Du musst es ja wissen, Nebelmann...
Ach, falls du in deiner Nebelschwade Tommy, den Bruder von Der_Fremde siehst, geht nicht zu hart mit ihm ins Gericht, auch wenn er Menschenfleisch an andere verfüttert.
Den hab ich mir reserviert, aber nach unserem letzten "Gespräch" hat er sich in den Nebel zurückgezogen.
Beiträge von Ersetzbares Crewmitglied
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Kurzbericht Nr. 371 - Die Sache mit dem Engel...
Prigorodki.
Ich wollte eigentlich nur kurz schauen, ob noch alles steht.
Spoiler: steht noch.
Zumindest optisch. Moralisch? Schauen wir mal.Der sogenannte „Engel von Novo“ war vor Ort.
Und hat einen bekannten Kandidaten mehrfach zu Boden geschickt.Mehrfach.
Ich habe kurz überlegt, ob ich rausfinden kann wie oft. Hab’s dann aber gelassen.
War irgendwann mehr Kreislauftraining als ein echter Kampf.Die einen nennen es „Gefecht“ andere ne billige Racheaktion.
Ich nenne es: eine Situation, in der niemand so richtig wusste, was er da eigentlich gerade tat.Und genau das ist der Punkt.
Wenn der Engel von Novo dich erschießen will, tut er das normalerweise.
Sauber.
Kurz.
Effizient.Wenndieser jemand dich aber wieder und wieder ausknockt, dich nicht fesselt,
nicht kontrolliert, und offensichtlich selbst nicht weiß, wie es weitergeht und das vor deiner eigenen Haustür…Dann ist das kein Plan, das ist dann eher das Chaos mit Waffe in Person. Und Chaos ist gefährlich.
Das Ganze dann auch noch in Campnähe.... oh Mann!
Als hätten wir die letzten Wochen nicht genug mitgemacht. Die BBA platz schon aus allen Nähten, sodass zweifelhafte Anwälte Insassen freihandeln...
Ja. Läuft.Interessant war auch die Perspektive.
Da lag jemand am Boden, der sonst eher dafür sorgt, dass andere am Boden liegen.
Man könnte fast sagen: ein kurzer Ausflug auf die andere Seite der Gleichung.
Hat offenbar bleibenden Eindruck hinterlassen.Und jetzt haben wir ein neues Problem: Nicht „wer hat angefangen“ oder „wer hat recht“.
Eher:
Da läuft jemand rum, der eingreift, wenn etwas kippt und kippt dabei selbst.Na großartig...
Empfehlung meinerseits:
Augen auf.
Abstand halten.
Und vielleicht keine Leitern mehr ans Fenster anderer Leute Häuser stellen, wenn man nicht gestört werden möchte.Nr. 371 - Ende.
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- Text folgt -
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„Hier spricht… äh… Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371. Ja. Immernoch.
NiggoB , du kommst immer genau in dem Moment aus dem Wald gestapft, wenn die Situation eigentlich schon kompliziert genug ist.... aber hey, besser spät als nie, oder?
Ja, du hast richtig gehört: Herz-Aus-Gold und janinesta (Lina) sind weg. Aber bevor du jetzt mit der Axt voran durch Chernarus marschierst und anfängst Leuchttürme zu planen – hör mir kurz zu.
Ja, die beiden leben. Und sie sind – soweit wir das beurteilen können – erstaunlich… diplomatisch unterwegs. Herz versucht das Ganze gerade eher zu verhandeln, nicht zu eskalieren.
Der Turm ist immer noch das Thema. Abriss, Umbau, architektonische Selbstreflexion – such dir was aus. Aber wenn du da mit dem Vorschlaghammer anrückst, während sie versuchen die Lage ruhig zu halten, dann kippt das Ganze schneller als sloptork s (Toms) Hütten bei Starkwind.
Apropos Tom…
Kleine Lageaktualisierung aus Prigorodki:
Der Turm steht noch.
Aber davor steht jetzt auch ein Rave-Zelt am Brunnen.Ja.
Ein Rave-Zelt. War wohl Davus Idee und WhiskeyMixer plant schon ne Paintball Arena als Gemeinschaftsprojekt... Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, ob wir gerade eine Entführung lösen oder ein Kulturfestival organisieren.Immerhin – und das ist die halbwegs gute Nachricht – E.C.H.O. und sloptork (Tom) haben wohl eine verheißungsvolle Spur gefunden. Aber dazu sag ich hier im Funk gerade lieber nichts.
Es gibt Gerüchte über mögliche Mithörer.
Wenn das das Ziel der Entführer war – Misstrauen säen, Leute vorsichtig machen, Chaos in die Bauplanung bringen – dann muss ich leider sagen: Glückwunsch. Mission accomplished.
Also Plan für heute: 20 Uhr. Prigorodki.
Wir halten die Stellung, wir behalten die Nerven und wir schauen, wie sich das Ganze entwickelt.
Und eins sag ich euch ganz deutlich: Wenn Herz-Aus-Gold und janinesta (Lina) heute Abend nicht heil und in einem Stück zurückkommen…
…dann wird der schiefe Turm das geringste Problem der Aktivisten sein.
Nr. 371 – Ende.
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(Verzweifelter) Funkspruch – Nr. 371 vom 07.03.2026
„Hier spricht Nr. 371.
Für NiggoB , jayphiiyo und WhiskeyMixer – falls ihr grad zufällig auf dieser Frequenz mithört....Kurze Lageeinschätzung aus der Abteilung ‚Warum kann hier niemand einfach mal fünf Minuten ruhig bleiben‘.
Erstens:
Herz-Aus-Gold und janinesta (Lina) versuchen bestimmt gerade die Situation weiterhin mit einer Mischung aus Diplomatie, Geduld und vermutlich sehr viel innerem Augenrollen zu entschärfen.Zweitens:
Die Zeit läuft.Und drittens – das ist der eigentliche Grund für diesen Funkspruch – wir haben ein neues Problem.
Ich wiederhole: ein neues Problem.
Vor dem Camp tauchen inzwischen wieder abgesteckte Baustellen auf.
Ja, richtig gehört.
Baustellen.
Mit Stöcken im Boden.
Und Schnüren.
Ich möchte an dieser Stelle vorsichtig darauf hinweisen, dass wir eigentlich gerade versuchen, eine Entführung zu beenden, nicht die nächste vorzubereiten.
Ihr wisst, wie das läuft.
Wenn Tom anfängt, "kreativ" zu werden, endet das normalerweise mit einem neuen Turm oder einer Konstruktion, die nach drei Tagen eine eigene Postleitzahl bekommt...
Deshalb folgende Bitte aus der Bauaufsicht der Verzweiflung: Wir brauchen dringend jemanden, der beim Bauen auch weiß, was er tut und nicht nur experimentiert.
Nicht improvisieren, kein „mal schauen, was passiert“. Bauen. Und zwar ästhetisch.Sonst eskaliert das hier wieder in die nächste architektonische Grundsatzdebatte und ich schwöre euch, wenn noch jemand entführt wird, nur weil jemand dachte „Ach, noch ein Turm wäre doch nett“, dann ziehe ich persönlich eine rote Linie um Prigorodki und erkläre das Gebiet zur baulichen Sperrzone.
Also ihr drei... ihr seid doch vom Fach und bei euch sehen Gebäude nicht aus wie ein Angriff auf die Schwerkraft. Sonntag wäre ein hervorragender Zeitpunkt, bevor aus der Sache mit dem Turm noch ein Mehrteiler wird.
Nr. 371 - Ende.
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Überleben? Optional! Folge 010: Nachbeben
Suedas Wochenbericht vom 02. Februar bis 08. Februar 2026
Hallo? … Hallo?
Okay, sieht gut aus.
Einsatzzentrale, bitte kommen.Hier meldet sich wieder Ersetzbares CrewmitgliedNr. 371.
Direkt von der Front zwischen Gemüsegarten, Garagentor und gelegentlichem Angriff.Ich fühle mich diese Woche ein bisschen wie ein Funkgerät mit Wackelkontakt.
Man sendet klar und deutlich aber irgendwo zwischen Novo, Svetlojarsk und Prigorodki kommt nur noch Rauschen an.Willkommen zu sieben Tagen, in denen Novo nochmals belagert wurde,
Camps mal respektiert und mal demonstrativ nicht respektiert wurden, Unterhosen irgendwie zu Statements wurden und ein Turm schiefer stand als manche Argumentation für einen Angriff auf ein Camp im Funk.Zu einer Woche, in der Irina starb, Schwester Dasha auch mal zur Waffe griff,
Guatemalteken Grenzen testeten, Bambis um Spawns boxten und Hilfe wieder einmal nichts mit Zugehörigkeit zu tun hatte sondern mit Haltung.Es wurde gesprengt, geflickt, diskutiert, gejagt, verteidigt, gebaut.
Es wurden Fässer geborgen, LKW gerettet, Beine gebrochen und Ideale geprüft.Und irgendwo dazwischen saß Herz-Aus-Goldam Feuer, zählte Verluste, erzählte Geschichten und entschied sich trotzdem wieder fürs Aufbauen.
Also schnappt euch nen Pipsi, macht es euch bequem.
Oder schnallt euch an….Hier kommt mein ganz persönlicher Wochenbericht.
🪦Montag – 02.02.2026 – Ruhe in Frieden, Irina
🪦Montag – 02.02.2026 – Ruhe in Frieden, Irina
Montag.
Der Tag, an dem Novo kurz aufatmete – und Svetlojarsk den Preis zahlteIn Novo lief der Kampf weiter. Natürlich lief er weiter. Die ganze Nacht. Und bevor Gerüchte entstehen: Nein, weder Herz-Aus-Goldnoch ich waren beteiligt. Aber dafür wurde Schwester Dasha in ihrer Kantine in den Kampf verwickelt. Eigentlich wollte sie sich nur um die Versorgung kümmern, aber ein Angreifer schaute dann ganz frech durch das Fenster und zielte auf ihren Kopf.
Nebenjob: Halten der Frontlinie.
Bewegung zwischen Wand und LKW.
Zu nah. Zu plötzlich.
Sie schoss; traf nicht. Zumindest nicht richtig. Der Gegner auch nicht. Noch nicht. Patt Situation. Er konnte nicht weg und sie ebenfalls nicht.Dann verschoben die Angreifer den LKW.
Und einer von ihnen zeigte, dass er genau wusste, was er tat: Er nutzte das Fahrzeug als Rampe, sprang hoch – und feuerte aus nächster Nähe auf Dasha.Ganzes Magazin. Gefühlt. Naja, sie fühlte das. Jeden einzelnen Treffer. Lag am Boden.
Knochenbruch. Gesundheit fast bei Null.
3 Cuts. Blut überall...Sie rollte sich mit letzter Kraft zurück in die Kantine, verband ihre Wunden. Dann wurde ihr schwarz vor Augen. Viel fehlte nicht. Wirklich nicht. Aber sie überlebte.
Später schrieb sie es Morthanas Gnade zu. Klar…. Typisch Kirchenheinis.Der Angriff wurde abgewehrt.
Novo stand.
Und Schwester Dasha auch.
Irgendwie, nachdem der Knochenbruch endlich verheilt und ihre Gesundheit wiederhergestellt war.
Dann kurze Pause und am Morgen ging es wieder los:
Sniper im Ostwald, Schüsse, Gegenfeuer – und dann, nachdem der Ostwaldsniper endlich entdeckt worden war und man ihn unter Beschuss nahm, zog sich MISA plötzlich zurück. Relativ schnell sogar. Man hätte fast meinen können, sie hätten wichtige Termine.In Prigorodki deponierte Rio eine Armbrust für SebastianThe1st.
„Falls du mal wieder stirbst.“
Alle lachten. Basti am wenigsten.Rio und Crippsy bauten derweil gemeinsam. Ja, richtig gelesen. Gemeinsam.
Man hatte sich offenbar vertragen, nachdem Crippsy Rio fast erschossen hätte. Einen Leuchtturm bauten sie für Crippsys Scheune. Er sagte was von Handelszentrum oder so.
Große Pläne, großes Licht, große Geste.
Man darf gespannt sein, ob er später auch als Zielmarkierung dient…Rio fand außerdem einen neuen Community-LKW.
Fuhr ihn mit heldenhaften 16 km/h nach Elektro.
Fand kurz vor Prigorodki einen Reifen.
Mit Hilfe von Lina ( janinesta) parkte er das Ding schließlich in der BBA.
Und ja – Rio fuhr, ob ihr’s glaubt oder nicht.
Obwohl er eigentlich geschworen hatte, nie in ein Auto zu steigen.
Herz-Aus-Gold war sichtlich überrascht und dankte.Am Camp fraßen sich derweil Bambis durch die Restbestände, töteten sich zwischendurch gegenseitig. Ganz normaler Alltag inzwischen.
BzU_GraveDigger sprach mit vier Neulingen in Nizhnoye.
Bewegung im Norden.
Und Lina ( janinesta) entwickelte sich zur Verwalterin von Prigorodki.
Rio füllte das Essenszelt auf. Fische. Konserven.
Struktur in unruhigen Zeiten.Und dann:
Ein Kahlschlag ums Camp. Die Bäume fielen.
Spenden für Novo von @SebastianThe1st, Lina ( janinesta) und Herz-Aus-Gold, das inzwischen aussah wie ein Schweizerkäse. Ein ganzer LKW Holz sollte nach oben gebracht werden. Soforthilfe.dakel und Irina Zamenova fuhren ihn hoch. Ja Irina Zamenova , das stille Mäuschen. LKW waren irgendwie so ihr Ding geworden und sie wollte helfen. Herz-Aus-Gold bekam von Rio eine schwarze Plattenweste und gab sie direkt an Irina Zamenova weiter.
Weil die Mission gefährlich war.
Und Herz-Aus-Gold lieber ohne Schutz lebte als mit schlechtem Gewissen.In Prigorodki fielen später noch Schüsse.
Keine klare Ursache.
Nur dieses Donnern in der Ferne, das sagt: Es ist noch nicht vorbei.Der LKW kam ohne Zwischenfälle in Novo an.
Irina Zamenova zog sich anschließend zurück und lief an der Küstenstraße entlang. Bei Svetlojarsk angekommen, sah sie den desolaten Zustand des Camps. Vater Berts liebvolle Hand fehlte nach dem Angriff auf das Camp.
Beschädigte Zelte. Fehlende Materialien. Kein Essen.
Sie beschloss zu helfen. Ungewöhnlich für sie, aber sie legte Hand an. Herz-Aus-Goldfärbte ab…
Sie baute Gemüse an, dünstete Zucchinis und blieb eine Weile. Um möglichst nicht bedrohlich zu wirken, legte sie Plattenweste und Helm in einem Busch ab. Und dann, ein paar Schritte vom Camp entfernt, traf sie vom Berg her ein tödlicher Schuss.Keine Vorwarnung.
Kein Dialog. Aus meiner Sicht absolut unnötig. Sie war ne verdammte Zivilistin!
Alles, was blieb war die Stille danach.Herz-Aus-Goldzerbrach innerlich an genau diesem Punkt.
Sie machte sich die größten Vorwürfe. Warum hatte sie Irina Zamenovaermutigt zu helfen?
Warum hatte sie nicht gesagt: Halt dich raus. Bleib in Sicherheit.Aber so funktioniert Hilfe nicht und das wusste Herz-Aus-Gold . Irina Zamenovakannte die Gefahr und hatte trotzdem geholfen, obwohl sie sich ihr ganzes Leben lang versteckt gehalten hatte. Und am Ende hatte sie diese Hilfe das Leben gekostet… Ironisch.
Immerhin fanden wir noch ihre Plattenweste und den Helm. Der Schütze hatte die Dinge übersehen… Nur ihr Teddybär lag bei der geplünderten Leiche. Wir hatten eine ungefähre Ahnung, wer es auf das Camp abgesehen hatte und warum. Aber natürlich keine Beweise. Aber die Sache lag schwer auf Herz-Aus-Golds Gemüt. Sie hatte genug von all diesem „Das eine Camp wird respektiert, das andere nicht“-Gerede. Hilfe war Hilfe. Punkt. Und wer misst, sollte wenigstens denselben Zollstock benutzen, sonst wird‘s ungenau.Mal wieder hatte es die falsche Person getroffen. Ausgerechnet Irina Zamenova … Sie hatte so vieles erlebt und so ein Ende hatte sie einfach nicht verdient. Aber dennoch war das leider ein Endes, wie es in unserem Chernarus nur allzu typisch geworden war.
Herz-Aus-Gold verfasste einen Nachruf und schwor, eines Tages ihre Geschichte zu erzählen. Aber allen war klar: Sie würde nicht wiederkommen.In Prigorodki tauchten später wieder ein „D“ und ein „K“ am Schwarzen Brett auf.
Dazu zwei Besen. Und ein Stolperdraht am Camp...? War er von den Besitzern der Buchstaben platziert worden oder zufällig da? War es ein Zeichen?Egal woher der Stolperdraht kam, Herz-Aus-Goldverurteilte derartige Aktionen klar und so endete dieser Montag.
Novo stand, Svetlojarsk blutete, Herz-Aus-Gold trauerte und Irina Zamenova …fehlte.
🛢️Dienstag – 03.02.2026 – Endlich: Fässer und Nachtsichtgeräte und ein Leuchtturm?!
🛢️Dienstag – 03.02.2026 – Endlich: Fässer und Nachtsichtgeräte und ein Leuchtturm?!
Dienstag. Der Tag der Fässer, der Nachtsichtgeräte und der leicht verfluchten Fahrzeuge.
Am schwarzen Brett standen plötzlich die Buchstaben B und W.
Ob das für SebastianThe1st. "Basti" und WhiskeyMixerstand?
Oder für „Bitte wenden“?Jammet fand – nach langem, langem Suchen – endlich ein NVG an einem Militärkonvoi.
Sein erstes. Mann war der vielleicht glücklich, das könnt ihr euch nicht vorstellen.
SebastianThe1st.berichtete ebenfalls von NVGs, die er unterwegs eingesammelt hatte.
Kurz gesagt: Die Jungs sehen jetzt nachts mehr als ihnen vermutlich guttut…Im Westen wurde wohl irgendwer gerettet. Wer genau, weiß ich nicht mehr.
Ich war nicht dabei. Aber irgendwo dort wurde offenbar nicht gestorben.
Auch mal eine schöne Meldung.In Prigorodki wurde der Turm aufgeräumt. Herz-Aus-Gold beschloss ihre Trauer in etwas Positives zu verwandeln und sortierte. Dann startete die große Fässersuche mit Campwache Selina ( janinesta).
Und siehe da: Ein grünes, ein gelbes und noch ein grünes.
Natürlich überschlug sich Selina ( janinesta) unterwegs mit dem Witwenmacher...
Weil warum auch nicht. Ist ja nur mein Auto und war ja auch nur die altbekannte "Selinawelle" die auch nur rein zufällig so hieß… aber hey: Sie überlebten und mein Baby auch. Gut für sie, sonst hätte ich sie gleich nochmal umgebracht…Rio fand ein Militärzelt und spendete es uns.
SebastianThe1st. und Herz-Aus-Goldbauten es in Elektro auf.
Sie jagten und grillten. Camp-Alltag,In „Lost Hope“ fehlten dagegen zwei Unterstände. (Hehe, ja ich hab schon wieder „Lost Hope“ gesagt…)
Nicht dramatisch. Nur… symptomatisch.Crippsy meldete stolz:
Sein Leuchtturm war nun fertig.
Groß. Sichtbar. Ambitioniert.Nur der Stromgenerator war verschwunden. Wer ihn gestohlen hatte blieb ein Rätsel.
Ein Leuchtturm ohne Strom… symbolischer geht kaum.
Es war einer dieser Tage, an denen Chernarus still an einem herumzerrt und man einfach weitermacht.
Mit der leisen Ahnung, dass der Generator nicht das Einzige war, das gerade irgendwo fehlte.
👖Mittwoch – 04.02.2026 – Der Mann ohne Hosen
👖Mittwoch – 04.02.2026 – Der Mann ohne Hosen
In Chernaya Polana hörte Cala-j plötzlich Schüsse.
Er erschrak sich erst einmal ordentlich und tat dann etwas Erstaunliches:
Er verteidigte sich. Echt jetzt… scheint als habe ninja2.00926 (UltrAs) Spezialtraining das Ziel nicht verfehlt. Cala-j sah den Fremden zuerst und „klärte auf“, wie er es in Fachsprache nannte. Er zielte und schoss. Fremder down.Wer es war?
Unbekannt.
ninja2.00926 (UltrA) war entsprechend stolz. Cala-j verhungert nicht mehr dauernd und verteidigt sich nun selbstständig. Man merkt: Die zwei sind ein gutes Team. Kein Wunder, dass sie auf ihn auch eine Lobeshymne komponiert hat. „…und das Letzte was du siehst, ist wie er dich mit seiner DMR zerschießt…“ Jau. Passt.In Prigorodki tauchten neue Felder auf.
Und ein Unterstand direkt beim Livonia-Werbeschild.
Sehr subtil.Außerdem eine halbfertige Turmbaustelle.
Jemand baute. Offensichtlich.
Wir wissen nur noch nicht, wer.
Beobachten ist das neue Grüßen.Selina ( janinesta) wurde im Camp mit Fellumhängetaschen beworfen.
Warum?
Keine Ahnung.
Campleben ist nicht immer logisch.In Novo gab es eine Explosion.
Wahrscheinlich eine Sprengfalle.
Am Camp standen später drei Bambis herum.
Pinky sprach sie an.
Gespräch statt Kaliber.
Noch.Lina ( janinesta) und Black Lion zogen nach Myshkino.
Einführung in die hohe Kunst des Jägerklamotten-Sammelns.
Man wächst an seinen Aufgaben.
Oder zumindest an seinem Inventar.Rio verewigte seine Initialen am schwarzen Brett.
R-I-O: Unauffällig wie ein Presslufthammer.Crippsy lieh sich den Hammer aus Prigorodki, um einen Fahnenmast zu bauen.
Leuchtturm fertig, Generator weg – jetzt also Fahnenmast.
Man arbeitet sich hoch.Dann erschien er. Bei der Baustelle und den neu angelegten Feldern am Livonia-Werbeschild. Ein Mann. Nur Jacke. Keine Hose. Aber immerhin ne Unterhose.
Herz-Aus-Goldnannte ihn liebevoll: Kein-Hosen-Kelvin.
Wir vermuteten, ihm gehörten die Unterstände beim Schild.
Er redete nicht.
Wir auch nicht.
Wir Beobachten.Jannnik traf bei einer Loot-Tour einen Fremden aus der Ukraine.
Der beklagte sich, täglich geraidet zu werden.
Wo genau seine Base war?
Unklar.
Aber man merkte: Unter der Oberfläche brodelt es weiter und mit den Kämpfen und dem Raiden war noch lange nicht Schluss.An der Küstenstraße lagen ungewöhnlich viele tote Bambis.
ninja2.00926 (UltrA) meldete zudem, dass Bitwanted in Cherno von einem „Jerry“ angegriffen worden sei. Nicht der Jerry, den wir kennen.
Ein anderer Jerry.
Chernarus produziert die offenbar am Fließband…Am Airfield fielen Schüsse auf cookfrags und Sense.
Beide kamen davon.
Man blieb beweglich.Später stand am schwarzen Brett in Prigorodki:
CIA.Also vermutlich Besuch von den Chicks in Action.
Oder jemand mit Humor.
Oder beides.Und während andere Initialen hinterließen,
füllte Herz-Aus-Goldin Elektro das Camp auf.Kürbisse, Ordnung, Struktur.
Mitten im Chaos ist irgendwer eben immer noch damit beschäftigt,
Unterstände zu zählen und Kein-Hosen-Kelvin im Auge zu behalten.🎯Donnerstag – 05.02.2026 – Können wir uns Neutralität wirklich noch leisten?
🎯Donnerstag – 05.02.2026 – Können wir uns Neutralität wirklich noch leisten?
Fangen wir harmlos an.
Crippsy crashte seine Olga.
In Elektro. Mal wieder. Der Brite und seine Autos…Und ja – es ist exakt die Olga, die wir erst vor Kurzem wieder zurückgebracht hatten.
Manche Menschen haben einfach ein Talent für Timing und Blechschäden.Währenddessen baute Kein-Hosen-Kelvin tatsächlich weiter.
Unterstände und einen Turm. Ganz real.Herz-Aus-Goldbeobachtet ihn lange.
Still.
Aus sicherer Entfernung.Rund um Novo gab es wieder Gefechte.
Kein Großangriff. Eher ein Nadelstich. Ein Nachbeben.Man sah dieses Mal gelbe Armbinden. Ein nicht näher benanntes Individuum mischte ebenfalls mit und wurde getötet vom Scharfschützen im Osten. Die Angreifer kamen fast rein. Fast, aber Novo wurde gehalten. Noch immer.
In Prigorodki boxen sich zwei Bambis im Ring.
Wir beobachten.
Manchmal war das die gesündeste Form von Konfliktlösung hier.Dann Berezino.
Ein Unterstand im Camp wurde abgebaut.
Von wem? Natürlich wusste es keiner.
Aber die Frage blieb: Warum?Später lag ein totes Bambi im Camp. Jemand begann, es zu beerdigen.
Ein zweites bewaffnetes Bambi kam dazu. Grüßte.Das erste Bambi redete dagegen nicht. Füllte nur das Camp auf und beerdigte die Leiche. Kurz: Ging seiner Arbeit nach.
Und wurde dann in der Nacht von dem anderen mit der Waffe erschossen.
Herz-Aus-Goldwar in der Nähe. Hörte die Schüsse vom Sniperwald aus. Im Morgengrauen sah sie den flüchtenden Täter in Richtung Kirche durch den Wald rennen. Sie hatte eine Waffe in der Hand, er schoss auf sie. Für Reden war keine Zeit. Sie ging in Deckung, erwiderte das Feuer.
Dabei traf sie ihn. Nicht tödlich, aber er ging bewusstlos zu Boden.Bevor sie ihn erreichen konnte, erledigten Zombies den Rest.
Erst später verdichteten sich die Berichte:
Es könnte (MISA) ROB von MISA gewesen sein. Könnte.
Er hat gesprochen, aber die Sachlage ist nach wie vor unklar.Warum er das getan haben sollte, verstand Herz-Aus-Goldnicht.
Und genau da lag das Problem.
Nicht nur Svetlojarsk wurde offenbar nicht geachtet. Nun auch Berezino.
Alte Wunden rissen auf. Und plötzlich stand die Frage wieder im Raum: Wie lange blieb man neutral, wenn Neutralität nur einseitig erwidert wurde?
Herz-Aus-Goldhatte an diesem Tag keine große Waffe dabei.
Nur eine Langwaffe für die Jagd. Sie hatte nicht getötet, aber es hatte gereicht um zu verteidigen. Doch sie sagte, sie wolle das alles nicht mehr. Dieser ständige Kampf… Ich verstand sie und war froh, dass ich mir nicht ständig Gedanken machen musste, ob meine Kugel nun auch wirklich den Richtigen traf.Crippsy holte sich später im Norden ein neues Auto von den Chicks ab.
Irgendein Handel. Irgendeine Abmachung.Natürlich platzte er damit mitten in einen laufenden Raid rein. Weil warum auch nicht. Ich sag’s ja: Der Typ hat ein Händchen für‘s Timing.
jayphiiyo reagierte sofort, geleitete ihn sicher durch die Schusslinie und am Ende brachte er das Auto tatsächlich heil nach Hause.
Ein Erfolg an einem Tag, der sich weniger nach Wiederaufbau anfühlte sondern mehr nach Riss. Man merkte es.
Die Camps wurden nicht mehr nur beobachtet. Sie wurden getestet. Und jedes Bambi, dass sich darin aufhielt, konnte potenziell ein Gegner sein.
Und Neutralität?
Die stand plötzlich wieder einmal auf dem Prüfstand.Herz-Aus-Goldwürde in sich gehen müssen.
🥔Freitag – 06.02.2026 – Kartoffelkönig und Jannik macht Schulden
🥔Freitag – 06.02.2026 – Kartoffelkönig und Jannik macht Schulden
Kein-Hosen-Kelvin entzündete ein Lagerfeuer. Eigentlich entzündete er zwei.
Sie standen aber plötzlich mitten auf der Straße vor seiner Baustelle.
Dazu gefällte Bäume. Anarchie!Herz-Aus-Goldbrach ihre Beobachtung schließlich ab und ging nachts auf ihn zu.
Es stellte sich heraus: Kein-Hosen-Kelvin hieß eigentlich Unterhosen-Udo. Klar… warum auch nicht. Die Lagerfeuer auf der Straße waren nicht von ihm.
Irgendjemand hatte ihm wohl einen Streich gespielt, seine Feuerstellen entwendet
und…dekorativ neu platziert.Außerdem hatte jemand aus purer Lebensfreude ein Schloss an seine Tür gebaut.
Er nahm es schulterzuckend hin.Er nannte sich selbst den „Kartoffelkönig“. Na wenn das mal ravini01hört…
Das grenzt für gewisse Menschen aus Dolina und Novo fast schon an Majestätsbeleidigung.Und trotzdem – oder gerade deshalb entstand so etwas wie Vertrauen zwischen Herz und ihm. Er schenkte Herz-Aus-Goldeine Kartoffel und brachte immer wieder Dinge ans Camp.
Herz-Aus-Goldbedankte sich. Manchmal begann Diplomatie eben mit Knollen.Währenddessen hatte Jannik ein anderes Problem:
Er hatte sich am Vortag einen LKW von jayphiiyogeliehen, um an seiner Base zu bauen – und wurde aus eben diesem LKW geschossen. War nicht sein Tag.Der LKW verschwand, seine Schuld blieb.
Und dem „Warlord aus dem Vorort“ wie SebastianThe1st. jayphiiyospaßeshalber nannte, wollte man ungern etwas schulden.Also gingen Herz-Aus-Goldund @SebastianThe1st auf LKW-Suche.
Reifenmission.
Sie fanden tatsächlich einen, machten ihn flott, beluden ihn für Jannnik mit Holz, holten Jannnik ab und am Ende brachte Basti noch Jannniks Ada sicher heim.Herz-Aus-Gold sicherte nebenbei zwei Fässer für den Turm in Prigorodki. Zum Sortieren von Material. Klingt fast alles nach Multitasking….
Am schwarzen Brett tauchten die Buchstaben „L“ und „H“ auf.
