Beiträge von Rannulf
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Marschbefehl Expedition Force – Erkundung DeerIsle
An: Sarafiya_Nici, WeizenWarrior
Von: HQ 501st – Rannulf
Einsatzort: Deerisle
Auftrag:
- Errichten Sie eine Forward Operating Base (FOB) auf Deerisle. Wählen Sie ein sicheres, unauffälliges Gelände in Küstennähe oder im Waldinneren.
- Melden Sie Ihre FOB dem Oberkommando der 501st (OK-501). Sollte der Funk gestört sein, notieren Sie die Koordinaten und Details verschlüsselt (501st Standrad verschlüsselung nutzen).
- Bei Kontaktbedarf mit Fraktionen handeln Sie vorsichtig und nur bei absoluter Notwendigkeit.
- Nach Errichtung der FOB starten Sie Erkundungstouren. Notieren oder melden Sie alle relevanten Informationen.
- Ziel: Geeigneten FOB-Standort finden, Gebiet kartieren, Ressourcen und Gefahren dokumentieren.
Anmerkung:
Die Route nach Deerisle ist unsicher. Falls ihr Schiff beschädigt wird oder verloren geht, müsst ihr improvisieren, euch neu finden und den Einsatz fortsetzen. Details zu einer Sammelstelle werden vor Ort ermittelt.
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Operationsbeginn: 12.09.25
Marschbefehl: Marschbefehl Expedition Force – Erkundung DeerIsle
Ort: DeerIsle
Treffpunkt: Strand Ticket
Teamspeak: ts.germandayz.gg
1. Ausgangslage
Das Schiff der beiden 501st-Mitglieder Sarafiya_Nici und WeizenWarrior ist während der Überfahrt nach DeerIsle gesunken. Beide Überlebenden konnten sich an die Küste bei Stonington retten, haben jedoch Ausrüstung verloren und den Funkkontakt zum OK-501 eingebüßt.
Ihre Aufgabe ist es nun, erste Vorbereitungen für die Hauptoperation „S.T.A.G.-Schatten“ zu treffen.
2. Eventdetails
- Startpunkt: Stonington
- Spieler starten getrennt.
- Hinweise zur Wiedervereinigung: kein OOG-Kontakt bis zum Treffen
- Es heißt, es gäbe irgendwo eine Art provisorisches Lager für Neuankömmlinge.
- Verschlüsselung
- Spieler müssen ihre FOB-Notizen verschlüsseln. Dazu wird eine einfache Caesar-Chiffre verwendet. Der benötigte Schlüssel (Zahl) wird beim Briefing bekanntgegeben.
- Spieler sammeln Infos über:
- Ressourcen (Medikits, Nahrung, Munition)
- Einheimische (Die das Gebiet bewohnen oder kontrollieren)
- Gefahren (ungewöhnliche Kreaturen, unklare Bedrohungen, feindselige Umgebung)
- Zielsetzung
- Aufbau einer provisorischen FOB auf DeerIsle
- Erkundung und Kartierung markanter Orte (Touristenkarte nutzen um Marker zu setzen, verschlüsseln)
- Kontaktaufnahme zu Einheimischen
- Auffinden und Dokumentieren möglicher S.T.A.G.-Relikte und Gefahrenzonen
- Ablage aller gesammelten Daten, Karten und Notizen in der FOB für das Hauptevent
- Ablauf
- Überlebende müssen sich nach dem Schiffbruch in Stonington wiederfinden (kein OOG-Kontakt bis zum Treffen).
- Suche nach einem geeigneten FOB-Standort.
- Durchführung von Erkundungstouren.
- Dokumentation durch verschlüsselte Logbucheinträge & Marker auf der Touristenkarte.
- Hinterlegung der FOB-Position mittels Dead Drop (Notiz).
- Finale: Beide verschwinden unter ungeklärten Umständen (Autounfall / Kletterunfall / PvP-Auseinandersetzung). Ihre FOB mit allen Informationen bleibt für die Hauptoperation bestehen.
