Ich sollte noch ergänzen, dass sich in der EF ein neuer Ausdruck etabliert hat: „zu Müllern“ – ein Begriff, der verwendet wird, wenn wichtiges logistisches Material auf mysteriöse, aber äußerst effiziente Weise in erstaunlichen Mengen beschafft wird.
Niemand weiß genau, wie es passiert … nur, dass es funktioniert
Der Tag begann friedlich – was in Deerisle schon verdächtig genug ist. In Groothill trafen wir auf die + CRK + Tobi, ein selten freundliches Gespräch. Thema war das verlassene Labor in Devil’s Eye. Man sprach von einem Fremden in Weiß, der im Süden leben soll. Ob Mythos oder Mann, bleibt abzuwarten.
In Stonington, beim Autohandel, trafen wir Moe, um Antworten zu finden.
Der Fremde in Weiß? - Nie gesehen.
Ein Labor in Devil’s Eye? - Nie gehört.
Hinweise zu Enigma-Verschlüsselung? - Paris Island, dort stünde angeblich ein Hochleistungs-PC, gut genug, um die Enigma-Verschlüsselung zu knacken.
Stromversorgung? Laut Moe sei das AKW tot. Keine Generatoren mehr, wir müssten uns anders behelfen.
Mitten in der Unterhaltung kam ein verletztes BBS-Mitglied zu uns, angeschossen, kaum noch auf den Beinen. Kurz darauf weitere Schüsse – diesmal traf es Zwie8el schwer. Der Klang ließ auf eine M300 schließen.
Die EF-Einheiten teilten sich auf, suchten nach dem Schützen. Auf dem Glockenturm wurde eine verdächtige Gestalt gesehen. Beschreibung passte zu einer Einheimischen namens Zara. Fast zeitgleich ging Moe zu Boden, bewusstlos. Mit letzter Kraft schaffte er es in seinen Land Rover und raste davon.
Die Fragen werden größer: Haben sich die Einwohner von Stonington offen auf die Seite der S.T.A.G. geschlagen? Und wenn ja, wo endet dann die Front – und wo beginnt der Hinterhalt?
Der Vorfall wurde dem D.E.P.P. gemeldet, um schnellstmöglich eine Analyse zu erhalten.
Während des Aufenthaltes der Expedition Force (EF) im Bereich Stonington/BBS-Autohandel kam es zu einem gezielten Beschuss auf verbündete Kräfte.
Gefallener: Zwie8el (vermutlich M300 – basierend auf Augenzeugenangaben zum Schussgeräusch)
Verwundete: Moe (bewusstlos), Rick (Schussverletzung)
Augenzeugenberichte deuteten zunächst auf eine Person auf dem Glockenturm hin, äußerlich passend zur Beschreibung einer Überlebenden namens Zara.
2. Untersuchungsmethoden D.E.P.P.
Ballistische Rückverfolgung der Einschlagwinkel.
Dekodierte Funkschnipsel aus dem Bereich Stonington (gesichert von improvisierter Funkstation „Rannulf-Box Mk.II“).
Korrelation von Bewegungsmustern auf Grundlage von Sichtungen, Schussfolge und Waffenprofilen.
3. Ergebnisse
Die berechneten Schusskanäle zeigen eine Abweichung von 17° zum Glockenturm → Täter konnte dort nicht gestanden haben.
Funkschnipsel und Bewegungsdaten deuten auf zwei externe Signaturen hin, die als AOC Ingame und Robertosmrtka identifiziert werden konnten.
Zuordnung der Schützen zu den einzelnen Treffern ( Zwie8el, Moe, RickSanchez) konnte jedoch nicht eindeutig erfolgen.
Zara wird durch Abgleich der Zeitmarken entlastet. Position und Waffenprofil stimmen nicht mit den Taten überein.
4. Bewertung
Der Angriff war koordiniert von externen Akteuren.
Ein gezielter Zusammenhang mit BBS-Handelsplatz konnte nicht nachgewiesen werden.
Risiko einer Fehlinterpretation durch Augenzeugen war hoch – Korrektur durch D.E.P.P.-Analyse notwendig.
