Beiträge von Rita Kimmekorn

    Skandalös! – Man erzählt sich ja so einiges…

    Eine Kolumne von Rita Kimmekorn

    Prigorodki ist bekanntlich ein ruhiger Ort.
    Ein Brunnen, ein paar Unterstände, ein Turm, der aussah, als hätte er sich irgendwann entschieden, der Schwerkraft nur noch optional zu folgen und natürlich die Samariter, die dort mehr oder weniger regelmäßig versuchen, Ordnung in eine Welt zu bringen, die sich bekanntlich nur sehr ungern ordnen lässt.

    Bis heute.

    Denn da verschwand der schiefe Turm. Und zwar nicht etwa durch einen Sturm, ein Missverständnis mit Sprengstoff oder durch eine jener architektonischen Selbstkorrekturen, für die Chernarus berüchtigt ist.

    Nein. Er verschwand durch eine Kombination aus Entführung, Funkmeldungen, Kürbiskernen und eines überraschend gut gelaunten Abrisstrupps.

    Skandalös!

    Man muss es sich einmal vorstellen:

    Während sich zwei Samariterinnen – @Herz-Aus-Gold und die Dame in Blau, Lina ( janinesta) – in den Händen eines ominösen Bündnisses namens A.B.R.I.S.S. befanden, begann man in Prigorodki ernsthaft darüber zu diskutieren, ob der Turm nun fallen müsse oder ob er inzwischen vielleicht sogar Kulturgut sei.

    Am Ende fiel er trotzdem. Unter tatkräftiger Anleitung eines gewissen Crippsy, wie mir mehrere Augenzeugen versicherten.

    Ein Brite übrigens.

    Man hört es schon am Akzent, sagen sie.

    Nun ist das an sich nichts Ungewöhnliches.
    Briten bauen gern. Besonders Dinge mit Aussicht.

    Und genau da wird es interessant!

    Denn nachdem man in Prigorodki das ganze Gebilde Stück für Stück abgebaut hatte, äußerte ausgerechnet @Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 (von einigen neuerdings liebevoll "Affe" genannt...) einen bemerkenswerten Gedanken. Ganz vorsichtig natürlich. Nur so eine Idee. Ein kleiner Verdacht. Im Kreis der Bauenden...

    Man müsse sich doch einmal fragen, sagte sie sinngemäß, wer eigentlich am meisten vom Abriss profitiert und warum Crippsy gerade so laut jubelte über den Fall des Turms. Es kam ihr so vor, als seien Herz und Lina gar nicht Grund seines Euphorischen Freudenrufs gewesen.

    Nun.

    Der Turm ist weg.

    Und wer hat jetzt plötzlich die höchste Konstruktion in der Umgebung und ließ keine Gelegenheit aus, das auch zu betonen?

    Richtig.

    Der Brite.

    Crippsy.

    Natürlich wäre es völlig abwegig zu behaupten, dass jemand ein ganzes Aktionsbündnis namens
    "Aktionsbündnis zur Beseitigung riskanter Infrastrukturen und Schief-Strukturen" organisiert, nur um die eigene Aussicht zu verbessern.

    Wer würde denn so etwas denken?

    Wer würde einen freundlichen Mann mit britischem Akzent, der zufällig auch noch beim Abbau des Turms am engagiertesten mit anpackt, ernsthaft verdächtigen?

    Ich jedenfalls nicht.

    Ich stelle nur Fragen.

    Zum Beispiel diese: Wer wusste eigentlich als Erstes, dass der Turm wirklich fallen würde?

    Wer hatte die Werkzeuge bereits bereit und stand mit Helm und einer für die Entführer typischen Warnweste und Abrisswerkzeug bereits schon früh am Nachmittag bereit? Wer ließ keine Gelegenheit aus, die Arbeitenden durch Zurufe und eingespielte Musik bei Laune zu halten?
    Und wer steht jetzt auf dem höchsten Punkt weit und breit, schaut über die Küste und kann mit ruhiger Stimme sagen: „Ich habe doch nur geholfen.“

    Skandalös!

    Doch es gibt noch eine andere Merkwürdigkeit in dieser Geschichte.

    Ein Fremder ( Der_Fremde), der vor einigen Tagen am Camp auftauchte, äußerte einen Gedanken, der mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf geht.

