Beiträge von WhiskeyMixer

    Achtung Herz-Aus-Gold, aus deinem Beitrag les ich folgendes heraus:

    Basen werden seltener geraidet, also kommt weniger Baumaterial in den Umlauf, also wird auch die Balance aus (Beispiel) "Nagelstash" gestört.

    Ein Überfluss an Material entsteht in meinen Augen nicht durch fehlende Zerstörung, sondern durch:

    • Große Gruppen mit viel Sammelkapazität
    • Optimierte Lootrouten
    • Multiaccounts

    Überfluss ist in meinen Augen also auf keinen Fall das Problem, sondern die Verschiebung der Möglichkeiten, die sich durch den Überfluss ergeben.

    Es wäre also durchaus sinnvoll den Regeln einen Zusatz zu geben, um maximale Baugrößen zu definieren.


    Kurz gesagt: Es ist nicht selten, dass eine Gruppe schon jetzt hunderte, bis tausende Nägel gestashed hat, sollte es zu einem Rückbau/Raid kommen.

    Ich möchte zu einigen Kommentaren kurz meine Meinung kund tun :)

    dann kommen sie halt samstag um 4 statt dienstag um 7. aber dann könnte es wirklich passieren, dass sonst einfache raids in konflikten und vllt kriegen ende.

    Es ist bereits jetzt die Situation, dass sich das Spielen am Server wie Krieg anfühlt. Von psychologischen Angriffen, bei denen man kurz "anklopft" und sagt man ist dann in 20 Minuten da und macht alles auf, bis hin zu Konflikten, die über Stunden gehen. Oft wird dann gesagt: "dann Bau halt keine Base". Dann ist das Spiel aber für die meisten einfach tot.

    Idee: Raidverbot von 0 bis 6 Uhr, dafür reduziert man von 6-24 Uhr die Strukturpunkte von Mauern und Toren um x% (bspw. 10 oder so muss man testen) um den Nachteil den kleinstgruppen durch das Wegfallen der Offline Raid Möglichkeit zu kompensieren. Das belohnt Basebuilding, erlaubt normale Schlafrhytmen und macht dafür die Raidzeit intensiver, weil man sich schneller Zutritt verschaffen kann.

    Hier sehe ich ein ganz klares Problem: die meisten Leute haben Job und/oder Familie. Da steht auch unter der Woche niemand um 06:15 Uhr an der Kante, um die Basis zu verteidigen. Damit ist das Gefühl (egal, ob große oder kleine Gruppe) am Abend online zu kommen und alles zerstört vorzufinden genau das selbe.

    Mein Vorschlag wäre ein Kompromiss; Ein Raid-Wochenende mit festen Zeiten. Ich glaube aber auch dass dies Hand-in-Hand mit dem Verbot von Multiaccounts kommen sollte, weil kleinere Gruppen sonst keinen richtigen Vorteil erzielen könnten.

    In meinen Augen eine sehr coole Kompromisslösung. Neue Spieler haben Zeit sich etwas aufzubauen und es entsteht ein gefühl von: Bald ist Wochenende, bald krachts. 👀 In so einem Modell wären Nachtschichten auch eher vertretbar, als unter der Woche bis 04:00 Uhr Nachtschicht zu machen.

    Guten Abend zusammen!

    !!!ACHTUNG!!! Ich möchte hier bewusst keine Forderung, und keine Abstimmung eröffnen, sondern einen sachlichen Austausch anstoßen. !!!ACHTUNG!!!
    Der aktuelle Vanilla-Rahmen schließt es technisch nicht aus, über verschiedene Aspekte der Spielgestaltung zu sprechen – dazu zählen auch Themen wie Raidzeiten, da diese ohne Mods umsetzbar wären.

