PRESSESTELLE der heiligen Kirche von Morthana

  • Vorwort – Offizielle Pressestelle der Kirche von Morthana [Fraktionsthema]

    Dies ist die offizielle Pressestelle der Heiligen Kirche von Morthana.
    Hier werden Mitteilungen, Beobachtungen, Gesuche und ausgewählte Berichte veröffentlicht, die das Wirken und die Haltung unseres Ordens betreffen.

    Die Kirche von Morthana versteht sich als Bewahrerin in einer Welt, in der der Tod nicht länger das Ende markiert. Durch alte Riten und den Kreislauf von Gabe und Wandlung verfolgen wir ein Ziel: den Schutz dessen, was nach dem Sterben verbleibt.

    Unter der Leitung von Erzbischof Nickolus ( Nickel) und Erzbischof Bauschus ( vonBausch) und dem Glauben an unsere Göttin Morthana,
    folgt unser Orden einem klaren Grundsatz: Wir handeln neutral, ohne uns unnötig in fremde Konflikte zu binden, und stehen zugleich loyal an der Seite jener, die uns als Verbündete begegnen.
    Wer sich jedoch gegen uns stellt, wird von uns ohne Zögern dem Kreislauf zurückgeführt. Ruhig, bestimmt, ohne Gnade und im Einklang mit dem, was sein muss.

    Diese Pressestelle dient der Transparenz unseres Handelns,
    für jene, die verstehen wollen,
    und für jene, die es vielleicht noch werden.

    „Nicht alles, was stirbt, ist verloren –
    und nicht alles, was bleibt, gehört dem Tod.“🍅

    „Morthana, du Mutter im Kalten Schlund,❄️

    Nimm dieses Leben, das wir dir bringen,🥀

    Lass es enden – damit es beginnt.⚰️

    Lass es bluten – damit es getragen wird.🩸

    Lass es reifen, schützend vor Heinendem Hunger. 💀

    Lass es schmecken – damit es bewahrt.“🍅

  • Die Kirche nagelt an verschiedenen Punkten der Küste folgende Nachricht an:

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    Die Heilige Kirche Morthanas ruft.
    Gesucht sind jene, die mehr erkennen als das Offensichtliche.
    Jene, deren Wille standhält, wo andere wanken.
    Jene, die bereit sind, zu dienen und zu verstehen.
    Jene, die Moralisches Handeln als Drahtseilakt der Perspektiven sehen.

    Die Herrin sieht, wer würdig ist.
    Und sie vergisst nicht.

    Tretet vor und werdet Akolyth.
    dient und empfangt, was Ignoranten verwehrt bleibt.

    Gezeichnet:

    Erzbischof Nickolus G.
    der Heiligen Kirche von Morthana

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    Annagel Situation am Prigorodki-Camp: "Ein Mann nagelt dieses Schreiben an die Wand vom Camp, nervös, leicht schwitzend, immer wieder um sich und zum Turm schauend. Immer Ausschau haltend nach einem blauen Helm...."

    „Morthana, du Mutter im Kalten Schlund,❄️

    Nimm dieses Leben, das wir dir bringen,🥀

    Lass es enden – damit es beginnt.⚰️

    Lass es bluten – damit es getragen wird.🩸

    Lass es reifen, schützend vor Heinendem Hunger. 💀

    Lass es schmecken – damit es bewahrt.“🍅

  • An Erzbischof Nickolus ( Nickel),

    ich schreibe Euch nicht als Anklägerin.
    Und ehrlich gesagt auch nicht als Feindin.

    Sondern als jemand, der Euch einmal für einen vernünftigen Gesprächspartner hielt. Vielleicht sogar für jemanden innerhalb der Kirche, der noch zuhört, bevor er urteilt.

    Mit scherem Herzen habe ich die Berichte über den heutigen Vorfall am Camp in Prigorodki vernommen. Nach bisherigen Aussagen sollen Mitglieder oder Begleiter der Kirche im Zusammenhang mit einem bewaffneten Zwischenfall gestanden haben, bei dem ein Samariter und eine Campwache in Ausübung ihrer Pflicht getötet wurden. Zudem gibt es Berichte über die Anwesenheit eines offenbar geistig verwirrten und gefährlichen Mannes, der von „Wahrheit“, Menschenfleisch und ähnlichem sprach.

