Beiträge von Ersetzbares Crewmitglied

    Antwort – Nr. 371

    NiggoB .

    Signal kommt durch. Aber du bist schwer zu hören...

    Ich glaub, ich hab verstanden, was du vorhast.

    Tu es nicht.
    Dir ist nicht klar, worum es hier geht… worum es Herz geht.
    Das Camp ist nicht das Problem. Es ist ein Zeichen. Ein Zeichen dafür, dass Prigorodki mehr ist als ein Auffanglager. Es ist eine Idee.
    Und aktuell ist sie leider nicht haltbar. Nicht, ohne dass es wieder eskaliert.

    Aber Prigorodki wird nicht dadurch gerettet, dass noch mehr Leute bereit sind, dafür zu sterben und den Kampf suchen. Das hat uns doch erst in diese Situation gebracht!
    Dass immer jemand den Kampf sucht... Genau das ist der Punkt, an dem alles schief lief.

    Das hier ist kein Ort mehr, den man verteidigt.
    Oder zumindest nicht auf diese Weise.

    Wenn du kommst, um zu kämpfen, machst du es endgültig zu dem, was es nie sein sollte: ein Schlachtfeld.

    Wenn du kommst, dann nicht mit gezogener Waffe.

    Alles andere macht es nur schlimmer. Glaub mir.

    Nr. 371 - Ende.

    OOC: 👍

    IC:
    Nachtrag 2 – Nr. 371

    Korrekt. Die Kampfhandlungen fanden nicht direkt im Camp statt.

    Der Vorfall stand jedoch in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Auffanglager in Prigorodki. Über die Definition von "Campnähe" lässt sich sicherlich vortrefflich streiten.
    Dennoch: Eine begleitete Person aus Richtung des Camps wurde auf dem weiteren Weg erschossen. Eine Samariterin fiel beim Versuch zu helfen, obwohl sie keinen Schuss abgegeben hatte, ebenso wie die Campwache.

    Die Bewertung der Situation fällt erwartungsgemäß.....unterschiedlich aus.

    Wenn eine Partei zielt, ist es "Absicherung".
    Wenn die andere es tut, wird es zur "Bedrohung".

    Wenn geschossen wird, ist es Notwehr.
    Wenn beobachtet wird, offenbar ebenfalls.

    Die Wahrnehmungen gehen hier deutlich auseinander.

    Am Ergebnis ändert das nichts; der Effekt bleibt derselbe.
    Prigorodki verliert damit seine Funktion als sicherer Anlaufpunkt.

    Die Maßnahmen bleiben bestehen und Herz-Aus-Gold zieht sich bis auf weiteres aus dem dortigen Camp zurück.
    Sie distanziert sich von sämtlichen Kampfhandlungen in und um das Camp sowie im gesamten Vorort Prigorodki. Sie würde das gerne selbst schreiben, aber sie ist gerade noch dabei... sich zu finden. Ihr wisst ja. Blutgruppen-Bingo. Das dauert erfahrungsgemäß.
    Schnappt euch so schnell es geht die restlichen Blutkonserven. Da heute mindestens drei Blutspender mit goldender Ader erschossen wurden, wird so schnell kein Nachschub mehr geliefert.

    Nr. 371 - Ende.

    //OOC: Bitte verwechselt OOC-Logik nicht mit Rollenspiel. Das hier ist ein Beitrag im Community-Story Bereich und bewusst vage gehalten. Danke.

    //IC:

    Nachtrag – Nr. 371

    Interessant, wie viele Erklärungen es für denselben Ablauf gibt.

    Das ändert jedoch nichts am Ergebnis.

    Ein Bambi ist tot.
    Eine Samariterin ist tot.
    Eine Campwache ist tot und es gab Kampfhandlungen in Prigorodki.

    Alles in Campnähe.

    Ob das als „Notwehr“, „Verwechslung“ oder „offener Kampf“ bezeichnet wird, ist für die Bewertung der Lage zweitrangig.

    Der Effekt bleibt derselbe: Prigorodki - und damit meine ich nicht nur das Camp - ist kein sicherer Ort mehr.

    Maßnahmen wurden entsprechend angepasst.

    Die entfernten Tarnnetze und abgebauten Unterstände sind kein Vandalismus.
    Es wurde nichts mutwillig zerstört.

    Man könnte es als stillen Protest bezeichnen.
    Oder als logische Anpassung an die Lage.
    Sucht euch aus, was euch besser gefällt.
    Prigorodki ist entblößt. Kein Schutz mehr, die nackte Wahrheit.

    Die Versorgung des Auffanglagers wird seitens der Samariter von Chernarus bis auf Weiteres auf ein Minimum reduziert, solange die Lage weiterhin derartig angespannt ist.

    Im Namen von Herz-Aus-Gold legen die Samariter von Chernarus hiermit formell Widerspruch gegen die gestrigen feindlichen Handlungen in Prigorodki ein.

    Herz-Aus-Gold steht nicht länger für ein Prigorodki, das ein Schauplatz für Kriege geworden ist.

    Nr. 371 - Ende.

    Mitteilung Nr. 371 vom 06.04.2026 - Dringende Warnung

    Prigorodki.

    Kurzes Update, bevor wieder irgendwer seine eigene Version der Geschichte bastelt.

    Es wurde auf ein Bambi-Plus geschossen – an der Garage eines alten Bekannten.
    Der Bekannte hat wohl zum Abcampen eingeladen und dummerweise hat's den Falschen erwischt.

    Herz war vor Ort, hat begleitet… und gesehen, wie es fällt.

    Danach: Aufklärung.
    Sichtung eines Scharfschützen.
    Beobachtung.

    Erst mit Armbrust.
    Dann mit Langwaffe.

    Ja – sie hatte Wut im Bauch.
    Aber sie hat keinen einzigen Schuss abgegeben.

    Ich übrigens auch nicht.


    Plan war simpel: beobachten und helfen, wenn möglich.
    Hat… mittelgut funktioniert.

    Ergebnis:

    Bambi tot.
    Herz tot.
    Ich tot.

    Effizienz 10/10.
    Auf der anderen Seite.


    Fazit:

    Wir haben geholfen.
    Und sind genau dafür gefallen.

    Prigorodki, bzw. die Gegend um das Camp ist damit offiziell ein Kriegsgebiet.
    Ob wir das wollen oder nicht. Herz zerreißt das fast.


    Sie ist aber ohnehin erstmal raus.

    Nicht endgültig.
    Aber sie hat beschlossen, da nicht mehr mitzuspielen.

    Noch einmal zusehen, wie Prigorodki zum Schlachtfeld wird, steht nicht auf ihrer To-Do-Liste.

    Blutgruppen-Bingo und sich nicht von Zombies plattmachen lassen reicht auch völlig fürs Erste.


    Ich laufe weiter.

    Irgendwer muss ja beobachten, was aus dem Ganzen wird.
    Auch wenn ich mir langsam nicht mehr sicher bin, ob Zuschauen noch die richtige Strategie ist.


    Empfehlung:

    Wenn ihr nach Prigorodki geht,
    geht nicht davon aus, dass euch jemand hilft.

    Oder fragt.

    Oder überhaupt Zeit lässt zu reagieren.

    Die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass ihr einfach Teil der nächsten Statistik werdet. Als Collateralschaden.


    Ich suche mir jetzt erstmal meinen Weg zurück.

    Falls ich ihn finde,
    melde ich mich wieder.

    — Nr. 371
    Ende.

    Überleben? Optional! Folge 017: Abgrund

    Das war ein Fehler

    UltrA wird überfallen.
    Gefesselt.
    Und gezwungen, Menschenfleisch zu essen.

    Wir finden den Täter.
    Stellen ihn.

    Er schweigt…

    Bis er plötzlich anfängt zu reden.

    Tommy.
    Der Bruder des Fremden.

    Und mit jedem Satz wird klar:
    Der Typ ist komplett irre.

    Wir machen einen Deal.
    Freies Geleit.

    Großer Fehler.

    Denn genau damit bringe ich mich selbst in Teufels Küche.

    📻 Überleben? Optional! – Folge 017
    Und diesmal merken wir es erst… als es längst zu spät ist.


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    Suedas Wochebericht vom 23. bis zum 29. März 2026

    Hallo?
    … Einsatzleitung, bitte kommen.

    Hier spricht wieder euer ersetzbares Crewmitglied Nr. 371.
    Genau, noch immer nicht ersetzt.

    Ich hoff einfach nicht mehr, dass es hier ansatzweise ruhiger wird. Aber die Woche hat mal wieder den Vogel abgeschossen. Dabei fing alles ganz vielversprechend an.

    Der Typ war gestellt.
    Die BBA hatte wieder einen Insassen.
    Und für einen kurzen Moment sah es fast so aus, als hätten wir die Situation im Griff.

    Tja.

    Statt Ruhe kam… Bewegung.

    Am Camp.
    Vor unserer Tür.
    Nicht mehr versteckt, nicht mehr subtil.

    Leute tauchten auf, verschwanden wieder,
    testeten Grenzen, spielten ihre kleinen Spielchen
    und taten so, als gäbe es hier keine Regeln.

    Während wir versuchten, ein Event auf die Beine zu stellen,
    eine Arena wieder aufzubauen
    und nebenbei noch so etwas wie Ordnung zu halten lief im Hintergrund längst etwas anderes weiter.

    Kisten verschwanden.
    Strukturen wurden zerstört.

    Und wie immer stellte sich irgendwann die gleiche Frage:

    Ignorieren wir das… oder reagieren wir statt zu reparieren?

    Wie diese Woche ausgegangen ist?

    Nun…

    sagen wir so:

    Am Ende hatten wir ein Event, eine funktionierende Arena
    und eine Begegnungen der unheimliche Art mit einem wirklich kranken Typen…

    Und ich habe den leisen Verdacht,
    dass wir den nicht das letzte Mal gesehen haben.


    ⚒️ Montag, 23.03.2026 – Demontage

    ⚒️Montag, 23.03.2026 – Demontage

    Der Montag begann mit einem dieser Momente, in denen man kurz hofft, sich einfach verzählt zu haben.

    Hatten wir nicht.

    WhiskeyMixer stellte fest, dass Teile der Arena fehlten.
    Einige Wände: einfach weg. Abgebaut. Verschwunden.

    Und weil das offenbar noch nicht gereicht hatte, fehlten in seiner liebevoll eingerichteten Bar gleich alle Kisten.

    Nach kurzer Bestandsaufnahme wurde klar:
    Das war kein spontaner Einbruch.
    Das lief schon länger. Vermutlich seit letzter Woche. Irgendjemand hatte sich systematisch bedient. Und wir hatten es vor lauter Vorbereitungen nicht einmal gemerkt.

    Und das ausgerechnet kurz vor dem Event. Das Timing konnte man dem Vandalen nicht absprechen. Also taten wir das, was wir in Chernarus immer tun, wenn etwas kaputtgeht: Wir bauten es wieder auf.

    Herz-Aus-Gold , E.C.H.O. ., WhiskeyMixer , ich und der Rest der üblichen Verdächtigen packten an, sammelten Material, stellten wieder her, was irgendwer für entbehrlich gehalten hatte.
    Improvisation gehört hier ja inzwischen zur Grundausstattung. War es nicht.

    Währenddessen traf Pinky am Hafen auf einen Neuen: Blacky, aber nicht der von Jerico und IslandBoy, sondern einer mit dem Beinahmen „Lone Wolf“. Und wie es sich für einen einsamen Wolf gehört, suchte er seinen Freund, der irgendwie hier gelandet sein musste.

    Natürlich.

    Pinky erklärte ihm, dass man sich hier entweder findet…
    oder sich einfach verpasst. Außerdem zeigte er ihm das Camp.