    Er fragte – ganz unschuldig natürlich – wo denn A.B.R.I.S.S. eine Basis hätte und wer dazu gehörte. Natürlich wusste man weder das eine, noch das andere. Und dann kam seine Idee: Was wenn es einen Maulwurf gibt? Was, wenn A.B.R.I.S.S. aus Leuten aus dem Umfeld von Prigorodki besteht?

    Auch andere Stimmen im Camp wurden laut.
    Einerseits der Hinweis wie "HLP" von Herz-Aus-Gold mit Kürbiskernen. Dann 11 Kerne und ein Helm.

    Alles Dinge, die am Ende schließlich nach Khelm führten.

    Während sie gleichzeitig im Funk immer wieder darauf bestand, dass niemand ihr folgen solle, dass keine Waffen gebraucht würden, dass nichts eskalieren dürfe.

    Eine interessante Kombination, finden Sie nicht?

    Spuren legen und gleichzeitig davor warnen, ihnen zu folgen.

    Fast so, als wüsste jemand, dass die Situation gar nicht so gefährlich ist, wie sie von außen wirkte.

    Oder – und das wäre natürlich eine noch gewagtere Theorie – als wüsste jemand etwas über die Entführer, das der Rest von uns nicht weiß.

    Was wäre, wenn Herz-Aus-Gold zumindest ahnte, dass die Menschen hinter A.B.R.I.S.S. gar keine Fremden waren?

    Was, wenn sie vermutete, dass sie aus unserer Mitte stammen?

    Eine unbequeme Idee.

    Und vermutlich völlig falsch.

    Denn wer würde schon auf die Idee kommen, dass eine Entführung in Chernarus von Menschen organisiert wird, die man vielleicht sogar kennt?

    Ich jedenfalls nicht.

    Ich frage nur.

    Und manchmal ist eine Frage spannender als jede Antwort.

    Skandalös.

    Aber Sie wissen ja: Veröffentlicht ist nicht gleich wahr. Und man erzählt sich ja so einiges…

    Ihre
    Rita Kimmekorn

    „Neue Spuren, alte Fragen – Man erzählt sich ja so einiges!“

    - Rita Kimmekorn berichtet

    Skandalös!

    Während in einer staubigen Garage irgendwo zwischen Ölgeruch, Metallregalen und zwei erstaunlich ruhigen Samariterinnen über Diplomatie gesprochen wird, passiert draußen genau das, was in Chernarus immer passiert: Jemand findet etwas. Jemand versucht zu raiden und jemand anderes verliert etwas. Und plötzlich weiß niemand mehr so genau, was Sache ist. Aber dafür haben Sie ja mich! Ich bringe mal etwas Licht ins Dunkel. Exklusiv für Sie!

    Der LKW-Fund

    Fangen wir mit dem LKW an. Gerüchten zufolge wurde der Lastkraftwagen mit Baumaterial, der angeblich irgendwo zwischen Gorka und Novy Sobor versteckt worden sein soll, inzwischen tatsächlich gefunden. Neben einer verlassen Basis und einer Kiste, in der sich die Buchstabenkombination "LOL" befand. Skandalös!
    Das waren vermutlich Raider mit Humor.

    Gefunden wurde der LKW übrigens nicht von irgendeinem Bambi. Nein!
    Gefunden wurde er - und das habe ich aus absolut zuverlässiger Quelle erfahren - von keinem Geringerem als Schnüffelnase E.C.H.O., Gentlemen-Raider Davus und Turmbesitzer sloptork, Tom, persönlich.
    Ja, sie haben richtig gelesen.
    Genau dieser Tom. Der Mann, dessen Turm laut Ultimatum eigentlich bald verschwinden soll.

    Skandalös!

    Denn wenn diese Informationen stimmen (was sie mit an hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit angrenzenden Sicherheit tun), dann hat der Turmbesitzer gerade gemeinsam mit zwei anderen Männern den LKW mit Baumaterial in Richtung BBA gebracht.

    Man könnte jetzt natürlich sagen: Sehr kooperativ!

    Andere könnten aber auch fragen: Schaufelt sich @Sloptortk gerade sein eigenes Grab? Denn wenn der Turm wirklich fallen soll, dann liegt das Werkzeug dafür nun offenbar… sehr ordentlich bereit.

    Ich frage ja nur....


