Hi Whoomba!
Ich grüße dich ![]()
Freut mich, dass du Interesse hast, auf dem Vanilla mitzumischen. Du darfst mir gerne deine Steam-ID oder am besten Discord-ID schicken, dann lade ich dich auf unseren Discord ein. Dann lernst du uns kennen und wir können schauen, mit wem du dann bei Gelegenheit mal durch die Gegend ziehen kannst. Gerade sind ja einige Neue in der Gruppe, die Weggefährten suchen ![]()
Liebe Grüße!
Herz
Beiträge von Herz-Aus-Gold
-
-
23. März 2023 – Wipe-Day
Ich öffne meine Augen und sehe als Erstes jede Menge Container. Die grelle Sonne blendet mich und als ich an meinem Körper hinabsehe, entdecke ich die typische Kleindung eines Bambis: Kurze Wanderhosen, ein zerschlissenes T-Shirt, - selbstverständlich in Rot - und makellose Sportschuhe. Aber hey, die Frisur und das Makeup sitzen! Spaß bei Seite… Es ist wieder Wipe-Tag. Für die Unwissenden unter euch eine kleine Erklärung: In Chernarus wird schon seit Anbeginn der Zeit in gefühlt regelmäßigen Abständen „reiner Tisch“ gemacht. Es gibt eine große Reinigungsaktion, wenn man so will. Und zwar nicht durch Kriege, Seuchen, Hungersnöte oder dergleichen. Mehr durch eine höhere Instanz, wenn man so möchte. Wenn das der Fall ist, werden alle Überlebenden zurück in die Küstenregion versetzt und natürlich aller Ausrüstung beraubt. Das bedeutet auch, dass sämtliche Lager, Basen, Camps, Zelte und so weiter alle verschwunden sind. Früher war das für mich immer schrecklich. Ich meine, was soll das alles? Man setzt sein Leben aufs Spiel, sammelt und baut auf, nur damit es dann plötzlich alles weg ist. Von einem Moment auf den anderen, fast wie durch eine unsichtbare große allmächtige Gewalt. Ich weiß noch, dass ich eine Zeit lang kurz vorm Aufgeben war, weil das alles einfach sinnlos erschien. Das waren aber auch Zeiten, in denen man nie genau wusste, wann es wieder so weit sein würde. Wie hält man so etwas aus? Lange Zeit habe ich Chernarus den Rücken gekehrt. Tja und dann landete ich hier in dieser Gemeinschaft, von der ich hier schreibe. Und wisst ihr was? Die Überlebenden scheinen diesen „Wipe“, also die große Reinigungsaktion regelrecht zu feiern! Man weiß im Vorfeld, wann es soweit ist und dementsprechend wird am letzten Tag nochmals richtig „die Sau rausgelassen“. Die Stimmung ist einfach unbeschreiblich und es gibt sogar Leute, die sich diesen Wipe regelrecht herbeigesehnt haben. Denn er hat auch positive Nebeneffekte: Es gibt neue Veränderungen in Chernarus zu erkunden. Ich erinnere mich noch daran, als das Klima beispielsweise von „saukalt“ zu „arschheiß“ wurde und wir dann in der Sommerzeit gefühlt alle paar Sekunden ein Bad in einem Tümpel nehmen mussten… Okay, das war eine ziemlich verquere Änderung, aber wir haben geschwitzt wie Schweine. Hmm… das sind gerade sehr viele Schwein und Sau-Referenzen, gebe ich zu. Tut mir auch irgendwie leid. Aber mein Magen knurrt und ich vermute ich denke einfach nur ans Essen. Wo war ich? Achja. Also, man weiß nie so genau was passiert und über die Jahre hinweg hat sich eine Akzeptanz und vor allem auch eine Erwartung in Bezug auf den „Wipe“ eingestellt. Nach dem Wipe sind alle gleich: Bambis. Und genau als solches durchstreife ich jetzt die Container. Vorsichtig, denn erfahrungsgemäß sind die Überlebenden nach einer Reinigungsaktion nicht immer freundlich gesinnt.