    Er nickte, bedankte sich und zog weiter.
    Konsequent. Muss man ihm lassen.

    Kurz darauf lag vor dem Camp plötzlich jemand im Ghillie.
    Mit Schalldämpfer.
    Regungslos.

    Also genau die Art von Person, bei der man sich denkt:
    Ach, der will bestimmt nur kurz…ausruhen.

    Herz-Aus-Gold löste die Situation wie gewohnt diplomatisch und stellte sich einfach auf ihn drauf.

    Er konnte nicht mehr aufstehen. Überraschung. Es war der Der_Fremde. Er erklärte, er habe sich wirklich nur kurz ausgeruht. Direkt vor das Camp. Im Ghillie. Mit überaus sichtbarem Schalldämpfer. Ich fand die Begründung mutig.

    Da merkte auch Herz-Aus-Gold an, dass er dabei erstaunlich sichtbar gewesen war. Er meinte, er habe gar nicht versucht, sich zu verstecken. Damit war er offiziell der erste Tarnanzugträger, der sich nicht verstecken wollte.

    Er blieb jedoch, half beim Aufbau und meldete sich sogar fürs Event an.
    Nebenbei erwähnte er noch, dass er im Norden jemanden „gesehen“ hatte. Ob das jemand von denen mit schwarzer Armbinde war? Keine Ahnung.

    WhiskeyMixer nutzte die Gelegenheit und baute die Arena weiter aus.
    Höher, größer, mit besserer Aussicht aufs Schlachtfeld.

    Kallele und Davus s tauschten währenddessen mit Herz-Aus-Goldein Fass gegen Nägel.

    Am Schwarzen Brett tauchten Initialen auf:
    „S“ und „L“.

    Konnte alles sein.
    Oder nichts.
    Wie üblich.

    Zum Abschluss des Tages schaffte es Kallele noch, RyanTs Olga zu schrotten.
    Unfall. Natürlich.

    Ich begann langsam zu glauben, dass Fahrzeuge bei ihnen eher ein temporärer Zustand waren.

    Und damit endete ein Montag, an dem Dinge mal wieder nicht einfach nur verschwanden. Jemand nahm sie.

    Und das genau dann, als man sie eigentlich brauchte.

    🧪Dienstag, 24.03.2026 – Zwischen Wissenschaft und Frevel

    🧪Dienstag, 24.03.2026 – Zwischen Wissenschaft und Frevel

    Der Dienstag begann mit einem Plan.

    Herz-Aus-Gold legte sich auf die Lauer, um endlich denjenigen zu erwischen, der meinte, unsere Arena in Einzelteilen mitzunehmen.

    Bis jetzt ohne Ergebnis.
    Überraschung.

    Stattdessen kam aus Krona noch die Meldung, dass dort ein Unterstand fehlte.
    Einfach weg.

    Dafür stand in einem anderen Unterstand plötzlich ein "FU".

    Man könnte sagen, jemand hatte ein sehr spezielles Verständnis von Kommunikation. Ich würde sagen: Noch jemand außer mir mochte die Kirche nicht besonders.

    Ob das wieder unser Kirchenheiner-Heini war oder Cone, der angeblich wieder irgendwo rumschlich und vielleicht im Westwald Pilze genoss? Unklar.

    Vom Stil her… eher keiner von beiden.
    Die hätten vermutlich eher ein Manifest dagelassen.

    Schwester Yeva war jedenfalls noch nicht zurück von ihrer kleinen Pilgerreise nach Novodimitrovsk zu Schwester Dasha.
    Glück für alle Beteiligten.

    Währenddessen brachte WhiskeyMixerzwei Kühler und ein Reifenreperaturset ans Camp.
    Ein Ereignis, das in Chernarus aktuell ungefähr den Stellenwert eines Wunders hatte.

    Die Kühlerarmut war damit zumindest kurzfristig beendet. Ich war fast gerührt. Fast. Aber ihr wisst ja: Typ Stein.

    Pinky und ich nutzten die Gelegenheit daher für etwas deutlich Zweifelhafteres: Wissenschaft.

    Genauer gesagt: Wie viel hält ein Mensch aus, bevor er umfällt und welche Rolle spielen Codein und Morphin dabei?

    Die Antwort darauf fanden wir relativ schnell, nachdem Pinky einen Schlag zu viel setzte und ich mich plötzlich wieder an der Küste wiederfand.

    Ergebnis: Zu viel.

    Ich wachte nahe dem Camp in Berezino auf, traf dort Ghost Rider, einen alter Bekannter von BzU_GraveDigger, und wurde kurz darauf von Pinky und Jammet dort im Sarka eingesammelt. Man holt ja seine Versuchskaninchen wieder ab.

    Zurück zur Wissenschaft: Phase zwei: Blutgruppenkompatibilität.

    Mir wurde erst die falsche Blutgruppe verpasst und anschließend meine eigene.

    Ergebnis: Ich überlebte die hämolytische Reaktion. Knapp, aber lebte.

    Fazit: Man kann sich also erst fast umbringen und dann wieder retten.

    Beruhigend. Irgendwie.

    Auf dem Rückweg fanden wir noch eine Olga im Militärbereich kurz vor Staroye.
    Jammet entdeckte sie, BzU_GraveDigger spendierte Reifen, Pinky holte sie ab.

    Logistik lief.

    Rheingauer!meldete währenddessen Schüsse bei seiner Garage.
    Alle wurden kurz nervös. ninja2.00926 (UltrA) und WhiskeyMixerwaren sofort auf Position, aber am Ende: Nichts. Oder zumindest nichts, was sich bestätigen ließ.

    Chernarus eben.
    Hier schießt manchmal einfach jemand nur rum, um zu schauen, wie es klingt.

    Rio war derweil am Camp und hatte auch bei „Last Hope“ aufgeräumt.
    Was man so „aufräumen“ nennt, wenn man in einer Welt lebt, in der ständig alles verschwindet. Apropos Fehlen: SebastianThe1st. war weiterhin im „Urlaub“. Mit den Chicks. Anderes Chernarus. Andere Geschichte. Verständlich.

    Abends wurde es… experimentell.

    Der Fremde war am Camp in Prigorodki, zusammen mit WhiskeyMixer , Rio und dem Rheingauer!. Man unterhielt sich über den kommenden Wipe, über Crippsy77s geplante Abschlussparty. Mit Sprengstoff und Leuchtpistolen sowie jeder Menge Kwas.

    „Kein Grund zur Beunruhigung“, sagte Crippsy77immer wieder.

    Ich beschloss, genau ab diesem Moment beunruhigt zu sein. Ich meine, die Wörter „Sprengstoff“, „ Crippsy77“ und „keine Sorge“ in einem Satz waren einfach falsch.

    Zur Entspannung gab es dann noch einen Boxkampf zwischen mir und dem Fremden ( Der_Fremde).
    Auch für die Wissenschaft. Zumindest von meiner Seite, denn ich wollte es nochmal wissen. Wie viel Schockschaden konnte ich einkassieren, ehe es eng wurde? Tja und er wollte wissen, was das alles sollte. Keine von beiden Fragen wurde abschließend geklärt.

    Zum Abschluss testeten wir noch die klassische Teddybär-Granate im Feuer.

    Ergebnis: Funktioniert noch.

    Also kleiner Hinweis an alle da draußen: Wenn ihr ne Feuerstelle seht, in der ein Teddy liegt, dann zündet das Feuer nicht an. Im Bärchen könnte ne Granate sein und dann wird’s laut und hässlich.

    🕶️Mittwoch, 25.03.2026 – Beobachtungen

    🕶️Mittwoch, 25.03.2026 – Beobachtungen

    Der Mittwoch begann mit einem Mann, der einfach da war.

    Schwarz gekleidet, Basecap, stand am Camp und grillte… allein.
    Als wäre das hier ein ganz normaler Ort für ein entspanntes Abendessen.

    Er sah Cone ziemlich ähnlich, aber ob er es war blieb offen.
    Herz-Aus-Gold entschied sich, ihn nicht anzusprechen und einfach zu beobachten. Es konnte ja der potenzielle Vandale sein und der Plan war ja eigentlich, denjenigen zu erwischen, der unsere Arena zerlegt hatte.

    Spoiler: Also der Typ war es schonmal nicht.

    Der Mann verschwand irgendwann in Silas Schuppen.
    Und kam nicht wieder raus.

    Ich weiß nicht, was da drin ist.
    Aber entweder gibt es einen zweiten Ausgang…
    oder das Ding ist innen größer als von außen.

    Währenddessen hörten wir Schüsse.
    Ein fremdes Bambi lief durchs Gebiet, Herz-Aus-Gold beobachtete, hörte, wartete.

    Dann tauchten sie nach und nach auf:
    Dirty Harry, ein weiterer Unbekannter und Crippsy77 .

    Dirty Harry stellte sich vor, wollte aber keine Hilfe.
    Er wolle sich „durchboxen“.

    Natürlich.

    Kurz darauf traf Herz am Brunnen auf den männlichen Jay. Ja, das muss man unterscheiden. Das hier war nicht „unsere Jay“ sondern einer, dem Herz vor einigen Seasons mal in Solnichniy begegnet war.
    Jetzt war er wieder da.

    Mit Freunden.

    Und offensichtlich mit dem Ziel, sich hier ein bisschen… zu beschäftigen.

    ninja2.00926 (UltrA) bestätigte später: Drei Leute. Orange Armbinden.
    Männlicher Jay, Dirty Harry und einer namens Chris.

    Rheingauer!versuchte, mit einem Feuerwerk in Chernogorsk Eindruck zu machen.

    Tat es auch.
    Kurz.

    Dann war wieder alles wie vorher.

    Herz-Aus-Goldnutzte die Gelegenheit und baute endlich den Ofen in der "Rostigen Axt" fertig.
    Wurde auch Zeit.

    Unsere Funkanlage war währenddessen halb tot.
    Also lief Kommunikation nur noch über kurze Distanz und Handfunke.
    Wie immer: Wenn etwas wichtig wird, funktioniert die Kommunikation nicht.

    Am Camp wurde es dann… fast schon zivilisiert.

    Herz-Aus-Golderzählte Geschichten.
    Erst die von den zwei Ziegen. Nicht ohne Grund.

    ninja2.00926 (UltrA) und Kallele hatten sich mal wieder in einer dieser Diskussionen verfangen, bei denen beide überzeugt sind, im Recht zu sein. Sie stritten sich.

    Die Geschichte half.
    Ein bisschen.

    Dann erzählte ninja2.00926 (UltrA) ihre eigene.

    Und plötzlich wurde es interessant. Sie berichtete von einer Fremden. Einer, die sie fast erschossen hatte. Aber dann entschied man sich doch zu reden. Die Beschreibung passte ziemlich genau auf unseren aktuellen „Gast“ in der BBA. Dir Person, die Herz-Aus-Gold töten wollte.

    Die, die nichts sagte. Die, die einfach nur… da war.

    ninja2.00926 (UltrA) erzählte, dass sie sie habe laufen lassen und im Gegenzug bot ninja2.00926 (UltrA) ihr ihre alte Bleibe in Chernogorsk an. Die, in der ich diese komischen Spuren gefunden hatte. Ich versuchte kurz, das logisch zu sortieren.

    Gelang mir nicht.

    Aber zumindest wussten wir jetzt, woher sie den Killer kannte. Fortschritt, würde ich sagen.

    Parallel dazu lief am Camp wieder das übliche Nebenprogramm. Kallele klaute das Auto des Fremden.
    Weil: Zündkerze und Batterie drin waren und es mitten im Camp stand. Man kennt es ja.

    Regeln sind Regeln.