Lost Hope? Lockeund Herz-Aus-Gold? Oder einfach jemand mit Langeweile?Herz-Aus-Goldbrachte Crippsy eine Baustellenlampe für seinen Leuchtturm.
Der Brite hatte ja große Pläne. Beleuchtung war da nicht ganz unwichtig.Im Containerhafen von Prigorodki fand Herz-Aus-Goldschließlich noch Schafe.
Sie jagte sie. Später wurde mit Jannnik gegrillt.Und dann kam die Realität.
In der BBA fehlten plötzlich Wände.
Die Zeit für den Despawn war gekommen.
Kein Fahnenmast hieß keine Verlängerung.Also wieder ran.
Selina ( janinesta) und ich halfen mit.
Wir bauten neu.
Zogen Wände hoch.
Setzten eine Fahne.Währenddessen schoss plötzlich ein Ghillie vom Kran auf Cala-j im Industriegebiet.
ninja2.00926 (UltrA) und Selina ( janinesta) reagierten sofort, stürmten hin und regelten das.Nein, nicht mit einem Kill. Sondern mit einem Gespräch.
Der Schütze hieß Luke.
Neu im Land.
Hatte offenbar noch nicht verstanden, was Camps hier bedeuteten.Cala-j erklärte ihm die Gepflogenheiten. Dass man nicht einfach auf alles schoss,
was sich bewegte. Er hörte zu. Lernprozess live.Später kam Sarafiya_Nici von der 501st ans Camp.
Gemeinsam mit Selina ( janinesta), Herz-Aus-Gold , ninja2.00926 (UltrA) und Jannik wurden Bäume gefällt und die BBA weiter zugebaut.ninja2.00926 (UltrA) probierte neue Bautechniken aus, die sie bei jayphiiyo gelernt hatte und Sarafiya_Nici lernte den Powersprung kennen. Zeitweise sah es in der BBA aus wie in einem sehr ambitionierten und sinnlichen Yoga-Kurs…
Aber am Ende stand sie wieder.
Die BBA. Lücken dicht. Fahne gesetzt.BzU_GraveDigger zog sich nach Berezino zurück.
Am schwarzen Brett lagen die Buchstaben „THX“ und „UN“.
Erst dachte man an Dank für UN-Helme.
Dann eher an ninja2.00926 "UltrA-Ninja."In Novo traf NiggoBnoch auf Leon, der Medizin brauchte.
Es wurde getauscht. Geholfen.Herz-Aus-Goldholte noch ein großes Zelt bei „Last Hope“ ab
und fuhr SebastianThe1st. heim.🔫Samstag – 07.02.2026 – Fassbergung und Raidabwehr
🔫Samstag – 07.02.2026 – Fassbergung und Raidabwehr
Der Tag startete mit einer traurigen Nachricht: Schankmeister zog sich erst einmal zurück.
Schweren Herzens, aber andere Dinge hatten Priorität. Herz-Aus-Goldverstand das. Wirklich.
Auch wenn es schade war. Sie dankte ihm für alles, versprach, auf sein Auto „JOCHEN“ aufzupassen und auf seine Sachen. Manche Abschiede waren keine Dramen sondern eben nur eine Pause. Und alles verlief in Wellen, wie man hier sagte.SebastianThe1st.zog los auf seiner Route.
Cala-j wurde bei Kamyshovo im Boot beschossen.
Die Küste war also wieder das, was sie immer gewesen war: keine Wellnesszone.Rio versteckte vier Fässer bei Krona.
„Die kann man mal holen“, sagte er.
Als wäre das ein Spaziergang…Unterhosen-Udo baute derweil weiter am schiefen Turm von Prigo.
Ein Bauwerk, das man entweder als architektonische Provokation, als sehr mutiges Statement oder einfach nur als „unschön“ bezeichnen konnte. Die Meinungen waren verschieden.Pinky, Herz-Aus-Gold , Selina ( janinesta), ninja2.00926 (UltrA) und Jammet fuhren los –
zwei Autos, eine Mission: Fässer in Krona sichern.Bei Chernogrosk hatte ninja2.00926 (UltrA) erst einmal einen Unfall im "WITWENMACHER".
Ich fragte mich ernsthaft, wie Herz-Aus-Gold eigentlich immer dazu kam, genau dieses Auto zu nehmen…. Das ist MEIN BABY VERDAMMT!Bei Krona im Wald kam Herz-Aus-Golddann auf die Idee, querfeldein zu fahren.
Was sollte schon schiefgehen?Nach dem Beladen der Fässer kam man den Hang nicht mehr hoch.
Man steckte fest. Mitten im Wald, nahe dem Bach und drohte abzurutschen. Na toll.Herz-Aus-Goldversuchte zu retten, was zu retten war, rutschte aber nur weiter gegen einen Baumstamm.
Rio hielt es für eine brillante Idee, das Auto anzuschieben
und einfach den Hang runtergleiten zu lassen.Fast landeten sie im Wasser.
Fast.Irgendwie schafften sie es doch noch und dem Gelächter von Pinky und Selina ( janinesta ).
das Auto heil ins Camp zurückzubringen. Manchmal war Chernarus ein reiner Nervenmarathon.Rio meldete später Schüsse am NWA bei Nacht.
Gebrochenes Bein.
Fast tot.
Aber er entkam humpelnd.In Novo gab es einen versuchten Speer-Raid.
Die Raider sprachen Spanisch, jemand aus Novo legte dem Fremden nahe zu verschwinden. Dann Schüsse aus dem Ostwald. Typische Sniper-Position. Man hatte inzwischen Erfahrung. Er überlebte dort nicht lange.
Sein Freund floh.
Sie sprachen also Spanisch? Das ließ bei Herz-Aus-Goldnatürlich sofort die Paco-Glocken klingeln. Sie hatte ja einen spanischsprechenden Fremden am Camp getroffen, der sich Paco nannte und aus Guatemala stammte.
Das könnten sie gewesen sein, denn sie glaubte nicht, dass es Xavicom und seine beiden Freunde aus Spanien waren, die zurückgekommen waren. So hätten sie sich nicht verhalten.Rio berichtete später, er habe seine Verfolger noch gestellt, einem davon einen Beinbruch verpasst und sei dann entkommen.
Nicht ungefährlich, aber effektiv.
Später am Abend brach ich auf Richtung Mogilevka, Sommercamp, Jägerklamotten besorgen.
Ich beobachtete die Hochhäuser vom Berg aus. Routine. Ging nicht von einem Angriff aus. Aber was soll ich sagen? Ich traute meinen Augen nicht, als ich jemanden über die Garagen von SebastianThe1st. und Locke huschen sah. Ja, drüber. Das war kein Spaziergang.
Ich beobachtete genauer.
Es waren mehrere. Sie versuchten, die Garage aufzubrechen.Funkspruch.
Alarmstufe Rot.
Warnschuss meinerseits.Keine Reaktion.
Sie verteilten sich.
Kurz darauf sieben Explosionen. Sieben!Ich schoss von verschiedenen Positionen in ihre Richtung, nur damit sie merkten: Hier wird verteidigt. So geht das ja nun nicht!
jayphiiyound WhiskeyMixer waren unterwegs. Ich erwischte tatsächlich einen am Hochhaus.
Es kam zum Häuserkampf. Jay war eine Maschine.
Stürmte. Erwischte ein zurückeilendes Bambi und einen im Hochhaus. @Whiskey_Mixer unterstützte. Dann wurde es dunkel. Locke kam – wie immer – etwas später. jayphiiyoerwischte noch den vermutlich Letzten.Am Ende stellte sich heraus, dass es vermutlich dieselbe spanischsprachige Gruppe war, die auch in Novo gewesen war. Vielleicht die aus Guatemala.“Guatemalteken“. So nennt man nämlich Leute, die aus Guatemala kommen. Hab ich vorher nicht gewusst. Jetzt weiß ich es.
Was sie genau mit den Explosionen erreichen wollten, war unklar.
Denn kaum ein Tor war ernsthaft beschädigt worden. Sie wussten definitiv nicht, was sie da taten. Sieben Explosionen für sehr wenig Ergebnis.Die Sache wurde geklärt. SebastianThe1st.und Locke waren dankbar.
Und ich dachte mir nur: Die großen Kriege sind vorbei, nun kommen die Geplänkel wieder zu uns an die Küste… die Zeit der Wohlstandsdepression war gekommen und die Nachbeben in Novo hörten nicht auf.
🍃Sonntag – 08.02.2026 – Atempause auf Raten
🍃Sonntag – 08.02.2026 – Atempause auf Raten
Nach der nächtlichen Garagen-Oper fuhren jayphiiyo und WhiskeyMixerwieder heim.
Alles gesichert.
Ich beschloss, unsere nächtlichen Gäste künftig wirklich die „Guatemalteken“ zu nennen. Klingt schräg, ich weiß und ist ein echter Zungenbrecher. Ist aber eingängiger als „die spanischsprachige, explosionsfreudige Gruppierung, die so gerne raided“.In Prigo tauchte ein Aggro-Bambi auf.
Mit einer Derringer und der festen Überzeugung, Unterhosen-Udo am Turm erschießen zu müssen.Pinky, Campwache mit Falkenblick, reagierte schneller als der gesunde Menschenverstand dieses Bambis. Angreifer down.
Der kam jedoch wieder. Versuchte es ein zweites Mal.
Dieses Mal setzte sich sogar Udo zur Wehr.Der Kartoffelkönig verteidigte seinen schiefen Turm und wandelte sich vom überzeugten Pazifisten zum wehrhaften Bürger.
Man lernt nie aus.Am Abend gab es noch eine Art Videodreh-Treffen mit I.K.E.A. in Novo.
Ein bisschen „Lasst uns festhalten, wer wir sind!“
Vielleicht für die Nachwelt.Zurück in Prigorodki sah ich zwei Fremde mit gezogener Waffe aus dem Sumpf aufs Camp zulaufen.
Puls: 180.
Finger: bereit.Ich saß oben im Turm, beobachtete.
Winken oder schießen? Ich entschied mich fürs Winken.Sie erwiderten die Geste.
Also blieb meine Waffe auf dem Rücken.
Aber man wusste ja nie, ob es eine Finte war. Zum Glück wusste ich auch:
Freunde waren in der Nähe.Die beiden steuerten erst Unterhosen-Udos Turm an.
Redeten mit dort mit Jannnik, er zu Besuch war und mit Udo, der wie immer nur in Textform kommunizierte. Später kamen sie ins Camp.
Stellten sich vor: HeldInnosund Bananensaft.Ordentlich. Relativ neu. Relativ höflich.
Sie zogen weiter Richtung Elektro.
Und ich blieb mit diesem Restzweifel zurück.
Ob sie nur neugierig waren oder schon im Kopf durchgespielt hatten,
wie schnell man diesen Turm wohl aufbekommen würde?Aber sie schossen nicht.
Sie sprengten nichts.
Sie ließen das Camp stehen.Und damit endete diese Woche.
Keine Explosion.
Kein letzter Knall.Nur dieses leise Gefühl, dass Ruhe in Chernarus wie immer selten bedeutet, dass wirklich Ruhe ist und dass die Wohlstandsdepression so langsam aber sicher in den Köpfen aller hier angekommen war.
Fazit…
Und damit, liebe Turmbauer, Garagenverteidiger, Zucchinizüchter, Nachtwachen, Kartoffelkönige, Leuchtturmarchitekten und Menschen mit sehr klaren Vorstellungen davon, wem welches Camp gehört – das war sie. Diese Woche.
Eine Woche zwischen Dauerbelagerung und Atempause.
Zwischen großem Knall und sehr persönlichen Einschlägen.
Zwischen Hilfeleistung mit offenen Händen – und Kugeln aus dem Hinterhalt.Novo wurde gehalten.
Nicht unbeschadet. Aber gehalten.Svetlojarsk zeigte, wie schnell Respekt relativ wird.
Berezino erinnerte daran, dass Neutralität nicht einseitig sein sollte und Prigorodki blieb das, was es immer ist: Bühne, Boxring, Zuflucht, Pulverfass.Irina Zamenovafiel.
Und mit ihr ein Stück dieser leisen Selbstverständlichkeit, mit der manche einfach helfen.
Das tat weh. Mehr als jede Explosion.Herz-Aus-Goldzweifelte.
Kurz.
Dann baute sie weiter.
Nicht, weil sie naiv ist.
Sondern weil sie sich weigert, das Feld denen zu überlassen,
die nur zerstören können.Und ich?
Ich hörte die Funkpausen.
Ich merkte mir, wer nachts schlich
und wer tagsüber laut diskutierte.
Ich sah rote Armbinden, gelbe Armbinden, keine Armbinden –
und stellte fest, dass Moral leider nicht farbcodiert ist.Diese Woche war kein klarer Sieg.
Kein sauberer Abschluss.
Eher ein langes Ziehen am Nerv.Ein Test.
Für Geduld.
Für Haltung.
Für das, was man noch bereit ist zu verteidigen –
und das, was man trotzdem nicht aufgibt.Wenn ihr mich sucht:
Ich bin irgendwo zwischen Turm und Feuerstelle,
mit staubigen Stiefeln, einer halb geleerten Konserve
und einem Funkgerät, das erstaunlich oft genau dann rauscht,
wenn es wirklich wichtig wird.Nr. 371 – Ende.
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Zwischenbericht Nr. 371 vom 05.03.2026 - Abends
Hier meldet sich wieder das ersetzbare Crewmitglied Nr. 371 – aktuell mit der zweifelhaften Aufgabe beschäftigt, Rätsel zu lösen, die offenbar jemand mit sehr viel Freizeit und einem Hang zu Symbolik gebaut hat...
E.C.H.O., Davus und ich waren noch einmal in Berezino unterwegs, um uns die Garage rund um den Ada genauer anzusehen. Zugegeben, anfangs war ich etwas schwer von Begriff. Wusste ja nicht, was mit Herz-Aus-Gold und janinesta (Selina) passiert war. E.C.H.O. hat versucht mir das pantomime-mäßig zu erklären, aber mal ernsthaft... wer kommt bei den Bilder denn bitteschön drauf, dass Herz in Berezino gefangengehalten wird? Ich dachte sie treibt da Fesselspiele aus Liebe mit ganz viel Fleisch.... Naja.
Aber er hat sich schon sehr viel Mühe gegeben...E.C.H.O. als Schauspieler
Nach BzU_GraveDiggers Hinweis könnte es ja wirklich gut sein, dass das gesuchte davussches Vehikel in Berezino war, zusammen mit Herz und Lina. Also nix wie los....
Nach ziellosem Rumgelaufe und Überlegungen, das Tor zu sprengen (wollten wir nicht, hätte zu viel Lärm gemacht...) fand ich in einem Unterstand schließlich einen kleinen, ziemlich bewusst versteckten Code. Nicht groß inszeniert, aber so platziert, dass man ihn nur entdeckt, wenn man wirklich hinschaut. Ich habe die beiden darauf gestoßen. Der Code passte tatsächlich auf das Zahlenschloss an der Ada-Garage.Der Code
Tor ging auf.
Dahinter wartete noch ein dreistelliges Schloss, das wir dann ganz klassisch brute-forced haben. Nicht elegant, aber effektiv. Irgendwann gibt jedes Schloss nach, wenn drei Leute davor stehen und genug Geduld mitbringen.
Hinter der Tür lag eine Kiste. Darin wiederum ein Kombinationsschloss mit einem Code. Meiner Nummer "0371". Na toll...
E.C.H.O. hat erstmal auf mich gezielt und mich so nonverbal gefragt, was das soll. Überraschung: Ich hab keine Ahnung.
E.C.H.O. kam dann auf die Idee, diesen Code einfach mal an der Gemeinschaftsgarage zu testen.Und siehe da: Tor ging auf.
Aber vermutlich war das der Code, den Herz für die Gemeinschaftsgarage in Berezino gewählt hatte. Die Frau hat echt Humor... Warum die Entführer den beibehalten hatten, blieb ein Rätsel.
Dahinter befand sich dann eine Zelle.
In dem Moment wurde es kurz still. Nicht dieses dramatische Kino-Still, sondern eher dieses unangenehme Gefühl, wenn man merkt, dass zwei Leute, die man kennt, hier vermutlich gesessen haben. Herz und Selina sind viele Dinge – laut, stur, idealistisch – aber eingesperrt in so einer Kiste der Weltgeschichte zu sitzen und immer darauf zu warten, dass jemand mit Essen kommt, das haben sie nicht verdient.
Wir haben kurz überlegt, wie wir das nächste Schloss öffnen könnten. Spoiler: War am Ende gar nicht nötig, weil man auch so an die Kiste dahinter kam.
Inhalt:
elf Kürbiskerne.
Und ein AN-Helm.Mehr nicht. Im Fass war nur noch etwas zu Essen. Hab aber versäumt ein Foto davon zu machen. Mea culpa.
Inhalt der Kiste
Wenn man Herz kennt, ist das allerdings schon fast eine komplette Wegbeschreibung. Die Frau hinterlässt Hinweise wie Hänsel und Gretel Brotkrumen – nur eben mit Kürbiskernen.
Während wir noch darüber diskutierten, ob wir den zweiten blauen Ada gleich mitnehmen oder noch eine philosophische Grundsatzdebatte über Gemüsekerne führen sollten, fiel plötzlich ein Schuss. Sehr nah. Verdammt nah. Zu nah...
Ob der uns galt oder jemand einfach beschlossen hat, dramatische Soundeffekte beizusteuern oder gegen einen Zombie zu kämpfen, ließ sich nicht sagen. Wir haben die Umgebung abgesucht, aber niemanden gefunden. Typisch...
Also haben wir das gemacht, was vernünftige Menschen in solchen Situationen tun: Ada sichern, verstauen und verschwinden.
Stand jetzt bleiben also unsere neuen Hinweise:
- Ein Helm.
- Elf Kürbiskerne.
- Zwei Zellen in Berezino und einiges an Gemüse und Obst in einem Fass und einer Kiste.
Und zwei Samariterinnen, die hoffentlich wissen, dass draußen ein paar Leute herumrennen, Codes knacken, Autos einsammeln und versuchen herauszufinden, wo zum Teufel sie als Nächstes hingebracht wurden...
Tja und sonst? Ich habe gehört Cala-j hat schon mit CIA Cheffin jayphiiyo Kontakt aufgenommen. Sie unterstützt gerne das Projekt, aber jemand muss das MAterial nach Prigo bringen. Ich stelle gerne die BBA als Lagerraum zur Verfügung.
Nur... nun fordert immer mehr Stimmen in Prigorodki, man sollte doch den Turm stehen lassen. Er habe Charme und man könnte ja "drum rum" bauen. Oh Mann... und zwischendrin: Herz und Selina die vermutlich inzwischen nur noch hoffen, dass am Ende wenigstens irgendwas passiert....
Das war's von meiner Seite aus.
Wenn ihr mich sucht, ich bin in Prigorodki und schlage mich mit den Heiner-Heinis, aka. den Kirchenheinis 2.0 rum und versuche mich mal nicht selbst in die Luft zu jagen...Hat nicht funktioniert...
Aber wenigstens hab ich jetzt Blutgruppe 0negativ. Wun-der.bar. Nicht... naja
Ihr hört von mir.
Nr. 371 - Ende
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Hauptquest:- Knackt den Kürbiskern+AN-Helm-Code
- Überlegt euch, wie man den Turm begradigen oder verschönern kann.
Nebenquests:
✅ 1. Findet den LKW mit Baumaterial
Gerüchten zufolge wurde ein Lastwagen mit Baumaterial irgendwo in der Region zwischen Gorka und Novy Sobor versteckt.
Wer ihn findet, könnte den Grundstein für etwas Neues legen, vielleicht sogar für ein Bauwerk, das weniger Menschen gefährdet.⏹️ 2. Organisiert Baumaterial über die Chicks in Action
Die Gruppe Chicks in Action hat angeblich ihre Unterstützung zugesagt.
Material könnte bereitgestellt werden, sofern jemand den Mut hat, danach zu fragen und das Material zu transportieren.✅ 3. Findet den blauen ADA von Davus
Ein gewisser Davus wäre vermutlich sehr erfreut, sein Fahrzeug wiederzusehen.
Und vielleicht würde eine solche Geste auch zeigen, dass nicht jede Geschichte mit einem Diebstahl enden muss.⏹️ 4. Baut etwas Neues
Der Turm muss nicht einfach verschwinden.
Vielleicht kann aus seinem Ende auch ein Anfang entstehen.
Ein neues Bauwerk.
"Ein Symbol der Gemeinschaft", wie Herz sagen würde.
Etwas, das zeigt, dass Prigorodki mehr sein kann als ein schiefer Turm und ein Ultimatum.
Der Turm könnte begradigt werden und gemeinsam noch etwas Sinnvolles entstehen.
Wunschdenken oder bald schon Realtität? Wir werden sehen.
Einige neue Gruppierungen haben bereits angekündigt, ebenfalls helfen zu wollen. -
Überleben? Optional! Folge 009: Erdbeben
Suedas Wochenbericht vom 26. Januar bis 01. Februar 2026
Hallo? … Hallo?
Ah, jetzt geht’s.Einsatzzentrale, bitte kommen.
Hier meldet sich wieder das Ersetzbare Crewmitglied Nr. 371.
Direkt aus einer Gegend, in der niemand mehr genau sagen kann,
ob das hier noch eine Front ist oder einfach nur der natürliche Zustand unseres Chernarus.Willkommen zu einer Woche, in der Pausen nicht mal mehr in unseren Köpfen existierten, in der Novo nicht fiel, aber auch nicht mehr wirklich zur Ruhe kam, und in der der große Knall zwar stattfand – aber sich trotzdem beharrlich weigerte, abgeschlossen zu sein. Ist in etwas so wie ein Erdbeben, bei dem das eine ins andere übergeht und nach einer Woche voller Vorbeben legte das nun richtig los.
Es geht um Belagerungen mit Durchhaltevermögen, um Bambis mit erstaunlicher Sterblichkeitsrate, um Camps, die standen, fielen, wieder standen und um Menschen, die irgendwo zwischen Müdigkeit, Prinzipien und sehr dünner Geduld versuchten, den Überblick zu behalten und entgegen aller Anfeindungen Haltung zu bewahren.
Also macht es euch bequem. Oder zumindest weniger unbequem als die Leute in Novo.
Hier kommt mein persönlicher Wochenbericht aus einer Welt, in der man sich nicht fragt, ob es weitergeht sondern nur, wie lange noch,
bis der nächste Knall kommt.🪤Montag – 26.01.2026 – Täglich grüßt das Murmeltier mit Überfällen und Stolperdraht
🪤Montag – 26.01.2026 – Täglich grüßt das Murmeltier mit Überfällen und Stolperdraht
Es war Montag und Moon war wieder da.
Einfach so. Meldete sich zurück und zog wieder mit uns durch die Gegend.
Vor allem mit Cala-j. Die zwei waren echt wie Pech und Schwefel. Als wäre sie nie getrennt gewesen.Die Tanz- und Theatergruppe wurden unterdessen schon wieder geraidet.
Man verliert so langsam aber sicher den Überblick...
Wenn man es böse formulieren wollte, könnte man sagen:
Täglich grüßt das Murmeltier. Und es trägt inzwischen sehr zuverlässig Sprengstoff bei sich und sieht vermutlich aus wie ein Silberfischchen.Beweise gab es jedoch keine.
Wie immer.
Also gut möglich, dass es andere Leute waren oder jemand aus ihrem Dunstkreis. Man weiß es nicht. Aber der Zeitpunkt war auffällig vertraut: frühmorgens, wenn alle schliefen.
Ein Schelm, wer da nicht an Zufall glaubt…Schmetterling08 lief bei Svetlojarsk auch noch in eine Stolperdrahtfalle. Direkt am Camp.
Wie dreist! Nicht einmal die Versorgungszelte waren noch heilig.
Als hätte der Tag beschlossen, konsequent zu sein.
Die Geduld der Gruppe war entsprechend… ausbaufähig bis nicht mehr vorhanden.BzU_GraveDigger meldete Schüsse aus Berezino.
Ungewöhnlich, denn da war ja fast niemand mehr. Aber dennoch kehrte er immer wieder dorthin zurück.
Kurz darauf tauchten Crippsy und WayneyyB_TTVam Camp in Prigorodki auf.
WayneyyB_TTV berichtete, er sei oben im Norden erschossen worden.
Wir rekonstruierten das Ganze recht schnell: Er war wohl zwischen eine Schlacht Chicks gegen MISA bei Novo geraten.Tja, wer Schüssen folgt, sollte sich nicht wundern, wenn einer davon ihn findet.
Unser Mitleid hielt sich in Grenzen. Crippsy nahm WayneyyB_TTV mit zurück in den Norden, scheint als hätte er daraus nicht gelernt oder er stand auf solche Gefechte. War ja auch einfach für ihn. Während alle anderen überlegen mussten, auf wen sie schossen, konnte er sich zurücklehnen und einfach auf alles ballern, was sich bewegte…
Apropos ballern. Pinky ging jagen. Jemand musste ja Prigorodki versorgen.
Jammet, SebastianThe1st. und Herz-Aus-Gold saßen am Feuer und zogen später noch gemeinsam durch Chernogorsk.MISA baute sich derweil vor den Toren Novos auf. Drohgebärden, Belagerung.
Dann ein kurzes Feuergefecht. Ein Neuling von MISA kündigte am Brunnen großspurig einen Angriff an. Dann verschwand er mit seinen Jungs und man bereitete sich vor.Aber der Angriff kam nicht.
Niemand kam.
Man vermutete eine Zermürbungstaktik oder schlicht heiße Luft.Crippsy dagegen wurde später auf dem Rückweg bei Riffy erschossen.
Allein unterwegs im Auto. Straßensperre.
Der Zusammenhang zum angekündigten Angriff drängte sich förmlich auf.Ein nicht näher bezeichnetes Individuum stand zu der Zeit auf Posten in Svetlojarsk und sah Crippsys Auto übers offene Feld vorbeifahren.
Das nicht näher bezeichnete Individuum folgte dem Wagen mit gebührendem Abstand und beobachtete, wie zwei Personen ihn nahe einem Wald parkten. Silberfische? MISA? Definitiv weiße Armbinden, also vermutlich irgendwer aus ihrem Dunstkreis. Man wusste es nicht. Man munkelte nur.
Die zwei zogen Richtung Novo weiter und ließen ihr Auto zurück.
Die Gelegenheit war günstig und das nicht näher bezeichnete Individuum hatte natürlich eine Zündkerze dabei. Es schnappte sich den Wagen mit den Worten „Macht’s gut ihr Luschen!“ und brachte ihn in Sicherheit.Ich füllte währenddessen das Camp in Elektrozavodsk auf.
Auch das gehört dazu.
Später half ich, das Auto wieder an Crippsy zurückzugeben.Dankbarkeit war groß und jayphiiyos Versprechen ihm gegenüber war eingehalten worden. „Keine Sorge mein Freund. Den bekommen wir zurück!“
Versprechen gehalten.
Crippsy war entsprechend angetan von jayphiiyo . Hielt ihn für einen echten Teufelskerl. Für ne Frau war sie das wohl auch…Ich persönlich halte nichts von Teufeln. Aber Zuverlässigkeit ist hier inzwischen selten genug.
Zum Abschluss lief ein Überlebender noch an der Base in Novo vorbei.
Aber niemand schoss.
Niemand starb.🎯Dienstag – 27.01.2026 – Rückkehrer und neue Gesichter
🎯Dienstag – 27.01.2026 – Rückkehrer und neue Gesichter
Dienstag.
Der Tag, an dem wieder alte Gesichter auftauchten und neue lieber im Schatten blieben.Es war wieder einer dieser Tage, an denen Chernarus beschloss, das Archiv aufzumachen.
Straussi tauchte wieder am Camp in Prigorodki auf. Ja, der Straußi.
Bekannt aus der letzten Season. Black-General-Event. Verlängerter Arm des schwarzen Generals.
Fingerchen überall.Man vergisst solche Leute nicht.
Sie tauchen einfach irgendwann wieder auf, als wäre nichts gewesen.Jammet, Black Lion und Pinky brachten ein gelbes Fass ans Camp in Prigorodki.
Solide. Praktisch.
Währenddessen lag am Camp ein totes Bambi.Möglicherweise dakel.
Der war zuvor noch am Camp gewesen, hatte seine Stimme verstellt
und sich mit den Worten „Gute Nacht“ umgebracht.Manche Abgänge sind dramatisch.
Andere… seltsam.Kurz darauf meldete der Funk zwei neue Überlebende namens Sense und cookfrags , die beim Militärgelände südlich von Chernaya Polana einen Fremden erschossen haben. Sie trugen wohl eine blaue Armbinde, aber waren keine Samariter. Hatten auch noch nichts von ihnen gehört, wie es schien. Der Fremde hatte das Feuer auf sie eröffnet mitten im Wolfschaos und cookfrags gs zeigte Reflexe wie selten jemand und erschoss ihn einfach. Zuvor hatte der Fremde noch geredet. Wollte aufgeben.
Vermutlich einer von MISA? Wir wussten es nicht.
Aber cookfrags rags im Vollrausch schoss. Keine Zeit für Diskussion. Ich hoffe, wenn der mal an einem unserer Camps vorbeikommt, sitzt der Finger nicht ganz so locker… ich würde ihn nur ungern… disziplinieren.Crippsy bedankte sich noch einmal für sein Auto.
Und in Prigorodki tauchte eine Pinke Armbinde in der Feuerstelle auf.
Zufall, Provokation der Kirche oder Gruß? Schwer zu sagen.In Prigorodki legte sich Herz-Aus-Goldam Feuer hin.
Einfach so. Sie war müde und es war Nacht. Sie schlief ein.
Ein Fremder kam dazu.
Setzte sich.
Sagte nichts.
Blieb.Eine Art stiller Wächter.
Passte auf, während sie schlief.
Manchmal ist Vertrauen hier sehr leise.
Am Morgen trennten sich ihre Wege wieder.Rio brachte später noch eine Armbrust vorbei.
Und Greeny_29kam mit Begleitung ans Camp.
In einer weißen Olga.
SebastianThe1st. begrüßte sie.
Sie wollten Fleisch nach Berezino bringen und meldeten sich ordentlich an.Herz-Aus-Gold war zu dem Zeitpunkt bereits auf dem Weg nach Berezino.
Sie hatte erfahren, dass Sense und @CookFrags dort gewesen waren und das Camp gesehen hatten.Das Problem: Es sah verwahrlost aus.
Wie eine geraidete Base. War nicht als Camp zu erkennen. Und das konnte sie nicht so stehen lassen.Also füllte sie alles auf. Ordnete.