Ich erinnere mich an Zeiten, da war es besonders nach einer solchen Aktion so, dass erst einmal der Stärkere versuchte zu überleben. Für meine Lebenseinstellung eher unpassend. Daher schleiche ich mich an die Container heran und versuche herauszufinden, wo ich bin. Ich finde einen roten Motorradhelm und durchsuche das Hafengebiet. In einiger Entfernung sehe ich ein havariertes Schiff. Okay, ich weiß sofort, wo ich bin. Die Container, der Hafen, das Schiff… ich bin mitten zwischen Prigorodki und Chernogorsk im Industriegebiet gelandet. Das muss Schicksal sein, denn Prigorodki wird für uns Samariter immer eine besondere Bedeutung haben. Dort wurde das erste offizielle Bambi-Auffanglager errichtet. Es scheint, als wolle das Schicksal mich genau an diesen Ort zurückführen. Eigentlich hatte ich nicht vor, dort nochmals vorbeizukommen. Nach allem, was geschehen ist… aber es ist Wipe-Tag und Prigorodki ist genauso gut wie irgendwo anders. Ich drehe eine Schleife über den kleinen Militär-Außenposten auf dem Hügel und durchsuche die Zelte. Ein paar Schuhe nehme ich gleich mit, denn Schuhe sind wichtig! Eine Weste ist ebenfalls sehr praktisch, da ich mir so mehr Dinge einstecken kann. Tja und weiter geht es in Richtung Chernogorsk. Dort untersuche ich erst einmal ein Wachhäuschen, nehme mir eine kleine Skorpion für den Notfall mit sowie eine warme Daunenjacke für eventuelle Bekanntschaften unterwegs. In der Klinik finde ich eine Jacke der typischen roten Notarztkleidung. Sie hat nur auf mich gewartet… alle Bedenken sind wieder verflogen und ich ziehe sie mir an. Ich greife mir so viele medizinische Güter, wie ich kann und renne los in Richtung Prigorodki. Während ich laufe und weitere Schuppen nach Brauchbarem durchsuche, melden sich auch meine Freunde Jammet, Opi, Blue und Hikaru über Funk. Blue hat ein neues Leben bekommen und er ist nicht mehr sauer auf mich. Allerdings wird nun die Tatsache, dass ich einen Überlebenden getötet habe, immer in unser Gedächtnis gebrannt sein. Ich bin froh, dass es meinen Freunden soweit gut geht. Die drei sind ebenfalls in Chernarus angekommen und versuchen sich durchzuschlagen. Jeder auf seine Art. Dabei treffen sie auch auf anderen Überlebende, aber die Kontakte halten sich in Grenzen. Man scheint auf Abstand bedacht zu sein. Ich nehme mir eine lilafarbene Daunenjacke für die Kleidersammlung, finde ein paar Tomatensamen in einem Gewächshaus und als ich die Türe eines weiteren Schuppen öffne, strahlen meine Augen erfreut. Da steht doch tatsächlich ein Fass! Ein blaues Fass. Ich arrangiere mein Inventar neu und nehme das Fass auf. Oh Mann bin ich langsam! So kann das noch eine Weile dauern, bis ich in Prigorodki ankomme. Aber das Fass ist es mir wert und ich laufe nun unbeirrt weiter durch das Randgebiet von Chernogorsk. Begleitschutz wäre jetzt nicht schlecht, aber man kann nicht alles haben. Ich weiß, dass gleich etwas Schreckliches passieren wird. Ich weiß es einfach! Blue fragt nach einem Treffpunkt und wir vereinbaren uns dort zu treffen. Ich betone, dass ich dort eigentlich kein großes Camp mehr aufbauen wollte. Zu viel ist passiert und zu groß war die Versuchung für unsere beiden Sniper-Freunde und die nackten Assi-Bambis. Aber irgendwie fühle ich mich jetzt doch verpflichtet, dort zumindest etwas Kleines aufzubauen. Ausgerechnet Blue ermuntert mich: „Das kann auch jederzeit woanders passieren…“ Und damit hat er wohl auch vollkommen recht. Auch Opi bestätigt: „Sobald die sehen, wo du bist, sind die da eh alle wieder.“ Ich werde mich wohl mit dem Gedanken abfinden müssen, dass ich trotz meiner Gutmütigkeit – oder vielleicht auch gerade deswegen? – das Böse anziehe. Egal, wohin wir gehen, wir werden auf Neider und Zerstörer treffen. Ich vertreibe die dunklen Gedanken. Es muss nicht so kommen…
Jammets Nachrichten lenken mich etwas ab. Er hat Schwierigkeiten, etwas Essbares zu finden, aber auch er hat ein Fass und ein Zelt gefunden, dass er in Sicherheit bringen möchte. Wie gerne würde ich ihm jetzt helfen, aber ich bin gerade noch immer dabei, mein Fass zu transportieren. Ich fasse einen Entschluss: Ich laufe mit diesem Fass nun direkt auf den Gleisen nach Prigorodki und wenn ich dabei abgeschossen werde, dann soll es so sein! Jammet bestätigt, er ist auch unterwegs zum Treffpunkt. Quälend langsam laufe ich weiter, schaue noch bei den Containern, als hinter ein Giftgasangriff auf das Krankenhaus in Chernogorsk stattfindet. Ich bin zum Glück in sicherer Entfernung, aber für den Moment bin ich froh und erleichtert, dass ich nun nicht mehr dort bin. Ich überquere das Hafengelände, als ich plötzlich in einiger Entfernung eine Bewegung ausmache. Ich grüße den Fremden freundlich mit einem „Hallooo!“. Zunächst möchte ich das Fass abstellen, aber ich beschließe, das Schicksal auf die Probe zu stellen. Beweise mir, dass nicht alle Bambis schlecht sind! So flehe ich das Schicksal an, während ich versuche, ein Gespräch anzufangen. „Hallo, wer bist denn du?“, beginne ich. „Hannes… ich bin der Hannes“, stellt sich mein Gegenüber vor. Allerdings versteht er mich wegen meines Motorradhelmes ganz schlecht. Ich ziehe schnell den Helm aus, in der Hoffnung, dass dies keine Falle ist. Aber wenn er mich angreifen wollte, hätte er das längst getan. Mit dem schweren Fass in beiden Händen kann ich mich ohnehin nicht wehren. Ich heiße ihn in unserem Chernarus willkommen – es scheint da draußen wohl viele zu geben – und frage ihn, ob er etwas benötigt. Aber er winkt ab und möchte eigentlich nur weiter. „Okay, ich gehe dann weiter in die Richtung, mein Bambi-Camp aufbauen.“, verabschiede ich mich. Er lacht: „Ja, mach das! Tschüs!“ und rennt weg. Wow… der war wirklich richtig nett. Ich hatte schon Angst, er würde mich umbringen. Puh… Auf diese Weise neu moralisch bestärkt in meinem Vorhaben, durchquere ich weiter das Hafengebiet.