3. Siegbedingungen
- Erfolgreicher Bau und Verschleierung einer FOB
- Sammlung & Verschlüsselung von mindestens 3–4 markanten Orten auf der Touristenkarte
- Ablage aller Daten (Karte, Logbucheinträge, Notizen) in der FOB
- Dead Drop mit Hinweis auf den Standort der FOB wird platziert
4. Hinweis
Alle gesammelten Informationen, Karten und Notizen können im Haupt-Event von den Mitgliedern der Expedition Force gefunden und genutzt werden.
- Startpunkt: Stonington
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„Kaffee, Akten, heldenhafte Nachtarbeit“
Es ist spät am Abend. Die meisten Kameraden schlafen bereits, nur aus dem Büro für glorreiche Missgeschicke flackert noch Licht. Draußen raschelt der Wind durch die verlassenen Gassen des Lagers, ab und zu hört man das leise Knarren einer Tür im Nachbargebäude.
Rannulf sitzt an seinem Schreibtisch, umgeben von Stapeln an Feldberichten, Lagerbeständen, Dienstplänen und Notizen von Durchreisenden. Die Tasse Kaffee dampft noch leicht neben ihm.
Er zieht eine Akte aus dem Stapel – Beschriftung: EF-001/501 – und blättert sorgfältig durch.
Rannulf denkt: „Das sollte uns mehr Flexibilität geben… Hoffentlich wird es auch was bringen.“
Mit gerunzelter Stirn setzt er seine Unterschrift unter das Dokument. Ein leises Quietschen der Stuhlrollen begleitet seine Bewegung.
Er schließt die Akte und geht zum Regal mit den Fächern „Feldberichte“, „Lagerbestand“, „Archiv“, „Befehle“, „Operationen“ und „Kampfkraft“. Die Lampe über ihm wirft lange Schatten auf die Wand.
Rannulf legt die Akte in das Fach „Befehle“, genau in den Bereich „OUT“. Morgen wird der Adjutant das Fach leeren und die Akte zur Kommandozentrale weiterleiten.
Zurück am Schreibtisch nimmt er die Kaffeetasse, stellt sich ans Fenster und blickt hinaus in die dunkle, stille Nacht. Ein Eulenruf hallt von den Bäumen herüber.
Rannulf murmelt leise: „Wir werden bereit sein.“
Er nimmt einen letzten Schluck, stellt die Tasse ab und legt sich schließlich hin, während das schwache Flackern der Lampe langsam aus seinem Blickfeld verschwindet.Fazit:
„Trotzdem überlebt man hier schwerer als auf dem Schlachtfeld – kein Blut, keine Leichen, nur Papierstapel. Ein lautloser Attentäter, der einem Schnittwunden verpasst, bei denen man sich wünscht, man hätte doch lieber einen Schuss abbekommen.“ -
Militärische Anweisung: Gründung der Expedition Force der 501st
Befehl Nr.: EF-001/501
Datum: 10.09.25
Gültig ab: Sofort
Ausstellende Instanz: Hauptquartier 501st-Arkadius
1. Zweck
Die Expedition Force der 501st (im Folgenden „EF-501“) wird als flexible, krisenorientierte Einsatztruppe gebildet. Sie dient der schnellen Reaktion auf hochriskante Missionen, Krisengebiete und strategische Sonderoperationen. Die EF-501 arbeitet eigenständig, besitzt einen eigenen Befehlsstab und untersteht direkt dem Kommandeur Rannulf.
2. Aufbau und Führung
- Expedition Force Command (EFC) – Hauptstab der EF-501
- Kommandeur: Rannulf
- Stabsmitglieder: werden fallabhängig nach Einsatzbedarf aus der 501st und der Allied Contingents berufen
- Verbindungs-Offiziere: sie können aus den Reihen der angeschlossenen Fraktionen oder der größeren Gruppen rekrutiert werden.
- Zuständig für Planung, Koordination und strategische Entscheidungen der EF-501.
