Stay alive and listen...
...der Samariter Wochenbericht vom 21.10.2024 bis 27.10.2024 (43/2024)
21.10.2024 – Tierische Begegnungen
Der Tag beginnt mit der weiteren Sicherung des Turms und einem Ausflug nach Chernogrosk. Pinky entdeckt in beim Containerhafen ein zutrauliches Schaf, das ich „Elariande“ taufe. Trotz unser gut gemeinten und intensiven Bemühungen schaffen wir es nicht, sie in ihren neuen Container-Stall zu treiben. Am Ende entlassen wir sie wieder in die Wildnis.
Elariande das Schaf
Währenddessen erkunden Kanu, Hikaru und Opi mehrere Militärcamps auf der Suche nach brauchbarem Material. Ich verbringe meine restliche Zeit mit der Jagd auf Schafe in Elektrozavodsk, ausgenommen natürlich Elariande, und kehre nach dem Grillen zurück ins Camp, um die Vorräte mit den anderen zu sortieren.
Vom Turm aus beobachten wir die Umgebung, und Opi gibt eine Lektion über Schusstechniken. Als ich auf einen Schuss antworte, bemerke ich Dennisg am Fuße des Turms. Er hat sich nach einem Überfall im Norden erneut an der Küste wiedergefunden.
Dennis mal wieder
Dennis berichtet von einer brenzligen Begegnung mit Kannibalen nahe Gorka, die ihn zunächst zum Essen eingeladen haben sollen, dann aber versuchten, ihn zu verspeisen. Glücklicherweise ließen sie ihn mit weniger Ausrüstung, aber unversehrt gehen. Wir rüsten DennisG wieder aus und wünschen ihm eine sichere Weiterreise.
Die Chicks melden einen stabilen Zustand, auch wenn es ihnen an Nägeln mangelt. ravini01 baut weiterhin erfolgreich an seiner Basis oder seinem Versteck, das dieses Mal nicht in Dolina liegen soll. NiggoB und Pascal/Ikarus teilen mit uns ihre erlebnisreichen Erfahrungen von einem intensiven Kampf auf Sakhal, was sie sichtlich begeistert.
22.10.2024 – Zwischenfälle im Norden
Der Tag beginnt mit Routinearbeiten im Camp, wo ich die Lagerzelte weiter auffülle und unser Auffanglager betrachte. Trotz dem Wissen um die Vergänglichkeit von allem hier, bin ich stolz auf das, was wir die letzte Woche hier hochgezogen haben. Dabei begegne ich einem neuen Bambi, dem ich auf die Beine helfe.
Auch von Seiten der Chuckle-Chicks gibt es einige Neuigkeiten.
Eine Tour mit Opi endet tragisch, als Jay von einem anderen Überlebenden unterwegs tödlich getroffen wird. Die Situation eskaliert weiter, als
MrGreen und Elli mit „Apokalypso“ einem erheblichen Naturphänomen („Lag“) zum Opfer fallen, was zu einem Unfall führt, bei dem Elli sofort stirbt. Mr Green überlebt den Unfall, wird jedoch von einem anderen Überlebenden sofort erschossen, der den Unfall mitbekommen hat. Junge… es heißt „Lebensrettende-Sofortmaßnahmen am Unfallort“ und nicht „Lebensbeendende-Sofortmaßnahmen am Unfallort“!
Glücklicherweise kann das Auto später geborgen werden, zusammen mit vielen der Gegenstände, die mysteriöserweise in einem Partyzelt an der Straße gelagert worden waren.
Später stoßen Opi und Jay, die das Auto bergen wollen, auf einen nackten Bambi in einer schwarzen Olga. Diese Begegnung erinnert sehr an vergangene Zeiten und die „Nackt-Assi-Bambis“. Trotz der erfolgreichen Sicherstellung von zwei Olgas, geht „Apokalypso“ mit einer fehlenden Zündkerze verloren, nachdem sie ihn kurzzeitig unbeaufsichtigt ließen.
23.10.2024 – Ein Akt von Vandalismus
Jay und die Chicks haben versehentlich die Basis von Cable98 hopps genommen, aber am Ende versucht, den Schaden wieder gut zu machen. Bei der Aktion ging ein Humvee verloren, der nun vermutlich irgendwo in Chernarus wieder ein neues Leben beginnen darf.
In Prigorodki treffe ich auf ein Bambi namens DennisS, der neu in der Gegend ist. Neben Dennisg nun noch ein Dennis. Ich unterstütze ihn bei seiner Erstaustattung und lasse ihn dann seiner Wege ziehen, gebe ihm aber noch eine Warnung vor den Kannibalen in Gorka mit auf den Weg.
