Disclaimer: Bei den Ereignissen handelt es sich um Ereignisse aus dem Jahr 11 n.d.A. . In alter Zeitrechnung entspricht das dem Jahr 2023, also dem letzten Jahr.
Einträge aus Bobs Logbuch...
11.11. im Jahr 11 ndA (Memo an den
Bob: Datum im vorherigen Eintrag korrigieren - Voll um ein Jahr verrechnet, man)
Tja
was soll man sagen. Einerseits haben wir höllisches Glück, denn wir
haben trotz des verdammten Schnees das Material für einen ersten
Verschlag zusammen. Leider endete der Versuch des Aufbaus in Blut, Staub und
Tränen, man.
Beim
Aufstellen der ersten Schutzwände, wurden wir von einem Trupp
Banditen überrascht. Die Verluste auf unserer Seite waren relativ
gering und Material ging auch keins verloren. Dennoch können wir
nicht sicher sein, dass unsere Basis nicht kompromittiert wurde. Der
Angriff erfolgte ungewöhnlich massiv und lässt vermuten, dass es
sich nicht um die üblichen unorganisierten Zufallsbanditen handelt.
Unsere Gegner sind mit militärischen Waffen ausgerüstet und wissen
damit umzugehen und wir können ihnen nur Stöcke entgegenwerfen,
man. Daran müssen wir arbeiten.

Erfolgte hier ein Einstieg ? Wir können uns verdammt nochmal nicht sicher sein !
12.11. Jahr 11 ndA
Manchmal kann der Bob nur
staunen. In einer logistischen Meisterleistung hat Smokey Eyes alle
Materialien für den Basebau umgeleitet und die Ranger starteten
einen neuen Versuch, sich in Chernogorsk niederzulassen. Die Banditen
schlugen wieder auf, jedoch belagerten sie den Ort unseres ersten
Bauversuches und somit die falsche Stelle. Ehe sie bemerkten was vor
sich ging, war unser neuer Verschlag auch schon sicher.
Die
neue Basis gefällt dem Bob ziemlich gut, so mit Meerblick und so.
Wenn der verdammte, arschkalte Wind nicht immer durch die
Bretterwände und die kaputten Fensterscheiben pfeifen würde, könnte
man die Apokalypse beinahe vergessen. Ein Hauch von Hoffnung in einer
Welt der Trostlosigkeit.

Smokey vor vollendetem Werk- Draussen: Banditen und der kalte Winter
18.11. Jahr 11 ndA
Die
Angriffe auf unsere Basis lassen nicht nach. Der Bob fragt sich, was
zum Henker die glauben, was wir hier hinter unseren Bretterwänden
gelagert haben. Hey man, hier sind nur ein paar Überlebende, die
dringend mal `ne Dusche bräuchten. Irgendwie fühlt sich der Bob an
die Zeiten erinnert, als er noch auf Festivals war und das nicht nur,
weil es so riecht, sondern auch weil die dauernden Angriffe was echt
groupiemäßiges haben, man. Nicht dass der Bob jemals Groupies
gehabt hätte, aber mal so rein von der Idee her...
Der
relative Frieden, der diese Stadt noch vor Einbruch des Winters
umgab, hat sich förmlich in ein Inferno verwandelt. Die Luft ist
derzeit unglaublich bleihaltig und kein Tag vergeht, ohne dass wir
Verletzte zu beklagen haben.
Vor
ein paar Tagen, auf der Suche nach Nahrung, konnte der Bob eine große
Gruppe von gut zehn gut ausgerüsteten Leuten beobachten, welche in
Richtung unserer Basis durch die Stadt marschierten. Glücklicherweise
war niemand von uns zuhause und ich selbst konnte mich in einem der
umliegenden, leerstehenden Häuser verstecken. Die Gruppe trug
schwarze Banditenarmbinden, wohl um ihre wahre Identität zu
verschleiern.
Was
unsere Angreifer allerdings nicht wissen ist, dass sie ein
Informationsleck in ihren Reihen haben. Durch einen glücklichen
Zufall haben wir Parkranger Zugriff auf Kartenmaterial von einer der
drei großen Fraktionen hier in diesem Land. Aus deren
handschriftlichen Markierungen lässt sich leicht nachvollziehen,
dass zumindest diese Fraktion hinter den Angriffen auf uns steckt.
Diese
Fraktion trat den Parkrangern gegenüber bisher immer freundlich auf,
weshalb die Erkenntnis den Bob wie einen Schlag traf.
Trauer
umfing den Bob daraufhin, ebenso wie Wut. Wenn man sich nicht mal
mehr auf das Wort eines Menschen verlassen kann, was bleibt einem in
diesen trostlosen Tagen noch ?

Schatten in der Nacht !
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