Beiträge von Rannulf

Der Patch 1.29 wurde von BI auf 2026 verschoben.
Die neue Season bei GDZ startet trotzdem am 01.12.. Alle unser Server werden gewiped! (Infos)

    „Freiwillige gesucht – Überleben nicht garantiert, Ruhm schon“

    Die 501st ruft auf:


    Freiwillige werden gesucht – ob allein, als Gruppe oder ganze Fraktion. Wir brauchen jede Hand und jeden Abzugfinger, um den bevorstehenden Auftrag erfolgreich durchführen zu können.


    Gesucht werden:

    • Logistikpersonal – zur Sicherstellung von Nachschub, Transport und Versorgung. Ohne euch verhungern die Kämpfer und verdursten die Pioniere.
    • Pioniere – für technische Aufgaben, Improvisation vor Ort und alles, was mit „Basteln unter Lebensgefahr“ zu tun hat.
    • Kämpfer – für die Front. Euer Job: stehen, schießen, durchhalten. Reihenfolge egal.

    Ob ihr allein, als kleine Gruppe oder als organisierte Fraktion antretet, spielt keine Rolle. Jeder, der bereit ist, trägt zum Erfolg der Expedition bei.


    Zusätzlich wenden wir uns direkt an VCU  Smokey Eyes, Der Blaue Bob, DoT  at3nd0, Crocodile Dendi und BB  RazorSchwarz, lokishadow – wir zählen auf eure Unterstützung. Gemeinsam können wir die Vorfälle auf DeerIsle in Angriff nehmen und schneller Klarheit schaffen.

    Hier findet ihr die Ausrüstungsliste – achtet besonders auf die personalisierte Ausrüstung für jeden Soldaten.


    Und an die entlegenen Ecken von Chernarus (Vanilla) :


    Egal, ob ihr bisher fernab wart – schließt euch uns an.

    In der Vergangenheit haben wir erfolgreich mit Herz-Aus-Gold, Black Lion, Cala-j, Cone und HellhoundSamuel zusammengearbeitet.

    Auch ihr seid ein Teil dieses Landes, und mit eurer Hilfe können wir das Rätsel um DeerIsle schneller lösen.


    Die 501st – Wir geben euch eine Waffe, einen Auftrag … und eine sehr geringe Lebenserwartung.


    Meldet euch jetzt – die Expedition Force braucht mutige Männer und Frauen wie euch!

    Richturteil in Novo – Die Flikflak-Affäre


    Es war ein grauer Vormittag in Novo, der Platz vor dem Rathaus noch feucht vom Regen der Nacht. Rannulf saß auf seinem provisorischen Richterstuhl – eigentlich nur ein umgedrehter Munitionskasten – und nippte an einem Becher Rum-Kaffee.

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    Vor ihm standen zwei Überlebende, beide erhitzt, beide aufgebracht.


    Also, nochmal zum Mitschreiben“, begann Rannulf. „Sie,“ er zeigte auf den ersten, „behaupten, die Uhr sei gestohlen. Und Sie,“ er nickte dem zweiten zu, „haben einen Zettel, der angeblich ein Kaufvertrag sein soll.

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    Der zweite hob stolz das zerknitterte Papier in die Höhe. „Hier, das ist der Beweis! Sieht man doch!
    Sarafiya_Nici, die als Schreiberin diente, schielte auf den Zettel und verzog das Gesicht. „Das sieht eher aus wie ein Einkaufszettel… und selbst der ist halb verwischt.
    Da steht doch Uhr!“ rief der Besitzer des Papiers empört.
    Da steht ‚Zucker‘“, entgegnete Nici trocken.


    Die Menge lachte. Rannulf hob die Hand. „Ruhe im Gericht! Auch wenn’s kein richtiges Gericht ist. Sondern ein Militärgericht. Und auch wenn wir eigentlich gar keine Lust auf sowas haben.