    Ein Auto taucht wieder auf

    Doch während sich manche Menschen um Baumaterial kümmern, taucht plötzlich ein anderes Puzzlestück wieder auf:

    Der blaue ADA von Davus. Ein Sanitäter berichtete, dass er nahe Berezino in Ausübung seiner Pflicht, eine Garage neu verbarrikadiert vorfand. Angelockt wurde er von Raidschüssen in der Nähe, die vermutlich auf diese Garage abgegeben wurden. Skandalös!

    Als er sich die besagte Garage etwas näher ansah, fiel ihm durch die Zaunritzen ein auffällig lackiertes Fahrzeug ins Auge.
    Der Sanitäter namens BzU_GraveDigger sagte in einer Stellungnahme: "Handelt es sich um das gesuchte Vehikel des Davus??? Naja, werde da bei meiner Routine Tour da mal ein Auge drauf schmeissen, was da passiert!"

    Zufall?

    Vielleicht.

    Oder vielleicht nicht.

    Denn erinnern wir uns:

    E.C.H.O. hatte angeblich zuvor einen Code in der Entführer-Basis beim Funkturm entdeckt. Einen Code, der vielleicht mehr war als nur eine Zahlenkombination.
    Und wenn jemand sich mit versteckten Codes auskennt, dann ja wohl er!

    Vielleicht war es ein Hinweis oder ein Wegweiser. Vielleicht sogar genau der Hinweis, der die Leute zur Garage führte?

    Mit anderen Worten: Die Entführer haben die beiden Samariterinnen mitten unter den Augen ihrer Lieben versteckt gehalten. In Berezino.
    Demzufolge ist es nicht unwahrscheinlich, dass es in und um das Camp noch weitere Hinweise zu entdecken gibt.

    Und wenn das sich bewahrheiten sollte, dann stellt sich eine sehr einfache Frage: Wo führt das alles hin?

    Ich frage ja nur...


    Die Samariter wissen Bescheid

    Doch während draußen bereits über Codes, Garagen und mögliche Spuren diskutiert wird, bleibt eine Person erstaunlich… konsequent.
    Herz-Aus-Gold.

    Sie blieb ruhig.
    Besonnen.
    Fast schon… erstaunlich gelassen, aber offenbar sehr müde.

    Sie bestätigte, dass es ihr und janinesta (Lina) gut gehe und bat die Menschen draußen um etwas, das in Chernarus selten geworden ist: Geduld.

    Stattdessen sollten sich alle lieber um die Bauaktion kümmern. Baumaterial sammeln und den Menschen hier ein wenig Zeit geben.
    Eine interessante Bitte.

    Denn sie zeigt vor allem eines: Die Entführer wissen längst, dass man ihnen auf der Spur ist.
    Und die Samariterinnen wissen inzwischen auch, dass die Entführer wissen, dass man ihnen auf der Spur ist.
    Und die Entführer wissen, dass die Samariterinnen wissen, dass die Entführer wissen, dass man ihnen auf der Spur ist. Und jetzt wissen Sie, verehrte Leserinnen und Leser es auch!
    Chernarus nennt so etwas normalerweise… den Beginn einer Kettenreaktion.

    Doch trotz Handschellen und Knebel in Sichtweite, verschlossener Türen und einer Garage, die vermutlich nicht auf der üblichen Campingplatzliste steht, scheint sie noch immer fest daran zu glauben, dass ihre Entführer im Grunde gar keine so schlechten Menschen sind und dass ihre Leute oder ihre Freunde nichts Unüberlegtes tun werden.

    Typisch für sie.

    Wer Herz kennt, weiß: Für sie sind Menschen selten nur Täter oder Opfer – meistens einfach nur Menschen, die irgendwo falsch abgebogen sind.

    Skandalös!

    Manche würden das bewundern.

    Andere würden fragen: Ist das bemerkenswerte Gelassenheit, bereits der Anfang eines Stockholm-Syndroms oder einfach reichlich Berufserfahrung im Umgang mit solchen extremen Situationen?

    Ich meine ja nur...


    Ein Gespräch mit A.B.R.I.S.S.

    Um mir etwas Klarheit zu verschaffen, habe ich versucht, mit einem Vertreter der Gruppe A.B.R.I.S.S. zu sprechen.

    Die Antwort war überraschend… entspannt.

