am Camp friedlich und respektvoll blieb, dann gab es auch für ihn gab es einen Platz in Prigorodki.

    Er nahm den Teddy, trank wortlos Wasser am Brunnen und ging. Ich fragte nicht. Ich sah ihm nur schweigend nach.

    ECHO am Camp

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    🌅 Zum Schluss

    Der Tag zeigt mir: Einbrüche, Kürbisse, alte Fehler und neue Gesichter – alles liegt nebeneinander wie Scherben auf dem Boden. Manche davon schneiden tiefer, als man glaubt.

    Chernarus wischt nichts einfach fort. Nicht mit Feuer, nicht mit einem WIPE.
    Wir tragen alles mit uns weiter. Und nur wir selbst entscheiden, was wir loslassen können – und was wir weiter in unseren Herzen herumtragen.

    In diesem Sinne: Passt auf euch auf – und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

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    Hallo ihr Lieben,

    an der Kreuzung vor dem Camp in Prigorodki steht ab heute ein schwarzes Brett mit einer Kiste und Papier.
    Aber auf Vanilla lassen sich diese leider nicht beschriften oder lesen...

    Damit das Brett trotzdem seinen Zweck erfüllt, nutzen wir diesen Thread:
    Hier könnt ihr eure Nachrichten posten, so als würdet ihr sie in die Kiste legen oder ans Brett pinnen.

    Ob es Warnungen sind, Hilfsgesuche, Angebote oder einfach nur Grüße – alles ist willkommen.
    So können wir den Platz in Prigorodki als Treffpunkt und Umschlagplatz für Informationen lebendig halten.


    ✍️ So funktioniert’s:

    • Ihr schreibt eure Nachricht hier im Thread.
    • Die Nachricht gilt dann als „am Brett angebracht“ und kann von allen gelesen werden, die in Prigorodki vorbeikommen.

    Ein Brett für alle – damit nicht nur Kugeln und Schreie den Weg nach draußen finden, sondern auch Worte.

    Passt auf euch auf – und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    💌 Herzensgrüße vom 20.09.2025 – Zwischen dummen Streichen und schweren Schatten

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    Hallo ihr Lieben,

    es gibt Tage, an denen man das Gefühl hat, dass Chernarus selbst nicht weiß, was es mit uns anfangen will. Mal zeigt es sich verspielt und beinahe harmlos, dann wieder hart und gnadenlos. Es sind diese Momente, die es mir schwer machen, eine Balance zu halten.


    🚛 Der grüne LKW & der Einbruch bei Selina

    Vor der Basis von dakel und Jannnik stand plötzlich ein grüner LKW. Darin nur ein einziges LAR-Magazin. Keine Spuren, keine Erklärung. Natürlich fragten wir uns, ob er etwas mit dem Überfall auf janinesta s (Selinas) Hütte zu tun hatte.

    Und ja, es war leider geschehen: Man war bei ihr eingebrochen, hatte Zelte verstellt und ein „Kunstwerk“ hinterlassen: Einen Penis oder etwas in der Art (sanftere Gemüter würden sagen eine Rakete...) aus Dosen, ein merkwürdiges Symbol – keiner wusste es genau. Albern, beinahe kindisch, und doch ein Eindringen in die Privatsphäre. Immerhin: Keine völlige Zerstörung, und das Auffanglager blieb verschont. Vieles konnten die Täter nicht erbeuten. Wie in Prigorodki üblich wurden weder Sprengstoffe noch Waffen bei uns gelagert. Zum Guten Glück. Doch es war klar, dass es dieses Mal jemand auf janinesta (Selina) oder die Burgbewohner abgesehen hatte.

    Verschwunden waren jedoch ein paar Kisten, Truhen und 15 Packungen Nägel. Draußen im Feld hatte jemand Beete in Form einer Figur umgegraben. Ich sah eine Katze darin, die anderen lachten nur. Wir verbuchten es als dummen Streich – und räumten wieder auf.

