Überleben? Optional! (Suedas Wochenrückblick 1.28/2)

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    Kein Held. Entbehrlich. Aber verdammt nützlich.

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    Kein Held. Entbehrlich. Aber verdammt nützlich.

  • Überleben? Optional! Folge 017: Abgrund

    Das war ein Fehler

    UltrA wird überfallen.
    Gefesselt.
    Und gezwungen, Menschenfleisch zu essen.

    Wir finden den Täter.
    Stellen ihn.

    Er schweigt…

    Bis er plötzlich anfängt zu reden.

    Tommy.
    Der Bruder des Fremden.

    Und mit jedem Satz wird klar:
    Der Typ ist komplett irre.

    Wir machen einen Deal.
    Freies Geleit.

    Großer Fehler.

    Denn genau damit bringe ich mich selbst in Teufels Küche.

    📻 Überleben? Optional! – Folge 017
    Und diesmal merken wir es erst… als es längst zu spät ist.


    20260326225319_1.jpg

    Suedas Wochebericht vom 23. bis zum 29. März 2026

    Hallo?
    … Einsatzleitung, bitte kommen.

    Hier spricht wieder euer ersetzbares Crewmitglied Nr. 371.
    Genau, noch immer nicht ersetzt.

    Ich hoff einfach nicht mehr, dass es hier ansatzweise ruhiger wird. Aber die Woche hat mal wieder den Vogel abgeschossen. Dabei fing alles ganz vielversprechend an.

    Der Typ war gestellt.
    Die BBA hatte wieder einen Insassen.
    Und für einen kurzen Moment sah es fast so aus, als hätten wir die Situation im Griff.

    Tja.

    Statt Ruhe kam… Bewegung.

    Am Camp.
    Vor unserer Tür.
    Nicht mehr versteckt, nicht mehr subtil.

    Leute tauchten auf, verschwanden wieder,
    testeten Grenzen, spielten ihre kleinen Spielchen
    und taten so, als gäbe es hier keine Regeln.

    Während wir versuchten, ein Event auf die Beine zu stellen,
    eine Arena wieder aufzubauen
    und nebenbei noch so etwas wie Ordnung zu halten lief im Hintergrund längst etwas anderes weiter.

    Kisten verschwanden.
    Strukturen wurden zerstört.

    Und wie immer stellte sich irgendwann die gleiche Frage:

    Ignorieren wir das… oder reagieren wir statt zu reparieren?

    Wie diese Woche ausgegangen ist?

    Nun…

    sagen wir so:

    Am Ende hatten wir ein Event, eine funktionierende Arena
    und eine Begegnungen der unheimliche Art mit einem wirklich kranken Typen…

    Und ich habe den leisen Verdacht,
    dass wir den nicht das letzte Mal gesehen haben.


    ⚒️ Montag, 23.03.2026 – Demontage

    ⚒️Montag, 23.03.2026 – Demontage

    Der Montag begann mit einem dieser Momente, in denen man kurz hofft, sich einfach verzählt zu haben.

    Hatten wir nicht.

    WhiskeyMixer stellte fest, dass Teile der Arena fehlten.
    Einige Wände: einfach weg. Abgebaut. Verschwunden.

    Und weil das offenbar noch nicht gereicht hatte, fehlten in seiner liebevoll eingerichteten Bar gleich alle Kisten.

    Nach kurzer Bestandsaufnahme wurde klar:
    Das war kein spontaner Einbruch.
    Das lief schon länger. Vermutlich seit letzter Woche. Irgendjemand hatte sich systematisch bedient. Und wir hatten es vor lauter Vorbereitungen nicht einmal gemerkt.

    Und das ausgerechnet kurz vor dem Event. Das Timing konnte man dem Vandalen nicht absprechen. Also taten wir das, was wir in Chernarus immer tun, wenn etwas kaputtgeht: Wir bauten es wieder auf.

    Herz-Aus-Gold , E.C.H.O. ., WhiskeyMixer , ich und der Rest der üblichen Verdächtigen packten an, sammelten Material, stellten wieder her, was irgendwer für entbehrlich gehalten hatte.
    Improvisation gehört hier ja inzwischen zur Grundausstattung. War es nicht.

    Währenddessen traf Pinky am Hafen auf einen Neuen: Blacky, aber nicht der von Jerico und IslandBoy, sondern einer mit dem Beinahmen „Lone Wolf“. Und wie es sich für einen einsamen Wolf gehört, suchte er seinen Freund, der irgendwie hier gelandet sein musste.

    Natürlich.

    Pinky erklärte ihm, dass man sich hier entweder findet…
    oder sich einfach verpasst. Außerdem zeigte er ihm das Camp.

    Er nickte, bedankte sich und zog weiter.
    Konsequent. Muss man ihm lassen.

    Kurz darauf lag vor dem Camp plötzlich jemand im Ghillie.
    Mit Schalldämpfer.
    Regungslos.

    Also genau die Art von Person, bei der man sich denkt:
    Ach, der will bestimmt nur kurz…ausruhen.

    Herz-Aus-Gold löste die Situation wie gewohnt diplomatisch und stellte sich einfach auf ihn drauf.

