Beiträge von Antestor

    Ich finde die Sounds größtenteils super. Ein paar sind nicht ganz glaubwürdig, z.B. drehen auf Fliesen hört sich an wie Fliesenscherben. Und auf Gleise laufen und auf Metall ist zu laut. Aber davon abgesehen gefällt mir die Mod sehr.


    Wieder ein geniales Update! :thumbup: Autorun, 21 Tage Lifetime, Performance, einfach top!



    Edit: Für die Nostalgie fand ich die alten Banner und Flaggen eigentlich gut. Die könnten wieder reinkommen aus meiner Sicht.

    Guten Abend Chernarus, der letzte Samstag war für uns eine Mischung aus Erfolgen und schweren Misserfolgen. Aber lest selbst.





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    Einsatz der UNOC bei und nach der 6. BB Box-Night





    Box-Night


    Auf Anfrage des Veranstalters (BB) wurde durch das UNOC Oberkommando erneut ein Einsatzteam für das Box-Event aufgestellt. Dessen Auftrag war, den Mitarbeitern des CRK Schutz zu bieten und sicherzustellen, dass sie ihre Arbeit verrichten können.



    Details zum Einsatz:


    Zeitpunkt: 112030Bfeb23

    Standort: Zelenogorsk (Stadthalle am Fußballplatz)


    Einsatzkräfte:

    Oberfähnrich Antestor

    Obergefreite Divina

    Obergefreiter 13Onyx37

    Rekrut Derdevil


    Anwesendes Personal des CRK:

    J4f

    + CRK + Tobi



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    Verlauf:


    Es muss gleich zu Beginn gesagt werden, dass die Rahmenbedingungen für diesen Einsatz wesentlich besser waren, als die bei der letzten Box-Night im Januar 2021. Der Veranstalter RazorSchwarz hat alle Kritikpunkte aufgenommen und nötige Aufla... äh, Veränderungsvorschläge umgesetzt. Einer der wichtigsten Punkte war ein geschützter Bereich für das CRK, den wir mit wenig Aufwand kontrollieren können, ein anderer war ein striktes Alkoholverbot in der ganzen Halle. Letzteres verhinderte Straftaten in Form von unbemerktem "Abfüllen" bis zur Bewusstlosigkeit mit anschließendem Diebstahl, was im letzten Jahr ein enormes (unvorhergesehenes) Problem darstellte.


    Unsere Hauptmission bestand darin, den Kollegen des CRK den Rücken freizuhalten und Risiken, die im Zusammenhang mit ihrer Arbeit entstanden, zu minimieren (z.B. Unterstützung dabei, die Leichenteile der verstorbenen Kämpfer schnellstmöglich einzusammeln).


    Die oben genannten verbesserten Strukturen ermöglichten uns aber, neben unserer Hauptaufgabe auch den Veranstalter BB bei der Sicherung in der Halle zu unterstützen. Dies konnten wir in dem Bereich, in dem sich die Boxkämpfer aufhielten, durchführen, während BB sich hauptsächlich in den Bereichen aufhielt, die den Zuschauern zugänglich waren.

    Insgesamt wurden weit weniger Delikte festgestellt als im Vorjahr. Ein paar verbotene Gegenstände wurden beschlagnahmt (u.a. eine Rolle Ductape, mit der man hätte jemanden fesseln können).

    Auffällig war, dass in diesem Jahr von den Zuschauerrängen Unmengen von Müll und Unrat (vor allem Essensreste, Getränkedosen oder Kleidungsstücke) in den Ringbereich geworfen wurden. Manche der Gegenstände wurden von uns sofort in einem Feuerfass vernichtet. Insbesondere im Kämpferbereich wurden zudem gerade in der Anfangsphase des Events verdächtige Aktivitäten bestimmter Personen observiert. Ein Einschreiten oder eine vollständige Durchsuchung war aber nicht nötig. Danach beruhigte sich die Situation auch.


    Trotzdem mussten im späteren Verlauf Platzverweise ausgesprochen werden oder Zuschauer ermahnt werden, die Zuschauerabsperrungen nicht zu überwinden bzw. dahinter zurückzukehren. Dies nahmen wir ernster, je später der Abend wurde, weil traditionell nach Abschluss der Veranstaltung verstärkt Unruhen zu befürchten sind. Aufgrund mehrfacher Wiederholung wurden ein paar Übertretungen für spätere Ansprachen dokumentiert.


