Stay alive and listen...
...der Samariter Wochenbericht vom 04.11.2024 bis 10.11.2024 (45/2024)
04.11.2024 – Weiterbau am Standort Prigorodki
Am heutigen Tag herrschte wieder „Buisiness as usual“ in Prigorodki. Vorräte wurden aufgefüllt und das Angebot an Kleidung und Essen wurde von Neuankömmlingen rege genutzt. Opi und ein paar andere brachten Zelte vorbei, damit das Camp wieder im alten Glanz erstrahlen kann.
05.11.2024 – Nachschub organisieren
Jammet, Black Lion, Opi und s-tlk waren gemeinsam auf Tour, um Kleidung für das Camp zu besorgen und Zelte aufzufüllen. Unterwegs trafen sie in Nizhnoye auf jayphiiyo und @Olga2667 sowie auf eine fremde Überlebende namens Svea. Man tauschte sich schnell aus, leistete Erstversorgung und anschließend wurden die Zelte an der Küste aufgefüllt.
06.11.2024 – Tochterstelle in Svetlojarsk
Keine Vorkommnisse im Süden, das Lager wurde immer wieder gut befüllt und gut genutzt. Sobald Prigorodki wieder ganz steht, werden wir wohl Elektrozavodsk erweitern und eventuell auch unsere Außenstelle in Berezino wieder in den Regelbetrieb versetzen.
Die Chuckle Chicks haben damit begonnen, in Svetlojarsk an der Klinik Unterstände mit Versorgungsmaterial bereitzustellen. Es ist schön zu sehen, dass es auch weiter nördlich Unterstützungsangebote gibt.
07.11.2024 – Eine Restaurant im Norden?
Ich füllte das Lager auf und traf NiggoB mit Celina, die gerade von Sakhal zurückgekehrt waren und sich nach Norden durchschlugen. Am Abend ging ich angeln und grillte später in der Nacht. Tom kam zum Camp und berichtete, dass er gerade in der Militärbasis in Kamensk erschossen worden sei, seine Olga aber noch dort stehe. Zum Glück machten sich Hikaru und Jay auf den Weg, um den Loot zu retten. Ich war besorgt um Hikaru und hoffte, dass ihr nichts zustoßen würde, da Jay manchmal sehr ungestüm ist, aber sie passte auf Hikaru auf.
Sie konnten den Loot sichern und halfen Cable98 , sein Auto wiederzufinden. Ich machte mich ebenfalls auf den Weg nach Norden. In Novo wurde fleißig von den Chicks gebaut. Elli half kräftig mit.
Als ich ein leerstehendes Restaurant sah, war es um mich geschehen. Ich sah mich schon als Wirt des „Rasthauses zum lootenden Bambi“. Ich half beim Aufbau und auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, dass wir leicht überwältigt werden könnten, klappte alles reibungslos. Ich half dabei, ein Haus für ravini01 her, das ich liebevoll „Villa Ravini“ nannte, in der Hoffnung, dass er sich dort wohlfühlen würde, nachdem er so forsch aus Dolina vertrieben worden war. Vielleicht könnte Novo ein neues Community Dorf werden. Wer weiß? Ideen für die Einkaufsmeile gibt es reichlich.
Besuch in Novodimitrovsk
08.11.2024 – Ravini zieht um
Nachdem die „Villa Ravini“ fertiggestellt wurde, halfen Jay und Olga mit ihren LKW bei seinem Umzug, um über 30 Kisten mit Allerlei Krimskrams von Ravinis alter Heimat ins neue Domizil zu bringen. Unterwegs wurden sie beschossen, aber sie schaffen es, ihren Widersachern zu entkommen und Ravinis Sachen zu sichern. In Novo angekommen half ich ihnen beim Schleppen der Kisten, ehe ich wieder in den Süden reiste, um mit Fischen das Camp in Prigorodki wieder aufzufüllen.
Black Lion und Jammet treffen in Solnichniy auf Fritz, der sich im Gras versteckt hatte, aber doch gesehen wurde. Er berichtete, mit einem Freund durch die Gegend zu streifen. Die beiden statteten Fritz mit grundlegenden Versorgungsgütern aus und führen weiter.
09.11.2024 – Shuttle-Service
Der Umzugstag ging in die zweite Runde. @Ravini begann damit, sich in seiner neu errichteten "Villa" einzurichten und plante sogar, ein Wolfsrudel im Vorgarten zu halten. Ich übergebe ihm den Schlüssel und startete den Bau des „Rasthauses zum lootenden Bambi“, während Jay sich als Bürgermeisterin von Novodimitrovsk (oder „Novajayevsk“ wie ich das Projekt scherzhaft nenne) versuchte und nebenbei einen „Elite Shop“ aufbauen wollte. Außerdem versucht sie sich als Maklerin. Möglicherweise gibt es bald auch eine Pfand-Olga. Wer weiß? Die Möglichkeiten sind endlos und das Projekt scheint für viele ein Ausweg aus dem tristen Überlebensalltag zu sein.
