Beiträge von AJSmalls187

    BLACKLIST – EINE ANSPRACHE AN DEN SERVER

    Interne Lageeinschätzung | Vertraulich

    Meine Damen und Herren,

    die vergangenen Wochen waren für die Blacklist keine gewöhnlichen Wochen. Es gab Veränderungen. Es gab Verluste. Und es gab Entscheidungen, deren Auswirkungen noch heute spürbar sind.

    Der Weggang von Tom hat eine Lücke hinterlassen. Nicht nur innerhalb unserer Reihen, sondern auch in unserer täglichen Organisation. Unsere Logistik ist geschwächt, Abläufe sind schwieriger geworden und manches, was früher selbstverständlich war, erfordert heute deutlich mehr Aufwand.

    Wir werden diese Tatsachen nicht leugnen.

    Wer behauptet, eine solche Veränderung hinterlasse keine Spuren, der versteht nichts von Loyalität, Vertrauen und Zusammenhalt.

    Die Wunden sind tief. Aber die Blacklist ist nicht gefallen.

    Wir beobachten die Lage aufmerksam. Wir analysieren unsere Fehler, ordnen unsere Strukturen neu und bereiten uns auf die kommenden Herausforderungen vor. Zwei neue Kontakte haben bereits unser Interesse geweckt. Ob daraus eine Zusammenarbeit entsteht, wird die Zeit zeigen. Ihre Identitäten bleiben vorerst vertraulich – und das aus gutem Grund.

    Nicht jeder muss wissen, wer zu uns gehört. Nicht jeder muss wissen, wer mit uns spricht. Und ganz sicher muss nicht jeder wissen, welche Entscheidungen hinter verschlossenen Türen getroffen werden.

    Die kommenden Tage

    Für dieses Wochenende sind mehrere gezielte Unternehmungen vorgesehen.

    Einige davon werden möglicherweise bemerkt werden. Andere vielleicht erst dann, wenn es bereits zu spät ist, ihre Bedeutung zu erkennen.

    Es gibt bestimmte Personen, deren Namen derzeit nicht öffentlich genannt werden. Es gibt Einrichtungen, deren Sicherheit wir genauer unter die Lupe nehmen werden. Und es gibt Angelegenheiten, über die wir weder heute noch morgen sprechen werden.

    Wer, was, wann und wo – diese Informationen bleiben innerhalb der dafür vorgesehenen Kreise.

    Ich rate daher jedem, die Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen. Nicht aus Panik. Sondern aus Vernunft.

    Die Blacklist handelt nicht, um laut zu sein. Wir handeln, wenn wir einen Grund dafür sehen.

    Unsere wirtschaftliche Zukunft

    Parallel dazu arbeiten wir an einer neuen Struktur, die unsere Position langfristig stärken soll.

    Der Blacklist Black Market befindet sich in Vorbereitung. Ein Ort für Geschäfte, Kontakte und Waren, an dem Diskretion einen besonderen Stellenwert haben wird.

    Darüber hinaus planen wir die Einführung einer offiziellen Blacklist-Kopfgeldliste. Namen, Bedingungen und mögliche Belohnungen werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben. Nicht jede Information wird öffentlich zugänglich sein, und nicht jede Angelegenheit wird auf offiziellem Wege abgewickelt werden.

    Wir wollen Strukturen schaffen, die Bestand haben – unabhängig davon, welche Schwierigkeiten uns begegnen.

    Ein letztes Wort

    Ich möchte eines unmissverständlich klarstellen:

    Die Blacklist befindet sich in einer Phase der Veränderung. Wir haben Verluste hinnehmen müssen. Unsere Organisation steht vor Herausforderungen, und der Weg vor uns wird nicht einfacher werden.

    Doch wir haben nicht vor, uns zurückzuziehen und darauf zu hoffen, dass die Welt uns vergisst.

    Im Gegenteil.

    Wir werden unsere Reihen stärken, unsere Möglichkeiten erweitern und unseren Platz auf diesem Server behaupten.

    Vielleicht werden manche unsere nächsten Schritte verstehen. Vielleicht werden andere darüber spekulieren. Und vielleicht werden einige erst im Nachhinein erkennen, was sich vor ihren Augen verändert hat.