    Während der Anhörung flogen nicht nur Worte. Die beiden Streithähne beschimpften sich lauthals als Dieb, Lügner und Schmutzfink, bis es schließlich zu Rangeleien kam. Sie packten sich gegenseitig am Kragen, rangen kurz auf dem Rathausboden von Novo und mussten von unserem Sicherheitspersonal auseinandergezogen werden.


    Schließlich stand Aussage gegen Aussage – keine Zeugen, keine brauchbaren Beweise.

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    Dann bleibt uns nur eine Lösung,“ brummte Rannulf und sah zu The Mighty Quin, der neben ihm stand und gelangweilt an einem Bolzen herumschabte.
    Duell,“ sagte Quin und grinste schief. „Klingt fair. Zumindest spart’s uns Papierkram.


    Ein Raunen ging durch die Menge.
    Mit Fäusten?“, fragte einer hoffnungsvoll.
    Leider nein,“ murmelte Rannulf, „die Streithähne haben Pistolen gewählt.
    War ja klar,“ knurrte Quin. „Immer wenn’s interessant werden könnte, entscheiden die sich für die laute Variante.


    Zwei alte .45er wurden herbeigeschafft, ohne Magazine, dafür mit je 25 Schuss. Rannulf seufzte. „Das hätte auch einfacher laufen können.


    Das Urteil wurde auf dem Rathausplatz vollstreckt. Die beiden griffen nach ihren Waffen, das Krachen der Schüsse hallte zwischen den Häusern wider. Nach wenigen Minuten ging einer der beiden getroffen zu Boden – tödlich verwundet.

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    Der andere taumelte, starrte auf seine Hände und murmelte: „Das… das wollte ich nicht… ich wollte sie nur verletzen, damit endlich Ruhe ist…“ Bevor das Sicherheitspersonal reagieren konnte, setzte er die Waffe an und drückte ab.


    Stille. Nur das Tropfen des Regens von den Dächern war zu hören.


    Rannulf rieb sich müde über den Bart. „Na wunderbar. Streit geschlichtet.
    Quin schnaubte, steckte sein Messer weg und meinte trocken: „Und ich dachte schon, ich müsste selbst noch eingreifen.
    Nici blätterte in ihren Unterlagen. „Und was machen wir jetzt mit der Uhr?
    Lagerbestand,“ entschied Rannulf. „Eine Flikflak mehr im Inventar. Wenigstens irgendwas.


    Er stand auf, streckte sich und nahm einen letzten Schluck Rum-Kaffee. „Wenn ich eins gelernt habe: Streitigkeiten um Tand enden selten friedlich. Aber immerhin wissen wir jetzt – eine Flikflak hält länger als zwei Sturköpfe.


    Quin nickte trocken: „Und kostet uns weniger Muni.

    Und für’s Protokoll: Das ganze Schauspiel wurde auf Bodycam aufgezeichnet – Beweismaterial für die Nachwelt, oder zumindest für den nächsten Gelangweilten, der Akten wälzen muss.

    Marschbefehl Expedition Force – Erkundung DeerIsle


    An: Sarafiya_Nici, WeizenWarrior

    Von: HQ 501st – Rannulf

    Einsatzort: Deerisle

    Auftrag:

    • Errichten Sie eine Forward Operating Base (FOB) auf Deerisle. Wählen Sie ein sicheres, unauffälliges Gelände in Küstennähe oder im Waldinneren.
    • Melden Sie Ihre FOB dem Oberkommando der 501st (OK-501). Sollte der Funk gestört sein, notieren Sie die Koordinaten und Details verschlüsselt (501st Standrad verschlüsselung nutzen).
    • Bei Kontaktbedarf mit Fraktionen handeln Sie vorsichtig und nur bei absoluter Notwendigkeit.
    • Nach Errichtung der FOB starten Sie Erkundungstouren. Notieren oder melden Sie alle relevanten Informationen.
    • Ziel: Geeigneten FOB-Standort finden, Gebiet kartieren, Ressourcen und Gefahren dokumentieren.