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    Im Fall einer ausgeschiedenen (wahrscheinlich frustrierten) Kämpferin musste wegen wiederholtem Betreten des geschützten Bereichs die Anwendung von Gewalt sowie die Ingewahrsamnahme angedroht werden. Die Person leistete unseren Anweisungen dann aber Folge und verließ den Bereich.


    Insgesamt war es aus unserer Sicht ein gelungenes Event mit toller Unterhaltung! Kompliment und vielen Dank an BB und RazorSchwarz!


    Wir gratulieren auch Bascht zu den erfreulichen familiären Ereignissen, die seine Abwesenheit verhindert haben!



    Causa "Inge":


    Bereits im Vorfeld des Events nahmen wir Informationen auf, denen nach die zur Verhaftung ausgeschriebene Schwerverbrecherin Inge (siehe Ermittlungsberichte hier und hier) zu der Veranstaltung kommen würde. So planten wir eine Festnahme bei oder nach dem Event, die jedoch aufgrund starker Sicherheitsbedenken nicht durchgeführt wurde. Grund dafür war die Annahme, dass starker Widerstand durch die Schergen der Verdächtigen aufkommen würde, was aufgrund der zahlreichen Zuschauer entweder in der Halle oder unmittelbar nach der Veranstaltung zu einem Desaster hätte führen können.


    So führten wir eine anhaltende Observierung der Inge durch, aus der neue Informationen zutage kamen oder schon vorliegende Akteninhalte aktualisiert werden konnten. So erlangten wir u.a. die Bestätigung von nach wie vor vorhandenen Krankheiten (z.B. Hämorroiden), pathologischen Symptomen (ausgeprägtes Erbrechen) und einer weiterhin vorhandenen Drogensucht.


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    Während wir in der Halle keine Verbündeten der Inge feststellen konnten, erfuhren wir aus einer Quelle, dass deren Schergen in einem Fahrzeug unterwegs zur Veranstaltungshalle waren.


    Ein von der Inge gestohlenes UNOC-Banner bemerkten wir recht früh (zum Zeitpunkt, als sie bewusstlos nach dem Verlust ihres Boxkampfes am Boden lag), dies wurde von uns jedoch nicht als bedrohliches Verhalten eingestuft, sodass wir es dabei beließen.


    Zu den weiteren Vorgängen bezüglich der Verdächtigen werden wir uns melden, wenn wir weitere Details mitteilen können.






    Geschehnisse nach der Box-Night (Verlust der UNOC-Einheit bei einer Rettungs und Kampfmission):


    Nach dem erfolgreichen Einsatz bei dem Box-Turnier traten wir gemeinsam mit dem CRK den Rückmarsch an.


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    Minuten später, um 22:50 Uhr hörten wir plötzlich extrem besorgniserregende Funksprüche auf dem öffentlichen Kanal. In Zelenogorsk sei es zu Erschießungen von unschuldigen Zivilisten gekommen, die gerade den Heimweg angetreten hatten. Die der UNOC bekannte Jägerin Irina Medwedew gab verzweifelt an, dass ihr Bruder, dem sie habe helfen wollen, in einem Hinterhalt getötet worden sei. Ununterbrochen hörten wir Schüsse aus der Stadt.


    So entschlossen wir uns, nach Zeleno zurückzukehren, um Irina Medwedew oder ggf. weiteren Zivilisten zu helfen und die Lage aufzuklären. Trotz unserem eindringlichen Hinweis auf das hohe Risiko entschloss sich das CRK, sich uns anzuschließen.


    Eine Kontaktaufnahme mit Irina war zunächst erfolglos. Von unserer Einfallsroute aus konnten wir in ca. 700 Meter an der nordwestlichen Waldkante einen Heckenschützen ausmachen. OG Onyx beobachtete, wie dieser eine unidentifizierte Person, die gerade das Feld in Richtung Veranstaltungshalle überquerte, von hinten erschoss.


    Vor einem Eingreifen erfolgte zunächst eine weitere Kontaktaufnahme mit Irina Medwedew, dieses Mal erfolgreich. Auf einem geschützten Kanal erfuhren wir, dass sie mittlerweile von der Stadt habe fliehen können. Wir waren mittlerweile bei der Verantstaltungshalle angekommen.


