Beiträge von Segestes

    Randnotizen eines Stabsadjutanten

    Von Hydraulikschläuchen, Wölfen und anderen Problemen


    Wenn es eine Sache gab, die Segestes in den vergangenen Monaten gelernt hatte, dann diese:

    Es existierten unzählige Wege, in Chernarus ums Leben zu kommen.

    Erschossen werden. Von Infizierten zerfleischt werden. Von einer Chimäre gefressen werden. Von Banditen überfallen werden. Oder den Fehler zu begehen, Luftlande-Feldwebel WeizenWarrior nach dem Zustand seines Fluggeräts zu fragen.

    Na gut, zugegeben, letzteres war selten unmittelbar tödlich, führte aber zuverlässig zu langen und äußerst ermüdenden Gesprächen über Ersatzteile.

    Wirklich sehr langen Gesprächen.

    Segestes saß an seinem Schreibtisch und betrachtete die Materialanforderungsliste, die vor ihm lag. Dann die zweite. Dann die dritte.

    Anschließend hob er langsam den Blick.

    „Weizen...“

    „Hm?“

    „Willst du den Hubschrauber instandsetzen oder eine eigene Luftwaffe aufbauen?“

    Der Pilot lehnte am Schrank, die Arme verschränkt. „Beides, wenn möglich.“

    Segestes musterte ihn einige Sekunden.

    WeizenWarrior erwiderte den Blick vollkommen ungerührt.

    Schließlich schob Segestes die Listen zusammen. „Das hier sind drei Seiten.“

    „Vier.“

    „Vier?“

    „Du hast die Rückseite noch nicht gesehen.“

    Segestes schloss kurz die Augen. „Natürlich habe ich die Rückseite noch nicht gesehen.“

    Weizen nickte zufrieden. „Dann heb dir die Überraschung für später auf.“

    Segestes stieß ein langgezogenes Seufzen aus. „ JJH wird mich hassen.“

    „Ach was.“

    Segestes beschaffte das Material nicht selbst. Dafür gab es Leute, die dafür deutlich besser geeignet waren. Seine Aufgabe bestand lediglich darin, die Bedarfsanforderungen aufzunehmen, nach Dringlichkeit zu sortieren und an die zuständigen Stellen weiterzuleiten.

    In diesem Fall bedeutete das: JJ.

    Und JJ würde die Listen sehen, einmal nicken und sich anschließend aufmachen, das Zeug irgendwo aufzutreiben. Wenn dafür ein vergessenes Luftwaffendepot ausgegraben werden musste, würde JJ vermutlich schon nach einer Schaufel suchen.

    „Ich bin sicher, er wird eine große Freude daran haben...“

    „Davon gehe ich aus“, bestätigte Weizen trocken.

    Eine Weile blätterten beide noch durch die Unterlagen und gingen die einzelnen Materialanforderungen durch.

    Dann wurde Weizen etwas ernster. „Wie ist die Stimmung?“

    Segestes blickte auf. „In der Einheit?“

    „Ja.“

    Segestes dachte kurz nach. „Gemischt.“

    WeizenWarrior nickte. Offenbar hatte er nichts anderes erwartet.

    „Die neuen Richtlinien sorgen für Diskussionen.“

    „Das tun neue Richtlinien meistens.“

    „Und du?“

    Weizen ließ sich mit der Antwort Zeit.

    „Ich verstehe The Mighty Quin.“

    Das überraschte Segestes nicht im Geringsten. „Aber?“

    „Aber ich verstehe auch den Marschall.“ Der Feldwebel verschränkte die Arme. „Es gibt Situationen, da muss man schnell handeln. Entschlossen handeln. Wenn jemand unsere Leute angreift oder andere Überlebende abschlachtet, werde ich bestimmt keine philosophische Debatte anfangen.“

    Segestes nickte. Genau das entsprach seinem Bild von Weizen. „Aber?“, fragte er erneut.

    Weizen verzog leicht das Gesicht. „Man sollte aufpassen, dass man sich nicht irgendwann einredet, jeder Konflikt ließe sich durch mehr Aggressivität lösen.“

    Für einen Moment herrschte Schweigen.

    Dann deutete Weizen auf die Listen. „Ein Hubschrauber fliegt auch nicht besser, nur weil man mehr Gas gibt.“

    „Das ist jetzt hoffentlich eine Metapher.“

    „Vielleicht.“

    Segestes schnaubte. „Das war eine furchtbare Metapher.“

    „Ich bin Pilot, kein Dichter.“

    „Zum Glück.“

    Diesmal grinste WeizenWarrior tatsächlich. „Jedenfalls vertraue ich darauf, dass der Marschall weiß, was er tut.“

    „Das tue ich auch.“

    „Dann sind wir uns ja einig.“ Weizen nahm seine Unterlagen wieder auf. „Richte JJ aus, dass die Hälfte davon dringend ist.“

    „Welche Hälfte?“

    „Die schwer zu beschaffende!“

    „Natürlich.“

    Damit verabschiedete sich der Feldwebel und verschwand wieder Richtung Hangar.

    Segestes blickte noch einmal auf die vier Seiten Materialanforderungen. Dann griff er nach dem entsprechenden Formular für die Logistik.

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    Am späten Nachmittag begann Segestes' Wachdienst.

    Gemeinsam mit Nyarlathothep und Zwie8el bezog er Stellung auf einem Dach in der Nähe des Rathauses. Ihre Schicht würde bis in die Nacht dauern, und Nyarlathothep hatte sein Nachtsichtgerät am Helm.

    Von hier oben konnte man einen großen Teil von Novodmitrovsk überblicken:

    Den Marktplatz.

    Die Hauptstraße.

    Die Zufahrten.

    Den Brunnen hinter dem Rathaus.

    Und das Hilfsdepot.

    „Achtung, Bewegung!“

    Zwie8el hatte als Erster etwas entdeckt. Fast zeitgleich lag sein Gewehr bereits an der Schulter.

    „Ruhig“, sagte Segestes sofort.

    „Zwei Personen. Südwestliche Zufahrt.“

    „Ich sehe sie“, bestätigte Nyarlathothep.

    Zwiebel beobachtete die Gestalten durch seine Optik. „Könnte feindliche Aufklärung sein.“

    „Könnten auch einfach zwei Typen mit einem Rucksack sein“, entgegnete Segestes.

    Nyarlathothep schnaubte.

    „Sie nutzen den Korridor.“

    Tatsächlich bewegten sich beide Personen exakt auf der festgelegten Route durch Novo. Der vom Marschall ausgewiesene Sicherheitskorridor war wohl inzwischen den meisten bekannt.

    Wer Hilfe am Depot suchte, sollte diesen Weg nutzen.

    Keine unnötigen Umwege.

    Keine Annäherung an das Rathaus.

    Keine Überraschungen für die Wachen.

    Die beiden Gestalten hielten sich beinahe schulbuchmäßig daran.

    „Außerdem“, ergänzte Nyarlathothep, „wenn das ein Angriffstrupp ist, dann der schlechteste, den ich je gesehen habe.“

    Eine der beiden Gestalten humpelte sichtbar. Der andere trug offenbar mehr Verbandszeug am Körper als Munition.

    Zwiebel ließ die Waffe wieder sinken. „Man wird ja wohl noch wachsam sein dürfen.“

    „Darfst du“, sagte Segestes. „Musst deswegen aber nicht jeden Halbtoten für eine Spezialeinheit halten.“

    Wenig später erreichten die beiden Typen das Hilfsdepot. Einer nahm einige Konservendosen an sich. Der andere stopfte sich Verbandszeug in den Rucksack.

    Danach verschwanden beide wieder in der Dunkelheit.

    Kein Ärger.

    Keine Gegenleistung.

    Keine Fragen.

    Einfach Hilfe.

    Genau so, wie es gedacht war.

    „Schon verrückt“, murmelte Zwiebel.

    „Was?“

    „Dass man immer wieder überrascht ist, wenn einen mal jemand nicht überfällt.“

    Nyarlathothep schnaubte.

    „Die Messlatte in Chernarus liegt nicht besonders hoch.“

    „Stimmt auch wieder.“

    Eine Weile beobachteten sie schweigend die Stadt. Irgendwo in den Wäldern nördlich von ihnen jaulte ein Wolf. In der Ferne knatterte kurz ein Motor.

    Dann wurde es wieder ruhig.

    Zwiebel lehnte sein Gewehr gegen die Brüstung.

    „Habt ihr schon gehört?“

    Segestes kannte diesen Tonfall. Selten kam etwas Vernünftiges dabei heraus.

    „Nein.“

    „Quin sucht Leute.“

    Nyarlathothep nickte.

    „Das stimmt.“

    Segestes sah zwischen beiden hin und her.

    „Wofür?“

    Zwiebels Grinsen wurde breiter, man konnte es sogar unter seiner Vermummung erkennen.

    „Patrouillen.“

    „Wir machen ständig Patrouillen.“

    „Nicht solche Patrouillen.“

    „Aha.“

    „Regelmäßig. Größer. Weiter draußen.“

    Nyarlathothep ergänzte ruhig: „Schnelle Eingreifkräfte.“

    „Also doch Patrouillen.“

    „Mit mehr Schießen.“

    „Ach.“

    Nun ergab es Sinn.

