Beiträge von Sickboy

Nächster Wipe: 1.29.2 am Freitag, den 14.08.2026
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    Grillen zirpen auf den Feldern. Die sanfte Abendsonne liegt tief über dem Horizont und lässt die Landschaft in goldenem Licht erstrahlen. Dort an der hölzernen Hütte steht ein Mann mit einer Harke in der Hand auf einem Feld und lockert die Erde zwischen den üppigen Kürbissen.

    Im Augenwinkel sieht er ein Fahrzeug die Landstraße entlangfahren. Der Mann stützt sich auf seine Harke und blickt über die Berge.

    Mit einem tiefen Atemzug, als ob er diesen kostbaren Moment des Friedens in sich aufsaugen möchte wandert sein Blick von den Bergen über die Felder und dem Fluss bis er wieder auf das Fahrzeug schaut, welches stetig näher kommt.

    Mit langsamen Schritt geht er den kleinen Weg entlang, welcher zur Hütte führt, lehnt die Harke gegen die Wand der Hütte, und wäscht sich die Erde mit dem klaren Wasser aus einem Kanister ab bevor die Hütte betritt.

    Rumpelnd und quietschend kommt das Fahrzeug neben der Hütte zum stehen, ein junger Bursche mit schwarzem Barett und einem roten Stern darauf sitzt am Steuer. Kurz darauf kommt der Mann wieder aus der Hütte heraus, auch er trägt nun ein schwarzes Barett und setzt sich ohne viele Worte in das Auto.
    Beide fahren weg, die Harke fällt zu Boden.


    Eine in Trümmern liegende Stadt wird von der Nacht umschlungen, warme Luft hebt sich der eindringenden Kälte zum Trotz von den Straßen und Dächern und lässt das Meer in flimmernder Bewegung erscheinen.

    In einer Taverne sitzt eine einzelne Person in staubigen Kleidern an einem Tisch, nur das schwarze Barett scheint immun gegen all dem Staub zu sein, trotzig strahlt der Stern auf der Stirnseite in perfekt ausgerichteter Weise auf der Stirn. Der Wirt putzt nervös die wenigen Gläser, welche die Regale zieren, eine unberedte Spannung liegt in der Luft. Das Rauschen des Meeres wird durch ein entferntes rumpeln und quietschen unterbrochen, welches immer näher zu kommen scheint.

    Ein Fahrzeug hält an, und Türen klappern. Kurz darauf erscheint Sickboy in der Tür, der Mann welcher wenig zuvor noch auf den Feldern stand.

    Vor den Augen des Wirtes wirbelt Staub auf, und mit wachem Blick beobachtet er die beiden, welche sich mit einem langen Handschlag begrüßen, der Wirt sieht wie eine Mischung aus Brüderlichkeit, Vertrautheit und gemeinsam erlebten Schmerz n den Gesichtern der beiden Gäste zu erkennen ist. Die bisherige Anspannung löst sich in den Knochen des Wirtes als die beiden sich setzen.

    Staubige Finger schieben bedächtig einen Ordner über den Tisch. Sickboy ließt die Buchstaben auf dem Ordner

    PROTOKOLL ZUR STABILISIERUNG CHERNARUS – 13. AUSGABE

    Operation „Gleichgewicht"

    Mit gerunzelter Stirn und gehobener Augenbraue blickt er sein Gegenüber an, bevor er den Ordner öffnet und bedächtig ließt. Die Stille wird abrupt unterbrochen, als es aus Sickboy herausplatzt: „als gegnersiche Gruppe eingestuft?“. Ungläubig schaut er zunächst sein Gegenüber ins Gesicht, dann schaut er Richtung Wirt, der es beherrscht auf unbewertende Weise mit den Achseln zu zucken. Dann ließt er weiter „Ja zum Beispiel wir gaben unsere Heimat auf“ säuselte Sickboy beim Lesen des Berichtes in seinem Bart. „erkennbare Reaktion? Wir veruschten uns immer wieder eine neue Heimat aufzubauen, das wusste er doch aus unseren Gesprächen. Wir standen doch immer wieder mit leeren Händen dort, das hat er doch gewusst.“ sprudelte es nun aufgeregter aus Sickboy heraus.

    Der Wirt verzog sich still und heimlich in einen kleinen Raum, welcher nur für Mitarbeiter gedacht war, um die folgenden Reaktionen aus dem Weg zu gehen.

