💌 Herzensgrüße vom 21.04.2025 – Von Meistertiteln, Missverständnissen
und Minenfallen
(Ja, eigentlich war es eine Granate in der Falle, aber ich liebe Alliterationen bzw. Stabreime in Überschriften!)
⚠️ A C H T U N G ! ⚠️
Am Camp in Elektrozavodsk wurde eine Stolperdrahtfalle mit Granate gefunden.
Andere Camps waren unseres Wissens nach noch nicht betroffen.
Haltet bitte Augen und Ohren offen, bewegt euch äußerst vorsichtig und wachsam – aber bewahrt Ruhe.
Hallo ihr Lieben,
es war einer dieser Tage, an denen ich mehrfach die Stirn runzeln musste – manchmal aus Sorge, manchmal aus Verwunderung, manchmal einfach, weil die Welt seltsamer ist, als ich es mir ausdenken könnte.
🔫 BrunoB überlebt "Kugelhagel" im Norden
Im Norden traf NiggoB auf einen Fremden. Die Lage war angespannt, wie sie im Norden nun einmal ist – und so drückte er ab. Zum Glück kam es nicht zum Äußersten, denn der Fremde überlebte und stellte ihn zur Rede... und entpuppte sich dabei als BrunoB – jener freundliche Einzelgänger, dem ich selbst erst gestern im Westen begegnet war. Ein Glück, dass nicht mehr passiert war. Aber der Norden ist unbarmherzig und der Griff zur Waffe erfolgt schnell.
👶 Kleine Bambis werden groß
In Prigorodki trafen Pinky und Ace auf einen gewissen MrFerry98 (Michael) während Carlos (Die Bekanntschaft von Der Bert vom Vortag) mutterseelenallein das Airfield erkundete. Ich konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneifen – sie wurden so schnell erwachsen, diese Bambis! Manchmal sogar schneller, als mir lieb war.... Auf jeden Fall hoffte ich, dass er nicht gleich schießen würde, wenn wir uns einmal wieder gegenüberstünden. Aber er scuht nach Action und Abenteuer und daher natürlich sein Glück im Kampf. Wir werden sehen, aber ich hoffe das Beste.
🛶 Bootsfahrt mit Zwischenstopp
Etwas später begegnete ich einem Bambi, das zunächst die längste Zeit im Dunkeln vor dem Ortsschild in Prigorodki stand. Ich fütterte es und langsam fing es wieder an, sich zu bewegen. Schnell beruhigte ich es und erklärte, was wir als Samariter hier tun und dass ich niemals einfach so schießen würde oder ihm schlechte Dinge zu essen gegeben hätte. Er stellte sich als Leon vor und wollte sich eigentlich das Leben nehmen, sobald die Sonne wieder aufgegangen war. Ich hielt ihn jedoch davon ab und versprach ihm, ihn mit nach Solnichniy zu nehmen, wo sein Freund wohl auf ihn wartete. Für Selbstmord war definitiv nicht die Zeit und ich war froh, ihm eine Alternative zeigen zu können.
Ich brachte ihn über die Nacht zum Camp und anschließend machte Pinky für uns im Morgengrauen ein Schlauchboot klar. Leider war in der Nacht wohl eines seiner Erlebnisboote aus dem Sumpf verschwunden.
Gemeinsam mit unserer helfenden Hand AceBlackWolf nahme wir ein Boot nach Solnichniy – ein ungewohnt ruhiger Transport, wenn man vom Motorenlärm einmal absieht. Wir lieferten Leon wohlbehalten ab, kontrollierten das Auffanglager und anschließend fuhr mich Ace sicher in den Süden zurück und ließ mich in Elektrozavodsk raus. Alles schien in Ordnung.
Begegnung mit Leon
👀 Mr. Who am Wasser
In Elektrozavodsk beobachtete ich ein Bambi, das sich langsam Richtung Prigorodki bewegte. Ich gab über Funk Bescheid, und Pinky hielt gemeinsam mit Greeny Ausschau. Doch der Fremde verschwand im Sumpf. Später entdeckte Pinky ihn im Hafenkomplex, scheinbar beim Angeln. Ich näherte mich vorsichtig, rief gegen die Küstenfelsen – keine Antwort. Dann plötzlich tauchte jemand seitlich von mir auf. Ich hatte ihn glatt übersehen. Er stellte sich als Mr. Who vor, sprach Englisch und wollte nur angeln. Ich respektierte das – und wünschte ihm alles Gute.
Begegnung mit Mr. Who
🧭 Ein Wegweiser für Cre
Währenddessen empfingen Ace und Greeny einen Fremden namens Cre am Camp. Ohne Mikrofon, aber trotzdem noch am Leben. Greeny begrüßte ihn in seiner typischen Art, die Cre mit den Worten "Ich find den Typen witzig!" kommentierte. Wir begleiteten ihn nach Chernogorsk, denn er musste von dort aus weiter nach Pulkovo. Nach ein paar Zombieleichen später standen wir schließlich am Kreisel. Ich zeigte ihm den Weg in den Norden und er zog weiter. Ob er zu Fabian und Atze gehörte? Er verneinte zwar, aber was hieß das schon... Ich wusste es einfach nicht. Nicht, dass es einen Unterschied gemacht hätte. Versorgung erhalten alle bei uns, aber mich interessierte es natürlich, wie groß die Gruppe um die beiden nun wirklich war. Vielleicht sah ich auch nur Gespenster.
