5. Juni 2023 – Überfall
In Berenzino ist mal wieder nicht so viel los. Man glaubt es kaum… An unseren anderen Standorten dagegen ist die Arbeit voll im Gange. Ich gehe also hier eher ruhig meinen Aufgaben nach, fülle die Zelte auf, lege Felder an und spende etwas Blut. Mit der Blutgruppe 0+ bin ich ein recht guter Spender und ich spende gern. Essen gibt es dank der Felder ja genug. Die abgenommenen Blutkonserven lagere ich im Drive-In und so langsam kommt eine gute Sammlung zustande. Das freut mich, denn wer weiß, wann wir einen Notfall reinbekommen und darauf angewiesen sind. Achja, Kanu hat mir am vorherigen Tag noch eine Presseweste mitgebracht. Ich liebe dieses Ding! Klar, wenn „Medic“ oder so draufstehen würde und sie rot oder weiß wäre, wäre es natürlich noch toller, aber auch so fühle ich mich dadurch wesentlich besser geschützt und sie bietet viel Platz für Dinge, die ich so finde.
Während ich arbeite, lausche ich Charlys und Danis Austausch im Funkkanal. Charly glaubt, dass der Einbruch gestern in ihrer Basis wohl von jemandem aus Langeweile durchgeführt wurde. Der Einbrecher hat wohl den Code geknackt, das zweite Tor gesehen und ist dann wieder verschwunden, da ihm die Zeit ausging. Allerdings wurde wohl eine Bärenfalle hinterlassen. Weiterhin spricht Charly mich auf einen schwarzen Gunter an, den er wohl in einer Garage entdeckt habe, aber dazu weiß ich leider nichts Näheres. Kanu fährt nur das „Shaitan-Mobil“, also den grünen Sarka, den wir am ersten Tag nach dem Wipe freundlicherweise von Shaitan vom CRK des anderen Chernarus zur Verfügung gestellt bekommen haben. Außerdem haben wir natürlich noch den roten Gunter, das „Bambi-Mobil 2.0“, ein Fahrzeugwrack, das die Jungs in Solnichniy wieder flott gemacht haben. Aber darüber hinaus weiß ich von keinen weiteren Fahrzeugen.
Außerdem berichtet Charly davon, dass Tabasko, Whoomba und er eine kleine Halle bzw. eine Holzgarage mit zwei Autos „ausgeräumt“ haben. Vier Fässer, zwei Autos. Oh Mann… so wie er das darstellt, war das ein Racheakt gegen die Spieler mit dem orangenen Armband. Ich hatte es befürchtet; die Ereignisse des Vortags schlagen bereits jetzt größere Wellen. In alter Manier haben sie die Basis komplett rückgebaut und einen Teddybären hinterlassen. Ich ahne, wie frustriert die Gruppe mit den orangefarbenen Armbändern sein muss und verurteile die Aktion zutiefst. Wir versuchen doch alle nur zu überleben! Jeder auf seine Art, aber mehr zu nehmen, als man benötigt oder einfach nur aus purer Lust Dinge zu zerstören, das ist einfach kein guter Weg. Auch wenn Tabasko erschossen wurde, das ist kein Grund einfach in eine Basis einzubrechen und alles auszuräumen. Ich hatte wirklich gehofft, die Jungs hätten sich umentschieden, aber scheinbar wird meine ganze Präventionsarbeit durch die jüngsten Ereignisse mit Mox, dem Franzosen (als nicht Max!) und dem Überlebenden mit orangenem Armband sowie dem Einbruchsversuch in ihre Basis mit einem Schlag wieder zunichte gemacht. Ich hoffe trotzdem, dass sich alles doch noch zum Guten wendet. Außerdem hat Charly zuvor einen versteckten Sarka am Rand von Chernarus gefunden und den Sprengstoff dort mitgenommen, mit dessen Hilfe wohl der Einbruch gelang. Ferner hat Whoomba beschlossen, seine derzeitige Basis aufzugeben und gewissermaßen umzuziehen. Nach langer Diskussion konnte Charly ihn davon überzeugen, dass seine Lagerhalle einfach nicht sicher genug ist. „Sicher“ heißt für Charly bestimmt, dass man mindestens 15 Minuten braucht, um die Basis durch all die gesicherten Tore zu verlassen. Kein Leben für mich…