    „Wir haben keine unschuldigen angegriffen, und das weiß er auch“. Diese Sätze blieben genauso wie die davor unbeantwortet.

    „Koordinierte Einsätze“ Äfft Sickboy dem bericht nach „Haben die ihre Beute nicht ständig zurück gegeben, sodass dein Zuhause genau mit dieser Ausrüstung einen Tag darauf in Schutt und Asche gelegt wurde?“ - Eine Reaktion seines Gegenübers bleibt nicht ohne Folgen aus. Sickboy vertieft sich weiter im Text und beruhigt sich etwas. „neue Fronten…“, „bestehende Ungelcihgewicht weitgehend unangetastet“ - ungläubiges Stirnrunzeln. Kurz darauf lacht er. „Wir haben ihnen doch unsere Standorte mitgeteilt, sie durften sich sogar daraus bedienen“ sagt er mehr zu sich selbst als zu seinem Gegenüber. „Verteidigen? Die Tyrannen sind aus dem Land, ich baue Kürbisse an… will ER uns jetzt angreifen?“

    Der Wirt erscheint wieder und geht leisen Schrittes hinter die Theke und macht das, was Wirte am besten können. Ein Korken plöpt nach kurzem Gefummel aus einer Flasche heraus.

    „...begrenzter Zugriff auf einen logistischen Standort…“, „...Warnsignal…“, die Stimme hebt sich „weitere Eskalation gegenüber – WAAAS, er hat uns doch auf einen Standort hingewiesen, wo noch von uns gestohlenes Diebesgut steht und wollte uns helfen dieses zurückzuhol…“ eine Handbewegung seines staubigen Genossen unterbrach Sickboy und zeigte auf den Ordner. Der Aufforderung weiter zu lesen kommt dieser ohne Gegenwehr nach.


    „Er hat uns den Humvee gestohlen, genau in der Zeit in der WIR MIT IHM VERABREDET waren, er wollte uns doch helfen, wir haben ihm sogar noch gefunkt, dass wir gerade noch Richtung Küste unterwegs sind, wieso brüstet er sich damit, dass niemand gestorben sei, wollte er uns etwa erschießen?“ wieder die Geste, welche Sickboy zum weiter lesen zwang. Klimpernd wurden vier Pinchen vom Wirt auf einem Tablett von der Theke zum Tisch transportiert. „...Wir haben ihm doch noch einen Tag zuvor die Ersatzteile vorbei gebracht, ihm das Auto repariert und sogar medizinisch ausgeholfen!“ Sickboy ist an diesem Punkt komplett entsetzt über das was er hier lesen muss. Ein irres Lachen, so als ob er über einen Scherz lacht, während er zeitgleich weiß, dass es kein Scherz ist ergreift ihn. Danach folgt ein schelmischer Gesichtsausdruck. Sickboy greift in seine Hemdtasche und knallt ein Foto auf den Tisch und beginnt zu lachen.

    Der Wirt, hält bedächtig inne, bevor er die kostbaren Gläser auf den Tisch stellt und sich zu den beiden an den Kopf des Tisches setzt.

    Alle schauen auf das Foto und lachen zusammen, so wie aus den alten Tagen, als Sickboy noch in der Taverne gearbeitet hat und in der Zwischenzeit nichts passiert wäre.

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    „Wissen sie eigentlich von wem die Getränke und das ganze essen stammte, das sie während des Boxkamfs in sich hinein gestopft haben?“ Fragt Sickboy jetzt in Richtung des vertrauten Wirts. „Nein“ war die kurze Antwort, wieder Gelächter.

    Die drei am Tisch heben jeweils ein Gläschen und lassen diese über dem Ordner zusammenstoßen, sodass ein paar Tropfen auf die Tinte fallen. „За ваше здоровье!“ rufen sie sich zu und kippen den nach Kürbis riechenden Schnapps, das vierte Glas bleibt voll und unberührt stehen, für die gefallenen Brüder und Schwestern.

    Ein wärmendes Feuer knistert im Ofen, ein Topf köchelt vor sich hin. Der Regen erlischt, ein Sonnenstrahl durchdringt die Wolkendecke und goldenes Licht taucht die Straßen in eine hoffnungsvoll anmutige Atmosphäre. Durch die Nebelwand erscheint eine Silhouette einer Ruine, als Mahnmal vergangener Tage.