- Kerntruppe – „Vanguard“ Besteht aus den regulären Streitkräften der 501st
- Primäre operative Einheit der EF-501
- Aufgaben: Frontoperationen, Absicherung, Durchsetzung von Einsatzbefehlen
3. Erweiterte Einsatzkräfte
Um die Flexibilität und Einsatzkapazität zu erhöhen, können folgende externe Kräfte eingebunden werden:
- Hauptgliederung: Allied Contingents (AC)
- Dient als Sammelbegriff für alle externen Kräfte, die nicht zur regulären 501st gehören
- Untergliedert nach Zugehörigkeit
- Subgliederungen:
- Volunteers (VL) – Freiwillige Einzelkämpfer
- Direkte Einbindung in die Mission unter operativer Leitung der Vanguard
- Werden je nach Fähigkeiten zugeteilt
- Faction Forces (FF) – Streitkräfte anderer Fraktionen
- Integration in die EF-501 über temporäre Unterstellung
- Eigene Subkommandeure, die direkt mit dem EFC kommunizieren
- Independent Groups (IG) – Gruppen, die keiner Fraktion angehören
- Werden individuell auf Missionsebene eingebunden
- Große Gruppen (ab 5): erhalten eigene Subkommandeure, die direkt mit dem EFC kommunizieren
- Kleine Gruppen (bis 5): stehen unter operativer Kontrolle durch Vanguard
- Volunteers (VL) – Freiwillige Einzelkämpfer
4. Aufgaben und Einsatz
- Durchführung von Kriseninterventionen in Gefahrenzonen
- Sicherstellung der Einsatzziele durch koordiniertes Vorgehen von Vanguard und Allied Contingents
- Flexible Aufnahme neuer Kräfte in Abhängigkeit von Einsatzbedarf
5. Kommunikation und Berichtswesen
- EFC ist zentrale Koordinationsinstanz
- Alle Subgliederungen melden sich ausschließlich über ihre zugewiesenen Verbindungsoffiziere
- Strikte Einhaltung der Befehlswege wird vorausgesetzt
6. Inkrafttreten
- Diese Anweisung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft
- Alle zugewiesenen Kräfte der EF-501 haben die Struktur anzuerkennen und einzuhalten
Unterzeichnet:
Marschall Rannulf
501st – Büro für glorreiche Missgeschicke
- Expedition Force Command (EFC) – Hauptstab der EF-501
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Eines der Spiele, mit denen ich damals aufgewachsen bin, war Captain Comic – dicht gefolgt von Indiana Jones: The Last Crusade.
Haben mir damals unzählige Stunden Spaß gemacht, vielleicht kennt das ja noch der ein oder andere alte Hase hier im Forum.
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„Vorboten im Rauschen“
Rannulf saß spätabends in seinem Büro. Das Glas Rum in seiner Hand spiegelte das matte Licht der Öllampe, während er aus dem Fenster auf die dunklen Straßen von Novo starrte. Normalerweise hätte er diesen Augenblick genutzt, um sich innerlich über die jämmerliche Disziplin der Truppe lustig zu machen oder den nächsten sarkastischen Bericht zu verfassen. Doch heute blieb das Grinsen aus.
Etwas stimmte nicht.
Das Rauschen im Radio, das sich seit Tagen wie ein lästiger Schatten über die Nächte legte, bohrte sich in seine Gedanken. Und Sgt. Krächz – der alte Rabenvogel – hatte sich seit seiner letzten Ansage nicht mehr gemeldet. „Feldmessungen“ hatte er gesagt, ohne genauer zu erklären, wohin er eigentlich unterwegs war. Für Krächz war es untypisch, so wortkarg zu verschwinden. Normalerweise fand er immer einen Weg, einen Kommentar durch das Funkgerät zu krächzen – sei es über Disziplin, über die Musik von Stonington oder einfach nur, um jemanden zu nerven. Doch nun… Stille.
Rannulf nahm einen Schluck Rum, griff dann zu den Unterlagen auf dem Schreibtisch und begann, die Logistikberichte zu studieren. Lagerstände, Munitionslisten, medizinische Vorräte – alles gut gefüllt. Eigentlich kein Grund zur Sorge. Eigentlich. Trotzdem beschlich ihn dieses nagende Gefühl, dass „gut gefüllt“ nicht reichen würde, wenn das, was sich da anbahnte, über sie hereinbrach.
Er seufzte, zog einen Stift hervor und begann, einen Logistikbefehl zu verfassen. Schritt für Schritt, sachlich, nüchtern. Dann stockte er, runzelte die Stirn – und murmelte:
„Verdammt… den Kaffee hab ich auf der Liste vergessen.“
Er legte den Stift beiseite, nahm das Blatt, ging eine Etage höher und pinnte den Befehl an das Notizbrett. Ohne Kaffee würde die 501st zwar kämpfen, aber wahrscheinlich deutlich schlechter gelaunt.
