Ein Mann mit Schweißhelm steht in einem verlassenen Schulgebäude.
Die Wände, übersät mit alten Parolen, bröckeln den Staub der Jahre herab.
Sein Blick verharrt an einer Tafel – dort, wo früher Buchstaben standen, hat jemand rohe Striche eingeritzt. Ein Herz. Daneben ein Kreuz.
Er legt die Hand an die kühle Oberfläche.
Ein Atemzug beschlägt das Glas seines Visiers.
Dann zieht er aus seiner Tasche einen zerknitterten Zettel hervor, hält ihn in das matte Licht der zerborstenen Fenster.
Einige Worte, hastig gekritzelt, kaum lesbar.
„Teilen schützt.“
Seine Finger verharren einen Moment.
Dann steckt er das Papier in eine der Ritzen zwischen den Tafeln, als würde es dort auf jemanden warten.
Ein Knacken.
Ein Laut aus dem oberen Stockwerk.
Der Mann hebt den Kopf, greift nach dem Funkgerät.
Kein Wort.
Nur ein leises Knistern.
Dann wendet er sich ab, die Schritte hallen durch den leeren Korridor, bis nichts mehr bleibt außer Staub und dem Echo.