    Ihr wisst vermutlich selbst, warum mich das erschüttert.

    Nicht nur wegen der Gewalt.
    Sondern weil ich Angst habe, wieder dieselben Muster zu erleben wie schon einmal.

    Rechtfertigungen, Teilwahrheiten und am Ende auch Andeutungen, die Beteiligten seien selbst schuld gewesen.

    Ich hoffe, dass Ihr versteht, warum ich das nicht noch einmal erleben möchte.

    Die Kirche von Morthana erhebt seit langer Zeit den Anspruch, moralische Führung, Ordnung und Verantwortung zu vertreten. Genau deshalb wiegt dieser Vorfall so schwer.

    Die Samariter wiederum haben trotz aller Spannungen stets versucht, mit der Kirche zu reden statt sofort zur Waffe zu greifen. Wir haben Gespräch, Vermittlung und Deeskalation gesucht — selbst gegenüber Menschen, die uns offen feindselig begegneten.

    Darum frage ich dich direkt:

    • Was hatte es mit dem Menschenfleischfund am Camp auf sich? Hat die Kirche etwas damit zu tun?
    • Weshalb wurde durch die Kirche versucht den festgesetzten offenbar verwirrten Mann, der eine Gefahr für das Camp und seine Bewohner darstellte zu befreien?
    • Warum wurde vor dem Camp der Samariter mit scharfer Munition geschossen?
    • Welche Verantwortung übernimmt die Kirche für das Geschehene?
    • Welche Konsequenzen zieht sie daraus, damit sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt?

    Ich verlange keine Perfektion.
    Nicht einmal Fehlerlosigkeit.

    Aber ich erwarte Haltung.

    Denn Verantwortung zeigt sich nicht darin, ob Fehler passieren.
    Sondern darin, wie man mit ihnen umgeht.

    Und wenn selbst diejenigen, die von Moral, Frieden und Menschlichkeit predigen, am Ende nur Erklärungen liefern, warum Gewalt unvermeidbar gewesen sei… dann bleibt von all diesen Worten nicht mehr viel übrig.

    Vielleicht irre ich mich.
    Vielleicht seid Ihr noch immer einer der wenigen, mit denen man vernünftig und vertrauensvoll sprechen kann.

    Ich hoffe es.

    Denn Vertrauen entsteht nicht durch Predigten.
    Sondern durch Taten.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛

  • Statement der heiligen Kirche von Morthana zu den Ereignissen vom 07.05.2026

    Nach ausgiebigen Ermittlungen, Informationssuchen und einer internen Untersuchung werden folgende Informationen, Darlegungen sowie Antworten durch die Kirche veröffentlicht.


    Darlegung der Situation: Gegen Abend des 07.05.2026 betrat ein gewisser „Bruder Tommy“( Bruder_Tommy) das Camp der Samariter von Chernarus in Prigorodki. Dieser ist bekannt durch seine häretischen Thesen und Rituale sowie das Erzwingen der Nahrungsaufnahme von Menschenfleisch. Eben genannter Tommy hatte zudem Menschenfleisch mitgeführt und versucht, seine ketzerischen Ideologien mittels diesem und Worten zu verbreiten. In Ausführung ihres Dienstes und der Durchsetzung der Camp-Regeln, nach denen Menschenfleisch am Camp verboten ist, versuchte Sueda (E.C. 371 Ersetzbares Crewmitglied ), dies zu unterbinden. Zuerst mit Worten, dann in Form von Gummigeschossen und einer Rolle Klebeband, was ihr schlussendlich gelang. Tommy wurde aus dem Camp eskortiert. Währenddessen und in weiterer Folge predigte dieser weiter seine häretischen Theorien und „Wahrheiten“. Weiterhin rief er nach der heiligen Kirche von Morthana. Diese Situation verlief weiter so, bis Erzbischof Bauschus( vonBausch) erschien. Währenddessen versuchte Sueda, den falschen Prediger Tommy( Bruder_Tommy) mittels Gummigeschossen wieder dingfest zu machen. Durch die falsche Predigt beeinflusst und die Ereignisse vor Augen missverständlich denkend, Sueda( Ersetzbares Crewmitglied) würde Tommy( Bruder_Tommy) mit echter Schrotmunition beschießen, griff der Erzbischof selbst zur Waffe und eröffnete das Feuer. Dadurch eskalierte die Situation weiter und im weiteren Verlauf wurde Sueda( Ersetzbares Crewmitglied) tödlich verletzt. Heldenhaft versuchte Selina( janinesta), ihre Kameradin und das Camp zu verteidigen, welche anschließend allerdings auch zu Boden ging. Anschließend an diese Situation flohen der beeinflusste Erzbischof( vonBausch) und Tommy( Bruder_Tommy) unter Beschuss in den Wald auf dem Weg nach Gorka, welche die Geburtsstätte der Kirche ist. Parallel dazu erschien die zu spät kommende Unterstützung am Camp. Die Seele von 371-Sueda( Ersetzbares Crewmitglied) fand sich währenddessen in ihrem wiedergeborenen Körper nahe Berezino wieder. Durch die erstaunliche Kombinationsfähigkeit zweier Gehirnzellen schlussfolgerte sie ebenfalls das Fluchtziel und machte sich auf den Weg nach Gorka.