    Anmerkung:

    Die Route nach Deerisle ist unsicher. Falls ihr Schiff beschädigt wird oder verloren geht, müsst ihr improvisieren, euch neu finden und den Einsatz fortsetzen. Details zu einer Sammelstelle werden vor Ort ermittelt.

    Operationsbeginn: 12.09.25

    Marschbefehl: Marschbefehl Expedition Force – Erkundung DeerIsle

    Ort: DeerIsle

    Treffpunkt: Strand Ticket

    Teamspeak: ts.germandayz.gg


    1. Ausgangslage

    Das Schiff der beiden 501st-Mitglieder Sarafiya_Nici und WeizenWarrior ist während der Überfahrt nach DeerIsle gesunken. Beide Überlebenden konnten sich an die Küste bei Stonington retten, haben jedoch Ausrüstung verloren und den Funkkontakt zum OK-501 eingebüßt.

    Ihre Aufgabe ist es nun, erste Vorbereitungen für die Hauptoperation „S.T.A.G.-Schatten“ zu treffen.

    2. Eventdetails

    1. Startpunkt: Stonington
      • Spieler starten getrennt.
      • Hinweise zur Wiedervereinigung: kein OOG-Kontakt bis zum Treffen
      • Es heißt, es gäbe irgendwo eine Art provisorisches Lager für Neuankömmlinge.
    2. Verschlüsselung
      • Spieler müssen ihre FOB-Notizen verschlüsseln. Dazu wird eine einfache Caesar-Chiffre verwendet. Der benötigte Schlüssel (Zahl) wird beim Briefing bekanntgegeben.
    3. Spieler sammeln Infos über:
      • Ressourcen (Medikits, Nahrung, Munition)
      • Einheimische (Die das Gebiet bewohnen oder kontrollieren)
      • Gefahren (ungewöhnliche Kreaturen, unklare Bedrohungen, feindselige Umgebung)
    4. Zielsetzung
      • Aufbau einer provisorischen FOB auf DeerIsle
      • Erkundung und Kartierung markanter Orte (Touristenkarte nutzen um Marker zu setzen, verschlüsseln)
      • Kontaktaufnahme zu Einheimischen
      • Auffinden und Dokumentieren möglicher S.T.A.G.-Relikte und Gefahrenzonen
      • Ablage aller gesammelten Daten, Karten und Notizen in der FOB für das Hauptevent
    5. Ablauf
      • Überlebende müssen sich nach dem Schiffbruch in Stonington wiederfinden (kein OOG-Kontakt bis zum Treffen).
      • Suche nach einem geeigneten FOB-Standort.
      • Durchführung von Erkundungstouren.
      • Dokumentation durch verschlüsselte Logbucheinträge & Marker auf der Touristenkarte.
      • Hinterlegung der FOB-Position mittels Dead Drop (Notiz).
      • Finale: Beide verschwinden unter ungeklärten Umständen (Autounfall / Kletterunfall / PvP-Auseinandersetzung). Ihre FOB mit allen Informationen bleibt für die Hauptoperation bestehen.

    3. Siegbedingungen

    • Erfolgreicher Bau und Verschleierung einer FOB
    • Sammlung & Verschlüsselung von mindestens 3–4 markanten Orten auf der Touristenkarte
    • Ablage aller Daten (Karte, Logbucheinträge, Notizen) in der FOB
    • Dead Drop mit Hinweis auf den Standort der FOB wird platziert

    4. Hinweis

    Alle gesammelten Informationen, Karten und Notizen können im Haupt-Event von den Mitgliedern der Expedition Force gefunden und genutzt werden.


    „Kaffee, Akten, heldenhafte Nachtarbeit“

    Es ist spät am Abend. Die meisten Kameraden schlafen bereits, nur aus dem Büro für glorreiche Missgeschicke flackert noch Licht. Draußen raschelt der Wind durch die verlassenen Gassen des Lagers, ab und zu hört man das leise Knarren einer Tür im Nachbargebäude.


    Rannulf sitzt an seinem Schreibtisch, umgeben von Stapeln an Feldberichten, Lagerbeständen, Dienstplänen und Notizen von Durchreisenden. Die Tasse Kaffee dampft noch leicht neben ihm.