    Ein lächeln zeichnet sich in deinem Gesicht ab. Du blickst aus dem Fenster und lässt dich von der wärmenden Sonne blenden, du schließt die Augen und gönnst dir einen tiefen Atemzug. Als du die Augen wieder öffnest siehst du, wie der Wind sich hebt und das Laub aufwirbelt. Ein beschrifteter Zettel wird an das Fenster geweht.

    BRÜDER UND SCHWESTERN VON CHERNARUS

    Die RAC kann euch voller Stolz vom Sieg gegen die Tyrannei berichten.
    Zum Abend des 14.07 schlossen sich die RAC mit IKEA sowie zahlreichen anderer tapferen Kämpfer zusammen um Seite an Seite einen vernichtenden Schlag in das Herz des Feindes zu stoßen.
    Der überlegenden Logistik sowie Vorbereitung seitens RAC mit der Unterstützung seitens IKEA konnte gleich zu Beginn hoher Druck auf dem Schlachtfeld erzeugt werden. Ein 4 ½ stündiges Feuergefecht zermürbte Freund und Feind gleichermaßen.

    Am Ende wurde ein Waffenstillstand erzwungen. Anschließend wurde CHAOS der Abzug aus Chernarus gewährt unter der Bedingung, dass dessen Waffenkammer, deren Schatzkammer sowie deren Fahne von den Widerstandskämpfern der Allianz gegen die Tyrannei beschlagnahmt wird.

    Damit zeigt sich die RAC nicht nur als strategischen sondern auch als moralischen Sieger und die Tyrannei findet weitestgehend ein Ende.

    Nun kann durch den Einsatz der RAC sowie deren Verbündeten endlich wieder Frieden einkehren in die Länder von Chernarus und in die Herzen ihrer Bewohner.

    Im folgenden berichten wir wie der Sieg errungen wurde:

    Aufgrund der Erfahrung, welche die Fraktion IKEA im Kampf gegen die Aggressoren vorzuweisen hatte, verzichtete die Führung der RAC auf die Position der Logistik des Angriffs und unterstützte IKEA in allen Belangen der Vorbereitung vorbildlich.
    Auch wenn es kleinere Lücken in der Vorbereitung seitens IKEA gab, welche die Mission zunächst gefährdeten, konnte die grandiose Logistik der RAC diese Lücken ausgleichen.
    So musste NiggoB welcher sich zum Zeitpunkt der finalen Missionsbesprechung der Körperpflege widmete erst zur Besprechung eskortiert werden. Auch vergaß dieser seine Ausrüstung in Form einer Veigar mit zum Gefechtsplatz zu bringen. Die Logistik seitens RAC konnte diese chaotisch geführten Mängel jedoch in letzter Sekunde ausgleichen und besorgte die für den Sturm notwendige Ausrüstung.

    Die zahlreichen Fraktionslosen Unterstützer, welche aus allen Himmelsrichtungen des Landes und darüber hinaus zur Befreiung von Chernarus eingetroffen sind, konnten sich im Vorfeld vom Feind unbemerkt Positionieren.

    So konnte der Sturm auf das Herz der Aggressoren kurz nach 19:30 mit aller Härte beginnen.
    Der Angriff geschah zunächst von südlicher und östlicher Seite. Während sich der Bau eines Belagerungsturms an der Südseite zunächst als logistisches Desaster erwies, welcher zahlreichen Genossen das Leben kostete, konnte durch den mutigen Einsatz des Trupps an der Ostseite eine Lücke in das Bollwerk gesprengt werden.

    Wir danken dem tapferen WhiskeyMixer, welcher durch die Unterstützung des Partisanen Sickboy das Eindringen in das Hauptquartiers gelang und dessen Position er halten konnte. Die Befreier konnten durch das Halten der wichtigen Stellung einen ersten Vorteil verschaffen.

    Der Stellungskampf begann, welcher durch die Sprengung des Haupttors den Druck auf die Besatzer erhöhten. Der herausragende Mut von LiquidNexxus sowie Verbündete der RAC musste CHAOS einige Verluste einstecken, wodurch weitere Vorstöße ermöglicht wurden.

    Nach 4 ½ stündigem Stellungs- sowie Abnutzungskampf gelang es dem Bündnis bis zum letzten Tor der Waffenkammer vorzudringen.