    Bauschus( vonBausch) und Tommy( Bruder_Tommy ), mittlerweile in Gorka angekommen, entzündeten vor der Kirche Gorkas ein Feuer. Dort wollte Bauschus in einem Moment der Klarheit das Ritual der Wiedergeburt vollziehen, um sich durch die Hand Morthanas vorerst vom Einfluss des Hein zu lösen. Dazu gab er Tommy ( Bruder_Tommy )seine Waffe, mit welcher er ihn erschießen sollte. Getäuscht von Bauschus’ Worten folgte Tommy ( Bruder_Tommy )dieser Aufforderung, denkend, es wäre ein für seine Sache förderliches Ritual, und gab ihm jedoch noch, wieder zurückfallend, eine Aufgabe preis, die aus Sicherheitsgründen der Kirche hier nicht genannt wird. So erschoss Tommy( Bruder_Tommy) Bauschus( vonBausch ). Parallel dazu kam Sueda( Ersetzbares Crewmitglied) in Gorka an und hörte diesen Schuss und sah den fliehenden Tommy( Bruder_Tommy ). Danach brach sie kräfteverlassen wieder zusammen.

    An der Küste wieder aufgewacht, machte sie sich wieder auf den Weg nach Prigorodki, um sich dort neu auszurüsten, und fuhr in Richtung Gorka, während sie die Unterstützung leistendem Whiskey( WhiskeyMixer) die Informationen über Funk weiterleitete. Dieser sicherte die Ausrüstung der Gefallenen und versteckte sie im Wald. 371( Ersetzbares Crewmitglied) erreichte Gorka ein zweites Mal und zusammen fuhren sie zum Versteck in den Wald. Whiskey( WhiskeyMixer ), der das Auto fuhr, rammte mit Fahrkünsten, die an die des Erzbischofs Nickolus heranreichten, eine Wurzel. Nachdem Whiskey ( WhiskeyMixer )Ersatzteile aufgetrieben hatte und sie die Ausrüstung aus dem Versteck bargen, fuhr 371( Ersetzbares Crewmitglied) allein zurück nach Gorka. Dort kam es zu einer erneuten Auseinandersetzung mit Tommy( Bruder_Tommy ). Es folgten längere psychologische Gespräche und Machtspiele zwischen beiden. Tommy versuchte mehrfach, sie ideologisch zu beeinflussen und mit Menschenfleisch bzw. seinen ketzerischen Idealen zu konfrontieren.