Ich laufe weiter und am Rand des Gebietes sehe ich an einer Mauer tatsächlich noch eine Bewegung. Noch ein Überlebender. Ich weiß nicht, ob ich mich nun freuen soll oder nicht… Klar, Hannes war nett. Aber wie groß sind die Chancen, dass der andere ebenfalls friedlich ist? Ich riskiere es und laufe mit dem Fass auf ihn zu. „Hallooo!“, beginne ich wieder, „Hallooo, ich seh dich!“. Aber statt eines scheuen Bambis, rennt der Fremde mich zu und grüßt. Allerdings klingt die Begrüßung doch leicht… irre? Er wirkt in der Tat etwas stürmisch. Ich laufe zwei Schritte zurück. „Tu mir nichts! Tu mir nichts!“, wiederhole ich. Aber er kommt immer näher. Ich laufe weiter vor ihm weg, so schnell das mit einem Fass eben geht. Er folgt mir. Ich laufe, er läuft. So geht es einige Sekunden, dann streckt er seine Hand nach mir aus. Ich will weg, einfach nur weg! Was macht der denn? Hä? Ich glaube fast, er möchte meinen Puls fühlen… eigenartiges Begrüßungsritual. Vielleicht ist er auch geistig verwirrt? Der Wipe hat manchmal solche Folgen. Okay… also wenn er verwirrt ist, sollte man ihn nicht verärgern. Ich versuche ein Gespräch in Gang zu bringen. „Wer bist denn du? Hast du auch einen Namen?“, frage ich ihn, während ich langsam weiterlaufe. „Hab ich nicht, nein.“, kommt die Antwort. Er klingt nun etwas klarer bei Verstand, aber die Antwort ist natürlich alles andere als beruhigend. Seine Stimme erinnert mich an jemanden aus unserer Gruppe, aber er glaubt es nicht so recht. Schade… ich frage ihn, ob er etwas braucht, aber er verneint. Irgendwie ist mir der Typ nicht so ganz geheuer. Aber er bestätigt, dass er auch normalerweise im anderen Chernarus unterwegs ist. Okay… also ein Gast hier. Cool. Ein komischer Gast, aber ein Gast. Ich wünsche ihm, dass er bald wieder dorthin zurückkann. „Wieso, hast du Angst hier?“, fragt er lachend. „N…Nööö….“, lüge ich möglichst ruhig. „Ich hab nur gehört, dass euch euer Chernarus sehr wichtig ist.“ Nein, das kauft er mir nicht ab. Also ergänze ich: „Weiß du, Angst hab‘ ich generell immer. Ich bin die Person, die hier immer alle Leute anspricht. Angst gehört immer dazu.“ Er erwidert: „Angst ist kein Grund in Chernarus.“ Er versucht tiefgründig zu klingen, aber so wirklich erkenne ich den Sinn in der Äußerung nicht. Angst ist eine ganz natürliche Emotion. Nur wer sie kennt und überwindet, findet Mut. Das ist mein Motto. Aber warum soll Angst wofür kein Grund sein? Ich verstehe es einfach nicht. Aber gut, vielleicht ist er wirklich noch etwas verwirrt, mein mysteriöser Begleiter. Immerhin bin ich noch am Leben, das soll mir für den Moment genügen. „Angst ist nur ein Symptom“, gebe ich milde lächelnd zurück. Da scheinen wir einer Meinung zu sein, denn er bestätigt: „Richtiiiich.“ Okay… ich bin verwirrt. „..lernt man in der CRK-Schule“, fügt er noch hinzu. Ja, die sollte ich vielleicht mal irgendwann besuchen. Ich habe Gerüchte gehört, von einer Gruppe im anderen Chernarus. Diese Gruppe ist extrem gut organisiert und versorgt dort alle Überlebenden, die Hilfe brauchen. Fast so wie wir, aber doch anders. Tobi hatte ich ja schon kennengelernt. Er gehört auch zu dieser CRK-Gruppe. Sie nennen sich „Chernarus Rotes Kreuz“, glaube ich. Nun ja und wir sind eben die Samariter. Jedes Chernarus da draußen braucht seine Version von hilfsbereiten Überlebenden, schätze ich. Wir laufen weiter und ich sehe tatsächlich den Brunnen in einiger Entfernung. Mein Begleiter folgt mir nach wie vor, dreht sich aber irgendwie wild in der Gegend herum. Er weist mich darauf hin, dass etwas weiter hinten noch ein Fass steht. Ich bedanke mich für den Tipp und wir beide betreten zum ersten Mal seit dem Wipe Prigorodki. Ohne Zelte sieht es sehr karg und leer auf. Ich frage meinen unbekannten Freund, wie ich ihn denn nennen soll. „Der Namenlose“ klingt irgendwie stumpf, so möchte ja jeder Zweite genannt werden... Er möchte „die Idioten von DOT“ genannt werden. Finde ich nicht so prickelnd. „So willst du dich wirklich nennen?“, frage ich verwirrt. „Nja.. ein Chaot von DOT reicht auch.“ Aha okay. Also ich habe ja von diesen Fraktionen im anderen Chernarus gehört, aber ob er jetzt wirklich dieser Gruppe angehört? Was solls. Das wird nur er wissen und so wie ich das einschätze, gefällt es ihm, wenn man ihn nicht zuordnen kann. Nun gut, dann ist es eben so. Dann werde ich ihn als den „Chaoten“ notieren. Aber wenn er schon von DOT sein soll, dann kann er mir auch erklären, wofür die Abkürzung steht. „Das O-Team“, kommt es wie aus der Pistole geschossen. Aha. Jetzt bin ich schlauer… oder nicht. Egal. „Okay…Cool“, bestätige ich. „Dann nenne ich dich einfach, „Der Chaot“, ist das in Ordnung?“ Er bestätigt. Okay. Ich stelle mein Fass vor dem guten alten Koch-Haus ab und wir laufen gemeinsam zum Brunnen und trinken uns ordentlich satt. Ein Glück, dass er noch da ist. Es kam schon einmal vor, dass nach einem Wipe die Position der Brunnen geändert wurde, aber heute ist alles beim Alten. Mein Begleiter merkt an, dass es etwas frisch für Sommer ist, daher biete ich ihm eine lilafarbene Daunenjacke an. Aber er benötigt keine Hilfe. Na gut.