Später versammeln sich Hikaru und ich am Lagerfeuer in Prigorodki, wo wir gemeinsam Fleisch grillen. Der Tag endet mit einem Ausflug ins Jägercamp bei Mishkino mit Black Lion , wo wir warme Kleidung sammeln und zurückbringen.
Auf Tour mit Black Lion
Niggo macht unterdessen seine ersten Schritte in Elektrozavodsk und versucht, mir ein Zelt zu bringen, wobei er beinahe von Zombies erwischt wird. Glücklicherweise kann er sich ins Camp in Elektrozavodsk retten, wo ich als Dank für sein Wohlergehen sorge. Im Eifer des Grillens vergessen wir dort jedoch das Zelt und kehren nach Prigorodki zurück, wo ich ihm das dortige Auffanglager und den Turm zeige, bevor er sich zurückzieht.
Mitten in der Nacht bekomme ich von meinem Versteck aus grausame Dinge mit. Mindestens zwei Spieler scheinen im Camp zu wüten und haben offensichtlich Spaß daran, Zelte zu zerstören und Ausrüstung zu stehlen. Zum Glück finden sie keine Menschenseele vor und niemand kommt bei all dem zu Schaden. Nicht auszudenken, wenn ich entdeckt worden wäre! Nachdem alle Zelte und Unterstände zerlegt worden sind, ziehen sie koordiniert ab. Das Ganze erinnert sehr an vergangene Angriffe auf unser Camp und ich bin froh, dass man mich nicht bemerkt hat. Am Ende schaffe ich es, ein paar Dinge zu retten, doch der Verlust ist beträchtlich. Ich bin ernüchtert über diesen gezielten Akt des Vandalismus (den die Chicks als „Griefing“ bezeichnen), doch die Entschlossenheit, weiterzumachen, bleibt. Es wird Zeit für ein „Pepper-Manöver“.
Vandalismus am Camp
24.10.2024 – Wiederaufbau und Anspannung
Nachdem wir das Zelt in Elektrozavodsk vergessen hatten, ist es nun in Prigorodki neu aufgebaut. So fügt sich eins ins andere. Trotz der Anspannung herrscht eine trotzig-optimistische Stimmung im Camp. Wir entscheiden uns, das "Pepper-Prinzip" beizubehalten und nicht aus Angst zu handeln oder in Panik zu verfallen.
Im Funk berichten Opi, Jay und Blue_Master von einem Vorfall, bei dem er in Chernogorsk von hinten erschossen wurde. Opi und Jay konnten den Angreifer stellen und Blue rächen. Die Diskussion darüber, ob es einer der bekannten Angreifer mit Armband war, bleibt offen, da der Getötete kein Armband trug.
Während einer Suche nach Autoteilen sinniere ich über die möglichen Ursprünge und Methoden unserer vermeintlichen Widersacher. Die Entdeckung des schwer beschädigten Apokalypso in Elektrozavodsk führt zu einer neuen Theorie: die Vandalen waren im roten Gunter unterwegs, mussten aber aufgrund eines Unfalls wegen auf ein Boot umsteigen.
Apokalypso taucht wieder auf
Ein Vorfall, bei dem MrGreen vermeintlich beschossen wird spannt uns enorm an und unsere Nerven liegen blank. Zum Glück geschieht nichts weiter und Mr Green bleibt wohl auf.
Zum Tagesausklang streife ich allein durch den Containerhafen und widme mich dem weiteren Aufbau. Später sichern Hikaru und Jay zusammen eine dunkelrote Olga, die nahe Opis altem Versteck gefunden wurde. Vermutlich handelt es sich bei dem Fahrzeug um einen Unfallwagen. Bei den seltsamen Naturphänomenen derzeit absolut denkbar. Da wir den Besitzer nicht sofort ausfindig machen können, baue ich dem Fahrzeug erst einmal eine kleine Garage, die Hikaru anschließend abschließt.
Die gefundene Olga
25.10.2024 – Olga dem Besitzer übergeben
Am Nachmittag treffe ich mich mit Pinky am See, um mit ihm gemeinsam in Chernogorsk Vorräte zu suchen, als ich überraschend auf einen flüchtenden Überlebenden stoße. Trotz einer kurzen Verfolgung endet die Begegnung in einem freundlichen Gespräch. Der schüchterne Überlebende, CoolSeven, bekannt aus Erzählungen von Tabasko und Charly117 , offenbart, dass seine Olga gestohlen wurde – das Fahrzeug, das wir kürzlich als „Unfallauto“ identifiziert hatten.