    Zwiebels Augen strahlten. „Endlich versteht er's.“

    Segestes ignorierte ihn. „Und wer soll da mit?“

    „Die Harten.“

    „Die Harten?“

    „Genau.“

    „Das klingt dumm.“

    „Das klingt großartig.“

    Nyarlathothep lachte leise. „Die Formulierung stammt von Zwiebel. Nicht von Quin.“

    „Das beruhigt mich ungemein.“

    „Mich auch“, sagte Nyarlathothep.

    Zwiebel wirkte beleidigt. Ungefähr drei Sekunden lang. Dann fiel ihm bereits das nächste Thema ein.

    „Jedenfalls reden einige schon wieder von den Wölfen.“

    Segestes wurde aufmerksam.

    „Den Wölfen von Chernarus?“

    „Jawohl.“

    „Die gibt es doch gar nicht mehr.“

    „Im Moment.“ Zwiebel grinste wieder. „Aber vielleicht bald wieder.“

    Segestes schwieg.

    Die Wölfe. Allein der Name war in der Einheit noch immer bekannt.

    Eine Art Legende.

    Eine Spezialeinheit.

    Schnelle Kräfte.

    Gefährliche Einsätze.

    Und meist genau dort unterwegs, wo es unangenehm wurde.

    „Dafür bräuchte Quin Befugnisse, die er gar nicht hat“, bemerkte Segestes schließlich.

    „Vielleicht.“

    „Nicht vielleicht.“

    Nyarlathothep hob beschwichtigend die Hand.

    „Im Moment ist es ohnehin nur Gerede.“

    „Noch,“ meinte Zwiebel vielsagend.

    „Noch“, bestätigte Nyarlathothep.

    Wieder trat Schweigen ein.

    Unten am Depot tauchte inzwischen eine weitere Gestalt auf.

    Ein mit Lumpen bekleideter Mann. Langsam. Vorsichtig. Offenbar allein.

    Er nahm sich eine Dose Bohnen. Mehr nicht.

    Dann verschwand auch er wieder.

    Segestes sah ihm nach.

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    Als er sich umdrehte, bemerkte er, dass Nyarlathothep ihn beobachtete.

    „Übrigens.“

    „Hm?“

    „Ich habe deinen Namen vorgeschlagen.“

    Segestes runzelte die Stirn. „Meinen?“

    „Für die Patrouillen.“

    „Warum?“

    Nyarlathothep sah ihn an, als wäre die Antwort offensichtlich. „Weil du einen kühlen Kopf bewahren kannst.“

    „Das ist keine Antwort.“

    „Doch.“

    „Eine schlechte.“

    Nyarlathothep schmunzelte. „Dann hier eine bessere,“ er deutete auf die Stadt unter ihnen, „du vergisst nie, warum wir das hier machen.“

    Segestes sagte nichts.

    „Quin braucht Leute, die denken können.“

    „Und trotzdem schlägt er Zwiebel vor?“

    Nyarlathothep kicherte.

    „Ich sitze direkt neben euch, ihr Ärsche!“, murrte Zwiebel und trat Segestes mit gespieltem Ärger ans Schienbein.

    „Rede mit Quin,“ fuhr Nyarlathothep an Segestes gewandt fort.

    „Vielleicht.“

    „Mach es!“

    „Vielleicht.“

    „Du bist unmöglich.“

    „Das sagt ausgerechnet jemand, der regelmäßig bewaffnet und in einem Busch sitzend seine Freizeit verbringt.“

    „Das nennt man Aufklärung.“

    „Das nennt man merkwürdig.“

    Zwiebel lachte laut auf. In der Regel ließ er sich seine gute Laune selten lange vermiesen, und oft genug war sie ansteckend.

    Nyarlathothep verdrehte die Augen.

    Und für einen kurzen Moment fühlte sich alles wieder normal an.

    Fast.

    Doch als Segestes erneut über die nächtliche Stadt blickte, blieb ein Gedanke zurück.

    Unten holten sich Menschen Essen aus dem Hilfsdepot.

    Hier oben sprachen sie über Eliteeinheiten.

    Über härteres Vorgehen.

    Über schnelle Eingreifkräfte.

    Und irgendwo dazwischen musste die 501st entscheiden, was sie eigentlich sein wollte.

    Vielleicht war genau das die eigentliche Frage.

    Und vielleicht war sie schwieriger zu beantworten als jede Patrouille, jeder Feuerkampf und jede Materialliste, die WeizenWarrior jemals auf seinen Schreibtisch legen würde.

    Randnotizen eines Stabsadjutanten

    Zwischen Akten und Frontlinien


    Die Amtsstube war still.

    Abgesehen vom gelegentlichen Rascheln von Papier und dem dumpfen Knacken des alten Holzofens hörte man nur den Wind draußen durch die Straßenschluchten von Novodmitrovsk ziehen. Irgendwo schlug ein loses Blech gegen eine Hauswand. Das ganze Rathaus klang nachts immer ein wenig so, als würde es sich jeden Moment entscheiden einzustürzen — bisher hatte es sich erfreulicherweise jedes Mal dagegen entschieden.

    Segestes heftete die letzten Unterlagen sorgfältig in einen Ordner ein:

    Diplomatische Zusammenkunft mit DOT.
    Versorgungsabsprachen.
    Funkfrequenzen.
    Munitionsaustausch.
    Mögliche gemeinsame Sicherungsoperationen.

    Der Ordner war inzwischen dicker als mancher Einsatzbericht.

    Crocodile Dendi war gemeinsam mit Iquitos und CohibaCastro nach Novo gekommen. Trotz des Anschlags auf das Treffen war die Zusammenkunft am Ende überraschend erfolgreich verlaufen. Zumindest gemessen an den üblichen Maßstäben von Chernarus, wo „erfolgreiche Diplomatie“ oft einfach bedeutete, dass am Ende weniger Leute erschossen worden waren als ursprünglich erwartet.

    Segestes lehnte sich zurück und stieß langsam die Luft aus. Die Kooperation mit DOT war grundsätzlich ein Gewinn. Das sah in der Einheit fast jeder so, ihn selbst eingeschlossen.

    DOT war aggressiver als die 501st. Teilweise deutlich aggressiver. Aber eben nicht kopflos. Nicht chaotisch. Nicht dieses stumpfe Rambo-Gehabe, das manche ihnen gern unterstellten.

    Professionell.
    Diszipliniert.
    Integer.

    Das war ein Unterschied, den viele in Chernarus entweder nicht verstanden oder absichtlich ignorierten.

    Schon bevor Segestes sich der 501st angeschlossen hatte, hatte er von DOT gehört. Nicht viel — aber genug:

    Faire Händler.
    Verlässliche Absprachen.
    Saubere Einsätze.

    Und oft auch diese Geschichte:
    Wenn sie Material übrig hatten, tauchten plötzlich irgendwo nahe der Küste vergrabene Versorgungstaschen auf. Verbandszeug, Essen, Werkzeug, einfache Waffen. Genug, damit irgendein halb verhungerter Küstenwanderer vielleicht noch eine Woche länger überlebte. Nicht viele Gruppen machten sich diese Mühe, so viel war sicher.

    Während seiner Zeit bei der 501st hatte Segestes dann immer wieder von gelegentlichen gemeinsamen Operationen in der Vergangenheit gehört. Nie etwas Schlechtes. Im Gegenteil.

    „Wenn DOT zusagt, dann steht das auch“, hatte Nyarlathothep irgendwann mal gesagt. Für Nyarlathothep war das vermutlich bereits ein Liebesbrief gewesen - und bisher hat sich dieser Eindruck auch für Segestes bestätigt.

    Trotzdem blieb ein unangenehmes Ziehen irgendwo im Hinterkopf. Denn Kooperation bedeutete auch Einfluss. Und Einfluss funktionierte in beide Richtungen.

    Gerade jetzt.

    Gerade in einer Zeit, in der die neuen Einsatzrichtlinien ohnehin schon genug Unruhe in die Einheit brachten. Segestes schob den Gedanken beiseite. Grübeln sortierte die Akten nicht fertig.

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    Als er alles beisammen hatte, stand er mit einem leisen Ächzen auf, nahm die Ordner und machte sich auf den Weg zu Rannulfs Büro. Der Flur war fast leer. Nur irgendwo weiter hinten diskutierten zwei Leute darüber, ob man Ravioli direkt kalt aus der Dose essen durfte oder ob das bereits als Kriegsverbrechen galt.

    „Wenn sie warm wären, hätten wir sie längst gegessen“, stellte jemand sachlich fest. Das war nicht von der Hand zu weisen.

    Segestes klopfte an Rannulfs Tür.

    Keine Antwort.

    Noch ein Klopfen.

    Wieder nichts.

    Er wartete einen Moment, trat dann ein. Das Büro war leer. Auf dem massiven Schreibtisch stapelten sich weiterhin Einsatzberichte, Protokolle und lose Notizzettel. Genau dieselben Unterlagen, die den Marschall seit Tagen beschäftigten.

    Segestes blieb kurz stehen.

    Er wusste inzwischen genug, um zu verstehen, warum. Sein Blick glitt über einige der Akten.

    Manipulierte Berichte.
    Geradegebogene Einsatzprotokolle.
    Unterschriften, die keine waren.

    Er zwang sich, nicht näher hinzusehen. Der Auftrag des Marschalls hing ihm ohnehin schon schwer genug im Nacken.

    Also legte er die DOT-Unterlagen sauber ab und verließ das Büro wieder.

    Anschließend machte er sich auf den Weg ins Lager, wo er eine Materialbedarfsliste der Waffenkammer für JJH hinterlegen wollte. Im Lager traf ihn sofort der vertraute Geruch aus Waffenöl, Holz, Metall und abgestandener Luft.