Schließlich zieht er weiter, als es dunkel wird und ich begebe mich mit meinem Fass an einen sicheren Ort. Dort soll es versteckt bleiben und mir als Lagerraum für Notarzt-Kleidung dienen. Das wird gut! Als ich das Fass versteckt habe, hole ich noch das zuvor erwähnte gelbe Fass und stelle es ins Koch-Haus. Hier könnte man prima Medikamente und andere wichtige Dinge einlagern. Nach so viel körperlicher Arbeit und Anspannung, lege ich mich erschöpft im Koch-Haus auf das Bett und halte einen kleinen Mittagsschlaf.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
-
Tagebuch eines Samariters in Chernarus - Band 2
Lies und bereue!
„Wenn wir überleben wollen, muss der Traum weiterleben.“
⚠ Hinweis: ⚠
Dieses Buch behandelt dem Umgang mit Krankheit, Depressionen, Suizid und verwendet verbale Kraftausdrücke. Wenn du auf derartige Themen sensibel reagierst, lies diesen Eintrag vielleicht lieber mit einer vertrauten Person, mit der du das Lesen auch unterbrechen kannst, um dich über das Gelesene auszutauschen oder lies einfach nicht weiter.*****************************************
Das Tagebuch hier beginnt mit dem Wipe am 23.05.2023 in der DayZ Vanilla Version 1.21.
*****************************************
~ Hier folgen die Links nach Abschluss des Projekts ~
-
Passt auf das Fett auf... Es könnte Mensch sein XD
Aber Mann... ist so ein Kühlschrank eine tolle Sache! Einfach toll
-
Danke für dein Feedback! Ich muss mal schauen, ob ich deine Beobachtungen langfristig auch mache, aber bisher fühlt sich soweit alles rund an. Aber es stimmt schon, dass ich im Vergleich zur vorherigen Season nochmals mehr mit Zombies zu kämpfen hatte. Schauen wir mal, was dieses Update so bringt. Auch in Sachen Spielerkontakte

-
Oh jaaa… mit allen Verfluchungen 😂 Ja, da lese ich Hingabe raus.
Willkommen im Forum und in unserer Community. Liebe Grüße gehen auch unbekannterweise an deine Frau raus. Toll, dass sie auch gerne spielt. Seid ihr auch zusammen unterwegs in DayZ?
Falls es dich neben dem Testen mal auf unseren GermanDayZ-Vanilla verschlägt, melde dich gern.
Falls du Interesse am gemoddeten Server hast, gibt es hier auch zahlreiche Anlaufstellen, z. B. ist montags im Teamspeak abend eine Krabbelgruppe. Die brauchst du wahrscheinlich nicht mehr, aber da ist auch ein guter Anlaufpunkt für neue Kontakte.
Viel Spaß euch und bleibt am Leben

-
Ja, momentan schwankt die Spielerzahl stark, aber es gibt noch vieles zu finden, da der Server ja erst am Dienstag resettet ("gewiped") wurde. Je nachdem, wo du bist, gibt es natürlich schon Action ^^'
Aber auf dem Vanilla geht es allgemein doch etwas ruhiger zu, das stimmt

-
Ich kann gerne den Kontakt zu anderen Spielern herstellen, wenn ihr möchtet.
-
Hi! Danke fürs Erwähnen, Wuestenfuchs

Ja, ich spiele mit ein paar Leuten auf dem Vanilla und versuche da immer mal wieder, uns untereinander zu vernetzen. Ich bin nur gerade etwas verwirrt wegen des Titels. Da steht ja "Vanilla", aber im Beitrag heißt es "Mods". Was stellst du dir vor? Du kannst mich gerne anschreiben und mir deine Steam-ID oder am besten Discord-ID nennen. Dann nehme ich gerne mit dir Kontakt auf

-
Das klingt ja sehr sehr spannend!
Die Idee mit dem Tagebuch finde ich ebenfalls klasse. Die Welt braucht mehr Tagebücher über DayZ. Das Spiel bietet so viel... es wäre schade, wenn das alles einfach unerzählt bleiben würde.
Ich bin schon gespannt darauf, was ihr so alles erlebt und folge dem Thema auf alle Fälle. Banov kenne ich nohc nicht, aber ich habe schon viel davon gehört.
Viel Spaß euch auf jeden Fall und viele tolle Abenteuer! -
Jupp, das kann ich für Vanilla auch bestätigen. Danke für euren Einsatz liebes Team und danke auch an alle freiwilligen Helfer der ersten zwei Tage.