    Auf die Frage nach dem verschwundenen Auto erklärte der Aktivist in einem exklusiven Interview:

    Zitat

    „Der Ada? Ja...den haben wir uns nur....ausgeliehen. Hätten wir gewusst, dass Davus so dran hängt.... Naja kann ihn gerne wiederhaben.“

    Eine bemerkenswert höfliche Formulierung für einen Vorgang, den andere Menschen vermutlich schlicht Diebstahl nennen würden.

    Doch damit nicht genug.

    Der Aktivist mit der Warnweste und der Spitzhacke, den wir liebevoll intern den "Spitzhackenhainer" nennen, fügte hinzu:

    Zitat

    „Wir wissen, dass der Code zum Tor versteckt wurde... Haben uns nicht mehr die Mühe gemacht, die Spuren zu verwischen....“

    Mit anderen Worten:

    Die Hinweise lagen angeblich längst offen herum. Man musste nur genau genug hinschauen...

    Und auch das eigentliche Motiv wurde noch einmal bestätigt:

    Zitat

    „Wir betonen: Wir wollen kein böses Blut. Uns geht es nur um den Turm. Den beiden Druckmitteln geht es gut und wir alle wollen, dass das auch so bleibt. “

    Ah.

    Da ist er wieder. Der Turm.

    Dieses schiefe Bauwerk, das inzwischen mehr diplomatische Verwicklungen ausgelöst hat als so mancher Sonntagsspaziergang nach Riffy.

    Skandalös!


    Eine erstaunlich einfache Idee

    Und damit sind wir wieder beim Ausgangspunkt.

    Beim Turm.
    Beim LKW.
    Und beim blauen ADA von Davus, der möglicherweise irgendwo in einer Garage bei Berezino steht.

    Nun könnte man natürlich weiter darüber spekulieren, wer hier wen austrickst, wer welchen Code hinterlegt hat und wer am Ende das letzte Wort haben wird.

    Oder… man könnte eine erstaunlich einfache Idee verfolgen.

    Vielleicht wäre es gar nicht schlecht, wenn sich ein paar Menschen zusammentun und sich dieses Fahrzeug und seine Umgebung einmal genauer ansehen.

    Nur um sicherzugehen. Nur um nachzuschauen. Nur um vielleicht den einen oder anderen Hinweis zu finden.

    Oder wir richten unseren Blick auf den Turm. Nochmals und stehen damit genau dort, wo diese Geschichte begonnen hat.

    Beim schiefen Turm von Prigorodki.

    Während LKWs gefunden werden, Autos auftauchen, Codes entschlüsselt werden und Masken über Zäune fliegen, steht er noch immer dort.

    Schief.

    Unbeeindruckt.

    Fast so, als würde er sich über das Chaos amüsieren, das er ausgelöst hat und sich - verzeihen Sie mir den flachen Wortwitz - schief lachen.

    Skandalös!

    Denn am Ende bleibt eine erstaunlich einfache Frage:

    Wird der Turm fallen… oder fallen Menschen für ihn?

    Aber Sie wissen ja: Veröffentlicht ist nicht gleich wahr.
    Und man erzählt sich ja so einiges…

    Skandalös!

    - Ihre Rita Kimmekorn


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    EXTRABLATT:
    Hier gibt es nochmal die skandalösen Nebenmissionen im Überblick:


    ✅ 1. Findet den LKW mit Baumaterial
    Gerüchten zufolge wurde ein Lastwagen mit Baumaterial irgendwo in der Region zwischen Gorka und Novy Sobor versteckt.
    Wer ihn findet, könnte den Grundstein für etwas Neues legen, vielleicht sogar für ein Bauwerk, das weniger Menschen gefährdet.

    ⏹️ 2. Organisiert Baumaterial über die Chicks in Action
    Die Gruppe Chicks in Action hat angeblich ihre Unterstützung zugesagt.
    Material könnte bereitgestellt werden, sofern jemand den Mut hat, danach zu fragen und das Material zu transportieren.

    ⏹️ 3. Findet den blauen ADA von Davus
    Ein gewisser Davus wäre vermutlich sehr erfreut, sein Fahrzeug wiederzusehen.
    Und vielleicht würde eine solche Geste auch zeigen, dass nicht jede Geschichte mit einem Diebstahl enden muss.