    Er zieht eine Akte aus dem Stapel – Beschriftung: EF-001/501 – und blättert sorgfältig durch.
    Rannulf denkt: „Das sollte uns mehr Flexibilität geben… Hoffentlich wird es auch was bringen.
    Mit gerunzelter Stirn setzt er seine Unterschrift unter das Dokument. Ein leises Quietschen der Stuhlrollen begleitet seine Bewegung.


    Er schließt die Akte und geht zum Regal mit den Fächern „Feldberichte“, „Lagerbestand“, „Archiv“, „Befehle“, „Operationen“ und „Kampfkraft“. Die Lampe über ihm wirft lange Schatten auf die Wand.
    Rannulf legt die Akte in das Fach „Befehle“, genau in den Bereich „OUT“. Morgen wird der Adjutant das Fach leeren und die Akte zur Kommandozentrale weiterleiten.


    Zurück am Schreibtisch nimmt er die Kaffeetasse, stellt sich ans Fenster und blickt hinaus in die dunkle, stille Nacht. Ein Eulenruf hallt von den Bäumen herüber.
    Rannulf murmelt leise: „Wir werden bereit sein.
    Er nimmt einen letzten Schluck, stellt die Tasse ab und legt sich schließlich hin, während das schwache Flackern der Lampe langsam aus seinem Blickfeld verschwindet.

    Fazit:


    „Trotzdem überlebt man hier schwerer als auf dem Schlachtfeld – kein Blut, keine Leichen, nur Papierstapel. Ein lautloser Attentäter, der einem Schnittwunden verpasst, bei denen man sich wünscht, man hätte doch lieber einen Schuss abbekommen.

    Militärische Anweisung: Gründung der Expedition Force der 501st

    Befehl Nr.: EF-001/501

    Datum: 10.09.25

    Gültig ab: Sofort

    Ausstellende Instanz: Hauptquartier 501st-Arkadius


    1. Zweck

    Die Expedition Force der 501st (im Folgenden „EF-501“) wird als flexible, krisenorientierte Einsatztruppe gebildet. Sie dient der schnellen Reaktion auf hochriskante Missionen, Krisengebiete und strategische Sonderoperationen. Die EF-501 arbeitet eigenständig, besitzt einen eigenen Befehlsstab und untersteht direkt dem Kommandeur Rannulf.


    2. Aufbau und Führung

    1. Expedition Force Command (EFC) – Hauptstab der EF-501
      • Kommandeur: Rannulf
      • Stabsmitglieder: werden fallabhängig nach Einsatzbedarf aus der 501st und der Allied Contingents berufen
      • Verbindungs-Offiziere: sie können aus den Reihen der angeschlossenen Fraktionen oder der größeren Gruppen rekrutiert werden.
      • Zuständig für Planung, Koordination und strategische Entscheidungen der EF-501.
    2. Kerntruppe – „Vanguard“ Besteht aus den regulären Streitkräften der 501st
      • Primäre operative Einheit der EF-501
      • Aufgaben: Frontoperationen, Absicherung, Durchsetzung von Einsatzbefehlen


    3. Erweiterte Einsatzkräfte

    Um die Flexibilität und Einsatzkapazität zu erhöhen, können folgende externe Kräfte eingebunden werden:

    1. Hauptgliederung: Allied Contingents (AC)
      • Dient als Sammelbegriff für alle externen Kräfte, die nicht zur regulären 501st gehören
      • Untergliedert nach Zugehörigkeit
    2. Subgliederungen:
      1. Volunteers (VL) – Freiwillige Einzelkämpfer
        • Direkte Einbindung in die Mission unter operativer Leitung der Vanguard
        • Werden je nach Fähigkeiten zugeteilt
      2. Faction Forces (FF) – Streitkräfte anderer Fraktionen
        • Integration in die EF-501 über temporäre Unterstellung
        • Eigene Subkommandeure, die direkt mit dem EFC kommunizieren
      3. Independent Groups (IG) – Gruppen, die keiner Fraktion angehören
        • Werden individuell auf Missionsebene eingebunden
        • Große Gruppen (ab 5): erhalten eigene Subkommandeure, die direkt mit dem EFC kommunizieren
        • Kleine Gruppen (bis 5): stehen unter operativer Kontrolle durch Vanguard