    Achja, am Ende stellte sich heraus, dass der LKW von WhiskeyMixer stammte. Er stand also nicht in Zusammenhang mit dem Einbruch. Er hatte ihn in Berezino gefunden und einfach vor der Basis abgestellt.

    Nr. 371: "Beete wie Kunst, und 15 Nägel als Beute. War das dann ein Kunstraub?"


    Einbruch


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    🎶 Flausen in Prigorodki & die Sache mit der Zündkerze

    Am Camp tauchten Reisende auf, spielten Musik. Es waren wieder Bitwanted und seine Partnerin. Jannnik konnte es nicht lassen: Er stibitzte einfach die Zündkerze. Darum predige ich immer wieder: Lasst Zündkerze und Batterie nie im Auto, wenn ihr nur kurz haltet!

    Bitwanted war verständlicherweise nicht begeistert, drohte ihm sogar. Jannik aber dachte nicht daran, die Zündkerze zurückzugeben. Am Ende eskalierte die Situation: Der Junior Bereboy zog die Waffe und schoss auf Jannik.

    Und während bei uns die Stimmung kippte, erreichte uns aus Elektrozavodsk eine weitere Meldung.

    Bitwanted und Jannik am Camp

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    🏹 Die Lektion mit der Armbrust

    ItsSniper55 (Spacey) berichtete, er sei erschossen worden, als er den Gemeinschafts-LKW aus Elektrozavodsk habe holen wollen. Ein Fremder mit Armbrust hatte sofort geschossen – kein Wort, kein Gruß. Da sich das Ganze in der Nähe des Auffanglagers ereignet hatte, schickten wir eine unserer in Elektrozavodsk stationierten Campwachen, um die Lage aufzuklärn.
    Sie stieß tatsächlich auf den Täter – Armbrust im Anschlag. Es blieb keine Zeit für Reden. Ein Schuss, und der Fremde ging zu Boden.

    Erst beim Sichern der Leiche sah man das orangefarbene Armband. Später stellte sich heraus, dass es @Crippsy gewesen war – der seinem Sohn wieder einmal eine Lektion erteilen wollte. Nur dass diese Lektion gefährlich nach hinten losgegangen war...

    Und wieder fragte ich mich: Wann endlich durchbrechen wir diesen Kreislauf der Rache?

    Nr. 371: "Erziehungsmaßnahmen der Englischen Art: Armbrust ins Gesicht. Pädagogisch wertvoll."Nr. 371 (bitter): „Erziehungsmaßnahme auf Chernarus-Art: Armbrust ins Gesicht. Pädagogisch wertvoll.“

    Vorfall in Elektrozavodsk

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    🏘️ Zwischen Fremden, Schüssen und neuen Nachbarn

    dakel und Jannnik trafen in Berezino auf Loom. Er berichtete, er sei vor Prigorodki erschossen worden – direkt vor dem Auffanglager. Zwei Fremde seien gesehen worden, doch sie verschwanden so schnell, wie sie gekommen waren. Ob sie etwas mit dem Angriff zu tun hatten, blieb unklar.

    Auch das Lager in Elektrozavodsk war leer, wie WhiskeyMixer berichtete. Stattdessen fielen wieder Schüsse. Ein Sniper zielte in Prigorodki auf Jannik. Gemeinsam mit Black Lion, Pinky und mir suchten wir den Wald ab. Nichts. Wie vom Erdboden verschluckt.

    Dafür erschien am Camp ein stilles Bambi. Er stellte sich als „Tom“ vor, wollte in der Nähe bauen. Ich gab ihm ein Seil, warnte ihn aber, dass Prigorodki gefährlich war.
    Man muss wissen, worauf man sich hier einlässt.

    Tote in Prigorodki

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    🇬🇧 Schatten über den Briten

    Am Abend dann die letzte Nachricht – und sie war schwer. Die Briten wurden in ihrer Nordbasis geraidet. Von wem, wussten sie nicht. Sofort fiel der Verdacht auf ItsSniper55 (Spacey).
    Doch ich konnte es mir kaum vorstellen. So, wie die Täter vorgingen, passte es nicht zu ihm. Trotzdem lastete der Vorfall schwer auf der Gruppe.