Cre wird eskortiert
🧊 "Nicht Chef – Meister!"
Als ich noch beim Krankenhaus verweilte, meldete sich Greeny über Funk. Am Camp war ein Fremder aufgetaucht, der sich Netflix nannte – kein Scherz. Als dieser sich mit einem lockeren „Alles klar, Chef“ verabschiedete, antwortete Greeny trocken: „Nicht Chef. Nenn mich Meister.“ Offenbar war ihm das Kompliment von Cre vorhin dann doch etwas zu Kopf gestiegen... jedenfalls nickte Netflix ihm zu: "Okay, Meister Greeny". Doch dann verschwand er plötzlich am Brunnen. Einfach so. Greeny wartete noch eine Weile, aber kein "Netflix" mehr weit und breit.
Was Greenys Ego betrifft: Seit dem „Meister“-Vorfall rechne ich fest damit, dass er demnächst eine Lotus-Position am Lagerfeuer oder Brunnen einnimmt und Bambis in seiner Lebensphilosophie unterrichtet.
Oder er schnitzt sich eine Statue von sich selbst. Aus Kürbissen und in voller Lebensgröße. 🎃
💥 Stille war nur eine Illusion
Im Westen und Norden krachte es dagegen gewaltig und die Stille an der Küste war nur eine Illusion. Mauser-Söldner gegen MISA. Es gab – wie immer – zwei Versionen der Wahrheit: Laut einem Söldner hatte MISA sie verfolgt und das Feuer eröffnet. Zwei Gegner seien gefallen, ein dritter im Ghillie habe sie dann überrascht.
ROB erzählte es anders: Sie hätten zwei erledigt – dann sei sein Kollege gekommen und habe versehentlich ihn und seinen Kameraden mit dem Auto überfahren. Was auch immer die Wahrheit war – Black Lion bemerkte süffisant: „In beiden Fällen hat der Dritte zuletzt gelacht.“ Vermutlich hatte er recht.
Ich traf zunächst auf einen realativ gut ausgestatteten Überlebenden, der jedoch nichts sagte und gleich wieder wegrannte. Schließlich traf ich ROB und seinen Freund Vilkyn in Chernogrosk vor dem Krankenhaus. Gerade wollte ich die beiden verabschieden, da kam der Fremde zurück, sagte "Wait, wait!" und legte ihnen eine AK vor die Füße. Eine eigenartige Geste, aber danach zog er gleich wieder weiter. Die beiden bedanken sich mit einem "Thanks" und einem "Danke!" und zogen weiter. Ich rief dem Fremden noch nach und er hielt kurz Inne. Mir gegenüber gab er sich dann nach einigem Hin- und Her als @Melo Katar vor.
Später fuhr eine weiße Olga am Camp vorbei – vermutlich die Tschechen, auf dem Weg, noch ein Bambi abzuholen. Im Norden schien es weiter zu krachen.
Rob und Vilkyn in Cherno
🎪 Ein Zelt, eine Falle und viele Fragen
In Solnichniy baute Der Bert ein gefundenes Partyzelt im Industriegebiet auf. Ich wollte es später sichern, doch dazu kam es nicht. Doch dann stockte mir der Atem.
permabanxz (Patrick) berichtete von einer Stolperfalle im Elektro-Camp – mit Granate. Für ein Bambi kam jede Hilfe zu spät. Wer tat so etwas? War es gezielte Rache?
Oder nur ein Akt aus Langeweile – die typische Wohlstandsdepression, wie sie zum Season-Ende oft durch Chernarus waberte?
Gemeinsam mit Ace sicherte ich das Camp. Kurz vorher lief uns ein Bambi vor dem Camp über den Weg – wortlos und rannte davon. Verdächtig, aber ich ließ es ziehen. Momentan überwogen die schreckhaften Bambis ohnehin – ein Trend, den man im Auge behalten musste. Wir fanden im Zelt tatsächlich ein totes Bambi und bestatten seine sterblichen Überreste respektvoll.
Sprengfalle in Elektrozavodsk
🐐 Ziegen, Zwischenstopps, Zufriedenheit
Wir nahmen noch eine Ziegenherde in mundgerechten Häppchen aus Elektro mit – das Camp hatte nun wieder ausreichend Fleisch. Auf dem Rückweg über den Bergpass beobachteten wir zwei Bambis in Prigorodki, die in Richtung Cherno aufbrachen. Wir warteten ab, bis sie verschwunden waren, und kehrten dann zurück ins Lager.
Ziegenglück
🛏️ Am Ende: Heute mal kein Blut vergossen
Müde legte ich mich schlafen. Es war ein langer, intensiver Tag gewesen. Aber niemand war gestorben, und ich musste auf niemanden schießen. Alles in Allem also ein Stück Normalität.
Ein Tag zwischen Gewalt, Vertrauen, und der leisen Hoffnung, dass es auch morgen noch ruhig bleibt.
gez.
Herz-aus-Gold 💛