    Mir ist von Anfang an wichtig, das klar einzuordnen:

    • Dieser Thread dient ausschließlich dem Austausch von Erfahrungen und Sichtweisen
    • Eine Diskussion bedeutet keine Zusage und keine automatische Änderung
    • Beiträge spiegeln immer nur einen Teil der Spielerschaft wider
    • Der Rahmen für Vanilla wurde erst kürzlich kommuniziert

    Wer sich beteiligt, sollte dies mit dem Verständnis tun, dass es um Meinungen und Wahrnehmungen geht – nicht um Druckaufbau oder Erwartungshaltung gegenüber dem Team.

    Einordnung – aus Spielersicht

    Meine Motivation für diesen Austausch entsteht aus eigenen Spielerfahrungen rund um Base-Raids und deren Auswirkungen auf Spielgefühl und Motivation.
    Dabei habe ich Situationen erlebt, in denen Verluste außerhalb aktiver Spielzeit entstanden sind – was für mich die Frage aufgeworfen hat,
    wie sich unterschiedliche Raidmechaniken auf Fairness, Spannung und langfristigen Spielspaß auswirken können.

    Diese Wahrnehmung ist selbstverständlich subjektiv und nicht allgemeingültig. Genau deshalb halte ich es für sinnvoll, verschiedene Perspektiven zusammenzutragen.

    Offline-Raids: unterschiedliche Wahrnehmungen

    Ohne feste Raidzeiten entstehen sehr unterschiedliche Spielerfahrungen:

    • Raids finden häufig statt, wenn keine Verteidigung möglich ist
    • Verluste passieren ohne Interaktion oder Entscheidungsfreiheit
    • Fortschritt kann sich rückblickend bedeutungslos anfühlen

    Gleichzeitig gibt es Spieler, die genau das als:

    • konsequent
    • immersiv
    • Teil des offenen Sandbox-Charakters

    empfinden. Beide Sichtweisen sind legitim und existieren parallel.

    Mögliche Effekte fester Raidzeiten

    Aus den bisherigen Erfahrungen auf Servern mit Raidzeiten ergeben sich unter anderem:

    • eine höhere Wahrscheinlichkeit von aktiver Gegenwehr
    • Raids entwickeln sich häufiger zu echten Konflikten
    • Verluste sind besser nachvollziehbar, weil sie im Beisein entstehen

    Dabei ist wichtig zu betonen:
    Feste Raidzeiten bedeuten keinen vollständigen Schutz.

    • Basen können weiterhin ausgespäht, vorbereitet oder gecampt werden
    • PvP außerhalb der Raidzeiten bleibt möglich
    • Risiko bleibt bestehen, verschiebt sich aber in seiner Ausprägung

    Spannung – unterschiedliche Definitionen

    Ein zentraler Punkt ist, wo Spannung wahrgenommen wird:

    • Für manche entsteht sie durch permanente Bedrohung – auch offline
    • Für andere durch Situationen mit Handlungsspielraum und Gegenwehr

    Meine persönliche Wahrnehmung ist, dass Spannung besonders dann entsteht, wenn:

    • etwas auf dem Spiel steht
    • beide Seiten präsent sind
    • Entscheidungen Auswirkungen haben

    Das ist keine objektive Wahrheit, sondern eine Spielpräferenz – und genau darüber lohnt sich der Austausch.

    Auswirkungen auf Motivation und Serverbindung

    Unabhängig von persönlicher Präferenz stellt sich für mich die Frage:

    • Wie wirken sich vollständige Offline-Verluste auf die Motivation aus?
    • Welche Rolle spielt es, ob man an Konflikten aktiv teilnehmen konnte?

    Gerade für kleinere Gruppen oder Spieler mit begrenzter Zeit kann das langfristig einen Unterschied machen.

    Leitfragen für die Diskussion

    Zur Orientierung – nicht verpflichtend – könnten folgende Fragen helfen:

    • Welche Erfahrungen habt ihr mit Raids (mit oder ohne Raidzeiten) gemacht?
    • Wann fühlt sich Verlust für euch fair an?
    • Welche Vor- oder Nachteile seht ihr aus reiner Spielersicht?
    • Würdet ihr zeitlich begrenzte Raidmechaniken zumindest als Experiment akzeptieren?