Während ich so vor mich hin arbeite, meldet sich Samariter Rot von Prigorodki aus, dass der sich am Brunnen mit Jack getroffen hat, der neu in Chernarus ist. Also in unserem Chernarus. Nachdem er begrüßt und ausgestattet wurde, jagen die beiden gemeinsam ein Wildschwein und grillen dann das Fleisch. Zumindest dort herrscht etwas Normalität. Mit Jack habe ich auch schon über Funk gesprochen, er scheint nett zu sein. Allerdings hat er auch viel Erfahrung darin, andere Überlebende zu erschießen. Er muss viel erlebt haben, was ihn bitter gemacht hat. Ich hoffe, wir werden ihn nicht enttäuschen und er weiß im Ernstfall, wer seine Freunde und Verbündeten sind. Zumindest verhält er sich am Camp absolut korrekt und ich bin froh, dass wir einen weiteren netten Überlebenden getroffen haben.
Während ich weiter die Stadt durchstreife auf der Suche nach warmer Kleidung für die Bambis, ereilt uns eine traurige Nachricht: Samariter Grün ist erschossen worden. In Ausübung seiner Pflicht beim Farmen wurde er heimtückisch mit einem Schalldämpfer erschossen. Armer Rudi… ich habe ihn zwar selten gesprochen, aber er war immer ein steter Ruhepol in der doch brenzligen Stadt da unten und ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schnell der Tod dort nach dir greift. Zum Glück befindet sich ein weiterer Helfer in der Gegend. Jahsan wird von nun an die Rolle des Samariters Grün in Solnichniy übernehmen. Er beginnt seinen schweren Dienst, indem er seinen verstorbenen Kollegen aufsucht, dessen Ausrüstung sichert und die Überreste ordentlich bestattet. Ich schweige eine Minute für Rudi und wünsche dem neuen Samariter Grün alles Glück der Welt. In Solnichniy begegnet er dann gleich zwei Überlebenden, die Tabasko zuvor gesehen hat. Er benötigt nichts, hat sich wohl schon aus dem Camp bedient. Der Fremde, der sich dem Samariter als Invert vorstellt, wartet auf seinen Freund, OrangenPocorn. Interessanter Name… Beiden geht es offensichtlich gut und Jahsan lässt sie weiterziehen. Nach diesem Treffen berichtet unser Samariter in Solnichniy noch, dass nichts von Rudis Ausrüstung fehlt. Also wieder einmal ein Schütze, der einfach so aus Spaß an der Freude schießt, ohne bedroht worden zu sein und ohne wirklich etwas zu benötigen. So ein Feigling! Ob das der Schatten war? Der Tod kam lautlos, aber es passt nicht zum Schatten, so weit im Süden zu „jagen“. Auch Mox (also nicht Max!) schließe ich eher aus. Ich glaube, dass es ein Fremder war und wir ihm noch nicht begegnet sind. Aber es bringt nichts, sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Stattdessen sollte ich besser auf mein Leben achten. Schweren Herzens und mit dem ständigen Bewusstsein, dass ich beobachtet werde und auch angeschossen werden könnte, arbeite ich weiter. Was für ein Wechselbad der Gefühle… ich muss an die Worte von Mox (also nicht Max!) denken. „Ich war auch mal wie du…“ schließlich entscheide ich mich dazu, meine ganze angestaute Wut, Trauer und Frustration in etwas Positives und Kreatives umzuwandeln und mache mich ans Werk, einen Fahnenmast für unser Bambi-Auffanglager Berenzino aufzubauen. Aus purem Trotz!
