Der Schweißhelm fällt scheppernd auf den Boden.
Ein kurzer, scharfer Laut, der wie ein gebrochener Satz in der Stille hängen bleibt.
Die Hände zittern, kratzen nach etwas, finden ein Stück Kohle, fast zerbröckelnd.
Mit fahrigen Strichen fährt er über die rohe Wand. Schwarz. Immer wieder.
Die Linien werden krummer, schneller, unlesbar, dann klar:
16-5-15-16-12-5
8-1-20-5
20-8-5-9-18
18-5-6-12-5-3-20-9-15-14
Der Atem geht stoßweise, jeder Zug ein Knurren.
Die Finger hinterlassen Flecken auf dem Stein, dunkle Schlieren, als wolle er die Worte eintreiben.
Ein nervöses Lachen, kurz, wie ein Bellen, dann wieder Stille.
Die Schweißmaske liegt daneben, starrt zurück mit glasiger Reflexion.
Ein Augenblick – der Kopf senkt sich, die Maske wird aufgenommen.
Langsam, zittrig, wird Sie über das Gesicht gezogen.
Ein letztes Zucken der Hand.
Die Akten liegen noch aufgeschlagen am Boden, als hätten sie das alles gesehen.
Ein Schatten fällt darüber, dann Dunkelheit.