    Das ist ihre Entscheidung.

    Wir werden unsere nicht öffentlich diskutieren.

    Die Blacklist bleibt, was sie immer war: schwer zu greifen, schwer zu durchschauen und niemals vollständig berechenbar.

    Man kann einen Namen aus einer Liste streichen. Man kann eine Verbindung verlieren. Man kann eine Organisation schwächen.

    Aber solange noch jemand da ist, der ihre Prinzipien trägt, ist ihre Geschichte nicht beendet.

    Die Blacklist ist nicht verschwunden. Sie stellt sich neu auf.

    Und wenn die Zeit gekommen ist, wird man von uns hören.

    Nicht, weil wir es angekündigt haben.

    Sondern weil unsere Taten für sich sprechen werden.

    Blacklist. Überall und nirgendwo.

    Ende der Mitteilung.

    Eine Nachricht von Blacklist

    Einst stand in einer Scheune westlich ein schwarzer Gunther. Ein Fahrzeug, das einst zu uns gehörte, bis es schließlich in eure Hände gelangte.

    Wir wussten davon und haben bewusst keinen Anstoß daran genommen. Es gab keinen Grund zur Sorge, denn wir gingen davon aus, dass der Gunther bei euch in guten Händen war.

    Umso bedauerlicher ist es, nun zu erfahren, dass ihn die jüngsten Ereignisse offenbar sein Ende gekostet haben. Manche Dinge sind eben mehr als nur Blech und Räder – sie tragen Erinnerungen, und manchmal auch ein Stück Vergangenheit.

    Wir hegen deswegen keinen Groll. Was geschehen ist, ist geschehen. Dennoch ist es schade, wenn etwas verloren geht, das vielleicht hätte bewahrt werden können.

    Passt auf euch auf.

    — Stellungnahme der Blacklist —

    Die Blacklist hatte ursprünglich die Absicht, als Zeichen der Entschuldigung und Wiedergutmachung eine Spende an die Samariter zu leisten und in einem persönlichen Gespräch die vergangenen Ereignisse zu klären.

    Aufgrund der aktuellen Situation und insbesondere der Tatsache, dass unser Erster Offizier Tomi durch die Geschehnisse mehr oder weniger dazu gebracht wurde, das Spielen einzustellen, sehen wir derzeit jedoch keinen Anlass, diese Pläne weiterzuverfolgen.

    Die geplanten Verhandlungen sowie die Spendengabe werden daher bis auf Weiteres auf Eis gelegt.

    Das sollte allerdings nicht falsch verstanden werden: Wir suchen keine Konfrontation, haben aber ebenso wenig vor, uns unter Druck setzen oder für etwas verantwortlich machen zu lassen, während unsere eigenen Leute die Konsequenzen tragen müssen.

    Sollte sich die Situation beruhigen und ein Gespräch auf Augenhöhe möglich sein, sind wir weiterhin bereit, die Angelegenheit zu klären. Bis dahin bleibt die Entscheidung bestehen.

    Die Blacklist ist nicht auf Streit aus – aber wir lassen uns auch nicht provozieren.

    Grüße
    Blacklist

    Offizielle Stellungnahme der Blacklist

    Mit Bedauern müssen wir bekannt geben, dass unser „Sprachrohr“ und Erster Offizier Tomi die Blacklist sowie den gesamten Server verlassen hat.

    Nach zahlreichen Diskussionen und der immer wiederkehrenden Notwendigkeit, seine Art des Roleplays rechtfertigen zu müssen, hat er für sich die Entscheidung getroffen, einen Schlussstrich zu ziehen.

    Die Blacklist steht seit jeher für eine ganz bestimmte Art des RP: verdeckt, unberechenbar und aus den Schatten heraus. Undercover-Aktionen, wechselnde Identitäten und das Agieren unter falschem Namen gehören zu unserer Philosophie. Nicht jede unserer Handlungen soll auf den ersten Blick das sein, wonach sie aussieht.

    Auch die jüngste Offensive gegen eine andere Gruppierung war genau eine solche RP-Taktik. Wir traten dabei bewusst als die vermeintlichen „guten Samariter“ auf. Nicht, weil wir unsere Identität vergessen hätten, sondern weil genau darin der Sinn unserer Vorgehensweise lag: Täuschung gehört zu unserem RP.