    JJ war wider Erwarten anwesend, er stand zwischen mehreren Kisten und sortierte das Material mit der Konzentration eines Chirurgen bei einer Herzoperation. Seine Uniform sah – wie so oft – gewöhnungsbedürftig aus. Er erinnerte Segestes immer irgendwie an einen Waldläufer.

    „Sag mir bitte, dass du diesmal wenigstens weißt, was in welcher Kiste liegt“, meinte Segestes.

    JJ blickte nicht einmal auf.

    „Natürlich.“ Kurze Pause. „Ungefähr.“

    Segestes schnaubte leise.

    Es war ohnehin unfassbar, was JJ alles auftreiben konnte. Egal ob Munition, Medikamente, Ersatzteile, Werkzeug oder sonst irgendein völlig obskures Zeug, das seit dem Zusammenbruch der Zivilisation niemand mehr hergestellt hatte — JJ schaffte es irgendwie trotzdem herbei.

    Die Materiallisten waren schnell abgearbeitet.

    Danach lungerten sie beide noch eine Weile zwischen den Regalen herum und redeten über dies und das. Irgendwann landeten sie wie von selbst bei der Stimmung in der Einheit und den neuen Einsatzrichtlinien.

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    „Und?“, fragte Segestes beiläufig. „Was hältst du davon?“

    JJ schob eine Kiste zurecht. „Davon, dass jetzt alles einen Namen bekommen hat?“

    „Zum Beispiel.“

    JJ dachte kurz nach. „Ich versteh schon, warum Rannulf das macht.“ Dann zuckte er mit den Schultern. „Aber wir sollten aufpassen, dass wir nicht anfangen, überall nur noch Bedrohungen zu sehen.“

    Das überraschte Segestes nicht. JJ war keiner, der Streit suchte. Aber genauso wenig jemand, der davor zurückwich, wenn es ernst wurde. Gerade deshalb wirkte seine Meinung glaubwürdig.

    „Robust reagieren, wenn nötig“, sagte JJ schließlich. „Aber dieses ganze dauernde Härte-Gerede…“ Er verzog leicht das Gesicht. „Irgendwann benimmt sich sonst jeder nur noch wie ein schlecht gelaunter Cowboy.“

    Segestes nickte langsam. Und bemerkte erst danach, wie aufmerksam er eigentlich zugehört hatte.

    Vielleicht zu aufmerksam.

    Auf dem Rückweg durch den Flur wurde ihm plötzlich klar, dass er inzwischen genau das tat, was er eigentlich vermeiden wollte.

    Er hörte zu. Er fragte nach.
    Er achtete auf Aussagen.
    Er verglich Meinungen.

    Nicht aus Neugier. Sondern wegen Rannulfs Auftrag.

    Der Gedanke gefiel ihm überhaupt nicht.

    Er sollte ermitteln. Verstehen, was innerhalb der Einheit vorging. Herausfinden, woher bestimmte Entwicklungen kamen. Aber irgendwo auf dem Weg dorthin fühlte es sich plötzlich an, als würde er anfangen, die eigenen Leute auszuspionieren.

    Und das war eine Grenze, mit der er sich nicht wohlfühlte. Er verstand die Notwendigkeit, die den Marschall zu diesem Befehl gezwungen hatte. Aber er wollte unter keinen Umständen seine Kameraden bespitzeln.

    Er musste entscheiden, wie er mit dem Befehl umgehen wollte. Aber nicht heute. Dazu war er zu müde, außerdem drehten sich seine Gedanken längst im Kreis.

    Als er die Stube erreichte, war Nyarlathothep noch unterwegs. Irgendeine Sicherungspatrouille am Stadtrand. Segestes ließ sich schwer auf sein Bett fallen.

    Seine Gedanken wanderten zurück zu DOT. Und zu The Mighty Quin.

    Auf Segestes' eigenes Anraten hin hatte Quin sich vor kurzem einem DOT-Kommando bei einer KOTH-Operation angeschlossen. Der Einsatz war objektiv ein voller Erfolg gewesen. Gute Zusammenarbeit. Hochwertige Beute. Kaum Verluste.

    Eigentlich genau das, was man sich von gemeinschaftlichen Operationen versprach. Und trotzdem ließ ihn irgendetwas daran nicht los.

    Nicht wegen DOT. Sondern wegen Quin.

    Seit seiner Rückkehr von diesem Einsatz redete der Leutnant beinahe täglich von offensiverem Vorgehen:

    „...nicht lange fackeln...“

    „...immer in Bewegung bleiben...“

    „...aggressiv reingehen und aufräumen...“

    „Immer feste, reinen Tisch!“

    Manche hörten dabei deutlich zu aufmerksam zu. Vor allem Zwie8el schien regelrecht begeistert zu sein. Und genau das bereitete Segestes Bauchschmerzen.

    Denn zwischen „entschlossen handeln“ und „einfach schneller schießen“ lag oft nur ein verdammt schmaler Grat.

    Er starrte schweigend an die Decke. Natürlich hatten viele Gegner der 501st den Ärger verdient. Wegelagerer. Mörder. Irgendwelche Feiglinge, die nachts auf das Hauptquartier schossen, Sprengfallen platzierten oder versuchten, einzubrechen... und dann verschwanden wie Ratten.

    Aber irgendein Schaden blieb am Ende fast immer zurück - Wütende, Verletzte, Tote.

    Und die schossen irgendwann zurück. Erstaunlicherweise rächten sich besonders oft die Toten.

    Die Anschläge auf das Hauptquartier hatten jedenfalls in letzter Zeit bereits zugenommen. Immer wieder dieselben Gestalten. Dieselben Fahrzeuge. Dieselben feigen Schüsse aus sicherer Entfernung.

    Vielleicht hatte Quin recht. Vielleicht musste man solchen Leuten tatsächlich endgültig das Handwerk legen. Sie mit Stumpf und Stiel ausrotten.

    Oder vielleicht sorgte genau dieses aggressive Vorgehen erst dafür, dass einige Menschen glaubten, gegen die 501st kämpfen zu müssen.

    Segestes wusste es nicht.

    Randnotizen eines Stabsadjutanten

    Ordnung durch Stärke

    Die Stube roch nach Waffenöl, feuchtem Stoff und diesem undefinierbaren Gemisch aus Kaffee, Schweiß und altem Holz, das offenbar jedes Gebäude in Chernarus irgendwann annahm, sobald mehr als drei Bewaffnete darin lebten.

    Nyarlathothep saß auf seinem Feldbett und zerlegte seine CZ75 mit der Ruhe eines Mannes, der dieselbe Bewegung schon tausendmal durchgeführt hatte. Neben ihm lag sein Ghillie-Anzug zusammengefaltet wie irgendein erlegtes Waldwesen. Das Ding hing sonst fast dauerhaft an ihm. Manche behaupteten inzwischen, sie hätten Nyarlathothep noch nie ohne dieses buschige Tarnmonster gesehen. Andere behaupteten, darunter gäbe es längst gar keinen Menschen mehr.

    Segestes saß am Tisch in der Mitte des Raumes und blätterte durch einige lose Unterlagen.

    „Hast du die neuen Einsatzrichtlinien gelesen?“

    Nyarlathothep setzte den Verschluss seiner Pistole wieder ein.

    „Mhm.“

    Mehr kam erstmal nicht. Segestes hob leicht eine Augenbraue.

    „Klingst begeistert.“

    Nyarlathothep schnaubte leise durch die Nase. Nicht spöttisch. Eher enttäuscht.

    „Geht so.“

    Ein paar Sekunden herrschte nur das metallische Klicken der Pistole. Dann zuckte Nyarlathothep mit den Schultern.

    „Ich halt’s da eher mit The Mighty Quin.“

    Das ließ Segestes aufsehen.

    Nyarlathothep sprach weiter, während er die Waffe prüfend gegen das Licht hielt.

    „Die neue Doktrin geht nicht weit genug.“

    Segestes lehnte sich langsam zurück. Das gefiel ihm überhaupt nicht. Nicht die Worte. Und noch weniger, aus wessen Mund sie kamen.

    Von allen Leuten in der Einheit war Nyarlathothep vermutlich der Letzte gewesen, von dem er so etwas erwartet hätte. Ruhig, kontrolliert, besonnen. Einer, dem Segestes blind sein Leben anvertrauen würde. Und vermutlich schon mehrfach anvertraut hatte, wenn man ehrlich war.

    Nyarlathothep war sein bester Kamerad in der Einheit. Sie teilten sich nicht nur eine Stube, sie waren auch fast immer einer Meinung.

    Fast.

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    „Quin wollte wohl deutlich härter durchgreifen“, fuhr Nyarlathothep fort. „Und ehrlich gesagt… ganz Unrecht hat er nicht.“

    Segestes schwieg kurz.

    Draußen auf dem Flur rumpelte irgendetwas schwer gegen eine Wand. Wahrscheinlich wieder JJH, der Kisten voller Zeug heranschleppte.

    „Wir sind keine Cowboys“, sagte Segestes schließlich ruhig. „Ordnung entsteht nicht dadurch, dass man jedem sofort das Gewehr ins Gesicht hält.“

    Nyarlathothep sah ihn an. Dann zuckte er mit den Schultern.

    „Ordnung durch Stärke.“

    Er schob das Magazin in die Pistole.