    4. Aufgaben und Einsatz

    • Durchführung von Kriseninterventionen in Gefahrenzonen
    • Sicherstellung der Einsatzziele durch koordiniertes Vorgehen von Vanguard und Allied Contingents
    • Flexible Aufnahme neuer Kräfte in Abhängigkeit von Einsatzbedarf


    5. Kommunikation und Berichtswesen

    • EFC ist zentrale Koordinationsinstanz
    • Alle Subgliederungen melden sich ausschließlich über ihre zugewiesenen Verbindungsoffiziere
    • Strikte Einhaltung der Befehlswege wird vorausgesetzt


    6. Inkrafttreten

    • Diese Anweisung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft
    • Alle zugewiesenen Kräfte der EF-501 haben die Struktur anzuerkennen und einzuhalten


    Unterzeichnet:

    Marschall Rannulf

    501st – Büro für glorreiche Missgeschicke

    „Vorboten im Rauschen“


    Rannulf saß spätabends in seinem Büro. Das Glas Rum in seiner Hand spiegelte das matte Licht der Öllampe, während er aus dem Fenster auf die dunklen Straßen von Novo starrte. Normalerweise hätte er diesen Augenblick genutzt, um sich innerlich über die jämmerliche Disziplin der Truppe lustig zu machen oder den nächsten sarkastischen Bericht zu verfassen. Doch heute blieb das Grinsen aus.


    Etwas stimmte nicht.


    Das Rauschen im Radio, das sich seit Tagen wie ein lästiger Schatten über die Nächte legte, bohrte sich in seine Gedanken. Und Sgt. Krächz – der alte Rabenvogel – hatte sich seit seiner letzten Ansage nicht mehr gemeldet. „Feldmessungen“ hatte er gesagt, ohne genauer zu erklären, wohin er eigentlich unterwegs war. Für Krächz war es untypisch, so wortkarg zu verschwinden. Normalerweise fand er immer einen Weg, einen Kommentar durch das Funkgerät zu krächzen – sei es über Disziplin, über die Musik von Stonington oder einfach nur, um jemanden zu nerven. Doch nun… Stille.


    Rannulf nahm einen Schluck Rum, griff dann zu den Unterlagen auf dem Schreibtisch und begann, die Logistikberichte zu studieren. Lagerstände, Munitionslisten, medizinische Vorräte – alles gut gefüllt. Eigentlich kein Grund zur Sorge. Eigentlich. Trotzdem beschlich ihn dieses nagende Gefühl, dass „gut gefüllt“ nicht reichen würde, wenn das, was sich da anbahnte, über sie hereinbrach.


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    Er seufzte, zog einen Stift hervor und begann, einen Logistikbefehl zu verfassen. Schritt für Schritt, sachlich, nüchtern. Dann stockte er, runzelte die Stirn – und murmelte:
    Verdammt… den Kaffee hab ich auf der Liste vergessen.


    Er legte den Stift beiseite, nahm das Blatt, ging eine Etage höher und pinnte den Befehl an das Notizbrett. Ohne Kaffee würde die 501st zwar kämpfen, aber wahrscheinlich deutlich schlechter gelaunt.


    Kurz darauf versammelte er die Truppe. Seine Stimme war fest, als er sprach:


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    Männer, Frauen und sonstige wandelnde Katastrophen der 501st – wir bereiten uns auf dunkle Zeiten vor. Wir wissen nicht, was uns erwartet. Aber verdammt sollen wir sein, wenn wir nicht vorbereitet sind. Jeder folgt dem Logistikbefehl. Nicht nur persönliche Ausrüstung, sondern auch jede verdammte Schraube, jeder Tropfen Sprit, jedes Verbandspäckchen muss im Notfall einsatzbereit sein. Wir sind vielleicht nicht die Größten, aber wir sind die Hartnäckigsten.