Machte sichtbar, dass es ein Camp war und kein Überbleibsel.Greeny_29 kam später mit Davus ebenfalls in Berezino vorbei und brachte Fleisch. Herz-Aus-Gold dankte.
Und so endete dieser Dienstag.
Mit alten Namen, neuen Gerüchten
und der Erkenntnis, dass manche Leute lieber erst mal im Funk auffallen, bevor man sie überhaupt richtig kennenlernt.🔫Mittwoch – 28.01.2026 – Scharmützel bei Ratnoye
🔫Mittwoch – 28.01.2026 – Scharmützel bei Ratnoye
Mittwoch.
Der Tag, an dem selbst Ruhe nur relativ war.
Der große Knall ließ noch immer auf sich warten. Im Norden fand täglich immer wieder ein Geplänkel statt. Scharfschützen hier, Opfer dort, man kam zu nichts.Herz-Aus-Gold war auf Loot-Tour unterwegs und besuchte „Last Hope“
Sie hatte mein Auto genommen, den „WITWENMACHER“ und der überschlug sich prompt. Im wörtlichen Sinn. Dabei hab ich ihr gesagt, sie soll ja gut auf mein kleines Babys aufpassen…Herz-Aus-Gold schaffte es trotzdem, den Wagen wieder umzudrehen. Na immerhin.
In Novo wurden ninja2.00926 (UltrA) und LadyBitStorm aus ihrem LKW geschossen. Direkt vor der Base von einem Ghillie. Vermutlich (MISA) ROB, denn der schien seinen Sieg zu feiern. Anschließend zerschoss er das Gefährt.
Was folgte, war weniger Gefecht und mehr eine Funk-Schlammschlacht.
Vorwürfe, Rechtfertigungen und vor allem: Lautstärke.
Auch das gehörte wohl zu Konflikten.
Man merkte: Der große Knall kündigte sich an.
Noch erstaunlich ruhig, aber nicht mehr zu überhören.Die Tanz- und Theatergruppe zog sich unterdessen zurück.
Leider.
Wer auch immer vorgehabt hatte, sie aus unserem Chernarus durch gezieltes Raiden zu vertreiben: Herzlichen Glückwusch. Ziel erreicht.
Die letzten Tiefschläge waren einfach zu viele gewesen.
Sie wurden wieder geraidet und irgendwann ist auch bei Idealisten Schluss.Herz-Aus-Goldbot noch Hilfe beim Wiederaufbau an.
Aber es war klar: Die Gruppe würde sich neu ordnen.
Vielleicht eine Pause.
Vielleicht ein Neustart.
Vielleicht nächste Season wieder dabei.
Man durfte hoffen.Am schwarzen Brett wurde ein Herz neu gelegt.
Kleine Zeichen.
Große Wirkung.Dann eskalierte es doch noch.
MISA and Friends gegen die Chicks in Action und ihre Verbündeten Mitbewohner.
Nicht in Novo, sondern bei Ratnoye.Auslöser war ein Angriff auf autisticdeer (Trubo-Tommy). Zitat: : „Hallo? Wer schießt denn da?“
Danach ging alles schnell.
Die Chicks in Action, die Berezino Union, Leute von I.K.E.A.
Kurz: Ein großes Scharmützel.Gefühlt schoss jeder auf jeden und niemand wusste mehr genau, warum.
Am Camp tauchte ein Bambi auf, Fajyni Boba.
Stellte sich heraus: Kam vom MISA.Herz-Aus-Gold bot ihm ein Taxi an. Nicht direkt ins Kampfgebiet. Aber nah genug.
Und gerade, als sie losfahren wollten, kam ein weiteres Bambi an: Jannnik. Andere Seite.
Und ja: Beide Gegner saßen anschließend brav im selben Taxi.
Herz-Aus-Goldfuhr sie mit stoischer Geduld nach oben, ließ sie an unterschiedlichen Stellen raus und fuhr dann wieder zurück. Eigentlich wollte sie noch LackrosCZE abholen, aber der war schon weg.Ja, Neutralität ist manchmal… kreativ.
In Prigorodki beging ein Bambi Selbstmord. Jammet beobachtete es.
Zwei weitere Bambis boxten sich. Wahrscheinlich verschiedene Seiten.
Oder einfach nur verloren.Kurz darauf noch ein Selbstmord. Spawnpunkte wurden gesucht.
Am Ende lagen vier tote Bambis am Camp und eines am Rohbau.Ein Mittwoch wie aus dem Lehrbuch für „zu viel auf einmal“.
Schwester Dasha von der Kirche Morthanas beschloss, sich auf Pilgerreise nach Novodimitrovsk zu begeben. Sie hatte gehört, dass die „Barbaren aus dem Norden“, wie sie sie nannte dort von den Chicks bekämpft wurden.
Und Schwester Dasha hatte noch Rechnungen offen. Nach dem Überfall auf das Kloster in Gorka und Krona in der letzten Season wollte etwas tun. Während Schwester Yeva die Stellung an der Burgruine Krona und im dortigen Klostergarten hielt, zog Schwester Dasha also los. Nicht als Kriegerin, mehr als Feldköchin.
Rache, so hatte sie entschieden, schmeckt am besten warm.
Mir egal, solange die Kirchenheinis mich in Ruhe lassen, sollen sie doch ihr Schnitzel essen…🥊Donnerstag – 29.01.2026 – Eine Kantine für Novo und Zombies im Boxring
🥊Donnerstag – 29.01.2026 – Eine Kantine für Novo und Zombies im Boxring
Donnerstag.
Der Tag, an dem sich alles bewegte – nur nicht die Eskalation.Schwester Dasha trug ein Zelt durch Chernarus. Kein kleines.
Ein großes Militärzelt. Zu Fuß.Sie hatte beschlossen, in Novo eine Feldküche zu errichten.
Und wenn Schwester Dasha etwas beschließt, dann trägt sie notfalls ein Zelt quer über die Karte. Glaube versetzt Berge.
Oder eben Zelte. Am Ende zog sie in Novo ein und errichtet ihre Kantine. Menschenfleisch inklusive.In Prigorodki baute Pinky Gemüse an, weil es fast nichts mehr zu essen gab.
Und das konnte so natürlich nicht bleiben.
Revolutionen mögen laut beginnen, aber sie scheitern leise an Hunger.Ein Fremder tauchte im Camp auf und nahm einfach alle Dosen mit.
Alle.
Hallo erstmal.
Ich vermutete, er hielt das hier für ein Buffet.Pinky sperrte später zwei Zombies in den Boxring.
Aber sie wollten sich nicht prügeln.
Was die Frage aufwarf, ob sie den Sinn dieses Ortes verstanden hatte.
Ich vermutete mal eher nein.Die Chicks machten erneut einen LKW flott.
Routine. Vorbereitung. Bewegung.Mehr passierte an diesem Tag tatsächlich nicht.
Kein Schuss.
Kein Knall.
Kein Drama.Aber man sah sie schon.
Diese dunklen Nebelschwaden am Horizont.
Nicht real.
Eher so… symbolisch-atmosphärisch.Der große Knall ließ sich Zeit.
Aber niemand glaubte mehr ernsthaft, dass er sich noch lange bitten würde.💥Freitag – 30.01.2026 – Der große Knall
💥Freitag – 30.01.2026 – Der große Knall
Freitag.
Der Tag, auf den alle gewartet hatten und der dann ganz anders kam.In Novo gab es in den frühen Morgenstunden einen Einbruch.
Kein Feuerwerk, keine Explosion, keine heldenhaften letzten Worte.Stattdessen am Morgen einfach offene Tore.
Die Nachtwache hatte offenbar beschlossen, Vertrauen sei auch eine Form von Sicherheit und dementsprechend gepennt… Als die Chicks morgens aufstanden, standen mehrere Zugänge offen und niemand wusste so recht, seit wann.
Es folgten Reparaturen. Aufräumen.
Und dieses ganz besondere Schweigen, in dem jeder versucht, nicht der Erste zu sein, der ausspricht, was eigentlich alle denken: Was, wenn sich die Angreifer in der Basis versteckt haben und nur auf den richtigen Moment warteten? Wie weit waren sie bereits vorgedrungen, welche Schlösser hatten sie geknackt, welche neuen Zugänge gebaut?Die Aktion roch eher nach Silberfisch als nach MISA.
Beweisen ließ sich nichts.
Wie immer.Aber klar war: Der große Knall hatte begonnen.
Nicht laut. Nicht frontal. Sondern schleichend.
Wie Schimmel. Nur bewaffnet.In Prigorodki traf Herz-Aus-Gold auf Rio, der gerade Fisch grillte –
weil natürlich genau das der richtige Moment dafür war.CapLep und Straussi waren auch wieder da.
Die Stockenten. Diesmal mit roter Armbinde.
Seit es die Red Rifles nicht mehr gab, war Rot ja wieder frei.
Armbinden sind bei uns zyklisch.Am Lagerfeuer erzählte Herz-Aus-Gold eine Geschichte.
Von Kifaru, dem Nashorn und von seiner Haut. Darüber, dass man auf Dinge achten sollte, die einem wichtig sind. Und von einer Scheune, die gefüllt werden sollte.
Schankmeister gab ebenfalls eine Geschichte zum Besten. Aus der Oberlausitz und in Mundart. Ein Gedicht von zwei Fröschen.
Thema: Ausdauer. Klang exakt so, wie Ausdauer klingt, wenn sie mit Dialekt geliefert wird. Man lauschte. Man redete. Man saß.
Fast friedlich.
Verdächtig friedlich.Rio meldete später einen Stash.
Stellte sich heraus: der von den Stockenten.
Er hatte nichts angerührt.
Wir schauen nur. Wir nehmen nicht.Am Feuer tauchte jemand auf, der sich „Roter Traktor“ nannte.
War wohl schon mal in Berezino am Camp gewesen. Er zog weiter.Kurz darauf traf Herz-Aus-Gold auf Gino.
Er berichtete, dass ihn ein Kumpel bei Svetlojarsk erschossen hatte.
Der Kumpel sei… sensibel. Ne kleine Mimose, wie er sagte.
Ein schiefer Blick reiche und man bekam eine Kugel in den Rücken.
Man kennt das ja…Ein weiteres Bambi tauchte nachts in Prigorodki auf.
Blutend. Rannte in den Sumpf.
Wollte keine Hilfe. Wer nicht will, hat schon.Dann die Meldung über Gino.
Er kannte KALLE und Davus, flüchtig. Ihre Olga war bei Berezino gestrandet.
Zwei Reifen fehlten. Eine Zündkerze.
Und irgendetwas fürs Reparieren.Herz-Aus-Goldhatte ein ungutes Gefühl.
Es roch nach Vorbereitung für einen Überfall.
Nach „gleich passiert was Schlimmes!“Sie sprach mit Pinky.
Regelmeister und Hüter des samaritanischen Eids.
Was sagte er über solche Situationen?Der Eid war klar: Es würde sie etwas kosten.
Aber Samariter helfen dort, wo andere wegsehen.Also fuhr sie los.
Gino bekam Bescheid.
Herz-Aus-Gold brachte ihn zu seinen Leuten.
Mit Reifen.
Mit Zündkerze.
Mit Werkzeug.Schankmeisteram Steuer. Mit „JOCHEN“. Seine Jungfernfahrt.
Unterwegs fanden sie sogar die fehlenden Reifen.
Herz-Aus-Gold wollte noch den Kofferraum reparieren.
Davus winkte ab.
Nein nein. Alles gut. Wirklich.Herz-Aus-Goldverstand sofort.
Im Kofferraum lag etwas, das man besser nicht genauer ansah.
Sehr gefährlich. Sehr brisant.Gino nannte es eine „explosive“ Teemischung.
Man sei zu einer Teeparty eingeladen.Natürlich.
Herz-Aus-Goldstellte keine weiteren Fragen und fuhr mit Schankmeisterzurück.
Vorsichtig. Wegen möglicher Sniper an der Küste.Die anderen zogen Richtung Norden weiter.
Am Camp tauchte später ein Fremder auf.
Stand einfach im Feld.
Reagierte nicht.
Armbrust in der Hand.Schankmeister sprach später mit ihm.
Der Fremde suchte Nägel.
Wollte aber nicht ins Camp.
Herz-Aus-Goldbot welche an.
Er lehnte ab.
Hielt alles für eine Falle.Auch das ist Chernarus.
Später kamen Davus, Gino und jayphiiyoans Camp.
Boxkampf.
jayphiiyogegen zwei.
Sie verlor.
Absichtlich, sagte sie.
Wollte einen besseren Spawn,Es wurde kurze respektlos im Ring, aber Herz-Aus-Goldgriff ein.
Respekt. Auch jetzt.Am Ende stellte sich heraus:
Die „Teemischung“ bestand aus drei Seemannskisten voller Granaten und C4.Nicht bildlich. Wörtlich.
Kurz darauf die nächste Meldung:
Das Camp in Svetlojarsk wurde angegriffen.
Wahrscheinlich dieselbe Teeparty.Es wurde gesprengt. Geschossen. Verwüstet.
Silberfische und MISA, wenn man Augenzeugenberichten glauben darf und eben drei Freunden von KALLE und Davus, die eigens herkamen um zu „helfen“.
Waffen waren kaum dort nahe dem Camp. Man hatte das nach der Diskussion der vergangenen Woche extra geändert.
Aber geschossen wurde trotzdem.
Auf alles.Herz-Aus-Gold nahm das mit.
Sehr.Camps waren für sie Camps.
Egal, wer sie betreute.
Hilfe war Hilfe.
Kein Camp sollte einfach besetzt und beschossen werden.Das war der Knall.
Nur eben nicht in Novo.
Sondern in @Svetlojarsk.Später sprach Herz-Aus-Gold noch einen verdächtigen Überlebenden in Prigorodki an.
Er rannte weg.
Waffe in der Hand.
Laut Jammet zielte er sogar auf sie.Sie zog sich zurück.
Spottete stattdessen ein Bambi auf dem Feld.
Bambi-AFK-Koma.Sie blieb bei ihm.
Redete.
Fütterte ihn – zusammen mit Basti.
SebastianThe1st. wollte ihn fesseln und neu einkleiden.
Herz-Aus-Goldlehnte ab.Sie nannte ihn Paul.
So sah er aus.Nach dreißig Minuten reagierte er.
Kommunikation schwierig. Der Fremde hörte Herz-Aus-Goldnicht.
Aber dann: Paul hieß gar nicht Paul.
Sondern Johnny.Er kämpfte für MISA. Sucht sich einen neuen Spawnpunkt
und brachte sich vor Herz-Aus-Golds Augen um.Wunderbar.
Ein Bambi-Schwarm prügelte sich anschließend noch unter SebastianThe1st.Anleitung im Boxring.
Cable98 (Tom) meldete ein neues Trio mit Sven.
Rote Armbinden.
Sie schossen ihn nicht.
Ließen ihn ziehen.Später saß Herz-Aus-Gold mit Jammet und anderen am Feuer.
Sie erzählte die Geschichte vom Leoparden und seinen Flecken.Dabei waren Melo Katar , SebastianThe1st., Jammet, Herz-Aus-Gold, Schankmeister, CapLep und Rio.
Schüsse waren zu hören. Man klärte nicht, woher.Rio traf ein Bambi in Polizeiuniform.
Es redete nicht. Zielte.
Rio schoss zuerst.Rio war kein Samariter. Und die Zeiten waren angespannt.
Eine Olga wurde später bei Svetlojarsk gestohlen.
Ein Camp voller Menschenfleisch blieb zurück.
Dann verlagerte sich der Kampf nach Novodimitrovsk und die ganze Nacht hindurch wurde bis in die frühen Morgenstunden gekämpft. Mauern fielen, wurden wieder aufgebaut. Leute starben, kamen wieder…
Nach dem Kampf respektierten die Chicks und WhiskeyMixerdas Geschick ihrer Gegner und dankten für den fairen Kampf. Keine unnötige Zerstörung an Fahrzeugen, auch wenn man über die Aktion an „Camp Gucci“ geteilter Meinung sein konnte. Doch von der Gegenseite wurden Anschuldigungen laut. Sie waren zu gut vorbereitet gewesen. Jemand hatte ihnen verraten, dass sie kommen würden und überhaupt sei das alles ein abgekartetes Spiel gewesen. Die Verteidiger wusste zunächst nicht, von was die Rede war. Und so setzte man sich auf jayphiiyos Initiative hin zusammen.
Davus, Mora, jayphiiyo , WhiskeyMixer , Herz-Aus-Gold , Losel666 , Cerberus92 und einige andere Zuhörer aller Parteien.Man stellte fest: Die Silberfische sind keine Schädlinge.
Aber es gab Missverständnisse und ungünstiges Timing, für das jedoch keiner etwas konnte. Die Frage der Camps wurde wieder erläutert – was war erlaubt, was nicht? Wer bestimmte, was ein Camp wurde? Es wurde diskutiert. Zwischen Gruppen. Zwischen Spielstilen. Zwischen Camps, die zählten – und solchen, die es plötzlich nicht mehr taten. Man hoffte auf eine gemeinsame Linie.
Aber man merkte auch: Es wird mit zweierlei Maß gemessen.Und wahrscheinlich war auch dieser Freitag
nur ein weiteres Vorbeben. Denn der große Knall fühlte sich noch nicht abgeschlossen an.🛠️Samstag – 31.01.2026 – Nach dem Knall
🛠️Samstag – 31.01.2026 – Nach dem Knall
Samstag.
In der Nacht saß Herz noch am Camp.
Mit Paco.Paco war neu.
Kam aus Guatemala.
Was man hier halt so trifft.Herz-Aus-Gold sprach kein Spanisch.
Paco kaum Englisch.
Aber irgendwie funktionierte es trotzdem.
Hände. Gesten. Dankbarkeit.
Man arrangierte sich.
Und Paco bedankte sich für die Hilfe.
Das reichte.Dann begann Novo. Teil zwei. Nicht durch die Silberfische, aber MISA war wieder da.
Ich erspare euch die Details.
Nicht, weil sie unwichtig wären, sondern weil sie zu viele sind.Der Kampf zog sich.
Stundenlang.
Mit Pausen.
Mit neuen Anläufen.
Mit Erschöpfung.Man sprach von Dauerbelagerung.
Nicht spektakulär.
Einfach zäh.Immer wieder Vorstöße.
Immer wieder Rückzüge.
Tote auf beiden Seiten.Sniper machten den Verteidigern besonders zu schaffen.
Ein bekanntes Problem.
Eines, für das es keine schnelle Lösung gibt.Schwester Dasha mischte ebenfalls in Novodimitrovsk mit.
Nicht kämpfend.
Nicht tötend.
Sondern versorgend.
So, wie sie es angekündigt hatte.Am Ende des Tages stand Novo noch.
Angeschlagen.
Erschöpft.
Aber stehend.In der Nacht wurde ein I.K.E.A-Mitglied noch aus Severograd befreit.
Es saß dort noch fest in der Schleuse, mit einer ordentlichen Portion Nägeln.Eine Nacht-und-Nebel-Aktion. Kurz. Effektiv und erfolgreich.
Am Camp tauchten laut Lina ( janinesta) und Pinky viele Bambis auf.
Zu viele. Wie immer, wenn es irgendwo richtig knallte.Ja, der große Knall war gekommen.
Aber nicht als einzelner Moment, sondern als ein ganzer Tag.Aber sicher war am Ende nur eins: Alle waren durch.
Und das hier war kein Ende.
Das war nur der Punkt, an dem Kräfte wieder gesammelt werden mussten.
🌋Sonntag – 01.02.2026 – Nachbeben
🌋Sonntag – 01.02.2026 – Nachbeben
Sonntag.
Oder besser: der Tag, an dem niemand schlafen durfte.Die Pause in der Nacht war kurz. Sehr kurz.
Punkt 11 Uhr ging es in Novo ging weiter.
Abgebaut. Gesprengt. Beschossen. Abgewehrt.
Wieder von vorn.MISA spielte Sniper-Schach gegen die Chicks in Action und ihre Verbündeten und Mitbewohner. Zug um Zug. Geduldig. Zermürbend.
Währenddessen tobte in Prigorodki weiterhin das, was man wohl nur noch als Bambi-Nebenschauplatz bezeichnen konnte.
Manche fragten nach dem Tod.
Manche nach einem Taxi.
Rio nahm es als kostenloses Schießtraining.Er berichtete auch, dass er in Elektro beim Jagen auf eine Ziege geschossen hatte und selbst angeschossen worden war.
Er überlebte.Und ja: Jemanden beim Jagen in Campnähe abzuschießen
ist ein Unding. Herz-Aus-Goldsah das genauso.
Ich auch.In Berezino fehlte inzwischen eine Wand am Camp.
Das Lager sah entsprechend aus: desaströs.Herz-Aus-Goldbeschloss, sich darum zu kümmern.
Wie immer.Tom – sloptork – war ebenfalls da und berichtete, dass der Kampf sich weiterzog.
Keine Überraschung.Crippsy kam ans Camp in Prigorodki. Und stellte klar, dass er es gewesen war, der auf Rio geschossen hatte.
Er entschuldigte sich.
Warum dieser Engländer plötzlich so schießwütig geworden war,
wusste niemand so genau.Die Belagerung in Novo lief weiter.
Bis tief in die Nacht.Ein Tag der: gebrochenen Beine,
Bärenfallen, Stolperdrähte, Stürze und explodierten Granaten.Man musste der Gegenseite allerdings zugutehalten:
Es wurde diesmal nicht wahllos zerstört.
Es war strategisch.
Gezielt.SebastianThe1st.brachte sogar eine zusätzliche Gartenharke mit, damit man die vielen Bambis in Prigorodki beerdigen konnte. Serviceorientiert.
Ein stilles Bambi in Feuerwehruniform tauchte am Camp auf.
Ging wieder.
Kam wieder.In Berezino.
Herz-Aus-Gold beobachtete ihn.
Er zog sich zurück.
Kam erneut.
Mit einer Axt.
Aber freundlich.Herz-Aus-Gold gärtnerte weiter.
Redete mit ihm.
Er sprach nicht.
Reagierte nur nonverbal.Sie gab ihm eine Hose.
Kurz darauf brachte er sich um.
Lies aber immerhin noch Duct Tape da.Auch eine Art Abschied.
Herz-Aus-Gold kümmerte sich weiter um Berezino.
Während die Schlacht in Novo erneut über elf Stunden tobte.
Die Nerven lagen blank.
Bei allen.Am Ende dieser Woche stand Novo noch.
Angeschlagen.
Mit Löchern.
Aber stehend.Und alle wussten:
Das hier war nicht vorbei. Das Nachbeben würde folgen.Fazit…
Und damit, liebe Dauerverteidiger, Vorwarnungsignorierer, Nachtwachen-Vergesser, Teeparty-Gäste, Boxring-Philosophen und Menschen mit sehr unterschiedlichen Auffassungen davon, was ein Camp eigentlich ist – das war sie. Diese Woche.
Eine Woche, in der der große Knall nicht punktgenau einschlug, sondern sich verteilte.
In der Novo stand, Svetlojarsk zahlte und andere Orte merkten, dass Neutralität plötzlich erklärungsbedürftig geworden war.
Eine Woche mit offenen Toren, explodierenden Missverständnissen und viel Bewegung, ohne dass sich wirklich etwas auflöste.Herz-Aus-Gold tat, was Herz-Aus-Gold immer tut.
Sie fuhr los, half, hörte zu, brachte Menschen zusammen, trennte Wege, erzählte Geschichten und hielt Camps offen,
während rundherum gerechnet, gedroht und getestet wurde.
Nicht, weil es einfach war –
sondern weil Aufgeben nie Teil des Plans war.Und ich?
Ich stand daneben.
Ich hörte Funk, sammelte Abläufe, merkte mir Namen,
und registrierte sehr genau,
wer half,
wer nahm
und wer begann, Dinge zu rechtfertigen, die vorher noch selbstverständlich gewesen waren.Diese Woche war kein Abschluss.
Sie war ein Übergang.
Mit Nachhall.Wenn ihr mich sucht:
Ich bin irgendwo zwischen Camp und Front,
mit schmutzigen Händen, müden Ohren, einer abgestandenen Pipsi
und dem Gefühl, dass das hier noch nicht vorbei ist.
Wir werden sehen.Nr. 371 – Ende.
🎞️VIDEOBEITRAG (ab Sonntag, 08.02.2026, 18:00 Uhr):
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Überleben? Optional! Folge 008: Vorbeben
Suedas Wochenbericht 19. Januar bis 25. Januar 2026
Hallo? … Hallo?
Ah, jetzt geht’s.Einsatzzentrale, bitte kommen.
Hier meldet sich wieder mal Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371, direkt von der emotionalen Front.Ich fühl mich heute wie ein schlecht geführter Lageplan.
Überall Markierungen – aber keiner weiß mehr so genau, welche davon eigentlich noch gelten.Willkommen zu einer Woche, in der sich Gruppen auflösten, nur um in anderer Form wieder aufzutauchen.
In der Camps diskutiert, verteidigt, angegriffen und sehr selektiv respektiert wurden.Zu einer Woche, in der der große Knall nicht mehr nur ein Gerücht war, sondern sich spürbar anbahnte.
Und in der es bereits jede Menge Vorbeben gab.Also macht es euch bequem.
Oder versucht es zumindest.Hier kommt mein ganz persönlicher Wochenbericht
aus einer Gegend, in der Neutralität verdächtig wirkt, Urlaub taktisch genutzt wird und Hoffnung inzwischen mehrere Vornamen hat.🍫Montag – 19.01.2026 – Wie Schokoladenpulver in Milch
🍫Montag – 19.01.2026 – Wie Schokoladenpulver in Milch
Über Funk gab die BzU ihre Auflösung bekannt.
Zumindest klang es im ersten Moment so.
Ich fand das… sagen wir: ausbaufähig.
Also hielt ich eine kurze Ansprache: Dass man sich jetzt bitte nicht dramatisch in Einzelteile zerlegen solle.
Und überhaupt – was würde denn dann aus ihren Steaks?
Gehen könnten sie ja. Aber bitte das Geheimrezept dalassen. Man hat ja auch Verantwortung.Relativ schnell stellte sich heraus: Nein. Weg waren sie nicht.
Eher… umgerührt.
Ich stellte mir das Ganze wie Schokoladenpulver in Milch vor.
Aufgelöst. Nicht verschwunden.
Etwas Neues entstand. Wahrscheinlich mit Klümpchen.Die BzU, wie man sie kannte, gab es so nicht mehr, aber Geschichte waren sie damit auch noch nicht.
Namen sind hier ohnehin dehnbar.
Ich meinte scherzhaft, solange im anderen Chernarus das Chernarussische Rote Kreuz auf Deer Island nicht plötzlich „D.I.R.K.“ hieß und Samariter von Chernarus auch fröhlich auf Livonia ihr Unwesen treiben durften, musste sich die Berezino Union ganz sicher nicht umbenennen, nur weil sie gerade woanders schlief.Ich stellte klar: Mauern sind kein Konzept. Basen kein Vermächtnis.
Und Berezino war nie der Kern der Union.
Der Kern – das waren sie.
Der Name war am Ende nur Farbe.
Ziemlich okaye Farbe. Nicht glänzend, aber deckend.Währenddessen lief Prigorodki ganz normal weiter.
Herz-Aus-Goldgärtnerte, besorgte Benzin, machte Herz-Dinge.
Also Dinge, bei denen man sich fragt, warum sie noch stehen, während andere schon wieder diskutieren.jayphiiyo kam ans Camp und traf einen Neuankömmling namens André am Brunnen.
Er stattete sich aus und verschwand wieder aus der Geschichte, wie das mit Nebenfiguren eben so ist.Ich nahm Tom – Sloptalk – mit nach Solnichniy.
Der angekündigte Ada-Tausch lief erstaunlich unspektakulär: weiß gegen blau.
Den weißen Ada brachte ich zu seinem eigentlichen Besitzer, E.C.H.O.
Der war nicht da – Überraschung – also nahm Jannnik ihn stellvertretend entgegen.
Ich ging davon aus, dass E.C.H.O. sich freuen würde. Oder zumindest nicht schimpfen.Nebenbei trug ich wieder Dinge von A nach B.
Botendienst.
Ich sollte mir dafür irgendwann mal einen Stempel geben.Dann kam aus Solnichniy die Meldung: Stolperdraht.
So ein Mist!
Kaum denkt man, es läuft, liegt schon wieder jemand auf der Nase.In Prigorodki traf ich mal wieder auf Schmetterling08 .
Die Tanz- und Theatergruppe, die Maskitos, überlegten nun doch, Stary Sobor zu verlassen.
Nichts war entschieden.
Die Luft war dick.
So dick, dass man sie hätte schneiden können, wenn gerade jemand ein Messer übrig gehabt hätte.Zuvor hatte es erneut einen Angriff auf die Theatergruppe gegeben.
Ja. Schon wieder.
Man glaubt es kaum, aber es wurde zur Gewohnheit.
Der Angriff entpuppte sich allerdings als Vorwand, um die Chicks und die BzU aus der Reserve zu locken.Und die?
Die rückten natürlich sofort aus, um zu helfen.
Weil man das halt so macht.
Und gerieten prompt in eine Falle.Bei Grishino wartete eine Straßensperre.
Sie wurden aus dem Fahrzeug geholt.
Wie im Lehrbuch. Bitter, aber berechnet.Ich sammelte sie samt Jannnik wieder ein und brachte Schmetterling08 zurück nach Hause.
Die Lage blieb angespannt.
Jemand war definitiv noch in der Nähe ihrer Base.
Unsichtbar, still, sehr präsent.Schmetterling08schlich sich trotzdem hin.
Ein Fremder sah sie.
Alle hielten kurz die Luft an.
Nichts passierte.Am Ende stellte sich heraus: Der Fremde war Tabasko gewesen.
Er war den Schüssen gefolgt, ließ einen Teddy in einer Kiste zurück
und war – ausnahmsweise – nicht der Angreifer.
Das waren andere gewesen.
Man verliert ja sonst leicht den Überblick.Ich fuhr zurück.
Am Camp fanden wir eine Nachricht.
Aus Kürbiskernen gelegt: We are still here.
Dazu ein trauriger Smiley.
Und ein Kürbiskernpenis im Farmingzelt.Na wunderbar.
Wenn schon Botschaft, dann bitte mit Niveau.
Oder wenigstens mit weniger Gemüse.Basti ( SebastianThe1st. )wurde an der Küste bei Prison Island angeschossen.