    „Manchmal muss man die Leute eben zu ihrem Glück zwingen.“

    Segestes antwortete nicht sofort. Stattdessen wanderte sein Blick durch die Stube.

    Zwei penibel gepflegte Ausrüstungen.
    Blank geputzte Waffen.
    Ordentlich sortierte Magazine.
    Kisten voller Material, sauber beschriftet und bis zum Rand gefüllt.

    Die halbe Einheit machte sich regelmäßig über ihre Sammelwut lustig.

    „Ich weiß bis heute nicht, ob ihr vorsorgt, oder einfach kleptomanische Elstern seid“, hatte Sarafiya_Nici irgendwann mal gesagt. Vermutlich stimmte beides irgendwie.

    Nyarlathothep stand auf, steckte die CZ ins Holster und zog beiläufig einen Joint hinter seinem Ohr hervor.

    Segestes verdrehte leicht die Augen.

    Nyarlathothep grinste schief.

    „Dienst ist vorbei.“

    „Das macht’s nicht besser.“

    „Doch“, meinte Nyarlathothep und klemmte sich den Joint zwischen die Lippen. „Für mich schon.“

    Das Feuerzeug klickte. Der süßliche Geruch breitete sich fast augenblicklich im Raum aus.

    Nyarlathothep lachte leise, trat an Segestes vorbei und klopfte ihm im Gehen auf die Schulter.

    „Komm“, sagte er. „Wir holen uns was zu essen.“

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    Dann verschwand er auf den Flur.

    „Und bring deinen Moral-Kompass mit“, rief er noch kichernd zurück. „Nicht, dass wir uns auf dem Weg zum Kühlschrank verlaufen!“

    Segestes blieb allein am Tisch sitzen.

    Draußen hörte er Nyarlathotheps Schritte über den Flur verschwinden. Irgendwo weiter unten lachte jemand schallend. Vermutlich hatte Zwie8el wieder irgendetwas Dummes gesagt.

    Segestes lehnte sich zurück und starrte eine Weile schweigend an die Decke.

    Vielleicht war genau das das eigentliche Problem. Nicht, dass manche in der Einheit härter durchgreifen wollten.

    Sondern wie selbstverständlich inzwischen darüber gesprochen wurde.

    Randnotizen eines Stabsadjutanten

    Papier ist geduldig


    Der Regen trommelte gegen die Fenster des Rathauses von Novodmitrovsk, während Segestes zum dritten Mal denselben Bericht las.

    „Patrouille… Schußwechsel… unbekanntes Ziel neutralisiert…“

    Er verzog das Gesicht.

    Der Satz las sich wie Einschlafmittel. Tot, aalglatt, sauber. Vor allem zu sauber.

    Neben ihm stapelten sich Aktenordner, lose Einsatzprotokolle und handschriftliche Notizen. Irgendjemand hatte sich daran versucht, Ordnung in das Chaos zu bringen. Leider offenbar derselbe Jemand, der beschlossen hatte, dabei auch gleich die Wahrheit mit zu entsorgen.

    Segestes griff nach dem nächsten Bericht.

    „Kooperationspatrouille… schwer Verletzte auf beiden Seiten…“

    Keine Namen.
    Keine Ortsangaben.
    Nicht einmal ein vermerkter Funkkontakt.

    Nur am Ende immer dieselbe Unterschrift:

    „Einsatzleitung“

    „Ja, ist klar“, murmelte Segestes.

    Im Erdgeschoss polterte irgendwo eine Tür. Wahrscheinlich Zwie8el. Der Mann bewegte sich durchs Gebäude wie ein betrunkener Holzfäller.

    Segestes legte den Bericht beiseite und zog stattdessen die Fahrbefehle heran. Dann Funkprotokolle. Danach Wachlisten. Schritt für Schritt.

    Es dauerte Stunden.

    Am Ende war das Bild ziemlich eindeutig: Die Berichte waren manipuliert worden. Nicht besonders gut. Aber gut genug, damit niemand genauer hinsah - solange niemand genauer hinsehen wollte.

    Segestes lehnte sich zurück und rieb sich über die Augen.

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    Die beteiligten Kräfte ließen sich über Fahrzeugbewegungen, Munitionsausgabelisten und Einsatzzeiten problemlos eingrenzen. Und immer wieder tauchte vor allem ein Name auf:

    Hptm. The Mighty Quin.

    Segestes starrte einige Sekunden schweigend auf die Unterlagen. All das passte ihm überhaupt nicht.

    Quin war ein guter Kamerad und mit Sicherheit kein schlechter Mensch. Vorlaut, ja. Manchmal zu schnell am Abzug. Aber auch jemand, der seine Leute nicht im Stich ließ. Einer von denen, die tatsächlich rausgingen, wenn andere lieber diskutierten.

    Gerade deshalb machte ihm die Sache Bauchschmerzen.

    Er zog einen weiteren Bericht heran.

    „Verdächtige Person beobachtet… Verfolgung… Neutralisierung zur Verhinderung eines Überfalls…“

    Segestes schlug zusätzlich das originale Funkprotokoll auf. Dort stand etwas völlig anderes.

    Keine Bedrohung.
    Keine bestätigte Waffe.
    Keine versuchte Wegelagerei.

    Nur ein Mann, der davongerannt war, nachdem ihn mehrere schwer bewaffnete Gestalten angeschrien hatten.

    Segestes schloss langsam die Augen.

    Wären dieselben Berichte von irgendeiner anderen Gruppe gekommen — NWAC damals, BB oder irgendwelchen durchgedrehten Straßenräubern — er hätte das ohne Zögern als das bezeichnet, was es war.

    Verbrechen.

    Der Gedanke gefiel ihm nicht. Noch weniger gefiel ihm, dass er ihn überhaupt dachte.

    Draußen kotzte irgendwo ein Infizierter zwischen den Häuserblocks. Im Rathaus roch es nach altem Kaffee, Waffenöl und verschwitzten Stiefeln. Irgendjemand lachte unten im Eingangsbereich über einen dummen Spruch, es klang nach Nyarlathothep.

    Alles wirkte normal. Und genau das störte ihn plötzlich am meisten.

    Segestes las die Berichte ein weiteres Mal. Langsamer diesmal. Vielleicht auf der Suche nach irgendeinem Hinweis, der alles sinnvoller machte.

    Vielleicht gab es einen Grund. Vielleicht war etwas passiert, das nicht in den Akten stand.

    Vielleicht hatte Quin versucht, jemanden zu schützen.

    Oder vielleicht gewöhnte man sich einfach irgendwann daran, Dinge geradezubiegen, solange man glaubte, auf der richtigen Seite zu stehen.

    Dieser Gedanke blieb unangenehm lange hängen.

    Schließlich brachte Segestes die neuen Dienstanweisungen und Einsatzrichtlinien in Reinschrift, sammelte alle Unterlagen ein, sortierte sie ordentlich und brachte sie nach oben zum Büro des Marschalls.

    gpt-image-2-Der-Soldat-steht-im-Flur-desselben-heruntergekommenen-Geb-udes-im-Stil-des-post-0.jpg

    Rannulf saß bereits am Tisch, eine Tasse Kaffee in der Hand.

    Segestes legte die Akten vor ihm ab.

    „Alles drin“, sagte er knapp.

    Rannulf sah kurz auf die Unterlagen, dann zu ihm.

    „Und?“

    Segestes schwieg einen Moment.

    Dann zuckte er leicht mit den Schultern.

    „Mach dir besser selbst ein Bild.“

    Mehr sagte er nicht.

    Er wollte Quin nicht ans Messer liefern.

    Aber noch weniger wollte er anfangen, sich einzureden, dass in diesen Berichten alles seine Ordnung hatte.

    Dafür hatte er inzwischen zu viele davon gelesen.

    501st Suicide Squad - FELDBERICHT


    Berichtführer: FrKpf. Segestes (Stabsadjutant)
    Einsatzraum: Großraum Novodmitrovsk – Svergino – Severograd

    Beteiligte: Hptm. The Mighty Quin (Führer vor Ort), KpfEx. NecrosiS, KpfEx. Zwie8el, FrKpf. Nyarlathothep, FrKpf. Segestes




    Auftrag:


    Durchführung einer verstärkten Patrouille im Einsatzraum zur Aufklärung der Lage sowie zur Abschreckung und Unterbindung gewaltsamer Übergriffe auf unbeteiligte Überlebende.

    Hintergrund: In den Vortagen wiederholt Schusswechsel zwischen Dritten im Gebiet. Eigene Kräfte bislang nicht betroffen, jedoch erhöhte Gefährdungslage für ungeschützte Personen.

    Die Ordnung im Gebiet muss im Interesse unserer eigenen Sicherheit sowie aller Überlebender aufrechterhalten werden.


    Verlauf:


    Patrouille unter Führung von Hptm. The Mighty Quin im gesamten zugewiesenen Raum durchgeführt. Vorgehen mobil mit wiederholten Haltepunkten zur Aufklärung und Beobachtung.

    Im Verlauf der Patrouille mehrere Überlebende sowie diverse Fahrzeuge aufgeklärt. Kontaktaufnahmen beschränkten sich auf Sichtung und Beobachtung.

    Keiner der aufgeklärten Kontakte zeigte ein aggressives Verhalten.
    Keine Anzeichen für akute Überfälle, Wegelagerei, entfesselte Mordlust oder organisierte Gewalt im unmittelbaren Einsatzzeitraum.

    Direktes Eingreifen der Patrouillenkräfte war nicht erforderlich.


