Beiträge von Tomi

    1. Fundament und Aufbruch

    Nach dem Neustart am 15.10. lag unser voller Fokus auf der internen Strukturierung. Die Priorität der ersten 24 Stunden bestand darin, das Camp aufzubauen und die verstreute Truppe im Herzen von Chernarus zusammenzuführen. Dank koordinierter Logistik lief der Start reibungslos: Die ersten Stützpunkte wurden gesichert und die mühsame Suche nach Fahrzeugteilen begann. Schnell trugen die Bemühungen Früchte, sodass wir zeitnah die nötigen Komponenten für unser erstes fahrbereites Auto zusammentragen konnten.


    2. Sabotage, feiger Hinterhalt und die Kriegserklärung

    Am darauffolgenden Tag geriet unsere Organisation jedoch in eine ernste Notlage. Unser roter Sarka verunfallte schwer – an Bord eine kritische und wertvolle Lieferung von Lkw-Reifen. Um den Stützpunkt und die Fracht zu sichern, wurde umgehend ein verdeckter Mitarbeiter mobilisiert. Er setzte sich auf sein Motorrad, beladen mit der dringend benötigten Zündkerze und einem Ersatzkühler, um das verunglückte Fahrzeug wieder fahrbereit zu machen.

    Sein Ziel erreichte er nie. Auf dem Weg dorthin wurde er von einem fremden, schwarzen Fahrzeug abgefangen. Zwar wurde ihm aus dem Wagen heraus noch irgendetwas zugerufen, aber machen wir uns ehrlich: Unser Mann trug keinen Helm, fuhr 60 km/h und war voll auf seine Mission fokussiert. Bei den ohnehin lauten Motor- und Windgeräuschen versteht kein Mensch auch nur ein einziges Wort. Seine Priorität war klar: Direkt zum roten Sarka durchbrechen und die Teile abliefern.

    Das schwarze Auto stoppte. Nur zehn Sekunden später traf ein gezielter Schuss unseren Mann hinterrücks in den Hinterkopf. Wir fingen über Funk bereits verdächtige Mitschnitte ab, die schnell darauf hindeuteten, dass es sich um die Truppe von ASSAULTxHDx handelte – was sich kurz darauf bestätigte, als er sich auch offiziell zu dieser Tat bekannte.

    Die Grausamkeit endete dort jedoch nicht. Keine 30 Minuten später musste ein Mitglied von Blacklist feststellen, dass der rote Sarka komplett zerstört wurde. Auf brutalste Art und weise wurden alle Räder zerschossen – inklusive der mühsam organisierten Lkw-Reifen im Kofferraum. Das Fahrzeug war komplett hinüber.

    In einem verständlichen Anflug von Rage erklärte unser Anführer AJSmalls187 mit Hilfe seines Sprachrohrs Tomi daraufhin allen Fraktionen auf dem Server den Krieg. Zugegeben – rückblickend betrachtet war das vielleicht nicht die beste Wortwahl. Doch der Schmerz saß tief, und er schwor der Truppe um ASSAULTxHDx bittere Blutrache für unseren roten Sarka.


    3. Vergeltungsaktion

    Die Geduld einer geheimen Organisation zahlt sich immer aus. Während eines routinemäßigen Beutezugs stieß einer unserer Späher auf ein massives Industriegebäude, das auffällig stark mit Holzwänden und Toren verbarrikadiert war. Sofort erging der Befehl von der Führung: Observieren. Und das tat er – stundenlang, unbemerkt und mit absoluter Präzision. Der entscheidende Durchbruch gelang, als das berüchtigte schwarze Auto vor dem Komplex vorfuhr. Die Vermutung lag nun mehr als nahe, dass wir hier das Hauptquartier von ASSAULTxHDx und seinen Leuten lokalisiert hatten. Bei der genauen Analyse des Objekts entdeckte unser Späher zudem ein kritisches Schlupfloch in ihrem Sicherheitssystem – wie genau wir dieses ausnutzten, bleibt verständlicherweise unser Geheimnis.

    Der Grundstein für die Vergeltung war gelegt. Wir versammelten unsere Männer im Schutz der Dunkelheit und legten uns auf der Lauer, um geduldig auf den perfekten Moment für den Zugriff zu warten. Als die Luft rein war, schlugen wir koordiniert zu. Wir drangen tief in die feindliche Basis ein und nahmen bittere Rache für unseren roten Sarka. Um eine unmissverständliche Nachricht zu hinterlassen, machten wir kurzen Prozess mit ihrem Inventar. Als finale Visitenkarte drapierten wir eine zerfetzte Piratenflagge inmitten der Trümmer und platzierten einige scharfgeschaltete Landminen, die auf unvorsichtige Rückkehrer warten. Die Rechnung für den Sarka wurde hiermit offiziell beglichen.


    4. Ein kleiner Rückschlag & Die brüchige Waffenruhe

    Der Triumph währte nicht lang. Die erbeuteten Güter wurden von uns in einem unserer geheimen Außenquartiere gebunkert. Doch die Überlebenden in Chernarus schlafen nicht: Nur kurze Zeit später mussten wir feststellen, dass genau dieses Versteck aufgeflogen war. ASSAULTxHDx und seine Leute waren wohl durch reinen Zufall über unser Depot gestolpert. Sie holten sich ihre Flaggen zurück, während wir den Verlust von wertvollen Ressourcen und Medikamenten hinnehmen mussten. Auch unser dort stationierter Lkw wurde von ihnen komplett zerstört.