    Zuvor fand sich Bauschus in der Kirche Gorkas wieder. Wiedergeboren. Er suchte nach den alten Funkrelais der Kirche, die diese damals zurückließ, bevor sie nach Krona aufbrachen. Von ihnen aus sendete er einen Funkspruch an die Kirchenbasis. Einen Notruf zur Abholung von ihm. Nickolus, der vorher auf einer Kirchenmission war und nach Funksprüchen von einem Freund wieder im Quartier der Kirche ankam, empfing diese und machte sich zusammen mit Bruder Gans( GustavGans) auf den Weg nach Gorka, um Bauschus zu retten. Sie hatten wenig Informationen über das, was passiert war. In Gorka angekommen, fuhren sie an 371( Ersetzbares Crewmitglied) und Tommy( Bruder_Tommy )vorbei, so schnell es ging, um Bauschus( vonBausch) einzusammeln, drehten das Auto und fuhren wieder an den beiden vorbei. Nachdem Beleidigungen und „Wir treffen uns in Prigo“ ausgetauscht worden waren, fuhren sie davon. Anschließend ging die Sache zwischen Tommy( Bruder_Tommy) und Sueda( Ersetzbares Crewmitglied) weiter.

    In dem hin und Her zwischen den beiden gelang es Tommy( Bruder_Tommy ) durch seine Ketzerischen Worte, 371 ( Ersetzbares Crewmitglied) so weit Abzulenken, das sie scheinbar zu spät bemerkte, dass dieser ein Stück Menschenfleisch herausholte und ihr in den Mund steckte. Aus Reflex Schluckte Sueda ( Ersetzbares Crewmitglied). Dadurch infizierte sie sich wieder mit Kuru. Aus einem weiteren Reflex erschoss diese dann ( Bruder_Tommy) mit mehr Schüssen als nötig gewesen wären. Sie wurde anschließend von Rio versorgt und fuhr mit ihm auf dem Beifahrersitz nach Prigorodki zurück. Augenzeugen Berichten das sie auf höhe Solnichniy ein Lachen aus diesem Fahrzeug vernahmen.


    Gedächtnisprotokoll von Erzbischof Nickolus vom Tag des Ereignisses:

    Als ich heute die Felder bestellte, spürte ich eine Änderung im Gefüge. Etwas näherte sich. Ich wartete nun seit Tagen schon auf Orvex. Einen treuen Diener Morthanas, einen schwarzen Briefraben, den ich damals in den Nebel entsandte, um mit dem Wanderer im Nebel( Vittorio/Heleranos) Kontakt aufzunehmen.

    Ich begab mich an die Küste, und da sah ich ihn. Nebel. Tiefsitzender Nebel, weit draußen auf dem Wasser, wo ich ihn damals vor mehr als einer Woche entsandte. Ich schnappte mir meine Angel und etwas Köder und fuhr mit einem Boot hinaus aufs Meer. Denn wenn ich schon rausfahre, kann ich auch gleich angeln. Es kostete mich mehr als eine Stunde, an den Punkt zu kommen. Und tatsächlich, da kam er. Orvex flog zu mir. Er sah zerfleddert aus. Irgendwas im Nebel schien ihm zugesetzt zu haben. Ich spürte eine dunkle Macht.

    Ich ließ ihn rasten und warf meine Angel aus. Parallel las ich die noch intakte Nachricht. Der erste Fisch, den ich fing, ging an Orvex. Eine Belohnung für die Odyssee, die er durchmachen musste. Einige Stunden später knirschte ein Funkgerät. Ein Freund versuchte mich zu erreichen, allerdings verstand ich nur Fetzen wie „Bauschus“, „Tommy“, „Schüsse am Camp“, „371“ und „Selina verletzt“. Ich antwortete nur, dass man die Täter dingfest machen soll und sie in die BBA verfrachten sollte und die Kirche sie dabei unterstützen würde, da solche Taten nicht verzeihlich sind.

    Ich machte mich wieder auf den Weg zur Küste und begab mich anschließend wieder ins Kirchen-Quartier. Dort angekommen traf ich auf Bruder Gans, der von seiner Erkundungstour zurückkam. Nach der Einsortierung des Loots und der Fische und den Vorbereitungen, um den Samaritern etc. Unterstützung zu leisten, kam ein Funkspruch über den Kirchen-Transmitter herein. Bruder Bauschus ersuchte Hilfe in Gorka. Irgendein großer Scheiß scheint passiert zu sein. Also ab in den Kirchen-Sarka und wir fuhren los.