Habe mich sehr über den Besuch des CRK und des einen oder anderen vom Survival gefreut. Und danke an den Chaoten von DoT, dass er mich nicht gleich getötet hat
-
Das wäre ja super. Eventuell hat das Update ja auch was verbessert. Oder es war ne Sonneneruption... Hoffe für dich, dass es nun klappt

-
Das ist komisch. Tritt das Problem auch auf, wenn du lediglich mit OBS aufnimmst und nicht streamst?
-
*****************************************
Somit schließe ich offiziell den ersten Band der Reihe "Tagebuch eines Samariters in Chernarus".
Vielen Dank an alle Beteiligten, die Community und natürlich alle großen und kleinen Überlebenden da draußen. Ihr seid klasse! Unglaublich, was wir alles in den letzten drei Monaten gemeinsam erlebt haben.Wir werden sehen, was die Zukunft bringt. Danke an alle fleißigen Leserinnen und Leser da draußen und für eure Nachrichten.
Wer noch etwas mehr lesen möchte.. ich habe meine fehlenden Einträge seit März inzwischen nachgetragen und nun kann man die GANZE Geschichte lesen.Leider konnte ich aufgrund der Zeichenbegrenzung im ersten Post nichts mehr einfügen, aber hier findet ihr nochmals alles in leserlicher Form online:
ZitatTauche ein in die fesselnden Geschichten und Erlebnisse der Samariter von Chernarus, die seit 2016 als Helfer und Retter in Chernarus aktiv sind. Sie haben eine Mission, Menschen zu helfen und eine Oase der Sicherheit inmitten des Chaos zu schaffen. Erfahre mehr über ihre Begegnungen mit anderen Überlebenden, ihren Herausforderungen und ihren unermüdlichen Einsatz, um etwas Menschlichkeit in der Apokalypse zu verbreiten und den Traum am Leben zu erhalten.
Bereite dich darauf vor, in eine Welt voller Überlebenskampf, Freundschaft und Verrat einzutauchen. Werde Teil der Geschichte und erlebe unvergessliche Abenteuer in einer Welt, in der jede Handlung über Leben und Tod entscheiden kann.
--> Das Tagebuch eines Samariters in Cheranrus Band 1: Prigorodki bei Heyzine.com
Oder für den heimischen Reader zum Runterladen:An dieser Stelle auch unbekannterweise einen Dank an Keyser, der in seinem Thema "Die Stimme der Erlösung" meine Inspiration für den Umgang mit Heyzine geliefert hat. Das hat mich tief beeindruckt und ich wollte sowas auch einmal versuchen

Und ganz besonderen Dank auch an Crocodile Dendi. Danke für die Idee mit dem Buch auf dem gemoddeten Server. Ich habe zwar keine Ahnung, ob und wie sowas klappen könnte, aber ich habe ja nun eine PDF erstellt und sobald ich weiß, an wen ich mich da wenden kann, könnte man das gerne in Angriff nehmen
-
21. Mai 2023 – Abschluss-Abschuss (Event)
Überall macht sich Aufbruchstimmung breit und es kommt mir vor, als herrsche eine Ruhe vor dem Sturm. Gestern traf Tabasko einen Fremden in der Polizeistation in Chernogorsk und mit „traf“ meine ich jetzt nicht im Sinne von „mit einer Kugel getroffen.“ Der Fremde zielte auf Tabasko, aber er blieb ungewöhnlich locker und fragte sein Gegenüber ganz ruhig nach seinem Namen. Das ist eigenartig, denn sonst ist Tabasko ja immer der Typ, der einer Gefahr direkt ins Gesicht springt. No risk, no fun oder high risk, high gain. Ich bin darüber keinesfalls traurig oder so. Im Gegenteil, es ist toll, wenn die Jungs nach all den harten und aufregenden Tagen wieder etwas lockerer werden, aber etwas liegt definitiv in der Luft. Der Fremde stellte sich Tabasko als Paul vor und beide gingen nach einem kurzen Gespräch getrennte Wege. Kaum zu fassen.
Unser guter Vlad war gestern auch ganz fleißig. Er kam wieder am Bambi-Auffanglager vorbei und brachte ganz viele Vorräte ins Lager. Ungelogen, es müssen Tonnen an Fleisch und Kleidungsstücken gewesen sein. Ein paar Waffen hatte er in der Nähe auch versteckt. Es scheint, als wolle er nun ebenfalls aufbrechen und daher noch einmal alle seine Sachen in gute und sinnvolle Hände geben.