    Abschluss

    Dieser Thread soll Raum für Perspektiven schaffen, nicht Richtung vorgeben.
    Unterschiedliche Meinungen sind zu erwarten und ausdrücklich legitim.

    Bitte bleibt sachlich, respektvoll und reflektiert – unabhängig davon, ob ihr Raidzeiten befürwortet oder ablehnt.
    Was aus solchen Diskussionen entsteht – oder auch nicht – liegt letztlich beim Team.

    Danke an alle, die sich konstruktiv beteiligen möchten.
    Cheers

    Zitat

    Was mich mal interessieren würde: Es haben ja einige Leute mit "Verbieten, ich habe Multiaccounts" gevotet. :?: Wie muss man sich das denn vorstellen ? Ihr kauft euch mehrere Accounts, wollt die aber nicht nutzen ? Ist das irgendwie so ein Selbstkasteiungsding ? Oder habt ihr euch gedacht, dass es der Sache einfach mehr Gewicht verleiht, wenn ihr euch als Multiaccounter GEGEN Multiaccountnutzung aussprecht ? Vielleicht klärt mich ja mal einer auf :D

    Ich glaube, das Wort ist eher Einsicht.
    Ich habe selbst drei Multiaccounts und spreche mich trotzdem dagegen aus. Warum? Weil ich für mich gemerkt habe, dass DayZ dadurch einen Teil seines Reizes verliert. Der zusätzliche Vorteil fühlt sich einfach zu groß an — und das nimmt dem Spiel für mich etwas von seiner Spannung.

    Die Umfrage macht zusammengefasst Sinn, gerade weil Multiaccounts auch auf beiden Seiten genau die gleichen Vorteile bietet. Also ist daran auch nichts schade beide Seiten teilhaben zu lassen... (Hallo, Vanilla Spieler hier).

    Es sind harte Fakten, die mit "aber ist doch nicht so schlimm" argumentiert werden.

    Es gibt die Frage "Ist Multi-Accounting OP und bietet Vorteile?" schlichtweg nicht.

    Multi Accounting bietet Vorteile, die ein Spieler mit einem Account einfach nicht hat. Man redet also nicht von Pay-to-Win, sondern von Pay-to-Vorteil. Und das ist in jedem Spiel absolut schwierig.

    Punkt

    Ich denke die Tatsache, dass Multiaccounts einen wesentlichen Vorteil bieten - egal in welchem Bereich - ist Jedem bewusst.
    Ich selbst besitze auch mehrere Accounts, weil es gerade auf Vanilla in Bezug auf Basebuilding, Verteidigung, etc. einfach "Meta" ist.


    Die alles Entscheidende Fragen sind:

    1. Ist aus Admin-Perspektive im Log sichtbar, wer welche und wie viele Accounts nutzt?
    2. Ist es möglich einem Spieler mit einem 2. Account ohne großen Aufwand zB. einen "Login-Timer" von einer Stunde aufzuerlegen? (Geht ja nur, sofern der Server den Spieler erkennt)

    Und selbst wenn man Multiaccounts verbietet, tritt man damit jedem RP- Spieler auf die Füße. Und das ist in meinen Augen auch auf GDZ ein beachtlicher Teil der Spielerschaft.

    Danke für die ausführliche Einordnung und die konkreten Änderungen, insbesondere die getrennte Auswertung der Trophäen – das ist für mich ein echter Schritt in die richtige Richtung.

    Gleichzeitig möchte ich offen sagen, dass bei mir dennoch ein gewisses Gefühl der Entkopplung bleibt. Nicht, weil ich den gesetzten Vanilla-Rahmen nicht akzeptiere – den akzeptiere ich –, sondern weil meine konkreten Vorschläge weniger inhaltlich bewertet, sondern primär kategorisch eingeordnet wurden.

    Mir ging es nicht darum, diesen Rahmen zu sprengen, sondern ihn auszuloten. Dass manche Ideen dafür aktuell keinen Platz haben, ist eine legitime Entscheidung. Ich wollte jedoch nachvollziehen, warum sie aus Vanilla-Sicht nicht tragfähig sind – nicht nur, dass sie es nicht sind.

