Beiträge von Freizeitbambi

    Lieber EpoZennin,

    es geht ja nicht darum, Raids komplett abzuschaffen – höchstens vielleicht die Struktur etwas zu überdenken. Die Unfairness ist einfach riesig, und das kannst du nicht abstreiten. Wenn du abends nach 6 Stunden DayZ schlafen gehst und morgens einloggst und deine Base ist komplett weg, dann ist das für jeden einfach ein mieses Gefühl. (vor allem wenn es ein Spieler war der selber keine Base besitzt)

    Wenn es jedoch feste Raid-Zeiten gäbe, könnte man sich besser organisieren – Verbündete suchen, Freunde dazuholen, sich vorbereiten. Natürlich könnte ich zum Beispiel am Samstag oder Sonntag wegen meiner Arbeit in der Gastro nicht unbedingt immer dabei sein, aber es würde zumindest der Hälfte meiner Gruppe helfen.

    Es gibt immer Pro und Kontra, klar. Aber das Spiel kann man in der Hinsicht nicht wirklich mit dem echten Leben vergleichen 😄 Oder wirst du privat geraidet?

    Tell me more <3

    Hey!

    Wir sind eine kleine Gruppe die sehr groß wirkt :D wir bauen tatsächlich gerne groß, looten viel und suchen aktiv den Kontakt zu anderen Spielern. Ob PvP, PvE oder auch mal RP – für uns gehört das alles zum Spiel dazu.

    In letzter Zeit haben wir jedoch immer häufiger das Gefühl, dass das Spiel unfair wird. Wenn man bis tief in die Nacht hinein dauerhaft gecampt wird, kann man das Spiel kaum noch normal spielen. Man ist nur noch damit beschäftigt, die eigene Base zu verteidigen oder darauf zu warten, dass endlich Ruhe einkehrt. Besonders unfair wird es dann, wenn die Angreifer nicht einmal eine eigene Base besitzen, gegen die man im Gegenzug vorgehen könnte. Dadurch entsteht ein Ungleichgewicht, weil man selbst immer ein angreifbares Ziel hat, während die andere Seite kein echtes Risiko trägt. Hinzu kommt, dass es häufig zu sehr einseitigen Situationen kommt – zum Beispiel nachts offline von einer einzelnen Person geraidet zu werden, die selbst keine Base hat. Man kann sich weder verteidigen noch einen Gegenangriff planen. Das fühlt sich weniger nach einem fairen Kampf an, sondern eher nach einem System, bei dem nur eine Seite etwas zu verlieren hat.

    Für uns als kleine Gruppe verstärkt das das Gefühl von Unfairness, weil Risiko und Konsequenzen nicht gleich verteilt sind.

    Gerade hier kommt für mich auch das Thema Multi-Accounts ins Spiel. Ohne diese ist es oft kaum möglich, überhaupt aus den eigenen vier Wänden herauszukommen – vor allem dann, wenn man permanent belagert wird. Man braucht teilweise einen zweiten Account außerhalb der Mauern, um überhaupt reagieren oder sich bewegen zu können.

    Für eine kleine Gruppe wird das schnell zu einem großen Nachteil. Anstatt aktiv am Spielgeschehen teilzunehmen, ist man nur noch mit Überleben beschäftigt – und das nimmt dem Spiel langfristig den Spaß.

    Welche Erfahrungen habt ihr mit Raids (mit oder ohne Raidzeiten) gemacht?

    Ich habe bisher nur Erfahrungen ohne feste Raidzeiten gesammelt. Dabei habe ich gemerkt, dass das Spielerlebnis stark eingeschränkt wird. Anstatt den Spielspaß am Looten, Erkunden sowie abwechslungsreichem PvP und Events zu genießen, ist man praktisch gezwungen, 24/7 in der Base präsent zu sein.

    Das Problem ist, dass viele Spieler bevorzugt offline raiden – und das meistens zu Uhrzeiten, zu denen man normalerweise schläft. Dadurch entsteht ein permanenter Druck, ständig online sein oder zumindest regelmäßig kontrollieren zu müssen, ob die eigene Base noch steht.

    Meiner Meinung nach führt genau das auch zum Problem mit Multi-Accounts. Diese werden vor allem dann kritisch, wenn es zu unfairen Kämpfen kommt – beispielsweise bei einer deutlichen Überzahl an Angreifern oder bei Offline-Raids.

    Wenn ich mich nachts zur Kontrolle einlogge und merke, dass unsere Base (die fünf Leuten gehört) von sechs bis acht Spielern offline geraidet wird, dann nutze ich natürlich einen Multi-Account zur Verteidigung.

    In normalen Kampfsituationen, wie wir sie diese Season häufig hatten, war es jedoch nicht notwendig, auf einen Multi-Account zurückzugreifen.

    Wann fühlt sich Verlust für euch fair an?

    Ein Verlust fühlt sich für mich dann fair an, wenn der Kampf ausgeglichen und fair war Der Kampf aktiv geführt wurde.– ohne dass er sich unnötig in die Länge zieht. Wenn man nach zum Beispiel drei Stunden sagen kann:

    „Okay, wir sind gefallen. Der Gegner war taktisch besser und hat es verdient.“

    Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich das auch genauso sehe:
    Wer kämpft und den Sieg holt, hat den Loot gewonnen, Das gehört für mich dazu.
    Meiner Meinung nach würden feste Raidzeiten dabei helfen. So kann man sich besser organisieren:

    • Wer von meinem Team ist wann online?
    • Wen kann man noch dazuholen oder um Hilfe bitten?
    • Mehr Absprachen zwischen Spielern und Gruppen.

    Das Ganze wäre strukturierter, fairer und würde für beide Seiten planbarer ablaufen.


    Vorteile

    • Maximale Freiheit – Raids sind jederzeit möglich.
    • Hoher Nervenkitzel durch ständige Gefahr.
    • Sehr dynamisches und spontanes Gameplay.
    • Kleine Gruppen können auch zu Randzeiten angreifen.

    Nachteile (aus MEINER Sicht)

    • Ständiger Druck, 24/7 verfügbar zu sein.
    • Weniger Zeit für Looten, Erkunden, PvP-Events etc.
    • Offline-Raids sind sehr häufig.
    • Schlaf- und Real-Life-Zeiten werden indirekt „bestraft“.
    • Multi-Accounts entstehen als Reaktion auf Überzahl oder Offline-Raids.
    • Unfaire Situationen durch große Überzahl (5 vs. 8 etc.).
    • Weniger Organisation, mehr Chaos.


    • ✅ Vorteile Mit festen Raidzeiten

    • Planbarkeit für alle Gruppen.
    • Bessere Organisation im Team (wer ist wann da?).
    • Mehr Kommunikation und Absprachen.
    • Weniger Offline-Raids.
    • Kämpfe sind häufiger aktiv und ausgeglichen.
    • Verluste fühlen sich fairer an („sie waren taktisch besser“).
    • Weniger Bedarf an Multi-Accounts zur Notverteidigung.
    • Mehr Zeit außerhalb der Raidzeiten für Events, PvP, Farmen und Erkunden.
    • ❌ Nachteile

    • Weniger spontane Raids.
    • Eventuell Einschränkung für Spieler mit unregelmäßigen Zeiten.
    • Angreifer und Verteidiger können sich gezielt „stacken“.
    • Weniger „Hardcore-Feeling“.

      Würdet ihr zeitlich begrenzte Raidmechaniken zumindest als Experiment akzeptieren?

      ich würde es gerne ausprobieren und wäre offen eine Season mit Raid Zeiten zu leben.


    LG ich hoffe ich konnte ein wenig beitragen :)