Ich zögere nicht lange und versichere ihm, ihm die Olga zurückzugeben und platziere sie daher übergangsweise in Hikarus Scheune, wo er sie schließlich abholt. Er ist dankbar und fährt zufrieden davon und wir haben vermutlich einen neuen Nachbarn irgendwo in der Nähe. Hikaru und ich machen uns dann auf den Weg nach Chernogorsk, um Zelte für das Camp zu beschaffen. Unterwegs werden wir von MrGreen und Opi mit einem Boot aufgenommen, doch leider gehen die Zelte im Wasser verloren.
Zelttransport mit Boot
Klatschnass, aber unbeirrt, richten wir uns darauf ein, das Camp mit den verbleibenden Materialien – ein paar Unterständen und einem Zelt – wieder aufzubauen. In Chernogorsk gelingt es mir noch, einen zusätzliches Partyzelt zu organisieren, sodass zumindest das Essenszelt wieder steht. Den Tag beschließen wir mit einem erfolgreichen Angelausflug, der die Lebensmittelvorräte des Camps auffüllt.
Hikaru am Camp
26.10.2024 – Versorgungsfahrt nach Tishina
Da das Camp wieder einigermaßen steht, beschließe ich Tishina einen Besuch abzustatten und dort das medizinische Zelt aufzufüllen. Einige Zelte stehen bereits dort. Jay und Acki sind ebenfalls auf Tour und leisten sich gegenseitig Pannenhilfe, wenn ich das richtig mitbekommen habe. Schön, dass das funktioniert, auch wenn jeder sonst seiner Wege geht. Am Ende kehre ich müde nach Prigorodki zurück.
Am Abend wird Elli nahe ihrer Basis erschossen. Opi reagiert schnell, rächt sie erfolgreich und holt sie gemeinsam mit ihrer Freundin Safora von der Küste ab. Bei den Chuckle Chicks ist immer was los, wie es scheint.
Der restliche Abend verläuft ruhiger, geprägt von weiteren Loot-Runs in Chernogorsk, bevor die Nacht über uns hereinbricht.
27.10.2024 – "Der Norden vergisst nicht" (-Acki)
Der Tag beginnt mit mehreren Hilfsaktionen, die jedoch nicht wir vornehmen. Die Chuckle Chicks haben ein Versorgungslager in Svetlojarsk errichtet und füllen dort die Unterstände immer wieder auf. Außerdem leisten sie Pannenhilfe im Norden. Alnitak gerät in eine schwierige Lage bei den Baracken westlich von Novodimitrovsk. In der Dunkelheit gefangen, bedrohen ihn mehrere Zombies. Jay greift beherzt ein, wodurch sie inoffiziell den Spitznamen "Engel des Nordens" verdient. Trotz ihres eigenen Crashs findet Jay einen Ersatzkühler und erhält von Acki die notwendige Unterstützung mit Wasser. So scheint der Norden für sich selbst zu sorgen.
Währenddessen arbeite ich am weiteren Ausbau des Camps im Süden. Beim Angeln entdecke ich ein lebloses Bambi, dem ich versuche zu helfen. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten verbessert sich sein Zustand deutlich, nachdem ich ihm mein Blut verabreiche. Das stumme Bambi stellt sich über Umwege als Friedhelm vor und sein Freund Brefnef stößt zu uns. Zu meinem Glück sind beide freundlich und wir verbringen die Nacht am Camp in Prigorodki.
Gefundener roter Gunter
Noch etwas später stoßen Hikaru und ich in Elektrozavodsk auf einen roten Gunter, den wir reparieren. Jay holt das Fahrzeug ab und tauscht es gegen einen grünen Sarka ein. Wir lassen den Abend am Feuer ausklingen, Hikarus und Jays gute Chemie führt dazu, dass sie die restliche Nacht gemeinsam auf Loot-Tour gehen.
Mit Jay und Hikaru am Feuer
~ ~ ~
Die Woche war wieder einmal ereignisreich. Wir haben intensiv an unseren Camps gearbeitet und das Lager mit allem Nötigen ausgestattet. Es gab einige schwierige Momente, die unseren Zusammenhalt unter Beweis stellten. Wir sind neuen und alten Bekannten begegnet, was die Tage sowohl herausfordernd als auch bereichernd machte. Mit Stolz blicken wir auf das Erreichte zurück und sind gespannt, was die kommende Woche für uns bereithält. In diesem Sinne: Stay alive and keep listening…
gez.
Herz-Aus-Gold
Fraktionen auf dem GDZ Vanilla-Server