    Wir beschlossen, zunächst nach Norden zu der Scheune am Waldrand vorzurücken und dann die ganze Waldkante nach Westen hin abzusuchen. Unterwegs dahin entdecken wir eine Leiche, ganz in der Nähe der Obstplantage. Es stellte sich heraus, dass Irina Recht gehabt hatte. Es war ihr Bruder Vittorio/Heleranos, ein Zivilist, der in der Hand nichts anderes als einen alten Koffer getragen und als ganze Schussbewaffnung eine Makarov in seinem Mantel steckenhatte.


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    Dieser Fund änderte unsere Einsatzregeln (RoE). Da RazorSchwarz eine Beteiligung an den Schießereien über Funk indirekt zugegeben hatte, wurde Feuerfreigabe auf Angehörige von BB erteilt. Nördlich der Scheune (bei 1) entdeckten wir ein BB-Mitglied östlich des Waldes auf dem Feld, unterwegs nach Zeleno (grüne BB-Armbinde, ca. 175 Meter entfernt). Er wurde von uns neutralisiert.


    Direkt westlich von der Scheune wurden wir im Wald von einem weiteren BB-Mitglied ("Karin Ritter") angegriffen (bei 2). Es gelang uns, sie ohne Verluste auszuschalten. Da wir bei der nachfolgenden Absuchung der Waldkante in Richtung Westen keine weiteren Kontakte hatten, gehen wir davon aus, dass Karin Ritter die oben erwähnte Heckenschützin gewesen sein könnte.


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    Am Ende der Waldkante drehten wir zunächst nach Norden ab (Wanderweg), um dann nach ca. 300 Meter wieder nach Osten vorzurücken, um von dort aus einen weiteren Blick auf die Stadt werfen zu können.


    Bei Marker 3 , wir hatten einen kurzen Stopp eingelegt, flogen uns plötzlich aus nächster Nähe von mehreren Sturmgewehren Kugeln um die Ohren! Ein BB-Trupp hatte uns trotz unserer Richtungswechsel aufgespürt. Es entbrannte ein heftiges Gefecht, OG Divina, Rekr. DerDevil und Phantomgard waren sofort tot. Onyx konnte 2-3 und ich einen Feind kampfunfähig schießen - ob sie dabei starben oder nur kurz das Bewusstsein verloren, war nicht festzustellen. Onyx, J4f und ich waren versprengt und hatten keinen Kontakt mehr zueinander. Irgendwann bemerkte ich, dass ich blutete und musste mich notdürftig verbinden.


    Ich sah plötzlich J4f im Dickicht und orderte ihn zu mir zu kommen. Als er sich umdrehte und loslief, durchlöcherte ihn plötzlich eine Gewehrsalve von hinten, er starb vor meinen Augen. Zwischenzeitig konnte Onyx, weiter südlich von mir, einen weiteren Feind ausschalten.


    Ich versuchte, zu Onyx aufzuschließen, den Schüssen nach war er ca. 100-150 Meter von mir entfernt. Vorsichtig bewegte ich mich in seine Richtung. Das war aber ein Fehler. Der BB-Mann hatte auf Bewegung gelauert und plötzlich hörte ich von rechts eine weitere vollautomatische Gewehrsalve, bevor Millisekunden darauf ein stechender Schmerz meinen ganzen Körper durchfuhr und mir sofort schwarz vor Augen wurde.


    Bevor ich komplett weg war, konnte ich noch Onyx über Funk hören, wie er versuchte, mich zu retten, aber ebenfalls von dem Heckenschützen erschossen wurde...


    So hatte unsere Einheit ein bitteres Ende in diesem Waldstück nördlich von Zeleno gefunden, in dem schon so viele Blutlachen geflossen waren.



    gez.