    Durch den vernichtenden Vorstoß gelang es den Befreiern, die Unterdrücker zu einem Waffenstillstand zu zwingen.


    Die gnädige Führung von RAC, IKEA sowie aller beteiligten Kämpfer erlaubten es unter der Bedingung, dass diese das Land verließen und nie wieder betraten den letzten Überlebenden von CHAOS abzuziehen und verschonten Ihr Leben.


    Die Waffenkammer, die Schatzkammer welche die Beute zahlreicher Raubzüge beherbergten wurden beschlagnahmt. IKEA oblag es dank ihrer Verdienste im Gefecht die Fahne des roten Drachen abzuhängen.
    Whiskey zerriss diese, zum Symbol des Endes der Tyrannei und verteilte die Fetzen an die Samariter, für ihren Einsatz des Friedens.

    Wir danken allen GenossInnen, welche uns im Kampf der Tyrannei zum Trotze zur Seite standen und gedenken den Opfern, welche Ihr Leben für den Frieden gaben.

    Die Nacht war nass und klamm, die Knochen der Finger schmerzen vor Kälte. Du reibst dir die Hände und formst sie zu einer Tasche und hauchst ein wenig warme Luft hinein. Dein Blick geht Richtung Osten und die ersten Strahlen der Sonne ziehen langsam über den Horizont. Schon bald hebt sich der Tau wie ein dichter Nebel über die Felder und Weiden, auf denen früher die Bauern das Vieh getrieben haben. Es war trügerisch ruhig in der Nacht und ein Gefühl von Unbehagen ergreift dich. Ruhe scheint nichts zu sein, was uns in dieser neuen Welt geblieben ist.
    Du nimmst einen tiefen Atemzug. Zu deiner Verwunderung liegt etwas in der Luft, ein Geschmack liegt dir auf der Zunge. Die Erinnerung einer alten Zeit, die Erinnerung von Druckerschwärze. Flugblätter wehen erneut durch die Straßen...

    NACHRICHT DER ROTEN ALLIANZ CHERNARUS AN ALLE ÜBERLEBENDEN

    Wir, die ROTE ALLIANZ CHERNARUS übernehmen volle Verantwortung für unsere Taten! Doch sollte jedem Überlebenden bewusst sein, dass unsere Taten nur ein Spiegel dessen, was ihr aus dieser Welt gemacht habt.
    Viele von euch haben gemordet, viele haben geplündert.

    Wir haben lange in den Ecken und Gassen der Lande gekauert und haben vor Angst gezittert.
    Wir haben um die Brüder und Schwestern trauern müssen, die aufgrund eurer Gier, aufgrund eurer blutigen Gelüste ihr leben geben mussten.
    Wir, die Genossen der ROTEN ALLIANZ CHERNARUS träumen von nichts weniger, als vom Frieden unserer Heimat.
    Doch Frieden muss erkämpft werden, manchmal durch Worte und manchmal durch Taten.
    Frieden konnten nur wenige finden.

    Der Aufklärungseinheit der ROTEN ALLIANZ CHERNARUS hat über langen Zeitraum die Überlebenden beobachtet und Informationen gesammelt, wie sich die Fraktionen, die Gruppen und die Einzelpersonen positionierten um ihren eigenen Frieden zu gewährleisten.

    Doch Frieden kann nicht nur für Einzelne hergestellt werden. Frieden ist, wenn dieser in die Herzen aller gelangt. Wahrer Frieden kennt keine Grenzen, keine Gruppen und keine Ausgrenzung. Frieden ist – oder ist nicht. Und bisher gab es keinen Frieden in Chernarus.

    Manche von euch sind keine Mörder, keine Plünderer. Doch eure Augen haben sich weggedreht, wenn zum Profit der Aggressoren geplündert wurde.

    Manche von euch haben aber die Willkür, das Plündern und Morden aktiv unterstützt.

    Ihr habt nicht weggesehen. Ihr habt gehandelt mit Wahre und mit Informationen. Ihr habt euch euren Status und eure Sicherheit mit Blutgeld erkauft. Blut, das unsere Brüder und Schwestern bezahlt haben. Blut klebt auch an euren Händen!

    Wir, die ROTE ALLIANZ CHERNARUS bekennen uns zum Raid der Lagerhallen bei Balota.
    Unser Ziel war keine Willkür, es klebt kein Blut an unseren Händen.