Kurz darauf versammelte er die Truppe. Seine Stimme war fest, als er sprach:„Männer, Frauen und sonstige wandelnde Katastrophen der 501st – wir bereiten uns auf dunkle Zeiten vor. Wir wissen nicht, was uns erwartet. Aber verdammt sollen wir sein, wenn wir nicht vorbereitet sind. Jeder folgt dem Logistikbefehl. Nicht nur persönliche Ausrüstung, sondern auch jede verdammte Schraube, jeder Tropfen Sprit, jedes Verbandspäckchen muss im Notfall einsatzbereit sein. Wir sind vielleicht nicht die Größten, aber wir sind die Hartnäckigsten.“
Er ließ die Worte wirken, nickte knapp und schickte die Leute auseinander.
Zurück im Büro schenkte er sich den Rest Rum ein. Auf seinem Tisch lagen weitere Akten, die auf seine Aufmerksamkeit warteten. Rannulf rieb sich die Schläfen, atmete tief ein und sah erneut aus dem Fenster.
„Scheiße“, murmelte er leise, „es wird unruhig werden.“
Und dann begann er, die nächsten Schritte sorgfältig zu planen. -
Feldbericht: Marschall Rannulf der 501st auf Chernarus
Ausgabedatum: 09.09.2025
Gültigkeit: Bis auf Widerruf
Verteiler: Alle Angehörigen der 501st
1. Persönliche Ausrüstung
Jeder Soldat führt die standardisierte persönliche Ausrüstung nach Vorschrift mit:
- Schutzweste (Zugehörigkeit)
- Helm mit Kennzeichnung der Zugehörigkeit
- Taktischer Rucksack
- Funkgerät inkl. Ersatzbatterien
- Erste-Hilfe-Kit
- Kampfmesser / Multitool
- Taschenlampe, Stirnlampen oder Nachtsichtgeräte
- Feldkarte, Kompass, Notizblock
2. Aufklärung & Sicherung
Für Aufklärungs- und Sicherungsaufgaben sind mitzuführen:
- Ferngläser / Rangefinder
- Probenbehälter (Röhrchen, Dosen, Beutel)
- Markierungsmaterial (Sprühdosen, Stofffetzen, Marker)
3. Bewaffnung & Munition
Die Bewaffnung wird durch die Einsatzleitung nach Funktion zugewiesen. Mindeststandard:
- Primärwaffe (Sturmgewehr, DMR oder Scharfschützengewehr je nach Rolle)
- Sekundärwaffe (Pistole)
- Messer (persönlich, zusätzlich zum Multitool)
- Munitionsreserven, Magazinbestückung gemäß Befehlslage
- Rauch- und Blendgranaten
- Handgranaten / Sprengmittel (nach Freigabe durch Führung)
Die folgenden Punkte betrifft die gesamte Truppe – die Ausrüstung muss gemeinschaftlich bereitgestellt werden, nicht von jedem Einzelnen.
4. Logistik / Truppversorgung
Für die Sicherstellung der Einsatzbereitschaft sind mitzuführen:
- Wasserkanister / Feldflaschen
- Konservierte Rationen / MREs
- Tragbarer Kocher + Gaskartuschen
- Powerbanks / Batterien für Funk & Scanner
- Kleinwerkzeug (Schraubenzieher, Zange, Drahtschneider)
5. Basisbau / Außenposten
Für die Errichtung temporärer Stellungen und Außenposten sind mitzuführen:
- Werkzeugtaschen mit Hammer, Beil, Säge, Schraubendreher
- Nägel, Schrauben, Drahtrollen (kompakt verpackt)
- Faltbare Schaufeln / Spaten
- Tragbare Stacheldrahtrollen
- Kabelbinder / Klebeband
- Tarnnetze
- Seile / Paracord
- Kanister mit Treibstoff
- Tragbare Funkstation (Kofferformat)
Befehlslage
Die Truppe tritt einheitlich ausgerüstet auf.
Abweichungen in persönlicher Ausrüstung sind untersagt.
Mangelmeldungen sind unverzüglich an die Logistikabteilung der 501st weiterzugeben.