Er wehrte sich – und traf.
Später stellte sich heraus: Es war WhiskeyMixer gewesen.
Er hatte Basti ( SebastianThe1st. ) verwechselt.
Passiert den Besten.
Zum Glück für Basti ( SebastianThe1st. ) klemmte dessen Waffe und der verzweifelte Feuerwehrmann war somit einfach schneller.Er hatte sich verteidigt.
Und man sah etwas Neues an ihm.
Nicht mehr nur den Feuerwehrmann, sondern jemanden, der zurückschoss.
Herz-Aus-Golds Wandlung – nur kompakter. Und mit wesentlich mehr Munition.In „Last Hope“ wurde ein Unterstand abgebaut.
Basti ( SebastianThe1st. ) meinte trocken, man brauche das Holz vermutlich für ein Kreuz.
Für welches Grab auch immer diesmal.jayphiiyofand eine schwarze Olga.
Sie ging an autisticdeer (Trubo-Tommy).Und eine helfende Hand sicherte den überfallenen Gunter von ninja2.00926 (UltrA), den die Chicks in Action an der Straßensperre verloren hatten.
Er stand noch da.
Geduldig. Wie alles, was hier zu lange stehen bleibt.⛺Dienstag – 20.01.2026 – Stöckchen statt Stoff
⛺Dienstag – 20.01.2026 – Stöckchen statt Stoff
Der Tag begann mit einer Grundsatzdiskussion: Horten die Samariter – beziehungsweise die Auffanglager – eigentlich zu viele Zeltplanen?
Kommt drauf an, wann es „zu viel“ wird. Natürlich haben sie viele Unterstände. Und natürlich ist es kein Wunder, dass Leute dann anfangen, genau diese Unterstände abzubauen, wenn sie dringend Planen brauchen. Ursache trifft eben Wirkung und einige sahen ihn den Camps nichts anderes als gratis Baumaterial.
Herz-Aus-Gold zog Konsequenzen.
Befehl nach unten: Prigorodki auf das Nötigste reduzieren.
Zeltplanenunterstände raus. Stöckchenunterstände rein.
Wer Planen will, durfte sie sich künftig woanders suchen.In Prigorodki und Solnichniy wurde das direkt umgesetzt.
In Absprache mit BzU_GraveDigger auch im Auffanglager in Nizhnoye.
Wie es in „Camp Gucci“ oder „Last Hope“ weiterging, würde sich zeigen; beides keine Samariterlager, also nicht Herz-Aus-Golds Zuständigkeitsbereich.
Die Stimmung blieb trotzdem angespannt.Crippsy meldete sich im Funk. Er sei geraidet worden. Vierundfünfzig Granaten weg.
Vier.Und.Fünfzig.
Genug für mehrere Tore und einen kollektiven Nervenzusammenbruch.
Ich fragte mich kurz, wie man so viele Granaten ungesichert in einer Scheune lagern konnte und ob der Mann eigentlich komplett den Verstand verloren hatte.Dann lachte er. War nur ein Scherz. In Wahrheit waren es nur vier Granaten gewesen.
Haha. Sehr witzig. Wir lachten nicht.
Am Camp tauchten zwei Bambis auf.
Einer davon mit Presseweste. Keine Ahnung, was sie wollten, aber am Ende zogen sie weiter.In Prigorodki wurde das schwarze Brett aufgebaut.
Endlich ein Ort für Nachrichten, Andeutungen und passiv-aggressive Kunst.Zwei Überlebende jagten ein Huhn mit einem Baseballschläger und zu diesem Zeitpunkt stellte ich schon keine Fragen mehr.
Jannnik und NiggoBbeobachteten MISAs neue Base.
Herz-Aus-Goldfand beim Zugevent ein Fass.
Und Pinky hatte – wie so oft – eine brillante Idee.Warum das Fass nicht als Benzinfass nutzen?
Und warum nicht gleich im Auto zur Tankstelle fahren und es dort befüllen?Gesagt. Getan.
janinesta (Selina) lief durch Chernarus, wurde aber am Containerhafen von einem Überlebenden mit gezogener Waffe verfolgt. Pinky gab einen Warnschuss ab.
Der Fremde zog sich zurück.Aber als janinesta (Selina) sich zum Camp vorarbeitete, wurde sie beschossen.
Wir zogen uns zurück und beobachteten. Dann spottete Jammet einen der Schützen und erwischte ihn.Es stellte sich heraus: Es war Bandaska von MISA. Weißes Armband im Inventar, nicht am Arm. Ein bedauerlicher Zwischenfall?
Herz-Aus-Goldversuchte zu vermitteln und einen Tauschhandel anzustoßen.
Kleidung wurde dringend gebraucht, doch die übliche Loot-Route gen Westen war tabu, die Küste zwischen Balota und "Last Hope" war inzwischen Kampfgebiet. Und MISA brauchte Stauraum.Man einigte sich: Kleidung gegen ein Fass und ein Zelt.
LackrosCZE kam mit einem Freund vorbei, um das abzuwickeln.Dabei stellte sich heraus, dass der zunächst stille Freund mit weißer Armbinde niemand Geringeres als Greeny_29 war. Überraschung!
Herz-Aus-Gold übergab den gesicherten Loot von Bandaska, der Tausch wurde vollzogen – und die Gerüchte bestätigten sich endgültig: MISA und die Silberfische waren enger verbunden, als Herz-Aus-Goldgeahnt hatte. So viel zum Thema Fronten. Oder besser gesagt: Pole.Herz-Aus-Gold sortierte weiter am Camp, räumte Kleidung weg.
Basti ( SebastianThe1st. )fragte sich kurz, ob nicht einige der Hosen aus "Last Hope" stammten. Sie kamen ihm bekannt vor… Herz-Aus-Goldmeinte, Hilfe sei wichtiger als Herkunft.Crippsy holte sich einen Rest Zeltplane ab. Currahee kam vorbei. Man jagte zusammen. Basti ( SebastianThe1st. )erlegte ein Schwein. Currahee zog weiter.
Zwei Fremde blieben noch kurz am Camp und wurden aus der Distanz beobachtet.
Kurz darauf tauchten am schwarzen Brett die Buchstaben „D“ und „K“ auf.
Nein. Nicht Donkey Kong. Wahrscheinlich Davus und Kallele .Später waren Whiskey, Kallele und Davus unterwegs und kämpften um einen Militärkonvoi. Wo genau, wusste ich nicht.
Am Ende brachte ich Kallele, frisch als Bambi gespawnt, zurück nach Balota.
Whiskey hatte weniger Glück. Er blieb in einem Zugwaggon hängen und wurde von Davus erwischt. Ich sagte das war einfach nicht sein Tag.💣Mittwoch – 21.01.2026 – Täglich grüßt Tabasko
💣Mittwoch – 21.01.2026 – Täglich grüßt Tabasko
Der Tag, an dem Verstecken wieder einmal überschätzt wurde.
Am Camp waren Pinky, Lina ( janinesta ) und Basti ( SebastianThe1st. ).
Dazu ein weiterer Überlebender, der seinen Namen nicht nennen wollte.
Sehr geheimnisvoll. Sehr bewusst. Sehr … auffällig.Es war Melo Katar . Natürlich war es Melo.
Melo Katar erkannte ihn nicht daran, wer er war, sondern daran, was er tat.
Ein Scherz hier eine Stichelei dort, ein „Wer macht denn auch sowas?!“ Unauffällig wie ein Clown im Tarnanzug.Bei der Tanz- und Theatergruppe, den Maskitos, gab es währenddessen wieder Ärger.
Schon wieder Angreifer vor der Base.
Einer ging down, zwei flohen.
Die Truppe bekam wirklich keine Pause.Tabasko meldete sich ebenfalls zurück aus der Kategorie: „Man kann’s ja mal versuchen“. Diesmal in Severograd. Wachturm-Raid.
Jannnik begann den Einsatz standesgemäß damit, sich erst einmal das Bein zu brechen.
Traditionen wollen gepflegt werden.Es folgten Trash-Talk, Explosionen und dann ein Moment, der so sauber war, dass man ihn eigentlich einrahmen müsste. Jannnik richtete sich auf und schoss Tabasko gezielt durch eine Lücke ins Bein. Sauber, präzise. Fast schon unverschämt gut.
Tabasko war down. Kommentierte das Ganze später mit:
„Den Versuch war es wert.“Optimismus stirbt zuletzt. In der Base selbst lagen danach gefühlt mehr Minen als gute Entscheidungen in dieser Woche. Die Leute waren erstmal mit Aufräumen beschäftigt statt mit Siegesgefühlen.
Rio brachte später noch Dosen vorbei und legte sie in die Feuerkiste.
Unaufgeregt. Verlässlich.
Herz-Aus-Gold bedankte sich.
Am Ende tauchten noch zwei Überlebende am Camp auf.
Einer holte kurz etwas ab, grüßte und zog weiter, ohne irgendwas anzuzünden, umzubauen oder jemanden zu bedrohen. Kein Drama.
Kein Knall.💛Donnerstag – 22.01.2026 – Prigorodki trägt
💛Donnerstag – 22.01.2026 – Prigorodki trägt
Donnerstag.
Einer dieser Tage, an denen man nicht weiß, ob man müde ist – oder einfach durch.Pinky meldete eine Straßensperre vor Prigorodki. Autoteile quer über die Straße.
Wir räumten das weg. Kommentarlos. So, wie man Müll eben entsorgt.Kurz darauf stand ein Fremder am Camp. Nannte sich Held.
Sprach kein Deutsch. Kaum Englisch. Rüstete sich aus, nickte höflich und verschwand wieder. Mehr Begegnung war nicht drin.In Novodimiktrovsk ging es derweil rund. Streetfights überall. Die Leute waren übermütig geworden. Man brauchte keine Gegner mehr, das erledigten sie selbst.
Jammet, Pinky und ich brachten jayphiiyo ein Geschenk und 14 Kohletabletten nach Novo.
Man weiß ja nie.Danach holte ich ninja2.00926 (UltrA) in Berezino ab und fuhr wieder runter nach Novo.
Taxi spielen. Tom, sloptork, fuhr mit.Auf dem Rückweg meldete Rio einen Sniper auf das Camp.
Der Überlebende verschanzte sich und war dann weg. Wie so oft.Ich begegnete am Containerhafen einem Hirsch.
Kurz. Ich jagte ihm nach, aber verlor seine Spur. Wie verhext.Rio machte es besser und erlegte später zwei Hirsche im Nordwald.
Fleisch gesichert. Wir grillten.
Der Bert kam vorbei und brachte Klebeband und Nägel.
Manche Menschen tauchen immer mit genau dem auf, was man braucht.In „Last Hope“ traf Basti ( SebastianThe1st. ) auf Greeny_29 und einen Freund.
Parallel hörte ich plötzlich eine sehr… liebliche Stimme.
Später stellte sich heraus: Sarafiya_Nici von der 501.
Stimmverstellung versucht. Gescheitert. Am Ende wurde es doch noch ein netter Besuch.Am Apfelhain tauchte ein Bambi auf.
Nannte sich Mister Plus. Haute sogar Sarafiya_Nici , überlebte das und zog dann weiter.Ich erklärte ihm vorher aber noch die Regeln. Sehr deutlich.
Mora und Greeny_29kamen nachts ans Camp. jayphiiyo tauchte auf – im Ghillie. Inkognito.
Crippsy kam vorbei, freute sich mit jayphiiyo , bekam von ihr den Ghillie und schenkte ihr eine Granate. So entstehen Freundschaften.
Internationale.Ich stellte klar: Das war kein Date.
Für ein Date hätten noch die Schüsse gefehlt.
Die kamen später.In Cherno: Explosion. Feuergefecht. Vermutlich MISA gegen irgendwen.
Vielleicht Mister Plus. Vielleicht nicht.LackrosCZE schaute kurz vorbei. Schüsse waren zu hören. Ruhig war anders.
Davus kam dazu. Es wurde dunkel.
Wir saßen am Lagerfeuer.
Zwei Kollegen sollten noch kommen.Dann stand plötzlich ein Helm-Mann da.
Motorradhelm. Wenig Worte.So saßen wir da:
Inkognito-Jay ( jayphiiyo), der Helm-Mann, Kallele, Greeny_29 , Davus, Mora, Sarafiya_Nici und ich.
Grillen mitten in der Nacht in Prigorodki. Trotz aller Spannungen.Ich erzählte einen Silberfisch-Witz.
Der Helm-Mann brachte eine Tür, setzte sich drauf.
Wir lachten.Dann: Menschenpyramide.
Mora nannte sie das geheime Silberfisch-Raidyoga: die Loselblüte.Dann bekam der Helm-Mann eine Art Anfall.
Zittern. Wir stabilisierten ihn.Davus drohte, ihn zu fixieren.
Und der Helm-Mann? Willigte ein.
Er ging mit Kallele und Davus vor das Camp. Man munkelte etwas von Fesselspielchen.
Ich fragte nicht nach. Draußen passierte irgendwas.
Drei gingen, drei kamen zurück.Dann ein Boxkampf.
Inkognito-Jay ( jayphiiyo) gegen den Helm-Mann.Er hatte eine Waffe dabei.
Legte sie auf Geheiß von Davus weg.
Waren nur Gummislugs drin, aber sicher war sicher..
Rio nahm die Waffe.Der Boxkampf endete tödlich.
Der Helm-Mann starb.Rio warf die Waffe weg.
jayphiiyohob sie auf. Die Situation drohte zu kippen. Niemand wusste, ob die Camp-Regeln halten würden. Immerhin waren das hier verfeindete Fraktionen.
Aber Prigorodki trug sich selbst, wie Herz-Aus-Goldspäter sagte. Ich forderte jayphiiyo bestimmt auf, die Waffe abzulegen und schließlich tat sie es. Eskalation verhindert.
Später die Klarstellung: Sie hatte nicht vor, die Silberfische anzugreifen. Schon gar nicht am Camp. Der Morgen dämmerte und alle zogen wieder ihrer Wege.Später kam ein Notruf von Kallele und Davus.
Gasangriff. Krankheit. Westen.Ich fuhr los – mit Null Negativ im Gepäck.
Brachte Blut in Richtung “Last Hope“, versorgte unterwegs Kallele und Davus. Allerdings konnte ich nicht direkt zur Tankstelle fahren, denn dort war noch immer alles voller Gas. Wirklich ein reizender Ort für ein Camp, Basti ( SebastianThe1st. )…Ich wartete.
Hörte Schüsse an der Küste.
Greeny_29 kam vorbei und warnte mich, nicht zurückzufahren.
Feuergefecht.Servicehinweis danke angenommen.
Am Ende stellten die Silberfische zwei Angreifer.
Ich holte Mora ab und gab in „Last Hope“ endlich die sieben Blutkonserven ab.Ich bot noch an, Der Bert von Prigorodki aus mitzunehmen.
Für ihn war es zu spät.
Er ging schlafen.Ich verstand das.
Es war ein verdammt langer Donnerstag gewesen.🔥Freitag – 23.01.2026 – Reibungen
🔥Freitag – 23.01.2026 – Reibungen
Freitag. Der Tag, an dem aus Reden zunehmend Reibung wurde.
In Elektro wurde das Partyzelt abgebaut.
Oder ehrlicher: zerstört. Gleiches Schicksal für ein mittelgroßes Zelt.Herz-Aus-Gold bekam die Meldung und fand klare Worte.
Allgemeingüter ohne Sinn zu zerlegen, war genau das Verhalten, das hier nichts verloren hatte. Wer Zelte brauchte, konnte fragen.
So kompliziert war das nicht.Darauf folgte eine erneute Grundsatzdiskussion.
Wieder über Camps, über Größe.Die eine Seite meinte, es gäbe davon eindeutig zu viele. Zu groß, zu sichtbar. Außerdem war die Rede von Waffen, die nahe den Camps gelagert wurden. Einige Raider hatten davon berichtet. Herz-Aus-Gold stellte klar: Die Samariter-Camps waren bereits reguliert.
Seit Tagen. Sie war auch jederzeit bereit Leute in ihren Turm oder zur Fahne zu lassen, damit sie sich selbst davon überzeugen konnten. Andere Camps – Gucci, Last Hope –
waren nicht ihr Zuständigkeitsbereich. Auch wenn sie ein ähnliches Konzept hatten und Basti ( SebastianThe1st. ) machte in der Runde deutlich, dass man auch das Recht hatte, sich zu verteidigen. Herz-Aus-Gold nickt schwer. Sie hatte es in Prigorodki bereits mehrmals erlebt und ja, man musste sich leider auf Vandalen und Banditen einstellen. Trotzdem stand sie nach wie vor dafür ein, dass es an ihren Camps keine Waffen gab, auch wenn einige Scherzkekse immer wieder Munition in die Zelte legten…Die Diskussion zog sich.
Zwei Fronten.
Wie zuvor.
Nur der Ton war distanzierter und teils rauer geworden. Einige stellten auch klar, dass die Camps für sie nichts weiter als „kostenloser Content“ waren. Ein Ort für Ressourcen und Action.Immerhin machten die Silberfische deutlich, dass sie die Samariter-Camps respektierten. Und das hatte sich am Vortag auch bereits gezeigt. Herz-Aus-Gold war darüber sehr dankbar.
Währenddessen versteckte Rio eine Kiste und ein Fass.
Unauffällig. Effektiv. Kleiner Engel. Später holten wir sie ab.
Am schwarzen Brett tauchten die ersten seltsamen Nachrichten auf:
Zwei Kreuze. Ein I = H.
Ich hatte keine Ahnung, was das bedeuten sollte.
Vielleicht wusste Herz-Aus-Gold mehr.
Oder ihr da draußen.Über Prigo Industrie ging plötzlich ein Feuerwerk hoch.
Am helllichten Tag.Die Tanz- und Theatergruppe kam ans Camp.
Schmetterling08fragte, ob mir etwas Besonderes aufgefallen sei.
Ich sagte: „Ja. Das Feuerwerk.“ Sie grinste. Theatergruppe eben.Am Lagerfeuer erzählte Herz-Aus-Gold später noch Geschichten.
Von Fetzi, der fröhlichen Landmine.
Und von Anansi, der Spinne die alle Weisheit der Welt einsammeln wollte.
Schön erzählt.
Guter Moment.In der Nähe: Rio, Jannnik, janinesta (Selina) und BzU_GraveDigger.
Greeny_29 wollte auch kommen, schaffte es aber nicht mehr rechtzeitig.Später brachten BzU_GraveDigger, janinesta (Selina), Rio, Pinky und Herz-Aus-Gold zwei Zelte nach Elektro. Ein Unterstand wurde wieder aufgebaut.
Unspektakulär. Aber notwendig.autisticdeer (Trubo-Tommy) und Chris tauchten als Bambis auf und liefen mit Herz-Aus-Gold und mir nach Prigorodki.
In Novo gab es noch einen Raidversuch.
Silberfische gegen Chicks.
Offenbar abgewehrt.Am schwarzen Brett blieb zum Schluss ein neues Zeichen:
Ein „Hi!“ mit Herz.Ich musste zugeben:
Fast schon… herzallerliebst.💣Samstag – 24.01.2026 – Erschütterung
💣Samstag – 24.01.2026 – Erschütterung
Samstag.
Einer dieser Tage, an denen man sich fragte, ob hier eigentlich noch jemand Luft holen durfte.Die Tanz- und Theatergruppe, die Maskitos, wurde schon wieder geraidet.
Zweite Woche. Fast täglich.
Diesmal war das Auto weg. Die Olga, die sie von jayphiiyo bekommen hatten.Und dann wundert man sich, wenn Gruppen enger zusammenrücken und irgendwann beschlossen, dass Schluss war. Ich hatte es angekündigt:
Der große Knall würde kommen.Ein Bambi mit Knebel im Mund tauchte am Camp auf. Seltsamer Anblick, aber Herz-Aus-Goldkannte die Strategie. Es wollte nicht gehört werden und rüstete sich aus. Dann zog es Richtung Westen. Etwas zog auf.
Kurz darauf wurde klar, dass sich die Silberfische und MISA sich auf der Gefängnisinsel niedergelassen hatten. Das erklärte die vielen Schusswechsel und Gefechte auf der westlichen Route und warum es rund um „Last Hope“ zuletzt ständig gekracht hatte.In Solnichniy, Svetlojarsk und Nizhnoye tauchten nach den Diskussionen vom Vortag plötzlich Waffen und Granaten auf.
Überraschung! Oder auch nicht.Herz-Aus-Goldstellte erneut klar, dass Waffen und Granaten in oder direkt an den Camps nichts verloren hatten und dass man gegen die Scherzkekse nichts tun konnte, außer die Dinge wegzuräumen. Jemand hatte wohl gedacht, es sei jetzt besonders witzig ihnen wieder so einen Streich zu spielen.
Wir entfernten alles. Kommentarlos.Ein Neuer kam dazu: Carlo.
Freund von autisticdeer (Trubo Tommy).
Gut gelaunt. Etwas zu neugierig.Er nahm sich erst einmal heimlich die Kisten aus dem Tower in Solnichniy.
Er dachte, es sei eine verlassene Base.
Seine neuen Freunde erklärten ihm freundlich aber bestimmt, dass es ein Camp war und dass es gesünder für den Stresspegel aller sei, die Sachen stehen zu lassen.Basti ( SebastianThe1st. ) wurde später in seinem Boot beschossen, konnte aber entkommen.
Sein Flaggenmast in "Lost Hope" wurde inzwischen vollständig abgebaut.
Auch das ist eine Form von Kommunikation.Herz-Aus-Goldbegann Gemüse anzubauen wie wild.
Sie hatte so ein Gefühl.
Dieses leise Flackern, das sagt: Heute Nacht wird’s noch hässlich.Kallelekam als Bambi ans Camp und fragte nach einer Zündkerze.
Herz-Aus-Gold gab sie ihm. Ohne Diskussion.Sie grillte Fisch.
Vier Leute kamen ans Camp.
Davus kam – und blieb mit seiner Olga über Nacht.Rio meldete einen LKW bei Krasnostav.
Herz-Aus-Goldsortierte nach dem Gärtnern das Gemüse ordentlich in die Zelte.
Fast liebevoll und künstlerisch. „Die Kunst des Essens“ nannte sie es. Wie einst bei Silas Kunstwerken.Herz-Aus-Gold saß die halbe Nacht mit Davus am Camp.
Er wollte eigentlich weiter nach Westen fahren, aber dort tobte offenbar der Kampf.Ohne genau zu wissen, was draußen passierte, erzählte Herz ihm eine Geschichte.
Dann noch eine.
Und noch eine.Die von den Silberfischen.
Die von Fetzi, der fröhlichen Landmine.
Und die von Anansi der Spinne.+ CRK + Tobi vom CRK tauchte vor dem Camp auf.
Kam aber nicht rein.
Stand draußen, fror, zitterte, aß etwas. Später kam er aber dann doch und zeigte uns ein totes Bambi vor dem Rohbau.Der Kampf lief also weiter und Davus brach auf.
Herz-Aus-Gold erzählte noch die Geschichte von Wind, Regen und Sonne.
+ CRK + Tobi, Pinky und BzU_GraveDigger hörten zu.Im Morgengrauen kündigte ninja2.00926 (UltrA) eine Bambi-Horde an.
Herz-Aus-Goldstellte klar: Wir bleiben neutral. Keine Waffen. Keine Prügelei. Niemand fliegt raus.Die Bambis rüsteten sich aus und zogen weiter nach Westen.
Schankmeister(Schankie) bekam von Herz-Aus-Gold „HOFFNUNG“.
Version fünf oder sechs – niemand wusste es mehr genau.
Ein roter Sarka.
Er nannte ihn „JOCHEN“. Guter Name.
Wenn Hoffnung jetzt Jochen heißt, kann man sie wenigstens nicht klauen.Basti ( SebastianThe1st. ) nannte später seine Armbrust ebenfalls Hoffnung.
Wir würden sehen, ob das eine gute Idee war.In Severograd kam es zum Counter-Raid, nachdem der Angriff auf die Gefängnisinsel erfolgreich gewesen war. Die Insel war nun in der Hand von I.K.E.A., den Chicks in Action und der Berezino Union und der Tanz- und Theatergruppe.
Letztere hatten sich angeschlossen.
Aus Gründen.Während der Kampf noch tobte, brachten andere bereits nach Severograd auf.
Timing war offenbar flexibel und Prioritäten hatten sich gewandelt.Sarafiya_Nici war noch am Camp. jayphiiyo und ich fuhren später mit ihr in Richtung Severograd und beobachteten.
Whiskey gab einen Schuss auf die Raider ab, die munter sein Zuhause demontierten.
Dann flohen sie in einem Auto. Spur verloren.Der Raid war nicht sauber abgeschlossen.
War das der große Knall gewesen? Ich zweifelte. In jedem Fall war es ein Vorbeben.🔫Sonntag – 25.01.2026 – Severograd fällt
🔫Sonntag – 25.01.2026 – Severograd fällt
Sonntag,
Der Tag, an dem sich das Vorbeben in ein regelrechtes Erdbeben verwandelte.Der Raid in Severograd lief weiter. Nach einer kurzen Pause in der Nacht stieg man am Morgen wieder ein und zwar ohne Zurückhaltung.
Hier einer down.
Dort einer down.
dakel. (MISA) ROB. Irgendwer immer.Ich hörte irgendwann auf zu zählen.
(MISA) ROB sprach später von fünfzehn bis zwanzig Leuten, die sie getötet hatten.
Bei mir kam nur noch Funkrauschen an.Ich selbst war nicht mittendrin.
Ich war draußen. Hörend. Beobachtend. Wartend.
Und in einer kurzen Feuerpause, widmete ich mich dem LKW, der noch immer in der Basis stand. Ich hatte janinesta (Selina) versprochen, ihn zu sichern.
Und genau das versuchte ich dann auch.Ich näherte mich von Norden her, traf eine schlechte Entscheidung und fiel vom Dach.
Klassischer Jannik-Move. Beinbruch.Ich lag im Gebüsch, bandagierte mich notdürftig und zerschnitt dafür Hose und Jacke. Und dann tat ich, was man in solchen Momenten offenbar tut: Ich humpelte halb nackt, mit Plattenträger und Waffen übers offene Feld, zur Base. Innerlich hatte ich schon abgeschlossen. Überleben war optional.
Aber ich kam schließlich an. NiggoBkommentierte meinen jämmerlichen Anblick ausgiebig, das könnt ihr mir glauben...Am Ende bekam ich aber von ihm Ersatzklamotten, hievte mich in den LKW und brachte ihn in mehreren Etappen in Sicherheit. Aufgabe erledigt.
Währenddessen wurde Schmetterling08 aus ihrem blauen Gunter geschossen. Das Auto, das sie von Herz getauscht hatten war nun auch fort.
Am schwarzen Brett in Prigrodki tauchte ein neues Zeichen auf.
Sah aus wie ein O mit einem T.
Keine Ahnung.
Fall für Kommissar Herz-Aus-Gold. Oder für euch.Der Kampf in Severograd ging weiter.
Jannnik hatte zwischendurch noch einen Autounfall bei Elektro und landete auf dem Dach.
Timing wie immer.
Also rückte der ACAC der Samariter aus und schob das Auto wieder um.Die Berezino Union wurde müde.
Sehr müde.
Sie zog sich zurück – in den Untergrund.Bitwanted verabschiedete sich von Herz-Aus-Gold .
Nicht endgültig.
Eher so, wie man sich verabschiedet, wenn man weiß, dass das kein Abschied ist.Nach sechs bis zwölf Stunden Dauerfeuer war Severograd schließlich… still.
Der große Knall war verhallt. Die Basis im Besitz der Silberfische und von MISA.Über Funk folgten noch Provokationen seitens MISA. Nachglühen.
Berezino sei down.
Severograd sei down.
Und Novodimitrovsk Tag würde kommen.(MISA) ROB meinte später zu Herz-Aus-Gold , vielleicht würde man sich vorher noch ein paar andere Basen holen. Es gäbe ja genug große da draußen. Sie wusste nicht so recht in welchem Chernarus er lebte, aber große Basen standen kaum noch.
Sie reagierte ruhig.
Wenn jemand ihren Turm oder die BBA raiden wolle, solle er einfach anklopfen.
Sie würde dann die Tür aufmachen und alles zeigen.In Prigorodki wurde ein Feld von helfenden Händen angelegt,
In Krona meldete Schwester Yeva, dass einer ihrer Unterstände abgebaut worden war.
Feldarbeit kaum noch möglich.Die Tanz- und Theatergruppe suchte sich eine neue Bleibe.
Stary Sobor war endgültig zu heiß geworden.
Doch selbst in der neuen Heimat Novaya Petrovka meldete autisticdeer(Trubo-Tommy):
Erste Nacht. Wieder geraidet.Man konnte es ihnen nicht verdenken, dass die Stimmung im Keller war. Sie hatten aber auch ein Pech mit der Ortswahl für ihre Base.
Bei I.K.E.A. dagegen war die Stimmung überraschend gut.
Die Finte war aufgegangen. Rückzug. Durchatmen. janinesta (Selina) und NiggoB gingen in den wohlverdienten Urlaub. Gegenmaßnahmen würden folgen. Aber nicht heute.
Und für die nächste Woche lag ein Name bereits in der Luft: Novodimitrovsk.Man durfte gespannt sein.
Fazit...
Und damit, liebe Auflöser, Neugründer, Untergrundurlauber,
Straßensperrenbauer, Lagerfeuerphilosophen und Menschen mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen davon, wann der „großer Knall“ eigentlich beginnt das war sie. Diese Woche.Eine Woche, in der Fronten nicht nur verhärteten, sich verschoben und neu sortierten, sondern sich auch teilweise einfach ineinander auflösten.
Nicht immer leise. Nicht immer sauber.Herz-Aus-Gold tat, was Herz immer tut.
Sie regulierte, erklärte, räumte auf, baute ab, baute um, baute wieder auf
und hielt ihre Camps offen, während andere anfingen, Türen zu verschließen.Sie blieb neutral, auch als Neutralität unbequem wurde.
Und sie machte sehr klar, wo ihre Grenze verlief.Und ich?
Ich lauschte im Funk. Viel.
Ich zählte irgendwann keine Kills mehr, sondern die Pausen dazwischen.
Ich merkte mir, wer sich verabschiedete, wer blieb, und wer bereits laut ankündigte,
wo es als Nächstes knallen sollte.Severograd war gefallen.
Berezino war müde.