    Antestor

    Oberfähnrich

    UNOC

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    UNOC-PATROUILLE AM 03.02.2023



    Einsatzziele:

    • Zeigen von Präsenz und Unterstützung der Zivilbevölkerung
    • Einarbeitung unseres neuen Rekruten Derdevil
    • Überprüfung sowohl zentraler als insbesondere auch peripher gelegener Checkpoints


    Startpunkt und Einsatzkräfte:


    Zeitpunkt: 032130Bfeb23

    Sammelpunkt: Kumyrna

    Einsatzkräfte:


    OFR Antestor

    StUffz (FA) venoX

    OG Divina

    OG 13Onyx37

    Rekr Derdevil

    Truppenpraktikant: perzeh (Videodokumentation)



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    Sammelpunkt in Kumyrna



    Patrouille:


    In Kumyrna schlossen wir uns mit Perzeh zusammen, ein Video-Dokumentar, der mit seinem Team Ende 2022 in Chernarus gelandet ist. Gemeinsam liefen wir zunächst nach Tishina. Die Situation im Dorf war ruhig und wir nutzten die Gelegenheit, um Essen zuzubereiten und Perzeh herumzuführen. Einige Nahrungsmittel konnten in den Unterständen gelassen werden.


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    Fortbildung von Rekr. Derdevil im Bereich Gefahrenvorbeugung. Hier: Nachstellung der Situation unmittelbar vor dem terroristischen Sprengstoffanschlag, verübt in Tishina durch eine einschlägig bekannte Banditengruppe im März 2022.



    Als wir Tishina später verließen, ahnten wir nicht, dass wir am Ende eines langen Einsatzes wieder hier ankommen würden.


    Wir zogen nach Norden, das Ziel waren die Militärzonen Kamensk und Tisy, die in einem Gebiet liegen, das von einigen liebevoll "Maprand" genannt wird. In der Nähe der Eisenbahnbrücke von Severograd sahen wir erschossene Zombies, die noch keine Fliegen angezogen hatten. Es erhöhte sich die Spannung, aber bis in die Stadt hinein hatten wir keine Kontakte, außer Unmengen von Zombies. Wie es scheint, wird die Situation in Severograd immer schlimmer. Die Anzahl der Untoten hat stark zugenommen. Wir überprüften das Krankenhaus und setzten unseren Weg nach Norden fort.


    Im Jägercamp Arsenovo trafen wir auf einen einzelnen Zivilisten, der sich als Walter Wallenstein identifizierte. Wir konnten ihn mit einer Feldflasche versorgen und nach einem kurzen Gespräch zogen wir weiter.


    In Kamensk gab es keine besonderen Vorkommnisse. Wir sicherten einiges an Ausrüstung und schlugen westliche Richtung ein.


    In Tisy fiel uns plötzlich eine Chimera an. OG Divina bekam dabei einen Schlag ab und verlor das Bewusstsein. Glücklicherweise wurde sie aber nur leicht verwundet und konnte den Einsatz nach Behandlung durch Rekr. Derdevil fortsetzen.


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    Hilfslieferung:


    Nach der Durchsuchung Tisys beabsichtigten wir, unseren Einsatz zu beenden. Ein Teil des Zugs wurde zurück zum Hauptquartier beordert. Zusammen mit StUffz (FA) venoX und Perzeh bezog ich südlich des Zeltlagers in Tisy Stellung, um eine Nachbesprechung und Auswertung des Kurzpraktikums Perzehs vorzunehmen.


    Plötzlich wurden wir über Funk von einem Vertreter der chernarussischen Regierung kontaktiert. Wir wurden aufgeklärt, dass ein Bote von Deer Isle sich gemeldet habe. Eine Hilfslieferung sei von der Insel zum Festland und durch das Niemandsland westlich von Chernarus verschickt worden. Das Ziel der Lieferung sei eigentlich Tishina gewesen, aber aufgrund von Sicherheitsbedenken habe das Transportteam die Lieferung nur bis zum Checkpoint bei Tri Kresta gebracht und sei dann aus Angst geflohen.

    Nach Rücksprache mit dem UNOC-Oberkommando beschlossen wir, diese Meldung zu überprüfen. Bei Vorhandensein einer Lieferung sollte sie vor der Hand von Banditen gesichert und nach Tishina gebracht werden.


    So brachen wir die Nachbesprechung ab und machten uns sofort auf den Weg. Als wir bei dem Checkpoint ankamen, sahen wir zwei Fahrzeuge, einen V3S und einen Ada 4x4. Wir witterten einen Hinterhalt und bewegten uns deshalb vorsichtig vor und sicherten den gesamten Bereich. Die einzigen Kontakte waren einige Zombies, die durch uns neutralisiert wurden.