    Unser Ziel sollte diejenigen treffen, welche sich ihren Frieden mit dem Blut Anderer erkauft haben. Es besteht kein persönlicher Groll – wir verurteilen das Erkaufen von Frieden, dessen Preis Andere zu zahlen hatten – unsere Brüder und Schwestern, denen wir gedenken.
    In Zukunft wird sich KEINER mehr den falschen Frieden durch Handel mit dem Teufel erkaufen können, ohne nicht den Zorn der ROTE ALLIANZ CHERNARUS auf sich zu laden!
    Schaut auf eure Hände, bedenkt eure Taten. Kriege anderer die ihr billigend in Kauf genommen habt, wird auch euch erreichen. Krieg kennt keine Grenzen, Krieg infiziert die Herzen der unterdrückten.


    Schaut auf den brennend roten Himmel im Westen, wenn die Sonne sich senkt.
    Unsere Herzen sind entflammt! Mögen auch eure Herzen brennen!
    Schaut in den Osten, wenn die wärmende Sonne sich hebt und uns Hoffnung bringt.
    Mögen unser aller Herzen brennen – für einen GEMEINSAMEN FRIEDEN!

    "Бывают десятилетия, когда ничего не происходит, и бывают недели, когда происходят десятилетия" - Lenin


    ASSAULT Wir verzichten absichtlich auf die Nennung von Namen anderer Spieler (so auch deinen), Fraktionen und Gruppen, dies geschieht vor allem, aufgrund der Etikette die im Forum herrscht. Wir bitten darum dies zu respektieren.
    Wir haben dich und deine Gruppe nicht als Terroristen bezeichnet. Wie bereits im Flugblatt erwähnt haben wir einen Aufklärungstrupp, welcher Kooperationen mit Gruppierungen feststellen konnte, welche uns mehrfach und widerholt massiven Schaden angerichtet haben. Die Informationen über die Koopertaion sind validiert worden, auch wenn wir nicht die exakten Spieler (RL) hinter den Charakteren zuordnen konnten. Demnach ist die Aussage nicht Widersprüchlich. Über die Spottingmethoden unserer Aufklärer sowie der Methoden der Validierung werden wir keine Aussage treffen. Diese Methoden geschehen (überwiegend) ingame und sind Regelkomform mit den GDZ-Regelwerken.

    Du liegst mit der Aussage richtig, dass wir nicht genau wussten, wen wir raiden. Wie bereits im Call gestern (23.06. nach dem Raid) erwähnt, waren wir uns erst sicher nachdem wir in der Base waren und dort Ausrüstung gefunden haben die zu deinen Aussagen im Call (in der Nacht vom 23.06) passten.
    Unser Ziel ist im Flugzettel genau beschrieben, es ist NICHT unsere Absicht kleine und schwächere Gruppen anzugreifen.
    Die Behauptung dass ihr "schwächer" wart als unsere Gruppe entspricht unserer Ansicht nach übrigens nicht der Wahrheit. Siehe Flugblatt: "Jeder von uns hat durch die zahlreichen Raids in der Vergangenheit immer wieder von vorne beginnen müssen".
    Wie ebenfalls im Call (23.06. nach dem Raid) von einem unserer Gruppenmitglieder erwähnt haben wir bereits mehrere Tage vorher die Aktion geplant und auf diese Nacht datiert. Auch wenn du frustriert bist wegen des Raids, so war dieser nicht dir personlich gewidmet und entsprach den Regeln.

    Wir können deinen Frust verstehen, denn auch wir haben wie erwähnt diese Erfahrung mehrfach machen müssen.

    Es ist früh am Morgen, die ersten Strahlen der Sonne erheben sich von Osten und treibt den Überlebenden wieder etwas Wärme in die Knochen und Glieder, aber etwas ist anders. Flugblätter wehen durch die Straßen der Städte von Chernarus, Elektrozavodsk, Berezino und Svetloyarsk. Flugblätter? Niemand betreibt doch seit der Apokalypse eine Druckerei. Aber doch, diese Flugblätter müssen frisch gedruckt sein, sie riechen noch nach der Tusche, mit der sie bedruckt sind. Ein vertrauter Geruch der die Erinnerung der vergangenen Zivilisation weckt. Du greifst in die Luft und packst einen dieser Flugblätter, welcher sich in einer Windböe dreht wie eine Moskauer Ballerina. Du beginnst zu lesen:

    NACHRICHT DER ROTEN ALIANZ CHERNARUS AN ALLE ÜBERLEBENDEN


    Wir Die ROTE ALIANZ CHERNARUS [RAC] bekennen uns zum Raid vom Morgen den 23.06 im hohen Norden!