    Er ließ die Worte wirken, nickte knapp und schickte die Leute auseinander.


    Zurück im Büro schenkte er sich den Rest Rum ein. Auf seinem Tisch lagen weitere Akten, die auf seine Aufmerksamkeit warteten. Rannulf rieb sich die Schläfen, atmete tief ein und sah erneut aus dem Fenster.


    Scheiße“, murmelte er leise, „es wird unruhig werden.


    Und dann begann er, die nächsten Schritte sorgfältig zu planen.

    Feldbericht: Marschall Rannulf der 501st auf Chernarus

    Ausgabedatum: 09.09.2025

    Gültigkeit: Bis auf Widerruf

    Verteiler: Alle Angehörigen der 501st


    1. Persönliche Ausrüstung

    Jeder Soldat führt die standardisierte persönliche Ausrüstung nach Vorschrift mit:

    • Schutzweste (Zugehörigkeit)
    • Helm mit Kennzeichnung der Zugehörigkeit
    • Taktischer Rucksack
    • Funkgerät inkl. Ersatzbatterien
    • Erste-Hilfe-Kit
    • Kampfmesser / Multitool
    • Taschenlampe, Stirnlampen oder Nachtsichtgeräte
    • Feldkarte, Kompass, Notizblock

    2. Aufklärung & Sicherung

    Für Aufklärungs- und Sicherungsaufgaben sind mitzuführen:

    • Ferngläser / Rangefinder
    • Probenbehälter (Röhrchen, Dosen, Beutel)
    • Markierungsmaterial (Sprühdosen, Stofffetzen, Marker)

    3. Bewaffnung & Munition

    Die Bewaffnung wird durch die Einsatzleitung nach Funktion zugewiesen. Mindeststandard:

    • Primärwaffe (Sturmgewehr, DMR oder Scharfschützengewehr je nach Rolle)
    • Sekundärwaffe (Pistole)
    • Messer (persönlich, zusätzlich zum Multitool)
    • Munitionsreserven, Magazinbestückung gemäß Befehlslage
    • Rauch- und Blendgranaten
    • Handgranaten / Sprengmittel (nach Freigabe durch Führung)


    Die folgenden Punkte betrifft die gesamte Truppe – die Ausrüstung muss gemeinschaftlich bereitgestellt werden, nicht von jedem Einzelnen.


    4. Logistik / Truppversorgung

    Für die Sicherstellung der Einsatzbereitschaft sind mitzuführen:

    • Wasserkanister / Feldflaschen
    • Konservierte Rationen / MREs
    • Tragbarer Kocher + Gaskartuschen
    • Powerbanks / Batterien für Funk & Scanner
    • Kleinwerkzeug (Schraubenzieher, Zange, Drahtschneider)


    5. Basisbau / Außenposten

    Für die Errichtung temporärer Stellungen und Außenposten sind mitzuführen:

    • Werkzeugtaschen mit Hammer, Beil, Säge, Schraubendreher
    • Nägel, Schrauben, Drahtrollen (kompakt verpackt)
    • Faltbare Schaufeln / Spaten
    • Tragbare Stacheldrahtrollen
    • Kabelbinder / Klebeband
    • Tarnnetze
    • Seile / Paracord
    • Kanister mit Treibstoff
    • Tragbare Funkstation (Kofferformat)


    Befehlslage

    Die Truppe tritt einheitlich ausgerüstet auf.

    Abweichungen in persönlicher Ausrüstung sind untersagt.

    Mangelmeldungen sind unverzüglich an die Logistikabteilung der 501st weiterzugeben.

    Zusätzliche Ausrüstungsgegenstände können je nach Einsatzlage zugewiesen werden.


    Chaos? Kennen wir. Machen wir selbst genug. – 501st.

    gez.

    Marschall Rannulf

    501st – Büro für glorreiche Missgeschicke