    Die vorgenommenen Anpassungen zeigen, dass Feedback Wirkung haben kann, und dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Gleichzeitig hoffe ich, dass auch künftig Raum bleibt, Vanilla nicht nur zu bewahren, sondern gemeinsam darüber zu sprechen, wo sein Spielraum endet – und warum.

    Danke für den offenen Austausch und dafür, dass Vanilla weiterhin seinen Platz bei GDZ hat.

    Danke für die Rückmeldung DagiWeh!

    Bevor ich konkreter werde, kurz vorweg – auch an die „alten Hasen“ gerichtet:
    Ich spiele Vanilla ganz bewusst wegen seines ursprünglichen Kerns. Mir geht es ausdrücklich nicht darum, Vanilla in Richtung Modded zu verschieben oder Grundmechaniken anzutasten.

    Für mich schließt sich das Bewahren dieses Kerns jedoch nicht mit Feinschliff aus. Anpassungen an Rahmenbedingungen, Server-Settings oder Kommunikation verändern nicht automatisch das Gameplay selbst, können aber dazu beitragen, Vanilla langfristig attraktiv und lebendig zu halten.

    Ein Vergleich, der mir dabei hilft, ist WoW Classic: #nochanges war wichtig – gleichzeitig haben minimale, durchdachte Anpassungen den Vanilla-Gedanken dort nicht zerstört, sondern oft gestärkt.

    Mit diesem Verständnis versuche ich im Folgenden möglichst konkrete, realistische Beispiele zu nennen.

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    Raidzeiten

    Ganz klare Nummer, aber etwas konkreter: Ich denke es minimiert die Fluktuation von neuen Spielen und fördert Langzeitmotivation.
    Alleine eine Anpassung von 00:00 Uhr bis 06:00 Uhr wäre meines Erachtens Wünschenswert und würde die Zahlen der Spieler nach oben pushen.
    Dabei wären ganz klare Vorteile:

    • weniger Frust für Basenbesitzer
    • Langzeitmotivation Basen auszubauen, und kreativ zu werden
    • toxisches Verhalten wird reduziert, da es ganz klare Maßstäbe gibt
    • bessere soziale Interaktion + mehr Engagement

    Wahrnehmung von Vanilla innerhalb der Community

    • Dinge, wie Abschlusstrophäen werden aktuell Zusammengefasst für alle Server gesehen. Ich sehe mich als Vanilla Spieler Chancenlos, wenn es um eine Auszeichnung für schönste Basis, oder bestes Video geht. Auch das Abzeichen für den weitesten Abschuss ist weitestgehend auf Modded leichter zu erreichen, als auf Vanilla (Thema Nebel). Ich finde es sollte sich niemand gezwungen fühlen auf Modded, oder Vanilla zu spielen, nur um diese Trophäen zu bekommen. Ich habe auf Vanilla bereits zwei riesen Basen gebaut. Mir hat jedes Mal die Motivation gefehlt ein Video davon zu machen, weil es Dinge wie Kamerafahrten (Heli), Dekoration, etc. es so auf Vanilla gar nicht gibt bzw. umsetzbar wäre.
      Man könnte also hier ganz gezielt zwischen Vanilla Trophäen und Modded-Trophäen unterscheiden. Vielleicht würde es dann auch den ein oder anderen Modded Spieler auf Vanilla verschlagen, der sich als "Trophäenjäger" identifiziert. Würde bei der Spielerzahl auch Vanilla von profitieren.
    • Eigene Flaggen für lang bestehende Clans auch auf Vanilla - tut keinem Weh, fördert Zusammenhalt + Langzeitmotivation
    • Events auf Modded gaben des Öfteren nur Belohnungen für den Modded-Spielmodus. Beispiel: 7.te BB-Fight Night - es gab ein Auto für den Sieger des Events - In dem Fall ein Vanilla Spieler, der von der Belohnung nicht viel hatte.
    • Ein Auto-Run button und eine Mute-Button, wenn man Auto/LKW fährt. Bietet einfach mehr Quality of Life und hat keinen Einfluss auf den Kern von Vanilla
    • Saisonelle Änderungen, was das Wetter angeht. Hier wurde mir klar Kommuniziert: Winter Vanilla Chernarus gabs schon mal, will keiner mehr haben. Ich habe wirklich viele Leute gefragt und 90% der Leute hätten es zumindest für die kurze 1.28/2 gefeiert. Es gibt keine Änderungen seitens Bohemia? Warum nicht selbst etwas Anpassen, um die Spieler am Ball zu halten? Das selbe gilt für Ingame-Schrauben, wie die Temperatur. Im Sommer warm und im Winter kalt, im Herbst viel Regen. Wäre mein persönliches Highlight, was den Server auch Langfristig attraktiver hält.