Als ich unterwegs zum Lager bin, melden sich Blue, Tabasko, Dani und Opi per Funk. Ein Fremder ist am Lager. Opi ist sehr nervös, denn er beobachtet, wie der Fremde immer wieder in ein Gebäude rein und wieder heraushuscht. Er vermutet, dass es sich um einen Minenleger handelt, aber ich bitte die Jungs trotzdem erst einmal alles zu beobachten und beschleunige meine Schritte. Keiner spricht den Fremden an, sie beobachten nur. Plötzlich meint Tabasko, der Fremde würde auf ihn zielen. Ich bitte ihn, trotzdem nicht auf ihn zu schießen und er tut mir den Gefallen. Dummerweise fällt gleich darauf ein Schuss, der Fremde hat zuerst geschossen. Mein Freund geht stöhnend und getroffen zu Boden. Die Jungs erwidern das Feuer. Ich renne durch den Kugelhagel zu den Verletzten und versuche zu retten, was noch zu retten ist. Verdammt! Warum habe ich nicht gleich gesagt, dass sie schießen dürfen? Weil ich Angst hatte, dass es wieder einmal einen Falschen trifft und ich Opis Mantra „Es gibt keine unschuldigen Bambis“ nicht teile. Ich weigere mich vehement. Es stellt sich heraus, dass es wieder unser Paul ist. Er entschuldigt sich zutiefst, auf Tabasko geschossen zu haben. Wir sichern alle Ausrüstung und Paul zieht weiter, aber nicht ohne Standpauke meinerseits, warum er denn kein Armband zur Erkennung getragen habe und was ihn dazu bewogen hat, auf Tabasko zu schießen. „Na ja, der hat auf mich gezielt!“. Das ist immer so eine verflixte Sache mit dem Vertrauensvorschuss. Um auf etwas andere Gedanken zu kommen und noch etwas „Spaß“ zu haben, laden Charly und Tabasko für abends alle Interessierten zu einem Event ein. Es soll das Abschluss-Abschuss-Event werden, denn wir wissen, dass nun bald etwas Neues beginnt. Treffpunkt ist Prigorodki um 20 Uhr, sehr zu meinem Leidwesen. Während ich in der Umgebung noch einige Sachen zusammensuche, betritt ein unbekannter Überlebender das Camp. Blue übernimmt und redet mit ihm, allerdings ist der Fremde nur schwer zu verstehen und zieht bald wieder davon. Lediglich etwas Essen und Verbandszeug nimmt er sich. Ich komme gerade rechtzeitig, um zu sehen, wie er in Richtung Elektrozavodsk den Gleisen folgt. Die Neugier packt mich und ich jage mir einen Adrenalin-Stick in meinen Oberschenkel. Dann sprinte ich los, aber ich schaffe es mit meinem Gepäck nicht, ihn einzuholen und auf Höhe der Brücke verliere ich ihn schließlich aus den Augen. Schade. Erst auf dem Rückweg zum Camp bemerke ich einen toten Mann unterhalb der Brücke. Das muss er sein! War es ein Versehen oder hat er sich absichtlich auf die Gleise geworfen? Ist er seinen Verletzungen erlegen? Wir werden es wohl nie erfahren und so beerdige ich ihn schweren Herzens. Schade, dass ich ihn nicht kennenlernen konnte. Dann ereilt mich erneut ein Funkspruch. Blue hat Zombiefleisch gegessen! Mir wird heiß und kalt und ich erstarre. Oh nein… wir alle wissen, was das bedeutet. Nun ist er unheilbar krank und wird nach und nach dem Wahnsinn verfallen. Der Arme Blue… Ich renne zurück zum Camp. Es muss doch ein Heilmittel geben! Aber da fällt mitten im Camp ein Schuss. Instinktiv nehme ich meine Erziehungs-Vaiga ™ in die Hand und frage, was los ist. Blue meint noch „das war ich“, da löst sich ein Schuss in seine Richtung. Blue geht zu Boden. Ich laufe zu Blues Körper und möchte ihn gerade wieder aufwecken und aus seiner Ohnmacht aufwecken, da merke ich, dass Blue sich nicht mehr regt. Um mich rum wird alles still. So still. Wie… wie kann das sein? Ich schaue auf meine Vaiga. Auf das Magazin. Nein, es waren alles hundertprozentig Gummigeschosse. Ich habe sie selbst am Vormittag noch kontrolliert, da Charly und Tabasko immer mal wieder im Spaß meinten, sie würden eines Tages meine Gummi-Munition gegen scharfe Munition austauschen. Und nun liegt der arme Blue regungslos vor mir. Als ich erkenne, was das bedeutet, lasse ich die Vaiga entsetzt fallen. Mit solch einem Ding möchte ich nichts zu tun haben! Heulend rüttle ich an Blue. „Nein, Blue! NICHT! WACH AUF!“, schreie ich und schüttele ihn, aber sein Körper verharrt in der unnatürlichen Pose. Ich kann mir nicht erklären, wie Blue an dem Geschoss sterben konnte. Hatte ihn die Krankheit bereits so geschwächt? Jemand versucht mich über Funk zu trösten. Blue sei ohnehin unheilbar krank gewesen und es sei besser so. Aber ich möchte davon nichts hören. Ich bin ein Mörder. Immer wieder heule ich „Blue… Blueee! Blueeee!“. Der Regen fällt unbarmherzig auf mich herab, aber es ist mir egal. Ich kann meinen Dienst so nicht fortsetzen. Wie durch einen Schleier bekomme ich mit, dass andere ins Lager kommen. Blues Leiche wird entsprechend beerdigt und alles zieht an mir wie durch einen Schleier vorbei. Samariter-Blau fährt mit Charly noch zu einem merkwürdigen Einsatz, denn er und Tabasko haben unterwegs auf dem Rückweg von Novidimitrovsk einen Fremden namens Sharpai aufgegriffen und ihn zum Camp gebracht. Er konnte zunächst gar nicht glauben, ein solches Bambi-Auffanglager zu finden und vor allem anderen Überlebenden zu begegnen, die ihn nicht gleich umbringen wollten. Er scheint zutiefst misstrauisch und zurückhaltend, aber auch sehr höflich. Jedenfalls wollten Charly und Samariter-Blau ihn nach Dolina fahren, wo ein Freund von ihm Hilfe benötigt. Allerdings verschwand er ganz plötzlich auf dem Weg aus dem Auto. Möglicherweise war es eine Falle, die er und sein Freund in Dolina aufgestellt hatten oder aber seine Angst wurde zu groß und das alles war ihm suspekt. Jedenfalls kommen die beiden unverrichteter Dinge zurück. Ich melde mich für den Abend ab und eröffne der Gruppe, dass ich nun etwas Zeit für mich benötige. Zeit, um über das Erlebte nachzudenken und mir wieder klar zu werden, wer ich eigentlich bin. Ich wandere allein nach Solnichniy, wo wohl alles seinen Anfang genommen hat. Irgendwo in der Ferne höre ich Schüsse aus der Richtung von Prigorodki. Die anderen haben vermutlich ihren Spaß. Ich durchstreife die Krankenstation und lege mein Tagebuch gemeinsam mit dem noch immer makellosen Helm auf einen Tisch und ziehe die rote Notarzt-Kleidung aus. Ich habe das Gefühl, sie nicht mehr verdient zu haben. Blues Blut klebt an ihr und ich beschließe wieder einige Zeit auf Wanderschaft zu gehen. Vielleicht wird man mir irgendwann verzeihen, vielleicht werde ich mir irgendwann verzeihen. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Lebt wohl, meine Freunde. Ein anderer Samariter wird kommen und meine Arbeit fortsetzten. Hoffentlich wird er würdiger sein und ebenfalls ein Herz-aus-Gold haben. Der Traum muss weiterleben. Der Traum wird weiterleben.
