Es ist technisch schon lange möglich und auch auf einigen Servern der Fall, dass man sich nach dem Ableben den ungefähren Spawnpunkt aussuchen kann.
Die Anzahl der Spawnpunkt rund um Städte besonders wie Elektro und Cherno ist tatsächlich sehr hoch bzw. dichter als sonst wo, weswegen die Wahrscheinlichkeit natürlich höher ist an solchen Orten zu spawnen.
So viel zum technischen Aspekt.
Meine persönliche Meinung zum Thema ist, dass mir dieses "Küstengespritze" so wie es besonders in der 1.06 hier betrieben wurde, übelst auf den Sack geht. Dieses Szenario erinnerte mich stark an die, glaube 0.57er oder 0.58er Version, wo an jedem Pförtnerhäuschen AKs spawnten und sich permanent Bambis über den Haufen geschossen haben.
Die Situation genau die gleiche.
Was DayZ für mich ausmacht, ist eben die Tatsache, dass man eigentlich nicht Call of Duty like rein-yolo-ed, sondern der Kick beim PvP dadurch entsteht, dass man eben was zu verlieren hat.
Etwas zu verlieren hat man eben erst, wenn man mit seinem Charakter schon eine Reise hinter sich hat und sich erarbeitet hat.
Gegen dieses Prinzip sprechen für mich alle Maßnahmen, welche die Küste attraktiver machen bzw. dass Bambileben vereinfachen für Spieler.
Dazu zählen für mich sowohl Verbesserungen von Loot, neue (Militär-) Gebäude oder eben die Möglichkeit, dass Bambis im Minutentakt versuchen wieder ihre Leiche zu looten.
Daran denke ich, wenn ich das nächste Mal durchs Inland laufe und keiner Menschenseele begegne oder wenn ich mich mal an der Küste umbringe.
Selbst wenn ich das mache, würde ich mich keine halbe Stunde frusten damit.
Ich bring mich maximal 2 bis 3 mal um und dann spiele ich von da. Fertig.
Vermutlich gäbe es für mich nur ein oder zwei Spawnpunkte die ich immer wieder auswählen würde und verpasse damit, dass potentielle Abenteuer auf der anderen Seite der Map.