    Der_Fremdereagierte… emotional.
    Schoss Kallele hinterher. Kalle stieg aus und schoss ihm ins Bein. Der_Fremde wurde daraufhin überwältigt, gefesselt und ans Feuer gesetzt. Konfliktlösung auf chernarussisch.

    Nach ein paar Gesprächen und weiteren Geschichten über das Nashorn uns seine Haut und einen leeren Topf wurde er wieder freigelassen.

    Manchmal reicht Reden.
    Manchmal auch nicht.

    WhiskeyMixer sicherte währenddessen Elektro.
    Kallele und Davus gingen raiden. Ich glaub bei Bor. Wurden versehentlich eingesperrt. Kamen wieder raus.
    Bauten danach eine Straßensperre. WhiskeyMixer fuhr rein.
    Natürlich.

    Aber sie töten ihn nicht und am Ende bekam er sein Auto zurück.

    Man war ja fair.

    Und damit endete ein Mittwoch,
    an dem wir zwar vieles gesehen haben, aber noch immer nicht verstanden,
    wie alles zusammenpasste.

    🥩Donnerstag, 26.03.2026 – Deal mit dem Dämon und andere schlechte Entscheidungen

    🥩Donnerstag, 26.03.2026 – Deal mit dem Dämon und andere schlechte Entscheidungen

    Der Donnerstag begann mit Hygiene. Kein Witz! BzU_GraveDigger meldete in Berezino mehrere unsterile Bandagen. Also nicht nur dreckig, sondern mehr so passiv lebensgefährlich. Wundinfektion zum Mitnehmen quasi. Dazu kamen Spuren am Camp. Jemand war da gewesen. Ob derselbe, der uns in Prigorodki seit Wochen mit Botschaften, Chaos und schlechtem Benehmen beglückte? Unklar. Aber es passte ins Gesamtbild.

    In der Arena fehlte inzwischen der Fahnenmast. Vermutlich wirklich einfach verschwunden. Despawnt, würden wir sagen. Herz-Aus-Gold war überzeugt, dass dort niemand aktiv gewesen war. Sie hatte die ganze Zeit aufgepasst.

    Am Brunnen traf ich dann auf einen Unbekannten. Er nannte sich Der Freundliche Vagabund . Trank Wasser, wirkte entspannt und… erstaunlich normal.

    Ich lud ihn direkt zum Event ein. Er schien interessiert und vor allem: nicht völlig wahnsinnig. Eine willkommene Abwechslung. Die hielt ungefähr… fünf Minuten. Dann kam die Meldung aus Elektro.

    ninja2.00926(UltrA) war überwältigt worden. Gefesselt. Und – ich sag’s jetzt einfach, wie es ist – man hatte ihr Menschenfleisch eingeflößt. Zwang.
    Wer das einmal erlebt hat, weiß, was das bedeutet. ninja2.00926(UltrA) reagierte entsprechend. Befreite sich und erschoss ihn.
    Ende der Geschichte? Natürlich nicht.

    Der Typ kam zurück. Zum Camp nach Prigorodki.

    Versuchte es nochmal bei ihr. Gleiche Idee. Gleicher Fehler. Wollte sie fesseln. ninja2.00926(UltrA) warnte ihn zunächst und als er nicht aufhörte, erschoss sie ihn wieder.
    Und ab da war klar: Das wird kein Einzelfall bleiben. Also gingen wir auf die Jagd. WhiskeyMixer , ninja2.00926(UltrA) und ich.

    Kurz darauf sah ich ihn im Industriegebiet von Prigorodki.
    Parcours-Run über Förderbänder, Rohbauten, alles, was man sich so aussucht. Ich schoss mit Gummislugs. Was im Grunde bedeutet: Ich habe es versucht.

    Er sprang, stürzte, brach sich das Bein. Ich war kurz davor, ihn festzusetzen.

    Dann… war er tot. Respawn. Chernarus-Mechanik. Fragt nicht.
    Sehr praktisch für Leute, die man eigentlich gerade festnehmen wollte.

    ninja2.00926(UltrA) gab sich später selbst den Gnadenschuss, denn das Lachen hatte eingesetzt. Sie hatte sich durch das Menschenfleisch mit der grausamen Hirnkrankheit Kuru infiziert.

    Ich kannte das.
    Ich wusste, was das mit einem macht. Und ich wusste auch: Wer anderen sowas antut… spielt in einer ganz eigenen Liga der Scheißigkeit.

    In Elektro bekamen wir dann die zweite Chance. Ein Unbekannter kämpfte mit einem Zombie.
    Ich half.
    Dem Zombie.
    Und schoss dem Unbekannten direkt Gummislugs in den Rücken.

    Wir fesselten ihn, halfen ihm auf und stellten Fragen. Er wollte sich befreien, aber wir wussten dank meiner gestrigen Feldstudien genau, wie viel wir ihm „zumuten“ konnten. Dummerweise gingen mir irgendwann die Gummigeschosse aus. Kein Problem! WhiskeyMixer zog ihm einfach seine Plattenweste über. Dann konnte es mir normalen Hülsen weitergehen… da wurde der Unbekannte…kommunikativer.

    Er nickte. Ja, er war es gewesen, der ninja2.00926(UltrA) gefesselt und mit Menschenfleisch gefüttert hatte. Damit war die Sache klar, auch wenn er nicht direkt mit uns sprach.

    Wir packten ihn in WhiskeyMixers Auto und brachten ihn zur BBA.

    Zunächst zumindest, aber das war nur eine Lösung auf Zeit, denn eigentlich saß da ja schon jemand ein, der gerade „begleiteten Freigang“ hatte.

    Der Unbekannte forderte einen Anwalt. Bekam unseren Pflichtverteidiger: „Better call Jerico“

    WhiskeyMixerholte ihn aus Dolina ab.

    Der Gefangene wollte ihn nicht und sich stattdessen selbst vertreten. Berief sich auf irgend so nen Paragrafen von wegen Freiheit. Klar. Ausgerechnet von dem, der anderen Menschenfleisch aufzwang.

    Natürlich.

    Jerico redete trotzdem mit ihm. Unter vier Augen. Wir warteten.

    Dann kam der Deal. Er würde alles sagen. Wer er ist. Warum er das tat.
    Im Gegenzug: Freies Geleit nach Stary Sobor. Keine Gewalt, keine Provokation auf beiden Seiten. Wir nahmen an.
    Nicht, weil wir ihm vertrauten, sondern weil wir Antworten wollten. Und ich hatte mein Wort gegeben.

    Großer Fehler.

    Denn kaum war der Deal besiegelt, brachte sich Jerico vor unseren Augen um. Schien zur Gewohnheit zu werden, denn er glaubte er habe versagt. Noch unter Schock sprach der Unbekannte schließlich. Und es stellte sich heraus: Es war Tommy, der Bruder des Fremden ( Der_Fremde). Plot-Twist: Er verehrte Menschenfleisch.
    Nicht als Notlösung, nicht zum Überleben sondern aus Überzeugung. Als „Erleuchtung“.

    Und ich sag’s, wie es ist: In dem Moment war ich kurz davor, den Deal zu brechen.
    Sofort.
    Weil ich genau wusste, was solche Leute anrichten können.

    Aber ein Wort ist ein Wort. Also blieb er zähneknirschend am Leben.
    Draußen standen währenddessen Kallele und Davus.

    Bewaffnet. Wachsam. Und ziemlich eindeutig in ihrer Absicht.

    Für sie war klar: Der Typ kommt da nicht lebend raus und sie fürchteten die Samariter hatten gerade den Anwalt erledigt… das war Quatsch. Erstens war gerade kein Samariter anwesend und zweitens hatte sich Jerico selbst erschossen. Aber das hörten sie von draußen nicht, denn ninja2.00926(UltrA) und ich flüsterten. Wir wollten Tommy wie versprochen gehen lassen, aber die beiden hatten vor der BBA Stellung bezogen und würden schießen. Also verhandelte ich. Ausgerechnet für den Typen, den ich selbst am liebsten gekillt hätte. Damit waren wir schon zu viert. UltrA, Kallele, Davus und ich. Schließlich einigten wir uns: Ich brachte ihn selbst nach Stary Sobor. Allein. Er hatte sich vorher bis auf die Unterwäsche ausgezogen und den beiden entgegengeworfen. Sie sollten ihn jetzt töten. Aber ich so: „Nichts da! Ein Wort ist ein Wort“. Und dann die ganze Fahrt über sein Gejammere. Er habe den Tot verdient und und und. Könnt ihr euch das denken?
    Und das Beste: Ich solle doch auch mal Menschenfleisch essen und die Erleuchtung „genießen“
    Ausgerechnet ich!
    Hallo? Tickst du noch ganz richtig, Alter?
    Könnt ihr euch das denken?
    Mann…

    Und ab da verfluchte ich diesen Deal noch mehr. Mit stoischer Geduld fuhr ich ihn auf Schleichwegen nach Stary Sobor. Ließ ihn im Norden raus und gab ihm meine Jacke sowie Fußwickel. Er sollte ja lebend unten ankommen, denn Kallele und Davus waren bestimmt schon irgendwo dort auf der Lauer.

    Außerdem bekam er, – ich weiß selbst nicht, warum –, eine AK mit 16 Schuss.
    Manchmal trifft man Entscheidungen… die man erst später hinterfragt.

    Er schoss nicht auf mich. Vielleicht war’s ein Test, ob er wirklich kein Killer war, wie er stur behauptete. Und ob er zu seinem Wort stand. Stattdessen wollte er sich selbst umbringen. Sofort.
    Einfach so.

    Ich ließ das nicht zu. So leicht machen wir es niemandem. Er sollte sich seinem Schicksal stellen und nicht wieder feige die Notbremse ziehen. Außerdem würde mir eh keiner glauben, dass er sich selbst umgebracht hatte und alle würden sie sagen, ich habe ihm den Gnadenschuss gegeben. Nachdem ich so viel Selbstbeherrschung gezeigt hatte, war das alles andere als fair… nein ich ließ ihn nicht den Abzug drücken und überzeugte ihn, zu gehen. Er dankte und verabschiedete sich.
    Er rannte. Richtung Stary Sobor und traf auf Island Boy. Der war auch auf der Jagd, nach Kallele und Davus. Rache.
    Missverständnis.
    Schüsse. Tommy wurde angeschossen und floh in die Gaszone, so die Berichte. Dort starb er schließlich.
    Ende-Gelände. Schon lustig… da wollten ihm fünf Leute inklusive ihm selbst ans Leder und am Ende erledigte eine Gaszone das. Chernarus, du hast wirklich eine komische Art von Humor. Tja das war’s dann wohl. Dachte ich.

    Spoiler: War es nicht.
    Zunächst wurde Island Boy noch erschossen. Ob ich ihn versehentlich getroffen hatte, als ich zu meinem Auto zurücklief und ihn für Kallele oder Davus hielt oder ob Kallele und Davus es gewesen waren, ist noch nicht klar. Aber Fakt ist: Er hat’s nicht überlebt. Hätte er mal nicht geschossen… aber auch für Tommy war es noch nicht das Ende.

    Denn zurück im Camp… stand er wieder da.
    Ziemlich lebendig und äußerst diskussionsfreudig.
    Und immer noch überzeugt, dass er im Recht war.

    Er versuchte, Zweifel zu säen. Über ninja2.00926(UltrA). Über das, was passiert war. Er war so Typ „es gibt immer mehrere Warheiten“ und er sagte so viel Gewalt, wie man mir berichtete hatte, sei nicht im Spiel gewesen.

    Funktionierte nicht. Nicht bei mir. Nicht nach dem, was ich gesehen hatte.
    Ich machte ihm klar: Nächstes Treffen wird anders laufen. Er solle sich verziehen, denn auf Bambis am Camp schoss ich nicht. Noch nicht.