-
19. Mai 2023 – Power and Chaos
Heute gibt es wieder einiges zu berichten. Alni hat mir erzählt, dass er mit seinem Kumpel Mattes unterwegs war und sie sich in der Nähe von Shakhovka aufgehalten haben. Mitten im Feld haben sie gewartet, als plötzlich ein blaues Auto vorbeifuhr. Alni hat den Fahrer angesprochen und er hat die beiden nach einem kurzen Gespräch mitgenommen. Der Fremde, der sich als Durog vorstellte, scheint sehr nett zu sein. Ich frage mich, ob wir Kontakt zu ihm aufbauen können. Jedenfalls haben Alni und er sich gut verstanden, und Alni hat einige nützliche Tipps erhalten.
Es gibt jedoch auch andere Neuigkeiten. In der letzten Nacht wurde die Chernogorsker Basis überfallen. Die Angreifer haben sie aufgesprengt und sogar Ravinis kleine Basis, in der er zur Untermiete wohnt, leergeräumt. Es tut mir leid für den armen Ravini. Er hat sich so viel Mühe gegeben und nun ist alles weg. Wo er momentan ist, wissen wir nicht. Vielleicht hat er sich einfach etwas zurückgezogen.
Außerdem gibt es Berichte von Charly, Tabasko und Dani. Sie waren unterwegs von Novo zum Bambilager. Dani war zuvor in Chernogorsk unterwegs, während Charly und Tabasko einen LKW besorgt haben. Charly hat den LKW am sogenannten heiligen Manfred-Turm abgestellt und sich hingelegt. Kurz darauf kam Dani am Bambi-Auffanglager an und wurde plötzlich angeschossen. Opi war sofort zur Stelle und sah den Angreifer, als er gerade fliehen wollte. Er hat sofort ein paar Schüsse auf ihn abgegeben und somit einen unserer größten Feinde niedergestreckt. Vermutlich handelt es sich um den Scharfschützen, der uns in den letzten Tagen fast täglich belagert und dann immer wieder auf mysteriöse Weise verschwindet. Er hat sogar den Truck leergeräumt und Granaten darauf geworfen, obwohl er das ganze Zeug nicht haben wollte. Pure Zerstörungswut! Opi nennt ihn einen "kleinen toxischen Bastard" und vermutet, dass er einen großen Groll gegen uns hegt. Aber warum? Ich verstehe es einfach nicht. Was ist so falsch daran, ein Lager zu haben, in dem wir anderen Überlebenden helfen wollen? Oder hält er uns für die Gruppe mit den lilafarbenen Armbändern, weil sie uns unterstützen?
Diese Frage wird mich noch eine Weile beschäftigen, denn kurz darauf wird Wolfgang von einem Überlebenden auf der Wiese angeschossen, und auch Tabasko, der ihm zur Hilfe eilen will, gerät unter Beschuss. Über Funk kann ich mithören, wie auf ein Bambi am Brunnen geschossen wird. Sind unsere Jungs wieder so weit gegangen, dass sie auf Unschuldige schießen? Es macht mich so krank! Sätze wie "Wenn wir ihn nicht erschießen, sind wir als Erstes dran" oder "Der gehörte bestimmt zu denen" sind für mich unerträglich. Klar, sie sind keine Samariter. Aber was ist aus unserem Lager geworden? Es wird ständig sabotiert, vandalisiert und von Scharfschützen belagert. Und natürlich passiert es, wie es passieren musste. Andi meldet sich über Funk bei mir. Wir haben ihn vor dem Mister-X-Event kennengelernt, als er mit seinen zwei Freunden am Camp vorbeigekommen ist. Sie sind alle drei sehr nette Leute, aber heute hat es ausgerechnet Florian erwischt. Er war als Unbekannter Spieler am Brunnen, angelockt durch die Schüsse. Florian und Andi melden sich nun auch über Funk. Es herrscht schon ein gewisses Chaos angesichts der vielen Gruppen, aber wir schaffen es zumindest, Florians Ausrüstung zu sichern. Schnell wird klar, dass wir heute mit mehreren Gegnern zu kämpfen haben, insgesamt etwa drei oder vier. Vielleicht auch mehr. Unsere Jungs nehmen die Gruppe ins Visier, und Andi unterstützt uns freundlicherweise tatkräftig. Er schafft es, zwei unserer Gegner auszuschalten, wird aber selbst Opfer von Schüssen. Genauso wie Wolfgang, der erneut angegriffen wird. Danach wird auch Tabasko getroffen, aber wir wissen nicht genau, von wem. Dani gerät ebenfalls unter Beschuss, doch Chewie schafft es, Gegner Nummer drei zu eliminieren. Schließlich erledigt Kanu ein verdächtiges Bambi, das sich bei den Leichen der anderen herumtrieb und nicht auf Ansprache reagierte. Eine schlechte Idee. Danach ist alles ruhig. Totenstill.