Ich reiste nach Chernogorsk, um ein Zelt abzuholen, und traf dort auf Fritz, das stumme Bambi. Zuerst bemerkte ich ihn nicht, sah aber die fünf von ihm erlegten Zombies. Dann huschte er hinter mir in ein Haus, und ich sprach ihn an. Er antwortete nicht, reagierte aber nonverbal. Ich gab ihm Essen und Trinken und lud ihn ein, mit mir nach Prigorodki zu kommen. Er begleitete mich dankbar, allerdings trennten sich unsere Wege schon bald wieder.
Am Abend erhielt ich einen Notruf von jayphiiyo . Sie war zusammen mit zwei ihrer „Rekruten“, Spreeadler und Markoo, sowie ihrem Freund Raphii auf einer Loot-Tour durch verschiedene Militärkomplexe im Norden. In Tisy wurden sie von einem Giftgasangriff überrascht, und der einzige Ausweg war der Freitod. Sie hinterließen Jays schwarzen Gunter, "Black Beauty", und ihre Ausrüstung dem Schicksal überlassen. Ich eilte nach Kamyshovo, lud alles in meinen Sarka und fuhr los, ließ den Kühler dort zurück. In Solnichniy nahm ich Jay und Markoo auf, doch Naturphänomene (Lags) machten uns das Leben schwer. Bei einem Unfall in Rify wurden Kühler und zwei Reifen meines Bambi-Mobils beschädigt.
Es war bereits Nacht, und regelmäßige Schüsse waren aus Richtung Solnichniy/Orlovets oder Dolina zu hören – das Raiding hatte begonnen. Würde unser Projekt, das Community Dorf in Novodimitrovsk, Bestand haben? Meine Begleiter suchten in Svetlojarsk nach einem Kühler und Reifen. Ich durchstreifte Berezino, fand aber außer einem Kanister mit Wasser und einem Reifen nichts. Am Auffanglager traf ich auf ein fremdes Bambi, das nicht sprach. Ich warf ihm Essen und Trinken zu und erklärte ihm, wo er unseren Unterstand finden konnte, bevor ich weiterzog. Speed-Versorgung sozusagen.
Jay fand einen Kühler, beschloss aber, mit Markoo nach Novodimitrovsk zu laufen und packte ihn ein. Ich funkte Stimmuung an, der mir sofort bereitwillig einen Kühler lieh. Danach fuhr ich zu Spreeadler, der seinen Neustart an der Küste aufgrund einer Krankheit nicht überlebt hatte. Ich traf ihn völlig ausgehungert in Kamyshovo und fuhr mit ihm weiter nach Chernogorsk, um Raphii abzuholen. In Elektro wollte ich kurz nach einem Reifen sehen, als Spreeadler ausstieg. Er war fast tot und schwankte bedrohlich. Ein Zombie hätte ihn nur ansehen müssen, dann wäre es um ihn geschehen. Doch schließlich stieg er wieder ins Auto und wir fuhren weiter. Wir kämpften uns Meter für Meter weiter in Richtung Novo. Es war schon spät, als ich sie endlich absetzen konnte. Zwischenzeitlich war auch Stimmuung in Novo, um sich das Restaurant anzusehen, aber wir sind uns nicht begegnet. Ich parkte den Sarka in einer Garage und verbrachte dort die Nacht. So hat sich die Eröffnung des Restaurants noch etwas verzögert, aber früher oder später ist es dann soweit.
Autopanne
10.11.2024 – Routinearbeiten am Camp
Nach den Anstrengungen des Vortags gehe ich es ruhig an. Ich verbringe den Vormittag damit, jayphiiyo beim Bergen der „Black Beauty“ zu helfen und suche anschließend einen neuen Kühler und einen Reifen, damit ich @Stimmuuung alles zurückgeben kann.
Sicherung der Black Beauty
Den Rest des Tages verbringe ich im Süden, um etwas auszuruhen und Kräfte zu sammeln. Ich habe so das Gefühl, ich werde sie brauchen.
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Neue Ideen und Visionen begleiteten uns in dieser Woche. Trotzdem möchten wir unsere Dienste an der Küste nicht schmälern. Den Spagat zu schaffen wird eine schwierige Aufgabe, aber ich bin überzeugt, dass wir dies gemeinsam auch bewältigen werden. Das Projekt in Novo wächst und ich hoffe, dass auch andere unsere Anstrengungen respektieren und nicht alles gleich wieder zerstören möchten. In Tishina hat es bis auf ein paar Ausnahmen funktioniert. Warum nicht auch hier?
In diesem Sinne: Stay alive and keep listening…
gez.
Herz-Aus-Gold
Fraktionen auf dem GDZ Vanilla-Server