    Er zog ab. In den „Nebel“, wie er es nannte und ließ vorher noch einen ominösen Code zurück: 5580 4842 9913. Na super… schon wieder was zum Rätselraten.

    Und ich blieb zurück mit dem Gefühl, dass wir an diesem Tag zwar Antworten bekommen hatten… aber definitiv nichts gelöst wurde.

    🛠️Freitag, 27.03.2026 – Vorbereitungen

    🛠️Freitag, 27.03.2026 – Vorbereitungen

    Der Freitag begann… überraschend freundlich.

    In einem unserer Unterstände wurde uns einfach ein Zelt hinterlassen.
    Keine Nachricht, kein Drama, kein Blut. Einfach nur: Hier, bitteschön.

    Ich war kurz irritiert. Dann dankbar. Chernarus kann also doch… manchmal.

    Am Camp trafen wir dann auf Jonas. WhiskeyMixer und Pinky begrüßten ihn freundllich.
    ninja2.00926 (UltrA) zunächst weniger.

    Die war eher Team „erst schießen, dann fragen“.
    Konnte man ihr nach den letzten Tagen nicht mal übelnehmen.

    Aber ich hielt sie davon ab. Knapp. Jonas brachte später sogar noch einen Hasen vorbei und gab ihn Herz-Aus-Gold am Camp. Währenddessen war ninja2.00926 (UltrA) in Chernogorsk unterwegs, auf der Suche nach Action. Sie ging einigen Schüssen nach und jagte unbekannter Weise Jerico und Shannara. Grund: Sie hatten auf Zombies geschossen.

    Was in Chernarus ungefähr so ist, als würde man laut „Ich will Aufmerksamkeit“ schreien.

    ninja2.00926 (UltrA) löste das Problem… pragmatisch. Shannara bekam einen Beinbruch.

    Wurde danach aber wieder versorgt und sogar zum Camp begleitet. Erst kaputt schießen, dann verarzten. Klassische Konfliktlösung.

    Rio hatte uns vor ein paar Tagen von einer Base erzählt. Die war jetzt… leer. Aufgebrochen. Ausgeräumt. Geschichte.
    Auch nichts Neues mehr.

    Pinky löste unterdessen eines unserer größten Probleme: Tommy hatte jetzt endlich einen Namen. „Der Kurianer“. Kuru + Wahnsinn = passt.

    Ich war mir nicht sicher, ob er das als Kompliment verstehen würde.
    Aber er war ja auch nicht da, um gefragt zu werden. Kallele schrottete währenddessen den Community-LKW vor der BBA. Ausgerechnet den, den Locke uns zu Beginn der Season spendiert hatte. Er war für das Event gestorben, quasi.

    Kallele, Davus und WhiskeyMixer bauten weiter. Zelte, Podest, Struktur.

    Langsam nahm das Ganze tatsächlich finale Formen an.

    Und WhiskeyMixer … ging am Ende noch „optisch looten“, wie er es nannte.

    Prioritäten.

    Man will ja gut aussehen, wenn man sich später vor Publikum blamiert.

    Unterm Strich war der Freitag… ruhig. Zu ruhig.

    🎆Samstag, 28.03.2026 – Event mit Nebenwirkungen

    🎆Samstag, 28.03.2026 – Event mit Nebenwirkungen

    Der Samstag stand offiziell im Zeichen des Events, inoffiziell aber wie so oft im Zeichen von Chaos mit Struktur.

    Während Herz-Aus-Gold organisierte und die letzten Vorbereitungen liefen, tauchte Basti mit Olga und Ada vor dem Camp in Prigorodki auf – natürlich fahrbereit, also praktisch eine Einladung. Herz-Aus-Gold kurzerhand das Auto und parkte es in der Gegend. Irgendwann musste die Leute es ja lernen, dass man keine fahrbereiten Autos am Camp stehen ließ. SebastianThe1st. überließ ihn später ohnehin WhiskeyMixer, womit das Thema erledigt war… zumindest halbwegs.

    AcidSquirt brachte währenddessen eine ganz eigene Form von Unterstützung mit: Sprengstoff. Viel Sprengstoff, in seiner Olga. Begründung: Die Season sei ja sowieso vorbei. Logisch irgendwie, nur das Timing war… diskussionswürdig. Das Ganze wurde dann als kleine Aufmunterung an Kallele und Davus weitergereicht, deren letzter Raid bei ihm wohl zu wenig „Wumms“ gehabt hatte und sie seien wohl enttäuscht gewesen, kaum Sprengstoff in seiner Base gefunden zu haben.

    Dann begann das Event.

    Erste Disziplin: das Rennen von Berezino nach Prigorodki. Alle in Guntern, und dank + CRK + Franky aus dem anderen Chernarus wurde die Strecke eher zu einem Hindernisparcours mit eingebautem Frustpotenzial. Es krachte, es qualmte, es wurde geflucht – aber am Ende kamen tatsächlich alle irgendwie an. WhiskeyMixer war der strahlende Sieger, Davus wegen widriger Umstände Sieger der Herzen.

    Danach ging es in die Arena zum Boxen. Viel Adrenalin, wenig Kontrolle, aber erstaunlich fair, zumindest nach unseren Maßstäben. Den Abschluss bildete Capture the Flag: drei gegen drei, Gummigeschosse, Banditen gegen Polizei. Herz-Aus-Gold kommentierte, ich beobachtete – und für einen kurzen Moment fühlte sich das Ganze fast normal an. Kein Chaos, keine Drohung, einfach nur Spiel.

    Hielt natürlich nicht lange.
    Da konnte auch der Sieg von WhiskeyMixer auf dem ersten, Kallele auf dem zweiten und NiggoB mit Jerico auf dem dritten Platz des Turniers nichts ändern. Denn zwischendurch verschwand "HERBIE" auf magische Weise, tauchte aber wenig später in Form eines neuen roten Gunters bei Zelenogorsk wieder auf. Problem gelöst, wie immer irgendwie. Dann kam die BBA ins Spiel.

    Ein Fremder knackte innerhalb kürzester Zeit mehrere Schlösser, verschaffte sich Zugang, veränderte den Code und sperrte Herz-Aus-Gold kurzerhand unwissentlich in ihrer eigenen Anlage ein. E.C.H.O. stellte ihn draußen, es kam zum Schusswechsel, und die erste Runde ging an E.C.H.O.Herz-Aus-Goldblieb trotzdem eingeschlossen.

    Der Typ kam später tatsächlich zurück, öffnete die Schlösser wieder und tat so, als wäre nichts gewesen und das hier sein Haus. Herz-Aus-Gold stellte ihn in der BBA zur Rede. Überraschung! Armbrust im Anschlag, während er sich noch schnell die KA des Killers aus der Garage sowie eine Plattenweste krallte. Aber er war wohl zu gierig gewesen und steckte in der Garage fest. Herz-Aus-Gold verhandelte. Als er schließlich ohne Waffe wieder rauskam, wirkte er kurz kooperativ – bis er sich weiterhin weigerte, die Tore zu öffnen und erneut zur Waffe greifen wollte.

    Das war der Moment.

    Herz-Aus-Gold schoss.

    Ende der Diskussion.

    Was folgte, war die klassische Nacharbeit: Schlösser knacken, sich selbst befreien und feststellen, dass Kallele und Davus ihren Sprengstoff lieber für andere Dinge aufheben, als für die BBA. Ist notiert.

    Achja, später stellte sich heraus, dass der Typ in der BBA sich dunkler Mächte bedient hatte, um die Schlösser in der kurzen Zeit zu knacken und er wurde aus unserem Chernarus geworfen. Recht so.

    Und damit endete dieser Samstag.

    Ein Event, das für ein paar Stunden alles überdeckt hatte – und ein Abend, der uns wieder daran erinnerte, dass Chernarus keine Pausen kennt.

    Nicht mal dann, wenn man sie sich eigentlich verdient hätte.

    🧹Sonntag, 29.03.2026 – Aufräumen und offene Fragen

    🧹Sonntag, 29.03.2026 – Aufräumen und offene Fragen

    Der Sonntag begann… tatsächlich mit Aufbau. BzU_GraveDigger und GhostRider werkelten in Berezino und setzten am Fahnenmast an.

    Also zumindest noch jemand, der Dinge nicht kaputt macht, sondern welche hinstellt. Selten genug.

    Am Camp tauchte Jonas wieder auf. Mit einem Gaskocher. Was in unserem aktuellen Zustand ungefähr so wertvoll war wie ein funktionierender Kühler, denn der Rheingauer!hatte den schon überall gesucht. Er stellte das Ding ins Kochzelt. Ich nahm es entgegen. Später der holte Rheingauer ihn ab. Und trug… eine schwarze Armbinde.

    Interessant. Genau die Sorte Armbinde, die in den letzten Tagen immer wieder in sehr ungünstigen Zusammenhängen aufgetaucht war.

    Herz-Aus-Gold sprach ihn darauf an. Er verneinte. Natürlich. Sie erzählte ihm trotzdem alles. Man kann ja nie wissen, wer gerade welche Geschichte noch nicht gehört hat. Er kündigte an, nächste Season wieder voll einzusteigen. Mit Nachdruck. Und ich sag mal so: Wer dann unangemeldet durch seine Gegend fährt…
    sollte besser schnell sein.

    Oder überzeugend.

    Herz-Aus-Gold angelte noch etwas, grillte, räumte auf und tat so, als wäre das hier ein normaler Sonntag. Was ich ihr hoch anrechne.

    Die CIA hatte unterdessen beschlossen, Novo… aufzugeben. Oder zumindest zu pausieren. Neuer Urlaubsort, neuer Vibe. Kann man machen. Vor allem, wenn der alte Vibe aus Raids, Verlusten und fragwürdigen Nachbarn bestand. Kalle und Davos nutzten die Gelegenheit. Und nahmen sich… was da war. Einen Gunter. Der Engel von Novo beobachtete das Ganze.

    Erst skeptisch.
    Dann irritiert.

    Am Ende stellte sich raus: Die Tore waren weg, despawnt.

    Also keine große Meisterleistung, sondern einfach glückliches Timing durch Kalle und Davus. Das frustrierte den Engel sichtbar. Also packte er den restlichen Kram, den man zum Bauen verwenden konnte in seinen LKW und machte sich auf den Weg nach Prigorodki. Warum? Unklar. Aber wenn jemand so entscheidet, hat das selten keinen Grund.

    Auf dem Weg durch Berezino dann das nächste Bild:

    Alles leer.
    Alles rausgerissen.
    Alles auf dem Boden.

    Als hätte jemand beschlossen, Ordnung einfach komplett abzuschaffen.

    WhiskeyMixer jagte währenddessen Kallele und Davus. Routine.

    Und unten am Camp… lag plötzlich ein Herz in der Kiste am schwarzen Brett.
    Neben meiner Nummer: 371, gemeldet von Jonas.

    Ich hatte keine Ahnung, von wem das war. In dieser Woche war ich mir da bei nichts mehr sicher. Und genau so endete sie.

    Mit einem LKW auf dem Weg nach Prigorodki, einem Engel, der aus Novo abzog, einem Irren auf freiem Fuß im Nebel und mal wieder mit dem leisen Gefühl, dass das hier noch lange nicht vorbei war.

    Fazit

    Und damit, liebe Eventbesucher, Arena-Konstrukteure, Sprengstoffspender, Codeknacker und alle anderen Überlebenden da draußen… das war sie, diese Woche.

    Wir haben eine Arena aufgebaut.
    Ein Event durchgezogen.
    Und für ein paar Stunden so getan, als wäre hier alles halbwegs normal.