    Doch wenn genau diese Art des Spiels immer wieder dazu führt, dass man sich für seine Rolle, seine Entscheidungen und seine Methoden rechtfertigen muss, stellt sich irgendwann die Frage, ob dieser Spielstil auf diesem Server überhaupt noch gewollt ist.

    Tomi hat für sich diese Frage beantwortet.

    Wir bedauern den Verlust unseres Ersten Offiziers außerordentlich. Er war nicht nur ein Teil der Blacklist, sondern eine Stimme innerhalb unserer Reihen und ein wichtiger Bestandteil dessen, was die Blacklist ausgemacht hat.

    Und auch wir müssen uns nun die Frage stellen, ob es für uns auf diesem Server noch einen Platz gibt.

    Denn am Ende des Tages bleibt eines bestehen:

    Es ist ein Spiel.

    Jeder sollte die Möglichkeit haben, seinen Charakter zu spielen, seine Geschichten zu schreiben und seinen eigenen Weg zu gehen – solange die Grenzen des gemeinsamen Spiels respektiert werden.

    RP lebt von Konflikten, Intrigen, Täuschungen, Allianzen und unerwarteten Wendungen. Nicht jede Entscheidung muss allen gefallen. Nicht jede Fraktion muss der Held sein.

    Aber Spaß sollte dabei niemals verloren gehen.

    Wir werden nun in Ruhe beraten, wie es mit der Blacklist weitergeht.

    Ob wir bleiben, weiter aus den Schatten heraus agieren oder diesen Server ebenfalls hinter uns lassen, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

    Eines jedoch steht fest:

    Die Blacklist wird sich nicht dafür entschuldigen, Blacklist zu sein.

    An die Verantwortlichen und Überlebenden des Servers,

    unsere Worte aus den vergangenen Tagen sind nicht vergessen.

    Nach dem Tod eines unserer Leute und der Zerstörung unseres Fahrzeugs haben wir in Wut und Trauer reagiert. Wir haben eine Kriegserklärung ausgesprochen, ohne die Situation mit dem nötigen Abstand zu betrachten.

    Wir stehen zu der Tatsache, dass uns der Verlust getroffen hat. Wir stehen auch dazu, dass wir Vergeltungsgedanken hatten.

    Aber wir müssen uns eingestehen, dass wir mit unserer Erklärung einen Schritt gegangen sind, den wir so nicht hätten gehen sollen.

    Wir suchen keinen Krieg.

    Wir wollen keine endlosen Feindschaften, keine Schießereien an jeder Ecke und kein Blutvergießen, das am Ende nur weitere Familien und Gemeinschaften ins Unglück stürzt.

    Daher erklären wir unsere ursprüngliche Kriegserklärung hiermit für zurückgenommen.

    Wir bieten allen beteiligten Parteien an, die Angelegenheit auf diplomatischem Weg zu klären. Wir sind bereit, über den entstandenen Schaden und die Ereignisse zu sprechen und nach einer Lösung zu suchen, mit der alle Seiten leben können.

    Unser Ziel ist es, künftig als neutrale Partei aufzutreten.

    Wir wollen handeln, reisen und mit anderen Gemeinschaften Geschäfte machen können, ohne dass jeder Kontakt zwangsläufig in einer Feindschaft endet. Wer mit uns friedlich umgehen möchte, wird von uns entsprechend behandelt.

    Das bedeutet nicht, dass wir vergessen haben, was passiert ist.

    Es bedeutet lediglich, dass wir uns entschieden haben, nicht noch mehr Menschen für etwas sterben zu lassen, das vielleicht auf andere Weise hätte geklärt werden können.

    Unsere damalige Erklärung entstand aus Wut.

    Diese Erklärung hier entsteht aus Vernunft.

    Wir suchen keinen Krieg.

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    B-LIST operiert im Schatten.
    Wer Freund ist, entscheidet sich nicht selbst.
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    Wir können neben dir stehen.
    Wir können mit dir handeln.
    Wir können gegen dich handeln.
    Vielleicht waren wir schon da, bevor du uns bemerkt hast.

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