Eine neue Gruppe erhebt sich aus den Trümmern: Die Rote Allianz Chernarus [RAC]

  • Es ist früh am Morgen, die ersten Strahlen der Sonne erheben sich von Osten und treibt den Überlebenden wieder etwas Wärme in die Knochen und Glieder, aber etwas ist anders. Flugblätter wehen durch die Straßen der Städte von Chernarus, Elektrozavodsk, Berezino und Svetloyarsk. Flugblätter? Niemand betreibt doch seit der Apokalypse eine Druckerei. Aber doch, diese Flugblätter müssen frisch gedruckt sein, sie riechen noch nach der Tusche, mit der sie bedruckt sind. Ein vertrauter Geruch der die Erinnerung der vergangenen Zivilisation weckt. Du greifst in die Luft und packst einen dieser Flugblätter, welcher sich in einer Windböe dreht wie eine Moskauer Ballerina. Du beginnst zu lesen:

    NACHRICHT DER ROTEN ALIANZ CHERNARUS AN ALLE ÜBERLEBENDEN


    Wir Die ROTE ALIANZ CHERNARUS [RAC] bekennen uns zum Raid vom Morgen den 23.06 im hohen Norden!

    Da sich gerade die absurden Gerüchte im Lande breit machen, dass Blitzo und die neutrale Institution "Die rostige Axt" [DRA] verantwortlich für den Raid gewesen sein soll, müssen wir dies richtig stellen. Blitzo führt die rostige Axt, diese ist und bleibt neutral und diese neutrale Institution befürwortet keine Raids oder Angriffe. irgendein Blitzo wurde nicht in die Planung des Raids eingeweiht und hat keinen Beitrag zum Raid geleistet.
    Ehemalige Mitarbeiter der Axt haben sich bereits vor vielen Wochen von der Axt distanziert. Wir die ROTE ALIANZ CHERNARUS übernehmen volle Verantwortung für den Raid! Wer weiterhin den Ruf unschuldiger beschmutzen möchte, wird mit Konsequenzen rechnen müssen!

    Wir die RAC wurden durch die zahlreichen Angriffe auf jeden einzelnen von uns dazu gezwungen die ROTE ALIANZ CHERNARUS zu gründen. Jeder von uns hat durch die zahlreichen Raids in der Vergangenheit immer wieder von vorne beginnen müssen. Damit ist jetzt Schluss!
    Den ständigen Terror begegnen wir, die Partisanen und Freiheitskämpfer der ROTE ALIANZ CHERNARUS mit gleichem. Feuer gegen Feuer, Blut für Blut!

    Eines unserer Aufklärungsteams konnte über jeden Zweifel erhaben eine Kooperation der Basebesitzer des Raids von gestern morgen den 23.06. zu den Terroristen welche im Westen hausen feststellen, diese Terroristen verbreiten Angst und Schrecken welche unser aller Leben auf GDZ-Chernarus alltäglich begleiten.
    Uns, der ROTEN ALIANZ CHERNARUS ist klar, dass die Angst welche von den Aggressoren entflammt wird, nur durch die Unterstützung von Verbündeten dieses Ausmaß annehmen konnte. Wer den Terror unterstützt, unterstützt das Leid anderer. Und dieses Leid wurde von den Unterstützern billigend in Kauf genommen. Jedem Angriff wohnt ein Verrat der Menschlichkeit und Freiheit inne.

    Darum wollen wir mit aller Deutlichkeit klarstellen, dass der Angriff vom 23.06 sowie die folgenden niemals bestimmten Personen gewidmet war und sein wird! So möge Wladimir Iljitsch Uljanow unser Zeuge sein.
    Die ROTE ALIANZ CHERNARUS trat im Morgengrauen des am 23.06. das erste mal auf, um Verbündete des Terrorregimes zu treffen und ihnen die Botschaft zu überbringen, dass es ihnen keine Sicherheit bietet sich dem Regime anzubiedern. Die Zeit der Immunität soll hiermit ein Ende haben, so wie die Mitglieder der ROTEN ALIANZ CHERNARUS selbst permanent Opfer der (offline-) Raids geworden sind.

    Wir, die ROTE ALIANZ CHERNARUS versprechen, dass wir nicht zum letzten mal zugeschlagen haben!

    Diese Botschaft geht in Hoffnung raus an alle, welche unter der Herrschaft der Fraktionen leiden mussten. Ihr habt die Wahl euch für eine Seite zu entscheiden. Steht ihr auf der Seite derjenigen die ganz Chernarus mit Schrecken übersähen, dann nennt uns eure Feinde! Solltet ihr aber für Freiheit und Souveränität kämpfen wollen, für eine bessere Zukunft für uns alle, so werdet ihr bei der ROTEN ALIANZ CHERNARUS treue Mitstreiter, Freunde, und Blutsbrüder finden.

    RAC Ende


    Du lässt das Flugblatt durch deine noch von der Nacht kalten Finger gleiten, schaust richtung Osten zum Sonnenaufgang und triffst deine Entscheidung. Die Entscheidung zu leben. Die Entscheidung Verantwortung für deine Taten zu übernehmen, mit allen Konsequenzen, bis zum Tod.