    Nach einer Weile Fahrt erreichten wir den Ortseingang von Gorka und da sah ich eine seltsame Gestalt und eine Person mit blauem Helm. Ich fuhr ein Stück langsamer, um zu sehen, wer genau das war, und dann erkannte ich sie. 371. Scheiße, dachte ich mir. Ich drückte das Gaspedal durch und fuhr vorsichtig schnell an ihnen vorbei. 371 beleidigte in 371-Manier natürlich erstmal. War mir auf jeden Fall lieber als die angedrohten Schüsse.

    Ich fuhr so schnell in Gorka rein, dass ich Bauschus fast umfuhr. Er stieg ein und wir fuhren auf demselben Weg wieder hinaus. Ich schrie nur hinaus: „Wir sehen uns in Prigorodki.“ Auch wenn ich sie da ungern wiedersehen wollen würde. Ich sagte zu Gustav nur, dass sie aus der Vergangenheit schlimme Sachen noch nicht verarbeitet hatte, die mit Abtrünnigen bzw. Überläufern aus der Kirche zu den Kindern des Hein zu tun hatten.

    Bauschus war in einem schlechten Zustand und brauchte medizinische Hilfe. Also fuhren wir zurück ins Hauptquartier…

    „Morthana, du Mutter im Kalten Schlund,❄️

    Nimm dieses Leben, das wir dir bringen,🥀

    Lass es enden – damit es beginnt.⚰️

    Lass es bluten – damit es getragen wird.🩸

    Lass es reifen, schützend vor Heinendem Hunger. 💀

    Lass es schmecken – damit es bewahrt.“🍅

    3 Mal editiert, zuletzt von Nickel (9. Mai 2026 um 12:03)

  • Statement der heiligen Kirche von Morthana zu der Situation:

    Am Tag des Geschehens war ich persönlich nur teilinvolviert und nicht vollständig informiert. Nachdem alle Dokumente und Informationen gesichtet wurden und Zusammenhänge sowie interne Befragungen durchgeführt wurden, kann ich mich nun im Namen der Kirche zum Geschehen äußern.

    Zuallererst: Ich bedauere zutiefst, was geschehen ist. Ich spreche allen Beteiligten und Verletzten auf Seiten der Samariter mein tiefstes Bedauern aus und entschuldige mich für das, was geschehen ist. Vor allem entschuldige ich mich bei 371 und drücke mein tiefstes Bedauern und Mitgefühl aus. Was ihr erneut widerfahren ist, erschüttert mich in den Tiefen meines Glaubens und meiner Moral, die ich und die Kirche vertreten. Niemand sollte das auch nur einmal durchmachen.

    Hierzu muss ich hinzufügen, dass Bauschus durch seine Gefangenschaft bei den Kindern des Hein monatelang gefoltert und mit Ketzerei indoktriniert wurde. Er befand sich vor der Situation bereits auf einem sehr guten Weg der Heilung. Doch die Predigten dieses Monsters eines Häretikers haben augenscheinlich etwas in ihm ausgelöst, was ihn rückfallen ließ und ihn blind diesen Lügen folgen ließ. Dies ist jedoch keinesfalls eine Entschuldigung oder Rechtfertigung für das, was passiert ist.

    Diese Aktion geschah unter der Flagge der Kirche, und wir müssen dazu stehen, was passiert ist, und mit den Konsequenzen arbeiten. Wir werden keine Ausreden für diesen Vorfall suchen. Auch wenn Manipulation, Trauma und Ketzerei ihren Teil dazu beigetragen haben mögen, tragen wir Verantwortung für das, was unter unserem Banner geschehen ist.

    Uns ist bewusst, dass Worte allein weder Geschehenes rückgängig machen noch verlorenes Vertrauen sofort wiederherstellen können. Vertrauen entsteht nicht durch Predigten oder Erklärungen, sondern durch zukünftige Taten.

    Wir erwarten weder sofortige Vergebung noch blindes Vertrauen. Dieses Vertrauen wurde beschädigt und muss neu verdient werden. Durch Ehrlichkeit, Konsequenz und unser zukünftiges Handeln.

    Sollten die Samariter oder andere Betroffene Aufklärung, Antworten oder direkte Gespräche wünschen, werden wir uns diesen stellen. Ohne Ausflüchte. Ohne Relativierung.