    Ergebnis / Lagebewertung:


    • Einsatzraum während der Patrouille ruhig
    • Keine feindlichen Kontakte festgestellt
    • Zivile Bewegungen vorhanden, jedoch unauffällig und nicht aggressiv
    • Keine Bedrohungslage im direkten Einflussbereich der eigenen Kräfte

    Die zuvor gemeldeten Schusswechsel wiederholten sich im Rahmen dieses Einsatzes nicht; die Präsenz des 501st leistet mithin ihren Beitrag zum Überleben aller sich im Revier aufhaltenden Personen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass gewaltsame Aktivitäten zeitlich versetzt oder außerhalb unserer Gegenwart stattfinden.


    Anmerkungen:


    Die bloße Präsenz der 501st wirkt stabilisierend auf den Einsatzraum.
    Sicherheit für unbeteiligte Überlebende ist zumindest im Beisein eigener Kräfte gewährleistet.

    Weitere regelmäßige Patrouillen werden empfohlen, um diesen Zustand aufrechtzuerhalten und frühzeitig auf erneute Unruhen reagieren zu können.




    Gez.

    FrKpf. Segestes, Stabsadjutant

    501st Suicide Squad - LAGEMELDUNG AN DEN MARSCHALL


    An: Marschall Rannulf, 501st Suicide Squad

    Von: Stabsadjutant FrKpf. Segestes

    Betreff: Voranschreitende Mutationen (Tierwelt)

    Priorität: mittel

    (Kopie im Feldtagebuch abzuheften)




    Marschall Rannulf,

    im Nachgang zum Einsatz zur Jagd auf das als „Chimäre“ bezeichnete Wesen im Raum Tisy sowie der darauffolgenden Auswertung durch KpfEx. Zwie8el liegen inzwischen ergänzende Hinweise durch einen externen Funkspruch (Absender: Plueschkugel) vor.

    Die dort geschilderten Beobachtungen decken sich in Teilen mit unseren eigenen Eindrücken, insgesamt ergibt sich folgendes Bild:

    • ungewöhnliche Widerstandsfähigkeit des Ziels
    • untypisches Verhalten im Vergleich zu bekannten infizierten oder wilden Tieren
    • Hinweise auf mögliche Mutation oder anderweitige Veränderung
    • möglw. bevorzugter Aufenthalt in Nebel und bewaldetem Gebiet

    Eine eindeutige Einordnung ist weiterhin nicht möglich, die Existenz des chimärenartigen Wesens scheint aber angesichts vermehrter Hinweise mittlerweile als wahrscheinlich. Es verdichten sich zudem die Anzeichen, dass es sich nicht unbedingt um ein Einzelphänomen handeln muss.

    Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass:

    • weitere Exemplare existieren könnten
    • eine bisher unbekannte Bedrohungslage im Entstehen ist
    • klassische Vorgehensweisen gegen bekannte Ziele nur eingeschränkt greifen

    Die Kombination aus den Erkenntnissen von KpfEx. Zwie8el und den Hinweisen von Plueschkugel legt nahe, dass eine erneute, gezielte Aufklärung sinnvoll wäre.


    Empfehlung:


    Ansetzung einer zeitnahen Expedition mit klarem Aufklärungsauftrag:

    • Bestätigung oder Widerlegung weiterer Sichtungen
    • Sammlung belastbarer Daten zum Verhalten und ggf. zur Verwundbarkeit
    • nach Möglichkeit Tötung eines Exemplares zur weiteren Untersuchung
    • Prüfung möglicher Ursprünge (natürlich / künstlich / ABC-Mutation?)


    Lageeinschätzung:


    Sollte sich bestätigen, dass es sich um eine neue Form mutierter Wesen handelt, ist mittelfristig mit einer erheblichen Gefährdung für:

    • eigene Kräfte
    • verbündete Gruppen
    • ungeschützte Zivilisten

    zu rechnen.


    Anmerkungen:


    Derzeit fehlt es an gesicherten Erkenntnissen. Das erhöht das Risiko bei jeder weiteren Begegnung. Möglicherweise kann durch eine rechtzeitige Reaktion auf das Phänomen eine Ausbreitung und/oder Vermehrung noch verhindert werden.
    Wir wissen derzeit jedenfalls zu wenig über etwas, das offenbar deutlich robuster ist als alles, was hier sonst herumläuft. Das ist erfahrungsgemäß keine gute Ausgangslage.


    Gez.
    Stabsadjutant FrKpf. Segestes, 501st Suicide Squad

    501st Suicide Squad - OFFENER FUNKSPRUCH


    Frequenz: offen

    Priorität: allgemein

    Verschlüsselung: keine


    Funker: FrKpf. Segestes, Stabsadjutant

    Befohlen durch: Marschall Rannulf, Kommandeur


    "Hier spricht das 501st Suicide Squad!


    An alle, die es angeht:

    Das Hilfsdepot der Einheit wurde verlegt.

    Ab sofort befindet sich die Ausgabestelle nicht mehr auf dem Marktplatz, sondern hinter dem Rathaus von Novodmitrovsk – direkt am Brunnen. Der Standort ist ruhiger, schlechter einsehbar und damit besser geschützt. Die unmittelbare Nähe zum Frischwasserbrunnen verbessert darüber hinaus zusätzlich die Versorgung.

    Die Verlegung weg von unserer unmittelbaren Haustür dient also vor allem der Sicherheit - eurer und unserer.
    Weniger direkte Nähe heißt weniger Missverständnisse ... und damit eine geringere Wahrscheinlichkeit, dass jemand, der eigentlich nur Hilfe sucht, plötzlich als Bedrohung eingeordnet wird. Das erspart allen Beteiligten unnötige Löcher.

    Am Prinzip ändert sich nichts: Das 501st Suicide Squad stellt aus eigenen Beständen konservierte Lebensmittel, warme Kleidung, medizinische Versorgungsgüter und grundlegende Überlebensausrüstung für jedermann bereit, der in Nöten ist.
    Wer Hilfe benötigt, nimmt sich, was er braucht. Wer etwas entbehren kann, lässt etwas zurück. Kein Preis, keine Gegenleistung.

    Wer darüber hinausgehende Hilfe benötigt, wendet sich direkt an Mitglieder unserer Einheit.
    Wir hören zu, prüfen die Lage und helfen, wenn es in unserer Macht steht ... vielleicht. Vermutlich ... wahrscheinlich.

    Für alle, die sich fragen, ob das Konzept „gemeinsame Nutzung ohne Eigennutz“ inzwischen verständlicher geworden ist:
    Wir bleiben vorsichtig optimistisch.

    Das 501st wird den Bereich im Auge behalten. Missbrauch wird entsprechend bewertet.

    Grundsätzlich gilt:
    Nutzt es sinnvoll und lasst auch noch Zeug für den armen Kerl nach euch übrig.

    Viel Glück da draußen!


    501st Suicide Squad - Ende."

    501st Suicide Squad - EINSATZBERICHT



    Berichtführer: FrKpf. Segestes (Stabsadjutant)
    Einsatzraum: unbekannter Bunkerkomplex

    Beteiligte Kräfte: Hptm. WeizenWarrior (Führer vor Ort), Hptm. Sarafiya_Nici, FrKpf. Nyarlathothep, FrKpf. Segestes




    Auftrag:


    Vordringen in einen mutmaßlich militärischen Bunker, Aufklärung der Lage sowie Sicherstellung hochwertiger Ausrüstung und Waffen.




    Verlauf:


    Annäherung an das Zielobjekt aus gedeckter Stellung. Vorsichtiges Vorrücken, keine frühzeitige Aufklärung durch mögliche Verteidiger oder Dritte.

    Im Nahbereich des Bunkers mehrere bewaffnete feindliche Kräfte aufgeklärt (automatisierte Sicherungseinheiten). Feuereröffnung durch Hptm. WeizenWarrior, anschließend geschlossener Feuerkampf durch alle Kräfte.

    Zwei feindliche Patrouillen (jeweils zwei Mann) wurden zügig bekämpft und ausgeschaltet.

    Im weiteren Verlauf Gegenbeschuss durch einen feindlichen Scharfschützen aus erhöhter Stellung. Es entwickelte sich ein kurzes Duell zwischen Hptm. WeizenWarrior und dem feindlichen Schützen. Feind wurde durch gezielten Schuss neutralisiert.

    Nach Sicherung des Außenbereichs Vordringen von Hptm. WeizenWarrior, Hptm. Sarafiya_Nici und FrKpf. Segestes bis zum Bunkereingang. FrKpf. Nyarlathothep verblieb außerhalb zur weiträumigen Sicherung.

    Am Zugang zum Bunker Feststellung von kontaminierter Umgebung (mutmaßlich ABC-Gefahrstoff, genaue Ursache unklar – mögliches Schadensereignis im Inneren oder externer Angriff).
    Daraufhin Anlegen von ABC-Schutzkleidung und Eindringen in den Bunker.

    Im Inneren keine weiteren Feindkräfte festgestellt.

    Nach vollständiger Sicherung des Komplexes Öffnung mehrerer Versorgungskisten mittels zuvor bei feindlichen Kräften erbeuteter Schlüssel.
    Inhalt: Waffen, Ausrüstung sowie medizinische Güter in verwertbarem Zustand.

    Anschließend Verlassen des Bunkers, Sicherung des Rückzugs durch FrKpf. Nyarlathothep; keine Zwischenfälle.