  • Ich würde gerne wissen, wie ihr auf die Idee kommt, dass ich ein Verbündeter von Chaos oder sogar ein Terrorist sein soll. So steht es in eurem Text, und ich finde diese Behauptungen ziemlich merkwürdig. Gleichzeitig wirkt eure Aussage widersprüchlich, da ihr offenbar nicht einmal genau wusstet, "wen ihr da geraidet habt".

    Ist es euer Ziel, kleine und schwächere Gruppen anzugreifen, die sich noch im Aufbau befinden und euch ihr Vertrauen geschenkt haben? Außerdem würde ich gerne wissen, woher diese Informationen stammen und auf welcher Grundlage ihr zu diesen Aussagen gekommen seid.

  • Einer der Zettel wird durch den Wind vor die Tore des CHAOS HQ. getragen. Bei meinem morgendlichen Kontrollgang hebe ich ihn auf, und lese ihn gespannt durch.

    Ich sprech zu mir selber;


    "Ein Wiederstand also...?"


    Ich kratze mich am Kopf.


    "Nun ist aber die Frage, ob sie tatsächlich sich dem Chaos entgegenstellen, oder ihm eigentlich sogar beitreten?

    Es geht um Terrorismus... Aber wie unterscheidet sich die ROTE ALLIANZ CHERNARUS dann fortlaufend davon?

    Es geht immer um Sichweisen... gibt es eine richtige?

    Denn in meinen Augen ist CHAOS bloß eine soziale, anarchistische Fraktion.

    Wo ist nun der Unterschied?"


    Stolz über diese äußerst philosophische Frage falte ich das Flugblatt zusammen, und lasse es in meiner Jackentasche verschwinden.

  • ASSAULT Wir verzichten absichtlich auf die Nennung von Namen anderer Spieler (so auch deinen), Fraktionen und Gruppen, dies geschieht vor allem, aufgrund der Etikette die im Forum herrscht. Wir bitten darum dies zu respektieren.
    Wir haben dich und deine Gruppe nicht als Terroristen bezeichnet. Wie bereits im Flugblatt erwähnt haben wir einen Aufklärungstrupp, welcher Kooperationen mit Gruppierungen feststellen konnte, welche uns mehrfach und widerholt massiven Schaden angerichtet haben. Die Informationen über die Koopertaion sind validiert worden, auch wenn wir nicht die exakten Spieler (RL) hinter den Charakteren zuordnen konnten. Demnach ist die Aussage nicht Widersprüchlich. Über die Spottingmethoden unserer Aufklärer sowie der Methoden der Validierung werden wir keine Aussage treffen. Diese Methoden geschehen (überwiegend) ingame und sind Regelkomform mit den GDZ-Regelwerken.

    Du liegst mit der Aussage richtig, dass wir nicht genau wussten, wen wir raiden. Wie bereits im Call gestern (23.06. nach dem Raid) erwähnt, waren wir uns erst sicher nachdem wir in der Base waren und dort Ausrüstung gefunden haben die zu deinen Aussagen im Call (in der Nacht vom 23.06) passten.
    Unser Ziel ist im Flugzettel genau beschrieben, es ist NICHT unsere Absicht kleine und schwächere Gruppen anzugreifen.
    Die Behauptung dass ihr "schwächer" wart als unsere Gruppe entspricht unserer Ansicht nach übrigens nicht der Wahrheit. Siehe Flugblatt: "Jeder von uns hat durch die zahlreichen Raids in der Vergangenheit immer wieder von vorne beginnen müssen".
    Wie ebenfalls im Call (23.06. nach dem Raid) von einem unserer Gruppenmitglieder erwähnt haben wir bereits mehrere Tage vorher die Aktion geplant und auf diese Nacht datiert. Auch wenn du frustriert bist wegen des Raids, so war dieser nicht dir personlich gewidmet und entsprach den Regeln.

    Wir können deinen Frust verstehen, denn auch wir haben wie erwähnt diese Erfahrung mehrfach machen müssen.

  • *Herz-Aus-Gold hebt eines der Flugblätter auf, liest es aufmerksam bis zum Ende und faltet es anschließend sorgfältig zusammen. Sie steckt es in ihre Tasche, schaut sich um und seufzt leise.*

    "Jeder glaubt, für das Richtige zu kämpfen. Jeder hat Gründe. Jeder kennt Geschichten, die den eigenen Weg rechtfertigen. Und während darüber entschieden wird, wer Täter und wer Opfer ist, brauchen irgendwo Menschen Verbandszeug, Essen oder einfach jemanden, der ihnen zuhört.
    Ich wünsche niemandem Krieg. Aber wenn er schon geführt werden muss, dann hoffe ich wenigstens, dass irgendwo noch Platz für Menschlichkeit bleibt.""

    *Sie richtet ihren Rucksack, schultert ihre Armbrust zur Hand und verschwindet in Richtung des nächsten Auffanglagers.*