Samariter Rot kümmert sich unterdessen weiterhin rührend um Prigorodki, als Blue, Wolfgang und Ravini sich zu uns in den Funkkanal gesellen. Tabasko spendet dem Bambi-Auffanglager in Prigorodki drei kleine Zelte und eines davon wird gleich in einem Schuppen als Werkzeuglager eingerichtet. Das muntert die Gruppe etwas auf. Samariter Rot hat beschlossen, nach einer Immobilie Ausschau zu halten, die sich für eine Samariter-WG eignet. Leider gibt es kaum geeignete Wohnungen, aber Wolfgang hilft fleißig bei der Suche und gemeinsam wird zumindest ein Zimmer mit Zelt abgesichert. Nicht viel, aber für das Übernachten reicht es.
Während er und Wolfang am Werken sind, meldet sich Custer ebenfalls zurück. Ah, der Aushilfssamariter! Ich ermahne ihn, vorsichtig zu sein, wenn er nach Prigorodki kommt. Zeitgleich erfahre ich auch von Mox (also nicht Max!), dass er wohl eine Basis gefunden hat. Wo genau, weiß ich nicht, aber ich frage die Jungs, ob sie etwas von einem Auto und einem Truck wissen. Sie vermuten, dass es sich um Whoombas Basis handeln könnte, aber sicher wissen wir es nicht. Doch ich kann nicht richtig mit ihm sprechen, da mich ein Notruf aus Prigorodki erreicht. Custer ist tot. Erschossen. Im Rohbau. Sofort weise ich Wolfgang und Samariter Rot an, vorsichtig zu sein und die Gegend zu sichern. Beide versuchen die Umgebung zu beobachten und sehen sich den Rohbau etwas näher an, aber als beide schließlich am Rohbau ankommen, fehlt vom Schützen natürlich wieder jede Spur. Der arme Custer… heute ist ein wirklich schwarzer Tag für uns. So viel Tod, so viel Leid.
Mühsam setze ich meine Arbeit am Fahnenmast fort und es scheint, als ob ich den Mast für alle gefallenen Freunde errichte. Stein für Stein schleppe ich im Rucksack von der Küste hin zur kleinen Krankenstation. Ein ziemlich weiter weg und oft greifen mich dabei besonders starke Zombies an, aber ich lasse mich nicht davon abbringen. Unterdessen erfahre ich von den Jungs, dass jemand Whoomba in seiner Basis aufgelauert und ihn kaltblütig erschossen hat. Das war Mox (also nicht Max!), mit Sicherheit. Die Gruppe ist natürlich aufgebracht und versucht ihn zu erwischen. Sie liefern sich ein kleines Feuergefecht, aber am Ende schafft es der Schütze irgendwie zu entkommen. Zum Glück stirbt kein weiterer von ihnen an diesem Tag. Trotzdem verstehe ich nicht, was das alles soll. Ich bin müde. So müde… Sind es die schweren Steine, die ich schleppe oder ist es die Last der Ereignisse, die mich so nach unten zieht? Während ich meinen Gedanken nachgehe, sehe ich plötzlich hinter der Krankenstation einen Fremden Überlebenden auf mich zukommen. Noch ehe ich ihn grüßen kann und richtig begreife, was los ist, fällt mir die Schrotflinte in seinen Händen auf. Ein lauter Knall, ein Schmerz. Dann wird alles dunkel. Ein letzter Notruf im Fallen: „Spieler in Berenzino!“ und dann noch Tabaskos Worte in meinem Ohr: „Ab nach Berenzino! Wir müssen jemanden killen!“. Dann wird alles schwarz.