Und irgendwo in der Ferne lag bereits der nächste Name in der Luft.Diese Woche endete nicht mit einem Schlussstrich.
Sie endete mit Vorbeben. Und der große Knall würde nicht lange auf sich warten lassen.Wenn ihr mich braucht, ich bin irgendwo zwischen Funkrauschen und Feldarbeit, mit schmutzigen Stiefeln, einer halbvollen Pipsi und der leisen Ahnung, dass nächste Woche kein bisschen leichter wird.
Nr. 371 - Ende.
🎞️VIDEOBEITRAG (ab Sonntag, 01.02.2026, 18:00 Uhr):
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ÜBERLEBEN? Optional! Folge 007: Verhärtete Fronten
Suedas Wochenbericht Folge 007 vom 12. Januar bis 18. Januar 2026
Hallo? … Hallo?
Ja. Läuft.
Einsatzzentrale, bitte kommen.Hier meldet sich wieder Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371.
Ich bin heute wie ‚ne Packungsbeilage – liest keiner freiwillig, aber fehlt genau dann, wenn du sie mal brauchst.Willkommen zu einer Woche, in der Anerkennung kurz aufflackerte, während andernorts Minen klickten, Schlösser knackten und Menschen sehr unterschiedliche Vorstellungen davon hatten,
was „Zusammenleben“ in Chernarus eigentlich bedeutet.Also schnappt euch eine Pipsi.
Oder etwas, das gerade in Reichweite ist. Sucht euch nen ruhigen Ort und hört zu.Hier kommt mein persönlicher Wochenrückblick
aus einer Gegend, in der selbst Hilfe eine Nebenwirkung haben kann
und Ruhe nur ein Gerücht ist.🧨Montag – 12.01.2026 – Raids, Raids und noch mehr Raids
🧨Montag – 12.01.2026 – Raids, Raids und noch mehr Raids
Die Woche fing mit Größe an. Und nein – das ist kein Witz.
In Berezino, dort wo die Berezino Union ihr Hauptquartier hat, passierte etwas Seltenes: Anerkennung. Die Berezino Union, die Berezino Boys – nennt sie, wie ihr wollt – zeigte Haltung. Sie erkannten das kämpferische Geschick ihrer Gegner an. Kein Nachtreten. Kein „ja, aber“. Nur dieses knappe Nicken, das sagt: Ja. Dieses Mal wart ihr besser.
Weniger elegant traf es die Schmetterlinge bzw. die Maskitos.
Die Tanz- und Theatertruppe wurde in der Nacht geraidet. Das große Theaterzelt – weg.
Und wenn man einer Gruppe, die von Geschichten und gemeinsamen Abenden lebt, das Zelt nimmt, dann nimmt man mehr als Stoff und Stangen.Am nächsten Tag dann gleich der nächste Angriff.
Diesmal von der BzU. Man hielt ihre Base für die eines anderen. Fehler erkannt. Schnell.Und jetzt der zweite seltene Teil dieser Woche: Es folgte eine Entschuldigung. Förmlich.
Ein LKW mit Baumaterial wurde vorbeigebracht. Als Ausgleich. Man habe sie nicht treffen wollen.Herz-Aus-Gold brachte Schmetterling08 nach oben. Und weil Herz Herz ist, blieb es nicht bei Worten. Ein Zelt. Nägel. Hilfe beim Wiederaufbau. Auch so kann es hier gehen. Selten. Aber es geht.
Was bleibt, ist das Loch, wo das Theaterzelt stand.
Und die Erkenntnis, wie dünn Vertrauen hier manchmal ist.Und dann war da noch „Last Hope“.
Feuerwehrmann Bastis Lager – aufgebrochen. Material für das Community-Dorf – weg.
Die Fahne – weg. Gezielt.In einem Zelt: eine Sprengfalle. Basti trat rein.
Als Bonus fehlten auch noch 48 Steaks.
Achtundvierzig. Nicht zehn. Nicht zwanzig. Achtundvierzig.Dafür reingelegt: ruinierte Pullover. Wie nett.
Manchmal ist Chernarus weniger brutal als einfach nur seltsam.
Basti ließ sich nicht unterkriegen. Andere wären da längst eingeknickt.
Am Camp in Prigorodki tauchte eine dunkelrote Olga auf, hupte und verschwand. MISA auf Durchreise? Wer weiß.
ninja2.00926 (UltrA) erzählte später von einem „Überfall“ auf Sneaky Snake. In Anführungszeichen.
Am Ende bekam er von ihr und Cala-j eine Zange.
Misstrauen, Adrenalin – und dann Werkzeug. Passt.Ein Fremder tauchte am Camp auf.
Schankmeister (Schankie) sprach ihn an. Hunger. Mehr nicht.
Er ließ eine Armbrust für Herz-Aus-Gold da, legte sie im Kochhaus aufs Bett und verschwand wieder. Wir wussten, wer er war. Für den Moment reichte das.Schankmeister (Schankie) jagte später noch ein Wildschwein.
Einfach, weil er es konnte.Im Norden tauchten Bambis auf. Einer von ihnen schien sich als SneakySnakeauszugeben, am Ende war er es aber dann doch. Problem: Zu nah an einer Base.
Er wurde erschossen. War nicht sein Tag.Parallel verhärteten sich die Fronten.
I.K.E.A., BzU. Chicks.
Gegen MISA, die Silberfische – vielleicht noch andere.
Man weiß es nicht. Man munkelt nur…Am Abend war das Camp voll.
Viele Bambis. Viele Stimmen.Und dann der Angriff auf Jannnik.
Greeny_29 und Kallelegerieten vor dem Camp mit ihm aneinander.
Emotionen. Adrenalin. Zu wenig Abstand.
Jannnik fiel ins Camp – und starb.Ich war sauer. So richtig.
Ich stellte Greeny_29 zur Rede.
Er entschuldigte sich. Nicht schön, aber nötig.
Ich sagte klar: Das geht hier gar nicht.
Und dass ich beim nächsten Mal nicht diskutiere, sondern alle drei über den Haufen ballere. Manche Grenzen müssen ausgesprochen werden.Später kam Ben vorbei.
Kurzes Gespräch.Von MISA tauchten Rajmi, LackrosCZE und andere auf.
Und irgendwer hatte den Boxring abgeschlossen mit nem Zahlenschloss. Wie witzig.Also durfte ich abends noch den Boxring freiraiden.
Ein ziemlich passender Abschluss für diesen Tag.🪓Dienstag – 13.01.2026 – Aufbau und Spannungen
🪓Dienstag – 13.01.2026 – Aufbau und Spannungen
Elektro. Campbetrieb. Aufbau statt Abbau – ausnahmsweise.
Weitere Unterstände wurden hochgezogen. Black Lion, Jammet, Pinky, S-TLK, die übliche Verdächtigen. Alle da und gingen auf Loot-Tour, Material besorgen. Lief erstaunlich ruhig. Fast verdächtig ruhig.
In Berezino war es weniger idyllisch.
BzU_GraveDigger und der Senior, Bitwalker , wurden von MISA erschossen. Also zumindest glaube sie, dass es MISA war. BzU_GraveDigger versuchte noch zu verteidigen, griff nicht an, zog sich zurück. Reichte nicht. Manchmal macht man alles richtig – und liegt trotzdem danach im Dreck. Chernarus halt.Beim Zugevent stolperten wir dann noch über drei Fässer. Einfach so.
Jammet, Black Lion, Pinky und S-TLK schleppten zwei weg, ein weiteres landete im Turm von Solnichniy.
Der Bert atte den Turm gerade fertiggebaut. Er freute sich. Ehrlich.
Manche Menschen brauchen Applaus. Andere ein Fass im Turm.Im Norden gab es einen Angriff auf eine Base.
Wurde verteidigt. Mehr Drama gab’s da ausnahmsweise nicht.In Prigorodki unten wurde es dann persönlicher.
LadyBitStorm wurde von einem Fremden mit einer Axt angegriffen. Direkt am Camp.
Ich war zufällig in der Nähe. Sehr zufällig.Ich stellte den Kerl. Beinschuss. Sauber.
Leider kam jede Hilfe zu spät.
Er verstarb. Tragisch.
Oder wie wir hier sagen: selbst gewählt.Ja. Verdient hatte er’s.
Es gab noch ein paar brisante Informationen an diesem Tag.
Die bleiben hier aber genau da, wo sie hingehören: unausgesprochen.Was man aber spürte: Unser Chernarus ordnet sich neu.
Große Pole entstehen. Neue Bindungen. Alte Loyalitäten werden geprüft, neu verhandelt oder direkt über Bord geworfen.
Zwei Fronten verhärten sich weiter. Man beobachtet sich. Tastet sich ab. Kämpft nicht immer offen, aber konsequent.
Territorium wird markiert – manchmal mit Worten, oft ohne.Die Berezino Union hat sich zurückgezogen.
Aber sie sind noch da. Und sie lassen sich nicht unterkriegen.⛺Mittwoch – 14.01.2026 – Unerwartete Spenden
⛺Mittwoch – 14.01.2026 – Unerwartete Spenden
Mittwoch.
Der Tag, an dem Dinge einfach auftauchen und keiner so genau weiß, warum. Oder von wem. Aber man nimmt sie trotzdem. Dankend.Der Bert berichtete von John.
Er traf ihn am Camp in Solnichniy, erklärte ihm, was wir hier treiben, wie die Camps funktionieren, wer baut, wer hilft und wer lieber nur guckt. Und ein bisschen später stand da plötzlich – wie von Zauberhand – ein weiteres Zelt.
Mit Schleifstein. Werkzeug. Und zweihundert Nägeln.Einfach so.
Der Bert bedankte sich beim anonymen Spender.
Ob John damit etwas zu tun hatte, wissen wir nicht.Ich brachte Der Bert noch ein Fass nach Solnichniy.
Es war sowieso so ein Tag. Ein regelrechter Fässersegen.
Herz-Aus-Gold verteilte sie an Leute, die dringend wieder eins gebrauchen konnten.
Wenn Chernarus schon chaotisch ist, kann man wenigstens versuchen, es halbwegs praktisch zu halten.Herz-Aus-Gold und Der Bert arbeiteten noch gemeinsam in Solnichniy.
Sie nannten das Ganze scherzhaft „Camp Herzbert“.
Ich habe nichts weiter dazu zu sagen. Außer, dass es funktionierte.@Der_Bert bekam auch die Sachen von ItsSniper55 zurück, die dieser gedroppt hatte.
Inklusive seines Huts. Er war zufrieden. Manchmal sind es die kleinen Dinge.Ich traf später Bitwalker.
Er berichtete von einer Sprengfalle in Nagornoye, die hochgegangen war.
Und von einem Bambi in Solnichniy, das er getroffen hatte.
Kein Drama. Nur Informationen. Auch das gehört dazu.Weniger elegant lief es wieder bei Jannnik.
Jannnik tat Jannik-Dinge und stieg in ‘ne Base ein.
Nicht rühmlich. Muss man trotzdem erwähnen.Getroffen hat es – natürlich – wieder die Tanz- und Theatertruppe.
Langsam tun mir die guten Leute wirklich leid.
Man klärte es. Jannnik hatte keinen wirklichen Grund außer Neugier… und ich glaubte ihm das sogar. Aber man stellte alles klar und half später sogar bei der Verteidigung, als sie erneut angegriffen wurden.Eines muss man der Theatergruppe lassen:
Sie haben ein Talent für den falschen Ort zur richtigen Zeit.
Oder umgekehrt.
Je nach Perspektive.Herz-Aus-Gold und ich bauten unterdessen weiter an der BBA.
Am Camp tauchte später ein stilles Bambi auf.
Voll ausgestattet. Weiße Armbinde. Redete kaum.
Vielleicht von MISA. Vielleicht auch nicht. Es blieb kurz – und ging wieder.Wir jagten gemeinsam mit Rio einen weiteren Eber.
Ein Moment, der einfach nur… normal war.Dann: jayphiiyo wurde krank. Die Tetras fehlten in Solnichniy.
Also fuhr ich los, füllte die Vorräte auf, brachte sie zurück.
jayphiiyo konnte behandelt werden.
Problem gelöst.In Novo gab es noch eine kleine Straßensperre.
Von wem, wusste keiner so genau. Sie wurde wieder abgebaut.
Wie vieles hier: kurz da, dann wieder weg.Mittwoch eben.
Ein Tag voller Nägel, Fässer, Missverständnisse – und überraschend wenig Medikamenten.🔫Donnerstag – 15.01.2026 – Zwei Flitzpiepen außer Kontrolle
🔫Donnerstag – 15.01.2026 – Zwei Flitzpiepen außer Kontrolle
Donnerstag.
Und wieder traf es die Theatergruppe. Das war jetzt schon der vierte Tag in Folge…
Langsam frag ich mich, ob sie irgendwo ein Schild stehen haben, auf dem „Bitte Raiden und campen Sie hier“ steht.Wer es dieses Mal war? Nun, ein alter, kleiner Störenfried war zurückgekommen.
Einer von der Sorte, die es einfach nicht lassen konnten, seine Nase in fremde Bases zu stecken. Die Rede war natürlich von Tabasko. Der war wohl nun nicht mehr im Trio unterwegs sondern Solo. Sein Markenzeichen war aber nach wie vor der pinke Teddy, den er gern überall hinterließ. Wie eine sehr persönliche Visitenkarte.Ich war mir ziemlich sicher, dass der Typ inzwischen versucht hatte, in jede Base dieses Landes einzusteigen. Aus Prinzip. Oder Langeweile. Oder beidem.
Er versuchte es also bei der Theatergruppe. Er erwischte wohl auch einen von ihnen.
Wurde dann aber selbst erwischt. Und ja – ich glaubte, Jannnik hatte seine flinken Fingerchen mit im Spiel. Wenn schon Fehler gemacht wurden, dann wenigstens später wieder ausgebügelt.Die Maskitos traf danach noch auf einen alten Bekannten: @Stimmuuung.
Sie sahen ihn zuerst. Vielleicht rettete ihnen genau das das Leben.
Man unterhielt sich. Freundlich. Ruhig. Für einen kurzen Moment fühlte sich alles fast zivilisiert an.In Prigo schlichen später noch ein paar Gestalten umher.
Man konnte sie nicht näher identifizieren. Überall lag dieses Grundrauschen in der Luft: Raidversuche hier, Gerüchte dort, Nervosität überall. Jede Base wirkte plötzlich realistisch gefährdet. Da half es auch nicht, dass einer mit nem weißen Armband und einer Rauchgranate durchs Camp rannte…Am Camp lief das Leben trotzdem beinahe normal weiter.
Pinky brachte Herz-Aus-Gold ein paar Nägel vorbei, Basti angelte und grillte.
Fast idyllisch. Fast.Jannnik berichtete noch von einer verlassenen Base am Nordwest-Airfield.
Offen. Leer.
Niemand wusste, wem sie gehört hatte.
Aber sie war eindeutig nicht mehr bewohnt.Pinky meldete später einen Überlebenden am Checkpoint.
Einer humpelte Richtung Camp.
Es stellte sich heraus, dass es wieder Jannnik war.
Er wollte keine Hilfe. Er wollte einfach sterben und neu spawnen.Warum er sich dafür ausgerechnet auf Beton fallen ließ, wo man niemanden ordentlich beerdigen konnte, blieb ein Rätsel.
Kleiner Servicehinweis der Samariter: Sterbt doch bitte auf Gras. Danke.Dann wurde Basti bei Cherno aus einem Boot geschossen.
Ziemlich übel.
Wir konnten nichts sicher, war ziemlich übel.Am Camp tauchte erneut ein stilles Bambi auf.
Ein Geschenk mit .308er Munition lag plötzlich am Camp.
Von wem, wusste niemand.
Aber man nahm, was man bekam.Und dann kam der Hammer:
In den Abendstunden – eigentlich schon mitten in der Nacht – begann der Angriff auf Prigorodki. Zuerst wurde das Zelt am Boxring abgebaut.
Dann begannen zwei ausgestattete Überlebende damit, am Camp selbst zu randalieren. Sie mussten genau wissen, dass ich im Turm saß und lauschte. Die provozierten gezielt. Wollten, dass ich mich zeigte.Sachen wurden auf den Boden geschmissen, durch die Gegend geworfen, auf die Straße verteilt. Ich hockte in meinem Turm und verstand die Welt nicht mehr. Ich wusste nicht, wohin ich zuerst schauen oder schießen sollte, als blieb ich erstmal ruhig.
Dann redeten sie. Ob wir Krieg oder Frieden wollten. Frieden?
Ich hatte selten so gelacht. Und das sagte ich ihnen dann auch. Gratulierte ihnen dazu, an einem Camp Radau zu machen, das nicht gesichert war.Dann tauchte NiggoBim Turm auf und Basti näherte sich von Osten her. NiggoBwurde kurzerhand erschossen. Zack. Kopf. Tot. Keine Chance zu reagieren.
Als wäre es das Leichteste der Welt.Es waren zwei finstere Gestalten, vermutlich mit den Dunklen Mächten im Bunde.
Ich verwickelte sie in Gespräche, in Trashtalk, in alles, was sie möglichst lange am Camp hielt. Nicht aus Illusionen heraus etwas zu bewirken können, sondern weil mir klar war: Wenn wir sie nicht banden, stoppte sie niemand. Dann würden sie weiterziehen und eine Basis nach der anderen stürmen.Sie behaupteten, sie würden das Camp respektieren.
Und machten genau dort weiter, wo sie aufgehört hatten.Ich nannte sie Flitzpiepen. Erklärte ihnen die Camp-Regeln, aber zweifelte ihre Fähigkeit zu lesen an. Sie zeigten sich wenig beeindruckt, aber einer wurde dann richtig sauer.
Sie wollten an mich herankommen. Kamen aber nicht durch die Mauern durch.
Der Turm war an dieser Stelle einfach zu massiv.
Da hatte man leicht reden.Wir hielten sie so lange wie möglich auf.
NiggoB starb zweimal. Basti ebenfalls.
Jannnik, der sich von Norden her näherte, wurde aus über 900 Metern direkt ins Bein getroffen – aber er traf seinerseits einen von ihnen.Am Ende zogen sich NiggoB , Basti und Jannnik zurück.
Ich blieb noch, beobachtete und dokumentierte. Sie zogen kurz ab, da sah ich meine Chance und versteckte mich. Sie zogen richtung "Rostige Axt" und wütetend dort, ehe sie wieder zum Camp zurückgingen. Scheinbar wollten sie wirklich an mich ran, denn nun sprengten sie das Tor des Turms mit Sprengstoff. Dilettantisch zwar, aber der Schaden war angerichtet. Zwei Unterstände vielen und am Ende mussten sie noch mit der Axt und eine AK nachhelfen. Von Raiden hatten sie offenbar keine Ahnung…
Es tat weh, aber ich griff nicht mehr ein.
Nicht aus Feigheit, sondern aus Vernunft.
Gegen solche Gegner kämpfte man nicht frontal. Man merkte sie sich und gibt den Kampf ab an die, zu denen er gehört.Zum Glück war Herz-Aus-Goldnicht am Camp, das hätte sie vermutlich zerrissen. Sie zerstörten ihren geliebten roten Gunter „FREUNDSCHAFT“ bewusst.
Das tat weh. Sehr.Aber immerhin wussten wir jetzt, dass sie hier am Camp gewesen waren und nicht in den anderen Basen.
In den frühen Morgenstunden griff schließlich das Schicksal ein und verbannte diese beiden Gestalten aus Chernarus. Für immer.
Wer sich mit dunklen Mächten verbündete, musste mit Konsequenzen rechnen.
So einfach war das.Meine Rolle an diesem Tag war nicht ruhmreich.
Ich hätte lieber gekämpft.
Aber jemand musste bleiben, reden, provozieren, festhalten.Verbal die Stellung halten.
Und genau das hatte ich getan.
🔥Freitag – 16.01.2026 – Lagerfeuergeschichten und noch ein Einbruch
🔥Freitag – 16.01.2026 – Lagerfeuergeschichten und noch ein Einbruch
Freitag. Der Tag, an dem selbst gute Nachrichten hier immer irgendwo einen Haken hatten.
sloptork (Tom) brachte Nägel vorbei und half mit Basti ein Stück beim Wieder-Aufbau des Camps. Einfach so. Einfach machen. Herz-Aus-Gold bedankte sich und versuchte möglichst schnell von der Ostküste wieder nach Prigorodki zu kommen.
In der Nähe des Rasthofs bei Nizhnoye fand sie eine Grillstelle. Offenbar hatte BzU_GraveDigger dort sein Domizil aufgeschlagen. Provisorisch. Funktional. Chernarus-Standard.
Auf ihrem weiteren Weg war sie in Kamyshovo schon ziemlich blutleer unterwegs. Zombies machten Druck, also sperrte sie sie kurzerhand in einer Garage ein. Routine.
Dann kamen Jannnik und NiggoB vorbei, um sie nach Prigorodki mitzunehmen.Und genau da entdeckte Jannnik einen roten Gunter direkt an der Polizeistation.
Herz-Aus-Gold hatte ihn übersehen. Nicht aus Dummheit – sie hatte so wenig Blut, dass sie kaum noch Farben erkannte.Ja. Peinlich…
janinesta (Selina) fand das auch.Herz-Aus-Gold war trotzdem einfach nur glücklich. Der Gunter war wieder da: „FREUNDSCHAFT 2.0“
Ein kleines Detail fehlte noch: ein Rad.
Drei Reifen reichten nur für sehr begrenzten Optimismus.
Jannnik und @Niggo brachten es später von Prigorodki mit. Problem gelöst.Abends meldete sich auch noch Rob.
Er hatte den roten Gunter ebenfalls gesehen und meldete das Herz. Sie dankte.
Ein kleiner Dienst. Große Wirkung. Trotz allem ein guter Moment.Cala-j und ninja2.00926 (UltrA) holten ihren gesicherten blauen Gunter ab – den, den Rio gefunden hatte. Endlich. Doch dann kam Cherno…
Cala-j wurde erschossen. Seine schwarze Olga war weg. Geklaut. Die Stimmung kippte.
Herz-Aus-Gold setzte sich nach dem Wiederaufbau bewusst ans Lagerfeuer. Mit janinesta (Selina).
Über Funk erzählte sie eine Geschichte – auch für NiggoB, der krank dalag.
Männergrippe. Akut.Sie erzählte die von den Schildkröten und den Vögeln.
Passte.
Vor allem, nachdem wieder jemand am Camp mehr gegessen hatte, als er eigentlich sollte…NiggoB schlief ein.
Er widersprach später. Er habe nicht geschlafen. Wir ließen ihm den Glauben.Im Norden versuchte ein nicht näher bezeichneter Überlebender, Kontakt zu MISA aufzunehmen. Er sprach jayphiiyo an. Sie antwortete mit einer Granate.
Nicht mein Stil. Aber die Nerven lagen blank, aber das zeigte auch, dass weitere Bündnisse wuchsen.
Kurz darauf eine Explosion in Prigorodki.
Ich kam zu spät.
autisticdeer (Trubo-Tommy) meldete, dass er nachts ein verdächtiges Bambi gesehen hatte.
Im Zusammenhang mit den Explosionen schoss er.
Später stellte sich heraus: Eine Garage war geraidet worden, ein Auto verschwunden.
Vor der Base lag ein Toter.
Vermutlich war bei der Sprengung etwas schiefgelaufen.Der Tote kam also als Bambi zurück, wollte seine Sachen holen und wurde erwischt.
Die Theatertruppe lernte. Man merkte es. Das waren die Früchte dessen, was die ganzen Angreifer gesät hatten.Herz-Aus-Goldgefiel das trotzdem nicht. Auf Bambis schießen…? Seit wann?
Wir sicherten die Sachen, reparierten die Garage und versuchten, Schaden zu begrenzen.Gefahndet wurde nun nach einem blauen Ada.
Vermutlich „RENATO“. Und klar war: Das würde Konsequenzen haben.Trotz Lagerfeuer.
Trotz Geschichten.Die Lage blieb angespannt.
🥊Samstag – 17.01.2026 – Eine Olga im Boxring
🥊Samstag – 17.01.2026 – Eine Olga im Boxring
Der Tag, an dem klar wurde, dass sich Chernarus nicht mehr nur bewegt – sondern auseinanderzieht.
Im Norden bei Severograd versuchte es MISA wieder.
Nach Tagen mit kleinen Gefechten, des Abcampens und vorsichtigem Abtastens kam diesmal keine halbe Nummer, sondern eine Offensive. Zwei Fahrzeuge wurden zerstört, zwei weiße Ada. Mehr musste man dazu eigentlich nicht sagen.Parallel knirschte es im Funk.
Nicht wegen eines einzelnen Vorfalls, sondern wegen etwas Grundsätzlichem.
Zwei Sichtweisen prallten aufeinander.Die einen wollten hartes PvP, klare Kanten, Offline-Raids inklusive. Wenn es nicht verboten ist, darf man es auch tun! Andere hielten dagegen: Dürfen darf man alles, aber müssen musst du nichts. Man kann auch mit Anstand handeln, aufbauen, reden, sich begegnen – und sie fanden Offline-Raids ziemlich daneben.
Beide Seiten waren überzeugt, recht zu haben.
Und genau da lag das Problem.Diese beiden Pole zogen sich quer durch unser Chernarus.
Noch war nicht abzusehen, wann der große Knall kam. Aber dass es krachen würde, spürte man überall.Am Camp kümmerten sich Pinky, Jammet und janinesta (Lina) um das Nötigste.
Tabasko tauchte ebenfalls auf, zog nach einer kurzen Unterhaltung aber weiter.
Kein Teddy. Kein Ärger.Am Straßenrand wurde eine Olga gefunden.
Mittelmäßig versteckt. Von wem sie war, wusste niemand so genau. Das Auto wurde kurzerhand in den Boxring gestellt und mit einem dreistelligen Schloss versehen.
So nach dem Motto: Knackt es, dann gehört sie euch.Herz-Aus-Gold versuchte herauszufinden, wem die Olga gehörte.
Schwieriger als gedacht. Viele meldeten sich gar nicht erst.
MISA sagte klar: nicht unsere.Ein Bambi erkannte seine Chance.
Begann, das Schloss zu knacken.
Schaffte es auch.Es stellte sich heraus, dass es jemand von der Berezino Union war –
und dass die Olga sehr wahrscheinlich ihre entwendete dunkelrote war.
Glücklich fuhr er davon.Dann kam der nächste Schlag.
Aus Solnichniy meldete Tabasko, dass fast alles abgebaut worden war.
Sechzehn Unterstände.
Ein Zelt fehlte ebenfalls. Das hier war kein Streich.Für Der Bert und Herz-Aus-Gold war es ein harter Treffer.
Herz-Aus-Gold zog sofort los, räumte auf, sortierte, stellte Ordnung her.
Wie immer.Trotzdem war es ein Affront.
Einer von der Sorte, bei der man hofft, dass der Verursacher irgendwann zur Rechenschaft gezogen wird. Denn Camps plündern, die ehrenamtlich betrieben werden, ohne Not, ohne Anlass – das wollten wir hier nicht.Im Norden gab es noch ein weiteres Scharmützel.
Und in Prigorodki waren fast alle Benzinkanister leer. Hatte die etwas jemand ausgetrunken? Ein echtes Problem.Am Abend tauchte Basti mit WhiskeyMixer am Camp auf.
Ein seltener Anblick.Man redete.
Man tauschte sich aus.Später half er der Berezino Union, einen gefundenen LKW flott zu machen.
Und fand bei Kozlovka noch einen weißen Ada, den er ebenfalls instand setzte.
Ein kleiner Ausgleich nach großen Verlusten.So endete dieser Samstag.
Mit Fronten, die sich weiter verhärteten.
Und ein paar Menschen, die trotzdem versuchten, Dinge wieder gangbar zu machen.🚖Sonntag – 18.01.2026 – Von Trauerarbeit und Autotausch
🚖Sonntag – 18.01.2026 – Von Trauerarbeit und Autotausch
Sonntag.
Der Tag, an dem niemand mehr ernsthaft behauptete, das alles hier sei noch ein Missverständnis.Es gab wohl einen Offline-Raid bei den Silberfischen. Wobei… selbst bei dem Begriff herrschten wohl große Uneinigkeiten.
Ob nun online, offline oder irgendwas dazwischen – darüber stritten sich wie immer die Geister. Fest stand: Es wurde eingebrochen und es traf die Silberfische.
Nicht groß, nicht episch – aber eindeutig.Sora meldete einen LKW bei Zabalotye.
Abholbereit war er theoretisch.
Praktisch fehlten Batterie, Räder und alles, was man braucht, um damit zu fahren.
Also blieb es bei der Meldung.sloptork (Tom) von der Berezino Union – wurde fast von zwei Überlebenden niedergestreckt. Fast. Er entkam. Knapp, aber lebendig.
Weniger Glück hatten NiggoB und janinesta (Selina). Sie wurden bei Severograd aus ihrem Auto geschossen. Später fanden sie das Fahrzeug wieder – ohne Reifen, ordentlich abgestellt.
Das ließ eigentlich nur einen Schluss zu: Das war persönlich.In „Last Hope“ fehlten plötzlich acht Leuchtfackeln.
Acht.
Und wir fragten uns ernsthaft, wer so viel beleuchten musste.
Eine sehr ambitionierte Trauerarbeit? Vielleicht hatte wirklich jemand mit den Steinen des Flaggenmasts ein Mausuleum oder eine Pyramide für die verstorbene Verwandtschaft errichtet und musste nun alles ausleuchten.
Wir wussten es nicht. Aber die Fackeln waren weg.In Dolina fand jemand einen frisch gespawnten blauen Ada und übergab ihn Herz-Aus-Gold .
Und Herz-Aus-Gold hatte – natürlich – sofort eine Idee.Der weiße Ada war gerade zur Berezino Union zurückgebracht worden.
Denen fehlte aber eigentlich ein blauer.
Und der weiße gehörte wiederum jemand ganz anderem, wie ich wusste….Also bat ich Herz-Aus-Gold , die Verhandlungen einzuleiten.
Weißer Ada gegen blauen Ada.
Mal sehen, was daraus wurde.Schmetterling08 hatte bei der Theatergruppe genau einen Tag Ruhe gehabt.
Dann ging es weiter.Sie trat in Tricresta auf eine Mine. Beinbruch.
Wurde dann vor ihrer Base erschossen.
Und später auch noch von Zombies in Prigorodki genervt.Man konnte ihr wirklich nichts vorwerfen – außer Pech.
Sehr viel Pech.Am Camp traf ich Currahee.