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    Tatsächlich, im LKW fanden wir eine große Ladung Hilfsgüter und Nahrungsmittel. Im Zelt fanden wir zudem eine Menge medizinischer Ausrüstung. Von einem Team aus Deer Isle gab es keine Spur, aber trotzdem hatten wir das starke Gefühl, beobachtet zu werden.


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    Schnellstmöglich beluden wir den LKW und fuhren los. Neuer Zielpunkt: Tishina. StUffz (FA) venoX übernahm die Vorhut im Ada, Perzeh und ich fuhren den LKW.


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    Nach einer langen und ermüdenden, aber zum Glück ereignislosen Fahrt kamen wir endlich in Tishina an.


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    Nun war unser Einsatz aber immer noch nicht vorbei, sondern noch mussten die gelieferten Zelte aufgebaut und die Hilfsgüter abgeladen werden.


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    Nach getaner Arbeit konnten wir uns das Ergebnis anschauen und den Einsatz beenden.


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    Gute Arbeit an alle beteiligten Einheiten!



    Dokumentation des gesamten Einsatzes von Perzeh:


    https://www.twitch.tv/perzehh



    Zusammenfassung von Perzeh:


    EILMELDUNG:


    Auf unserer heutigen Patrouille wurden wir auf der abgesicherten Funkfrequenz darüber informiert, dass die Regierung von Deer Isle eine Hilfslieferung für Tishina nach Chernarus hat verschiffen lassen. Nach langer Reise über See und Land ist sie heute am Grenz-Checkpoint Tri Kresta angekommen. Unsere noch im Einsatz befindliche Einheiten (OFR Antestor, StUffz (FA) venoX, Truppenpraktikant perzeh) konnten die Lieferung mit vereinten Kräften bergen und nach Tishina bringen.


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    Sichtung der Lieferung


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    Ankunft in Tishina


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    Ein ausführlicher Bericht unserer Patrouille folgt bald.

    Vielen Dank an die Regierung von Deer Isle.

    Wir sind gestern ein bisschen RPmäßig an das neue Feature rangegangen. :)



    Die drei Servercrashes hatten wir auch damit in Verbindung gebracht, aber danach lief es allerdings seltsamerweise ohne weitere Crashes weiter. Wir haben von einem Hacker gehört, der in Cherno sein Unwesen getrieben hat - können die Crashes mit ihm zusammenhängen?

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    UNOC-PATROUILLE AM 27.01.2023


    Operation "New Threat"


    - - Einsatzbericht - -



    Einsatzbesprechung:


    "Es wurde eine neue Banditengruppe in Chernarus gesichtet, die extrem brutal und gewalttätig gegen die Bevölkerung vorgeht. Den vorliegenden Informationen nach versuchen sie ihre Identität geheimzuhalten, zumindest wurden bis heute noch keine Personalien oder Erkennungszeichen bei neutralisierten Mitgliedern gefunden. Es deutet vieles darauf hin, dass es sich um eine russische Söldnergruppe handelt, gesichert ist das aber noch nicht. Die Stärke der Gruppe umfasst ersten Schätzungen nach ca. 50-70 Personen.


    Wir haben erfahren, dass diese Gruppe einen Unterschlupf auf einer der Burgen in Chernarus haben könnte. Auf welcher, wissen wir nicht.


    Ihr Auftrag ist es, den Unterschlupf zu finden und ihn auszuräuchern! Eliminieren Sie alle Mitglieder dieser Banditengruppe, die Sie entdecken!


    Sichern Sie zudem jede Information zu der Gruppe, die Sie finden können!"

    Brig. Mad Dog / OTL Wuestenfuchs


    Startpunkt und Einsatzkräfte:


    Zeitpunkt: 232200Bjan23

    Sammelpunkt: CRK-Versorgungsstation Chernogorsk

    Einsatzkräfte:


    <UNOC> Oberfähnrich Antestor (Einsatzleitung)

    <UNOC> Obergefreiter 13Onyx37 (Schütze)


    Hinzugezogene Kräfte:


    [☦FPC]  Murphy (Militärgeistlicher, Feldfotograf, Spurensicherung)

    [+CRK+]  + CRK + Shaitan (CRK-Einsatzleitung)

    [+CRK+]  + CRK + Tobi (Feldsanitäter)

    [+CRK+]  + CRK + Franky (Feldsanitäter)



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    Übersicht:



    Ablauf:


    Nachdem beim CRK in Chernogorsk eine Sammlung militärischer Ausrüstung inspiziert wurde (Notiz: Rekrut mit Abhol. beauftragen!), ging die Operation in Richtung Norden los. Beim ersten Wegpunkt (Burg Zub) gab es keine besonderen Vorkommnisse. Die Burg war sauber, kein Zeichen eines Unterschlupfs.