    Während der Rückverlegung zu den eigenen Fahrzeugen Durchfahrt eines unbekannten UAZ im Nahbereich. Eigene Kräfte gingen umgehend in Deckung, keine Aufklärung durch den fremden Fahrzeugführer.

    Rückverlegung in Richtung Hauptquartier. Dabei kurz nach Verlassen des Einsatzraumes Kontakt mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Dieses beschleunigte überraschend und führte ohne Ausweichversuch eine gezielte Frontalkollision durch.

    Unmittelbar nach dem Aufprall stiegen alle Beteiligten aus den Fahrzeugen. Der Fahrer des gegnerischen Fahrzeugs war schwer bewaffnet und militärisch ausgerüstet. Eigene Kräfte eröffneten umgehend das Feuer.

    FrKpf. Segestes war infolge der Kollision kurzzeitig desorientiert (Kopfaufprall im Fahrzeug) und stand unmittelbar neben dem Gegner, ohne diesen als solchen zu erkennen. Stattdessen hätte er infolge der unfallbedingten Verwirrung beinahe eigene Kameraden unter Feuer genommen - hierzu kam es glücklicherweise nicht mehr.

    Der Gegner wurde im Feuergefecht niedergekämpft. Identifizierung anhand Erkennungsmarke ergab: Sepp2k3.

    Weiterer mot. Rückmarsch zum HQ ohne Zwischenfälle.




    Ergebnis / Lagebewertung:


    • Zielobjekt erfolgreich gesichert
    • Feindkräfte im Bereich neutralisiert
    • Wertvolle Ausrüstung sichergestellt
    • Keine eigenen Verluste

    Lage im Bereich des Bunkers bleibt aufgrund möglicher Kontamination sowie unklarer Betreiberstruktur weiterhin als unsicher einzustufen.

    Begegnung mit externen Akteuren (UAZ, Sepp2k3) deutet auf erhöhte Aktivität im Gebiet hin. Verhalten von Sepp2k3 als gezielt feindlich und risikobereit zu bewerten.




    Anmerkungen:


    Erneuter Zutritt zum Bunkers nur unter ABC-Schutz empfohlen.
    Erhöhte Vorsicht bei An- und Abmarsch im Gebiet erforderlich.
    Beobachtung der Aktivität um den Bunker wird angeraten.

    Zudem erscheint die Erbeutung weiterer Schlüssel für Versorgungskisten als zweckmäßig.


    Unterschrift: i.A. Stabsadjutant FrKpf. Segestes

    501st Suicide Squad – EINSATZBERICHT


    Einheit: 501st, allgemeine Kräfte; Unterstützungskräfte

    Berichtführer: Frontkämpfer Segestes

    Einsatzgebiet: Synistok


    Beteiligte Kräfte:

    Hptm. Sarafiya_Nici

    Hptm. The Mighty Quin

    Hptm. WeizenWarrior

    KpfEx. Zwie8el

    FrKpf. Nyarlathothep

    FrKpf. Segestes


    Unterstützungskräfte:

    Vika die Eule


    Auftrag / Ausgangslage:

    Offenen Funkspruch über Abwurf von Versorgungsgütern über Synistok durch Militär empfangen; Befehl zum Sicherstellen des Air Drops


    Verlauf:

    • Empfang des offenen Funkspruchs und sofortiges Ausrücken des Vorauskommandos – Hptm. The Mighty Quin (Führer vor Ort), Hptm. Sarafiya_Nici , FrKpf. Nyarlathothep - nach Synistok; Transport durch Hptm. WeizenWarrior
    • Nach Ankunft sichern der Umgebung und Stellung beziehen auf einer Anhöhe nordwestlich der Ortschaft; zunächst Einsatz als Späher und Scharfschützen
    • Nachrücken der zweiten Gruppe – FrKpf. Segestes (Gruppenführer), KpfEx. Zwie8el, Vika die Eule (Unterstützungskräfte); Transport durch Hptm. WeizenWarrior
    • Stellung beziehen der zweiten Gruppe am Waldrand westlich unmittelbar am Rand der Ortschaft
    • Aufklärung einer schwer bewaffneten Person an einer Scheune mehrere Hundert Meter südöstlich der Ortschaft; Sichtkontakt kurz darauf wieder verloren
    • Landung der abgeworfenen Versorgungsgüter; Aufnahme des Feuerkampfes gegen drei Einsatzkräfte am Abwurfcontainer; Vernichtung aller drei Ziele
    • Vorrücken der zweiten Gruppe in die Ortschaft; Aufklärung zweier Personen im Ort bzw. in unmittelbarer Umgebung, offenbar ebenfalls an Plünderung der Versorgungsgüter interessiert; Feuerfreigabe durch Führer vor Ort
    • Aufnahme des Feuerkampfes durch FrKpf. Segestes, Vika die Eule und KpfEx. Zwie8el am westlichen Dorfrand; Flankierung des Feindes durch Hptm. The Mighty Quin von Norden her; Vernichtung eines Zieles (Identifizierung durch Erkennungsmarke als Alpenknilch)
    • Vorrücken von Hptm. Sarafiya_Nici und KpfEx. Zwie8el auf den Air Drop; Sicherstellen der Versorgungsgüter; Absicherung durch FrKpf. Nyarlathothep von der nordwestlichen Anhöhe aus
    • Ausweichen aller Kräfte auf die Anhöhe; Abtransport erster Einheiten durch Hptm. WeizenWarrior; weitere Überwachung der Ortschaft durch verbliebene Kräfte (Hptm. Sarafiya_Nici, Hptm. The Mighty Quin, FrKpf. Segestes)
    • Aufklärung einer schwer bewaffneten und mit Ghillie getarnten Person am Obsthain am Nordrand der Ortschaft; Feuerbefehl durch Führer vor Ort; Ziel konnte verwundet werden, sich aber in eine nahe Scheune retten
    • Vorrücken auf das Ziel durch Hptm. Sarafiya_Nici und Hptm. The Mighty Quin, Absicherung durch FrKpf. Segestes; Vernichtung des Ziels in der Scheune mithilfe von Sprengmitteln; Identifizierung als Sepp2k3
    • Abtransport verbliebener Kräfte


    Ergebnis:

    Einsatz erfolgreich; Versorgungsgüter sichergestellt


    Verluste & Schäden:

    keine


    Beutegut / Versorgungsgewinn:

    • mil. Waffen
    • mil. Ausrüstung
    • Dekorationsartikel


    Anmerkungen:

    Neben den hervorragenden Leistungen alle Mitglieder der Einheit im Gefecht hat sich insbesondere Hptm. The Mighty Quin als Führer vor Ort hervorgetan und durch besonnene Führung den Erfolg des Einsatzes ermöglicht. Bewährt hat sich auch die als Unterstützungkraft der zweiten Gruppe zugeteilte Vika die Eule.


    Unterschrift: i.A. Stabsadjutant FrKmpf. Segestes, für Stabsoffizier Hptm. Sarafiya_Nici

    501st Suicide Squad – LAGEMELDUNG AN DEN MARSCHALL


    An: Marschall Rannulf, 501st Suicide Squad

    Von: Stabsadjutant FrKpf. Segestes

    Betreff: Verlustmeldung

    Priorität: hoch

    (Kopie im Feldtagebuch abzuheften)


    Marschall Rannulf,

    obwohl sowohl die Sicherheitslage in Novodmitrovsk als auch die Versorgungslage der Einheit derzeit grundsätzlich als sehr gut bezeichnet werden können, muss an dieser Stelle ein schwerer Verlust gemeldet werden, der die Mobilität und mithin die Einsatzbereitschaft des gesamten 501st Suicide Squads gefährdet:

    In einem nächtlichen Überfall sind verschiedene Garagen der Einheit auf ominöse Weise angegriffen und die darin befindlichen Fahrzeuge zerstört worden.


    Ausgangslage

    Zuletzt hatte sich Quantität und Qualität des Fuhrparks kontinuierlich verbessert. Sämtliche zivilen Rumpelkisten konnten ausgemustert und durch hochwerte, nachträglich gepanzerte Range Rover Defender sowie ebenfalls zusätzlich gepanzerte militärische UAZ und Humvees ersetzt werden.


    Zu meldender Vorfall

    Die Fahrzeuge waren vorschriftsmäßig in verbarrikadierten Garagen untergebracht (abgedeckt und eingeschlossen). Dennoch gelang es Angreifern – vermutlich in der späten Nacht bzw. den frühen Morgenstunden – die Fahrzeuge von außerhalb zu zerstören. Ein Eindringen in die Garagen konnte nicht festgestellt werden. Es wird vermutet, dass es den Angreifern gelang, Sprengmittel durch die Barrikaden (möglw. Lücken?) in die Garagen zu bringen. Der Schaden war so verheerend wie der Angriff niederträchtig war.

    Ausnahme: Eine nachträgliche Überprüfung ergab, dass ein Fahrzeug nicht durch Feindeinwirkung sondern Nachlässigkeit aus den eigenen Reihen verlorenging. Der Hptm. The Mighty Quin vergaß die Garage eines Humvee ordnungsgemäß abzusperren, so daß dieser von den Vandalen einfacherdings gestohlen und das Codelock der Garage entwendet werden konnte.


    Verluste

    - 6 Fahrzeuge:

    • 3 x Land Rover Defender, gepanz.
    • 2 x UAZ, gepanz.
    • 1 x Humvee


    Handlungsempfehlung / getroffene Maßnahmen

    Der Fuhrpark wurde bereits notdürftig wieder aufgefüllt. Die Garagen sind zum Teil zusätzlich mit Stacheldraht gesichert worden.