5. Empfehlung
Keine Eskalation gegen Zara oder BBS aufgrund falscher Verdachtslage.
Weitere Überwachung durch D.E.P.P. empfohlen, Schwerpunkt: Stonington Nord, erhöhte Turm- und Dachpositionen.
Erinnerung: EF sollte „nicht immer zuerst auf Glockentürme zeigen“.
Anmerkung der D.E.P.P.-Sachbearbeitung:
„Die Wahrheit ist manchmal so klar wie Nebel über Chernarus. Wir wissen nur: Es war nicht Zara– alles andere bleibt ein Schachspiel.“
Signiert:
Hauptmann Dieter Falkenberg (Leiter D.E.P.P.)
Fazit des Tages:
Die Lage ist angespannt wie ein zu straff gespannter Draht. Ein Funke reicht, und wir haben ein Feuerwerk, das niemand mehr kontrollieren kann. Und wenn die falschen getroffen werden, ist alles, was wir hier aufbauen, verloren. Genau das darf nicht passieren – nicht im Sinne der EF.
Heute roch alles nach Sumpf, Schweiß und falschen Versprechen. Unsere Kundschafter haben einen Hinweis aus einem Verhör verfolgt – angeblich sollte sich S.T.A.G. im Moor eingenistet haben. Viel Gerücht, wenig Handfestes, aber immerhin genug, um einen sechsköpfigen Einsatztrupp loszuschicken.
Kaum vor Ort, Funkmeldung: Acht Mann starkes S.T.A.G.-Sicherungselement im Zielgebiet. Neutral reagiert, hieß es.
Also schickten wir Black Lion nach vorn, als Verhandlungsstimme. Er kam keine drei Schritte weit – dann eröffneten sie ohne Vorwarnung das Feuer. So viel zum Thema Neutralität.
Das Gefecht war hart. Wir brachen ins Gelände ein, stellten aber fest, dass die Gegner bereits in besseren Stellungen saßen – Hochhaus im Zentrum und eine Hütte nahe des alten Supermarkts. Verluste auf beiden Seiten. Dann der nächste Schlag ins Gesicht: Zivilisten tauchten auf, plünderten mitten durch die Schusslinie Ausrüstung und verschwanden im Turm.
Ob Wahnsinn oder Berechnung, lässt sich schwer sagen.
Schließlich kam der Befehl: Abwarten. Verdeckte Position halten. Wir sahen zu, wie die Reste von S.T.A.G. gemeinsam mit den Zivilisten die Zone verließen – mit mehr Ausrüstung, als uns lieb sein kann. Übrig blieb kaum etwas: eine zerknitterte Notiz, ein paar Wracks, nichts, das uns wirklich weiterhilft.
Doch ein Detail bleibt hängen: Gerüchte über ein Rekrutierungszentrum in Stoningten. Wenn die Zivilisten dort mit S.T.A.G. gemeinsame Sache machen, dann haben wir ein Problem, das größer ist als jeder Sumpf.
Die Frage, die mir nicht aus dem Kopf geht: Wem können wir auf Deerisle überhaupt trauen?
Das wird beim nächsten EFC-Briefing auf den Tisch müssen.
Bis dahin: Wir halten uns bedeckt und zählen Munition.
„Hier spricht Kommandeur Rannulf von der Expeditionsforce 501st. Achtung, wichtige Mitteilung...
Berichte der letzten Tage sind auf meinem Schreibtisch gelandet. An einigen Stellen wäre ein diplomatischeres Vorgehen wünschenswert gewesen. Als Leiter der Expeditionsforce rufe ich daher ein Treffen mit den Vertretern der Einheimischen ein, um die Vorfälle zu klären und zu besprechen, wie eine künftige Zusammenarbeit oder Koexistenz ohne unnötige Gewalt gestaltet werden kann.
Ich habe bereits Funkkontakt mit Bürgermeisterin Zara aufgenommen und bitte sie, als neutrale Instanz einen sicheren Ort für das Gespräch bereitzustellen.
Es liegt mir persönlich am Herzen, dass die EF keine weiteren unnötigen Übergriffe auf unschuldige Einheimische verübt.
