Endlich mal verschnaufen!
Die letzten Tage waren sehr arbeitsintensiv. Gestern Abend war der Großteil der Arbeit endlich erledigt, so dass ich mich endlich innerlich entspannt hinter verschlossener Tür in meinen Schlafsack verkriechen konnte. Was gab es zu tun?
Ich bin gefühlt durch unendlich viele Schuppen getigert um Schloß und Nägel zu suchen. Dabei bin ich einmal 2 Personen in die Arme gelaufen, die mir aber Leben und Ausrüstung ließen. Andere Personen waren arg am hungern, ein Schicksal dem ich durch Gärtnerei bis jetzt entgehen konnte. Laurii und Max von den Blauen habe ich eine Säge verschafft, man waren die Happy. + CRK + Tobi und Fifthy habe ich schon via Funk gesprochen. Womöglich müssen wir einen kleinen Verpflegungspunkt an "unserer Tank" errichten. Ansonsten fehlte es an allem. Batterien für Missionen waren und sind das größte Problem, aktuell gehen die weg wie nichts. Einzig Waffen sind irgendwie genug da. Ach ja, das Wetter hat sich zum Glück gebessert. Zwischenzeitlich brauchte ich einen Kompass um im Nebel zu navigieren, was für eine Suppe!
Gestern dann hatte ich das nötige Quäntchen Glück: Anstatt mir die Hacken nach einem Schloss blutig zu laufen, habe ich das erstbeste Taxi mit einem Kühler im Gepäck geschnappt und bin nach Westbrook gefahren. Dort nimmt die Natur die Stadt schon heftig in Beschlag (OT: crazy FPS Einbrüche), da muss ich nochmal mit einer Kamera hin. Da sich in den dortigen Autos keine Batterie fand, sprengte ich die dortigen Wracks und fuhr weiter zur Rennstrecke. Nicht ein Auto! Da mir Waldo zu unsicher erschien, war Portland das nächste Ziel. Alter was für eine Mauer! Nach wenigen Minuten war ein Lada gefunden und flott gemacht. Zu guter Letzt schaute ich mir noch einen Garagenkomplex an, wo ich das ersehnte 5er-Schloss fand. Von einem Codelock wage ich nicht mehr zu träumen. Womöglich sollte ich mich einfach mehr treiben lassen, Glück kann man letztlich nur begrenzt erzwingen.
Es folgte schwere körperliche Arbeit. Bäume fällen, Metallbleche schneiden, vergrabende Säcke und Kisten wollten herbeigeholt werden. Weggestellte Fässer wurden mühselig getragen, das 3. Rohr für die Trage habe ich noch nicht gefunden. Der Herd hat mir fast den Rest gegeben. 2 andere Herde haben sehr aufmerksame Zeitgenossen wohl mit Adleraugen in den Bäumen erspäht. Einer von denen ist mal 3 Meter neben mir am Gebüsch vorbeigelaufen. Da war der Puls bei über 9000!
Nun wachsen erstmal die Tomaten. Der Plan fürs 2. Tor der Schleuse ist auch schon fertig. Und außerdem muss es doch irgendwo auf der Insel einen verdammten Händler geben. Geben und Nehmen brachte schon immer Leute weiter. Gerüchte besagen außerdem, dass im Osten und Westen neue Landstriche in den aufklarenden Wolken gesichtet wurden.
Die ganze Arbeit allein, ich glaub ich kann stolz auf mich sein. Kilroy darf sich dieses mal ins gemacht Nest setzen.