    ⏹️ 4. Baut etwas Neues
    Der Turm muss nicht einfach verschwinden.
    Vielleicht kann aus seinem Ende auch ein Anfang entstehen.
    Ein neues Bauwerk.
    "Ein Symbol der Gemeinschaft", wie Herz sagen würde.
    Etwas, das zeigt, dass Prigorodki mehr sein kann als ein schiefer Turm und ein Ultimatum.
    Der Turm könnte begradigt werden und gemeinsam noch etwas Sinnvolles entstehen.
    Wunschdenken oder bald schon Realtität? Wir werden sehen.
    Einige neue Gruppierungen haben bereits angekündigt, ebenfalls helfen zu wollen.

    Skandalös!

    „Skandalös – Man erzählt sich ja so einiges!“
    - Rita Kimmekorn berichtet

    Skandalös!

    Prigorodki – ein Ort, der früher für ein Bambi-Camp bekannt war, für ein paar helfende Hände und für eine gewisse Samariterin mit roter Jacke (und neuerdings auch eine in blauer...) – ist inzwischen vor allem für etwas anderes bekannt: Einen Turm.

    Nicht irgendeinen Turm.
    Den schiefen Turm von Prigorodki.

    Ein Bauwerk, das so schief steht, dass man sich fragt, ob es gebaut wurde oder einfach langsam umgefallen ist und nur zufällig in dieser Position stehen blieb.

    Errichtet wurde er einst von Unterhosen Udo. Ein Mann, dessen Verhältnis zu Statik offenbar eher philosophischer Natur war.

    Nach seinem Tod übernahm Unterhosen Ulrich den Turm.
    Und nachdem auch dieser das Zeitliche segnete, ging die Verantwortung – oder nennen wir es Besitzerschaft – an Tom über.

    Drei Männer.
    Ein Turm.
    Und eine Neigung, die inzwischen mehr Menschen gefährdet hat, als manche Schusswechsel.

    Bauarbeiter und Bambis sollen dort bereits verunglückt sein.
    Es kursieren Geschichten über eine sogenannte Bambi-Schleuder.
    Und gelegentlich verirrt sich ein Scharfschütze auf die oberste Plattform und blickt direkt auf das Camp.

    Macnhe sagen: Der Turm ist ein Bauwerk.

    Andere sagen: Er ist ein Problem.

    Skandalös!

    Vor gut einer Woche versuchte eine Initiative mit dem bemerkenswert hoffnungsvollen Namen
    „Schöner Wohnen in Prigorodki e.V.“ dieses Problem zu lösen.

    Man wollte den Turm entfernen und vielleicht sogar etwas Neues bauen. Gemeinsam.

    Doch bevor jemand zur Axt griff, sagte die gute Seele des Camps, die Naivität in Person @Herz-Aus-Gold, einen Satz, der in Chernarus fast schon radikal wirkt:

    „Lasst uns doch zuerst mit dem Besitzer sprechen...“

    Es kam, wie es musste: Niemand tat es und so blieb der Turm stehen.

    Bis sich schließlich ein neues Bündnis formierte. Ein Bündnis mit einem Namen, der klingt wie der Passierschein A38 und das neue Rundschreiben B65.

    A.B.R.I.S.S. – Aktionsbündnis zur Beseitigung riskanter Infrastrukturen und Strukturrisiken.

    Und dieses Bündnis entschied sich für eine… nennen wir es unkonventionelle Form der Stadtplanung.

    Herz-Aus-Gold und janinesta (Lina, die Dame in Blau) verschwanden. Ich berichtete bereits exklusiv.

    Oder, wie Herz selbst später erklärte: Sie gingen freiwillig mit, um eine Eskalation im Camp zu verhindern.

    Skandalös!

    Das Ultimatum der Aktivisten ist klar: Der Turm soll verschwinden.

    Am Sonntag.

    Oder die beiden Samariterinnen kehren nicht zurück.

    Nun könnte man meinen, das sei bereits dramatisch genug.

    Doch Chernarus wäre nicht Chernarus, wenn nicht gleichzeitig Retter und Entführer eine erstaunliche Fähigkeit teilen würden:

    Tollpatschigkeit.

    Während auf der einen Seite ein Entführer sich Berichten zufolge bei der eigenen Aktion teilweise selbst fesselte und mehrere Missgeschicke produzierte,
    versuchte auf der anderen Seite ein Retter ein Zeichen zu setzen.