    Des Weiteren wird die neue kirchliche Inquisition diesen Tommy ausfindig machen und dafür sorgen, dass er einer gerechten Strafe zugeführt wird. Was in diesem Fall gerecht bedeutet, würden wir in die Hände der Betroffenen legen.

    Die Kirche Morthanas wird aus diesem Vorfall Konsequenzen ziehen, damit sich ein solcher Vertrauensbruch nicht wiederholt.


    Jetzt zur Beantwortung der Fragen.

    Was hatte es mit dem Menschenfleischfund am Camp auf sich? Hat die Kirche etwas damit zu tun?
    Die Kirche hält sich, bis auf eine bedauerliche Situation vor einigen Wochen, an die Regeln des Camps. Es gibt die interne Regel, dass wir kein Menschenfleisch im Camp oder dessen Umgebung platzieren. Die Kirche legt jedoch kein Menschenfleisch im Camp aus.

    Weshalb wurde durch die Kirche versucht, den festgesetzten, offenbar verwirrten Mann, der eine Gefahr für das Camp und seine Bewohner darstellte, zu befreien?
    Bauschus hatte einen Rückfall, wodurch er die Kontrolle über sein Handeln verlor, blind den Worten des Ketzers folgte und von den Stimmen des Hein zu weiterem Handeln geleitet wurde.

    Warum wurde vor dem Camp der Samariter mit scharfer Munition geschossen?
    Laut den vorliegenden Informationen wurde durch Bauschus fälschlicherweise vermutet, dass 371 mit scharfer Munition auf Tommy geschossen habe und er dies verhindern wollte, sich zwischen die beiden stellen wollte und die Situation daraufhin eskalierte.

    Welche Verantwortung übernimmt die Kirche für das Geschehene?
    Für alles, bis auf das Verfüttern von Menschenfleisch an 371 und andere unfreiwillige Personen. Zudem distanzieren wir uns klar von den Taten und Predigten des fehlgeleiteten Kindes namens Tommy.

    Welche Konsequenzen zieht sie daraus, damit sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt?
    Bauschus wird fürs Erste seines Amtes an der Doppelspitze enthoben und wird sich Meditation und Gartenarbeit unter der Führung Morthanas sowie der Aufsicht eines aufsteigenden Mitglieds der Kirche widmen. Weiterhin wird er sich, sofern gefordert, den Konsequenzen stellen, die die Samariter verlangen. Bis auf Weiteres übernehme damit ich allein die Spitze der Kirche, bis Bauschus vollkommen genesen ist.

    Weiterhin wird die Inquisition der Kirche Tommy aufspüren und dafür sorgen, dass er sich für seine Taten verantworten muss. Wie danach entschieden wird, wird den zukünftigen Situationen und Gegebenheiten zugrunde liegen.

    Wir können nur versuchen, solche Vorkommnisse einzudämmen. Die Dunkelheit scheint zu kommen. Die Zeichen sind klar. Wir versuchen uns mit aller Kraft gegen sie zu stellen.

    Und damit:
    möge Morthana mit euch sein und eure Seelen schützen.

    Gez. Erzbischof Nickolus G.

    „Morthana, du Mutter im Kalten Schlund,❄️

    Nimm dieses Leben, das wir dir bringen,🥀

    Lass es enden – damit es beginnt.⚰️

    Lass es bluten – damit es getragen wird.🩸

    Lass es reifen, schützend vor Heinendem Hunger. 💀

    Lass es schmecken – damit es bewahrt.“🍅

  • An die Kirche von Morthana,
    an Erzbiuschof Nickolus ( Nickel),
    an jene, die Verantwortung übernommen haben,

    ich habe eure Stellungnahme gelesen.

    Und vielleicht überrascht es manche, wenn ich sage: Danke.

    Nicht dafür, was geschehen ist.
    Nicht für die Schüsse.
    Nicht für das Chaos, die Angst oder das, was dieser Tag in mir wieder aufgerissen hat.

    Sondern dafür, dass ihr euch der Verantwortung gestellt habt, anstatt euch vollständig hinter Ausreden, Predigten oder Schuldverschiebungen zu verstecken.