    Änderung bedeutet auch immer Reibung - das ist klar. Aber ohne Änderung auch kein Fortschritt, zumindest ist das meine Ansicht der Dinge :)

    Cheers

    Zu beginn - Frohes neues Jahr!
    Heute scheint Tag des Feedbacks zu sein, Inspiration dafür fand ich durch den Post von Kueken . Danke dafür. ;)

    Ich möchte mich dem vorherigen Feedback in seiner Grundhaltung (Also Kuekens) anschließen.
    Mir geht es ausdrücklich nicht darum, Kritik um der Kritik willen zu äußern oder Diskussionen zu provozieren.

    Ich bin kein Fan von Stillstand – nicht, weil alles schlecht wäre, sondern gerade weil vieles gut funktioniert und man das Gefühl hat: Da geht noch mehr.

    Feedback zu formulieren ist nie ganz angenehm, weder für die schreibende noch für die lesende Seite. Trotzdem sehe ich es als die sinnvollste Möglichkeit, Dinge anzusprechen, die einem als Spieler auffallen – in der Hoffnung, dass sie gehört und eingeordnet werden.

    Mir ist bewusst, dass Serverbetrieb, Administration und Moderation viel Zeit, Nerven und Engagement kosten. Ebenso ist mir klar, dass nicht jede Idee umsetzbar oder sinnvoll ist. Alles Folgende basiert daher auf meinem persönlichen Empfinden als Vanilla-Spieler, nicht auf Anspruch oder Forderung.

    Einige Punkte sind bewusst positiv, andere kritisch – beides gehört für mich zu ehrlichem Feedback dazu. Ich spreche dabei niemanden persönlich an, sondern beschreibe Beobachtungen, die sich über längere Zeit bei mir verfestigt haben. Mittlerweile habe ich ja doch fast 2000 Spielstunden auf GDZ gesammelt :saint:.

    Mit diesem Kontext möchte ich nun auf ein paar Themen eingehen, die mir aktuell besonders auffallen.

    Wahrnehmung von Feedback-Kultur & „Unaussprechlichen Themen“

    Ein Punkt, der mir persönlich besonders am Herzen liegt, betrifft weniger konkrete Servermechaniken, sondern vielmehr die Art und Weise, wie Feedback innerhalb der Community wahrgenommen und weitergegeben wird.

    Es entsteht stellenweise das Gefühl, dass gewisse Themen besser gar nicht erst angesprochen werden sollten.
    Nicht, weil sie irrelevant wären, sondern weil in der Community häufig vermittelt wird:
    „Sprich das lieber nicht an, das führt nur zu Diskussionen.“ oder
    „Das hat schon jemand versucht – danach gab es nur Streit.“

    Man überlegt zweimal, ob man ein Thema anspricht, selbst wenn es einen über längere Zeit beschäftigt.
    Nicht aus Angst vor Sanktionen, sondern aus der Sorge, eine endlose Diskussion loszutreten oder als „Nörgler“ wahrgenommen zu werden.

    Das finde ich schade – nicht, weil man jedes Thema endlos ausdiskutieren müsste, sondern weil dadurch wertvolle Perspektiven möglicherweise gar nicht erst ausgesprochen werden. Gerade konstruktives, sachlich formuliertes Feedback sollte aus meiner Sicht immer Platz haben, auch wenn das Ergebnis am Ende „nicht umsetzbar“ lautet.