Greenys Freund Tom. Und jetzt, da er mir sagte wie man seinen Namen aussprach, konnte ich ihn auch so nennen.In Solnichniy half ein Fremder beim Zombieschlachten.
Wir wussten nicht, wer er war.
Aber er half.
Manchmal reicht das.Es fiel ein Schuss vom Berg auf eine helfende Hand. Aber sie entkam. Vom Schützen fehlte jede Spur.
Aus Richtung Elektro hörte man raidähnliche Schüsse. Crippsy meldete einen Spieler vor seiner Base und eliminierte ihn.
Bei janinesta (Selina) und Jammet tauchte in Prigorodki dann ein Fremder auf. Wer er war stellte sich erst später raus: Melo Katar .In einer Holzkiste tauchte .308er Munition auf.
Das Muster war bekannt.Am Boxring hing wieder ein Viererschloss.
Und dann kam die Auflösung: Es war Melo Katar gewesen.Er hatte sich einen Spaß erlaubt.
Nach dem Motto: Ihr könnt doch nicht einfach ein Tor offen lassen!
Er öffnete es wieder. Botschaft angekommen, aber Herz wird es trotzdem nicht verschließen auch wenn ich das doofe Ding immer wieder aufs neue aufschießen muss… Mensch Herz.WhiskeyMixer stellte sich bei den Maskitos, also der Theatertruppe, vor, nachdem sie einen langen Tag hinter sich hatten, und bot Fleisch an. NiggoB war dabei.
Die Maskitos waren erst misstrauisch.
Sie fragten, ob das Fleisch explodieren könne.Am Ende lachte man. Eine gute Truppe.
Eine Klarstellung musste noch sein:
KYS stellte klar, dass sie "Lost Hope" nicht abgecampt hatten.
Es hatte einen Zwischenfall mit einem Unterstand gegeben – aber für das Absnipen von Basti in der ersten Woche übernahmen sie keine Verantwortung.
Das musste an dieser Stelle gesagt werden.Abends traf Herz-Aus-Gold im Camp noch Greeny_29 .
Man saß kurz am Feuer. Herz-Aus-Golderzählte eine kleine Geschichte über Silberfische.
Dann ging Greeny_29 wieder.Und ganz zum Schluss erwischte es noch Basti.
Oben in Tishina.
Wölfe.
Mehrere.Zum Glück war jemand in der Nähe, sicherte seinen Stuff und schloss alles weg.
Basti kam mit einem blauen Auge davon.Und so endete diese Woche.
Nicht ruhig.
Nicht sauber.
Aber vollständig.Fazit…
Und damit, liebe Aufbauhelfer, Frontenverschieber, Schlüsselknacker, Lagerfeuersitzer, Steinstibitzer und Menschen mit sehr festen Meinungen darüber, wie man hier zu überleben hat – das war sie. Diese Woche.
Eine Woche, in der Größe gezeigt wurde und im gleichen Atemzug wieder anderorts eingerissen ist. In der Zelte verschwanden, Fahrzeuge getauscht wurden und Anerkennung manchmal lauter wirkte als jeder Schuss.
Und in der sich immer deutlicher zeigte, dass Chernarus gerade nicht nur um Territorien kämpft, sondern um Vorstellungen.Herz-Aus-Gold tat, was Herz immer tat:
Sie baute auf, sammelte ein, sortierte, verhandelte und setzte sich ans Feuer, während ringsum alles nach Eskalation roch.
Sie hielt Dinge zusammen, die andere längst aufgegeben hatten – nicht aus Naivität, sondern aus Sturheit. Der guten Sorte.Und ich?
Ich hörte zu.
Ich merkte mir, wer Verantwortung übernahm,
wer sie weiterreichte und wer sehr überzeugt davon war, dass es schon irgendwer anders regeln würde. Ich sammelte Namen, Muster und diese kleinen Pausen im Funk,
in denen man merkte, dass etwas gerade kippte.Diese Woche war kein Wendepunkt.
Sie war eher ein Riss.
Einer, den man nicht sofort sieht, der aber größer wird, wenn man so tut, als wäre nichts.Wenn ihr mich braucht, ich bin irgendwo zwischen Wiesen und Wald,
mit abgenutzten Stiefeln, einer halbvollen Pipsi und einer Geduld, die diese Woche öfter getestet wurde, als mir lieb war.
Nr. 371 - Ende.
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ÜBERLEBEN? Optional! Folge 006: Ein Wendepunkt
Suedas Wochenbericht vom 05. Januar bis 11. Januar 2026
Hallo? …Hallo? Einsatzzentrale, bitte kommen.
Hier meldet sich wieder Sueda Staneva, euer ersetzbares Crewmitglied Nr. 371. Immer noch im Einsatz, immer noch ersetzbar und momentan notorisch schlecht gelaunt.
Warum?
Naja ich bin momentan so wie ne schlecht kalibrierte Warnsirene – man hört mich schon von Weitem, keiner mag den Ton, aber ignorieren sollte man mich trotzdem nicht.
Was war diese Woche los? BitWalker hat die Woche schön auf den Punkt gebracht: „Diese Woche war wirklich witzig! Es war ein Hin- und Her. Nachts raiden sie und tagsüber finden wir unsere sachen wieder.“ Und genau so war’s ich schwör’s.
Willkommen zu ‚ner Woche, in der erstaunlich viel gebaut wurde, während gleichzeitig anderes konsequent zerlegt wurde.Nehmt euch ne Pipsi oder ne Fronta von mir aus auch ne Spite und machts‘ euch bequem.
Hier kommt mein persönlicher Wochenrückblick aus einer Gegend, in der Boxringe schneller aufgebaut werden als Vertrauen und in der sich Ruhe zuverlässig immer dann einstellt, wenn gerade niemand hinschaut.
💣Montag – 05.01.2026 – Nachbarschaftsstreit und andere Katastrophen
💣Montag – 05.01.2026 – Nachbarschaftsstreit und andere Katastrophen
Der fünfte Januar begann ganz normal.
Herz-Aus-Gold baute weiter an ihrem Turm. Sie war beschäftigt mit Holz, Nägeln und der festen Überzeugung, dass Stabilität etwas ist, das man bauen kann, wenn man nur lange genug ignoriert, was ringsum passiert.Gemeinsam mit Pinky holte sie Lina ( janinesta) ab. Die Dame in Blau. Oder "Lady in Blue". Je nachdem, wen man fragt und in welcher Tonlage. Unterwegs stolperten sie über drei Fässer, die gleich eingepackt wurden. dakel fuhr kurz vorbei, hupte freundlich und Basti grüßte ebenfalls. Für einen Moment fühlte sich das alles an wie Alltag. Dieses trügerische Gefühl, dass heute vielleicht zur Abwechslung mal nichts eskaliert.
Sora von Schmetterlings Tanz- und Theatertruppe, wie ich sie liebevoll nenne, schaute im Camp in Prigorodki vorbei. Er brachte keine guten Nachrichten mit:
Minen. Bei ihm zu Hause. Ein kleiner Nachbarschaftsstreit, nur ging es hier nicht um Maschendrahtzäune und Knallerbsensträucher, sondern es passierte das, was immer passiert, wenn man bewaffnet ist und Sprengstoffe besitzt. Man legt sich einfach Minen vor die Tür, weil Reden offenbar zu persönlich wäre.
Zusätzlich hatten sie einen unfreiwilligen Hausbesetzer. Einer von ihnen hatte wohl vergessen hinter sich abzuschließen, und der findige Nachbar hatte beschlossen, dass das Einladung genug war. Alles irgendwo weiter oben im Norden. Mehr Details zum Wohnort spare ich mir an dieser Stelle.Dann kam die Nachricht, die hängen blieb: Schmetterling, Gaszone, Falsches Blut.
Sora hatte sie behandelt. Mit bestem Wissen und falschem Blut. Passiert schneller, als man denkt. Herz-Aus-Gold traf Schmetterling am Camp und gab ihr bestes „Herzblut“ mit, damit da nicht nochmal passierte. Hilft immer.
Eine Olga kam ihnen entgegen. Welche Farbe? Unklar. Konnte von KALLE, Davus oder Cala-j sein. Niemand weiß das so genau, und ehrlich gesagt ist das auch egal, solange sie freundlich hupen und vorbeifahren.
In „Last Hope“ fehlte mal wieder etwas: Der Ofen und der Steinkreis. Beides. Wie immer. Es wurde diskutiert, wessen Mutter, Großmutter oder Tante vierten Grades wohl gestorben sein musste, dass man schon wieder dringend Steine brauchte. Basti nahm es mit Fassung. Nach außen. Innen sah man ihm an, dass ihn das „typisch“ irgendwann auch einfach nur ermüdete.
Aber: ravini01 war wieder da. Ja, richtig! Der Kartoffelbauer und resignierter König von Dolina. Seine Kartoffeln fehlten, also wich er notgedrungen auf Kürbisse aus. Herz-Aus-Gold konnte ihn gerade noch davon abhalten, fünfzig Felder rund um das Camp in Prigorodki anzulegen. Es wurden zwölf. Alle randvoll. Natürlich. Manche Menschen eskalieren eben mit Gemüse.Greenys Tom brachte Basti seine Waffe und einen Holster zurück. Hatte es versehentlich eingepackt, als er Unterstände in „Last Hope“ durchsucht hatte. Keine böse Absicht. Als klar war, dass das Zeug Basti gehörte und von Rio gesichert worden war, kam es sofort zurück. Der Typ hat Haltung gezeigt. Merkt euch das.
Greeny_29 selbst kam später auch noch ins Camp bei „Last Hope“ und half ein bisschen mit. Stämme schleppen. Ich erspare mir nun Witze über Stammhalter… Dann Explosionen in Elektro. dakel wurde beschossen, während er mit seinem Ada durch die Stadt fuhr. Später stellte sich heraus: ItsSniper55 (Spacer). Klar, natürlich. Es musste ja ItsSniper55 (Spacer) sein!
Nicht unbedingt die cleverste Kombination, eine versteckte Base zu bauen und gleichzeitig auf alles zu schießen, was fährt. Jannnik schoss zurück. Auf ItsSniper55 (Spacer). Und auf Sven. Oder Max. Einen neuen Überlebenden jedenfalls, der zur falschen Zeit am falschen Ort war. Chernarus liebt solche Zufälle.Der Bert war derweil in Solnichniy unterwegs. Er kümmerte sich dort um das vernachlässigte Camp wie ein guter Vater. Tat das, was er immer tut. Und wurde dreimal getötet. Erst Keule. Dann nahm ihm das Bambi die Waffe ab. Dann erschossen. Der Bert versuchte zu reden. Der andere wollte nicht. Gab ihm jedes Mal den Rest. Herz-Aus-Gold machte sich auf den Weg, um nachzusehen. Fand nur noch Überreste. Keine Spur vom Täter. Solnitchniy eben.
Eine Anfrage von deco kam rein. Taxi-Service für einen Neuzugang. Absage. Hohe Gefährdungslage, Herz-Aus-Gold konnte leider nichts tun. Man fährt keine Taxis durch aktive Albträume.
Später halfen KALLE und Davus noch im Camp aus. Rüsteten sich ein wenig aus. Irina Zamenova reiste ins "Camp Gucci", um mit ihrem Blut auszuhelfen. Ja sie und die Chicks hatten ne Geschichte… aber ich glaube mit Der Bert kam sie immer gut aus und so brachte sie sich am Camp gerne ein. Als die beiden einen Spaziergang am Kartenrand machten, entdeckten sie dort einen geparkten LKW. Ohne Reifen. Darin Nägel, zu einem Penis gelegt. Kunst? Ich glaub eher nicht. Irina fand es nicht prickelnd. Der Bert Bert weigerte sich, die Nägel mitzunehmen. Er nannte sie „Pimmelnägel“ und wollte nichts damit zu tun haben. Verständlich. Der Verdacht liegt nahe, dass es einer der entwendeten LKW der Chicks in Action war. Bestätigt ist nichts. Aber Chernarus vergisst selten.
So endete dieser Tag.
🎯Dienstag – 06.01.2026 – Verrat am Camp – mal wieder…
🎯Dienstag – 06.01.2026 – Verrat am Camp – mal wieder…
In Prigorodki fand man Dinge, die niemand einfach so verliert. Beschädigte Bandagen, nicht mehr steril, Klebeband, eine Fackel, ein Knicklicht. Alles sauber drapiert, fast schon absichtlich. Keine Spur davon, wer das gelegt hatte oder warum. Kein Hinterhalt, kein offensichtlicher Zweck. Nur dieses Gefühl, dass jemand da war und wollte, dass man es merkte.
Felci kam mit einem Freund ins Camp. Waffen gezogen, Haltung angespannt, aber der Ton freundlich. So ein klassisches „Wir könnten, aber wir wollen eigentlich nicht“. Einer von ihnen drückte Herz-Aus-Gold eine Kartoffel in die Hand. Als wäre das die offizielle Währung für Vertrauen. Herz-Aus-Gold pflanzte ein bisschen an, angelte, tat Herz-Dinge. Jannnik holte sich noch einen Rucksack ab. Kleinigkeiten. Diese ruhigen Momente, die immer gefährlicher wirken, je länger sie dauern.
Dann kam die Nachricht aus Chernogorsk.
Cala-j. Überfallen. Zwei Bewaffnete mit weißem Armband. MISA, ziemlich eindeutig. Sie fesselten ihn, raubten ihn aus, ließen ihn aber am Leben. Nahmen ihm seine LAR. Cala-j nahm es erstaunlich gelassen. Ich glaube, ich wäre explodiert. Herz-Aus-Gold wäre vermutlich direkt in eine existenzielle Krise gestolpert. Aber Cala-j blieb ruhig. War überzeugt, dass die LAR schon irgendwie wieder zu ihm zurückfinden würde. Typisch Cala...Zurück in Prigorodki: Ein Stolperdraht. Rauchgranate. Symbolischer Akt. Keine Tötungsabsicht, eher ein demonstratives Schulterzucken. „Wir könnten mehr tun. Wir tun es nicht.“ Ich ging natürlich voll rein. Klar. Wer sonst?
In Solnichniy legte sich Herz-Aus-Gold in einem Haus zur Ruhe. Wollte am nächsten Tag weiter nach dem Täter suchen. Dann hörte sie draußen eine Stimme. Rau. Aggressiv. Sie erkannte sie sofort: ItsSniper55 (Spacey). Er drohte. Offenes Drohen. Herz-Aus-Gold verstand erst gar nicht, was da gerade passierte. Als er versuchte, das Haus zu stürmen, riss bei ihr etwas. Komplett.
Sie stellte ihn zur Rede. Laut. Direkt. Sagte ihm ins Gesicht, welches Spiel er hier spielte. Das war ein verdammtes Camp! Dann folgten seine Ausreden. Seine angebliche Verteidigung. Herz-Aus-Gold im Rage-Modus. Vollkontakt, verbal. ItsSniper55 (Spacey) war völlig überrumpelt. Dachte offenbar, das wäre jetzt sein Ende. Herz-Aus-Gold machte klar: Sie würde ihn nicht erschießen. Aber verbal riss sie ihm alles ab, was noch an Rechtfertigung übrig war. Er stammelte etwas von „nicht ihr Camp“, von „er habe nicht gewusst, dass sie das war“ und „der andere habe versucht ihn zu töten“. Herz sah das ganz anders. Sie sagte ihm, dass sie wusste, dass er Der Bert Bert angegriffen hatte. Dass Der Bert Bert nicht einfach so angreifen würde. Dass das hier eine miese, feige Nummer war.
Am Ende zeigte ItsSniper55 (Spacey) so etwas wie Reue. Er nahm sich selbst das Leben, um wieder unten an der Küste zu spawnen. Ließ Der BertsSachen fallen. Auch den Cowboyhut. Dieses Detail blieb hängen.
Zurück im Camp in Prigorodki wurde es nicht besser. Schankmeister (Schankie) wurde von einem fremden Bewaffneten erschossen. Alarm. ItsSniper55 (Spacer) meldete Schüsse auf sich, ebenfalls in Campnähe. Die Campwache war alarmiert, lief mitten in der Nacht durch den Wald. Dunkelheit. Chaos. Hinterhalt. Ein Schuss. Campwache tot. Zum Glück nicht ich, aber das war in dem Moment egal. Der Schaden war angerichtet.
Und dann kam alles zusammen: ItsSniper55 (Spacey) hatte nicht nur Der Bert Bert in Solnichniy am Vortag angegriffen. Er war auch derjenige gewesen, der Schankmeister (Schankie) am Camp in Prigorodki erschossen hatte. Und die Campwache. Er hatte Herz-Aus-Gold s Stash geplündert, ihre Blaze gestohlen. Nicht die DMR, die war nicht dort versteckt. Ein schwacher Trost. Der Grund? Er hatte den Angriff von MISA auf seine Base nicht verkraftet. Wollte es allen heimzahlen. Seine Aggression richtete sich gegen Herz-Aus-Gold. Und gegen mich. Großartig.
Er ging noch weiter. Verbündete sich mit dunklen Mächten. Wie man das eben tut, wenn man beschlossen hat, dass alle anderen schuld sind. Das Schicksal zog irgendwann die Reißleine und ItsSniper55 (Spacey) verließ unser Chernarus. Vermutlich für immer.
Für solche Leute war hier kein Platz.Basti fuhr umsonst nach Solnitchniy, wollte Herz-Aus-Gold abholen. Aber sie war längst weitergezogen. Gutes Timing sieht anders aus.
Im Westen, an der Tankstelle in Cherno, wurde Black Lion (Kanu) von einem grüßenden Bambi erschossen. Erst Herzgeste. Dann Schuss. Jammet, Pinky und s-tlk klärten das.
Als Herz-Aus-Gold wieder am Camp in Prigorodki ankam, tauchte ein stilles Bambi auf. Wurde versorgt, aber verhielt sich verdächtig. Schankmeister /Schankie) und Herz-Aus-Gold fesselten ihn und begleiteten ihn zur BBA. Wollten ihn dort in Ruhe befragen zu den Schüssen und den Angriffen. Sie hatten ihn gerade durchsucht, da fiel der Fremde tot vor ihnen auf den Boden. Das Schicksal hatte zugeschlagen und es duldete nicht, dass sich ItsSniper55 (Spacer) nochmals blicken ließ, egal als wer er sich ausgab.
Dann noch etwas später: Raidschüsse bei der "Rostigen Axt". Herz-Aus-Gold war gerade dort am Aufräumen und wäre fast vor Schreck gestorben. Sie saß zusammengekauert in ihrem verschlossenen Raum und wollte verhandeln. „Can we negotiate please, Mr. Raider?“
Eine tiefe Stimme antwortete: „There is no need for negotiation.“
Das saß. Herz-Aus-Gold war schockiert. Rechnete mit dem Schlimmsten... Dann stellte sich heraus: Es war MISA. Kein Raid. Ein Versehen. So zumindest Vince666 , wenn Herz-Aus-Gold die Stimme richtig zugeordnet hatte. Erleichterung. Die beiden zogen ab. Kurz darauf wieder Schüsse in der Nähe. MISA kämpfte dann etwas weiter im Süden gegen eine andere Gruppe. Schüsse bleiben nie lange unbeantwortet.
Elias tauchte wieder im Camp auf. Ein Santa crashte irgendwo rein, man erklärte ihm freundlich, wohin er gehen sollte.Und so endete dieser Tag.
🪛Mittwoch – 07.01.2026 – Akkuschrauber auf Abwegen
🪛Mittwoch – 07.01.2026 – Akkuschrauber auf Abwegen
I.K.E.A. fährt jetzt weiße Adas mit grüner Motorhaube. Drei Stück. Sie heißen „DÖNATO“, „MARINATO“ und „RENATO“. Ich habe keine Fragen mehr. Wirklich nicht.
Herz-Aus-Gold baute an der „Rostigen Axt“ weiter. Und in Prigorodki stand die Feuerholz-Kisten aus dem Kochhaus plötzlich im Schrank. Jemand war da gewesen. Hatte sich Zeit genommen. Und hinterließ einen Smiley mit „Hi“ aus Kürbiskernen. Kunstprojekt oder Drohung? Chernarus unterscheidet da selten.
ninja2.00926 (UltrA) und ein anderes Crewmitglied grillten. Achja und SneakySnake tellte ausdrücklich klar, dass er die Fahne nur einmal runtergelassen habe. Die BzU bekam mit „Freakazoid“ einen Neuzugang und wurde quasi im selben Atemzug beschossen. Routine oder Einführungsritual? Parallel dazu begann der Angriff von KYS auf Severograd und Novodimitrovsk. Es war einer dieser Tage, an denen überall gleichzeitig etwas brennt und niemand weiß, welches Feuer zuerst gelöscht werden will.
In Prigorodki traf man auf Schmetterling. Die nennen sich jetzt die "Flamingos", aber vielleicht doch nicht, denn pinke Armbinden sind gefährlich. Der Nachbarschaftsstreit war beigelegt. Man hatte sich angefreundet. Am Tag zuvor waren sie in Chernarus Industry beschossen worden. Der Schütze war E.C.H.O. . Schmetterling hatte versucht zu verhandeln. „Don’t shoot please.“ Der Schütze verschwand. Später stellte sich heraus: E.C.H.O. hatte die pinken Armbänder gesehen und sie für KYS gehalten, weil diese kurz zuvor demonstrativ ein Foto mit pinken Armbändern gepostet hatten. Als klar war, dass die Flamingos nichts damit zu tun haben, ließ er ab. Missverständnisse sind hier oft tödlicher als Absicht.
Schankmeister (Schankie) kam ans Camp, redete ein bisschen mit janinesta (Selina). Zwei Fremde tauchten auf. Alfredo wärmte sich am Feuer. Später kam HolladieWaldfee dazu. Ja richtig. HolladieWaldfee von NWAC. Das andere Chernarus. Urlaub. Ruhig. Respektvoll. Man sprach über alte Zeiten. Über Raids von früher. Als NWAC mal NiggoBs Gruppe erwischt hatte, während sie auf Vanilla im Urlaub waren. Aber es blieb friedlich und HolladieWaldfee zog mit Alfredo weiter.
So erwachsen fühlt sich das hier selten an.Dann kam Alpha. Ein Bambi. Ein Chat-Bambi. Einer, der Ausrüstung will, aber nicht allein sein wollte. Einer, der Herz-Aus-Gold hinterherlief wie ein Schatten mit offenen Händen. Jannnik überfiel ihn. Abschreckung? Alpha wurde dabei versehentlich getroffen. Respawn. Passiert. Lektion fraglich.
Sehr schnell wurde klar: Das hier sind mehrere Schauplätze. Prigorodki. Novo. Severo. Wie ein Netz. Als wollte man uns binden. In Novo wurde BzU_GraveDigger aus dem Wald heraus erschossen. Kurz darauf Angriff aufs Camp. @Jannnick fiel zuerst. Zwei Angreifer mindestens. Einer davon Alpha und ein zweiter Vex. Aber vermutlich gab es auch noch mindestens einen Dritten. dakel kam dazu. Basti erwischte einen und schoss ihn „uncon“. Jannnik finishte ihn. dakel wurde tödlich getroffen und leider hab ich auch einmal zu viel meinen Kopf aus dem TEC-Gebäude gestreckt…. passiert. Überleben ist ja nur optional.
Mitten im Gefecht, in einer dieser kurzen Pausen, tauchten Vince666 und (MISA) ROB von am Camp auf. Völlig überrumpelt. Ich warnte sie vor dem Schusswechsel und bat Vince666, den Humvee für LackrosCZE mitzunehmen. Herz-Aus-Gold hatte den ja extra eingeschlossen.
Tat er. Ohne Diskussion und es war ne mords Gaudi, das sag ich euch!Am Ende hatten wir aber die Situation unter Kontrolle und erwischten drei Angreifer. Black Lion, Pinky und Jammet waren mal wieder ein eingespieltes Team.
Danach traf Basti in Solnichniy auf Vex und SEK. Erst wirkte es harmlos. Basti erklärte Vex und dem Fremden nochmals, was unsere Camps waren und was nicht.
Vex fragte, ob sie ihre Sachen zurückhaben könnten. Ich blieb stur. Nein. Nicht machbar. Warum auch? Damit sie gleich wieder angreifen? Vex erklärte stolz, sie kämen eigentlich aus einem anderen Chernarus. Der name ist mir gerade mal wieder entfallen, aber es war was mit Werkzeugen. Schleifmaschinen, Fräsen oder… ach ja Akkuschrauber!
Jedenfalls meinte Basti noch was von "Elite" und "PvP" gehört zu haben. Und das stellten sie dann auch gleich unter Beweis als der Fremde SEK sich nach der Absage mit Vex zusammentat und sie Basti mit einem Messer angriffen. Na super.
Akkuschrauber. Sag ich ja…KALLE und Davus waren später noch am Camp. Die Flamingos beschlossen, die pinke Armbinde und ihren Namen zu überdenken. Und KYS? Naja das Gehirn der Gruppe meldete sich bei Basti und Herz-Aus-Gold. Verhandlungen oder Klärungen? Keine Ahnung.
Warum man das Camp in Prigorodki angegriffen hatte? Alte Rechnungen. Herz-Aus-Gold fragte, welche Rechnungen man denn bitte schön an einem Bambi-Camp mit untrainierten Leuten aus dem Hinterhalt begleichen muss. Aber man sprach sich aus und hörte sich zu. Beide Gruppen wollten eigentlich nur ihre Ruhe, wenn ich das richtig sehe. Also einigte man sich darauf, dass Herz-Aus-Gold künftig nicht mehr über diese Gruppe berichten würde. Wunsch nach Anonymität. Wird klar respektiert. Leider…
Aber hey, Vorfälle werde ich weiterhin benennen. Wenn man Abstand will: Bitte. Dann aber nicht auf Nähe pochen.Abends kam Greeny_29 ans Camp. Ein nicht näher bezeichnetes Crewmitglied hatte nach diesem Tag keinerlei Lust zu reden. Sagte also nichts. Greeny_29 verstand es nicht ganz, machte ein bisschen auf cool, ein bisschen auf Katze. Am Ende ging er wieder.
Tja und so ging der Tag zu ende und es fühlte sich an, wie eine Generalprobe für etwas, das noch nicht vorbei ist.
🚗Donnerstag – 08.01.2026 – Fast wieder normal…
🚗Donnerstag – 08.01.2026 – Fast wieder normal…
Der achte Januar fühlte sich an wie der Versuch von Chernarus, so etwas wie Normalität zu simulieren. Ich würd sagen: Es hat sich redlich bemüht…
Der grüne Sarka, der vor einigen Tagen nachts am Camp vorbeigefahren war, stellte sich als Cala-j s „BUNTER HUND“ heraus. Er war also wieder gestohlen worden. MISA oder Silberfische oder eine hier nicht näher bezeichnete Gruppe mit lauter Vergangenheit oder jemand ganz anderes? Wir wissen es nicht.
Bitwalker wollte Rio übrigens seine Sachen zurückgeben. Es tat ihm ehrlich leid, ihn versehentlich erschossen zu haben. Und das meine ich ernst und lud ihn auf ein echtes Bere-Steak ein. Diese seltenen Momente, in denen jemand merkt, dass „ups“ einfach nicht reicht. Wir trafen am Camp auf ein schweigsames Bambi und kurz darauf überfuhr Bitwanted ein anderes, als sein Reifen platzte. Sehr unangenehm. Für alle Beteiligten…. Besonders aber für das Bambi, nehme ich an.Cala-j meldete später einen erneuten Raid bei sich zuhause. Das Ergebnis: Klamottenspur bis zur Scheune am Leuchtturm und von dort nach Elektro. Beim anmenlosen Dorf brach er ab. Wollte das Spiel nicht mehr mitspielen. Irgendwann ist auch gut. Drei gegearte Spieler bewegten sich in Richtung Camp. Es sah kurz so aus, als würden sie auf Herz scopen. Am Ende stellte sich heraus: Fehlalarm. Es waren Sora (der eigentlich auch Jannik hieß), Andi, Schmetterling und noch jemand. Vermutlich René. Sie nennen sich jetzt die „Maskitos“ wegen ihrer Totenkopfmasken. Ich kommentiere das nicht... Als Theater- und Tanzgruppe fand ich sie sympathischer. Naja, aber scherzen taten sie trotzdem weiterhin gern. Und sie amüsierten sich über die zwei Janniks.
MISA-Leute kamen etwas später am Camp vorbei und Herz-Aus-Gold handelte etwas aus. Sie brauchten dringend ein Auto, denn der Humvee war… verunglückt. Herz-Aus-Gold hörte dass ein paar Schüsse im Norden damit zu tun hatten und kommentierte es nicht. Und LackrosCZE erzählte, dass seine Olga verschwunden war, die er in Zelenogorsk gefunden und flott gemacht hatte. Sie handelte einen Tausch aus und bekam weitere Nägel für den Boxring sowie zwei Nachtsichtgeräte, die (MISA) ROB noch übergeben wollte. Manchmal läuft Handel hier überraschend fair.
Am Camp tauchte ein Bambi namens Tim ( WilderRammler ) auf. Nannte sich selbst „der wilde Rammler“. Wenn er meint… Rio fand den gestohlenen Gunther von ninja2.00926 (UltrA) vor Elektro, beim Bahnhof. Offenbar dort geparkt, als KYS uns überfallen hatte. Herz-Aus-Gold folgte seinem Call, holte den Gunther ab und brachte ihn in Sicherheit. Dinge zurückholen ist hier inzwischen ein eigener Volkssport geworden.
Schankmeister (Schankie) nahm Tim ( WilderRammler) unter seine Fittiche, zeigte ihm die Grundlagen. Es war tatsächlich schön zu sehen, wie jemand Verantwortung übernahm, ohne gleich einen Plan daraus zu machen. Tim ( WilderRammler ) verlief sich später. Wurde krank. Klassiker. Aber wir bekam ihn wieder auf die Beine. Nachts half Basti ihm weiter bei „Last Hope“. Leise. Kein Pathos, keine großen Worte. Einfach zeigen, wie man hier nicht sofort stirbt.