    Er konnte nicht mehr aufstehen. Überraschung. Es war der Der_Fremde. Er erklärte, er habe sich wirklich nur kurz ausgeruht. Direkt vor das Camp. Im Ghillie. Mit überaus sichtbarem Schalldämpfer. Ich fand die Begründung mutig.

    Da merkte auch Herz-Aus-Gold an, dass er dabei erstaunlich sichtbar gewesen war. Er meinte, er habe gar nicht versucht, sich zu verstecken. Damit war er offiziell der erste Tarnanzugträger, der sich nicht verstecken wollte.

    Er blieb jedoch, half beim Aufbau und meldete sich sogar fürs Event an.
    Nebenbei erwähnte er noch, dass er im Norden jemanden „gesehen“ hatte. Ob das jemand von denen mit schwarzer Armbinde war? Keine Ahnung.

    WhiskeyMixer nutzte die Gelegenheit und baute die Arena weiter aus.
    Höher, größer, mit besserer Aussicht aufs Schlachtfeld.

    Kallele und Davus s tauschten währenddessen mit Herz-Aus-Goldein Fass gegen Nägel.

    Am Schwarzen Brett tauchten Initialen auf:
    „S“ und „L“.

    Konnte alles sein.
    Oder nichts.
    Wie üblich.

    Zum Abschluss des Tages schaffte es Kallele noch, RyanTs Olga zu schrotten.
    Unfall. Natürlich.

    Ich begann langsam zu glauben, dass Fahrzeuge bei ihnen eher ein temporärer Zustand waren.

    Und damit endete ein Montag, an dem Dinge mal wieder nicht einfach nur verschwanden. Jemand nahm sie.

    Und das genau dann, als man sie eigentlich brauchte.

    🧪Dienstag, 24.03.2026 – Zwischen Wissenschaft und Frevel

    🧪Dienstag, 24.03.2026 – Zwischen Wissenschaft und Frevel

    Der Dienstag begann mit einem Plan.

    Herz-Aus-Gold legte sich auf die Lauer, um endlich denjenigen zu erwischen, der meinte, unsere Arena in Einzelteilen mitzunehmen.

    Bis jetzt ohne Ergebnis.
    Überraschung.

    Stattdessen kam aus Krona noch die Meldung, dass dort ein Unterstand fehlte.
    Einfach weg.

    Dafür stand in einem anderen Unterstand plötzlich ein "FU".

    Man könnte sagen, jemand hatte ein sehr spezielles Verständnis von Kommunikation. Ich würde sagen: Noch jemand außer mir mochte die Kirche nicht besonders.

    Ob das wieder unser Kirchenheiner-Heini war oder Cone, der angeblich wieder irgendwo rumschlich und vielleicht im Westwald Pilze genoss? Unklar.

    Vom Stil her… eher keiner von beiden.
    Die hätten vermutlich eher ein Manifest dagelassen.

    Schwester Yeva war jedenfalls noch nicht zurück von ihrer kleinen Pilgerreise nach Novodimitrovsk zu Schwester Dasha.
    Glück für alle Beteiligten.

    Währenddessen brachte WhiskeyMixerzwei Kühler und ein Reifenreperaturset ans Camp.
    Ein Ereignis, das in Chernarus aktuell ungefähr den Stellenwert eines Wunders hatte.

    Die Kühlerarmut war damit zumindest kurzfristig beendet. Ich war fast gerührt. Fast. Aber ihr wisst ja: Typ Stein.

    Pinky und ich nutzten die Gelegenheit daher für etwas deutlich Zweifelhafteres: Wissenschaft.

    Genauer gesagt: Wie viel hält ein Mensch aus, bevor er umfällt und welche Rolle spielen Codein und Morphin dabei?

    Die Antwort darauf fanden wir relativ schnell, nachdem Pinky einen Schlag zu viel setzte und ich mich plötzlich wieder an der Küste wiederfand.

    Ergebnis: Zu viel.

    Ich wachte nahe dem Camp in Berezino auf, traf dort Ghost Rider, einen alter Bekannter von BzU_GraveDigger, und wurde kurz darauf von Pinky und Jammet dort im Sarka eingesammelt. Man holt ja seine Versuchskaninchen wieder ab.

    Zurück zur Wissenschaft: Phase zwei: Blutgruppenkompatibilität.

    Mir wurde erst die falsche Blutgruppe verpasst und anschließend meine eigene.

    Ergebnis: Ich überlebte die hämolytische Reaktion. Knapp, aber lebte.

    Fazit: Man kann sich also erst fast umbringen und dann wieder retten.

    Beruhigend. Irgendwie.

    Auf dem Rückweg fanden wir noch eine Olga im Militärbereich kurz vor Staroye.
    Jammet entdeckte sie, BzU_GraveDigger spendierte Reifen, Pinky holte sie ab.

    Logistik lief.

    Rheingauer!meldete währenddessen Schüsse bei seiner Garage.
    Alle wurden kurz nervös. ninja2.00926 (UltrA) und WhiskeyMixerwaren sofort auf Position, aber am Ende: Nichts. Oder zumindest nichts, was sich bestätigen ließ.