    Vielleicht würde es helfen, wenn bei bestimmten Themen – insbesondere bei solchen, die regelmäßig wiederkehren – sichtbarer kommuniziert wird, warum etwas so ist, wie es ist, oder warum bestimmte Vorschläge bewusst nicht umgesetzt werden. Eine klare Antwort ist oft hilfreicher als gar keine, selbst wenn sie nicht die erhoffte ist.


    Feedback – Beobachtungen & Anregungen aus Vanilla-Sicht

    Spielerzahlen auf dem Vanilla-Server

    Ein Thema, das mir schon länger auffällt, sind die stark schwankenden Spielerzahlen auf dem Vanilla-Server. Natürlich gibt es Hochphasen – insbesondere dann, wenn größere Clans online sind. In der letzten Season waren dafür Banana Ops und MISA ein sehr gutes Beispiel. Mit jeweils fünf bis zehn aktiven Spieler:innen haben sie spürbar Leben auf den Server gebracht.

    Abseits dieser Zeiten entsteht jedoch häufig das Gefühl, dass der Server vergleichsweise dünn besiedelt ist – gerade für einen Vanilla-Server, der eigentlich durch seine Zugänglichkeit und seinen „klassischen“ DayZ-Charakter punkten sollte.
    Mein Eindruck ist, dass hier durch gezielte Anpassungen an Servereinstellungen oder Rahmenbedingungen möglicherweise eine stabilere Grundpopulation erreicht werden könnte. Ich maße mir nicht an, zu wissen welche Stellschrauben konkret die richtigen wären – aber ich glaube, dass das Thema grundsätzlich Potenzial bietet.

    Keine Raidzeiten / Dominanz von Offline-Raids

    Das für mich persönlich schwierigste Thema ist das Fehlen von festen Raidzeiten.
    Mir ist bewusst, dass dieses Thema seit jeher polarisiert und es valide Argumente gegen feste Zeiten gibt – etwa für Spieler:innen im Schichtdienst oder mit sehr unregelmäßigen Spielzeiten.

    Trotzdem überwiegt für mich der Eindruck, dass aktuell der Großteil der Raids außerhalb üblicher Online-Zeiten stattfindet. Offline-Raids scheinen eher die Regel als die Ausnahme zu sein. Wer nicht bereit ist, seinen Schlafrhythmus bewusst „querzulegen“, läuft regelmäßig Gefahr, über Nacht – teilweise in sehr frühen Morgenstunden – komplett ausgeraubt zu werden.

    Das wirkt sich aus meiner Sicht nicht nur auf die Motivation einzelner Spieler aus, sondern auch auf langfristigen Basebau und Bindung an den Server. Ich habe das Gefühl, dass hier eine Minderheit (Spieler mit extremen Spielzeiten) stärker ins Gewicht fällt als die Mehrheit, die zu klassischen Abend- oder Wochenendzeiten aktiv ist.

    Ich verstehe, dass es keine perfekte Lösung gibt. Dennoch wäre es aus meiner Sicht zumindest wert, dieses Thema regelmäßig zu reflektieren oder alternative Schutzmechanismen zu diskutieren.

    Wahrnehmung von Vanilla innerhalb der Community

    Als Vanilla-Spieler hat man stellenweise das Gefühl, eher das „fünfte Rad am Wagen“ innerhalb der Community zu sein.
    Ich halte das nicht für böse Absicht – vielmehr ist es absolut nachvollziehbar, dass die modded Server einen besonderen Stellenwert haben. Dort steckt sichtbar sehr viel Liebe, Arbeit und Individualität drin, und das merkt man.

    Trotzdem entsteht gelegentlich der Eindruck, dass Vanilla eher „mitläuft“, während Innovation, Feinschliff und Weiterentwicklung primär in den modded Bereich fließen. Gerade weil Vanilla für viele Spieler:innen (inklusive mir) eine bewusste Entscheidung ist und nicht nur ein Einstieg, wäre es schön, wenn dieser Bereich sich nicht wie ein Nebenschauplatz anfühlen würde.