    E.C.H.O. nahm seine Maske ab und warf sie über den Zaun der Basis,
    in der Herz-Aus-Gold und janinesta (Lina) offenbar festgehalten wurden.

    Ein Symbol. Ein sehr sichtbares Symbol. Nur leider auch eines, das die Sicherheit der sogenannten "Verhandlungsmasse" nicht unbedingt verbessert.

    Denn kurz darauf bat Herz-Aus-Gold ihn, alle Spuren zu verwischen. Man sollte nicht merken, dass ein Rettungstrupp auf dem Weg war und noch glaubte sie an Verhandlungen.
    Die Maske lag zu diesem Zeitpunkt bereits im Hof.... Timing ist manchmal keine Glückssache.

    Skandalös!

    War es reine Selbstinszenierung eines geschundenen Charakters oder ein schelmischer Akt der Machtdemonstration? Ich frag ja nur...

    Und als wäre das alles nicht genug, gibt es noch eine weitere interessante Randnotiz: Die Entführer sollen mit einem blauen ADA unterwegs sein.

    Ein Fahrzeug, das laut einem ausgesprochen entrüsteten @Davus ursprünglich ihm gehört haben soll.

    Man könnte also sagen: Nicht nur Menschen wurden entführt. Auch ein Auto. Skandalös!

    Dann tauchte noch eine Funknachricht von Herz-Aus-Gold auf. Durch die offizielle Pressestelle von A.B.R.I.S.S. (official) gesendet.
    Ruhig. Besonnen. Man kennt es ja.

    Sie versicherte, dass es ihnen gut gehe und bemerkte beiläufig, dass die Entführer gar nicht so „schlecht“ seien.

    Eine Aussage, die natürlich Fragen aufwirft.

    Stockholm-Syndrom? Diplomatie? Oder schlicht Schadensbegrenzung in einer Situation, in der Worte vielleicht mehr bewegen können als Waffen?

    Ich frage ja nur....

    Doch während über Masken, Codes und Verstecke diskutiert wird, bleibt das eigentliche Problem weiterhin unangetastet:

    Der Turm.

    Der schiefe Turm von Prigorodki steht noch immer. Sicherheitsrisiko und Schönheitsmakel.

    Die Brüger Prigorodkis müssen näher zusammenrücken und daher gibt es nun auch mehrere Möglichkeiten, wie die Bürger von Prigorodki aktiv werden könnten.

    Nennen wir sie… Nebenmissionen.

    Skandalös!

    ✅ 1. Findet den LKW mit Baumaterial
    Gerüchten zufolge wurde ein Lastwagen mit Baumaterial irgendwo in der Region zwischen Gorka und Novy Sobor versteckt.
    Wer ihn findet, könnte den Grundstein für etwas Neues legen, vielleicht sogar für ein Bauwerk, das weniger Menschen gefährdet.

    ⏹️ 2. Organisiert Baumaterial über die Chicks in Action
    Die Gruppe Chicks in Action hat angeblich ihre Unterstützung zugesagt.
    Material könnte bereitgestellt werden, sofern jemand den Mut hat, danach zu fragen und das Material zu transportieren.

    ⏹️ 3. Findet den blauen ADA von Davus
    Ein gewisser Davus wäre vermutlich sehr erfreut, sein Fahrzeug wiederzusehen.
    Und vielleicht würde eine solche Geste auch zeigen, dass nicht jede Geschichte mit einem Diebstahl enden muss.

    ⏹️ 4. Baut etwas Neues
    Der Turm muss nicht einfach verschwinden.
    Vielleicht kann aus seinem Ende auch ein Anfang entstehen.
    Ein neues Bauwerk.
    "Ein Symbol der Gemeinschaft", wie Herz sagen würde.
    Etwas, das zeigt, dass Prigorodki mehr sein kann als ein schiefer Turm und ein Ultimatum.
    Der Turm könnte begradigt werden und gemeinsam noch etwas Sinnvolles entstehen.
    Wunschdenken oder bald schon Realtität? Wir werden sehen.
    Einige neue Gruppierungen haben bereits angekündigt, ebenfalls helfen zu wollen.

    Skandalös!