    Empfehlungen darüber hinaus:

    • Schwerpunkt auf Beschaffung neuer mil. Fahrzeuge bzw. hochwertiger Zivilfahrzeuge (Rover)
    • Schwerpunkt auf Beschaffung neuer Fahrzeugteile und Betriebsmittel, um Unterhalt und Instandsetzung zu gewährleisten
    • Verstärkung der Sicherheitsmaßnahmen den Fuhrpark betreffend
    • Disziplinarmaßnahmen gegen Hptm. The Mighty Quin


    Anmerkungen

    Sowohl die Angreifer selbst als auch der Grund ihrer feigen, hinterhältigen Attacke sind bisher unbekannt. Möglicherweise handelt es sich lediglich um Vandalismus aus reiner Destruktivität. Da es in der Vergangenheit allerdings wiederholt zu Schußwechseln mit Todesfolge auch unter fragwürdigem Verhalten seitens des 501st gekommen ist, kann auch ein Vergeltungsschlag durch Betroffene nicht ausgeschlossen werden.

    Angesichts der zwielichtigen Umstände des Angriffs sah sich Hptm. Sarafiya_Nici darüber hinaus zu einem unkonventionellen Schritt veranlaßt: In einem mysteriösen Ritual rief sie die himmlischen Mächte von Chernarus an. Anschließend behauptete sie, diese hätten ihr zugetragen, dass der Angriff auf die Fahrzeuge unter Einsatz „verbotener Kräfte“ durchgeführt worden sei. Sie betete daraufhin für eine himmlische Bestrafung der Täter. Der Verlust der Fahrzeuge hat sie offenbar besonders mitgenommen (möglicherweise hat sie zumindest vorübergehend den Verstand verloren).


    In Erwartung deiner baldigen Rückkehr ins Feld,


    Stabsadjutant FrKpf. Segestes, 501st Suicide Squad

    501st Suicide Squad – EINSATZBERICHT


    Einheit: 501st, allgemeine Kräfte

    Berichtführer: Frontkämpfer Segestes

    Datum: 27.03.2026

    Einsatzgebiet: Tisy, ehem. Militärbasis

    Einsatzdauer: -


    Beteiligte Kräfte:

    Hptm. Sarafiya_Nici

    Hptm. The Mighty Quin

    KpfExp. Zwie8el

    FrKpf. Nyarlathothep

    FrKpf. Segestes


    Auftrag / Ausgangslage:

    Den KpfExp. Zwie8el haben Gerüchten über die Existenz einer Chimäre im Raum Tisy erreicht. Die Quelle ist den Angaben des KpfExp. zufolge seriös (die Einnahme von Substanzen wurde verneint).

    Den Gerüchten ist daher nachzugehen. Der Mutant muss ggf. unschädlich gemacht werden, Proben sind zu entnehmen.


    Verlauf:

    • mot. Verlegen ins Zielgebiet; keine Zwischenfälle
    • aufgeteilt in drei Gruppen systematische Suche im Zielgebiet; sekundär Plündern der militärischen Liegenschaft; Suche nach Chimäre erfolglos
    • anschließend gemeinsames Durchkämmen der angrenzenden Waldgebiete; ebenfalls erfolglos
    • mot. Rückverlegung ins Hauptquartier


    Ergebnis:

    Es konnte kein chimärenartiges Wesen aufgeklärt werden. Wahrheitsgehalt entsprechender Gerüchte weiterhin unklar.


    Verluste & Schäden:

    keine


    Beutegut / Versorgungsgewinn:

    - diverse mil. Ausrüstung


    Anmerkungen:

    Obwohl eine Überprüfung der Gerüchte vor Ort ergebnislos blieb, beharrt der KpfExp. Zwie8el auf der Existenz eines chimärenartiges Wesens in der Region; möglicherweise ein durch ABC-Waffen-Einsatz mutiertes Tier. Möglich scheint auch ein weiteres Übergreifen des Zombie-Virus auf die Tierpopulation (Bär?), wie es gelegentlich bereits bei Wölfen und Wildschweinen (?) beobachtet werden konnte. Da dies eine gefährliche Verschärfung der Lage bedeuten könnte, muss die Entnahme entsprechender Proben hier Klarheit bringen. Die Wiederholung der Jagd wird daher angeraten.


    Unterschrift: i.A. Stabsadjutant FrKpf. Segestes , für Stabsoffizier Hptm. Sarafiya_Nici

    501st Suicide Squad – EINSATZBERICHT


    Einheit: 501st, allgemeine Kräfte

    Berichtführer: FrKmpf. Segestes

    Datum: 26.03.2026

    Einsatzgebiet: ehem. Fliegerhorst NWAF

    Einsatzdauer: -


    Beteiligte Kräfte:

    Hptm. The Mighty Quin (Führer vor Ort), FrKmpf. Segestes


    Auftrag / Ausgangslage:

    Versorgungseinsatz; Beschaffung militärischer Ausrüstung, Bekleidung (nur Hosen) und Munition aller Kaliber


    Verlauf:

    • motorisiertes Verlegen zum NWAF; keine Zwischenfälle
    • nach Ankunft sichern der Umgebung; Belastung durch Infizierte moderat (vernichtet, sofern aggressiv); zunächst keine weiteren Kontakte
    • Durchsuchung der militärischen Liegenschaften nach benötigten Gütern, bis zur Unterbrechung durch großkalibrigen Schußwaffeneinsatz auf dem Gelände; Schütze unbekannt
    • Einsatz von Hptm. The Mighty Quin als vorgeschobener Beobachter, Absicherung durch FrKmpf. Segestes; Aufklärung einer bewaffneten Person, mot. mit Humvee; Einstufung der Person gemäß „Allgemeiner Doktrin für das Verhalten in ehemaligen militärischen Liegenschaften“ als grundsätzlich feindlich; Feuerfreigabe durch Führer vor Ort
    • dauerhafte Feindfühlung durch Hptm. The Mighty Quin; schließlich Abfangen und Vernichten des Zieles durch FrKmpf. Segestes
    • Sicherstellen persönlicher Ausrüstung und Erkennungsmarke des Gegners, Identifizierung als Buzz1630; außerdem Sicherstellung des Humvee
    • Fortsetzung des Versorgungseinsatzes ohne weitere Zwischenfälle; erfolgreiche Beschaffung sämtlicher benötigter Güter
    • mot. Rückverlegung ins Hauptquartier


    Ergebnis:

    Benötigte Güter beschafft, Einsatz erfolgreich abgeschlossen


    Verluste & Schäden:

    keine


    Beutegut / Versorgungsgewinn:

    • diverse militärische Ausrüstung
    • mil. Bekleidung (nur Hosen)
    • Munition
    • Humvee (Fahrzeug)


    Anmerkungen:

    keine


    Unterschrift: i.A. Stabsadjutant FrKmpf. Segestes, für Stabsoffizier Hptm. Sarafiya_Nici

    501st Suicide Squad – OFFENER FUNKSPRUCH


    Frequenz: Offen

    Priorität: Allgemein

    Verschlüsselung: Keine


    Funker: FrKmpf. Segestes

    Befohlen durch: Hptm. Sarafiya_Nici, stellv. Kommandeur


    Hier spricht das 501st Suicide Squad!


    An Alle, die es angeht:

    Die Logistikabteilung der Einheit hat das übliche Hilfsdepot für bedürftige Durchreisende in Novodmitrovsk eingerichtet und befüllt – besser spät als nie. Aufgrund der lange unsicheren Lage vor Ort war die Einrichtung vorübergehend zurückgestellt worden.


    Einzelheiten:

    Das Depot befindet sich unmittelbar vor dem Hauptquartier des 501st am Rathausplatz im Stadtzentrum Novodmitrovsks. In mehreren Behelfsunterständen werden konservierte Nahrungsmittel und Getränke, Kleidung sowie diverse Güter und grundlegende Ausrüstung bereitgestellt. Außerdem stehen Medikamente zur medizinischen Versorgung zur Verfügung.

    Jedem friedlichen Durchreisenden steht es frei, sich am Hilfsdepot zu versorgen. Das 501st bittet darum, im Sinne des Miteinanders aller Überlebenden in dieser dunklen Zeit nicht mehr Hilfsmittel zu entnehmen, als tatsächlich benötigt werden. Auch der Nächste soll nicht verhungern oder an Wundbrand verrecken.

    Wer über einfache materielle Versorgung hinausgehende Hilfe benötigt, ist wie immer dazu angehalten, direkten Kontakt mit den Kräften unserer Einheit aufzunehmen.


    Achtung:

    Der Rathausplatz darf – sofern nicht unmittelbar Infizierte abgewehrt werden müssen – unter keinen Umständen mit gezogener Waffe betreten werden. Wer sich dem Hauptquartier kampfbereit nähert, kann als Bedrohung wahrgenommen werden und riskiert ohne weitere Warnung sein vorzeitiges Ableben.


    Viel Glück da draußen!

    501st - Ende.