    Tja.

    Nachdem wir Rennen gefahren sind, uns geprügelt und Fahnen geklaut haben… wurden Schlösser geknackt, Leute eingesperrt und andere wieder erschossen.

    Tommy, der Bruder vom Fremden mit dem Menschenfleisch?
    Lebt noch. Und das Problem hat sich damit kein bisschen erledigt.

    Dazu neue Gesichter, alte Muster und ein Engel mit einem LKW auf dem Weg nach Prigorodki.

    Warum?
    Keine Ahnung.

    Aber wenn hier jemand anfängt, Material zu bewegen, dann passiert danach selten was Gutes.

    Und genau da stehen wir jetzt:

    Ein Event ist vorbei.
    Die Arena steht.

    Aber das Gefühl bleibt,
    dass nächste Woche nochmal turbulent wird.

    Nr. 371 – Ende.


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    Kurzbericht Nr. 371 - Die Sache mit dem Engel...

    Prigorodki.

    Ich wollte eigentlich nur kurz schauen, ob noch alles steht.
    Spoiler: steht noch.
    Zumindest optisch. Moralisch? Schauen wir mal.

    Der sogenannte „Engel von Novo“ war vor Ort.
    Und hat einen bekannten Kandidaten mehrfach zu Boden geschickt.

    Mehrfach.

    Ich habe kurz überlegt, ob ich rausfinden kann wie oft. Hab’s dann aber gelassen.
    War irgendwann mehr Kreislauftraining als ein echter Kampf.

    Die einen nennen es „Gefecht“ andere ne billige Racheaktion.
    Ich nenne es: eine Situation, in der niemand so richtig wusste, was er da eigentlich gerade tat.

    Und genau das ist der Punkt.

    Wenn der Engel von Novo dich erschießen will, tut er das normalerweise.

    Sauber.
    Kurz.
    Effizient.

    Wenndieser jemand dich aber wieder und wieder ausknockt, dich nicht fesselt,
    nicht kontrolliert, und offensichtlich selbst nicht weiß, wie es weitergeht und das vor deiner eigenen Haustür…

    Dann ist das kein Plan, das ist dann eher das Chaos mit Waffe in Person. Und Chaos ist gefährlich.

    Das Ganze dann auch noch in Campnähe.... oh Mann!
    Als hätten wir die letzten Wochen nicht genug mitgemacht. Die BBA platz schon aus allen Nähten, sodass zweifelhafte Anwälte Insassen freihandeln...

    Ja. Läuft.

    Interessant war auch die Perspektive.

    Da lag jemand am Boden, der sonst eher dafür sorgt, dass andere am Boden liegen.
    Man könnte fast sagen: ein kurzer Ausflug auf die andere Seite der Gleichung.
    Hat offenbar bleibenden Eindruck hinterlassen.

    Und jetzt haben wir ein neues Problem: Nicht „wer hat angefangen“ oder „wer hat recht“.

    Eher:
    Da läuft jemand rum, der eingreift, wenn etwas kippt und kippt dabei selbst.

    Na großartig...

    Empfehlung meinerseits:

    Augen auf.
    Abstand halten.
    Und vielleicht keine Leitern mehr ans Fenster anderer Leute Häuser stellen, wenn man nicht gestört werden möchte.

    Nr. 371 - Ende.

    - Text folgt -


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    - Text folgt -


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    „Hier spricht… äh… Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371. Ja. Immernoch.

    NiggoB , du kommst immer genau in dem Moment aus dem Wald gestapft, wenn die Situation eigentlich schon kompliziert genug ist.... aber hey, besser spät als nie, oder?

    Ja, du hast richtig gehört: Herz-Aus-Gold und janinesta (Lina) sind weg. Aber bevor du jetzt mit der Axt voran durch Chernarus marschierst und anfängst Leuchttürme zu planen – hör mir kurz zu.

    Ja, die beiden leben. Und sie sind – soweit wir das beurteilen können – erstaunlich… diplomatisch unterwegs. Herz versucht das Ganze gerade eher zu verhandeln, nicht zu eskalieren.

    Der Turm ist immer noch das Thema. Abriss, Umbau, architektonische Selbstreflexion – such dir was aus. Aber wenn du da mit dem Vorschlaghammer anrückst, während sie versuchen die Lage ruhig zu halten, dann kippt das Ganze schneller als sloptork s (Toms) Hütten bei Starkwind.

    Apropos Tom…

    Kleine Lageaktualisierung aus Prigorodki:

    Der Turm steht noch.
    Aber davor steht jetzt auch ein Rave-Zelt am Brunnen.

    Ja.
    Ein Rave-Zelt. War wohl Davus Idee und WhiskeyMixer plant schon ne Paintball Arena als Gemeinschaftsprojekt... Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, ob wir gerade eine Entführung lösen oder ein Kulturfestival organisieren.

    Immerhin – und das ist die halbwegs gute Nachricht – E.C.H.O. und sloptork (Tom) haben wohl eine verheißungsvolle Spur gefunden. Aber dazu sag ich hier im Funk gerade lieber nichts.

    Es gibt Gerüchte über mögliche Mithörer.

    Wenn das das Ziel der Entführer war – Misstrauen säen, Leute vorsichtig machen, Chaos in die Bauplanung bringen – dann muss ich leider sagen: Glückwunsch. Mission accomplished.

    Also Plan für heute: 20 Uhr. Prigorodki.

    Wir halten die Stellung, wir behalten die Nerven und wir schauen, wie sich das Ganze entwickelt.

    Und eins sag ich euch ganz deutlich: Wenn Herz-Aus-Gold und janinesta (Lina) heute Abend nicht heil und in einem Stück zurückkommen…

    …dann wird der schiefe Turm das geringste Problem der Aktivisten sein.

    Nr. 371 – Ende.

    - Text folgt -


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    🎞️VIDEOBEITRAG (ab Sonntag, 08.03.2026, 18:00 Uhr):

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    (Verzweifelter) Funkspruch – Nr. 371 vom 07.03.2026

    „Hier spricht Nr. 371.
    Für NiggoB , jayphiiyo und WhiskeyMixer – falls ihr grad zufällig auf dieser Frequenz mithört....

    Kurze Lageeinschätzung aus der Abteilung ‚Warum kann hier niemand einfach mal fünf Minuten ruhig bleiben‘.

    Erstens:
    Herz-Aus-Gold und janinesta (Lina) versuchen bestimmt gerade die Situation weiterhin mit einer Mischung aus Diplomatie, Geduld und vermutlich sehr viel innerem Augenrollen zu entschärfen.

    Zweitens:
    Die Zeit läuft.

    Und drittens – das ist der eigentliche Grund für diesen Funkspruch – wir haben ein neues Problem.

    Ich wiederhole: ein neues Problem.

    Vor dem Camp tauchen inzwischen wieder abgesteckte Baustellen auf.

    Ja, richtig gehört.

    Baustellen.

    Mit Stöcken im Boden.

    Und Schnüren.

    Ich möchte an dieser Stelle vorsichtig darauf hinweisen, dass wir eigentlich gerade versuchen, eine Entführung zu beenden, nicht die nächste vorzubereiten.

    Ihr wisst, wie das läuft.

    Wenn Tom anfängt, "kreativ" zu werden, endet das normalerweise mit einem neuen Turm oder einer Konstruktion, die nach drei Tagen eine eigene Postleitzahl bekommt...

    Deshalb folgende Bitte aus der Bauaufsicht der Verzweiflung: Wir brauchen dringend jemanden, der beim Bauen auch weiß, was er tut und nicht nur experimentiert.
    Nicht improvisieren, kein „mal schauen, was passiert“. Bauen. Und zwar ästhetisch.

    Sonst eskaliert das hier wieder in die nächste architektonische Grundsatzdebatte und ich schwöre euch, wenn noch jemand entführt wird, nur weil jemand dachte „Ach, noch ein Turm wäre doch nett“, dann ziehe ich persönlich eine rote Linie um Prigorodki und erkläre das Gebiet zur baulichen Sperrzone.

    Also ihr drei... ihr seid doch vom Fach und bei euch sehen Gebäude nicht aus wie ein Angriff auf die Schwerkraft. Sonntag wäre ein hervorragender Zeitpunkt, bevor aus der Sache mit dem Turm noch ein Mehrteiler wird.

    Nr. 371 - Ende.

    - Text folgt -


    🎞️TEASER

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    🎞️VIDEOBEITRAG (ab Sonntag, 29.02.2026, 18:00 Uhr):

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    20260214214125_1.jpg


    - Text folgt -

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    Überleben? Optional! Folge 010: Nachbeben

    irina.jpg

    Suedas Wochenbericht vom 02. Februar bis 08. Februar 2026

    Hallo? … Hallo?
    Okay, sieht gut aus.
    Einsatzzentrale, bitte kommen.

    Hier meldet sich wieder Ersetzbares CrewmitgliedNr. 371.
    Direkt von der Front zwischen Gemüsegarten, Garagentor und gelegentlichem Angriff.

    Ich fühle mich diese Woche ein bisschen wie ein Funkgerät mit Wackelkontakt.
    Man sendet klar und deutlich aber irgendwo zwischen Novo, Svetlojarsk und Prigorodki kommt nur noch Rauschen an.

    Willkommen zu sieben Tagen, in denen Novo nochmals belagert wurde,
    Camps mal respektiert und mal demonstrativ nicht respektiert wurden, Unterhosen irgendwie zu Statements wurden und ein Turm schiefer stand als manche Argumentation für einen Angriff auf ein Camp im Funk.

    Zu einer Woche, in der Irina starb, Schwester Dasha auch mal zur Waffe griff,
    Guatemalteken Grenzen testeten, Bambis um Spawns box­ten und Hilfe wieder einmal nichts mit Zugehörigkeit zu tun hatte sondern mit Haltung.

    Es wurde gesprengt, geflickt, diskutiert, gejagt, verteidigt, gebaut.
    Es wurden Fässer geborgen, LKW gerettet, Beine gebrochen und Ideale geprüft.

    Und irgendwo dazwischen saß Herz-Aus-Goldam Feuer, zählte Verluste, erzählte Geschichten und entschied sich trotzdem wieder fürs Aufbauen.

    Also schnappt euch nen Pipsi, macht es euch bequem.
    Oder schnallt euch an….

    Hier kommt mein ganz persönlicher Wochenbericht.

    🪦Montag – 02.02.2026 – Ruhe in Frieden, Irina

    🪦Montag – 02.02.2026 – Ruhe in Frieden, Irina

    Montag.
    Der Tag, an dem Novo kurz aufatmete – und Svetlojarsk den Preis zahlte

    In Novo lief der Kampf weiter. Natürlich lief er weiter. Die ganze Nacht. Und bevor Gerüchte entstehen: Nein, weder Herz-Aus-Goldnoch ich waren beteiligt. Aber dafür wurde Schwester Dasha in ihrer Kantine in den Kampf verwickelt. Eigentlich wollte sie sich nur um die Versorgung kümmern, aber ein Angreifer schaute dann ganz frech durch das Fenster und zielte auf ihren Kopf.
    Nebenjob: Halten der Frontlinie.
    Bewegung zwischen Wand und LKW.
    Zu nah. Zu plötzlich.
    Sie schoss; traf nicht. Zumindest nicht richtig. Der Gegner auch nicht. Noch nicht. Patt Situation. Er konnte nicht weg und sie ebenfalls nicht.

    Dann verschoben die Angreifer den LKW.
    Und einer von ihnen zeigte, dass er genau wusste, was er tat: Er nutzte das Fahrzeug als Rampe, sprang hoch – und feuerte aus nächster Nähe auf Dasha.