Ein paar Sekunden später komme ich wieder zu mir. Das laute Schreien eines Zombies dröhnt mir in den Ohren, mein Bauch schmerzt höllisch. Ich prüfe am Boden liegend meine Ausrüstung. Meine Kleidung ist ruiniert, aber meine Weste… die Weste war wohl mein Schutzengel. Danke Kanu! Ich habe nicht viel Zeit zum Überlegen. Wenn der Fremde mich erschießen wollte und sieht, dass ich noch lebe, wird er nachlegen. Jedes Aufstehen oder Rumlaufen könnte als Angriff gewertet werden, Schutz gibt es hier ohnehin kaum, da ich nicht weiß, wo der Schütze genau mit dem Zombie kämpft. Außerdem würden mich meine Verletzungen ohnehin am schnellen Wegkommen hindern. Es gibt keinen Ausweg. Also beschließe ich das Einzige zu tun, was mir sinnvoll erscheint. Ich bleibe liegen, nehme die Hände über den Kopf und versuche den Fremden anzusprechen. „Hallo? Hallo?“, beginne ich zögerlich. „Anyone here?“, füge ich in Englisch hinzu, denn vielleicht versteht mein Gegenüber kein Deutsch. Keine Reaktion. Ich informiere die anderen darüber, dass ich noch lebe. „Warum hat er dich am Leben gelassen?“, will Tabasko wissen. Keine Ahnung. vermutlich wollte er das gar nicht. Durch den lauten Schuss hat er Zombies aufgeschreckt, die ihn aufgehalten haben und meine Weste hat mich beschützt. Kanu hat mich beschützt! Ich bin froh und erleichtert zugleich und möchte gerade nun doch aufstehen, da kommt der Fremde mit einem Zombie im Schlepptau zurück. Mist! Er kommt zurück! Instinktiv bleibe ich liegen und rufe: „Don’t kill me, please! Don’t kill me!“. Der Zombie rennt hinter ihm her, ich liege auf dem Boden. Er richtet sein Gewehr auf mich und zieht sich etwas zurück. „Don’t kill me please, I give up!“. Hoffentlich versteht er das. Dummerweise hat der Bordsteinschwalbenzombie in mir nun ein lohnenderes Ziel entdeckt und beschlossen, mich anzugreifen. Die leichtbekleidete Dame schlägt unbarmherzig auf mich ein. Ich versuche auszuweichen, da kommt der Fremde erneut angerannt und schlägt mit dem Messer nach ihr. Der Zombie fällt. Mit dem Messer in der Hand schaut er auf mich. Was hat der Kerl nun vor? Ich bekräftige meine Bitte, ich hänge am Leben. „Please, don’t kill me! I’m friendly“. In dem Moment steckt er das Messer weg und zieht erneut seine Waffe. Ich nehme die Hände wieder über den Kopf. „No, don’t kill me, please. I’m friendly. I give up.“ Ich merke, wie er um mich herumläuft und ich beschließe, aufzustehen. „Can I stand up?“, frage ich und knie mich hin, die Hände wieder über dem Kopf. Er zieht erneut seine Waffe und läuft auf mich zu. Ich zucke zusammen. Offenbar möchte er nicht, dass ich aufstehe, also bleibe ich in meiner Position und wiederhole ruhig: „Don’t shoot me. Don’t shoot me.“ Als wolle ich ihn hypnotisieren oder ihm meinen Willen aufzuzwingen. „I’m really friendly“, füge ich noch etwas kleinlaut hinzu, da steckt er seine Waffe weg und holt etwas Klebeband heraus. Mir ist klar, was jetzt folgt. Habe ich eine große Wahl? Klar, ich könnte zur Erziehungs-Vaiga greifen und auf ihn schießen. Da ist sie wieder, die Stimme in meinem Kopf. „TÖTE IHN! MACH SCHON!