    Denn am Ende bleibt eine erstaunlich einfache Frage:

    Wie viele Menschen müssen verschwinden, wie viele Fettnäpfchen mitgenommen und wie viele Autos noch gestohlen oder geschrottet werden, bis jemand einfach
    eine Axt nimmt und den ersten Schritt tut? Ich frag ja nur...

    Aber Sie wissen ja:

    Veröffentlicht ist nicht gleich wahr. Und man erzählt sich ja so einiges…

    Ihre Rita Kimmekorn.

    📌 Eventankündigung: OPERATION A.B.R.I.S.S.

    In Prigorodki ist Bewegung.

    Eine Gruppierung namens A.B.R.I.S.S. (Aktionsbündnis zur Beseitigung riskanter Infrastruktur und Schief-Strukturen)
    hat öffentlich eine bauliche Forderung formuliert.

    Der "schiefe Turm von Prigorodki" soll verschwinden oder fachgerecht neu entstehen.

    Im Zuge dieser Auseinandersetzung befinden sich Herz-Aus-Goldund janinesta (Lina, die Dame in Blau) derzeit außerhalb des Camps in der "Obhut" von A.B.R.I.S.S.

    Beide sind unverletzt.


    🏗 Worum geht es?

    Dieses serverweite Community-Mini-Event gibt euch Zeit und Raum, auf die Situation zu reagieren.

    Bis Sonntagabend habt ihr Gelegenheit:

    • Materialien zu sammeln
    • Den versteckten LKW mit Material finden und wieder flott machen, sowie nach Prigorodki bringen
    • gemeinsam Bauideen zu entwickeln (Was soll aus dem abgebauten Turm werden? Eine Hängebrücke, eine Burg, was anderes?)
    • Informationen auszutauschen
    • Position zu beziehen
    • Strategien zu planen

    Am darauffolgenden Sonntag um 20:00 Uhr erreicht das Event seinen Höhepunkt.

    Was dann geschieht, liegt nicht in einem Skript, sondern bei euch!


    🔀 Mögliche Wege

    Ihr entscheidet:

    • Gemeinsam umbauen
    • Konfrontieren oder befreien
    • Diplomatisch verhandeln

    Es gibt keine festgelegte Route.
    Eure Entscheidungen beeinflussen den Verlauf.


    ⚠ Wichtige Hinweise

    • Das Event lebt von Interaktion.
    • Gewalt sollte nur mit Bedacht und im Rollenspielrahmen eingesetzt werden.
    • Fokus liegt auf Kommunikation, Dynamik und gemeinschaftlicher Entwicklung.
    • Herz-Aus-Gold und janinesta (Lina, die Dame in Blau) dürfen nicht verletzt werden.

    🕒 Zeitplan

    Start: Durch Funkspruch & Forenbeitrag von A.B.R.I.S.S. hier im Thema.
    Finale ("Bauevent oder Befreiung"): Sonntag, 08.03.2026 um 20:00 Uhr, Prigorodki


    (Absprache im GDZ-Discord Eventkanal möglich --> https://discord.gg/ZYgKwKWp5w
    (ACHTUNG: Bitte rechtzeitig registrieren, da man eine Wartezeit hat, bis man reden kann!)



    Bauprojekt, Befreiung oder eine ganz andere Lösung. Ihr entscheidet!

    Wir freuen uns auf kreative Ansätze, hitzige Diskussionen, Baupläne und vielleicht ein neues Gesicht für den Ort.

    — Im Namen eures Orga-Teams

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    Interessant, was plötzlich nicht mehr gesagt wird!

    Es geht um Gespräche, die angeblich nie stattgefunden haben.
    Von Plänen, die offiziell gar nicht existieren.
    Und um Entscheidungen, die vielleicht längst gefallen sind, ohne dass wir davon wissen!
    Skandalös!

    Interessant ist nur, wie auffällig still es plötzlich geworden ist. Finden Sie nicht auch?
    Still in einer Art, die selten etwas Gutes bedeutet.

    Ob es sich dabei um Missverständnisse handelt, um strategisches Schweigen oder um etwas deutlich Konkreteres, lässt sich derzeit nicht abschließend beurteilen.

    Fakt ist lediglich: Etwas ist in Bewegung.

    Weitere Details? Nun ja…

    Dieser Beitrag wird ergänzt, sobald belastbare Informationen vorliegen.

    Veröffentlicht ist nicht gleich wahr und man erzählt sich ja so einiges...

    Ihre Rita Kimmekorn