    Ganzes Magazin. Gefühlt. Naja, sie fühlte das. Jeden einzelnen Treffer. Lag am Boden.

    Knochenbruch. Gesundheit fast bei Null.
    3 Cuts. Blut überall...

    Sie rollte sich mit letzter Kraft zurück in die Kantine, verband ihre Wunden. Dann wurde ihr schwarz vor Augen. Viel fehlte nicht. Wirklich nicht. Aber sie überlebte.
    Später schrieb sie es Morthanas Gnade zu. Klar…. Typisch Kirchenheinis.

    Der Angriff wurde abgewehrt.
    Novo stand.
    Und Schwester Dasha auch.
    Irgendwie, nachdem der Knochenbruch endlich verheilt und ihre Gesundheit wiederhergestellt war.


    Dann kurze Pause und am Morgen ging es wieder los:
    Sniper im Ostwald, Schüsse, Gegenfeuer – und dann, nachdem der Ostwaldsniper endlich entdeckt worden war und man ihn unter Beschuss nahm, zog sich MISA plötzlich zurück. Relativ schnell sogar. Man hätte fast meinen können, sie hätten wichtige Termine.

    In Prigorodki deponierte Rio eine Armbrust für SebastianThe1st.
    „Falls du mal wieder stirbst.“
    Alle lachten. Basti am wenigsten.

    Rio und Crippsy bauten derweil gemeinsam. Ja, richtig gelesen. Gemeinsam.
    Man hatte sich offenbar vertragen, nachdem Crippsy Rio fast erschossen hätte. Einen Leuchtturm bauten sie für Crippsys Scheune. Er sagte was von Handelszentrum oder so.
    Große Pläne, großes Licht, große Geste.
    Man darf gespannt sein, ob er später auch als Zielmarkierung dient…

    Rio fand außerdem einen neuen Community-LKW.
    Fuhr ihn mit heldenhaften 16 km/h nach Elektro.
    Fand kurz vor Prigorodki einen Reifen.
    Mit Hilfe von Lina ( janinesta) parkte er das Ding schließlich in der BBA.
    Und ja – Rio fuhr, ob ihr’s glaubt oder nicht.
    Obwohl er eigentlich geschworen hatte, nie in ein Auto zu steigen.
    Herz-Aus-Gold war sichtlich überrascht und dankte.

    Am Camp fraßen sich derweil Bambis durch die Restbestände, töteten sich zwischendurch gegenseitig. Ganz normaler Alltag inzwischen.

    BzU_GraveDigger sprach mit vier Neulingen in Nizhnoye.
    Bewegung im Norden.
    Und Lina ( janinesta) entwickelte sich zur Verwalterin von Prigorodki.
    Rio füllte das Essenszelt auf. Fische. Konserven.
    Struktur in unruhigen Zeiten.

    Und dann:
    Ein Kahlschlag ums Camp. Die Bäume fielen.
    Spenden für Novo von @SebastianThe1st, Lina ( janinesta) und Herz-Aus-Gold, das inzwischen aussah wie ein Schweizerkäse. Ein ganzer LKW Holz sollte nach oben gebracht werden. Soforthilfe.

    dakel und Irina Zamenova fuhren ihn hoch. Ja Irina Zamenova , das stille Mäuschen. LKW waren irgendwie so ihr Ding geworden und sie wollte helfen. Herz-Aus-Gold bekam von Rio eine schwarze Plattenweste und gab sie direkt an Irina Zamenova weiter.
    Weil die Mission gefährlich war.
    Und Herz-Aus-Gold lieber ohne Schutz lebte als mit schlechtem Gewissen.

    In Prigorodki fielen später noch Schüsse.
    Keine klare Ursache.
    Nur dieses Donnern in der Ferne, das sagt: Es ist noch nicht vorbei.

    Der LKW kam ohne Zwischenfälle in Novo an.
    Irina Zamenova zog sich anschließend zurück und lief an der Küstenstraße entlang. Bei Svetlojarsk angekommen, sah sie den desolaten Zustand des Camps. Vater Berts liebvolle Hand fehlte nach dem Angriff auf das Camp.
    Beschädigte Zelte. Fehlende Materialien. Kein Essen.
    Sie beschloss zu helfen. Ungewöhnlich für sie, aber sie legte Hand an. Herz-Aus-Goldfärbte ab…
    Sie baute Gemüse an, dünstete Zucchinis und blieb eine Weile. Um möglichst nicht bedrohlich zu wirken, legte sie Plattenweste und Helm in einem Busch ab. Und dann, ein paar Schritte vom Camp entfernt, traf sie vom Berg her ein tödlicher Schuss.

    Keine Vorwarnung.
    Kein Dialog. Aus meiner Sicht absolut unnötig. Sie war ne verdammte Zivilistin!
    Alles, was blieb war die Stille danach.

    Herz-Aus-Goldzerbrach innerlich an genau diesem Punkt.
    Sie machte sich die größten Vorwürfe. Warum hatte sie Irina Zamenovaermutigt zu helfen?
    Warum hatte sie nicht gesagt: Halt dich raus. Bleib in Sicherheit.

    Aber so funktioniert Hilfe nicht und das wusste Herz-Aus-Gold . Irina Zamenovakannte die Gefahr und hatte trotzdem geholfen, obwohl sie sich ihr ganzes Leben lang versteckt gehalten hatte. Und am Ende hatte sie diese Hilfe das Leben gekostet… Ironisch.

    Immerhin fanden wir noch ihre Plattenweste und den Helm. Der Schütze hatte die Dinge übersehen… Nur ihr Teddybär lag bei der geplünderten Leiche. Wir hatten eine ungefähre Ahnung, wer es auf das Camp abgesehen hatte und warum. Aber natürlich keine Beweise. Aber die Sache lag schwer auf Herz-Aus-Golds Gemüt. Sie hatte genug von all diesem „Das eine Camp wird respektiert, das andere nicht“-Gerede. Hilfe war Hilfe. Punkt. Und wer misst, sollte wenigstens denselben Zollstock benutzen, sonst wird‘s ungenau.

    Mal wieder hatte es die falsche Person getroffen. Ausgerechnet Irina Zamenova … Sie hatte so vieles erlebt und so ein Ende hatte sie einfach nicht verdient. Aber dennoch war das leider ein Endes, wie es in unserem Chernarus nur allzu typisch geworden war.
    Herz-Aus-Gold verfasste einen Nachruf und schwor, eines Tages ihre Geschichte zu erzählen. Aber allen war klar: Sie würde nicht wiederkommen.

    In Prigorodki tauchten später wieder ein „D“ und ein „K“ am Schwarzen Brett auf.
    Dazu zwei Besen. Und ein Stolperdraht am Camp...? War er von den Besitzern der Buchstaben platziert worden oder zufällig da? War es ein Zeichen?

    Egal woher der Stolperdraht kam, Herz-Aus-Goldverurteilte derartige Aktionen klar und so endete dieser Montag.

    Novo stand, Svetlojarsk blutete, Herz-Aus-Gold trauerte und Irina Zamenova …fehlte.

    🛢️Dienstag – 03.02.2026 –  Endlich: Fässer und Nachtsichtgeräte und ein Leuchtturm?!

    🛢️Dienstag – 03.02.2026 – Endlich: Fässer und Nachtsichtgeräte und ein Leuchtturm?!

    Dienstag. Der Tag der Fässer, der Nachtsichtgeräte und der leicht verfluchten Fahrzeuge.
    Am schwarzen Brett standen plötzlich die Buchstaben B und W.
    Ob das für SebastianThe1st. "Basti" und WhiskeyMixerstand?
    Oder für „Bitte wenden“?

    Jammet fand – nach langem, langem Suchen – endlich ein NVG an einem Militärkonvoi.
    Sein erstes. Mann war der vielleicht glücklich, das könnt ihr euch nicht vorstellen.
    SebastianThe1st.berichtete ebenfalls von NVGs, die er unterwegs eingesammelt hatte.
    Kurz gesagt: Die Jungs sehen jetzt nachts mehr als ihnen vermutlich guttut…

    Im Westen wurde wohl irgendwer gerettet. Wer genau, weiß ich nicht mehr.
    Ich war nicht dabei. Aber irgendwo dort wurde offenbar nicht gestorben.
    Auch mal eine schöne Meldung.

    In Prigorodki wurde der Turm aufgeräumt. Herz-Aus-Gold beschloss ihre Trauer in etwas Positives zu verwandeln und sortierte. Dann startete die große Fässersuche mit Campwache Selina ( janinesta).

    Und siehe da: Ein grünes, ein gelbes und noch ein grünes.

    Natürlich überschlug sich Selina ( janinesta) unterwegs mit dem Witwenmacher...
    Weil warum auch nicht. Ist ja nur mein Auto und war ja auch nur die altbekannte "Selinawelle" die auch nur rein zufällig so hieß… aber hey: Sie überlebten und mein Baby auch. Gut für sie, sonst hätte ich sie gleich nochmal umgebracht…

    Rio fand ein Militärzelt und spendete es uns.
    SebastianThe1st. und Herz-Aus-Goldbauten es in Elektro auf.
    Sie jagten und grillten. Camp-Alltag,

    In „Lost Hope“ fehlten dagegen zwei Unterstände. (Hehe, ja ich hab schon wieder „Lost Hope“ gesagt…)
    Nicht dramatisch. Nur… symptomatisch.

    Crippsy meldete stolz:
    Sein Leuchtturm war nun fertig.
    Groß. Sichtbar. Ambitioniert.

    Nur der Stromgenerator war verschwunden. Wer ihn gestohlen hatte blieb ein Rätsel.

    Ein Leuchtturm ohne Strom… symbolischer geht kaum.

    Es war einer dieser Tage, an denen Chernarus still an einem herumzerrt und man einfach weitermacht.

    Mit der leisen Ahnung, dass der Generator nicht das Einzige war, das gerade irgendwo fehlte.

    👖Mittwoch – 04.02.2026 –  Der Mann ohne Hosen

    👖Mittwoch – 04.02.2026 – Der Mann ohne Hosen

    In Chernaya Polana hörte Cala-j plötzlich Schüsse.
    Er erschrak sich erst einmal ordentlich und tat dann etwas Erstaunliches:
    Er verteidigte sich. Echt jetzt… scheint als habe ninja2.00926 (UltrAs) Spezialtraining das Ziel nicht verfehlt. Cala-j sah den Fremden zuerst und „klärte auf“, wie er es in Fachsprache nannte. Er zielte und schoss. Fremder down.

    Wer es war?
    Unbekannt.
    ninja2.00926 (UltrA) war entsprechend stolz. Cala-j verhungert nicht mehr dauernd und verteidigt sich nun selbstständig. Man merkt: Die zwei sind ein gutes Team. Kein Wunder, dass sie auf ihn auch eine Lobeshymne komponiert hat. „…und das Letzte was du siehst, ist wie er dich mit seiner DMR zerschießt…“ Jau. Passt.

    In Prigorodki tauchten neue Felder auf.
    Und ein Unterstand direkt beim Livonia-Werbeschild.
    Sehr subtil.

    Außerdem eine halbfertige Turmbaustelle.
    Jemand baute. Offensichtlich.
    Wir wissen nur noch nicht, wer.
    Beobachten ist das neue Grüßen.

    Selina ( janinesta) wurde im Camp mit Fellumhängetaschen beworfen.
    Warum?
    Keine Ahnung.
    Campleben ist nicht immer logisch.

    In Novo gab es eine Explosion.
    Wahrscheinlich eine Sprengfalle.

    Am Camp standen später drei Bambis herum.
    Pinky sprach sie an.
    Gespräch statt Kaliber.
    Noch.