“. Die Angst lähmt mich, aber mein Verstand arbeitet auf Hochtouren. Vermutlich würde ich ihn damit nicht ausschalten. Schlimmstenfalls locke ich durch den Schuss noch mehr Zombies an. Wie damals bei Tim… Sollte es dann zu einem Feuergefecht kommen, würde ich auf jeden Fall den Kürzeren ziehen. Mit meiner Gesundheit steht es nicht gut. Schlechte Aussichten, aber zumindest blute ich nicht. Immerhin hat er mich bisher leben lassen, also besteht zumindest eine kleine Chance, hier heil aus der Nummer herauszukommen. Widerstandslos lasse ich mich fesseln und frage, auf Englisch nach, was der Fremde eigentlich möchte. Keine Antwort. Er fühlt sich aber nun etwas sicherer und durchsucht meine Sachen. Gut, würde ich an seiner Stelle auch machen. Soll er tun, dann wird er merken, dass ich keine Bedrohung für ihn bin, denn ich habe ja nur die Steine und meine medizinischen Güter dabei. Okay… und die Erziehungs-Vaiga, aber das kann ich erklären…. Ich versuche nochmals nachzufragen, ob er Deutsch oder Englisch spricht, da zieht er wieder sein Gewehr. Was hat der Typ vor? Oh nein…er geht ein paar Schritte zurück und… war’s das jetzt? Was zum…!? Er winkt mir zu und wendet sich tatsächlich zum Gehen. Aber nun erwacht mein Lebensgeist wieder und ich erwache aus der Erstattung. Ich rufe ihm hinterher: „Can I please talk to you for a second? I want to explain to you what I’m doing here.“ Ich muss fast schon lachen… warum sollte ihn das interessieren und versteht er das überhaupt? Aber es ist unerwartet und vielleicht habe ich ja eine Chance. Er bleibt stehen und dreht sich um. Ich muss verrückt sein, aber ich rede einfach weiter: „I’m one of the Samaritans of Chernarus and we help people like bambis here in our camp. You just came here and robbed me…why? Do you need anything?“ Er schüttelt den Kopf. Okay, also versteht er mich. Ich frage nochmals nach, ob er Deutsch spricht, aber es kommt keine Reaktion. Bei der Frage nach Englisch springt er einmal, also deute ich das als „Ja“. Gut. Auf die Frage hin, ob er der französischsprechende Überlebende sei folgt keine Reaktion. Und auch zu Aleksejs Gruppe, den Chernarussen, scheint er nicht zu gehören. „So what am I supposed to do now? Can I just …go?“ Wieder keine Antwort. Okay… vielleicht muss ich es langsamer angehen und versuche ruhig zu bleiben. Ich frage ihn, wie ich ihn nennen kann und da zeigt er mir, dass er gerne „Pablov“ genannt werden möchte. Er verabschiedet sich schweigend und wünscht noch „good survive“. Ich bedanke mich notgedrungen höflich, dass er mich nicht gleich erschossen hat und warte, bis er weg ist, ehe ich mich befreie. Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, aber endlich kann ich das klebrige Band von meinen Handgelenken abstreifen. Zum Glück kam nicht gerade ein Zombie vorbei. Eine Prüfung meines Inventars ergibt, dass er mir nichts geklaut hat. Das ist ja mal anständig… Vermutlich hat er aus Reflex geschossen, als er mich sah und war überrascht, dass ich überlebt habe. Dann hat er wohl gemerkt, dass ich eigentlich keine Gefahr bin und hat mich darum am Leben gelassen. Ist das eine Art mit einem armen Samariter umzugehen? Ich glaube nicht! Wenn ich könnte, würde ich ihm mal ein zwei Takte mit der Erziehungs-Vaiga vorspielen… Na okay, für den Moment bin ich einfach nur froh, dass ich noch lebe. Nun muss ich schauen, dass meine Weste und meine Kleidung wieder in Ordnung kommen und auf meine Gesundheit achten.
Was ich nicht weiß ist, dass Tabasko, Charly und die Jungs ihre Olga die ganze Zeit so durchgeheizt haben, um rechtzeitig da zu sein. Der Typ ist aber bereits weg. Vielleicht auch besser so… Ich suche mir Ersatzkleidung aus dem Drive in und versuche etwas gegen die höllischen Schmerzen in meinem Bauch zu unternehmen. Die übrigen Steine rolle ich noch zum Fahnenmast, aber dann ist es für heute gut. Ich ziehe mich in das kleine Haus zurück und lege mich erschöpft auf das Bett. Auch die Jungs lecken vermutlich ihre Wunden. Was für ein Tag…Bitte bitte, lass diesen Tag ein schlimmer Albtraum sein!