    Chernarus eben.
    Hier schießt manchmal einfach jemand nur rum, um zu schauen, wie es klingt.

    Rio war derweil am Camp und hatte auch bei „Last Hope“ aufgeräumt.
    Was man so „aufräumen“ nennt, wenn man in einer Welt lebt, in der ständig alles verschwindet. Apropos Fehlen: SebastianThe1st. war weiterhin im „Urlaub“. Mit den Chicks. Anderes Chernarus. Andere Geschichte. Verständlich.

    Abends wurde es… experimentell.

    Der Fremde war am Camp in Prigorodki, zusammen mit WhiskeyMixer , Rio und dem Rheingauer!. Man unterhielt sich über den kommenden Wipe, über Crippsy77s geplante Abschlussparty. Mit Sprengstoff und Leuchtpistolen sowie jeder Menge Kwas.

    „Kein Grund zur Beunruhigung“, sagte Crippsy77immer wieder.

    Ich beschloss, genau ab diesem Moment beunruhigt zu sein. Ich meine, die Wörter „Sprengstoff“, „ Crippsy77“ und „keine Sorge“ in einem Satz waren einfach falsch.

    Zur Entspannung gab es dann noch einen Boxkampf zwischen mir und dem Fremden ( Der_Fremde).
    Auch für die Wissenschaft. Zumindest von meiner Seite, denn ich wollte es nochmal wissen. Wie viel Schockschaden konnte ich einkassieren, ehe es eng wurde? Tja und er wollte wissen, was das alles sollte. Keine von beiden Fragen wurde abschließend geklärt.

    Zum Abschluss testeten wir noch die klassische Teddybär-Granate im Feuer.

    Ergebnis: Funktioniert noch.

    Also kleiner Hinweis an alle da draußen: Wenn ihr ne Feuerstelle seht, in der ein Teddy liegt, dann zündet das Feuer nicht an. Im Bärchen könnte ne Granate sein und dann wird’s laut und hässlich.

    🕶️Mittwoch, 25.03.2026 – Beobachtungen

    🕶️Mittwoch, 25.03.2026 – Beobachtungen

    Der Mittwoch begann mit einem Mann, der einfach da war.

    Schwarz gekleidet, Basecap, stand am Camp und grillte… allein.
    Als wäre das hier ein ganz normaler Ort für ein entspanntes Abendessen.

    Er sah Cone ziemlich ähnlich, aber ob er es war blieb offen.
    Herz-Aus-Gold entschied sich, ihn nicht anzusprechen und einfach zu beobachten. Es konnte ja der potenzielle Vandale sein und der Plan war ja eigentlich, denjenigen zu erwischen, der unsere Arena zerlegt hatte.

    Spoiler: Also der Typ war es schonmal nicht.

    Der Mann verschwand irgendwann in Silas Schuppen.
    Und kam nicht wieder raus.

    Ich weiß nicht, was da drin ist.
    Aber entweder gibt es einen zweiten Ausgang…
    oder das Ding ist innen größer als von außen.

    Währenddessen hörten wir Schüsse.
    Ein fremdes Bambi lief durchs Gebiet, Herz-Aus-Gold beobachtete, hörte, wartete.

    Dann tauchten sie nach und nach auf:
    Dirty Harry, ein weiterer Unbekannter und Crippsy77 .

    Dirty Harry stellte sich vor, wollte aber keine Hilfe.
    Er wolle sich „durchboxen“.

    Natürlich.

    Kurz darauf traf Herz am Brunnen auf den männlichen Jay. Ja, das muss man unterscheiden. Das hier war nicht „unsere Jay“ sondern einer, dem Herz vor einigen Seasons mal in Solnichniy begegnet war.
    Jetzt war er wieder da.

    Mit Freunden.

    Und offensichtlich mit dem Ziel, sich hier ein bisschen… zu beschäftigen.

    ninja2.00926 (UltrA) bestätigte später: Drei Leute. Orange Armbinden.
    Männlicher Jay, Dirty Harry und einer namens Chris.

    Rheingauer!versuchte, mit einem Feuerwerk in Chernogorsk Eindruck zu machen.

    Tat es auch.
    Kurz.

    Dann war wieder alles wie vorher.

    Herz-Aus-Goldnutzte die Gelegenheit und baute endlich den Ofen in der "Rostigen Axt" fertig.
    Wurde auch Zeit.

    Unsere Funkanlage war währenddessen halb tot.
    Also lief Kommunikation nur noch über kurze Distanz und Handfunke.
    Wie immer: Wenn etwas wichtig wird, funktioniert die Kommunikation nicht.

    Am Camp wurde es dann… fast schon zivilisiert.

    Herz-Aus-Golderzählte Geschichten.
    Erst die von den zwei Ziegen. Nicht ohne Grund.

    ninja2.00926 (UltrA) und Kallele hatten sich mal wieder in einer dieser Diskussionen verfangen, bei denen beide überzeugt sind, im Recht zu sein. Sie stritten sich.

    Die Geschichte half.
    Ein bisschen.

    Dann erzählte ninja2.00926 (UltrA) ihre eigene.