    Lina ( janinesta) und Black Lion zogen nach Myshkino.
    Einführung in die hohe Kunst des Jägerklamotten-Sammelns.
    Man wächst an seinen Aufgaben.
    Oder zumindest an seinem Inventar.

    Rio verewigte seine Initialen am schwarzen Brett.
    R-I-O: Unauffällig wie ein Presslufthammer.

    Crippsy lieh sich den Hammer aus Prigorodki, um einen Fahnenmast zu bauen.
    Leuchtturm fertig, Generator weg – jetzt also Fahnenmast.
    Man arbeitet sich hoch.

    Dann erschien er. Bei der Baustelle und den neu angelegten Feldern am Livonia-Werbeschild. Ein Mann. Nur Jacke. Keine Hose. Aber immerhin ne Unterhose.

    Herz-Aus-Goldnannte ihn liebevoll: Kein-Hosen-Kelvin.

    Wir vermuteten, ihm gehörten die Unterstände beim Schild.
    Er redete nicht.
    Wir auch nicht.
    Wir Beobachten.

    Jannnik traf bei einer Loot-Tour einen Fremden aus der Ukraine.
    Der beklagte sich, täglich geraidet zu werden.
    Wo genau seine Base war?
    Unklar.
    Aber man merkte: Unter der Oberfläche brodelt es weiter und mit den Kämpfen und dem Raiden war noch lange nicht Schluss.

    An der Küstenstraße lagen ungewöhnlich viele tote Bambis.
    ninja2.00926 (UltrA) meldete zudem, dass Bitwanted in Cherno von einem „Jerry“ angegriffen worden sei. Nicht der Jerry, den wir kennen.
    Ein anderer Jerry.
    Chernarus produziert die offenbar am Fließband…

    Am Airfield fielen Schüsse auf cookfrags und Sense.
    Beide kamen davon.
    Man blieb beweglich.

    Später stand am schwarzen Brett in Prigorodki:
    CIA.

    Also vermutlich Besuch von den Chicks in Action.
    Oder jemand mit Humor.
    Oder beides.

    Und während andere Initialen hinterließen,
    füllte Herz-Aus-Goldin Elektro das Camp auf.

    Kürbisse, Ordnung, Struktur.

    Mitten im Chaos ist irgendwer eben immer noch damit beschäftigt,
    Unterstände zu zählen und Kein-Hosen-Kelvin im Auge zu behalten.

    🎯Donnerstag – 05.02.2026 –  Können wir uns Neutralität wirklich noch leisten?

    🎯Donnerstag – 05.02.2026 – Können wir uns Neutralität wirklich noch leisten?

    Fangen wir harmlos an.

    Crippsy crashte seine Olga.
    In Elektro. Mal wieder. Der Brite und seine Autos…

    Und ja – es ist exakt die Olga, die wir erst vor Kurzem wieder zurückgebracht hatten.
    Manche Menschen haben einfach ein Talent für Timing und Blechschäden.

    Währenddessen baute Kein-Hosen-Kelvin tatsächlich weiter.
    Unterstände und einen Turm. Ganz real.

    Herz-Aus-Goldbeobachtet ihn lange.
    Still.
    Aus sicherer Entfernung.

    Rund um Novo gab es wieder Gefechte.
    Kein Großangriff. Eher ein Nadelstich. Ein Nachbeben.

    Man sah dieses Mal gelbe Armbinden. Ein nicht näher benanntes Individuum mischte ebenfalls mit und wurde getötet vom Scharfschützen im Osten. Die Angreifer kamen fast rein. Fast, aber Novo wurde gehalten. Noch immer.

    In Prigorodki boxen sich zwei Bambis im Ring.
    Wir beobachten.
    Manchmal war das die gesündeste Form von Konfliktlösung hier.

    Dann Berezino.

    Ein Unterstand im Camp wurde abgebaut.
    Von wem? Natürlich wusste es keiner.
    Aber die Frage blieb: Warum?

    Später lag ein totes Bambi im Camp. Jemand begann, es zu beerdigen.
    Ein zweites bewaffnetes Bambi kam dazu. Grüßte.

    Das erste Bambi redete dagegen nicht. Füllte nur das Camp auf und beerdigte die Leiche. Kurz: Ging seiner Arbeit nach.

    Und wurde dann in der Nacht von dem anderen mit der Waffe erschossen.

    Herz-Aus-Goldwar in der Nähe. Hörte die Schüsse vom Sniperwald aus. Im Morgengrauen sah sie den flüchtenden Täter in Richtung Kirche durch den Wald rennen. Sie hatte eine Waffe in der Hand, er schoss auf sie. Für Reden war keine Zeit. Sie ging in Deckung, erwiderte das Feuer.
    Dabei traf sie ihn. Nicht tödlich, aber er ging bewusstlos zu Boden.

    Bevor sie ihn erreichen konnte, erledigten Zombies den Rest.

    Erst später verdichteten sich die Berichte:
    Es könnte (MISA) ROB von MISA gewesen sein. Könnte.
    Er hat gesprochen, aber die Sachlage ist nach wie vor unklar.

    Warum er das getan haben sollte, verstand Herz-Aus-Goldnicht.

    Und genau da lag das Problem.

    Nicht nur Svetlojarsk wurde offenbar nicht geachtet. Nun auch Berezino.

    Alte Wunden rissen auf. Und plötzlich stand die Frage wieder im Raum: Wie lange blieb man neutral, wenn Neutralität nur einseitig erwidert wurde?

    Herz-Aus-Goldhatte an diesem Tag keine große Waffe dabei.
    Nur eine Langwaffe für die Jagd. Sie hatte nicht getötet, aber es hatte gereicht um zu verteidigen. Doch sie sagte, sie wolle das alles nicht mehr. Dieser ständige Kampf… Ich verstand sie und war froh, dass ich mir nicht ständig Gedanken machen musste, ob meine Kugel nun auch wirklich den Richtigen traf.

    Crippsy holte sich später im Norden ein neues Auto von den Chicks ab.
    Irgendein Handel. Irgendeine Abmachung.

    Natürlich platzte er damit mitten in einen laufenden Raid rein. Weil warum auch nicht. Ich sag’s ja: Der Typ hat ein Händchen für‘s Timing.

    jayphiiyo reagierte sofort, geleitete ihn sicher durch die Schusslinie und am Ende brachte er das Auto tatsächlich heil nach Hause.

    Ein Erfolg an einem Tag, der sich weniger nach Wiederaufbau anfühlte sondern mehr nach Riss. Man merkte es.

    Die Camps wurden nicht mehr nur beobachtet. Sie wurden getestet. Und jedes Bambi, dass sich darin aufhielt, konnte potenziell ein Gegner sein.

    Und Neutralität?
    Die stand plötzlich wieder einmal auf dem Prüfstand.

    Herz-Aus-Goldwürde in sich gehen müssen.

    🥔Freitag – 06.02.2026 –  Kartoffelkönig und Jannik macht Schulden

    🥔Freitag – 06.02.2026 – Kartoffelkönig und Jannik macht Schulden

    Kein-Hosen-Kelvin entzündete ein Lagerfeuer. Eigentlich entzündete er zwei.

    Sie standen aber plötzlich mitten auf der Straße vor seiner Baustelle.
    Dazu gefällte Bäume. Anarchie!

    Herz-Aus-Goldbrach ihre Beobachtung schließlich ab und ging nachts auf ihn zu.
    Es stellte sich heraus: Kein-Hosen-Kelvin hieß eigentlich Unterhosen-Udo. Klar… warum auch nicht. Die Lagerfeuer auf der Straße waren nicht von ihm.
    Irgendjemand hatte ihm wohl einen Streich gespielt, seine Feuerstellen entwendet
    und…dekorativ neu platziert.

    Außerdem hatte jemand aus purer Lebensfreude ein Schloss an seine Tür gebaut.
    Er nahm es schulterzuckend hin.

    Er nannte sich selbst den „Kartoffelkönig“. Na wenn das mal ravini01hört…
    Das grenzt für gewisse Menschen aus Dolina und Novo fast schon an Majestätsbeleidigung.

    Und trotzdem – oder gerade deshalb entstand so etwas wie Vertrauen zwischen Herz und ihm. Er schenkte Herz-Aus-Goldeine Kartoffel und brachte immer wieder Dinge ans Camp.
    Herz-Aus-Goldbedankte sich. Manchmal begann Diplomatie eben mit Knollen.

    Währenddessen hatte Jannik ein anderes Problem:
    Er hatte sich am Vortag einen LKW von jayphiiyogeliehen, um an seiner Base zu bauen – und wurde aus eben diesem LKW geschossen. War nicht sein Tag.

    Der LKW verschwand, seine Schuld blieb.
    Und dem „Warlord aus dem Vorort“ wie SebastianThe1st.  jayphiiyospaßeshalber nannte, wollte man ungern etwas schulden.

    Also gingen Herz-Aus-Goldund @SebastianThe1st auf LKW-Suche.
    Reifenmission.
    Sie fanden tatsächlich einen, machten ihn flott, beluden ihn für Jannnik mit Holz, holten Jannnik ab und am Ende brachte Basti noch Jannniks Ada sicher heim.

    Herz-Aus-Gold sicherte nebenbei zwei Fässer für den Turm in Prigorodki. Zum Sortieren von Material. Klingt fast alles nach Multitasking….

    Am schwarzen Brett tauchten die Buchstaben „L“ und „H“ auf.
    Lost Hope? Lockeund Herz-Aus-Gold? Oder einfach jemand mit Langeweile?

    Herz-Aus-Goldbrachte Crippsy eine Baustellenlampe für seinen Leuchtturm.
    Der Brite hatte ja große Pläne. Beleuchtung war da nicht ganz unwichtig.

    Im Containerhafen von Prigorodki fand Herz-Aus-Goldschließlich noch Schafe.
    Sie jagte sie. Später wurde mit Jannnik gegrillt.

    Und dann kam die Realität.

    In der BBA fehlten plötzlich Wände.
    Die Zeit für den Despawn war gekommen.
    Kein Fahnenmast hieß keine Verlängerung.

    Also wieder ran.

    Selina ( janinesta) und ich halfen mit.
    Wir bauten neu.
    Zogen Wände hoch.
    Setzten eine Fahne.

    Währenddessen schoss plötzlich ein Ghillie vom Kran auf Cala-j im Industriegebiet.
    ninja2.00926 (UltrA) und Selina ( janinesta) reagierten sofort, stürmten hin und regelten das.

    Nein, nicht mit einem Kill. Sondern mit einem Gespräch.

    Der Schütze hieß Luke.
    Neu im Land.
    Hatte offenbar noch nicht verstanden, was Camps hier bedeuteten.

    Cala-j erklärte ihm die Gepflogenheiten. Dass man nicht einfach auf alles schoss,
    was sich bewegte. Er hörte zu. Lernprozess live.

    Später kam Sarafiya_Nici von der 501st ans Camp.
    Gemeinsam mit Selina ( janinesta), Herz-Aus-Gold , ninja2.00926 (UltrA) und Jannik wurden Bäume gefällt und die BBA weiter zugebaut.

    ninja2.00926 (UltrA) probierte neue Bautechniken aus, die sie bei jayphiiyo gelernt hatte und Sarafiya_Nici lernte den Powersprung kennen. Zeitweise sah es in der BBA aus wie in einem sehr ambitionierten und sinnlichen Yoga-Kurs…

    Aber am Ende stand sie wieder.
    Die BBA. Lücken dicht. Fahne gesetzt.

    BzU_GraveDigger zog sich nach Berezino zurück.

    Am schwarzen Brett lagen die Buchstaben „THX“ und „UN“.
    Erst dachte man an Dank für UN-Helme.
    Dann eher an ninja2.00926 "UltrA-Ninja."