    Ob sie sich von diesem Schlag und den internen Konflikten erholen können? Ich wünsche es ihnen. Aber ich weiß auch: Solche Wunden heilen nicht von allein. Dafür müssen alle ziehen – und zwar am selben Strang. Vielleicht schweißt sie das aber auch etwas mehr zusammen. Wir werden sehen.


    🌅 Zum Schluss

    Heute war ein Tag voller Rätsel und schwerer Schatten. Zwischen kindischem Spott und tödlicher Gewalt, zwischen neuen Gesichtern und Feindschaften, bleibt mir nur eines klar:
    Wir sind in einem Netz aus Misstrauen und Vergeltung gefangen.

    Ich will nicht Teil dieses Kreislaufs werden. Und ich hoffe, dass es eines Tages wieder reicht, einfach nur am Feuer zu sitzen – ohne dass jeder Funke gleich eine neue Bedrohung bedeutet.

    In diesem Sinne: Passt auf euch auf – und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    💌 Herzensgrüße vom 19.09.2025 – Zwischen Aufruhr und Zuflucht

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    Hallo ihr Lieben,

    Chernarus hat diese Eigenart, uns immer wieder dieselbe Lektion zu erteilen: Wo Menschen aufeinandertreffen, flammt Streit auf – und wo Feuer brennt, da gibt es immer auch Funken von Hoffnung. Heute war beides wieder einmal nah beieinander.


    🇬🇧 Unruhe bei den Briten & die Lektion für Spacey


    Die Brits waren in Aufruhr. ItsSniper55(Spacey) war in ihrer Basis gewesen – ohne Erlaubnis. Der Schlingel hatte sich irgendwie die Codes organisiert – und hatte dort Chaos angerichtet. Manche nannten es offen einen Raid. „Die eigenen Leute raiden“, sagten sie, und ich konnte ihnen nur zustimmen: So etwas macht man nicht. Auch nicht aus Langeweile, auch nicht, weil man jung ist.

    Die Briten jedenfalls suchten nach Vergeltung. Sogar sein Vater Crippsy. Sie drohten damit, nun auch seine Behausung zu raiden. Ich versuchte, mich herauszuhalten, aber es fiel schwer, als die Gemüter auf beiden Seiten hochkochten.

    Und dann kam es, wie es kommen musste: Ein Überlebender namens Adebarberichtete, er habe früh am Morgen zwei Raider an der Küste gesehen und einen von ihnen bewusstlos geschossen. Sehr unvorsichtig von ihnen, fand er. Alles deutete darauf hin, dass es Briten gewesen waren, die sich an Spaceys Scheune vergriffen.

    Als ich später am Tag ankam, lag alles offen. Die Türen aufgebrochen, der Turm - Spaceys ganzer Stolz - stark beschädigt. Die Dinge achtlos über den Boden verstreut. Mein Herz blutete. Ich kannte dieses Bild - zu oft hatte ich meine Lager genau so vorgefunden. Nein, niemand sollte dieses Bild erleben müssen; egal aus welchen Gründen. Vandalismus stinkt zum Himmel und das sagte ich Crippsy auch. Er nahm es zur Kenntnis, meinte aber sie haben ihre Gründe gehabt und wenn ich die ganze Wahrheit wüsste, würde ich ebenso denken. Das bezweifelte ich zwar, aber ich hatte in der Sache alles gesagt, was zu sagen war. Mehr konnte ich an dieser Stelle nicht tun, also begann ich damit, alles, was ich finden konnte, wieder aufzusammeln. Ich errichtete drei Unterstände und verstaute die Überreste darin. müsste.

    Nr. 371: „Na, wenigstens hat er jetzt gelernt, wie sich ’n echter Raid anfühlt. Willkommen in unserem Chernarus. Das ist alles Lehrgeld, Herz – nur eben in Tränen bezahlt.“

    Was übrig blieb...