    Und plötzlich wurde es interessant. Sie berichtete von einer Fremden. Einer, die sie fast erschossen hatte. Aber dann entschied man sich doch zu reden. Die Beschreibung passte ziemlich genau auf unseren aktuellen „Gast“ in der BBA. Dir Person, die Herz-Aus-Gold töten wollte.

    Die, die nichts sagte. Die, die einfach nur… da war.

    ninja2.00926 (UltrA) erzählte, dass sie sie habe laufen lassen und im Gegenzug bot ninja2.00926 (UltrA) ihr ihre alte Bleibe in Chernogorsk an. Die, in der ich diese komischen Spuren gefunden hatte. Ich versuchte kurz, das logisch zu sortieren.

    Gelang mir nicht.

    Aber zumindest wussten wir jetzt, woher sie den Killer kannte. Fortschritt, würde ich sagen.

    Parallel dazu lief am Camp wieder das übliche Nebenprogramm. Kallele klaute das Auto des Fremden.
    Weil: Zündkerze und Batterie drin waren und es mitten im Camp stand. Man kennt es ja.

    Regeln sind Regeln.

    Der_Fremdereagierte… emotional.
    Schoss Kallele hinterher. Kalle stieg aus und schoss ihm ins Bein. Der_Fremde wurde daraufhin überwältigt, gefesselt und ans Feuer gesetzt. Konfliktlösung auf chernarussisch.

    Nach ein paar Gesprächen und weiteren Geschichten über das Nashorn uns seine Haut und einen leeren Topf wurde er wieder freigelassen.

    Manchmal reicht Reden.
    Manchmal auch nicht.

    WhiskeyMixer sicherte währenddessen Elektro.
    Kallele und Davus gingen raiden. Ich glaub bei Bor. Wurden versehentlich eingesperrt. Kamen wieder raus.
    Bauten danach eine Straßensperre. WhiskeyMixer fuhr rein.
    Natürlich.

    Aber sie töten ihn nicht und am Ende bekam er sein Auto zurück.

    Man war ja fair.

    Und damit endete ein Mittwoch,
    an dem wir zwar vieles gesehen haben, aber noch immer nicht verstanden,
    wie alles zusammenpasste.

    🥩Donnerstag, 26.03.2026 – Deal mit dem Dämon und andere schlechte Entscheidungen

    🥩Donnerstag, 26.03.2026 – Deal mit dem Dämon und andere schlechte Entscheidungen

    Der Donnerstag begann mit Hygiene. Kein Witz! BzU_GraveDigger meldete in Berezino mehrere unsterile Bandagen. Also nicht nur dreckig, sondern mehr so passiv lebensgefährlich. Wundinfektion zum Mitnehmen quasi. Dazu kamen Spuren am Camp. Jemand war da gewesen. Ob derselbe, der uns in Prigorodki seit Wochen mit Botschaften, Chaos und schlechtem Benehmen beglückte? Unklar. Aber es passte ins Gesamtbild.

    In der Arena fehlte inzwischen der Fahnenmast. Vermutlich wirklich einfach verschwunden. Despawnt, würden wir sagen. Herz-Aus-Gold war überzeugt, dass dort niemand aktiv gewesen war. Sie hatte die ganze Zeit aufgepasst.

    Am Brunnen traf ich dann auf einen Unbekannten. Er nannte sich Der Freundliche Vagabund . Trank Wasser, wirkte entspannt und… erstaunlich normal.

    Ich lud ihn direkt zum Event ein. Er schien interessiert und vor allem: nicht völlig wahnsinnig. Eine willkommene Abwechslung. Die hielt ungefähr… fünf Minuten. Dann kam die Meldung aus Elektro.

    ninja2.00926(UltrA) war überwältigt worden. Gefesselt. Und – ich sag’s jetzt einfach, wie es ist – man hatte ihr Menschenfleisch eingeflößt. Zwang.
    Wer das einmal erlebt hat, weiß, was das bedeutet. ninja2.00926(UltrA) reagierte entsprechend. Befreite sich und erschoss ihn.
    Ende der Geschichte? Natürlich nicht.

    Der Typ kam zurück. Zum Camp nach Prigorodki.

    Versuchte es nochmal bei ihr. Gleiche Idee. Gleicher Fehler. Wollte sie fesseln. ninja2.00926(UltrA) warnte ihn zunächst und als er nicht aufhörte, erschoss sie ihn wieder.
    Und ab da war klar: Das wird kein Einzelfall bleiben. Also gingen wir auf die Jagd. WhiskeyMixer , ninja2.00926(UltrA) und ich.

    Kurz darauf sah ich ihn im Industriegebiet von Prigorodki.
    Parcours-Run über Förderbänder, Rohbauten, alles, was man sich so aussucht. Ich schoss mit Gummislugs. Was im Grunde bedeutet: Ich habe es versucht.

    Er sprang, stürzte, brach sich das Bein. Ich war kurz davor, ihn festzusetzen.

    Dann… war er tot. Respawn. Chernarus-Mechanik. Fragt nicht.
    Sehr praktisch für Leute, die man eigentlich gerade festnehmen wollte.

    ninja2.00926(UltrA) gab sich später selbst den Gnadenschuss, denn das Lachen hatte eingesetzt. Sie hatte sich durch das Menschenfleisch mit der grausamen Hirnkrankheit Kuru infiziert.