    Da sich gerade die absurden Gerüchte im Lande breit machen, dass Blitzo und die neutrale Institution "Die rostige Axt" [DRA] verantwortlich für den Raid gewesen sein soll, müssen wir dies richtig stellen. Blitzo führt die rostige Axt, diese ist und bleibt neutral und diese neutrale Institution befürwortet keine Raids oder Angriffe. irgendein Blitzo wurde nicht in die Planung des Raids eingeweiht und hat keinen Beitrag zum Raid geleistet.
    Ehemalige Mitarbeiter der Axt haben sich bereits vor vielen Wochen von der Axt distanziert. Wir die ROTE ALIANZ CHERNARUS übernehmen volle Verantwortung für den Raid! Wer weiterhin den Ruf unschuldiger beschmutzen möchte, wird mit Konsequenzen rechnen müssen!

    Wir die RAC wurden durch die zahlreichen Angriffe auf jeden einzelnen von uns dazu gezwungen die ROTE ALIANZ CHERNARUS zu gründen. Jeder von uns hat durch die zahlreichen Raids in der Vergangenheit immer wieder von vorne beginnen müssen. Damit ist jetzt Schluss!
    Den ständigen Terror begegnen wir, die Partisanen und Freiheitskämpfer der ROTE ALIANZ CHERNARUS mit gleichem. Feuer gegen Feuer, Blut für Blut!

    Eines unserer Aufklärungsteams konnte über jeden Zweifel erhaben eine Kooperation der Basebesitzer des Raids von gestern morgen den 23.06. zu den Terroristen welche im Westen hausen feststellen, diese Terroristen verbreiten Angst und Schrecken welche unser aller Leben auf GDZ-Chernarus alltäglich begleiten.
    Uns, der ROTEN ALIANZ CHERNARUS ist klar, dass die Angst welche von den Aggressoren entflammt wird, nur durch die Unterstützung von Verbündeten dieses Ausmaß annehmen konnte. Wer den Terror unterstützt, unterstützt das Leid anderer. Und dieses Leid wurde von den Unterstützern billigend in Kauf genommen. Jedem Angriff wohnt ein Verrat der Menschlichkeit und Freiheit inne.

    Darum wollen wir mit aller Deutlichkeit klarstellen, dass der Angriff vom 23.06 sowie die folgenden niemals bestimmten Personen gewidmet war und sein wird! So möge Wladimir Iljitsch Uljanow unser Zeuge sein.
    Die ROTE ALIANZ CHERNARUS trat im Morgengrauen des am 23.06. das erste mal auf, um Verbündete des Terrorregimes zu treffen und ihnen die Botschaft zu überbringen, dass es ihnen keine Sicherheit bietet sich dem Regime anzubiedern. Die Zeit der Immunität soll hiermit ein Ende haben, so wie die Mitglieder der ROTEN ALIANZ CHERNARUS selbst permanent Opfer der (offline-) Raids geworden sind.

    Wir, die ROTE ALIANZ CHERNARUS versprechen, dass wir nicht zum letzten mal zugeschlagen haben!

    Diese Botschaft geht in Hoffnung raus an alle, welche unter der Herrschaft der Fraktionen leiden mussten. Ihr habt die Wahl euch für eine Seite zu entscheiden. Steht ihr auf der Seite derjenigen die ganz Chernarus mit Schrecken übersähen, dann nennt uns eure Feinde! Solltet ihr aber für Freiheit und Souveränität kämpfen wollen, für eine bessere Zukunft für uns alle, so werdet ihr bei der ROTEN ALIANZ CHERNARUS treue Mitstreiter, Freunde, und Blutsbrüder finden.

    RAC Ende


    Du lässt das Flugblatt durch deine noch von der Nacht kalten Finger gleiten, schaust richtung Osten zum Sonnenaufgang und triffst deine Entscheidung. Die Entscheidung zu leben. Die Entscheidung Verantwortung für deine Taten zu übernehmen, mit allen Konsequenzen, bis zum Tod.