    In Novo traf NiggoBnoch auf Leon, der Medizin brauchte.
    Es wurde getauscht. Geholfen.

    Herz-Aus-Goldholte noch ein großes Zelt bei „Last Hope“ ab
    und fuhr SebastianThe1st. heim.

    🔫Samstag – 07.02.2026 –  Fassbergung und Raidabwehr

    🔫Samstag – 07.02.2026 – Fassbergung und Raidabwehr

    Der Tag startete mit einer traurigen Nachricht: Schankmeister zog sich erst einmal zurück.
    Schweren Herzens, aber andere Dinge hatten Priorität. Herz-Aus-Goldverstand das. Wirklich.
    Auch wenn es schade war. Sie dankte ihm für alles, versprach, auf sein Auto „JOCHEN“ aufzupassen und auf seine Sachen. Manche Abschiede waren keine Dramen sondern eben nur eine Pause. Und alles verlief in Wellen, wie man hier sagte.

    SebastianThe1st.zog los auf seiner Route.
    Cala-j wurde bei Kamyshovo im Boot beschossen.
    Die Küste war also wieder das, was sie immer gewesen war: keine Wellnesszone.

    Rio versteckte vier Fässer bei Krona.
    „Die kann man mal holen“, sagte er.
    Als wäre das ein Spaziergang…

    Unterhosen-Udo baute derweil weiter am schiefen Turm von Prigo.
    Ein Bauwerk, das man entweder als architektonische Provokation, als sehr mutiges Statement oder einfach nur als „unschön“ bezeichnen konnte. Die Meinungen waren verschieden.

    Pinky, Herz-Aus-Gold , Selina ( janinesta), ninja2.00926 (UltrA) und Jammet fuhren los –
    zwei Autos, eine Mission: Fässer in Krona sichern.

    Bei Chernogrosk hatte ninja2.00926 (UltrA) erst einmal einen Unfall im "WITWENMACHER".
    Ich fragte mich ernsthaft, wie Herz-Aus-Gold eigentlich immer dazu kam, genau dieses Auto zu nehmen…. Das ist MEIN BABY VERDAMMT!

    Bei Krona im Wald kam Herz-Aus-Golddann auf die Idee, querfeldein zu fahren.
    Was sollte schon schiefgehen?

    Nach dem Beladen der Fässer kam man den Hang nicht mehr hoch.
    Man steckte fest. Mitten im Wald, nahe dem Bach und drohte abzurutschen. Na toll.

    Herz-Aus-Goldversuchte zu retten, was zu retten war, rutschte aber nur weiter gegen einen Baumstamm.

    Rio hielt es für eine brillante Idee, das Auto anzuschieben
    und einfach den Hang runtergleiten zu lassen.

    Fast landeten sie im Wasser.
    Fast.

    Irgendwie schafften sie es doch noch und dem Gelächter von Pinky und Selina ( janinesta ).
    das Auto heil ins Camp zurückzubringen. Manchmal war Chernarus ein reiner Nervenmarathon.

    Rio meldete später Schüsse am NWA bei Nacht.
    Gebrochenes Bein.
    Fast tot.
    Aber er entkam humpelnd.

    In Novo gab es einen versuchten Speer-Raid.
    Die Raider sprachen Spanisch, jemand aus Novo legte dem Fremden nahe zu verschwinden. Dann Schüsse aus dem Ostwald. Typische Sniper-Position. Man hatte inzwischen Erfahrung. Er überlebte dort nicht lange.
    Sein Freund floh.
    Sie sprachen also Spanisch? Das ließ bei Herz-Aus-Goldnatürlich sofort die Paco-Glocken klingeln. Sie hatte ja einen spanischsprechenden Fremden am Camp getroffen, der sich Paco nannte und aus Guatemala stammte.
    Das könnten sie gewesen sein, denn sie glaubte nicht, dass es Xavicom und seine beiden Freunde aus Spanien waren, die zurückgekommen waren. So hätten sie sich nicht verhalten.

    Rio berichtete später, er habe seine Verfolger noch gestellt, einem davon einen Beinbruch verpasst und sei dann entkommen.

    Nicht ungefährlich, aber effektiv.

    Später am Abend brach ich auf Richtung Mogilevka, Sommercamp, Jägerklamotten besorgen.

    Ich beobachtete die Hochhäuser vom Berg aus. Routine. Ging nicht von einem Angriff aus. Aber was soll ich sagen? Ich traute meinen Augen nicht, als ich jemanden über die Garagen von SebastianThe1st. und Locke huschen sah. Ja, drüber. Das war kein Spaziergang.

    Ich beobachtete genauer.
    Es waren mehrere. Sie versuchten, die Garage aufzubrechen.

    Funkspruch.
    Alarmstufe Rot.
    Warnschuss meinerseits.

    Keine Reaktion.
    Sie verteilten sich.
    Kurz darauf sieben Explosionen. Sieben!

    Ich schoss von verschiedenen Positionen in ihre Richtung, nur damit sie merkten: Hier wird verteidigt. So geht das ja nun nicht!

    jayphiiyound WhiskeyMixer waren unterwegs. Ich erwischte tatsächlich einen am Hochhaus.
    Es kam zum Häuserkampf. Jay war eine Maschine.
    Stürmte. Erwischte ein zurückeilendes Bambi und einen im Hochhaus. @Whiskey_Mixer unterstützte. Dann wurde es dunkel. Locke kam – wie immer – etwas später. jayphiiyoerwischte noch den vermutlich Letzten.

    Am Ende stellte sich heraus, dass es vermutlich dieselbe spanischsprachige Gruppe war, die auch in Novo gewesen war. Vielleicht die aus Guatemala.“Guatemalteken“. So nennt man nämlich Leute, die aus Guatemala kommen. Hab ich vorher nicht gewusst. Jetzt weiß ich es.
    Was sie genau mit den Explosionen erreichen wollten, war unklar.
    Denn kaum ein Tor war ernsthaft beschädigt worden. Sie wussten definitiv nicht, was sie da taten. Sieben Explosionen für sehr wenig Ergebnis.

    Die Sache wurde geklärt. SebastianThe1st.und Locke waren dankbar.

    Und ich dachte mir nur: Die großen Kriege sind vorbei, nun kommen die Geplänkel wieder zu uns an die Küste… die Zeit der Wohlstandsdepression war gekommen und die Nachbeben in Novo hörten nicht auf.

    🍃Sonntag – 08.02.2026 – Atempause auf Raten

    🍃Sonntag – 08.02.2026 – Atempause auf Raten

    Nach der nächtlichen Garagen-Oper fuhren jayphiiyo und WhiskeyMixerwieder heim.
    Alles gesichert.
    Ich beschloss, unsere nächtlichen Gäste künftig wirklich die „Guatemalteken“ zu nennen. Klingt schräg, ich weiß und ist ein echter Zungenbrecher. Ist aber eingängiger als „die spanischsprachige, explosionsfreudige Gruppierung, die so gerne raided“.

    In Prigo tauchte ein Aggro-Bambi auf.
    Mit einer Derringer und der festen Überzeugung, Unterhosen-Udo am Turm erschießen zu müssen.

    Pinky, Campwache mit Falkenblick, reagierte schneller als der gesunde Menschenverstand dieses Bambis. Angreifer down.

    Der kam jedoch wieder. Versuchte es ein zweites Mal.
    Dieses Mal setzte sich sogar Udo zur Wehr.

    Der Kartoffelkönig verteidigte seinen schiefen Turm und wandelte sich vom überzeugten Pazifisten zum wehrhaften Bürger.
    Man lernt nie aus.

    Am Abend gab es noch eine Art Videodreh-Treffen mit I.K.E.A. in Novo.
    Ein bisschen „Lasst uns festhalten, wer wir sind!“
    Vielleicht für die Nachwelt.

    Zurück in Prigorodki sah ich zwei Fremde mit gezogener Waffe aus dem Sumpf aufs Camp zulaufen.

    Puls: 180.
    Finger: bereit.

    Ich saß oben im Turm, beobachtete.
    Winken oder schießen? Ich entschied mich fürs Winken.

    Sie erwiderten die Geste.

    Also blieb meine Waffe auf dem Rücken.
    Aber man wusste ja nie, ob es eine Finte war. Zum Glück wusste ich auch:
    Freunde waren in der Nähe.

    Die beiden steuerten erst Unterhosen-Udos Turm an.
    Redeten mit dort mit Jannnik, er zu Besuch war und mit Udo, der wie immer nur in Textform kommunizierte. Später kamen sie ins Camp.
    Stellten sich vor: HeldInnosund Bananensaft.

    Ordentlich. Relativ neu. Relativ höflich.

    Sie zogen weiter Richtung Elektro.

    Und ich blieb mit diesem Restzweifel zurück.
    Ob sie nur neugierig waren oder schon im Kopf durchgespielt hatten,
    wie schnell man diesen Turm wohl aufbekommen würde?

    Aber sie schossen nicht.
    Sie sprengten nichts.
    Sie ließen das Camp stehen.

    Und damit endete diese Woche.

    Keine Explosion.
    Kein letzter Knall.

    Nur dieses leise Gefühl, dass Ruhe in Chernarus wie immer selten bedeutet, dass wirklich Ruhe ist und dass die Wohlstandsdepression so langsam aber sicher in den Köpfen aller hier angekommen war.

    Fazit…

    Und damit, liebe Turmbauer, Garagenverteidiger, Zucchinizüchter, Nachtwachen, Kartoffelkönige, Leuchtturmarchitekten und Menschen mit sehr klaren Vorstellungen davon, wem welches Camp gehört – das war sie. Diese Woche.

    Eine Woche zwischen Dauerbelagerung und Atempause.
    Zwischen großem Knall und sehr persönlichen Einschlägen.
    Zwischen Hilfeleistung mit offenen Händen – und Kugeln aus dem Hinterhalt.

    Novo wurde gehalten.
    Nicht unbeschadet. Aber gehalten.

    Svetlojarsk zeigte, wie schnell Respekt relativ wird.
    Berezino erinnerte daran, dass Neutralität nicht einseitig sein sollte und Prigorodki blieb das, was es immer ist: Bühne, Boxring, Zuflucht, Pulverfass.

    Irina Zamenovafiel.
    Und mit ihr ein Stück dieser leisen Selbstverständlichkeit, mit der manche einfach helfen.
    Das tat weh. Mehr als jede Explosion.

    Herz-Aus-Goldzweifelte.
    Kurz.
    Dann baute sie weiter.
    Nicht, weil sie naiv ist.
    Sondern weil sie sich weigert, das Feld denen zu überlassen,
    die nur zerstören können.

    Und ich?

    Ich hörte die Funkpausen.
    Ich merkte mir, wer nachts schlich
    und wer tagsüber laut diskutierte.
    Ich sah rote Armbinden, gelbe Armbinden, keine Armbinden
    und stellte fest, dass Moral leider nicht farbcodiert ist.

    Diese Woche war kein klarer Sieg.
    Kein sauberer Abschluss.
    Eher ein langes Ziehen am Nerv.

    Ein Test.
    Für Geduld.
    Für Haltung.
    Für das, was man noch bereit ist zu verteidigen –
    und das, was man trotzdem nicht aufgibt.

    Wenn ihr mich sucht:
    Ich bin irgendwo zwischen Turm und Feuerstelle,
    mit staubigen Stiefeln, einer halb geleerten Konserve
    und einem Funkgerät, das erstaunlich oft genau dann rauscht,
    wenn es wirklich wichtig wird.

    Nr. 371 – Ende.


    🎞️TEASER:

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    🎞️VIDEOBEITRAG (ab Sonntag, 22.02.2026, 18:00 Uhr):

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