Das Ergebnis? Überall sind Leichen. Leichen... und der Geruch von verbranntem Fleisch... Es ist schrecklich. Die Bilder lassen mich nicht los. Und gerade als ich anfange aufzuräumen, kommt ein Bambi mit erhobenen Händen ins Camp. Zum Glück schaffe ich es, die Jungs davon zu überzeugen, nicht einfach zu schießen. Vermutlich haben seine erhobenen Hände ihn heute gerettet. Er stellt sich uns als Custer vor. Anfangs bin ich skeptisch, ob er nicht zu der Gruppe gehört, die uns gerade überfallen hat, aber er verhält sich freundlich und unsere Gegenseitigen Vertrauensproben bestehen wir gegenseitig. Außerdem nimmt er am Funkkanal teil. Also wird er von uns mit Ausrüstung versorgt. Am Ende bekommt Florian seine Sachen zurück. Immerhin etwas. Doch diese Aktion zeigt mir deutlich, dass wir dringend einen Plan für solche Situationen benötigen. Aber wie sollen wir das bewerkstelligen, mit so vielen Gruppen und Fraktionen? Trotzdem bin ich dankbar, dass die Jungs uns heute so energisch verteidigt haben. Vielleicht haben wir uns nun ein paar Tage Ruhe erkämpft.
Nachdem alle Leichen begraben wurden, albern die ersten auch schon wieder herum. Auch Jammet gesellt sich zu uns. Nach ungefähr einer Stunde herrscht bereits wieder eine lockere Atmosphäre. Wir passen uns an und feiern unseren Sieg. Zumindest für den Moment. Ich hoffe auf bessere Zeiten und darauf, dass wir uns wieder auf das konzentrieren können, was wirklich wichtig ist: Anderen zu helfen, nicht uns ständig verteidigen zu müssen.
-
Moin, ich persönlich könnte 1st Person garnicht spielen,
da ich an dieser motion sickness wie man sagt eingehen würde.
20 min maximal dann muss ich mich hinlegen.
![sick [sick]](https://germandayz.gg/images/smilies/smiley13.png)
Habe diese Probleme leider auch bei jedem anderen Spiel was in 1st Person läuft

Ich fühle, wie gesagt, mit dir... Vielelicht sollten wir mal eine Selbsthilfegruppe Gründen?

Gestern habe ich spaßeshalber mal beim Abschluss-Abschuss-PvP-Event auf dem Vanilla einige Zeit in first-person Perspektive gespielt. Die Einstellung mit dem Head Bobbing hatte ich da noch nicht geändert, aber vielen Dank für den Hinweis, Melo! Das werde ich natürlich noch probieren.In einigen Situationen fand ich die Perspektive auch tatsächlich besser, aber ich blieb dann doch oft an einem Ort und habe festgestellt, dass ich mich generell weniger bewegt habe. Eben weil mir schnell übel wurde. Wobei ich ja auch nicht aktiv PvP betrieben habe. Der Weg von Pavlovo zum Camp ohne erschossen zu werden, war schon eine Herausforderung XD
Es ist nicht nur ein Schwindel, sondern wirklich eine Übelkeit vom Magen her. Ganz komisch, da mir im echten Leben Autofahren und auch viele Achterbahnen nichts ausmachen. Aber jeder ist da wohl anders und es betrifft ja nicht nur DayZ als Spiel. Leider... Vielleicht ist es eine Gewohnungssache, aber momentan bin ich unter diesem Aspekt noch froh über die Perspektive in der dritten Person.
Meine Frage in die Runde wäre jetzt: Was ist denn jetzt mit diesem 28 DayZ later Server? Ist er momentan aktiv, solange keine OneLife-Session läuft oder woher genau rührte das? Ein paar Informationen zum Sinn und Zweck fänd ich mal ganz spannend

-
Vielen Dank für die tollen Eindrücke

-
Vielen Dank für die ganzen Informationen und natürlich den kleinen Teaser. Da kann die neue Season ja kommen

-
Wer heute Abend Lust hat:
Wie ich aus zuverlässiger Quelle erfahren habe laden die Novo/Cherno-Gruppe und ein paar Freunde und Bekannte am Sonntag, den 21.05.2023 ab 20 Uhr auf dem Vanilla Server beim "Heiligen Manfred" zu einem Abschluss "Shoot out!" ein.
Ein letztes Mal lassen die Jungs es krachen. Der "Heilige Manfred" ist der große Turm am Bambi-Auffanglager in Prigorodki. Also an alle Bambis und solche, die es nicht werden wollen: Heute Abend wird dort scharf geschossen. Seid vorsichtig...
PS: Waffen sollten selbst mitgebracht oder anderen Spielern abgenommen werden. Es sei denn Charly stellt doch noch ein paar Fässer und Kisten auf. Keine Ahnung, was die Jungs da vor haben XD