    Ich kannte das.
    Ich wusste, was das mit einem macht. Und ich wusste auch: Wer anderen sowas antut… spielt in einer ganz eigenen Liga der Scheißigkeit.

    In Elektro bekamen wir dann die zweite Chance. Ein Unbekannter kämpfte mit einem Zombie.
    Ich half.
    Dem Zombie.
    Und schoss dem Unbekannten direkt Gummislugs in den Rücken.

    Wir fesselten ihn, halfen ihm auf und stellten Fragen. Er wollte sich befreien, aber wir wussten dank meiner gestrigen Feldstudien genau, wie viel wir ihm „zumuten“ konnten. Dummerweise gingen mir irgendwann die Gummigeschosse aus. Kein Problem! WhiskeyMixer zog ihm einfach seine Plattenweste über. Dann konnte es mir normalen Hülsen weitergehen… da wurde der Unbekannte…kommunikativer.

    Er nickte. Ja, er war es gewesen, der ninja2.00926(UltrA) gefesselt und mit Menschenfleisch gefüttert hatte. Damit war die Sache klar, auch wenn er nicht direkt mit uns sprach.

    Wir packten ihn in WhiskeyMixers Auto und brachten ihn zur BBA.

    Zunächst zumindest, aber das war nur eine Lösung auf Zeit, denn eigentlich saß da ja schon jemand ein, der gerade „begleiteten Freigang“ hatte.

    Der Unbekannte forderte einen Anwalt. Bekam unseren Pflichtverteidiger: „Better call Jerico“

    WhiskeyMixerholte ihn aus Dolina ab.

    Der Gefangene wollte ihn nicht und sich stattdessen selbst vertreten. Berief sich auf irgend so nen Paragrafen von wegen Freiheit. Klar. Ausgerechnet von dem, der anderen Menschenfleisch aufzwang.

    Natürlich.

    Jerico redete trotzdem mit ihm. Unter vier Augen. Wir warteten.

    Dann kam der Deal. Er würde alles sagen. Wer er ist. Warum er das tat.
    Im Gegenzug: Freies Geleit nach Stary Sobor. Keine Gewalt, keine Provokation auf beiden Seiten. Wir nahmen an.
    Nicht, weil wir ihm vertrauten, sondern weil wir Antworten wollten. Und ich hatte mein Wort gegeben.

    Großer Fehler.

    Denn kaum war der Deal besiegelt, brachte sich Jerico vor unseren Augen um. Schien zur Gewohnheit zu werden, denn er glaubte er habe versagt. Noch unter Schock sprach der Unbekannte schließlich. Und es stellte sich heraus: Es war Tommy, der Bruder des Fremden ( Der_Fremde). Plot-Twist: Er verehrte Menschenfleisch.
    Nicht als Notlösung, nicht zum Überleben sondern aus Überzeugung. Als „Erleuchtung“.

    Und ich sag’s, wie es ist: In dem Moment war ich kurz davor, den Deal zu brechen.
    Sofort.
    Weil ich genau wusste, was solche Leute anrichten können.

    Aber ein Wort ist ein Wort. Also blieb er zähneknirschend am Leben.
    Draußen standen währenddessen Kallele und Davus.

    Bewaffnet. Wachsam. Und ziemlich eindeutig in ihrer Absicht.

    Für sie war klar: Der Typ kommt da nicht lebend raus und sie fürchteten die Samariter hatten gerade den Anwalt erledigt… das war Quatsch. Erstens war gerade kein Samariter anwesend und zweitens hatte sich Jerico selbst erschossen. Aber das hörten sie von draußen nicht, denn ninja2.00926(UltrA) und ich flüsterten. Wir wollten Tommy wie versprochen gehen lassen, aber die beiden hatten vor der BBA Stellung bezogen und würden schießen. Also verhandelte ich. Ausgerechnet für den Typen, den ich selbst am liebsten gekillt hätte. Damit waren wir schon zu viert. UltrA, Kallele, Davus und ich. Schließlich einigten wir uns: Ich brachte ihn selbst nach Stary Sobor. Allein. Er hatte sich vorher bis auf die Unterwäsche ausgezogen und den beiden entgegengeworfen. Sie sollten ihn jetzt töten. Aber ich so: „Nichts da! Ein Wort ist ein Wort“. Und dann die ganze Fahrt über sein Gejammere. Er habe den Tot verdient und und und. Könnt ihr euch das denken?
    Und das Beste: Ich solle doch auch mal Menschenfleisch essen und die Erleuchtung „genießen“
    Ausgerechnet ich!
    Hallo? Tickst du noch ganz richtig, Alter?
    Könnt ihr euch das denken?
    Mann…

    Und ab da verfluchte ich diesen Deal noch mehr. Mit stoischer Geduld fuhr ich ihn auf Schleichwegen nach Stary Sobor. Ließ ihn im Norden raus und gab ihm meine Jacke sowie Fußwickel. Er sollte ja lebend unten ankommen, denn Kallele und Davus waren bestimmt schon irgendwo dort auf der Lauer.