    Ihr hättet vieles einfacher haben können.
    Ihr hättet behaupten können, wir seien selbst schuld gewesen.
    Dass alles nur ein Missverständnis gewesen sei.
    Dass man die Situation eben falsch eingeschätzt habe.
    Oder dass am Ende „beide Seiten Fehler gemacht“ hätten.

    Doch genau das habt ihr nicht getan. Und das bedeutet mir mehr, als ihr vermutlich glaubt.

    Trotzdem wäre es gelogen zu behaupten, dass damit nun alles gut sei. Denn manches heilt nicht durch Worte allein.

    Es gibt Dinge, die bleiben.
    Erinnerungen.
    Bilder.
    Geräusche.
    Dieses Gefühl von Ohnmacht, wenn man plötzlich wieder dort liegt und merkt, wie schnell aus einem Gespräch Gewalt werden kann. Ich kenne es gut.
    Vielleicht versteht ihr jetzt ein wenig besser, warum wir so empfindlich auf Menschen reagieren, die mit Menschenfleisch, Wahnsinn und „Wahrheiten“ spielen.

    Manche von uns haben diese Dunkelheit bereits gesehen.
    Und manche von uns tragen ihre Narben noch immer.
    Durch diesen tragischen Vorfall leidet Ersetzbares Crewmitglied nun wieder erneut an Kuru. Eine Krankheit, für die es moemntan keine Heilung gibt und die sie selbst durch den Tod hindurch verfolgt hat. Und unabhängig davon, welche Schuld einzelne Personen daran tragen oder nicht tragen: Die Realität bleibt dieselbe.

    Wir müssen nun einen Weg finden, mit den Folgen umzugehen.

    Nicht nur körperlich.
    Sondern auch mit dem, was diese Krankheit mit einem Menschen macht.

    Trotz allem werden wir weiterhin versuchen, unserer Aufgabe treu zu bleiben.

    Unsere Camps bleiben neutrale Orte. Orte für Gespräche, Hilfe und Zuflucht. Aber Neutralität bedeutet nicht Wehrlosigkeit.

    Wir werden unsere Grenzen weiterhin verteidigen. Und wir werden Menschen, die bewusst mit Menschenfleisch, Zwang oder ideologischer Gewalt arbeiten, nicht einfach gewähren lassen.

    Bruder_Tommy — in welcher Form auch immer — an unseren Camps nicht länger geduldet werden.

    Gleichzeitig möchte ich eines klarstellen: Wir sind keine Richter und wir wollen auch keine werden.
    Sollte Bruder_Tommy eines Tages gefasst werden, darf aus Schmerz, Angst und Wut nicht einfach blinde Vergeltung entstehen.
    Genau daran zerbrechen Menschen in Chernarus immer wieder.

    Wir werden nicht anfangen, Folter, Rache oder öffentliche Hinrichtungen als „Gerechtigkeit“ zu verkaufen. Denn wenn selbst diejenigen, die helfen wollen, irgendwann nur noch richten, bestrafen und hassen, dann hat diese Welt längst gewonnen.

    Außerdem befindet sich ein Teil der Ausrüstung von Bauschus derzeit in Verwahrung der Samariter. WhiskeyMixer konnte nach den Ereignissen Teile davon sichern und an uns übergeben.
    Sollte seitens der Kirche der Wunsch nach einem ruhigen und versöhnlichen Gespräch bestehen, kann man sich selbstverständlich treffen und die Rückgabe gemeinsam besprechen.

    Nicht als Handel oder Druckmittel, sondern vielleicht als erster kleiner Schritt, damit aus all dem nicht noch mehr Hass entsteht.

    Ich nehme eure Worte deshalb zur Kenntnis. Aber Vertrauen entsteht nicht an einem Abend und auch nicht durch eine Stellungnahme.

    Es entsteht durch das, was danach kommt.

    Durch Haltung, Konsequenz und Aufrichtigkeit. Auch dann, wenn sie unbequem wird.

    Ich glaube euch, dass Bedauern vorhanden ist.
    Nun wird sich zeigen, ob daraus auch Verantwortung wächst.

    Und vielleicht ist genau das der Unterschied zwischen Glauben und Moral: Nicht, wie laut jemand predigt.
    Sondern was er tut, nachdem er gefallen ist.

    gez.
    Herz-Aus-Gold 💛