    Missionsbericht – Expeditionstruppe 501st, Operative Einheiten

    z.Hd.: Rannulf, Kommandeur

    Kräfte: Vanguard ( The Mighty Quin, Zwie8el), Volunteers ( Segestes), Faction Forces ( HerrMueller )

    Ort: Devils Eye

    Zeitraum: 30.09.2025, 19:30 – 21:00 Uhr

    Zweck: Weitere Untersuchung des Höhlensystems von Devils Eye

    Lage / Verlauf:

    • Marschbefehl für alle verfügbaren Kräfte durch Verbindungsoffizier ( The Mighty Quin); leichtes Marschgepäck, auf ABC-Schutzausrüstung wird todesmutig verzichtet
    • Ankunft Devils Eye; Sichern der Umgebung; Verbindungsoffizier lässt sich bereits aufgeklärte örtliche Gegebenheiten darlegen
    • Abstiegsbefehl: alle Kräfte rücken in die Höhle vor; Abstieg beschwerlich; ein Mann ( Segestes) in Felsspalte abgestürzt, konnte unversehrt geborgen werden
    • Aufklärung weiterer Ruinen am Grund der Höhle; offensichtlich als geheime S.T.A.G.-Forschungseinrichtung für Experimente an Menschen genutzt; Menschliche Überreste auf Seziertischen, verwester Leichenberg vor der Ruine
    • keine weiteren Erkenntnisse zum Schicksal der Vermissten ( Sarafiya_Nici und WeizenWarrior), vermutlich in der Einrichtung bei grausamen Experimenten zu Tode gekommen
    • keine Erkenntnisse zum genaueren Zweck der Experimente; Terminals konnten trotz Inbetriebnahme des vorhandenen Generators nicht mehr hochgefahren und genutzt werden
    • Untersuchung des gesamten Höhlengrundes; keine weiteren Höhlen, Einrichtungen oder S.T.A.G.-Hinterlassenschaften aufzuklären
    • Rückmarsch zum Feldlager

    Ergebnis:

    • Einsatz abgeschlossen: Devils Eye vollständig aufgeklärt; Forschungseinrichtung untersucht, Menschenversuche (!), Forschungszweck unklar; Tod der Vermissten weiterhin naheliegend; keine Feindpräsenz, keine Verluste

    Anmerkung: die Anzahl der Leichen/menschlichen Überreste lässt auf zahlreiche weitere Opfer schließen, möglw. auch Einheimische verschleppt; Hilfe bei der Aufklärung entsprechender Vermisstenfälle könnte Sympathien und Unterstützung der lokalen Bevölkerung wieder verbessern


    Unterschrift: i.A. Segestes, für Verbindungsoffizier ( The Mighty Quin)


    z4eDuzQ (dies war der klägliche Versuch, auch mal ein Bild einzufügen)

    Missionsbericht – Expeditionstruppe 501st, Operative Einheiten

    z.Hd.: Rannulf, Kommandeur

    Kräfte: Volunteers ( Segestes), Faction Forces ( @HerrMueller )

    Ort: Devils Eye

    Zeitraum: 29.09.2025, 17:30 – 18:00 Uhr

    Zweck: Untersuchung des Devils Eye auf Hinweise zum Verbleib von Sarafiya_Nici und WeizenWarrior

    Lage / Verlauf:

    • Marsch zum Devils Eye gemäß Befehl; Sichern der Umgebung
    • Untersuchung der oberirdischen Ruine
    • Auffinden zweier barbarisch aufgespießter menschlicher Schädel; zwischen den Kiefern deponierte Hundemarken - die Marken der vermissten Kameraden des 501st Sarafiya_Nici und WeizenWarrior
    • Sicherstellung eines als vertraulich klassifizierten S.T.A.G.-Berichts; teilweise verschlüsselt; Inhalt soweit lesbar: am Projekt "S.T.A.G.-Schatten" beteiligte Kräfte haben sich an einem neuen Standort einzufinden (liegt bei); Hinzuziehung der Dekodierungsabteilung dringend empfohlen
    • anschließend Vorrücken ins Höhlensystem; Gelände sehr unwegsam, Abstieg nur unter größten Gefahren möglich; Aufklärung von gelbem Nebel in tieferen Höhlenlagen, möglw. Giftgas
    • weiterer Abstieg aufgrund drohender ABC-Belastung und wegen unwegsamen Geländes abgebrochen; ggf. Rückkehr mit ABC-Schutzausrüstung

    Ergebnis:

    • Einsatz teilw. abgeschlossen: vom Tod der Vermissten muss ausgegangen werden, offenbar brutal ermordet und verstümmelt (Reihenfolge unklar); zur Weiteren Untersuchung Rückkehr ins Höhlensystem notwendig

    Anmerkung: auf dem Rückmarsch wurde an einer Bushaltestelle eine Rekrutierungswerbung von S.T.A.G. sichergestellt (liegt bei); offenbar umfassende Anwerbung regionaler Kollaborateure durch S.T.A.G.


    Unterschrift: i.A. Segestes, für Verbindungsoffizier ( The Mighty Quin)

    Missionsbericht – Expeditionstruppe 501st, Operative Einheiten

    z.Hd.:  Rannulf, Kommandeur

    Kräfte: Vanguard ( The Mighty Quin, Nyarlathothep), Volunteers ( Segestes), Faction Forces ( @HerrMueller)

    Ort: KMUC

    Zeitraum: 26.09.2025, 20:30 – 21.45 Uhr

    Zweck: Gefangennahme und Befragung vermuteter S.T.A.G.-Kräfte

    Lage / Verlauf:

    • Inselweite Alarmsirene zeigte Einbruch in die KMUC-Anlage an; über offenen Funkkanal konnte abgefangen werden, daß mutmaßliche S.T.A.G.-Kräfte beteiligt waren
    • Bereitschaftskräfte durch Verbindungsoffizier ( The Mighty Quin) alarmiert; sofortiger Abmarsch in Richtung KMUC
    • Bei Ankunft KMUC Hubschrauberüberflug; Schüsse, vermutlich Beschuß des Hubschraubers durch unbekannte Kräfte
    • Absitzen der Operativen Einheiten; Sicherung der Umgebung durch Vanguard ( Nyarlathothep) und Faction Forces, Vorrücken durch Vanguard ( The Mighty Quin) und Volunteers; kein Feindkontakt; im Wald versteckter Hubschrauber aufgeklärt
    • Beziehen von Positionen rund um die KMUC-Anlage; Aufklärung und Überwachung durch alle Kräfte
    • Aufklärung zweier vermuteter Feindkontakte; Festnahme gescheitert; Feuerkampf seitens der Expeditionstruppe eröffnet – Hubschrauber bei Startversuch abgeschossen; ein Kontakt vernichtet ( Ovfire ?); zweiter Kontakt gefangengenommen ( Rodion Raskolnikov ?)
    • Gefangener kooperiert nur widerwillig; gibt an als Unterstützungskraft für S.T.A.G. tätig gewesen zu sein, bestreitet aber, weiterhin in deren Diensten zu stehen; behauptet, keinerlei Informationen über die verschollenen Kameraden der 501st zu besitzen – Gefangener aufgrund mangelder Transportmöglichkeit freigelassen
    • S.T.A.G.-Dienstkleidung bei vernichtetem Kontakt sichergestellt

    Ergebnis:

    • Einsatz abgeschlossen: Kontakte an KMUC-Anlage gestellt, bekämpft und befragt; kein verwertbarer Erkenntnisgewinn; keine offene feindliche Präsenz; keine eigenen Verluste

    Anmerkung: die Angaben des Gefangenen erschienen in Teilen widersprüchlich und unglaubwürdig; möglicherweise verdeckte S.T.A.G.-Kräfte und/oder zivile Kollaborateure im Einsatz


    Unterschrift: i.A.  Segestes, für Verbindungsoffizier ( The Mighty Quin)

    Missionsbericht – Expeditionstruppe 501st, Operative Einheiten

    z.Hd.: Rannulf, Kommandeur

    Kräfte: Vanguard ( The Mighty Quin), Volunteers ( Segestes), Faction Forces ( @HerrMueller)

    Ort: Sandy Bay, Feuerwehr

    Zeitraum: 26.09.2025, 18:00 – 19:15 Uhr

    Zweck: Sicherung externer Informationen, Herstellen von Kontakt mit Informanten ( Raine)

    Lage / Verlauf:

    • Marsch von Basis aus in Richtung Sandy Bay, anschließend Sicherung der Umgebung
    • Aufklärung und Deckung durch Faction Forces, Vorrücken ins Stadtgebiet durch Vanguard und Volunteers. Ziel: Sicherstellen der in der Feuerwache hinterlegten Informationen
    • Zufällige Aufklärung des Informanten durch Faction Forces, anschließende Festnahme durch Vanguard und Volunteers: Informant durchweg kooperativ; gibt an, Einzelgänger zu sein; berichtet, aggressiver S.T.A.G.-Kontakt sei nach Feuerkampf Richtung Swamp ausgewichen. Anschließend Freilassung des Informanten (Anm.: Informant schwer erkrankt durch Benzinkonsum, med. Hilfe konnte nicht geleistet werden.)
    • Aufklärung einer gut ausgestatteten Basis des Informanten in Sandy Bay, inkl. Fahrzeuge und Hubschrauber
    • Durchführung der Sicherung der in der Feuerwache hinterlegten Informationen (beigefügt)
    • Rückmarsch zur Basis

    Ergebnis:

    • Einsatz abgeschlossen: Informationen sichergestellt, Kontakt zum Informanten hergestellt; keine Verluste; keine feindliche Präsenz festgestellt, Umgebung der Basis ruhig.

    Anmerkung: keine


    Unterschrift: i.A.  Segestes, für Verbindungsoffizier ( The Mighty Quin)