Daher mein dringender Aufruf: Nehmt an diesem Treffen teil, damit wir gemeinsam eine tragfähige Lösung erarbeiten können.
Mit Booten fuhren wir zum Sammelpunkt, lasen BB auf und machten uns weiter zum Abreiseort. Auf Deerisle angekommen, erwarteten uns + CRK + Franky und + CRK + Tobi vom CRK. Wir verstauten die zusätzliche Ausrüstung in einem Haus, doch kaum war das erledigt, hörten wir die ersten Schüsse.
Ich befahl, das Gebiet zu sichern. Die FF gingen in den direkten Konflikt, während die Vanguard Deckung gab. Die Volunteers wurden kurzerhand der Vanguard unterstellt. Der Feind? Offenbar S.T.A.G.-Sicherheitstruppen. Ergebnis: Drei Ausgeschaltete auf ihrer Seite, zwei Schwerverwundete auf unserer.
Währenddessen stieß die Vanguard in den Tunneln auf menschliche Überreste – und ein Dokument. Dieses wird nun vom „ Ersetzbares Crewmitglied“ untersucht. (Immerhin erfüllt sie ihren Namen bisher nicht.)
Erster Meilenstein: Wir sind gelandet. Deerisle nimmt uns in Empfang – mit Leichen und Papierkram.
Danach zogen wir weiter zur Wasserüberquerung. Während des Gefechts hatte ich kurz Kontakt mit einer einheimischen Gruppe namens BBS, die uns Hilfe beim Transport anbot. Leider geschah bei der Abholung ein Missgeschick: Ein LKW kam näher, und noch ehe jemand klarsehen konnte, eröffnete einer das Feuer – kurz darauf fast der ganze Trupp. Der LKW fuhr nur noch auf den Felgen davon. Sieg für die Expedition Force, Niederlage für die Reifen.
Bei Grood Hill legten wir einen Halt ein, um Ersatzteile für das beschädigte Fahrzeug zu bekommen. Dort sprachen wir auch mit den Einheimischen über mögliche Außenposten. Wir wurden fündig: Ein brauchbarer Platz, schnell gesichert und mit einer improvisierten Barracke für unsere Logistik versehen.
Da es schon spät wurde, blieb uns nichts anderes, als den ersten Tag zu beenden.
Fazit: Wir sind angekommen. Wir leben noch. Der erste Eintrag ins Tagebuch – möge es so bleiben.
Hier landen die Feldberichte, Tagebuchfetzen und abgerissenen Notizzettel der Expedition Force. Ob nüchterner Lagebericht oder verstörendes Gekritzel am Lagerfeuer – das Archiv vergisst nichts.
ob komplett-Bambi oder alter Hase – im Event ist das völlig egal, wir kriegen alle durch. =)
Das Event findet auf Deerisle statt. Da es serverübergreifend ist, können Spieler von Chernarus Vanilla und Survival teilnehmen:
Survival-Spieler reisen per Reisepunkte (mit Handgepäck) nach Deerisle.
Vanilla-Spieler nutzen das sogenannte „Strandticket“ (Fresh Spawn) und starten bei Stonington.
Wenn du noch keinen Charakter auf Deerisle hast, kannst du als Vanilla-Spieler einfach frisch ins Event einsteigen. Der Plan ist, dass sich die Vanilla-Teilnehmer am Anfang erstmal untereinander finden und dann gemeinsam Kontakt zur EF-501 aufnehmen.
Der eigentliche Treffpunkt entwickelt sich im Verlauf des Events.
Solltest du schon einen Charakter auf Deerisle haben (z. B. wie Black Lion), kannst du natürlich versuchen, dich direkt mit den anderen zusammenzutun und schneller bei der EF-501 aufzuschließen.
Am besten haltet ihr euch grob im Raum Camp Eagle auf und lauscht dem Funk – da kommt ihr sicher schneller auf Spur.
Wenn du mir noch deine bevorzugten Rollen mitteilen könntest, trag ich das für dich ein. Eingetragen bist du ja schon einmal.