    Außerdem bekam er, – ich weiß selbst nicht, warum –, eine AK mit 16 Schuss.
    Manchmal trifft man Entscheidungen… die man erst später hinterfragt.

    Er schoss nicht auf mich. Vielleicht war’s ein Test, ob er wirklich kein Killer war, wie er stur behauptete. Und ob er zu seinem Wort stand. Stattdessen wollte er sich selbst umbringen. Sofort.
    Einfach so.

    Ich ließ das nicht zu. So leicht machen wir es niemandem. Er sollte sich seinem Schicksal stellen und nicht wieder feige die Notbremse ziehen. Außerdem würde mir eh keiner glauben, dass er sich selbst umgebracht hatte und alle würden sie sagen, ich habe ihm den Gnadenschuss gegeben. Nachdem ich so viel Selbstbeherrschung gezeigt hatte, war das alles andere als fair… nein ich ließ ihn nicht den Abzug drücken und überzeugte ihn, zu gehen. Er dankte und verabschiedete sich.
    Er rannte. Richtung Stary Sobor und traf auf Island Boy. Der war auch auf der Jagd, nach Kallele und Davus. Rache.
    Missverständnis.
    Schüsse. Tommy wurde angeschossen und floh in die Gaszone, so die Berichte. Dort starb er schließlich.
    Ende-Gelände. Schon lustig… da wollten ihm fünf Leute inklusive ihm selbst ans Leder und am Ende erledigte eine Gaszone das. Chernarus, du hast wirklich eine komische Art von Humor. Tja das war’s dann wohl. Dachte ich.

    Spoiler: War es nicht.
    Zunächst wurde Island Boy noch erschossen. Ob ich ihn versehentlich getroffen hatte, als ich zu meinem Auto zurücklief und ihn für Kallele oder Davus hielt oder ob Kallele und Davus es gewesen waren, ist noch nicht klar. Aber Fakt ist: Er hat’s nicht überlebt. Hätte er mal nicht geschossen… aber auch für Tommy war es noch nicht das Ende.

    Denn zurück im Camp… stand er wieder da.
    Ziemlich lebendig und äußerst diskussionsfreudig.
    Und immer noch überzeugt, dass er im Recht war.

    Er versuchte, Zweifel zu säen. Über ninja2.00926(UltrA). Über das, was passiert war. Er war so Typ „es gibt immer mehrere Warheiten“ und er sagte so viel Gewalt, wie man mir berichtete hatte, sei nicht im Spiel gewesen.

    Funktionierte nicht. Nicht bei mir. Nicht nach dem, was ich gesehen hatte.
    Ich machte ihm klar: Nächstes Treffen wird anders laufen. Er solle sich verziehen, denn auf Bambis am Camp schoss ich nicht. Noch nicht.

    Er zog ab. In den „Nebel“, wie er es nannte und ließ vorher noch einen ominösen Code zurück: 5580 4842 9913. Na super… schon wieder was zum Rätselraten.

    Und ich blieb zurück mit dem Gefühl, dass wir an diesem Tag zwar Antworten bekommen hatten… aber definitiv nichts gelöst wurde.

    🛠️Freitag, 27.03.2026 – Vorbereitungen

    🛠️Freitag, 27.03.2026 – Vorbereitungen

    Der Freitag begann… überraschend freundlich.

    In einem unserer Unterstände wurde uns einfach ein Zelt hinterlassen.
    Keine Nachricht, kein Drama, kein Blut. Einfach nur: Hier, bitteschön.

    Ich war kurz irritiert. Dann dankbar. Chernarus kann also doch… manchmal.

    Am Camp trafen wir dann auf Jonas. WhiskeyMixer und Pinky begrüßten ihn freundllich.
    ninja2.00926 (UltrA) zunächst weniger.

    Die war eher Team „erst schießen, dann fragen“.
    Konnte man ihr nach den letzten Tagen nicht mal übelnehmen.

    Aber ich hielt sie davon ab. Knapp. Jonas brachte später sogar noch einen Hasen vorbei und gab ihn Herz-Aus-Gold am Camp. Währenddessen war ninja2.00926 (UltrA) in Chernogorsk unterwegs, auf der Suche nach Action. Sie ging einigen Schüssen nach und jagte unbekannter Weise Jerico und Shannara. Grund: Sie hatten auf Zombies geschossen.

    Was in Chernarus ungefähr so ist, als würde man laut „Ich will Aufmerksamkeit“ schreien.

    ninja2.00926 (UltrA) löste das Problem… pragmatisch. Shannara bekam einen Beinbruch.

    Wurde danach aber wieder versorgt und sogar zum Camp begleitet. Erst kaputt schießen, dann verarzten. Klassische Konfliktlösung.

    Rio hatte uns vor ein paar Tagen von einer Base erzählt. Die war jetzt… leer. Aufgebrochen. Ausgeräumt. Geschichte.
    Auch nichts Neues mehr.

    Pinky löste unterdessen eines unserer größten Probleme: Tommy hatte jetzt endlich einen Namen. „Der Kurianer“. Kuru + Wahnsinn = passt.