Zusätzliche Ausrüstungsgegenstände können je nach Einsatzlage zugewiesen werden.
Chaos? Kennen wir. Machen wir selbst genug. – 501st.
gez.
Marschall Rannulf
501st – Büro für glorreiche Missgeschicke
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Feldbericht: Marschall Rannulf der 501st auf Chernarus
Datum: 07.09.2025
Operationsname: „Frontstärke“
1. Truppenbeförderung
Eingesetzte Kräfte:- Msl Rannulf
- Hpt Sarafiya_Nici
- WvC The Mighty Quin
- WvC WeizenWarrior
- Anw Zwie8el
Aufgrund hervorragender Leistungen in der Grundausbildung hat Anwärter Zwie8el sämtliche Ausbildungsziele erreicht. Er wurde vom Anwärter zum Frontkämpfer befördert und ist nun offizielles Mitglied der 501st.
Die Beförderung erfolgte im Hauptquartier und wurde von allen anwesenden Truppen anerkannt. Zwie8el zeigte sich stolz, die Einheit bestätigte seine Leistung mit anerkennendem Nicken.
2. After-Party
Eingesetzte Kräfte:- Alle anwesenden Mitglieder
Zur Stärkung der Moral organisierte Zwie8el eine Feier: Getränke, Musik, Tanz-Einlagen und kurze Filme rundeten den Abend ab. Hpt Nici sorgte für die gewohnten unorthodoxen Aktivitäten.
Die Truppe war entspannt und motiviert für kommende Einsätze – das Ziel der Veranstaltung wurde erreicht.
Taktische Erfassung: Baracke des Kameraden Zwie8el
Rannulfs Bemerkung:
„Wenn die Moral der Truppe so leicht zu steigern ist, sollten wir vielleicht öfter Beförderungen verteilen… Bleibt nur zu hoffen, dass Zwie8el die Getränke im Zaum hält.. Aber immerhin – die Truppe wirken zufrieden.“ -
„Glorreiche Missgeschicke am Strand – Rover adé, Boot ahoi… oder so ähnlich“
Rannulf war wieder einmal früh auf den Beinen – oder besser gesagt: zu früh für alle anderen. Während der Rest der 501st irgendwo Patrouillen oder Beschaffungsmissionen nachjagte, tappte er durchs Arkadius und suchte Freiwillige.
„Hmm… WeizenWarrior und Sarafiya_Nici sollten doch noch hier sein…“ murmelte er.Tatsächlich fand er Hauptmann Nici im Lazarett, vertieft in akribische Inventur.
„Da ist unsere Frau Hauptmann – tüchtig, voller Elan und höchstwahrscheinlich leicht gefährlich!“ begann Rannulf mit gespielt ernster Stimme.Nici drehte sich langsam um, der Blick scharf wie ein Skalpell.
„Was zum Teufel hast du diesmal angestellt?“
„Ich? Harmlos wie ein Schäferhund! Der am wenigsten Katastrophen verursachende Rannulf!“ entgegnete er – und sah aus, als würde das Schicksal schon Popcorn bereithalten.
Nici lachte trocken und wandte sich zurück zu den Kisten.
„So vertieft, hm? Wie wär’s mit etwas Frischluft am Meer? Pack deine Sachen. Abfahrt in 10 Minuten!“Rannulf war verschwunden, bevor sie „Meer?“ zu Ende sagen konnte.
In den Baracken traf er WeizenWarrior, der lautstark Musik hörte und sein R&R genoss. Ein harmloser Eichhörnchen angriff auf die Fensterbank brachte ihn kurz zum Fluchen, doch er winkte ab. Rannulf schnappte sich zwei Biere, hielt eins hoch und grinste:
„Na, wieder im Entspannungsmodus? Wie wär’s mit nem kleinen Ausflug ans Meer?“Weizen zog skeptisch die Augenbraue hoch.
„Einfach so? Ohne Hintergründe?“„Ganz genau – einfach so. Abfahrt in 10 Minuten.“
Im Treppenhaus trafen sich Nici und Weizen. Beide schauten sich an, die gleiche Frage im Blick.
„Du auch?“„Ja…“ seufzte Weizen gequält.