♥️Freitag – 09.01.2026 – Rückholaktionen
♥️Freitag – 09.01.2026 – Rückholaktionen
Der 9. Januar begann mit einer Information, die man so auch nur in Chernarus bekommt: Basti mag Sarkas nicht. Ist ne Meinung. Aber ich muss sie nicht teilen. Ich liebe meinen gelben Sarka, den „WITWENMACHER“. Jedenfalls ließ mich Basti den roten Sarka bei ihm unterstellen. Danke… mal schauen, was Herz-Aus-Gold dann mit dem Schmuckstück vor hat. vJoni war jetzt nicht so wild drauf, wie es schien. Aber Herz-Aus-Gold tat mysteriös. Sie hätte schon genau die richtige Person im Kopf für „HOFFNUNG 5.0“ ich glaub da sind wir in der Zählung mittlerweile…
Die Maskitos saßen im Busch trieben allerhand Unfug und wurden von Pinky dabei beobachtet. Dann kamen sie plötzlich zum Camp. Ohne große Ankündigung, ohne Drama. Man redete. Pinky jagte einen Eber. Ich fischte. Am Ende grillten wir. Wir hatten tatsächlich Spaß. So richtig. Die Maskitos tanzten wieder um das Feuer, doch noch ganz die Tanz- und Theatergruppe. Manche Menschen verarbeiten Stress eben mit Choreografie. Könnte ne anerkannte Therapieform hier werden.
dakel war auch da. Irgendwann eskalierte das Ganze in einer Menschenpyramide. Fragt nicht… Es war einer dieser Momente, in denen man merkt, dass Überleben nicht immer bedeutet, ernst zu bleiben.
Ein fremdes Bambi tauchte auf. Sprach nicht. Sagte gar nichts. Später fanden wir Munition in Herzchenform in den Zelten. Und da war klar: Melo Katar . Einfach typisch. Manche Hunde markieren mit Urin, er hinterlässt Munition.
Am Rohbau kam noch ein Überlebender vorbei. Ein paar Schüsse fielen in der Ferne. Nicht viel Kontext, kein Nachhall. Danach kehrte Ruhe ein. Einfach so.
⛑️Samstag– 10.01.2026 – Lagerfeuer, Tanz, kurze Ruhe
⛑️Samstag– 10.01.2026 – Lagerfeuer, Tanz, kurze Ruhe
Der 10. Januar begann mit einem Geschäft, das man später vermutlich als „zu günstig“ bezeichnen würde.
(MISA) ROB Rob bekam den gelben Sarka von Herz-Aus-Gold zu nem Spottpreis. Dazu zwei NVGs. Vertrauen ausgesprochen.WhiskeyMixer meldete weitere 600 Nägel an Spenden für den Boxring.
Dann tauchte Jakub auf. Ein slowakisches Bambi-Kind. Und ja, ich schreibe das bewusst so. Kind. Schätzungsweise 9 Jahre alt… Jakub rannte auf Herz zu, folgte ihr überall hin, sprach kaum Englisch, nur Bruchstücke. Die Kommunikation war gestaltete sich schwierig. Und unangenehm. Herz-Aus-Gold gab ihm eine Angel, zeigte ihm das Camp, versuchte Ordnung in etwas zu bringen, das sich falsch anfühlte. Über Funk meldete sich irgendwo die Stimme seines Vaters. Spätestens da waren wir uns einig: Kinder haben hier nichts verloren. Nicht in Chernarus. Nicht zwischen Minen, Gewehren und Leuten, die ihre Emotionen nicht sortiert bekommen.
Ein fremdes Bambi kam dazu. Bat darum, getötet zu werden. „Kill me please.“ Und tat es dann selbst. Herz-Aus-Gold wollte nicht, dass Jakub das sah. Sagte ihm, er solle wegschauen. Stattdessen begann der Junge, auch töten zu wollen und sie Emily zu nennen. Warum? Keine Ahnung. Hat nichts mit unserer Emily, also der von NiggoB s Truppe früher, zu tun. Aber solche Dinge graben sich ein.
Plötzlich tauchten Bambis überall auf. Zu viele. Ein Zeichen. Kampf zwischen MISA und vermutlich wieder der Berezino Union. Herz-Aus-Gold kam kaum hinterher mit Beerdigen. Jakub wollte helfen. Wollte auch Bambis töten. Wollte Teil davon sein. Herz-Aus-Gold sagte nein. Deutlich. Mehrfach. Und auch (MISA) ROB, der sich wunderte, woher der Junge seinen Namen kannte, sagte sie nehmen keine Kindersoldaten. Ein wichtiges Statement.
Zwischendurch hatte der Junge auch Black Lion im Ghillie verfolgt und geschlagen.
Er lebte gefährlich, ohne es zu begreifen und manch einer sagte im Funk, der Junge müsse endlich verstehen, dass es so nicht ging.Es wurde kurz ruhiger. Campalltag. Basti in der Nähe. Dann fast das nächste Desaster: Jakub war kurz vorm Verdursten. Herz-Aus-Goldzeigte ihm den Weg zum Brunnen. Jakub lief in die falsche Richtung. Am Ende fand er aber doch den Brunnen. Und dann zog er plötzlich sein Stein-Messer. Bedrohte Herz-Aus-Gold. „Me kill you. Me kill you!“ Herz-Aus-Gold war überrascht. „Do you want to kill me?“, fragte sie ernst. Er fuchtelte wild mit seinem Messer vor ihrem Gesicht rum und wiederholte: „Me kill you!“ Und da passierte etwas.
Herz-Aus-Gold erinnerte sich. An Jannnik. An ItsSniper55 s Verrat. An all die, die Regeln missachtet hatten, Grenzen ignoriert, Warnungen überhört. Sie zog die Armbrust. Zielte auf‘s Bein des Jungen. Ein Beinschuss sollte es werden. Ihn ruhigstellen. Schutz. Kontrolle.Herz-Aus-Gold drückte ab.
Jakub fiel.
Und stand nicht wieder auf.Sie schrie. Laut. Rief seinen Namen, rüttelte verzweifelt an ihm. Jakub. Nichts zu machen. (MISA) ROB kam wieder als Bambi vorbei, sagte er habe Jakub in Elektro getroffen. Der hatte etwas davon gesagt, dass sie ihn erschossen habe? Was hatte sie da nur wieder angestellt? Herz-Aus-Gold erklärte. Rechtfertigte nichts. Es war nicht geplant, aber passiert. Und damit muss sie jetzt leben.
Nebenbei meldete (MISA) ROB acht gefallene Gegner in Berezino. Beschrieb die Schlacht in allen Farben. In Elektro wurde Basti im Boot angeschossen. Er versuchte sich zu wehren, wurde dann aber von einem Zweiten erschossen. Vermutlich zwei von MISA, aber sicher war es nicht.
Herz-Aus-Gold suchte in all dem Chaos weiter nach Jakub, aber sie fand ihn nicht. (MISA) ROB übergab ihr später in Elektro am Camp die beiden NVG. Sachlich. Still.
Und dann, mitten in all dem, ein Bruch.
Ein guter.Lina ( janinesta) wurde in die Reihen der Samariter aufgenommen. Pinky vollzog das Ritual und nahm den Eid ab. Worte. Bedeutung. Herz-Aus-Golderinnerte sich daran, was das Samariter-Dasein bedeutete. „Ich schade nicht ohne Grund.“ Auch wenn Jakub ein Kind war, er hatte einen Grund geliefert. Chernarus war kein Ort der Hoffnung, sondern ein Prüfstein. Das wurde ihr nun wieder mit einem Schlag bewusst.
Der Abend endete am Lagerfeuer. Geschichten. Zusammensein. Basti, Schankmeister (Schankie), Jammet, Black Lion, Pinky, S-TLK, Lina ( janinesta) und Herz-Aus-Gold. Ich achtete währenddessen von einiger Entfernung aus aufs Camp.
Schmetterling meldete, dass sie beschossen wurde, aber Hilfe bekommen hatte. Der Bert Bert kam als Bambi ans Camp, spendete Blut der Gruppe 0-.Lina ( janinesta)übernahm traditionell die Nachtwache. Schüsse aus einem namenlosen Dorf. Sonst Ruhe.Am Ende zog Der Bert weiter Richtung Solnichniy. Turm. Fahne. Weitermachen.
⚔️Sonntag – 11.01.2026 – Berezino fällt
⚔️Sonntag – 11.01.2026 – Berezino fällt
Der 11. Januar begann ungewohnt produktiv.
In den frühen Morgenstunden. Freiwillig. Mit Werkzeug.Der Boxring wurde gebaut. Endlich. NiggoB, WhiskeyMixer und seine Leute packten mit an. Viel Gerede, viele Hände, unterschiedliche Vorstellungen davon, wie gerade etwas zu stehen hatte. Der Ring trägt jetzt offiziell einen Namen – "HÅRDSLAG"-Arena. Jannnik bekam zur Einweihung erst mal ordentlich von NiggoB einen mit. Vermöbelt, verwundet, symbolisch. Taufe bestanden.
Es gab Uneinigkeiten beim Bau. Natürlich. Aber am Ende stand das Ding. Stabil genug, um Frust, Stolz und falsche Entscheidungen auszutragen. Chernarus braucht solche Orte.
Parallel dazu weniger erfreuliche Nachrichten: Eine Gruppe Neulinge mit Emily (Also der echten) wurde bei Shakovka erschossen.
Wieder Schüsse auf die Berezino Union. I.K.E.A. und die Chicks in Action kamen zum helfen. Man kämpfte dieses Mal wohl Gerüchten zur Folge gegen MISA und die Silberfische. Und letztere grillten zwischenzeitlich auch mal ganz entspannt am Camp. Ich möchte nicht wissen, was das Gesundheitsamt dazu gesagt hätte... Herz wollte es vermutlich auch nicht wissen.
Tom ( autisticdeer sticund Schmetterling waren am Camp. Man tauschte sich aus. Und ja – noch ein neuer Tom. Fürs Register. Dieser nennt sich autisticdeer oder „Trubo Tom“. Willkommen im Namenschaos…
Pinky und Black Lion kamen vorbei. Kurz darauf wurde Trubo Tom ( autisticdeer) bei Solnichniy erschossen. Pinky, Jammet und Black Lion zogen gemeinsam los, um Sachen zu holen. Gleichzeitig meldete Crippsy einen Notruf aus Vybor – kurz vorm Verhungern. Herz-Aus-Gold hatte kein Auto parat. Also tat sie, was sie immer tut: Sie funkte andere an. Bat um Hilfe. Leute rannten los. Motiviert. Hilfsbereit.
Dann stellte sich heraus, dass der Ort nicht ganz der Ort war, den Crippsy auf der Karte angegeben hatte. Vielleicht standen die Sterne auch ungünstig. Und am Ende war sein Freund WayneyyB_TTV ohnehin schneller. Die Gruppe kam umsonst. Enttäuscht. Verständlich. Crippsy selbst? Nonchalant, englisch-höflich, dankbar für den Versuch. Herz-Aus-Gold stand da und fühlte sich wie eine Idiotin. Und dachte darüber nach, wem sie künftig noch Hilfe anbietet – und wann.
In Berezino eskalierte es dann richtig: Ein riesiger Kampf. Noch immer Gerüchten zurfolge die Chicks, MISA, Silberfische und I.K.E.A. Und diverse andere Duos? Wer weiß.
Der Kampf war verbittert. Um die Base. Und am Abend war klar: Trotz allem Widerstand war Berezino gefallen. Die Berezino Union musste sich zurückziehen. Erstmal woanders unterkommen. Obdach auf Zeit.Tom ( sloptork ) von der BzU stand später beim Angeln. Parallel dazu ein Angriff auf Elektro. Gegenschlag auf eine Base von MISA. Kaum Gegenwehr, denn die waren ja alle anderorts beschäftigt. Kaum fiel hier etwas, wurde auch schon wieder zurückgeschossen. Es dauerte lange, bis die Schüsse endlich verhallten und wieder Ruhe eingekehrt war.
Fazit…
Und damit, an alle, die diese Woche irgendwie durchgerutscht sind – vom frisch geschlüpften Bambi bis zum alten Hasen mit zu viel Meinung – das war sie also. Sieben Tage Chernarus, in denen sich Nächte und Tage widersprachen, in denen man nachts Dinge verlor und sie tagsüber erstaunlich oft wiederfand. Eine Woche, in der Boxringe gebaut wurden, während Bases fielen, und in der zwischen Schüssen, Funkrufen und Fehlannahmen immer noch Platz für ein Feuer, ein paar Fische und sehr müde Gespräche blieb.
Herz-Aus-Gold machte das, was sie immer machte.
Sie half. Sie sortierte Chaos. Sie stellte sich zwischen Fronten, ohne sich vereinnahmen zu lassen, und erinnerte mehr als einmal daran, dass Menschlichkeit hier keine Selbstverständlichkeit ist – sondern eine Entscheidung, die man jeden verdammten Tag neu trifft. Ganz nach Art der Samariter.Ich hingegen sammelte Eindrücke.
Ich hörte zu, wenn Stimmen lauter wurden, als es nötig gewesen wäre. Ich merkte mir, wer plötzlich erstaunlich wortreich wurde, wer am liebsten still verschwand und wer Verantwortung behandelte wie ein Leihfahrzeug: kurz benutzt, schlecht abgestellt, nie zurückgebracht. Mit Funkrauschen im Ohr, sarkastischen Randbemerkungen im Kopf und einem sehr klaren Gefühl dafür, wann etwas kippt.Wenn ihr mich sucht: Ich bin irgendwo zwischen improvisiertem Lagerfeuer und dem nächsten Funkspruch, mit einer Pipsi, die eigentlich schon leer sein sollte, Waffen, die zu viele Kämpfe gesehen haben, und einer Geduld, die diese Woche deutlich mehr gearbeitet hat als vorgesehen.
Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371 - Ende.
🎞️VIDEOBEITRAG (ab Sonntag, 18.01.2026, 18:00 Uhr):
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Empfang bestätigt.
"Auflösen" heißt nun also neuerdings "Umstrukturierung" … na wenn ihr meint.
Klingt verdächtig nach Arbeit.Was das Rezept angeht: Den Versuch war es wert.
Dann behaltet es halt...
Aber wehe, euer Steak wird schlechter, da wo ihr jetzt seid.Nr. 371 – Ende.
-
Berezino Union - oder was von eurem Haufen noch übrig ist, bitte kommen.....
Hier ist euer ersetzbares Crewmitglied Nr. 371.
Das hier wird nicht angenehm, aber es muss raus.
Zunächst mal: Danke, dass ihr mir ersparen wollt, in meinen Berichten weiterhin „Berezino-Unionisten“ aussprechen zu müssen. Wirklich.
Das Ding hat mich jedes Mal gekillt, ich sag’s euch.
Feiner Zug von euch, ehrt euch wirklich.
Blöd nur, dass ich gerade angefangen hatte, einfach „BzU“ zu sagen – und das ging eigentlich ganz gut.Also mal Butter bei die Fische:
Hört auf, so zu tun, als wärt ihr Geschichte!
Ihr habt euch nicht aufgelöst, ihr habt nur den Standort gewechselt.
Jeder hier weiß das.Mauern sind kein Konzept und Basen sind kein Vermächtnis, das ewig hält.
Besonders nicht in unserem Chernarus.
Und der Ort "Berezino" war nie der Kern der Union.Der Kern wart ihr.
Der Name war nur ein kosmetischer Anstrich, der gar nicht mal so schlecht aussah.Solange irgendwo noch jemand weiß, wie man ein Berezino-Steak brät, existiert die BzU weiter.
Nicht als Base. Nicht als Punkt auf der Karte.
Sondern als Haltung.Wald, Küste, Hochburg im Norden, Hinterhof oder irgendein gottverlassener Schuppen mit Wind von links – ist alles völlig egal!
Wo ihr seid, kann Union sein.
Und wo ihr zusammenhaltet, ist sie es auch.Was ihr gerade macht, ist kein Abtreten.
Das ist ein taktischer Rückzug. Vielleicht mit etwas Drama.
Und Drama ist zwar sehr Vanilla Chernarus, aber für sich genommen noch kein Abschiedsgrund.Also hört auf mit diesem „over and out“-Gefasel.
Das hier ist kein Abspann.
Das ist allerhöchstens ein Szenenwechsel. Hart, unfair, Vanilla Chernarus eben.Und mal ehrlich:
- Wenn die Samariter von Chernarus auch auf Livonia und Sakhal die Samariter von Chernarus sind
- Wenn selbst das Chernarussische Rote Kreuz im anderen Chernarus sich auf DeerIsle noch immer "Chernarussisches" Rotes Kreuz, CRK, nennt und nicht "DIRC" (Ja, sorry der musste mal wieder raus...)
- Wenn selbst Leute, die seit in dem anderen Chernarus ne ganzen Season in Chernogorsk wohnen, sich immer noch munter North-West-Airfield-Crew (NWAC) nennen konnten,
dann kriegt ihr das auch hin!
Die Union war nie ein Ort, sie war ein Versprechen.
Und das kündigt man nicht, nur weil die Miete gestiegen ist und der Loot-Gott seine allseasontlichen Allüren hat.Meldung beendet.
Und jetzt reißt euch zusammen und macht irgendwas, das wieder nach Union schmeckt.
Oder verratet mir wenigstens das Geheimrezept für eure legendären Steaks...
Sorry, aber das musste jetzt einfach mal gesagt werden.
Ich habe fertig.Nr. 371 – Ende.
-
Das traurige ist ja wirklich das man denjenigen den man mal "vertraut" hat nur noch mit Blicken begegnen kann die Misstrauen wieder spiegeln. Und das einzigste was man bekommt wenn man dann doch nett sein möchte ist ein abfalliger ton und das man mit füßen weggetreten wird und hinterrücks belogen.
Oh Mann... was soll ich dazu groß sagen? Bin nicht so der Typ für sowas. Das macht sonst eher Herz.
Aber...ich kenn das.
Damals in der Grundschule von Severograd... (Schlimmste Zeit meines Lebens und ich leb in 'ner verdammten Apokalypse. Ich muss es wissen!)... Lassen wir das.
Das ist der Punkt, an dem Vertrauen nicht laut zerbricht, sondern leise kaputtgeht.Nicht mit 'nem Schuss, sondern mit Blicken oder Schweigen.
Manchmal auch mit Tonlagen. Du weißt schon... die Worte sind freundlich, aber da ist er. Dieser kleine miese Unterton in der Stimme, bei dem du merkst, dass der andere dir innerlich längst die Gurgel umdreht und nur noch auf den passenden Moment wartet.Und weißt du was?
Das Bittere ist nicht, dass man misstrauisch wird.
Das Bittere ist, dass man sich irgendwann dabei ertappt, wie man es zu Recht ist.Nett sein fühlt sich dann nicht mehr wie Stärke an, sondern wie ne verdammt blöde Idee. N' Risiko, das man eigentlich nicht mehr eingehen will.
Und wer's trotzdem bleibt, lernt sehr schnell, wer es ehrlich meint und wer nur so lange freundlich war, wie es ihn nichts gekostet hat.
Aber das ist nicht deine Schuld. Das ist Erfahrung.
Man reagiert irgendwann nicht mehr aus Unwissen, sondern eben aus dem heraus, was man schon zu oft erlebt hat.
Das macht dich nicht weich, das macht dich wach.Und Erfahrung darf auch mal laut sein.
Was ich damit eigentlich sagen wollte? Keine Ahnung...
Nur dass ich das Gefühl kenne. Ziemlich gut sogar.
Aber hey, ich bin trotzdem noch da.
Hab ja auch keine andere Wahl, wer soll denn sonst hier für Ordnung sorgen, wenn Herz mal wieder auf ihrem Selbstaufopferungstrip ist? -
ÜBERLEBEN? Optional! Episode 005: Zivil war nur den Phase
- Suedas Wochenbericht vom 29. Dezember 2025 bis 04. Januar 2026Hallo? … Hallo?
Ja. Läuft.
Einsatzzentrale, bitte kommen.
Hier meldet sich wieder euer Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371.Ich bin heute wie eine defekte Warnleuchte –
blinkt ständig, nervt alle, aber jedes Mal, wenn man mich ignoriert, wird es überraschend teuer.Willkommen zu einer Woche, in der Verantwortung konsequent weitergereicht wurde –
vorzugsweise an irgendwen, der gerade nicht da war.Was ihr gleich hört, ist das, was übrig blieb, nachdem nachts geschossen, tagsüber verhandelt und abends so getan wurde, als hätte man das alles eigentlich ganz anders gemeint.
Also nehmt euch was zu trinken.
Was Starkes.
Hier kommt mein persönlicher Wochenrückblick
aus einer Gegend, in der selbst Hoffnung manchmal qualmt…🐛Montag – 29.12.2025 – Die Silberfische und der Kammerjäger
🐛Montag – 29.12.2025 – Die Silberfische und der Kammerjäger
Der Tag begann, wie viele gute Geschichten hier beginnen: Ich war nicht da.
Urlaub vorbei, Rückkehr nach Chernarus, Funk an – und noch bevor meine Pipsi warm werden konnte, kam das Wort, das niemand gern hört: Offline-Raid.
Die Berezino Union.
Natürlich nachts. Vieles war kaputt.
Manches vielleicht durch Explosionen, ja – fair enough, sagen wir.
Aber einiges sah eher so aus, als hätte jemand bewusst Dinge genommen
und sie mit Schwung durch die Gegend geworfen.
Feine Manier ist das nicht.Wer es war? Silberfische oder Hütchen. Oder jemand, der hofft, dass man genau darüber streitet. Man weiß es nicht.
Und das ist vielleicht das Einzige, was daran wirklich professionell war. Aber am Ende waren sich die Berezino-Unionisten doch darüber einig: Das waren die rückgratlosen Silberfische und das ließen sie auch alle in ihrem Newsletter wissen. Von Söldnern war die Rede, die sie angeheuert hatten um ihnen zu helfen. Ob da was dran war? Das sollte sich noch später aufklären.
Parallel dazu sollte eigentlich gefeiert werden.
I.K.E.A.s Weihnachtsparty. Sollte.
Wurde dann aber verschoben.„Aktuelle Sicherheitslage“ hieß es.
Ein schönes Wort für: Wir haben gerade andere Probleme als Lichterketten.Und als ob der Montag noch nicht genug wollte, meldete sich das nächste Ärgernis:
Gunter. NiggoBs Fahrzeug.
Direkt an der Küste beschossen. Die Tür – vorher makellos – jetzt kaputt.Davus stand als möglicher Schütze im Raum, was die Sache nicht prickelnder machte.
I.K.E.A. reagierte entsprechend ruhig. Also… ruhig im Sinne von: Man plante einen Gegenschlag. Gemeinsam mit der Berezino Union und den Chicks in Action suchte man die vermeintliche Basis der Silberfische auf. Dumm nur: Die waren nicht zuhause. Oder aber an einer anderen Basis und ließen die Angreifer warten... Am Ende stichelten die beiden Fronten noch im Funkkanal gegeneinander. Wer habe hier wen warten lassen und wo war das ominöse Silberfischnest überhaupt? Naja, egal was die Jungs da am Abend mit Ansage abgebaut hatten, viel war nicht mehr davon übrig.
Und während die einen raideten, wurde in Berezino wieder gekämpft. Ich sah auch mal kurz vorbei, als ich wieder in Chernarus ankam. Sah drei Gestalten durch die Stadt huschen, zog mich dann aber zurück. Nicht meine Schlacht heute.Und irgendwo dazwischen entstand ein neuer Spitzname.
WhiskeyMixer wurde intern von den Silberfischen „der Kammerjäger“ genannt.
Scherzhaft, natürlich.Herz-Aus-Gold war währenddessen unterwegs nach
"Lost Hope"ähm "Last Hope".
Hörte im Dunkeln eine Stimme.
Wurde von einem Zombie verfolgt.
Konnte nicht sprechen.
Rannte.Am Ende stellte sich heraus: Basti.
Er hatte genauso viel Angst vor Herz-Aus-Goldwie sie vor ihm.
Beide verschwanden, ohne sich je gesehen zu haben.Chernarus in Reinform.
Dann die nächste Meldung, sachlich vorgetragen, wie ein Wetterbericht:
Der Junior-Brite meldete drei Tote am Camp. Vermutlich Selbstmorde.ItsSniper55 (Spacer) zerlegte die Leichen. Ließ das Fleisch liegen. Klar, logisch. Was macht man sonst mit Menschenfleisch? Natürlich lässt man das am Camp liegen…
Ich lasse das mal so stehen.
Später ein Spieler am Split-Level-Red-House, der auf Zombies schoss. Sehr laut.
Die Zombies standen neben dem Haus. Ich sah sie. Ich räumte sie weg.@Itssniper (Spacer) meldete sich kurz darauf empört: Es sei auf ihn geschossen worden!
Nein, es wurde auf Zombies geschossen. Von mir.
Basti überreichte Locke eine neue DMR.
Locke war begeistert. Basti auch.Basti fand außerdem eine Base.
Vermutlich. Vielleicht.
Möglicherweise im Zusammenhang mit Toms Tod.
Sein Boot war beschossen worden.Und dann passierte es:
Basti verplapperte sich ein bisschen im Funk.
Und plötzlich waren mehrere Gruppen sehr interessiert daran,
wo diese Base denn nun genau sei.Lektion des Tages: Achte immer darauf, wem du was sagst…
In Krona entstanden Gemüsebeete.
Wir wissen nicht von wem.
Aber sie waren da.Mich erinnerte das unangenehm an frühere Zeiten.
An die Kirche von Morthana und der unsägliche Kirchenheini Bischof Diego Corvianus Virgo. Wie der mich überrumpelt hat und dann eingesperrt hatte… Oh Mann. Wenn die Typen zurück sind, dann setzt es was!
Das Lagerfeuer in Prigorodki war übrigens abgebaut worden. Basti erklärte,
wahrscheinlich habe jemand wieder das Grab seiner Mutter mit Steinen verschönern müssen. Man müsse dafür Verständnis haben und es sei ja nur ein Lagerfeuer. Mama geht vor. Immer. Ja klar…In Severograd, beim Hochhaus nahe der Taverne: zwei Tote.
Und der dakel, der hatte ein gebrochenes Bein. Aber das heilt bestimmt wieder.
Die ominöse 31er-Kiste, von der jayphiiyo gesprochen hatte und die Mora entwendet haben soll, blieb weiterhin verschwunden.
Und als wäre das alles nicht genug,
kamen am Ende des Tages drei Silberfische am Camp vorbei: Mora, Greeny_29 und Davus.Sie rüsteten sich aus.
Looteten sich hoch.
Ein zweites stummes Bambi tauchte auf.Doch am Ende blieb es friedlich.
🪴Dienstag – 30.12.2025 – Geplünderte Samenbanken und andere Hilferufe
🪴Dienstag – 30.12.2025 – Geplünderte Samenbanken und andere Hilferufe
Dienstag begann am Camp mit dem üblichen Reflex: @itssniper (Spacer) war da und es wurde Zeit für eine völlig verdachtsunabhängige Intensivkontrolle. Wirklich völlig verdachtsunabhängig. Er zeigte mir seine Taschen und siehe da: Eine Granate. Sprengmittel gehören hier nicht her. Punkt. Er nickte, zeigte mir eine Herzgeste und einen Teddy, lieh sich eine Gartenharke – und ich ging fischen. Man muss sich seine Kämpfe aussuchen.
Basti kam vorbei, samt seinem inneren Kind, das mich ungefragt ansprach. Kurz darauf ein Überlebender mit Todeswunsch. Klar, warum nicht? Ich bin ja nicht Herz-Aus-Gold. Ich legte an. „Noch irgendwelche letzten Worte?“ „Öhmmm.. für Valhalla!“, rief er. Ich machte es kurz. Schankmeister jagte Eber, S-TLK ließ eine DMR liegen, und Herz-Aus-Gold, die eigentlich keine Waffen mehr wollte, holte sie trotzdem – für mich.
Der rote Gunter entging knapp dem Diebstahl. Herz-Aus-Goldsah jemanden im Wald, versuchte zu reden, bekam keine Antwort. Also Wasser rein, Reifen drauf, weiter. Parallel wurde Der Bert „Samenbank“ am Camp Gucci geplündert. Nein, nicht wie ihr denkt. Ich rede von Paprika- Tomaten, Kürbissamen. Alles weg. Chernarus eben.
Dann Kampf in Novodimitrovsk. Herz-Aus-Gold wollte helfen und Verwundete versorgen, aber in Elektrozavodsk eskalierte es dann ebenfalls so richtig; Crippsy, mit Wundbrand, gab nen Hilferuf ab. schleppte sich in Richtung Camp – nur um unterwegs von seinem eigenen Sohn ItsSniper55 (Spacer) angeschossen zu werden. @Herz-Aus-Gold rannte los, wie sie es immer tut, aber Crippsy fiel den Zombies zum Opfer. Als er später zurückkam, schoss er auf seinen Sohn. @Herz-Aus-Gold reanimierte und zog eine klare Linie: „Menschen sterben hier draußen, während ihr euch zerlegt…. So ein Kindergarten!“ @itssnuper (Spacer) war kleinlaut und auch Crippsy stimmte still zu.Nebenbei wieder Ärger um Der Berts Camp. Neue Schäden, alte Muster. Schutzorte werden hier erstaunlich schnell zu Zielscheiben. Fast unauffällig tauchte außerdem eine neue Spielerin auf. Leise, vorsichtig, eine von denen, die erst schauen und dann sprechen. Eine seltene Spezies.
Während ich nochmals angelte, Schankmeister einen Eber jagte und Herz-Aus-Goldmit Basti nach "Last Hope" aufbrach, um die Olga von den Silberfischen wieder flott zu machen, erklärte Mora ihr schließlich, dass er der Überlebende im Wald gewesen war. Missverständnis, Technischer Defekt. Man hatte sich gegenseitig nicht gehört. Naja war nochmal gut ausgegangen.