    Ich war mir nicht sicher, ob er das als Kompliment verstehen würde.
    Aber er war ja auch nicht da, um gefragt zu werden. Kallele schrottete währenddessen den Community-LKW vor der BBA. Ausgerechnet den, den Locke uns zu Beginn der Season spendiert hatte. Er war für das Event gestorben, quasi.

    Kallele, Davus und WhiskeyMixer bauten weiter. Zelte, Podest, Struktur.

    Langsam nahm das Ganze tatsächlich finale Formen an.

    Und WhiskeyMixer … ging am Ende noch „optisch looten“, wie er es nannte.

    Prioritäten.

    Man will ja gut aussehen, wenn man sich später vor Publikum blamiert.

    Unterm Strich war der Freitag… ruhig. Zu ruhig.

    🎆Samstag, 28.03.2026 – Event mit Nebenwirkungen

    🎆Samstag, 28.03.2026 – Event mit Nebenwirkungen

    Der Samstag stand offiziell im Zeichen des Events, inoffiziell aber wie so oft im Zeichen von Chaos mit Struktur.

    Während Herz-Aus-Gold organisierte und die letzten Vorbereitungen liefen, tauchte Basti mit Olga und Ada vor dem Camp in Prigorodki auf – natürlich fahrbereit, also praktisch eine Einladung. Herz-Aus-Gold kurzerhand das Auto und parkte es in der Gegend. Irgendwann musste die Leute es ja lernen, dass man keine fahrbereiten Autos am Camp stehen ließ. SebastianThe1st. überließ ihn später ohnehin WhiskeyMixer, womit das Thema erledigt war… zumindest halbwegs.

    AcidSquirt brachte währenddessen eine ganz eigene Form von Unterstützung mit: Sprengstoff. Viel Sprengstoff, in seiner Olga. Begründung: Die Season sei ja sowieso vorbei. Logisch irgendwie, nur das Timing war… diskussionswürdig. Das Ganze wurde dann als kleine Aufmunterung an Kallele und Davus weitergereicht, deren letzter Raid bei ihm wohl zu wenig „Wumms“ gehabt hatte und sie seien wohl enttäuscht gewesen, kaum Sprengstoff in seiner Base gefunden zu haben.

    Dann begann das Event.

    Erste Disziplin: das Rennen von Berezino nach Prigorodki. Alle in Guntern, und dank + CRK + Franky aus dem anderen Chernarus wurde die Strecke eher zu einem Hindernisparcours mit eingebautem Frustpotenzial. Es krachte, es qualmte, es wurde geflucht – aber am Ende kamen tatsächlich alle irgendwie an. WhiskeyMixer war der strahlende Sieger, Davus wegen widriger Umstände Sieger der Herzen.

    Danach ging es in die Arena zum Boxen. Viel Adrenalin, wenig Kontrolle, aber erstaunlich fair, zumindest nach unseren Maßstäben. Den Abschluss bildete Capture the Flag: drei gegen drei, Gummigeschosse, Banditen gegen Polizei. Herz-Aus-Gold kommentierte, ich beobachtete – und für einen kurzen Moment fühlte sich das Ganze fast normal an. Kein Chaos, keine Drohung, einfach nur Spiel.

    Hielt natürlich nicht lange.
    Da konnte auch der Sieg von WhiskeyMixer auf dem ersten, Kallele auf dem zweiten und NiggoB mit Jerico auf dem dritten Platz des Turniers nichts ändern. Denn zwischendurch verschwand "HERBIE" auf magische Weise, tauchte aber wenig später in Form eines neuen roten Gunters bei Zelenogorsk wieder auf. Problem gelöst, wie immer irgendwie. Dann kam die BBA ins Spiel.

    Ein Fremder knackte innerhalb kürzester Zeit mehrere Schlösser, verschaffte sich Zugang, veränderte den Code und sperrte Herz-Aus-Gold kurzerhand unwissentlich in ihrer eigenen Anlage ein. E.C.H.O. stellte ihn draußen, es kam zum Schusswechsel, und die erste Runde ging an E.C.H.O.Herz-Aus-Goldblieb trotzdem eingeschlossen.

    Der Typ kam später tatsächlich zurück, öffnete die Schlösser wieder und tat so, als wäre nichts gewesen und das hier sein Haus. Herz-Aus-Gold stellte ihn in der BBA zur Rede. Überraschung! Armbrust im Anschlag, während er sich noch schnell die KA des Killers aus der Garage sowie eine Plattenweste krallte. Aber er war wohl zu gierig gewesen und steckte in der Garage fest. Herz-Aus-Gold verhandelte. Als er schließlich ohne Waffe wieder rauskam, wirkte er kurz kooperativ – bis er sich weiterhin weigerte, die Tore zu öffnen und erneut zur Waffe greifen wollte.

    Das war der Moment.

    Herz-Aus-Gold schoss.

    Ende der Diskussion.

    Was folgte, war die klassische Nacharbeit: Schlösser knacken, sich selbst befreien und feststellen, dass Kallele und Davus ihren Sprengstoff lieber für andere Dinge aufheben, als für die BBA. Ist notiert.

    Achja, später stellte sich heraus, dass der Typ in der BBA sich dunkler Mächte bedient hatte, um die Schlösser in der kurzen Zeit zu knacken und er wurde aus unserem Chernarus geworfen. Recht so.