    Waffen-Skins (Mosin, M4, AK, etc.)

    An dieser Stelle ganz klar ein großes Lob:
    Die neuen Skins für Mosin, M4, AK und Co. sind für mich ein absolutes Highlight. Das ist eine Änderung, die den Vanilla-Charakter nicht verwässert, aber trotzdem spürbar Frische und Identität reinbringt.
    Ein Wunsch, den ich persönlich schon lange hatte – und der meiner Meinung nach sehr gelungen umgesetzt wurde.

    Serverperformance & Lags

    In Bezug auf Lags und Serverstabilität habe ich insgesamt sehr wenig zu beanstanden. Abgesehen von bekannten Ausnahmen – etwa dem regelmäßigen Lag um ca. 17:00 Uhr, bei dem man kurzzeitig mehrere Sekunden „zurückgesetzt“ wird (Was ist das?!:D) – läuft der Server für mich sehr stabil.

    Lags, die auftreten, lassen sich in der Regel klar zuordnen (eigener PC, extrem große Basen, bekannte Lastspitzen). Besonders positiv möchte ich hervorheben, dass Tickets zur Serverperformance ernst genommen und meist zügig bearbeitet werden. Das schafft Vertrauen.

    Community & Austausch

    Die Community selbst empfinde ich als einen der größten Pluspunkte des Servers.
    Der Discord ist aktiv, man kann sich gut vernetzen, Fragen stellen, Gruppen finden oder einfach am Geschehen teilhaben. Es ist selten „tot“, und das trägt viel zur Langzeitmotivation bei.

    Regeln & Basebau

    Auch die Serverregeln empfinde ich als klar und nachvollziehbar. Gerade im Bereich Basebau lässt sich viel umsetzen, ohne ständig Angst zu haben, gegen unklare Grauzonen zu verstoßen.
    Das gibt Freiheit, Kreativität und – ganz ehrlich – genau das, was mir an DayZ besonders Spaß macht.

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    Alter, was ne dicke Wurst.. :)

    Abschließend möchte ich betonen, dass dieses Feedback nicht aus Unzufriedenheit entsteht, sondern aus einer gewissen Verbundenheit mit dem Server und der Community. Viele Dinge funktionieren sehr gut, manches vielleicht noch nicht optimal – und genau da sehe ich den Wert von offenem, sachlichem Austausch. Selbst wenn am Ende nicht jede Anregung aufgegriffen oder umgesetzt wird, ist allein das Gehörtwerden für viele Spieler bereits ein wichtiger Schritt. In diesem Sinne ist das hier kein „Meckern“, sondern ein ehrlicher Versuch, Gedanken zu teilen, die vielleicht auch andere haben, sich aber nicht immer trauen auszusprechen.

    Cheers

    Whiskey


    Hallo GDZ-Community,

    mit dem Ende von Version 1.28 geht für mich nicht nur ein Update zu Ende, sondern auch eine Zeit voller Begegnungen, Geschichten und gemeinsamer Momente.
    Ganz egal, ob es schlaflose Nächte waren, exzessive Loottouren oder die ein oder andere überdurchschnittlich unnötige Bauidee vom Whiskey – jeder einzelne dieser Momente wird mir in Erinnerung bleiben.
    Und ich weiß jetzt schon: Ich werde mich immer mit einem Lächeln daran zurückerinnern.

    Danke an Mora, Greeny, ninja2.00926 , Davus, Kallele ,@Kurahee, @Zeberion, @Losel, Avendor, @Hörnchen, Cookie Monster, erschmadiebasics ,@Montyburns - – und viele weitere aus Bana Ops.
    Mit euch durfte ich meine ersten Erfahrungen in einem großen Clan sammeln. Uns verbinden endlose Nächte, zahlreiche Lachflashs und Kämpfe, die wir Schulter an Schulter ausgefochten haben – manchmal glorreich, manchmal chaotisch, aber immer gemeinsam.