    Als wir das Ausmaß des Raubes erkannten, suchten wir das Gespräch. Über Funk unterbreiteten wir der Gegenseite ein Friedensangebot. Die Reaktion war jedoch eiskalt und zerschmetterte jede Hoffnung auf eine schnelle Einigung: „DAS WIRD NIE VORBEI SEIN!“, hallte es aus dem Lautsprecher, bevor das Funkgerät am anderen Ende abgeschaltet wurde.

    Nahezu zeitgleich kam es an einem weiteren Außenposten zu einem dramatischen Zwischenfall. Unser Quartiermeister „Desert“ Sebastian wurde hinterrücks beim Ausbau der Basis erschossen. Mit allerletzter Kraft gelang es ihm noch, das Wort „Lila Armbinden“ auf einen Zettel zu kritzeln. Unser Anführer AJSmalls187, der sich zu diesem Zeitpunkt kurz im Wald erleichterte, hörte die Schüsse und eilte sofort zurück. Er fackelte nicht lange und machte mit beiden Angreifern kurzen Prozess.

    Wer genau hinter diesem feigen Angriff steckte, bleibt für uns jedoch ein Rätsel. Die Täter fuhren zwar mit einem schwarzen Auto vor – was den Verdacht sofort auf die Leute von ASSAULTxHDx lenken würde –, doch der letzte Hinweis unseres Quartiermeisters wirft große Fragen auf. Die lila Armbinden passen absolut nicht ins Bild und hinterlassen bei uns bis heute tiefe Verwirrung. Operiert hier eine völlig neue Gruppierung im Verborgenen, oder war es ein gezieltes Ablenkungsmanöver? Die Akte bleibt vorerst ungeklärt.

    Nach diesen heftigen Ereignissen zog Blacklist die Notbremse. Die Organisation berief eine Krisensitzung ein und versammelte alle im Verborgenen arbeitenden Mitglieder zu einer umfassenden Lagebesprechung, um das weitere Vorgehen zu koordinieren.

    Glücklicherweise erreichte uns noch am selben Abend eine überraschende Botschaft von ASSAULTxHDx. Das Blatt hatte sich gewendet: Man nahm unser Friedensangebot nun doch an. Es wurde eine zweiwöchige Waffenruhe vereinbart, in der zumindest die jeweiligen Basen absolut tabu sind. Für beide Seiten ein logischer Schritt – es macht schlicht mehr Sinn, sich auf das vorzubereiten, was noch kommt. Denn Chernarus schläft nicht, und wir werden mit Sicherheit nicht die einzigen Gruppierungen auf diesem Server bleiben. Die Schatten von Blacklist werden die Zeit nutzen.

    Rückblickend sei eines in aller Deutlichkeit gesagt: Blacklist ist und war in diesem Konflikt nie der Aggressor. Wir kamen in Frieden nach Chernarus, um im Verborgenen unsere eigenen Ziele zu verfolgen, und die Truppe um ASSAULTxHDx stand ursprünglich zu keinem Zeitpunkt auf unserer Liste. Wir haben diesen Krieg weder gesucht noch begonnen – wir haben lediglich die Antwort auf feige Angriffe geliefert.

    Wer wir sind
    Wir sind Blacklist – eine geheime Organisation, die im Verborgenen von Chernarus operiert. Wir agieren abseits der bekannten Fraktionen und behalten unsere wahren Absichten für uns. Geleitet wird die Organisation von unserem Anführer AJSmalls187. Die Koordination nach außen sowie die gesamte Diplomatie übernimmt sein Stellvertreter und offizielles Sprachrohr Tomi. Für unsere Logistik, die Absicherung unserer Ressourcen und die Verwaltung unserer Stützpunkte ist unser Quartiermeister "Desert" Sebastian verantwortlich.
    Alle weiteren Mitglieder unserer Organisation existieren für die Außenwelt nicht. Sie arbeiten im Schatten und sorgen dafür, dass die Maschinerie von Blacklist lautlos läuft. Zum aktuellen Zeitpunkt haben wir uns noch zu keiner offiziellen Flagge oder Armbinde bekannt – wir bleiben vorerst unerkannt.


    Was wir machen & Wie wir uns verhalten
    Blacklist verfolgt eigene, strategische Ziele auf Chernarus. Wir beobachten, analysieren und greifen dann ein, wenn es für uns von Vorteil ist. Ob verdeckte Operationen, Ressourcen-Sicherung oder gezielte Schläge – wir agieren präzise.
    Für alle anderen Überlebenden da draußen gilt: Solange ihr unsere Wege nicht kreuzt und unseren Operationen nicht im Licht steht, habt ihr von Blacklist nichts zu befürchten. Solltet ihr uns dennoch in die Quere kommen, werdet ihr auf unserer Namensgeberin landen: Der Blacklist.


    Rekrutierung
    Du suchst uns? Such nicht weiter. Wenn wir dich brauchen, finden wir dich. Blacklist nimmt derzeit keine offenen Bewerbungen an, aber wir behalten fähige Einzelgänger im Auge.