    Als wir durch Novy Sobor liefen, plötzlich Schüsse durch ein Repetiergewehr. Jemand schien auf Zombies zu schießen. Wir rückten vor, um die Sache aufzuklären und plötzlich hörten wir die Kugeln auch an uns vorbeizischen. OG Onyx musste den Angreifer neutralisieren und wir führten eine kurze Durchsuchung durch. Keine Erkennungsmarke. Könnte das ein Mitglied dieser Banditengruppe gewesen sein? Ungewöhnlich war aber, dass der Mann alleine unterwegs war und trotzdem um sich schoss.


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    Über den Schrottplatz liefen wir zu unserem zweiten Wegpunkt Burg Gnomovzamok (alles ruhig) und von dort über Altar (keine Kontakte) zu WP3 Devil's Castle.


    Unmittelbar vor der Burg wieder Kontakte, zwei Mann, in 150m Entfernung. Sie schienen völlig überrascht von uns zu sein und liefen kurz hin und her und dann auf uns zu. Waffen hatten sie keine in den Händen, so dass wir warteten und versuchten, durch Rufen die Kontrolle über die Situation zu erlangen.

    Plötzlich jedoch zogen sie unvermittelt ihre Waffen und eröffneten das Feuer. Wir schossen zurück und neutralisierten sie nach einem kurzen Gefecht. OFR Antestor bekam dabei einen kleinkalibrigen Schuss auf die Schutzweste, konnte aber nach einer Versorgung durch das CRK ohne Probleme weitermachen.


    Bei den Angreifern wieder die die gleichen Merkmale: Keine Erkennungsmarken, leichte, zivile Ausrüstung und Bewaffnung.


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    Wir führten unseren Hauptauftrag weiter und durchsuchten Devil's Castle. Und tatsächlich hatten wir Erfolg! Wir fanden Spuren eines hektisch halb abgebauten Unterschlupfs in einem Torbogen, diverse Gegenstände lagen herum. Ein Feuer brannte noch und ein Gunter stand mit geöffneten Türen und Kofferraum da, beladen mit Ausrüstung.


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    Wir fragten uns, warum das Lager so schnell abgebaut wurde. Die Antwort darauf fanden wir auf einem Notizzettel, der zusammengeknüllt auf dem Boden lag. Da der Zettel auch Infos enthielt, die der Geheimhaltung unterliegen, hier nur die betreffende Passage:


    "Macht euch sofort aus dem Staub, die haben Wind davon gekriegt, dass ihr hier stationiert seid! Ich melde mich in drei Tagen über den Kneipenwirt in Berezino."


    Wir suchten die Umgebung von Devil's Castle ab, konnten aber keine weiteren Spuren finden. Die Autospuren vermischten sich östlich von DC mit anderen Spuren, so dass wir da auch nicht weiterkamen. Wir mussten die FLucht nur knapp verpasst haben.


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    Es wurde bereits dunkel und wir liefen zunächst nach Tishina, um Rast zu machen und die nächsten Schritte zu planen. Wegen dem erlebten Erfolg waren wir extrem motiviert. In der Nacht setzten wir unsere Mission dann fort.


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    Wegpunkt 4 (Burg Zolotar) war unauffällig. Als wir eintrafen, ging die Sonne schon auf. Es war ein wunderschöner Blick nach Osten über das ruhige Krasnostav.


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    Ab da führte uns unser Weg nach Süden. Von dem langen Marsch und den Ereignissen waren wir völlig übermüdet. Plötzlich aber, auf dem Weg nach Polana, in der Nähe der alten Tankstelle... Wieder Schüsse auf uns! Drei Personen, vor uns auf dem freien Feld. Glücklicherweise waren sie schlechte Schützen, die von uns problemlos überwältigt werden konnten. Wie es aussah, hatten wir wieder eine Splittergruppe der mutmaßlichen Söldner erwischt. Keine Hundemarken, schlechte Ausrüstung. Es erfolgte eine kurze Dokumentation, nach der wir ihre Leichen zurückließen.


