Beiträge von Rannulf
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Offizielle Stellungnahme der 501st zu den jüngsten Ereignissen
In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages wurden zwei unserer tapferen Kämpfer durch einen hinterhältigen Überfall der Gruppe um Katzenmama Pippilotta überrascht und getötet. Die Angreifer lauerten in unmittelbarer Nähe unserer Basis und nutzten den Moment des Aufwachens unserer Soldaten für ihren feigen Angriff.
Es ist bedauerlich, dass unsere Gegner zu solch unehrenhaften Taktiken greifen, anstatt sich in einem offenen und fairen Kampf zu messen. Dennoch möchten wir betonen, dass die Verluste auf Seiten der Angreifer in der Vergangenheit stets höher waren und wir auch weiterhin entschlossen sind, unsere Position zu verteidigen und für Gerechtigkeit zu sorgen.
Die 501st steht für Mut, Ehre und Kameradschaft. Wir lassen uns durch solche feigen Angriffe nicht entmutigen und werden unsere Mission mit noch größerer Entschlossenheit fortsetzen. Unsere gefallenen Kameraden werden in unseren Herzen weiterleben, und ihr Opfer spornt uns an, weiterhin für unsere gemeinsamen Ziele einzustehen.
Wir rufen alle Mitglieder und Verbündeten dazu auf, wachsam zu bleiben und sich nicht von den hinterhältigen Methoden unserer Gegner einschüchtern zu lassen. Gemeinsam werden wir diese Herausforderung meistern und gestärkt daraus hervorgehen.
Mit Hochachtung und Entschlossenheit,
Rannulf.
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An die Nordlichter, unsere treuen Verbündeten,
Eure Botschaft hat uns in einer Zeit großer Not erreicht und unser Herz mit Dankbarkeit erfüllt. Die Kunde von eurer Solidarität und eurem Versprechen, uns beizustehen, gibt uns neuen Mut in einem Kampf, der uns allen abverlangt, was wir geben können.
Wir sind gerührt von eurer Bereitschaft, uns Schutz und Unterstützung zu gewähren. Der Gedanke, dass Heli-Überflüge über unser Land wachen, lässt uns ruhiger schlafen und gibt uns das Vertrauen, dass wir nicht allein gegen diese Bedrohung stehen. Euer Angebot, mit Rauchzeichen Hilfe zu rufen, ist ein Zeichen echter Brüderlichkeit und Stärke.
Lasst uns ebenso versichern, dass ihr jederzeit auf uns zählen könnt. Sollte Gefahr auch an eure Tore klopfen, werden wir an eurer Seite stehen. Unsere Schwerter, Vorräte und unser wachsames Auge sind für euch bereit. Das Band zwischen uns wird durch die Feuer der Not nur stärker geschmiedet.
Möge unsere Gemeinschaft wachsen, möge Licht die Schatten vertreiben, und möge Gerechtigkeit siegen.
In Dankbarkeit und Treue,
Rannulf und seine Gefährten
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An Murphy, den hehren Vermittler und Friedensapostel,
Ach, Murphy, du hast wirklich ein Talent, selbst den grimmigsten Pragmatiker zum Schmunzeln zu bringen. Deine Worte sind so erfrischend wie ein kalter Wind an einem heißen Sommertag – prickelnd und genau die richtige Dosis „Gesundes Misstrauen“, die man braucht, um sich nicht zu sehr in den idealistischen Dämmerzustand zu verlieren.
Du weißt, dass ich skeptisch bin. Ich vertraue nicht mal dem eigenen Schatten, wenn er sich zu lang in der Sonne ausdehnt. Aber ich schätze deinen Ansatz. Ein Treffen, ohne Waffen, mit leeren Händen und offenen Herzen?
Hmmm... ich kann’s mir fast vorstellen. Vielleicht könnte ich meine scharfen Kanten gegen ein paar blumige Worte eintauschen – so wie die Geduld eines überlebenden Streuners, der sich ein Stück Wurst erhofft. Doch da du als Mittelsmann vorgeschlagen hast, werde ich mal davon ausgehen, dass der "neutrale" Vermittler sich weder in meine Tasche schleicht noch ein Messer in der Hand hat.
Ich bin bereit für ein Treffen. Der Boden ist zwar trocken, aber vielleicht liegt unter der Oberfläche ja ein paar zarte Wurzeln der Vernunft. Doch – und das sei dir versichert – wenn irgendjemand an den „leeren Händen“ denkt, während er an mir vorbeigeht, wird es sehr schnell wieder „leere Köpfe“ geben, wenn du verstehst, was ich meine.
Wann und wo – gib mir die Details. Ich bin gespannt, wie dieses Treffen mit offenen Händen in der Praxis aussieht.
Mit einem Grinsen und einem neugierigen Blick,
Rannulf, der Pragmatiker mit scharfen Kanten
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An Eiliger Stuhl, den Meister der Interpretationen und Verschwörungsromantik,
Ah, Eiliger Stuhl, deine Worte sind wahrlich ein Meisterwerk der Spitzfindigkeit – selten haben wir so kunstvolle Stories und Nebelkerzen gelesen. Wirklich inspirierend! Dass du so gespannt darauf bist, wer hier die Wahrheit sagt, ehrt dein literarisches Gespür. Vielleicht sollten wir dich zum Hofnarren der Apokalypse ernennen – für den humorvollen Glanz, den du dieser düsteren Welt verleihst.
Aber lass uns kurz an jenem Moment innehalten, als wir „kurz zusammengestoßen“ sind. Eine Erinnerung, so flüchtig wie der Griff nach einer Beute, die nicht so wehrlos war, wie du es wohl erwartet hast. Mein Glück – wie ich es formuliere – war tatsächlich, dass ich nur bewusstlos wurde. Dein Unglück hingegen war, dass meine Freunde wachsamer und schneller waren als dein Opportunismus. Welch ein herrliches Bild der Gerechtigkeit, findest du nicht?