    Und damit endete dieser Samstag.

    Ein Event, das für ein paar Stunden alles überdeckt hatte – und ein Abend, der uns wieder daran erinnerte, dass Chernarus keine Pausen kennt.

    Nicht mal dann, wenn man sie sich eigentlich verdient hätte.

    🧹Sonntag, 29.03.2026 – Aufräumen und offene Fragen

    🧹Sonntag, 29.03.2026 – Aufräumen und offene Fragen

    Der Sonntag begann… tatsächlich mit Aufbau. BzU_GraveDigger und GhostRider werkelten in Berezino und setzten am Fahnenmast an.

    Also zumindest noch jemand, der Dinge nicht kaputt macht, sondern welche hinstellt. Selten genug.

    Am Camp tauchte Jonas wieder auf. Mit einem Gaskocher. Was in unserem aktuellen Zustand ungefähr so wertvoll war wie ein funktionierender Kühler, denn der Rheingauer!hatte den schon überall gesucht. Er stellte das Ding ins Kochzelt. Ich nahm es entgegen. Später der holte Rheingauer ihn ab. Und trug… eine schwarze Armbinde.

    Interessant. Genau die Sorte Armbinde, die in den letzten Tagen immer wieder in sehr ungünstigen Zusammenhängen aufgetaucht war.

    Herz-Aus-Gold sprach ihn darauf an. Er verneinte. Natürlich. Sie erzählte ihm trotzdem alles. Man kann ja nie wissen, wer gerade welche Geschichte noch nicht gehört hat. Er kündigte an, nächste Season wieder voll einzusteigen. Mit Nachdruck. Und ich sag mal so: Wer dann unangemeldet durch seine Gegend fährt…
    sollte besser schnell sein.

    Oder überzeugend.

    Herz-Aus-Gold angelte noch etwas, grillte, räumte auf und tat so, als wäre das hier ein normaler Sonntag. Was ich ihr hoch anrechne.

    Die CIA hatte unterdessen beschlossen, Novo… aufzugeben. Oder zumindest zu pausieren. Neuer Urlaubsort, neuer Vibe. Kann man machen. Vor allem, wenn der alte Vibe aus Raids, Verlusten und fragwürdigen Nachbarn bestand. Kalle und Davos nutzten die Gelegenheit. Und nahmen sich… was da war. Einen Gunter. Der Engel von Novo beobachtete das Ganze.

    Erst skeptisch.
    Dann irritiert.

    Am Ende stellte sich raus: Die Tore waren weg, despawnt.

    Also keine große Meisterleistung, sondern einfach glückliches Timing durch Kalle und Davus. Das frustrierte den Engel sichtbar. Also packte er den restlichen Kram, den man zum Bauen verwenden konnte in seinen LKW und machte sich auf den Weg nach Prigorodki. Warum? Unklar. Aber wenn jemand so entscheidet, hat das selten keinen Grund.

    Auf dem Weg durch Berezino dann das nächste Bild:

    Alles leer.
    Alles rausgerissen.
    Alles auf dem Boden.

    Als hätte jemand beschlossen, Ordnung einfach komplett abzuschaffen.

    WhiskeyMixer jagte währenddessen Kallele und Davus. Routine.

    Und unten am Camp… lag plötzlich ein Herz in der Kiste am schwarzen Brett.
    Neben meiner Nummer: 371, gemeldet von Jonas.

    Ich hatte keine Ahnung, von wem das war. In dieser Woche war ich mir da bei nichts mehr sicher. Und genau so endete sie.

    Mit einem LKW auf dem Weg nach Prigorodki, einem Engel, der aus Novo abzog, einem Irren auf freiem Fuß im Nebel und mal wieder mit dem leisen Gefühl, dass das hier noch lange nicht vorbei war.

    Fazit

    Und damit, liebe Eventbesucher, Arena-Konstrukteure, Sprengstoffspender, Codeknacker und alle anderen Überlebenden da draußen… das war sie, diese Woche.

    Wir haben eine Arena aufgebaut.
    Ein Event durchgezogen.
    Und für ein paar Stunden so getan, als wäre hier alles halbwegs normal.

    Tja.

    Nachdem wir Rennen gefahren sind, uns geprügelt und Fahnen geklaut haben… wurden Schlösser geknackt, Leute eingesperrt und andere wieder erschossen.

    Tommy, der Bruder vom Fremden mit dem Menschenfleisch?
    Lebt noch. Und das Problem hat sich damit kein bisschen erledigt.

    Dazu neue Gesichter, alte Muster und ein Engel mit einem LKW auf dem Weg nach Prigorodki.

    Warum?
    Keine Ahnung.

    Aber wenn hier jemand anfängt, Material zu bewegen, dann passiert danach selten was Gutes.

    Und genau da stehen wir jetzt:

    Ein Event ist vorbei.
    Die Arena steht.

    Aber das Gefühl bleibt,
    dass nächste Woche nochmal turbulent wird.

    Nr. 371 – Ende.


    🎞️TEASER

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    🎞️VIDEOBEITRAG (ab Sonntag, 05.04.2026, 18:00 Uhr):

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