    Danke an MISA, also (MISA) ROB , LackrosCZE + viele weitere, die so fair und sportlich gespielt haben, wie selten es ein anderer Clan auf Vanilla es tun würde!
    Ihr seid absolut Klasse und ich vermisse die Kämpfe mit euch sehr...(KOMMT BITTE ZURÜCK ;(!!!).

    Danke an Herz-Aus-Gold , und alle anderen Samariter von Chernarus - ihr leistet absolut krasse Arbeit - jede noch so fleißige Biene sieht neben euch stinkfaul aus!

    Danke auch an die Berezino Union! ihr musstet letzte Season so einiges ertragen - und ihr seid immer wieder aufgestanden. Ich habe mich nicht nur ein Mal an eurem Camp bedient und mir damit das Leben gerettet..:)

    Danke an NiggoB, janinesta , Jannnik, dakel - ihr habt mich aufgefangen, als ich einen Tiefpunkt erreicht hatte und ihr habt mir immer ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

    Danke auch an all die anderen tollen Begegnungen, die ich hier mit unzähligen Personen von GDZ hatte!


    Zum Abschluss habe ich noch ein Video mit meinen persönlichen Highlights aus Version 1.28 erstellt.
    Es fühlt sich ein bisschen an wie inoffizielle Patchnotes: Dinge, die erstaunlich gut funktioniert haben, Dinge, die man besser nicht reproduziert – und Momente, die ganz klar niemals so geplant waren.
    Genau diese Mischung aus Können, Chaos und kollektiver Improvisation hat 1.28 für mich ausgemacht.
    Das Video ist kein Rückblick auf perfekte Spielzüge, sondern auf perfekte Erinnerungen.

    PS: Einen Clip hab' ich von dir verwendet Losel - ich denke man erkennt im Video, welcher das ist.
    (Ein Danke auch an E.C.H.O. - Einige Clips stammen nämlich von ihm.. ;):whistling:)

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    Whiskey hier,

    gestern Abend stand das Gefängnis schon, ich konnte Menschenfleisch im Käfig entdecken... ich will mir nicht ausmalen, was die Entführer mit 371 angerichtet haben.
    Auch ich werde die Suche nicht aufgeben und die Tage öfter durch die Wälder ziehen.

    Cone ich hoffe wir können das "Kriegsbeil" (sofern es jemals eines gegeben hat) begraben lassen und uns gemeinsam auf das finden von 371 konzentrieren. Du weißt ja, woran du mich erkennst.

    Sollten wir uns über den Weg laufen, werde ich nicht schießen.

    Cheers

    Hier mein erster (und zweiter) Versuch der Challenge:

    Achtung, hier sind 2 Versuche in einem Video zusammengefasst. Der erste Versuch musst abgebrochen werden, aber seht selbst.. :)

    17:08 (17 Minuten und 8 Sekunden)
    Beweisvideo, 16.08.2025, GDZ-Vanilla

    Höchstgeschwindigkeit 162 km/h (gelber Motor [facepalm])
    Hindernisse: Gegenverkehr, tote und lebendige Bambis, ein eventuell gelber Motor, Abfahrten verpasst, und und und...

    Timestamps:
    01:12 ein "kleiner" Überschlag und der daraus resultierende Neuversuch
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    02:42 Challenge START

    03:28 Gegenverkehr
    04:08 Fast-Unfall
    05:35 Straßensperre Balota

    06:35 Hätte ich hier raus gemusst?

    06:50 Totes Bambi

    09:30 Abkürzung..? Neee 8o
    11:50 2 Bambis hektisch auf der Straße
    14:48 Zu schnell in die Kurve
    15:52 ungewollter Drift mit Recovery
    16:53 Hätte ich hier raus gemusst? - die zweite

    19:33 Siegessicher fährt Whisky mit vollem Tempo der Zielgeraden entgegen UND...Tisch
    19:49 Ziel erreicht
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