„Ich wette, das hat was mit der Bootsbeschaffung zu tun.“
Weizen nickte, rollte mit den Augen: „Dann war’s das wohl mit R&R… hätte ich bloß gleich neue Kassetten in Novo besorgt.“Am Rover saß Rannulf schon am Steuer.
„Zeit ist Geld, und in der 501st ist Zeit verdammt knapp!“ rief Rannulf enthusiastisch.Die Fahrt zum Strand wurde begleitet von angeblich „guter Laune Musik von Basch“ – klang aber eher wie ein Funkgerät im Sterben. Am Strand angekommen regnete es in Strömen, graue Wolken hingen tief.
„Ist das nicht herrlich hier?“ schwärmte Rannulf.
„Ja. Herrlich. Wenn man Nebel und Regen romantisch findet…“ erwiderte Nici trocken.Weizen entdeckte ein Boot auf dem Meer. Während Rannulf den Rover am Waldrand abstellte, bereitete sich Nici auf den Sprung ins Wasser vor.
„Wer zuerst beim Boot ist, kriegt ne Flasche von meinem besten Rum!“ rief Rannulf.Nici grinste nur, zog Heatpacks und wasserdichte Kleidung hervor. Weizen drehte nach wenigen Metern wieder um:
„R&R klingt gerade verlockender.“Wenig später tuckerte Nici tatsächlich mit dem Boot zum Ufer. Über Funk meldete sie:
„Hab’s! Treffen am Strand.“Rannulf und Weizen stiegen in den Rover – und das Schicksal schlug wieder zu.
„Wir nehmen ne Abkürzung!“ verkündete Rannulf selbstsicher – und steuerte auf ein seichtes Wasserstück zu… das sich als deutlich tiefer entpuppte.„Nicht dein Ernst!!“ brüllte Weizen, während das Wasser durch die Fenster schoss.
Beide kletterten fluchend aus dem sinkenden Rover. Über Funk dröhnte Nici’s sarkastisches Lachen. Kurz darauf holte sie sie mit dem Boot ab.
„Das war mein Lieblings-Rover!“ jammerte Weizen.
„Dann tauf den nächsten gleich – bevor er schwimmt.“ spottete Nici.Rannulf tat so, als sei alles geplant gewesen:
„Seht’s positiv: Marsch zurück stärkt die Kondition. Ich nenne das Training.“Auf dem Rückweg stolperte Rannulf über eine besonders freche Kröte, die ihm fast die Stiefel vollspritzte. „Sehr subtil, kleiner Freund… sehr subtil.“ murmelte er trocken. Weizen nutzte die Gelegenheit für einen R&R-Kommentar:
„Vielleicht sollte ich mal Meditation am Strand einführen – ohne Rover, ohne Rannulf, ohne Überraschungen.“Schließlich verstauten sie das Boot sicher und machten sich zu Fuß auf den Rückweg nach Arkadius. Unterwegs hatten sie kurzen Funkkontakt mit lokishadow.
„Kleiner Zwischenfall am Strand. Rover schwimmt nicht so gut. Habt ihr vielleicht einen Vodnik übrig?“
Ein trockenes Knistern, dann Loki’s Lachen:
„Na, da habt ihr wieder ganze Arbeit geleistet. Anschauen könnt ihr sie gern – abgeben tun wir keinen.“
„War ja klar…“ murmelte Weizen und zog missmutig am Rucksackriemen.Nici grinste schief:
„Immerhin haben wir jetzt ein Boot. Rover gegen Boot – schlechter Deal sieht anders aus.“Wieder in Arkadius war Rannulf der Erste im Büro – triefend nass, aber mit dem Gesichtsausdruck eines Mannes, der gerade den Tag gerettet hat.
Rannulfs Fazit:
Mission abgeschlossen: Ein Boot eingesackt, ein Rover auf den Grund geschickt, Wasser bis zu den Knien – nasse Füße inklusive. Aber hey, glorreiche Missgeschicke sind immer noch besser als langweilige Einsätze ohne Zwischenfälle.
Kleiner Tipp am Rande: Der Fahrer sollte dringend einen Kurs in „Geländefähigkeit für Betriebsfahrzeuge auf Patrouillen der 501st“ belegen – bevor wir ihn noch gegen einen Baum oder den nächsten Rover tauschen müssen. -