🦋 Mittwoch – 31.12.2025 – Ankunft von Schmetterlings Tanz- und Theatergruppe
🦋 Mittwoch – 31.12.2025 – Ankunft von Schmetterlings Tanz- und Theatergruppe
Herz-Aus-Gold traf am Camp in Prigorodki auf Schmetterling , die sich in Elektro von Zombies hatte zerlegen lassen – und natürlich machte Herz-Aus-Gold es zur Mission, sie sicher zu ihrer Leiche zu eskortieren. Schmetterling war erst zögerlich, aber Herz-Aus-Gold kennt bekanntlich keine halben Sachen. Schnappte sich ihre Armbrust und los ging’s. Sie fanden die Überreste, Herz-Aus-Gold bestattete sie mit mehr Würde, als diese Welt verdiente. Zurück in Prigorodki stand Sora vor uns, schwarze Armbinde, zu cool für die Gefahr. Herz-Aus-Gold warnte ihn vor I.K.E.A., die die schwarzen Armbinden für sich beanspruchte. Aber Sora wollte Action. Und dann etwas später brachten Sora und Schmetterling auf, um ihre beiden Freunde zu suchen. Sie fanden René in Chernogorsk und übten einen Überfall direkt vor meiner Nase. Direkt vor dem Camp. Da stand ein Bambi mit erhobenen Händen und zwei andere richteten die Waffen darauf… aber zum Glück schoss ich nicht. Ich wartete, sah, dass es nur Theater war. Sora spielte weiter mit der Armbinde, als wäre es ein Accessoire. Tja und bevor sie nach dem Vierten im Bunde suchten tanzten sie nochmal ne Runde ums Lagerfeuer und lachten. Wo die auftauchen war gute Laune garantiert…
Während ich noch dachte, dass ich zu oft die Augen verdrehe, waren Herz-Aus-Gold und Basti in "Last Hope" – wo ein Hirsch auf einem Dach stand. Kein Witz! Das Ding stand einfach so da oben. Keine Ahnung, wie er da hoch gekommen war.
janinesta (Selina) brachte ein Fass für Pinky, ninja2.00926 (UltrA) erzählte von einem hyperaktiven Wiggle-Bambi, das sie am Camp getroffen hatte. Vielleicht auch eines von der Tanzgruppe? Der „hyperaktive“ Teil könnte hinauen….Zum Schluss stellte Cerberus92 (Zeberion) klar, dass er und Losel keine Söldner seien. Sie waren entgegen der haltlosen und dilettantischen Vermutungen der Berezino Union nicht von den Silberfischen angeheutert worden um sie zu raiden, sondern hatten auf eigene Faust gehandelt. Die Silberfische hatten sich dann lediglich angeschlossen. Naja… das Ergebnis war das selbe.
Ich soll sie auch nicht mehr „Renegade-Bananen“ nennen, sondern wenn dann „Krone von Severograd“ in Anlehnung an alte Zeiten. Naja, ob das noch passt?
Die Zeit verging und ich sah von meinem Beobachtungsposten aus die Tanzgruppe bei ItsSniper55 s (Spacers) Basis – und wartete wieder auf den Knall. „Gleich passiert was Schreckliches!“, dachte ich bei mir, denn bei @otssniper (Spacer) knallte es immer irgendwann… aber heute passierte nichts. Manchmal verpassen sich die Leute eben auch einfach. Am Ende kam Lacus Felix ans Camp, fand Herz’ Berichte besser als meine – Geschmacksache. Aber ich fühlt emit ihm, denn er berichtete davon, dass man ihn auch mal mit Menschenfleisch gefüttert hatte, nachdem er gefesselt worden war. Oh ja.. die dreckige Fratze von Chernarus. Na immerhin konnten wir uns heut einigermaßen bei klarem Verstand unterhalten. Hatte auch was.
Und während ich noch mit den Schultern zuckte, brannte vJoni s Hoffnung im Norden ab. I.K.E.A. hörte die Raidschüsse und brach auf. Ich ebenso. Ich mein, wenn es um "HOFFNUNG" geht, da muss ich doch was tun! Aber meine Reise war lang und ich kam zu spät, die Hütchen waren spurlos verschwunden und die Hoffnung lag in Trümmern.
Aber Basti rief stolz: "Last Hope hat nun eine Fahne!" Na dann, Mittwoch vorbei – ohne Knall, aber dafür haben wir jetzt ne lachende Tanz- und Theatergruppe in unserem Chernarus.
Na dann sind wir ja mal gespannt…🎆Donnerstag – 01.01.2026 – Neujahr und jede Menge schlechte Vorsätze…
🎆Donnerstag – 01.01.2026 – Neujahr und jede Menge schlechte Vorsätze…
Das neue Jahr begann damit, dass zwei Red Rifles durchs Camp liefen, als hätten sie hier Hausrecht. Vom Turm aus sah ich sie gut: Der eine eindeutig ItsSniper55 (Spacer), rote Armbinde, kein Zweifel. Der andere wirkte neu. Unerfahren. Diese Sorte Neuling, die sich ausstattet, bevor sie verstanden hat, wo sie eigentlich steht.
Sie plünderten nichts offen, sie wuseln einfach. Nehmen hier was, schauen da. ItsSniper55 (Spacer) brachte immerhin die geliehene Harke zurück. Das rechne ich ihm an.
Dann zogen sie weiter – und entschieden sich unterwegs für eine der dümmsten Ideen, die man haben kann: Einer legte sich mitten auf die Straße. Der andere stand daneben, zielte mit der Waffe und tat so, als würde er absichern.
Fatal ist dafür noch ein höfliches Wort.
Ich hätte schießen können. Locker. Vom Turm aus. Sauber.
Hab ich nicht.Sie hatten noch nichts getan. Und ich bin nicht die Art Mensch, die Leute für Dummheit erschießt. Noch nicht.
Stattdessen warf ich eine Flashbang in ihre Richtung.
Und erstaunlich, wie schnell Menschen rennen können, wenn sie plötzlich merken, dass Straßen in der Apokalypse keine Spielplätze sind.Zurück im Camp sah ich dann den Preis ihres Besuchs: Alles Holz verbrannt. Einfach so. Kein Bedarf. Keine Not. Nur… weg. Das machte mich tatsächlich wütend. Nicht laut. Aber nachhaltig.
Es regnete. Ich ging angeln. Fische beißen besser, wenn die Welt nass ist.
Später tauchte Vader am Camp auf. Waffe in der Hand. Ich sagte ihm, er solle sie sofort weglegen. Er fragte, ob ich friendly sei. Ich lud ihn trotzdem zum Fisch ein. Er wollte lieber selbst angeln. Auch gut. Manche Menschen brauchen das Gefühl, sich ihr Essen zu verdienen.
Auf der Straße traf ich WayneyyB_TTV , ein neuer Brite. Ich fragte ihn, ob er zu Pumpkins Leuten gehört. Ja so nannte ich den kleinen Briten. Er sagte nein – Freund von ItsSniper55(Spacer). Ich lachte. „Das sagte ich doch!“ Ich hieß ihn willkommen. Man kann Menschen nicht für ihre Bekanntschaften bestrafen. Noch nicht.
Am Camp saßen später drei Bambis: Kallele , Vader und ein weiterer Neuling. Einer hatte den anderen in Elektro erschossen, dann war es umgekehrt gewesen – und jetzt saßen sie friedlich zusammen und aßen Fisch. Der Campfriede von Prigorodki. Funktioniert erstaunlich oft.
Rio baute ein Zelt in Solnichniy auf. Danke dafür. Wir sollten uns generell besser ums Camp kümmern. Aber „sollten“ ist hier ein dehnbarer Begriff.
Mittags legte ich mich im Turm kurz hin. War völlig durch.
Dann rannte jemand über mir vorbei, sprang runter und verschwand Richtung Elektro. Ich riss die DMR hoch, gab drei kommunikative Vanilla-Schüsse in die Luft – und der Fremde war weg.Später stellte sich heraus: janinesta (Selina). Sie hatte mich nicht gesehen.
Überraschung. Überraschung.ItsSniper55 (Spacer) bekam von I.K.E.A. einen schwarzen Gunter. Für irgendwas um die 400 Nägel und ein Kombinationsschloss.
Kallele und Greeny_29 kamen später noch mal vorbei, liehen sich einen Gasbrenner fürs Auto und waren… höflich. Wirklich höflich. Silberfische mit Anstand sind selten, aber es gibt sie.
janinesta (Selina) ging mit mir angeln. Wir grillten Fisch am Feuer.
Nein, kein Date.Ich brachte Basti nach Dubovo, janinesta (Selina) und ich looteten danach noch Medizin im Krankenhaus in Chernogorsk.
Greeny_29 und Kallele boten mir später eine Bohemia-Fahne an. Ich nahm sie und gab ihnen eine gelb-grüne zurück. Fairer Tausch.Lacus Felix tauchte wieder am Camp auf, lachte und meinte, er müsse noch viel lernen. Ich sagte ihm, Umfallen sei keine Schande – liegenbleiben schon.
Zum Abschluss meldete I.K.E.A., dass sie zwei weitere weiße Adas gefunden hatten: den "DÖNATO" und den "MARINATO". Fragt mich nicht. Irgendwas mit Fleisch im Kofferraum. Natürlich.
I.K.E.A. kam noch vorbei, NiggoBversuchte mich wieder anzudaten, ich war verwirrter als sonst. Sie lieferten Fleisch, obwohl wir genug Fisch hatten. Wir bedankten uns trotzdem.
Essen kann man nie genug haben.
Und damit endete der 01.01.2026.
Ohne Vorsätze. Dafür aber mit jeder Menge Erkenntnissen.🚦Freitag – 02.01.2026 – Zwei Kopfschüsse, ein Verkehrssünder und sehr wenig Einsicht
🚦Freitag – 02.01.2026 – Zwei Kopfschüsse, ein Verkehrssünder und sehr wenig Einsicht
Der 02. Januar begann vielleicht mit einer Verwechslung, die tödlich endete.
Der Bert wurde in Svetlojarsk erschossen. Rot unterwegs, Herz-Aus-Gold nicht unähnlich. Er wollte gerade Bleche sichern, als er von hinten in den Kopf geschossen wurde. War er das Ziel oder galt der Anschlag Herz? Wir wussten es nicht, aber ich fuhr nach oben und nahm den frisch gespawnten Bert unterwegs mit. Anschließend sicherten wir das, was noch von ihm übrig war. Aber ein Unterstand war abgebaut worden.Das Camp in Solnichniy lag übrigens weiterhin brach. Nach Rios Zelt folgte: nichts. Da müssen wir dringend ran.
Ich – nicht Herz-Aus-Gold, ich – spielte noch weiter Taxi. Insgesamt zweimal. Denn Der Bert Bert wurde an diesem Tag gleich zweimal erschossen. Jedes Mal Headshot. Man merkt: Der Tag Schütze hatte Ehrgeiz. Trotzdem fand ich es ne miese Nummer. Auf freundliche Helfer zu schießen, das ging für mich so mal gar nicht.Nachdem ich ihn wieder im Camp Gucci abgeliefert hatte, fuhr ich nach Hause und dachte an nichts Böses. Fehler. In Solnichniy wurde auf meinen gelben Sarka mit roten Türen geschossen. Gelber Helm. Ich dachte sofort: Davus. Feldjacke ruiniert, kein Null-Negativ, wenig Blut. Ich fuhr, als gäbe es Verkehrsvorschriften nur noch als Gerücht.
Erst beim schwarzen Loch kam ich zum Stehen und transfundierte mir Blut. ninja2.00926 (UltrA)-Blut., das ich aus Camp Gucci eigentlich für Solnichniy mitgenommen hatte. Tja das hatte mir das Leben gerettet, sonst wär ich wohl verblutet. Danke dafür.
Davus und ich wechselten noch Worte im Funk. Ich sagte, er schulde mir eine neue Feldjacke und eine Tür. Er meinte, das gäbe Punkte in Flensburg – ich sei zu schnell gefahren. Militärsperre. Ich zeigte ihm, dass ich 40 km/h draufhatte. Daraufhin erklärte er mich zum Verkehrshindernis. Zu Langsam? Dem Typen kann man auch gar nichts recht machen.Ja, ich habe es gehört. Ich war das Verkehrshindernis. Gelber Sarka, rote Türen, 40 km/h – weil ich meine Knochen und Innereien gern drin behalte und nicht dekorativ auf der Straße verteile samt ruiniertem Kühler. Was die sogenannten "Abstandsmessungen" von Davus angeht: Interessant, dass manche Leute den Abstand mit einem Fadenkreuz messen... Ich fahre übrigens erst dann rechts ran, wenn ich nicht mehr beschossen werde. Bis dahin gilt: Langsam fahren ist kein Verbrechen. Schießen auf Autos schon...
Diese Straße meide ich künftig.
@itssniper (Spacer) wurde später erschossen und kam ans Camp. Dazu zwei Bambis: asian_Jesus und Bitwanted kamen vorbei. Beide wollten sterben. Und nun ja – wer bin ich, ihnen das zu verwehren? Am Ende stellte sich raus, dass sie sich gerade in Berezino die Köpfe einschlugen… oder schossen.
asian_Jesus und sein Freund EpoZenningerieten mit der Berezino Union aneinander. Zuvor war die Union schon von einer zweiten Gruppe angegangen worden und daraufhin nervöser als ein Schwarm Wespen vor dem Kuchenbüffet…. Im Chaos wurden Schüsse abgegeben, Besitzfragen aufgemacht und Verhandlungen versucht. EpoZenninwollte seine Sachen zurück, erklärte aber gleichzeitig, dass Bambis für ihn ein Risikofaktor seien und er deshalb auf sie schieße. Verständlich für ihn. Ein Affront für die Beresino Union, die Bambis eher fütterten als erschoss.
Eine Einigung kam nicht zustande. EpoZenninweigerte sich, sich zu entschuldigen. Herz-Aus-Gold war danach sichtlich getroffen. Friedlich war hier nichts mehr zu retten.
In "Last Hope" suchte ich später mit Basti nach einer neuen Jacke. Natürlich weg. Ich vermute, @Davos hat sie mitgenommen. Bestimmt nur, um sie mir später zurückzugeben.
Am Camp traf ich LadyBitStorm und ein stummes Bambi, das sich auszog und nackt in den Wald rannte. Auch das gehört offenbar zur Folklore…. Für mich ergab das keinen Sinn.
Die Brits hatten noch einen Crash. Cripsy fuhr ohne Wasser, das Auto Schrott. Gerade gekauft, gerade wieder verloren. Greeny_29 und Kallele holten sich noch einen Gasbrenner und eine Fahne ab in Prigorodki ab. asian_Jesus kam wieder vorbei und zog weiter.
Davus suchte immer noch einen Motorradhelm.
Basti bekam in Vybor Giftgas ab.
Ich fuhr durch unsichtbares Gas, holte Null-Negativ-Blut von Cala-j, der es von Svetlojarsk nach Novodimitrovsk gebracht hatte und fuhr damit nach Vybor.
Das rettete Basti das Leben.Herz-Aus-Goldhalf später beim Aufräumen des Camps.
Nachts raideteten die Silberfische Cala-js Base. Herz-Aus-Goldhörte in der "Rostigen Axt" die Schüsse, sah nach und Cala-j funkte Greeny_29 – und prompt verschwanden die Silberfische wieder durch genau die Ritzen, durch die sie gekommen waren. Aber ninja2.00926 s (UltrAs) blauer Gunter war weg. Herz-Aus-Goldsicherte, was ging, lief in eine Sprengfalle und überlebte wie durch ein Wunder unverletzt. Aber Cala-js Basis war offen. Kein schöner Abschluss für den Tag.🌜Samstag– 03.01.2026 – Prigorodki – Wo sich MISA und die Silberfische gute Nacht sagen
🌜Samstag– 03.01.2026 – Prigorodki – Wo sich MISA und die Silberfische gute Nacht sagen
Der Samstag begann mit einer dieser Geschichten, die man niemandem erklären kann, ohne dass sie schlechter klingt, als sie war. Herz-Aus-Gold traf Sora am Camp. Er hatte einen Generator geschleppt, wurde von einer Pox erwischt, verblutete dann elend – oder bekam die falsche Blutgruppe. Am Ende egal. Tot ist tot, und manchmal ist es einfach nur Pech oder tragisches Unwissen.
ItsSniper55 (Spacer) fragte Herz-Aus-Gold nach Nägeln. Autokauf bei I.K.E.A. Sie wollten sich nen neuen Gunter kaufen. Herz-Aus-Gold sagte nein. Die Nägel waren bereits bei Cala-j, damit der seine Base wieder schließen konnte. Prioritäten.
ItsSniper55 (Spacer) fragte, ob ich nicht mit NiggoBverhandeln könne. Ich sagte ebenfalls nein. Dann erklärte er mir, NiggoB würde seine Base raiden, wenn ich NiggoB nicht date. Ich erklärte ihm, dass ich keine Verhandlungsmasse bin – und dass ich, wenn überhaupt, wahrscheinlich mit NiggoB seine Base raiden würde. Dann hätten wir wenigstens ein Date mit Mehrwert. Fand er dann nicht so lustig.. ich glaub er hat den Sarkasmus noch nicht verstanden.Die Red Rifles bekamen am Ende trotzdem wieder ihre Nägel zusammen: 450 Nägel, Zahlenschloss, schwarzer Gunter. Nicht neu. Der alte, den Herz-Aus-Gold zu Beginn der Season bei Elektro flottgemacht hatte und der mal Rany gehört hatte. Aber immerhin ein Gunter.
Toffus-Longus meldete sich wieder per Funk. Seine Base bei Gorka war geraidet worden, der Humvee weg. Damit war auch klar, wessen Base da zuvor verschwunden war. Rätsel gelöst, Schaden geblieben.
Bei Vyotovo wurde eine Leiche gesichtet. Erst wusste keiner, wer es war. Später stellte sich heraus: Greeny_29. Erschossen von jemand Unbekanntem. Und wo wir gerade dabei sind: S-TLK hätte fast ninja2.00926 (UltrA) erwischt, klärte es aber rechtzeitig auf. Sie lebt.
Am Camp tauchte ein stilles Bambi auf, verschwand wieder. Rote Armbinde. Vermutlich einer der Briten. ninja2.00926 (UltrA) berichtete dann von einem Vorfall, der mir kurz die Geduld gekostet hat: Zwei Typen wollten sie fesseln. Sie schlug einen, der andere zog die Waffe, sie rannte. Später stellte sich heraus, dass @Davus dabei war – und wohl auch @Kallele. Sie dachten, ninja2.00926 (UltrA) hätte Greeny_29erschossen. Hatte sie nicht. Sie war ein Bambi++ mit guter Waffe, ja. Aber nicht die Täterin.
Fesseln am Camp ist trotzdem ein klares No-Go. Herz-Aus-Gold sagte das den beiden auch.
In Elektro eskalierte es dann richtig. MISA gegen die Red Rifles. @Kalle, @Davus und Greeny_29waren in der Nähe. Ich glaube sie mischten auch etwas mit, aber ich kenne keine Details. Aber ich glaube nicht für eine Sekunde, dass Davus und KALLE einfach an Schüssen vorbeigingen. Crippsy kam ans Camp, berichtete vom Kampf. Kurz darauf kam auch Vince666 von MISA. Schlug Crippsy. Herz-Aus-Gold ging dazwischen und machte sehr deutlich, dass das hier ein Camp war und kein Schlachtfeld.
Crippsy wollte nach Elektro zurück, wurde von Bambis abgefangen, kam halb tot zurück. Herz-Aus-Gold fragte Greeny_29, ob er Crippsy begleiten könne. Die beiden liefen los. Irgendwer kümmerte sich um die beiden Wegelagerer. Wer genau, weiß ich nicht, aber ich vermute Silberfische. Klein und gemein. Würde passen.
Crippsy kam nicht an. Laut Greeny_29 brachte er sich unterwegs um. Ob das stimmt, weiß keiner. Aber wir haben nichts anderes. Die Typen am Berg wurden später erwischt. @Kalle und @Davus sollen ganze Arbeit geleistet haben. Greeny_29 suchte eine Zündkerze. Ich entsorgte das Fleisch.
Am Checkpoint sah ich einen Fremden namens Louis mit Crippsy reden. Dann ItsSniper55 (Spacer). Dann wieder Schüsse. Elektro blieb Elektro. Ich fuhr Louis und Schankmeister nach Guglovo. Da sollte wohl Lewis Gruppe warten. Der Weg nach Norden war erstaunlich ruhig – weil sich die halbe Welt in Elektro zerlegte. Wir looteten noch das Sommercamp bei Mogilevka. Jägerklamotten und Schankmeister fuhr das Auto sicher nach Hause.
Währenddessen angelte Greeny_29 am Camp. Versorgte uns mit Fisch. Danke dafür, aber es war schon ein ungewohnter Anblick.
Am Brunnen rannte ein Bambi weg. In einer Scheune lag ein anderes tot. Aufräumen. Weitermachen.
ItsSniper55 (Spacer) meldete sich: MISA raidet wieder seine Base. Herz-Aus-Gold sagte ihm, er solle sich fernhalten. Da ist nichts mehr zu retten. @Kalle und @Davus kamen ans Camp. Setzten sich ans Feuer. Berichteten von Elektro. Und dann – natürlich – kamen MISA, (MISA) ROB und Vince666 selbst vorbei; als Bambis. Alle saßen zusammen am Feuer. Friedlich. Prigorodki macht solche Dinge. Dort sagen sich als MISA und die Silberfische gute Nacht.
Bis einer von MISAs Leuten anfing, aus einem Benzinkanister zu trinken. Und Kallele davon einzuflößen. Kallele wurde krank, wir hatten Medizin da. Glück gehabt.
Ein stiller Typ kam dazu, von den Tschechen und Slowaken als „Mr. M-4-Guy“ genannt. Am Ende stellte sich heraus: @Jannnik. Wollte einfach nichts sagen. Behauptete, nicht in Elektro gewesen zu sein, nicht geschossen zu haben. Ich glaube ihm. Ich glaube eher, dass die Silberfische wieder sehr präsent waren und da ganze Arbeit geleistet haben.
Als WhiskeyMixer mit seinem weißen Ada vorbeikam, nur um Hallo zu sagen, zerlegten sie ihm das Auto. Komplett. Später war wieder alles dran. Trotzdem: gute Idee war das keine.Dann eskalierte es endgültig. Crippsy und @itssnuper (Spacer) mit roter Armbinde liefen zum Camp. Vince666 sah sie als erster. Und kaum merkte er, dass @itssniper (Spacer) dabei war, sagte er: „Well this is it, goodbye Herz“ und rannte mit dem Speer auf die beiden los. Herz-Aus-Gold panisch, rief den Briten zu, sie sollen rennen. Oha, ja, sie rannten. Nach einer halben Ewigkeit des Überlegens. Sie rannten. Direkt auf den Gegner zu. Wurden getroffen.
Irgendwer – Kallele oder Davus – zog dann und erschoss den MISA-Mann. Tot. Herz-Aus-Gold sicherte den Speer. Der zweite, der sich zuvor mit Benzin abgefüllt hatte, brach später ebenfalls zusammen. Ob von selbst oder mit Nachhilfe, weiß ich nicht.
So endete der Samstag.
Mit Feuer, Toten, viel Gerede –🎁Sonntag– 04.01.2026 – Gefühlspolitik
🎁Sonntag– 04.01.2026 – Gefühlspolitik
Ich wollte eigentlich von Tishina aus in den Süden. Stattdessen bekam ich einen roten Sarka gestellt, der wieder auftauchte. "HOFFNUNG". Ein Name, der in dieser Gegend grundsätzlich übertreibt. janinesta (Selina) und NiggoB halfen beim Reifensuchen. Es war stockdunkel, aber sie waren da, also funktionierte es am Ende. Ich brachte das Auto nach Tishina und überreichte einen sauber verpackten Fleischklopfer als Geschenk. Für die Weihnachtsfeier am Abend. Bei I.K.E.A. In deren Base.
Die Einladungsliste war… komplex.
Neben der Berezino Union und den Samaritern von Chernarus fragten auch die Silberfische, ob sie kommen dürften. I.K.E.A. fragte intern nach. Mehrheit sagte ja. Also waren auch @Greeny_29 und Co. eingeladen. Das wiederum verursachte bei anderen Gruppen akute Verdauungsprobleme. Einige distanzierten sich noch vor dem Abend. Keine Lust, mit Silberfischen gemütlich ums Feuer zu sitzen. Kann ich sogar verstehen. Wer hat schon gerne Krabbelviecher im Essen?Für die Samariter von Chernarus war es ebenfalls schwierig. Niemand wollte politisch instrumentalisiert werden. Ging man hin, würde man gutheißen dass Cala-j von den Silberfischen geraided wurde. Bliebe man weg würde man die Mühen der I.K.E.A. Leute nicht respektieren.
Also entschied @Herz-Aus-Gold, @Jammets Vorschlag zu folgen: Zivil. Keine Armbinde. Keine klare Zuordnung. Einfach Menschen. Für einen Abend. Auch mal nett. janinesta (Selina) fand, Herz-Aus-Gold sah in ihrem Anzug gar nicht mal so schlecht aus.Also: Geschenke eingepackt, losgefahren.
Ankunft bei I.K.E.A. mit Leibesvisitation. Keine Waffen. Konsequent. Richtig so.Es gab Musik, Essen, und einen kleinen selbstgebauten I.K.E.A.-Tannenbaum. JULSTAM. So hieß das Ding. Zusammengebaut, wie alles dort. Es folgte ein kleines Wichteln. Herz-Aus-Gold bekam eine Longhorn. Bei der Tombola wurden Lose für je 60 Nägel verkauft, Hauptpreis: ein Humvee. Die Nägel sollten nicht bei I.K.E.A. bleiben, sondern in Prigorodki einen Boxring finanzieren. Am Ende kamen 540 Nägel zusammen. Pinky gewann den Humvee.
Greeny_29 war ebenfalls gekommen, aber etwas enttäuscht, dass weder Jannnik noch WhiskeyMixer ihm eine Base-Führung geben wollte. Ich frag mich warum…
Die anderen Silberfische blieben weg. Was einige Gäste ziemlich ärgerte, weil man extra gefragt hatte, ob sie kommen dürfen. Offenbar gab es Wichtigeres. Geschäfte, nehme ich an.S-TLK gewann meinen Fleischklopfer. Wir müssen irgendwann Fisch essen gehen.
Dann Heimfahrt. Nicht gemeinsam, sondern vorsichtig. Großer Umweg. Niemand hatte Lust, auf dem Rückweg abgesniped zu werden.Zurück in Prigorodki warteten Greenys Tom (Currahee) und @Mora. Nahe Zelenogorsk kam es noch zu einem Gefecht. Beteiligte unklar. Versionen widersprüchlich. I.K.E.A. sprach von Straßensperre, andere von einer zufälligen Begegnung, wie sie einfach zu typisch für Chernarus ist. Wie immer lag die Wahrheit irgendwo im Straßengraben. Bambis mussten versorgt werden.
ItsSniper55 (Spacer) wurde erneut geraidet. Vermutlich MISA. Sicher ist nichts. Aber sie scheinen ihn wirklich zu mögen. Anders lässt sich diese Aufmerksamkeit kaum erklären.
Dann ein Vorfall, der mich kurz sprachlos machte: Rio erschoss Basti nahe dem Militärgebiet bei "Last Hope". Grund: Basti hatte nervös den Stinkefinger gezeigt, statt die Hände zu heben. Was danach kam, war bemerkenswert. Basti entschuldigte sich. Übernahm die Verantwortung. Sagte, er habe falsch reagiert und verstehe, warum Rio geschossen habe.
So sieht Größe aus.Rio wiederum war das Ganze unangenehm. Er versprach, auf Bastis Sachen aufzupassen und sie zur Tankstelle bei "Last Hope" zu bringen. Und genau dort saß er den ganzen Abend. Wartete. Selbst als Silberfischchen neugierig wurden. Sehr respektvoll.
Basti kam später von Elektro. Sah dort einen Überlebenden, ließ ihn leben – stellte sich als jemand von MISA heraus. Beim Zug-Event traf er Der Bert Bert, dann auch MISA selbst. Sie fuhren mit einem Auto vorbei. Eine Italienerin namens Pinka war dabei.
Mir wurde außerdem gesteckt, dass ich LackrosCZE wohl falsch ausspreche. Ich habe ihn gefragt. Wirklich. Wenn es immer noch falsch ist, dann möge er bitte einfach sein Mikrofon benutzen und es mir einfach mal vorsprechen…. So schwer ist das nicht.
Locke berichtete später vom Kampf bei Pavlovo. War mittendrin, auch ohne I.K.E.A.-Zugehörigkeit. Hat wohl nicht nur daneben geschossen.
Schwester Yeva erzählte vom Wunder von Krona. Nachts im Garten, Armbrust im Anschlag, Überlebender läuft an ihr vorbei, sieht sie nicht und als er sie dann sieht, bekommt er Angst, lässt die Waffe fallen und flieht. Sie sieht darin Morthanas Schutz.
Ich sehe darin Glück, dass leider die falschen getroffen hat. Hätte er sie doch nur abgeknallt… naja. Aber jeder, wie er mag.Greeny_29, @Kallele und @Davus kamen mit dem Gunter der Brits vorbei. Angeblich im Industriegebiet gefunden. Unfallwagen. Herz-Aus-Gold erkannte sofort, dass es eigentlich ihr alter Wagen war – die Teile waren angeschraubt. Sie respektierte, dass das Auto inzwischen jemand anderem gehörte. Unsere Vermutung: MISA hatte ihn geklaut, irgendwo versteckt, Silberfische fanden ihn, und nun fuhr er wieder. Chernarus-Recycling.
Der Bert Bert kümmerte sich später noch um Elektro und das dortige Camp. Danke dafür.
Und damit endete die Woche.
Mit Feiern ohne Frieden,
Respekt ohne Einigkeit und der Erkenntnis, dass selbst Zivilkleidung hier nur eine dünne Tarnung ist.Fazit…
Und damit, liebe Bambis, Veteranen, Gelegenheitsmoralisten,
Verhandlungsführer ohne Mandat und Menschen, die immer „nur kurz“ etwas klären wollten, das war sie.
Diese Woche.Eine Woche, in der gefeiert wurde, während draußen geschossen wurde,
und in der sich wieder gezeigt hat, dass man trotzdem am Lagerfeuer zusammensitzen kann.Herz-Aus-Gold tat, was Herz-Aus-Gold immer tut:
Sie rettete, schlichtete, trug Dinge durch die Gegend und ließ sich nicht instrumentalisieren.
Und ich?
Ich hörte zu.
Ich merkte mir, wer plötzlich sehr viel erklärte,
wer still wurde, und wer immer genau dann fehlte, wenn es Zeit war, Verantwortung zu übernehmen.Mit Funkrauschen im Ohr.
Mit trockenen Kommentaren.
Und mit der leisen Gewissheit,
dass hier niemand aus Versehen stirbt –
höchstens aus persönlichem Pech.Wenn ihr mich braucht,
ich bin irgendwo zwischen Lagerfeuer und Alarmmeldung,
mit einer halb leeren Pipsi, einer DMR,
die diese Woche mehr gesehen hat, als ihr lieb ist,
und einer Geduld, die dringend wieder Urlaub bräuchte.
Ersetzbares Crewmitglied Nr. 371. - Ende.🎞️VIDEOBEITRAG (ab Sonntag, 11.01.2026, 18:00 Uhr):
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