Und nun zu deiner klugen Bemerkung über Sieger und Geschichtsschreibung:
Ja, oft schreibt der Sieger die Geschichte. Aber unterschätze nicht, dass diejenigen, die das wahre Gedächtnis dieser Welt sind, die Überlebenden, alles gesehen haben. Es gibt keinen Rauch, den du verbreiten könntest, um die Taten zu verbergen, die andere längst durchschaut haben. Wahrheit ist nicht immer bequem – und manchmal ist sie scharf wie ein Messer.
Also, während du weiter gespannt auf das nächste Kapitel wartest, lass uns dir eine Vorschau geben:
Wir bleiben hier. Bereit zu helfen, bereit zu teilen – und bereit, uns zu verteidigen, wenn du erneut denkst, dass der schnelle Schlag klüger ist als ehrliche Worte.
Ob die Wahrheit vom Sieger geschrieben wird?
Vielleicht. Aber die Narben erzählen immer die ganze Geschichte.
Viel Spaß beim Lesen, Eiliger Stuhl. Du wirst noch einiges lernen.
Mit ungebrochener Wachsamkeit und einem kleinen Grinsen, das nur der wahre Überlebende versteht,
Rannulf
P.S.: Vielleicht gibt's für dich ja demnächst ein praktisches Handbuch: „Überleben 101: Wie man mit scharfen Schwertern, schärferen Zungen und noch schärferen Narben umgeht.“ Du kannst es dir ja für später aufheben. 😉
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An Feldprediger Murphy – in aller brüderlichen Liebe und mit einem Augenzwinkern,
Deine Worte, oh weiser Murphy, sind Balsam für die müden Seelen dieser zerrissenen Welt. Frieden, Zusammenhalt, Schwerter zu Pflugscharen – eine Vision, die wir alle teilen. Wirklich! Nichts würden wir lieber tun, als unsere Waffen beiseitezulegen und die Felder gemeinsam zu bestellen. Welch eine Welt das wäre!
Doch erlaub mir, eine winzige, winzig kleine Fußnote zu deinem Manifest hinzuzufügen – nennen wir es einen realistischen Nachtrag.
Pipilotta, die Friedensbotin mit dem Dolch hinter dem Rücken, spricht bekanntlich auch von Hilfsangeboten. Nur, dass ihr Verständnis von „Helfen“ sehr... einseitig ist. Wenn wir das Brot backen, möchte sie den ersten Bissen. Wenn wir das Vieh hüten, möchte sie die fetteste Beute. Und wenn wir die linke Arschbacke für den Frieden hinhalten – wie du so poetisch andeutest – greift sie mit beiden Händen zu.
Was bleibt?
Du weißt es: Die rechte muss dann auch dran glauben.
Also, lieber Bruder Murphy, wir geloben Folgendes:
- Jeder, der Schutz sucht, wird ihn finden.
- Jede Hand, die sich nach Hilfe ausstreckt, wird ergriffen.
- Aber wer uns bedroht oder uns mit Zwang bekehren will, wird eine ungemütliche Überraschung erleben. Unsere Pflugscharen sind robust – und lassen sich bei Bedarf in wehrhafte Werkzeuge zurückverwandeln.
Wenn Pipilotta wirklich Frieden will, soll sie uns ohne Waffen begegnen und ihre wahren Absichten zeigen. Doch wenn sie wieder zu Stahl greift, werden wir ihr zeigen, dass wir kein Spielzeug sind, sondern Überlebende mit scharfen Kanten und langen Erinnerungen.
Frieden ist großartig. Wir unterstützen ihn voll und ganz. Aber wir sind keine blinden Idealisten, die sich zum Metzger führen lassen, während sie vom goldenen Zeitalter träumen.
Mit brüderlichem Gruß und einem klaren Blick,
Rannulf
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Seid gegrüßt, Katzenmama Pippilotta,
wir möchten eines unmissverständlich klarstellen: Zu keinem Zeitpunkt haben wir euch um Hilfe gebeten oder eure Unterstützung gesucht. Im Gegenteil war unser erster Kontakt alles andere als friedlich. Es war euer Trupp, der an der Basis des Lichts des Nordens in Vybor das Feuer auf unser Fahrzeug eröffnete, als wir lediglich an einer Abbiegung hielten. Den Überfall, den ihr gegen uns geplant hattet, konnten wir nach hartem Gefecht abwehren – ein Dogtag, das einer der gefallenen Angreifer trug, belegt zweifelsfrei eure Beteiligung.
Unsere Gruppe hat stets nach einem einfachen Prinzip gehandelt: Wir stehen zu unserem Wort. Überlebende, die uns begegnet sind, können dies bezeugen – ob wir Hilfe geleistet haben oder Unterstützung erhielten. Die Vorwürfe, wir hätten euch verraten oder gar mit euch zusammengearbeitet, entbehren jeder Grundlage und entstammen allein eurer feindseligen Haltung, die ihr seit unserem ersten Zusammentreffen an den Tag gelegt habt.
Es ist kein Geheimnis, dass ihr gegenüber anderen Überlebenden stets opportunistisch und aggressiv agiert, sobald sich ein Vorteil für euch abzeichnet. Eure Reputation spricht für sich.
Mein Ende jedoch wird glorreich sein. In der letzten Schlacht werde ich meine gefallenen Schwestern und Brüder wiedersehen – jene, die ihr Leben im Kampf gegen Gruppen wie die eure gaben. In Walhall werden wir gemeinsam trinken und auf unsere Siege anstoßen.
Skål!
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