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    In Polana war im Handelszentrum niemand anzutreffen. Wir marschierten dann weiter nach Süden, unserem Ziel entgegen. Es gab keine weiteren Vorkommnisse und die Ankunft beim letzten WP (Burg Rog) verlief ruhig.


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    Ein Abschlussbild und ein Debriefing schloss dann unsere Mission ab.


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    Erkenntnisse:


    Neben einigen Informationen, die der Geheimhaltung unterliegen, haben wir verschiedene Merkmale bei der Banditengruppe festgestellt, die wir hiermit zwecks Aufklärung und zum Eigenschutz der Bevölkerung mit der Öffentlichkeit teilen. Wir rufen auf, diese Punkte mit eigenen Erfahrungsberichten zu ergänzen.


    • 4 erfolgte Kontakte (3 während unserer Mission, 1 Kontakt durch OG Onyx, als er unterwegs zu unserem Treffpunkt war)
    • Sehr auffälliges (lautes) und aggressives Verhalten
    • Unterschiedliche Splittergruppengröße, 1-3 Mann
    • Keine Erkennungsmerkmale (Hundemarke fehlt)
    • Einfache Ausrüstung (Jagdgewehre, Maschinenpistolen, zivile Kleidung)
    • Schlechte militärische Ausbildung (schlechte Schützen)
    • Haben nicht immer Waffen in den Händen (hinterhältiges Verhalten, Vorsicht geboten!)
    • Schneiden den Weg ab (alle Kontakte erfolgten bislang ausschließlich von vorne)
    • Kontakte sowohl in Küstennähe als auch im Landesinneren erfolgt


    Achtung: Aufgrund ihres auffälligen, riskanten Verhaltens könnte es sein, das dies nur Aufklärungseinheiten sind, denen von oben genau solches Verhalten befohlen wurde. Die aktuelle Welle könnte somit eine Vorhut sein, der besser ausgerüstete und ausgebildete Truppen folgen könnten.



    Nachbesprechung:


    Aufgrund der reichhaltigen Erkenntnisse und dem Aufspüren eines Unterschlupfs der Banditengruppe auf Devil's Castle war die Mission ein Erfolg.


    Ebenso ist die gute Kooperation zum CRK und zu dem freien Prediger Murphy zu erwähnen.


    Gute Arbeit an euch sowie auch an OG Onyx!

    Hi und willkommen! Erzähl ein bisschen mehr über dich, auf welchem Server bist du unterwegs, wie ist dein Spieltyp, also was interessiert dich beim zusammen zocken? Bist du auf PvP aus? Oder friendly, usw...

    Holrockx, dir scheint es psychisch besser zu gehen, aber irgendwie dann auch doch nicht. Du unterdrückt deine Probleme mit Drogen und das kann ich nicht gutheißen. Eben weil es dir nichts bringt. Auch wenn du Jemma finden würdest, deine Probleme werden bleiben. Such dir andere Hilfe. Ich sage dir das als Freund (ehemaliger Ritter), nicht als UNOC-Offizier.

    :thumbup: für die positive Art der Kritik und Lösungsvorschläge!


    Inhaltlich ist es so, dass diese Themen schon sehr lange diskutiert werden.


    Was das Endgame betrifft, empfehle ich dir oder euch, euch vielleicht einer Fraktion anzuschließen, die eine Story oder bestimmte Ziele verfolgt. Oder ihr gründet selbst eine, wenn ihr genügend Leute seid und entwerft euer eigenes RP. Das kann noch mal Langzeitmotivation generieren.

    Oder gründet ein Projekt, wie z.B. [WoT] Eiliger Stuhl mit seinem Versorgungsstützpunkt in Zvir. Dabei muss man ein dickes Fell haben wegen Banditen und Vandalen, aber vielleicht findet ihr eine Nische, die Bestand haben kann.

    Oder ihr entscheidet euch, die größten Baseraider in Chernarus zu werden, strickt eine interessante Story drumherum und legt euch auf die Lauer.


    Neuerdings hat HToneill auch eine Hütte rausgebracht, die wirklich einen enormen Aufwand zum Bauen fordert. Das könnte auch noch mal eine Herausforderung für euch sein.


    Es gibt viele Möglichkeiten, das Endgame anzukurbeln.