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    🏘️ Camps und ihre Standhaftigkeit


    Zumindest Prigorodki war heute sicher, wie janinesta (Selina) meldete. Eine gute Nachricht.

    Auch in Berezino und Nizhnoye schien es an den Auffanglagern ruhig. Die Berezino Boys hatten das Lager gut gefüllt mit bestem Fleisch. Zwar fielen Schüsse auf einen ihrer Wachtürme, doch der Schütze wurde am Ende erwischt. Die Jungs bleiben standhaft, unbeirrt wie immer.


    🚗 Gefährliche Fahrten & kleine Abenteuer

    janinesta (Selina) berichtete von vielen Fahrten und Beinaheunfällen. Jannnik trieb es auf die Spitze: Mit seinem Fahrstil brachte er beinahe unseren lieben Pinky um. Ich vermute, er steigt so schnell nicht mehr bei ihm ins Auto. Dafür nahmen sie sich das Sommerlager in Myshkino, das Sägewerk und einen Konvoi vor. Kleine Schritte, die dennoch zählen.


    🥊 Fight Night im anderen Chernarus


    Am Abend dann ein anderes Bild. Black Lion und ich waren als Gäste bei der legendären "BB Fight Night" geladen. Er fuhr den Shuttlebus, während ich die Moderation übernahm. Es war aufregend, die Kämpfe zu begleiten und auch die Halbzeitshow mit Bascht live zu erleben.

    Am Ende setzte sich NiggoB durch – beinahe in Rekordzeit schickte er den amtierenden Meister Rammstein zu Boden. Sein Grinsen sprach Bände. Mit einem gewonnenen Porsche raste er später zurück nach Prigorodki, wo wir den Abend am Lagerfeuer ausklingen ließen – mit Bascht und anderen Gästen.

    Es rührte mich, zu sehen, dass auch im anderen Chernarus Prigorodki ein Ort der Zuflucht sein konnte. KrawallKueken hatte dort eine Suppenküche errichtet.
    Einen Ort, an dem man einander stärkt.

    Natürlich gab es auch Schatten. Einer am Feuer verzehrte Menschenfleisch. Als er aufgefordert wurde zu gehen, wurde er hangreiflich. Drohte Vika (Schneemond76) und als ich mich schützend vor sie stellte, verwickelte er mich in einen Boxkampf. Er versuchte sich noch zu rechtfertigen. Es sei veganes Menschenfelisch. Ich lachte verächtlich und begann ihm klar zu sagen, dass er verschwinden sollte, solange er es noch konnte. Auch im anderen Prigorodki wurde der Verzehr von Menschenfleisch nicht geduldet. "Ich sag's dir im Guten, geh einfach.", sprach ich ungewohnt bestimmt und fest. Aber er lachte nur und hob drohend seine Sichel. Dann dorhte er: "Ich will dein Fleisch fressen!" Das war der Punkt, an dem ich meinen Mann stehen musste. Ich hob die Fäuste verteidigend und schlug zu. Ich schlug, blockte und wich aus. So hielt ich ihn hin, bis VCU ihre Waffen geholt hatte. Am Ende hatte jemand von ihnen den Fremden vor meinen Augen erschossen.
    Keuchend blickte ich auf seine Überreste. Es ging nicht anders. Auch nicht hier, im anderen Prigorodki galten die gleichen Regeln. Licht und Schatten liegen überall nah beieinander.

    Bilder der 7. BB Fight Night

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    Am Lagerfeuer im anderen Prigorodki

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    🌅 Zum Schluss

    Ein Tag voller Gegensätze: verwüstete Basen und errichtete Unterstände, Streit und Versöhnung, Kampf und Zuflucht.
    Ich bleibe dabei: Ich will keinen Racheakt nähren, keinen Hass. Ich will Orte bewahren, an denen Menschen atmen können. Auch wenn sie nur klein und zerbrechlich sind, sie sind das, was uns trägt.

    In diesem Sinne: Passt auf euch auf – und bleibt am Leben.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

    Vittorio/Heleranos

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